August 2014

Meldung von Sauerland vom 29. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – live ab 22.35 Uhr in der ARD

Nelson wie Ronaldo: Box-Legende missgönnt Huck WM-Rekord!

Marco Huck will am Samstag (ab 22.35 Uhr live in der ARD) mit einem Sieg über Mirko Larghetti zu einer früheren Größe des Cruisergewichts aufschließen. Johnny Nelson verteidigte zwischen 1999 und 2005 den WBO-Gürtel, den Huck aktuell hält, 13 Mal - diesen Rekord könnte der Schützling von Trainer Ulli Wegner im GERRY WEBER Stadion einstellen. Doch mit einer Gratulation des Engländers sollte Huck besser nicht rechnen. Ähnlich wie beim WM-Torjäger-Duell zwischen dem früheren Rekordhalter Ronaldo und seinem Nachfolger Miroslav Klose gönnt Nelson dem aktuellen Weltmeister den Erfolg nicht.

„Meiner Meinung nach gibt es nur eine Handvoll Boxer, die sich als Beste ihrer Gewichtsklasse bezeichnen können“, so Nelson, „aber Marco Huck zählt momentan noch nicht dazu.“ Und der 47-Jährige legt nach: „Selbst bei einem Sieg am 30. August trägt er höchstens eine Plastik-Krone. Nur wenn Marco den Titel außerhalb Deutschlands gegen die Besten der Welt verteidigt, kann er daraus eine Goldene machen.“

Zu den Besten der Welt zählt sich Nelson übrigens immer noch. „In meiner Glanzzeit hätte ich Huck ausgeknockt - der war anno 2005 doch noch ein Kind. Selbst heute, mit einem halben Jahr Vorbereitungszeit, würde ich ihn noch klar schlagen. Ich habe nie gegen einen deutschen Cruisergewichtler verloren und auch Marco wäre gegen mich chancenlos“, so der Mann aus Sheffield, der aktuell als Experte beim englischen TV-Sender Sky Sports arbeitet.

Bei Huck stoßen diese Äußerungen auf Unverständnis: „Ich habe Johnny Nelson immer respektiert, doch das kann nicht sein Ernst, das muss Neid sein“, meint der WBO-Weltmeister zum Spruch seines Vorgängers. Und zum Satz, dass er ihn auch heute noch schlagen könnte: „Wenn es die Fans so wollen, dann komme ich gern auf die Insel und verpasse ihm eine Tracht Prügel im Ring. Vielleicht kommt Johnny ja dann wieder zu Verstand“, so die Ansage von Huck in Richtung Nelson.

Dass es soweit kommt, bezweifelt indes Ulli Wegner. „An Johnny Nelson kann ich mich noch gut erinnern“, bestätigt Hucks Trainer, „der Junge war 10 oder 11 Mal bei uns im Sparring, hat immer nur das Nötigste getan. Er war zwar ein sehr veranlagter Boxer, aber in Sachen Faulheit konnte ihm niemand das Wasser reichen.“ Daher zweifelt Wegner an der Aussage Nelsons, dass dieser sich innerhalb von sechs Monaten in Form für einen WM-Kampf gegen seinen Schützling bringen könne. „Johnny soll sich lieber weiterhin auf seinen Job beim Fernsehen konzentrieren, denn dort ist er wirklich Klasse - ein Duell mit Marco würde hingegen für ihn mit einer Blamage enden.“

Marco Huck: „Johnny wird sehr traurig sein. Morgen stelle ich seinen Rekord ein. Nach dem nächsten Kampf werde ich in den Geschichtsbüchern dann vor ihm stehen.“

Eintrittskarten sind zum Preis ab 30,00 Euro und VIP-Tickets zum Preis von 120,00 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 81 80 zu erwerben. Des weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 Halle/Westfalen.

Meldung von Klitschko Management vom 27. August 2014

Neuer Kampftermin: Wladimir Klitschko gegen Kubrat Pulev am 15. November in Hamburg

Hamburg – Die Titelverteidigung von IBF- und IBO-Schwergewichtsweltmeister sowie WBO- und WBA Superchampion Wladimir Klitschko gegen den Bulgaren Kubrat Pulev wird am 15. November in der o2 World Hamburg stattfinden. Der Kampf war ursprünglich am 6. September ebenfalls in Hamburg geplant, musste jedoch aufgrund einer Verletzung Wladimir Klitschkos abgesagt werden. Alle bereits erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit.

„Ich bin sehr froh, dass wir so schnell einen Nachholtermin für Hamburg gefunden haben. Besonders für die Fans von Wladimir Klitschko freut es uns, da die Arena bereits ausverkauft war. Unser Dank geht an den Weltverband IBF sowie unsere Partner RTL und die o2 World Hamburg, die beide den neuen Kampftermin in der ursprünglich geplanten Arena ermöglicht haben“, sagt Klitschko-Manager Bernd Bönte.

„Ich freue mich, dass die Titelverteidigung weiterhin in Hamburg stattfindet, die Stimmung hier ist einfach immer gigantisch. Verletzungsbedingt lege ich jetzt eine Trainingspause ein und beginne dann wieder neu mit der Vorbereitung auf den Kampf gegen Kubrat Pulev“, sagt Wladimir Klitschko.

Grund der Absage des ersten Termins der beiden Schwergewichte war ein Muskelfaserriss am Bizeps, den sich Wladimir Klitschko während des Sparrings im Trainingslager zugezogen hatte. Nach Satzung der International Boxing Federation (IBF) hat der Veranstalter in diesem Fall 90 Tage Zeit, um den Kampf neu anzusetzen.

Der aus Sofia stammende Kubrat „The Cobra“ Pulev ist 33 Jahre alt und 1,94m lang. Die aktuelle Nr. 1 im IBF-Ranking kann eine herausragende Kampfstatistik vorweisen: 20 Siege, davon 11 durch KO und keine Niederlage. Ab 2011 war Pulev IBF International Champion und 2012/2013 Europameister im Schwergewicht.

Wladimir Klitschko ist seit Jahren die unumstrittene Nr. 1 im Schwergewicht. Bei den Olympischen Spielen in Atlanta wurde Klitschko 1996 Olympiasieger. Der Kampf gegen den Bulgaren Pulev ist bereits der 26. WM-Kampf des 38-Jährigen. Sein Kampfrekord steht bei 62 Siegen, davon 53 vorzeitig und nur drei Niederlagen. Wladimir Klitschko ist seit 2006 Weltmeister im Schwergewicht und nach dem legendären Joe Louis der am längsten amtierende Schwergewichts-Weltmeister aller Zeiten.

Klitschko vs. Pulev wird in Deutschland live und exklusiv von RTL übertragen.

Meldung von Sauerland vom 27. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – live ab 22.35 Uhr in der ARD

WBO-WM: Marco Huck vs. Mirko Larghetti - Der direkte Vergleich

Am Samstag (live ab 22.35 Uhr in der ARD) steigt im GERRY WEBER Stadion in Halle/Westfalen die WBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht.

Nach der Pressekonferenz am Dienstag gibt sich der italienische Herausforderer deutlich angriffslustiger. „Das Zerbrechen der Spaghettis war eine lächerliche Aktion von Huck. Damit hatte er zwar die Lacher auf seiner Seite, doch am Samstag werde ich zuletzt lachen und ihm den WM-Gürtel abnehmen“, so Larghetti.

Der Titelverteidiger ist indes bester Laune: „Der hat doch schon weiche Knie - so weich, wie gekochte Spaghetti!“ Und erst einmal in Fahrt fügt Huck hinzu: „Samstagabend werde ich den Ring zum Kochen bringen und Larghetti ‚al dente‘ zu Boden schlagen!“

Meldung von Sauerland vom 26. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – live ab 22.35 Uhr in der ARD

Nudel-Eklat bei PK: Huck zerbricht „Larghetti-Spaghetti“!

Die Kampfwoche zur Cruisergewichts-WM am 30. August in Halle/Westfalen hat einen unterhaltsamen Start genommen! Doch nicht etwa der Herausforderer von Marco Huck, der Italiener Mirko Larghetti, provozierte den WBO-Champion bei der heutigen Pressekonferenz im Lenkwerk (Bielefeld). Vielmehr war es dessen Manager Salvatore Cherchi, der Hucks Ende als Weltmeister für Samstag prognostizierte.

„Jede Zeitrechnung ist einmal vorbei“, so Cherchi. „Du hast deinen Titel lange und erfolgreich verteidigt, doch in der Nacht auf Sonntag beginnt das Larghetti-Zeitalter!“

Für Huck, der eher ein Mann der Tat ist, war dies natürlich eine Steilvorlage. „Ich habe es schon bei Bekanntgabe des Kampfes gesagt: Aus Larghetti mache ich Spaghetti“, sprach Huck und zerbrach im gleichen Atemzug eine Handvoll Nudeln. „Das passiert am Samstag mit deinem Boxer! Ich werde ihn zerbrechen!“ Und weiter: „Ungeschlagene Boxer haben immer eine besondere Portion Selbstvertrauen und das wird bei Larghetti nicht anders sein. Ich spiele allerdings in einer ganz anderen Liga und das wird er im Ring zu spüren bekommen.“

Hucks Gegner war indes ein wenig zurückhaltender. „Der Bessere soll gewinnen“, meinte Larghetti. „Für den Sieg werde ich alles geben und mir den Traum von der Weltmeisterschaft erfüllen.“

Kalle Sauerland glaubt jedenfalls an ein Feuerwerk im GERRY WEBER Stadion. „Samstag werden dort keine Tennisbälle, sondern Fäuste fliegen“, freut sich der Promoter auf die 13. Titelverteidigung seines Schützlings, mit der Huck den Rekord von Cruisergewichts-Legende Johnny Nelson einstellen kann. „Es könnte allerdings Marcos letzter Auftritt in dieser Gewichtsklasse sein“, kündigte Sauerland an. „Demnächst soll er in die USA gehen und dort Titelvereinigungen boxen, oder im Schwergewicht für Furore sorgen.“

Huck: „Das kommt alles später. Meine Aufgabe lautet aktuell, Larghetti zu schlagen. Alles, was danach kommt - ob Titelvereinigung oder Aufstieg ins Schwergewicht - darauf kann man mich am Sonntag ansprechen.“

Marco Huck - fokussiert, motiviert und top vorbereitet auf Larghetti. Der Samstag kann kommen!

Eintrittskarten sind zum Preis ab 30,00 Euro und VIP-Tickets zum Preis von 120,00 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 81 80 zu erwerben. Des Weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 Halle/Westfalen

Meldung von Sauerland vom 26. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – live ab 22.35 Uhr in der ARD

Sensations-Newcomer „Marathonmann“ spielen für Marco Huck

Sie sind der Sensations-Newcomer der deutschsprachigen Punk-Rock-Szene! Die Münchner Band „Marathonmann“, die mit ihrem neuen Album „... und wir vergessen was vor uns liegt“ soeben die deutschen Top-50-Charts erklommen hat, wird am Samstag (22.35 Uhr live in der ARD) für Weltmeister Marco Huck den Einmarschsong spielen.

Für den Cruisergewichts-Champion hat sich die Band um Sänger Michael Lettner etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie werden ihren Hit „Holzschwert“ in einer neuen Version live und unplugged aufführen. Momentan spielen Marathonmann den Song in einem Münchner Studio ein. Lettner, der „Holzschwert“ am Samstag mit Gitarrist Robin Kornhäuser im GERRY WEBER Stadion spielen wird, zur Weltpremiere: „Wir sind große Sportfans und für Marco Huck haben wir in ‚Holzschwert‘ unserer Meinung nach das passende Lied für den Champion gefunden. Es ist ein sehr persönlicher Song, der für alle Träume, die wir in unserer Jugend verfolgten - egal wie naiv oder unrealistisch sie waren, steht.“

Passt perfekt zu Huck, der vor zehn Jahren bei Meister-Trainer Ulli Wegner plötzlich in der Trainingshalle auftauchte und sagte: „Ich bin Marco, ich will Weltmeister werden.“ Am Samstag kann der WBO-Weltmeister mit seiner 13. Titelverteidigung den Rekord von Box-Legende Johnny Nelson einstellen. Huck: „Ich habe aber noch weitere Ziele, an die ich glaube und auch erreichen werde.“ Dazu gehören in absehbarer Zukunft Titelvereinigungskämpfe sowie anschließend der Aufstieg ins Schwergewicht.

Marathonmann spielten zuletzt einige erfolgreiche Konzerte mit Jennifer Rostock und sind noch bis Ende des Jahres auf großer Deutschland-Tour. Weitere Infos unter www.marathonmannband.de und www.centurymedia.de

Eintrittskarten sind zum Preis ab 30,00 Euro und VIP-Tickets zum Preis von 120,00 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 81 80 zu erwerben. Des Weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 Halle/Westfalen.

Meldung von Klitschko Management vom 25 August 2014

Wladimir Klitschko vs. Kubrat Pulev:

WM-Titelverteidigung wird verletzungsbedingt verschoben

Hamburg – Der WM-Kampf zwischen IBF- und IBO-Schwergewichtsweltmeister sowie WBO- und WBA-Superchampion Wladimir Klitschko und dem offiziellen IBF-Pflichtherausforderer Kubrat Pulev wird voraussichtlich auf ein späteres Datum in diesem Jahr verschoben. Austragungsort soll die o2 World Hamburg bleiben.

Grund der Terminverschiebung ist ein Muskelfaserriss im Bizeps, den sich Klitschko beim Sparring im österreichischen Going zugezogen hat. Chefarzt der Klinik in St. Johann, Dr. Robert Siorpaes, hat die Verletzung diagnostiziert. Wladimir Klitschko muss ca. vier Wochen mit dem Training aussetzen.

„Ich bin sehr enttäuscht, dass der Kampf nicht wie geplant stattfinden kann. Ich bin in absoluter Top-Form und hatte ein großartiges Trainingslager“, sagt Klitschko. „Natürlich tut es mir für die Fans leid, aber auch für meinen Gegner Kubrat Pulev, der sich sicherlich ebenso intensiv wie ich vorbereit hat.“

„Wir sind natürlich alle enttäuscht, aber so etwas kann während der Vorbereitung passieren“, so Klitschko-Manager Bernd Bönte.

Sie werden informiert, sobald der neue Termin feststeht.

Meldung von ECB vom 25. August 2014

EC-Kampftag am 31. Oktober in Cuxhaven:

Ceylan zündet in der Kugelbake-Halle „Granaten“

Drohend sind die schweren Geschütze des Fort Kugelbake auf die Elbmündung bei Cuxhaven gerichtet. Kaiser Wilhelm hatte die Festung (heute ein Museum) Anfang des letzten Jahrhunderts errichten lassen. Hauptgrund: Von den aus der Nordsee Richtung Hamburg einlaufenden Schiffen kassierten seine Beamten Zölle. Wehe, wenn einer nicht zahlen wollte, dann krachte es...

Richtig krachen lassen will es in der direkt neben dem Fort gelegenen Kugelbake-Halle jetzt ein schwedischer Schwergewichtler. Granaten sollen am 31. Oktober dort auf der EC-Veranstaltung von Erol Ceylan fliegen…

Adrian Granat heißt nämlich der Shooting-Star im Hamburger EC-Boxstall. Vier Kämpfe hat der 2,02-Meter-Mann aus Malmö bisher bestritten, keiner seiner Gegner hörte den Schlussgong. Granat gewann viermal vorzeitig. Verständlich dann auch, dass Erol Ceylan deshalb gern von seiner neuen „Granate“ spricht.

Ein Schwergewichtler so groß wie die Klitschkos. Ein mutiger Kämpfer, der auch ins Feuer schauen kann. Ein Fighter mit der gehörigen Portion Schlagkraft. Dieses „neue Gesicht“ wollen die Fans sehen. Ceylan: „Ich bin sicher, Adrian wird die neue Granate im Schwergewicht“!

Das hat sich auch schon zu anderen Veranstaltern rumgesprochen. Beweis: Adrian wurde zur Nordic-Fight-Night in Kopenhagen eingeladen. Am 13. September wollen die Dänen und natürlich auch Adrians Landsleute, für die Schweden ist es nur ein Katzensprung nach Kopenhagen, den neuen „Ingemar“ kämpfen sehen. Sein Gegner wird der erfahrene Serdar Uysal aus Koblenz sein.

Für Adrian soll es die Generalsprobe für Cuxhaven werden.

Zur Erinnerung: Schweden hatte schon einmal einen Schwergewichts-Weltmeister. Sein Name Ingemar Johansson, der 1959 Titelverteidiger Floyd Patterson (USA) im New Yorker Yankee Stadium schwer ausknockte. Sieben Niederschläge, das Aus schon in der 3.Runde. Und Nachfolger von genau diesem Johansson soll Adrian werden – das hoffen nicht nur die Schweden.

Veranstalter Ceylan hofft auch – nämlich dass die Rund-Halle in Cuxhaven möglichst aus den Nähten platzt. „Maximal 1200 Zuschauer haben hier Platz“, so der Hamburger, „ich denke, wir werden wieder ein volles Haus haben“. Warum Cuxhaven und nicht Berlin, Herr Ceylan? „2011 waren wir zuletzt hier“, so der EC-Boss, „es wird einfach Zeit, dass wir hier wieder einmal aufschlagen. Wir kommen immer gerne nach Cuxhaven. Und mit dem örtlichen Ausrichter, Herrn Schlichting, werden wir uns immer schnell einig“.

Klar denn, dass Ceylan und Promoter Alexander Alekseev die stärksten EC-Fighter in den Ring schicken werden. Mit dabei also auch Schwergewichtler Christian Hammer und der halbschwere Neuzugang Karo Murat aus Berlin. Ein Kampfabend eben, der mit Granaten nur so gespickt ist…

Meldung von Sauerland vom 25. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – live ab 22.35 Uhr in der ARD

WM im Wohnzimmer: Huck zur Bestleistung verdammt!

Vor fast exakt fünf Jahren wurde er hier im Kampf gegen Victor Emilio Ramirez zum Weltmeister - ein Riesen-Fight! Zwölfmal konnte Marco Huck seitdem den WBO-Titel im Cruisergewicht verteidigen. Noch ein Sieg er und stellt den Rekord (13 Siege) von Box-Legende Johnny Nelson ein. Sein nächster Gegner ist der italienische Underdog Mirko Larghetti (31 Jahre / ungeschlagen in bislang 21 Kämpfen!). Nach dem Sieg will der 29-jährige Champion des Sauerland-Teams noch höher hinaus. Erst Titelvereinigungen im Cruisergewicht, dann rauf in die Königsklasse des Boxsports. Doch dafür muss Huck am Samstag (ab 22.35 live in der ARD) in seinem „Wohnzimmer“, dem GERRY WEBER Stadion, zunächst eine Top-Leistung abliefern. Huck ist zur Bestleistung verdammt!

„Bei meinem letzten Auftritt hier Ende 2012 gegen Firat Arslan war ich schlecht vorbereitet, habe den Gegner auf die leichte Schulter genommen. Das wird mir nicht wieder passieren, das verspreche ich meinen Fans“, sagt Huck, der sich in den letzten zwei Monaten intensiv auf den Fight gegen Mirko Larghetti vorbereitet hat. Aufgrund eines Daumen-Bruches der rechten Schlaghand konnte Huck in diesem Jahr bislang nur einen Kampf bestreiten. Am 25. Januar knockte er Firat Arslan in Stuttgart aus. Huck: „Diesen Kampf hätte ich meinen Fans auch gerne in Halle/Westfalen geboten. Deswegen werde ich natürlich versuchen, auch Larghetti auszuknocken.“

Ob K.o. oder ein überzeugender Punktsieg im „Wohnzimmer“ – Huck darf sich keine Blöße geben. Der Druck ist enorm hoch! Vielleicht die Chance des Herausforderers? Der 31-jährige Italiener Mirko Larghetti kann als klarer Außenseiter ganz befreit in den Ring steigen. „Ich komme nicht zum Verlieren. Aber wenn es nicht klappen sollte, dann geht die Welt auch nicht unter“, sagt Larghetti.

Eintrittskarten sind zum Preis ab 30,00 Euro und VIP-Tickets zum Preis von 120,00 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 81 80 zu erwerben. Des weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 Halle/Westfalen.

Meldung von Sauerland vom 24. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – live ab 22.35 Uhr in der ARD

Wegner: „Früher hat mich Marco Huck verrückt gemacht!“

Ulli Wegner ist ein Perfektionist. Daher hatte es der Erfolgscoach in den letzten zehn Jahren auch nie leicht, wenn es darum ging, Marco Huck zu trainieren. Auf der einen Seite Wegner, der auf einen ruhigen und bedachten Kampfaufbau setzt - ihm gegenüber Huck, der mit seiner teils ungestümen Art versucht, den Gegner im wahrsten Sinne des Wortes „plattzumachen“. Im GERRY WEBER Stadion will dieses ungleiche Team am 30. August etwas vollbringen, dass ihnen zu Beginn ihrer „Partnerschaft“ im Jahre 2004 niemand zugetraut hätte: Mit Hucks 13. Titelverteidigung der Cruisergewichts-WM Geschichte zu schreiben!

„Marco ist ein Typ Boxer, den man erst einmal verstehen muss“, so Wegner, „mit seiner Art und Weise kommen nur die Wenigsten klar.“ Das offenbarte sich laut dem 72-jährigen Trainer besonders zu Beginn von Hucks Karriere während der jeweiligen Kampf-Vorbereitungen: „Du konntest ihm vorher sagen, was du willst - wenn ich nicht genau hingeschaut habe, machte der Junge einfach etwas anderes. Da bin ich früher schon mal verrückt geworden.“

Doch über den Verlauf einer knappen Dekade hat sich sein Schützling gebessert. „Der WM-Gürtel und die folgenden Titelverteidigungen haben ihm klargemacht, dass er sich nur durch diszipliniertes Verhalten in der Weltspitze halten kann.“ Auch die Gründung einer Familie hat Wegner zufolge dazu beigetragen: „Marco war davor immer ein wenig hyperaktiv - ein Hansdampf in allen Gassen. Seine Frau und die Geburt seiner beiden Kinder haben ihn ruhiger und umsichtiger werden lassen.“

Nun also Titelverteidigung Nummer 13 für das Gespann Huck/Wegner. „Ich wäre mächtig stolz, wenn Marco das packen würde“, meint Wegner. „Aber nicht nur auf ihn, sondern auch auf mich. Andere Trainer hätten bei dem Jungen nur den Kopf geschüttelt und es aufgegeben, ihn zu trainieren. Ein Sieg gegen Larghetti und den damit verbundenen Rekord sehe ich als Erfolg unserer Zusammenarbeit“, bestätigt der Trainerfuchs und fügt hinzu, „und die soll noch lange kein Ende finden!“

Eintrittskarten sind zum Preis ab 30,00 Euro und VIP-Tickets zum Preis von 120,00 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 81 80 zu erwerben. Des weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 Halle/Westfalen.

Meldung von Sauerland vom 23. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – live ab 22.35 Uhr in der ARD

Vor WM sagt Huck: „Larghetti hat keine Chance!“

Marco Huck - wenn man an spannende, unterhaltsame und diskussionswürdige Kämpfe auf deutschem Boden denkt, kann einem nur dieser Name einfallen. Seit fast zehn Jahren macht der aktuelle WBO-Weltmeister im Cruisergewicht nicht nur mit einer großen Klappe auf sich aufmerksam - er lässt seinen Worten auch Taten folgen! Genauso sieht auch der Plan für den 30. August aus, wenn „Käpt’n“ Huck mit seiner 13. Titelverteidigung den Cruisergewichts-Rekord einstellen will. Über seinen kommenden Gegner Mirko Larghetti, seine Zukunftsträume sowie den Umgang mit Lebensmitteln spricht der Champion im folgenden Interview.

Herr Huck, werfen Sie gern mit Essen um sich?

Marco Huck: Nein, das wäre ja Verschwendung! Anderswo leiden Menschen unter Hungersnöten. Da beteilige ich mich lieber an gemeinnützigen Veranstaltungen wie „Weihnachten mit Frank Zander“ und serviere Bedürftigen etwas Leckeres zu essen.

Aber die Kampfansage an Mirko Larghetti steht noch, oder?

Marco Huck: Ja klar, aus dem mache ich Spaghetti. Ich habe seit fast zwei Jahren nicht mehr hier, in meinem „Wohnzimmer“ in Halle/Westfalen, geboxt. Da will ich den Fans auf jeden Fall ein Spektakel bieten. Vor allem, nachdem ich im November 2012 nicht vollständig gegen Firat Arslan überzeugen konnte ...

... weil Sie den Gegner damals unterschätzt haben?

Marco Huck: Ich hatte Arslan auf die leichte Schulter genommen und dafür fast den Preis bezahlt. Anfang dieses Jahres habe ich dann gezeigt, was ein hochmotivierter Marco Huck imstande ist, zu leisten. Jetzt geht es darum, diese Leistung in meiner alten Heimat zu bestätigen!

Haben Sie trotzdem ab und an Motivationsprobleme?

Marco Huck: Das bleibt nicht aus, wenn man seit Jahren die Weltspitze mitbestimmt. Doch wie gesagt, ich habe im GERRY WEBER Stadion noch etwas gutzumachen. Und einen besonderen Ansporn zu siegen, gibt es ja noch.

Sie sprechen die Einstellung des Rekordes von Johnny Nelson an?

Marco Huck: So ist es. Nelson war quasi mein Vorgänger, dominierte über Jahre das Geschehen im Cruisergewicht. Er schlug mit Carl Thompson 1999 den Mann K.o., der fünf Jahre später David Haye vorzeitig besiegen konnte - ein Kunststück, das nicht einmal Wladimir Klitschko gelang. In einem Atemzug mit Nelson erwähnt zu werden, wäre eine große Ehre für mich.

Nelson kommt aus England. Wäre es für Sie reizvoll in naher Zukunft dort in den Ring zu steigen?

Marco Huck: Sicherlich, denn vor allem in England gibt es einige gute Cruisergewichtler, mit denen ich mich messen könnte. Ebenso ist es ein Traum von mir, einmal in meiner Karriere in den USA zu boxen. Doch es ist mir wichtig an dieser Stelle zu sagen, dass es nirgendwo so schön ist, wie daheim.

Was darf das Publikum denn nach Ihrer Liebesbekundung zu Halle/Westfalen am 30. August erwarten?

Marco Huck: Die große Huck-Show, die mit einem krachenden K.o. enden wird. Ich weiß, dass es für Larghetti die Chance seines Lebens ist. Doch gegen mich wird er untergehen. Meine Vorbereitung verlief ohne Probleme. In der gegnerischen Ecke könnte selbst ein junger Johnny Nelson in Topform stehen und ich würde durch ihn durchmarschieren. Ich habe ein Ziel vor Augen: Der beste Cruisergewichtler aller Zeiten zu werden. In meiner aktuellen Verfassung bin ich einfach unschlagbar!

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Meldung von Sauerland vom 22. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – live ab 22.35 Uhr in der ARD

Larghetti warnt Huck: „Er soll nicht mit Nudeln werfen!“

Der nächste Kampf von WBO-Weltmeister Marco Huck rückt immer näher. Am 30. August hat der Schützling von Ulli Wegner vor allem ein Ziel vor Augen: Den Cruisergewichts-Rekord von 13. Titelverteidigungen einzustellen. Dazu muss Huck allerdings Mirko Larghetti aus dem Weg räumen. Der 31-Jährige aus Italien ist ungeschlagen und bereit dem Champion einen Strich durch die Rechnung zu machen. Wie Larghetti seine Chancen gegen Huck sieht und wie er zu den Sprüchen des Weltmeisters im Vorfeld des Fights im GERRY WEBER Stadion steht, erzählt er im folgenden Interview.

Herr Larghetti, als Italiener essen Sie doch sicher gern Spaghetti?

Mirko Larghetti: Ich esse gern Pasta, das stimmt. Doch momentan muss ich auf mein Gewicht achten. Daher verzichte ich zurzeit auf diesen Gaumenschmaus.

Marco Huck ließ in Anspielung auf Ihren Namen verlauten, dass er aus Ihnen Spaghetti im Ring machen will. Was sagen Sie zu solch forschen Sprüchen?

Mirko Larghetti: Er ist der Weltmeister und hat den Titel bereits gegen einige gute Leute verteidigt. Ich nenne so etwas das Selbstvertrauen eines Champions. Solange er nicht anfängt mich mit Nudeln zu bewerfen, kann Huck erzählen, was er will.

Sie scheinen ja die Ruhe selbst zu sein - immerhin warten Sie seit knapp einem halben Jahr auf diesen Kampf. Hat sich in dieser Zeit kein Frust bei Ihnen angestaut?

Mirko Larghetti: Auf die guten Dinge im Leben wartet man gern ein wenig länger. Ich hatte durch Hucks Verletzung vor dem geplanten Kampf im März nur noch mehr Zeit, mich auf seinen Stil einzustellen. Im Juni stand ich sogar nochmals im Ring, um mich für unser Duell aufzuwärmen. Marco hat seit Januar nicht mehr geboxt - das ist ein klarer Vorteil für mich!

Huck hat seinen Titel schon gegen einige große Namen verteidigt. Wieso werden ausgerechnet Sie ihn schlagen?

Mirko Larghetti: Ich habe mir zusammen mit meinem Trainer Mario Massai viele seiner Titelverteidigungen angeschaut. Gegen bekannte Leute zeigte er zumeist starke Leistungen. Doch gegen manch namenlosen Gegner sah er schon mal schlecht aus ...

... wollen Sie darauf hindeuten, dass Sie von Huck vielleicht unterschätzt werden?

Mirko Larghetti: Für ihn ist das seine 13. Titelverteidigung. Wenn ich aus der Presse etwas von ihm höre, dann darüber, wie toll es ist, damit einen Rekord einzustellen. Mir kommt es so vor, als ob Huck vergisst, dass er mich dafür vorher schlagen muss. Auf der anderen Seite bin ich so motiviert, wie nie zuvor. Mit einem Sieg über Marco Huck kann ich auf einen Schlag berühmt werden!

Andererseits boxen Sie erstmals außerhalb Italiens und das Publikum wird Sie nicht unbedingt anfeuern. Wie wollen Sie sich darauf einrichten?

Mirko Larghetti: Ob ich nun in meiner Heimat Frontino im Gym einen Sparringskampf absolviere oder gegen Huck vor Tausenden um die WM boxe - das ist egal! Im Ring boxen wir Mann gegen Mann. Das Publikum kann nicht in das Geschehen eingreifen und für Huck die Schläge landen. Und wie gesagt, bin ich eine recht gelassene Person, die sich von äußeren Umständen nicht beeindrucken lässt.

Und wie lautet Ihre Strategie, um Huck am 30. August den Titel abzunehmen?

Mirko Larghetti: Kämpfen bis zum Umfallen. Ich werde Huck von Beginn an unter Druck setzen, so dass er sich erst gar nicht entfalten kann. Ich bin mir sicher, physisch dagegenhalten zu können. Natürlich bedarf es immer ein wenig Glück, am Tag des Kampfes seine Bestleistung abzurufen. Doch ich bin überzeugt, dass mir dies gelingen wird.

Eintrittskarten sind zum Preis ab 30,00 Euro und VIP-Tickets zum Preis von 120,00 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 81 80 zu erwerben. Des Weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 Halle/Westfalen.

Meldung von Sauerland vom 22. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 27.09.2014, SPARKASSEN-ARENA, KIEL

Boxen im Ersten – WBO-Weltmeisterschaft live in der ARD

Smith will mit Rooneys Hilfe Abraham WM-Gürtel entreißen!

Kiel steht eine britische Invasion bevor! Das kündigt Paul Smith an, der am 27. September Super-Mittelgewichts-Weltmeister Arthur Abraham in der Sparkassen-Arena herausfordern wird. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag trafen Abraham und Smith erstmals aufeinander.

„Das wird mein vierter Kampf in Kiel und bisher habe ich hier immer gewonnen“, blickt Titelverteidiger Abraham auf seine bisherigen Fights in der Hauptstadt von Schleswig-Holstein zurück. „Ich finde es super, dass Smith viele Fans mitbringt, denn Engländer sorgen immer für eine tolle Stimmung - selbst wenn ihre Landsleute verlieren.“ Trotzdem ruft der WBO-Champion seine Anhänger auf, noch jetzt schnell zuzuschlagen. „Wer mit mir meinen Sieg am 27. September feiern will, sollte sich unbedingt beeilen.“

Denn Abraham-Gegner Smith hat schon 2.000 Tickets abgesetzt. „Wir Engländer lieben es zu reisen und wollen auf jeden Fall dabei sein, wenn ich Weltmeister werde“, so der 31-jährige Boxer aus Liverpool. Ein ganz besonderer Fan soll zudem für einen extra Motivationsschub in Smiths Ecke sorgen. „Mein Freund Wayne Rooney wird mich aus der ersten Reihe anfeuern“, bestätigt der Schützling von Trainer Joe Gallagher.

Für einen spannenden Hauptkampf wird also gesorgt sein. Das sieht auch Kalle Sauerland so: „Englische Boxer gehen immer mit einer sehr kämpferischen Einstellung in den Ring. Paul Smith wird sofort aufs Tempo drücken. Da muss Arthur von Beginn an dagegenhalten. Doch ich glaube, er ist sich seiner Sache bewusst und wird dem Kieler-Boxpublikum eine grandiose Vorstellung bieten.“

Promoter-Kollege Eddie Hearn, der das englische Pendant zu Sauerland darstellt, sieht ebenfalls einem guten Fight entgegen. Allerdings glaubt er an einen anderen Ausgang. Hearn: „Ich habe mit Kalle schon zwei große Kampfabende veranstaltet. Beide Male (Froch vs. Kessler 2 und Froch vs. Groves 2, Anm. d. Red.) zog er den Kürzeren. Das wird diesmal nicht anders sein.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 27. September in Kiel sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 21. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / ENRICO KÖLLING

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – live ab 22.35 Uhr in der ARD

Kölling verteidigt gegen Italiener Brischetto

Obwohl Enrico Kölling (14-0, 4 K.o.´s) nicht mehr zur Schule geht, konnte er die Sommerferien in vollen Zügen genießen. Kein Wunder, sicherte sich der Halbschwergewichtler Anfang Juni die WBA-Intercontinental Meisterschaft. Am 30. August wird es allerdings wieder ernst für ihn - dann steht Köllings erste Titelverteidigung an. Im GERRY WEBER Stadion in Halle/Westfalen trifft er, wie Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck, auf einen Italiener. Dort stellt sich ihm Giuseppe Brischetto (12-2, 6 K.o.´s) in den Weg.

„Zuletzt habe ich bewiesen, dass ich einen Kampf über zwölf Runden erfolgreich gestalten kann“, so Kölling, „und das gilt es nun gegen Brischetto zu bestätigen.“ Über seinen Gegner weiß der 24-jährige Normalausleger nicht sehr viel. „Er soll kämpferisch recht stark sein. Obwohl er 13 Jahre älter ist, hat er genauso viele Kämpfe wie ich bestritten. An Frische wird es ihm daher wohl nicht mangeln.“ Seinen eigenen Akku hat der Berliner übrigens im Griechenland-Urlaub wieder aufgeladen.

Köllings Trainer freut sich sehr über die bisherige Entwicklung seines Schützlings „Enrico zeigt, was mit harter Arbeit im Profiboxen möglich ist“, meint Karsten Röwer. „Er hat zwar nicht das natürliche Bewegungstalent eines Tyron Zeuge, doch sein ungeheurer Fleiß im Gym gleicht das mehr als aus.“ Gegen Brischetto erwartet Röwer erneut eine Leistungssteigerung. Röwer: „Damit rechne ich bei Enrico in jedem Kampf. Seine Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen.“

Und Kölling ist sicher: „Am 30. August wird es für die Italiener nichts zu feiern geben!“

Eintrittskarten sind zum Preis ab 30,00 Euro und VIP-Tickets zum Preis von 120,00 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 81 80 zu erwerben. Des Weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 Halle/Westfalen

Meldung von Sauerland vom 20. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – live ab 22.35 Uhr in der ARD

Huck jagt WM-Rekord von Box-Legende Nelson!

Marco Huck ist auf Rekordjagd! Gelingt es dem WBO-Weltmeister seinen WM-Gürtel gegen Mirko Larghetti am 30. August zum 13. Mal erfolgreich zu verteidigen, zieht er mit Johnny Nelson gleich. Doch wer genau ist die britische Cruisergewichts-Legende und welche Parallelen kann man zu Marco Huck ziehen? Hier einige Fakten:

Johnny Nelson …

… war stilistisch einer der unangenehmsten Männer, gegen die man im Cruisergewicht hätte antreten können. Mit seinen langen „Krakenarmen“ - wie sie von Gegner bezeichnet wurden - war es extrem schwer, den Rechtsausleger in den Nahkampf zu verwickeln. Durch sein gutes Auge konnte der Mann aus Sheffield (England) blitzartige Konter setzen, wodurch ihm nicht weniger als 29 vorzeitige Erfolge gelangen - sieben davon in insgesamt 16 Weltmeisterschaftskämpfen. Letztmalig verteidigte Nelson den WBO-Gürtel Ende 2005 mit einer geteilten Punktentscheidung gegen Larghettis Landsmann Vincenzo Cantatore, der den Champion in Runde neun zu Boden schickte.

Drei Gemeinsamkeiten …

… Amerikaner als Stolperstein: Bevor Nelson den WBO-Titel 1999 gegen Landsmann Carl Thompson errang, musste er sich dem Amerikaner James Warring geschlagen geben. Auch Huck scheiterte vor Gewinn der Weltmeisterschaft an einem Amerikaner - Steve Cunningham.

… Soziales Engagement: Nelson ging 2010 ins Gefängnis von Doncaster. Aber nicht, weil er eine Straftat begangen hatte. Vielmehr besuchte er Insassen, um ihnen eine moralische Stütze zu sein. Huck besuchte ebenfalls schon eine Haftanstalt. 2013 sprach er zusammen mit seinem Trainer Ulli Wegner vor Gefangenen der JVA Tegel in Berlin, um ihnen Mut zu zusprechen.

… Gleiche Gegner: Der Kampfrekord von Nelson und Huck weist zwei Boxer aus, mit denen beide im Ring standen. Rüdiger May wurde im September 2004 von Nelson bei seiner zwölften Titelverteidigung vorzeitig geschlagen. Genau ein Jahr später war es Huck, der erstmals bei einem im TV live übertragenen Kampf auf sich aufmerksam machte und gegen May einen überdeutlichen Punktsieg einfuhr. Ebenfalls stand Pietro Aurino sowohl Nelson als auch Huck gegenüber. Ging er noch 2000 gegen den Engländer in Runde sieben K.o., flüchtete er gegen Huck 2006 in der zweiten Runde lieber gleich aus dem Ring.

Huck über Nelson:

„Er war ein außerordentlicher Athlet, der keiner Herausforderung aus dem Weg ging. Da sind wir uns ähnlich. Sein Stil war zwar nicht der spektakulärste, aber ein erfolgreicher. Es ist mir eine Ehre, bereits im Alter von 29 Jahren mit solch einer Legende gleichzuziehen! Im Gegensatz zu Nelson werde ich mich bei meiner 13. Titelverteidigung jedoch nicht durch einen Italiener ins Trudeln bringen lassen. Mein Ziel lautet, Larghetti zu schlagen und danach Nelsons Rekord zu brechen!“

Eintrittskarten sind zum Preis ab 30,00 Euro und VIP-Tickets zum Preis von 120,00 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 81 80 zu erwerben. Des weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 Halle/Westfalen.

Meldung von Sauerland vom 19. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / DENIS BOYTSOV

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – am 30. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Boytsov will mit K.o.-Sieg Ehre wiederherstellen!

Denis Boytsov (33-1, 26 K.o.´s) greift wieder an! Am 30. August steigt er nach langer Verletzungspause endlich wieder in den Ring. Im GERRY WEBER Stadion in Halle/Westfalen soll gegen Timur Musafarov (6-1, 5 K.o.´s) nicht nur der erste Sieg unter Trainer Karsten Röwer her. Vor allem will Boytsov mit einer beeindruckenden Leistung seine Ehre im Ring wiederherstellen.

„Ich schäme mich immer noch für das, was Ende 2013 passiert ist“, so Boytsov. Rückblende: Als Weltranglistenerster des Verbandes WBO sollte der Schwergewichtler seine Position bestätigen, um zum Pflichtherausforderer von Wladimir Klitschko ernannt zu werden. „Ich hatte die ganze Zeit dieses Ziel vor Augen: Klitschko vs. Boytsov“, verrät der 28-Jährige.

Doch daraus wurde bekanntlich nichts. Im Kampf gegen Alex Leapai brach gleich zu Beginn eine scheinbar nicht vollständig verheilte Trainingsverletzung am Knie wieder auf. Boytsov: „Das war einfach nur Pech. Doch ich wollte direkt nach dem Kampf nicht nach Ausreden suchen. Trotzdem war es peinlich, gegen solch einen Mann zu verlieren.“ Peinlich deshalb, weil Leapai nur wenige Monate später nicht den Hauch einer Chance gegen Klitschko hatte.

Jetzt ist Boytsov wieder vollkommen genesen und kennt nur ein Ziel: Wiedergutmachung bei den Boxfans! „Ich bin wieder im Vollbesitz meiner Kräfte. Außerdem haben mir mein Coach und meine Trainingspartner gut zugesprochen - das Vertrauen in meine Fähigkeiten ist zurück!“ Diese Fähigkeiten - vor allem Boytsovs ungeheure Schlagkraft - soll am 30. August Timur Musafarov zu spüren bekommen.

Der gleichaltrige Boxer aus Essen zeigt sich aber von den Ankündigungen seines Gegners unbeeindruckt: „Er hatte gegen Leapai keine Chance und gegen mich wird das nicht anders aussehen.“ Und Musafarov strahlt nicht grundlos jede Menge Selbstbewusstsein aus. Immerhin unterlag er dem aktuellen EU-Meister Erkan Teper letztes Jahr nur äußerst knapp durch geteilte Punktentscheidung. Musafarov: „Gegen Boytsov will ich mich nicht auf das Urteil der Unparteiischen verlassen und werde das vorzeitige Ende suchen!“

Sein Kontrahent will ebenfalls durch K.o. siegen. Boytsov: „Das bin ich den Fans nach meinem letzten Auftritt schuldig. Ein K.o.-Erfolg ist genau die richtige Antwort.“ Boytsov oder Musafarov - wer lässt seiner K.o.-Ankündigung Taten folgen? Die Auflösung gibt es am 30. August!

Im Hauptkampf im GERRY WEBER Stadion in Halle/Westfalen trifft WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck auf Mirko Larghetti. Eintrittskarten für die Veranstaltung sind zum Preis ab 30,00 Euro und VIP-Tickets zum Preis von 120,00 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 81 80 zu erwerben. Des Weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 Halle/Westfalen.

Meldung von Sauerland vom 18. September 2014

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION - HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – am 30. August live in der ARD

Marco Huck will Larghetti nicht unterschätzen

Er hat noch nie verloren! 21 Kämpfe, 21 Siege - 13 davon durch K.o. Am 30. August will der 31-jährige Italiener Mirko Larghetti für die große Box-Sensation sorgen und den WBO-Champion Marco Huck (29 Jahre) vom Weltmeister-Thron stoßen.

Huck ist gewarnt. Zwar ist Larghetti international bislang wenig in Erscheinung getreten, weil er ausschließlich in seiner Heimat boxte, doch die Boxexperten warnen: „Larghetti ist brandgefährlich!“ Der 1,84-Meter-Mann holte sich u. a. den WBC International Silver-Titel sowie die EU-Meisterschaft im Cruisergewicht, gilt als schlagstark und kämpferisch.

„Ich werde ihn nicht unterschätzen, bereite mich seit Wochen konzentriert auf diesen Kampf vor“, sagt Titelverteidiger Huck, der bei seiner 13. Titelverteidigung voll überzeugen möchte. Huck: „Zudem boxe ich in meiner alten Heimat. Ich will meinen Fans etwas bieten.“

Zuletzt verzückte der Ex-Bielefelder die deutschen Boxfans am 25. Januar in Stuttgart. In der restlos ausverkauften Hanns-Martin-Schleyer-Halle schlug er seinen Herausforderer Firat Arslan in der 6. Runde durch K.o. - ein toller Kampf! In der anschließenden Vorbereitung zog sich Huck im Training jedoch eine Verletzung zu. Er brach sich den Daumen der rechten Schlaghand. Huck: „So etwas passiert leider im Boxen. Dafür bin ich jetzt wieder voll da, und da ich diesen Kampf nicht auf die leichte Schulter nehmen werde, kann sich Larghetti auf einen ganz starken Marco Huck einstellen!“

In den letzten Wochen trainierte Huck zunächst mit Team-Kollege Yoan Pablo Hernandez, der am Samstag seinen IBF-Titel in Erfurt gegen Firat Arslan verteidigen konnte, in Neuruppin. Mit seinem Trainer Ulli Wegner stehen jetzt noch ein paar harte Sparringseinheiten in Berlin und im Trainingslager Kienbaum auf dem Programm.

Wegner: „Ich habe Larghetti boxen sehen. Der kann hauen, von 21 Kämpfen hat er 13 durch K.O. gewonnen. Marco wird höllisch aufpassen müssen und ich denke, dass es ein sehr spannender Kampf wird“, so die 72-jährige Trainer-Legende.

Larghetti gibt Wegner und Huck recht. „Ja, das wird ein spannender Kampf. Und die deutschen Fans werden sich nach dem Kampf wundern, wenn es einen neuen Weltmeister gibt.“

Eintrittskarten sind zum Preis ab 30,00 Euro und VIP-Tickets zum Preis von 120,00 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 81 80 zu erwerben. Des weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 Halle/Westfalen.

Meldung von Sauerland vom 13. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Sauerland, Wegner und Sdunek garantieren WM-Schlacht in Erfurt!

Dem Einen klebte, trotz Erfolgen im Ring, in den letzten Jahren das Pech an den Händen - der Andere will seine wohl letzte WM-Chance nutzen. Die Cruisergewichts-WM zwischen Titelverteidiger Yoan Pablo Hernandez und Herausforderer Firat Arslan erzählt viele Geschichten. Vor allem wird der Fight um die Krone des Weltverbandes IBF an diesem Samstag in der Erfurter Messehalle aber eine Ringschlacht! Dieses Versprechen wurde auf der Pressekonferenz am Dienstag gegeben.

Angesprochen auf die taktische Ausrichtung war es Hernandez-Trainer Ulli Wegner, der den Federhandschuh in Richtung des Teams von Firat Arslan warf. „Pablo wird keinen Schritt zurückweichen. Es ist für mich zwar immer eine Ehre, wenn Fritz in der gegnerischen Ecke steht, aber am 16. August hat der Spaß ein Ende. Nach unserem Sieg ist dann alles wieder beim Alten“, so der 72-jährige Erfolgscoach, der durch die Verpflichtung von Fritz Sdunek durch Arslan erst recht angestachelt wurde, seinen Weltmeister in Bestform zu bringen.

Nach diesen Worten ließ sich die gegnerische Seite nicht lange bitten. „Oh, wie ist das schön, Ulli - das spielt uns genau in die Karten“, so Sdunek. „Ich weiß übrigens genau, wie man Kubanern im Ring begegnen muss - schließlich habe ich mit meinen Boxern bereits einige besiegt bzw. einen Kubaner zum Weltmeister gemacht.“ Auch der 67-Jährige bestätigte, dass sein Schützling in allen Belangen top in Form ist.

Wer wird Erfurt in der Nacht auf Sonntag als Champion verlassen: Yoan Pablo Hernandez, der damit seine lange Leidenszeit vergessen machen will? Oder Firat Arslan, der bei einem Sieg der älteste Cruisergewichts-Weltmeister aller Zeiten wäre? „Ich gebe den Trainern recht, das wird eine Ringschlacht zweier herausragender Athleten“, sagte Kalle Sauerland. „Zudem werden mit Jack Culcay, Tyron Zeuge, den Gevor-Brüdern und Stefan Härtel unsere Nachwuchs-Stars an den Start gehen. Erfurt kann sich, egal wie es ausgeht, auf einen tollen Boxabend freuen.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 12. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Vor WM: Wegner und Sdunek sorgen für Stimmung!

Erfurt ist im Box-Fieber! Nachdem 2012 letztmals eine Weltmeisterschaft in der Messehalle stattfand, freut man sich auf einen hochklassigen Wettkampf an diesem Samstag (live ab 22.35 Uhr in der ARD). Dabei stehen sich IBF-Cruisergewichts-Champion Yoan Pablo Hernandez und Herausforderer Firat Arslan gegenüber. Hernandez hat bisher noch nie seinen Titel in Erfurt verteidigt, für Arslan ist es der erste Kampf in der thüringischen Landeshauptstadt. Doch die Trainer der Beiden kennen Erfurt wie ihre Westentasche: Ulli Wegner und Fritz Sdunek - die deutschen Trainerlegenden!

Beim öffentlichen Training vor 500 Zuschauern am Dienstag im Thüringen-Park ließen Wegner und Sdunek schon einmal ihre langwierige „Freundschaft“ aufleben. Vor allem der Coach des Weltmeisters war bestens aufgelegt und provozierte sein Pendant. „Schau genau hin Fritz, der Aufwärtshaken von Pablo wird den Kampf entscheiden“, so der 72-Jährige, der beim Applaus des Publikums bereits einen ersten Punktsieg verbuchen konnte.

„Zeig uns noch mehr von deinen Geheimwaffen, Ulli! Unser gesamtes Team schaut genau zu“, reizte Sdunek seinen Zimmernachbarn aus Amateurzeiten. Zuvor hatte sein Schützling Firat Arslan bereits gezeigt, in welch hervorragender Form er ist. „Firat hat die Energie eines 30-jährigen. Und wie Ulli immer so schön zu sagen pflegt ‚Auf so einem hohen Level entscheidet die bessere Taktik‘ - und die haben wir“, legte Sdunek nach.

Beide sind sich allerdings einig: „Nicht die Trainer, sondern die Boxer werden zeigen, wer der Bessere ist.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von ECB vom 11. August 2014

Hammer oder Granat – wer macht den (neuen/alten) Weltmeister fit?

Einen kleinen Traum erfüllt sich zurzeit Christian Hammer! Der Schwergewichtler aus dem Hamburger EC-Stall von Erol Ceylan lässt im österreichischen Going seine Fäuste als Sparringspartner von Weltmeister Wladimir Klitschko fliegen, der sich beim Stanglwirt auf seine Titelverteidigung gegen Kubrat Pulev aus dem Sauerland-Stall vorbereitet…

Klar, der Ex-Europameister der WBO will sich von Klitschko nicht verprügeln lassen, er will ihn fordern, will so seinen Job gut erfüllen. Aber das ist ihm nicht genug, er will gleichzeitig auf sich aufmerksam machen, will Überflieger Klitschko beweisen, dass er nach Pulev der nächste würdige Herausforderer ist. Ceylan: „Das ist Christians Traum, er will um den WM-Titel boxen – gegen den Besten, dafür lebt er. Und seine Klasse hat er ja gerade in den letzten Kämpfen unter Beweis gestellt. Ich erinnere nur daran, wie er Leif Larsen in Galati ausgeknockt hat. Solche K.o.-Siege hat man von Wladimir in letzter Zeit leider nicht mehr gesehen“.

Jetzt also in Going schon mal ein kleiner Vorgeschmack für Christian Hammer auf das, was ihn in einem Titelkampf mit Klitschko erwarten würde. Der 26-Jährige strotzt vor Kraft und Selbstbewusstsein: „Ich bin sicher, dass ich mit Wladimir mithalten kann, dass ich ihn schlagen kann. Ich werde ihm hier beim Sparring in Going beweisen, dass ich ein würdiger Herausforderer bin“.

Profitieren wird Hammer mit Sicherheit schon in Kürze von der Arbeit mit Klitschko. Am 31. Oktober nämlich, wenn er – wahrscheinlich in Berlin – gegen seinen ehemaligen Universum-Stallgefährten Taras Bidenko in den Ring klettert. „Mit Taras habe ich noch eine alte Rechnung aus dem Jahr 2010 offen, eine unverdiente Punktniederlage, die kann ich jetzt endlich begleichen“.

Gar nicht gut lief das Sparring von EC-Schwergewichtler Adrian Granat mit Klitschkos Herausforderer Kubrat Pulev (33). Der Bulgare erwischte den Schweden mit einem bösen Körpertreffer – schwere Rippenprellung! Für den langen Granat (2,02 Meter) aus Malmö war damit das Sparring vorzeitig beendet. Diese Woche pausiert der 23-Jährige, in der Hoffnung, dass er nächste Woche wieder fit ist, weiter kräftig mitmischen und Pulev beweisen kann. Dass er wirklich eine Granate (so sein Boss Erol Ceylan) ist.

Meldung von Sauerland vom 11. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Promi-Alarm in Erfurt: Diese Stars fiebern mit

Die Spannung steigt: nur noch wenige Tage bis zum WM-Kampf im Cruisergewicht zwischen Yoan Pablo Hernandez und Firat Arslan (Samstag, 22.35 Uhr live in der ARD) in der Erfurter Messehalle. Wer macht das Rennen um die IBF-Krone im Cruisergewicht? Neben Experten, Fans und Freunden der beiden Boxer, werden natürlich auch prominente Sportler, Schauspieler und Musiker den Weg in die Erfurter Messehalle finden.

Ex-Weltmeisterin Regina Halmich (gerade in die Hall of Fame des Frauenboxens aufgenommen) wird auf jeden Fall ihren ehemaligen Stallkollegen Firat Arslan die Daumen am Ring drücken. Gespannt darf man auch auf die Experten-Meinung von Ex-Schwergewichts-Ass Axel Schulz sein, der sich ebenso angekündigt hat wie Schauspieler Werner Daehn (spielte u. a. schon zusammen mit Hollywood-Star Tom Cruise), der zurzeit einen neuen Tatort in Erfurt dreht. Karat-Gitarrist Bernd Römer kennt Ulli Wegner gut und wird sicherlich Yoan Pablo Hernandez anfeuern. Als Dauergast kann man schon David Storl bezeichnen. Unser Weltmeister im Kugelstoßen würde sicherlich auch eine gute Figur im Boxring abgeben. Pop-Star Rea Garvey wird indes die Einlaufhymne für Hernandez singen. Garvey wird seine Hitsingle „Oh My Love“ aus dem Album „Pride“ zum Besten geben.

Für welchen Boxer das Promi-Herz schlägt, wird Brisant-Moderatorin Mareile Höppner während der ARD-Livesendung am Boxring in Erfahrung bringen. Gewohnt fachkundig wird das Duo Alexander Bommes/Henry Maske die TV-Zuschauer durch den Boxabend begleiten.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 10. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / SAUERLAND EVENT

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

Boxen im Ersten - am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Die nächste Generation: Die Zukunft boxt in Erfurt!

Die Boxwelt schaut am Samstag nach Erfurt! Neben der Weltmeisterschaft im Cruisergewicht zwischen Yoan Pablo Hernandez und Firat Arslan (ab 22.35 Uhr live in der ARD), will die „Nächste Generation“ des Sauerland-Teams in der Messehalle für Furore sorgen. Kalle Sauerland: „Unsere Zukunft boxt in Erfurt!“

Jack Culcay (28 Jahre, Hamburg - Halb-Mittelgewicht): Der ehemalige Amateur-Weltmeister ist wieder obenauf. Das Zusammenspiel mit Trainer Joey Gamache wird immer besser. „Golden Jack“ is back! Beim Sparring in Kopenhagen mussten die Trainingspartner mächtig einstecken. Am Samstag soll die Europameisterschaft her. Dafür muss Jack den ungeschlagenen Spanier Isaac Real aus dem Weg räumen. Culcay: „Ich bin in Form, ich hole mir den Titel!“ In 2015 will sich der Hamburger dann den WM-Titel holen.

Tyron Zeuge (22 Jahre, Berlin - Super-Mittelgewicht): Jung, hungrig und immer gutgelaunt. Der Berliner Youngster will sich nach der Junioren-WM den ersten Titel bei den „Großen“ holen. Es geht um die vakante IBF-International-Meisterschaft. Gegner ist der erfahrene Baker Barakat (40-16-4) aus Euskirchen. Trainer Röwer: „Mit einer konzentrierten Leistung wird Tyron das packen.“ Vorher gab es als Belohnung für zweieinhalb Jahre Top-Leistung am Stück von Röwer einen kleinen Sommerurlaub - auf „Balkonien“ in Berlin.

Stefan Härtel (26 Jahre, Berlin - Super-Mittelgewicht): Den Top-Star der deutschen Amateurboxer, der bei den letzten Olympischen Spielen das Viertelfinale erreichen konnte, wollten alle Boxställe unter Vertrag nehmen - beim Sauerland-Team will er Weltmeister werden! Sein Profidebüt gibt er in Erfurt. „Stefan hat schon sehr viel Ringerfahrung bei den Amateuren sammeln können. Daher wird er von Beginn an keine leichten Gegner boxen“, sagt sein Trainer Karsten Röwer. Stimmt! Gleich zum Auftakt geht es gegen Oleg Fedotovs (Lettland - 32 Kämpfe!).

Noel Gevor (23 Jahre, Hamburg - Cruisergewicht): Er soll irgendwann Hernandez und Huck als Weltmeister im Cruisergewicht folgen. Das Zeug dazu bringt er mit. Nach der Junioren-Weltmeisterschaft und 12 Siegen bei den Profis soll demnächst die Europameisterschaft bei den „Großen“ in Angriff genommen werden. Dafür muss er weitere Kämpfer in der Weltrangliste schlagen. Sein Gegner in Erfurt, Ismail Abdoul, hat bereits 85 Kämpfe (!) auf dem Buckel und stand schon mit Haye, Hernandez und Huck im Ring. Nur einmal ging er K.o. - schwere Aufgabe für Gevor I.

Abel Gevor (21 Jahre, Hamburg - Halbschwergewicht): Gevor II. betritt die große Bühne! „Toll, dass mein Bruder die Chance erhält, sich beim Team Sauerland zu präsentieren“, sagt Bruder Noel. Wie sein großer Bruder, wird auch Abel von Stiefvater Khoren trainiert. Abel Gevor bestritt bislang 7 Profikämpfe, konnte alle gewinnen! Nun geht es gegen Attila Palko - und der hat bereits 30 Profikämpfe absolviert!

Dennis Ceylan (25 Jahre, Dänemark - Federgewicht): Der junge Däne nennt sich „Dennis, the Menace“ („die Bedrohung“) - und genauso boxt er auch! Spektakulärer geht es kaum noch. 12 Kämpfe - 12 Siege stehen auf seiner Haben-Seite. In Erfurt soll der nächste vorzeitige Triumph folgen. In Erfurt trifft er auf Cristian Montilla.

Enrico Kölling (24 Jahre, Berlin - Halbschwergewicht): Steht in Erfurt seinem Kumpel Tyron Zeuge zur Seite. Der WBA-Intercontinental-Champion boxt zwei Wochen später in Halle/Westfalen.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 9. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Rea Garvey singt für Hernandez!

Dieser Mann liebt einfach das Boxen! „Oh My Love“ heißt auch die aktuelle Hit-Single von Singer/Songwriter-Star Rea Garvey. Diesen Song von seinem Erfolgs-Album „Pride“ wird Garvey am 16. August in der Erfurter Messehalle (live ab 22.35 Uhr in der ARD) live für den amtierenden Cruisergewichts-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez zu dessen „Walk-In“ als Einlaufhymne singen.

„Das ist schon etwas Besonderes und ich liebe Boxen. Ich schaue mir gern die Kämpfe an und es ist ein toller Sport, den ich auch selbst betreibe.“ Als Ausgleich zu seinem Beruf als Sänger, Produzent und Coach bei der Talent-Show „The Voice of Germany“ boxt Garvey so oft es geht.

Boxen als Medizin? „Ich habe mittlerweile gelernt, mich selbst vor zu viel Stress zu schützen und Boxen hilft mir dabei. Ich habe einen Personal-Trainer, den ich anrufe, wenn Not am Mann ist. Dann kommt er vorbei, egal wo ich bin, und dann boxe ich den ganzen Kram aus mir heraus“, sagt der gebürtige Ire.

Am 16. August steht allerdings nicht Garvey, sondern Yoan Pablo Hernandez im Ring. Sein Gegner wird Ex-Champion Firat Arslan sein. Garvey: „Ich singe für Yoan Pablo Hernandez und hoffe, dass er mit einem guten Gefühl in den Ring gehen wird. Am Ende soll aber der Bessere gewinnen. Ich freue mich auch jeden Fall jetzt schon auf einen sehr spannenden Kampf zweier absoluter Top-Athleten.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

(Foto zur honorarfreien Nutzung, Quelle: Hordur Sveinsson, Polydor/Island)

Meldung von Sauerland vom 8. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Hernandez gegen Arslan: Es kann nur Einen geben!

Beide sind disziplinierte Vollblut-Sportler, haben zwei große Herzen, sind Sympathieträger und stets bescheiden - leider kann es im WM-Kampf zwischen Titelträger Yoan Pablo Hernandez und Firat Arslan am kommenden Samstag (ab 22.35 live in der ARD) nur einen Sieger geben!

Samstag, 16. August, ca. 22.35 Uhr, Erfurter Messehalle - die Halle kocht, Spannung und Temperatur werden auf dem Siedepunkt sein. Im Duell Hernandez gegen Arslan geht es nicht nur um die IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht, sondern auch um die sportliche Zukunft der beiden Akteure. Hernandez ist nach langer Zwangspause zum Siegen verdammt. In den letzten zwei Jahren konnte er nur drei Kämpfe bestreiten. Hält er durch? Ist er fit genug? Arslan erhält seine letzte Chance auf eine Weltmeisterschaft. Bei einer Niederlage wäre wohl endgültig Schluss mit Boxen.

Der gebürtige Kubaner Hernandez und Firat Arslan haben viel gemeinsam - sie sind die Stehaufmännchen des deutschen Boxens. Kaum ein anderer Boxer hat in den letzten Jahren mehr durchgemacht als die beiden Hauptakteure der WM am 16. August. Und kaum ein anderer Sportler kam trotz aller Schwierigkeiten immer wieder auf die Beine.

Die Akte Hernandez: Als Amateursportler Flucht vor dem Kuba-Regime. Er setzt sich während des Chemie-Pokals 2005 von der Nationalmannschaft ab, kämpft anschließend in Deutschland gegen Sprach- und andere Alltagsprobleme an. Er meistert alles - wird 2011 Weltmeister. Doch in seinem besten Kampf (2012 gegen den US-Amerikaner Steve Cunningham) bricht er sich die Hand - Zwangspause auf dem Karriere-Höhepunkt. Er kämpft sich wieder durch, verteidigt seinen Titel noch im selben Jahr. Dann eine erneute Hiobsbotschaft: Im Sparring vor dem nächsten Kampf erneut ein Handbruch, wieder Pause! Hernandez boxt erst wieder am 23.11.2013. Alexander Alekseev schlägt er im WM-Kampf K.o. - danach geht er zu Boden: Eine schlimme Virus-Infektion bedeutet eine erneute „Auszeit“. Hernandez-Trainer Ulli Wegner: „Keinem gönne ich den Erfolg mehr als ihm. Er ist immer pünktlich, engagiert und diszipliniert beim Training. Hat nie aufgegeben. Ein toller Bursche!“

Der Fall Arslan: Der ewige Underdog mit dem Löwen-Herz. Er wird in Friedberg geboren, aber in der Schule wegen seiner türkischen Herkunft und seines Vornamens gehänselt. Erst mit 18 geht es zum Boxen. Für andere ist er nur der Notnagel. Er rackert sich lange Zeit ohne eigenen Trainer an die Weltspitze. 2007 schlägt er Virgil Hill, wird Weltmeister. Dann geht es bergab. Erst Titel weg, dann ein schwerer Fahrradunfall - um ein Haar muss er in den Rollstuhl (ein Jahr Pause). Beim Comeback-Kampf gegen den Franzosen Herelius (2010) dehydriert er, kippt um. Trotz klarer Führung ist die Chance weg. Auf dem Weg ins Krankenhaus, Herzstillstand! Firat: „Ich danke dem lieben Gott, dass er so auf mich aufgepasst hat!“ Sein Kumpel und Trainer Dieter Wittmann: „Keiner hätte es mehr verdient Weltmeister zu werden als Firat.“

Noch eine Gemeinsamkeit: Arslan engagiert sich für diverse Hilfs-Projekte, warb u. a. für die letzte Bundestagswahl und die Aktion „Raus aus der Sprache, rein ins Leben“. Hernandez bekam im Trainingslager gerade Besuch von Berliner Kids des Projektes „Boxen integriert“, trainierte mit ihnen.

Kalle Sauerland: „Leider kann nur einer gewinnen. Aber wir sollten nicht vergessen, dass sich hier zwei tolle Menschen gegenüberstehen, die beide einen WM-Titel verdient hätten.“

Aber es kann eben nur Einen geben ...

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 7. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Hernandez will nach WM-Sieg über Arslan nach Kuba reisen!

Der „Iron-Man“ schlägt wieder zu! In Erfurt will IBF-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez seinen Cruisergewichts-Titel erfolgreich gegen Firat Arslan verteidigen. Dabei vertraut der gebürtige Kubaner vor allem auf die Unterstützung seines Trainers Ulli Wegner. Auf welche einschneidende Erfahrung das zurückgeht und wieso ein Sieg am 16. August in der Erfurter Messehalle auch ein Sieg für seine Familie darstellen würde, verrät Hernandez hier im Interview.

Yoan Pablo Hernandez, Sie schrauben in Ihrer Freizeit gern an Oldtimern. Jetzt treffen Sie mit Firat Arslan altersmäßig auf einen Oldtimer im Ring ...

Yoan Pablo Hernandez: ... der aber noch ziemlich gut zu laufen scheint. Mit Fritz Sdunek hat er auch einen Super-Coach in seiner Ecke. Doch mein Trainer, Ulli Wegner, ist einmalig. Für das, was wir schon alles zusammen durchgestanden haben, bin ich ihm sehr dankbar. Ohne ihn wäre ich nicht mehr Weltmeister.

Erklären Sie das doch bitte genauer ...

Yoan Pablo Hernandez: ... Herr Wegner sagt mir im entscheidenden Moment immer das Richtige. Einmal habe ich nicht auf ihn gehört. Gegen Wayne Braithwaite hatte er mich 2008 nach der ersten Runde deutlich vor dessen Schlaghand gewarnt. Doch ich hatte meinen eigenen Kopf und prompt verlor ich vorzeitig. Das war mir eine Lehre. Seitdem höre ich immer auf Herrn Wegner, fast immer (lacht).

Was ist Firat Arslan für ein Typ Boxer?

Yoan Pablo Hernandez: Arslan ist ein harter Hund - ein Krieger im Ring, wenn man so will. Er hat sicherlich nicht die Technik eines früheren Top-Amateurs. Dafür hat er andere Eigenschaften, die ihn im Ring zu einer Herausforderung machen. Seine Mentalität sticht da besonders hervor - er will sich immer verbessern, arbeitet ständig an sich und das Wort Aufgabe kennt er nicht. Wenn man ihn unterschätzt, kann das schnell mal ins Auge gehen ...

... wie bei Ihrem Trainingskollegen Marco Huck. Können Sie etwas aus seinen beiden Duellen mit Arslan für Ihren Kampf mitnehmen?

Yoan Pablo Hernandez: Voll konzentriert an die Sache heranzugehen! Ansonsten wird das jedoch ein komplett anderer Fight zwischen mir und Arslan. Mein Stil ist im Vergleich zu Marco ein ganz anderer. Er agiert größtenteils mit Härte und einer tollen Athletik. Ich komme mehr über meine Technik. Firat nutzt zumeist seine Physis, um seine Gegner zurückzudrängen. Meine boxerische Überlegenheit auszuspielen wird daher einer der entscheidenden Punkte sein.

Nicht zu vergessen ist zudem, dass Sie und Arslan beide in der Rechtsauslage agieren. Wird das ein Problem werden?

Yoan Pablo Hernandez: Schon der Gegner bei meiner letzten Titelverteidigung hat in der gleichen Auslage wie ich geboxt. Das hat mir absolut keine Probleme bereitet und das wird es auch dieses Mal nicht. Das liegt unter anderem daran, dass ich wieder einige gute Sparringspartner hatte. Die haben nicht nur den Druck von Arslan simuliert, sondern boxten ebenfalls als Rechtsausleger.

Von denen mussten laut Ihrem Trainer jedoch ein paar frühzeitig nach Haus geschickt werden. Werden Sie Arslan am 16. August wie einen Ihrer Oldtimer auseinandernehmen?

Yoan Pablo Hernandez: Ich gebe mein Bestes, um in Erfurt nicht nur den Sieg davon zu tragen, sondern auch dem Publikum einen unterhaltsamen Fight zu liefern. Aber eines ist klar: Ein Oldtimer ist nach dem Auseinandernehmen deutlich leichter wieder zusammenzubauen.

Abschließend noch eine Frage: Sie hatten bereits vor Ihrem letzten Kampf davon gesprochen, bei einem Sieg zu Ihrer Mutter nach Kuba zu reisen. Dann kam Ihnen allerdings ein langwieriger Magen-Darm-Infekt in die Quere. Haben Sie diesen Plan immer noch im Hinterkopf?

Yoan Pablo Hernandez: Auf jeden Fall! Ich möchte unbedingt mit meiner Frau und meinen Kindern in naher Zukunft Urlaub auf Kuba machen. Meine Mutter soll endlich auch meine kleine Tochter kennenlernen und ich will Sie wieder in meine Arme schließen. Das liegt mir sehr am Herzen. Schließlich habe ich Sie seit über drei Jahren nicht mehr gesehen (2011 war Hernandez‘ Mutter zu Besuch in Berlin, Anm. d. Red.). Und ich will dann natürlich meiner Familie meinen WM-Gürtel präsentieren.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 6. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Wegner: „Duell mit Sdunek interessiert nicht die Bohne!“

Ulli Wegner freut sich auf den 16. August. Und das nicht nur, weil er Yoan Pablo Hernandez zur nächsten Titelverteidigung führen will. Vor allem ist der 72-jährige Erfolgstrainer glücklich, wieder eine Box-Weltmeisterschaft in Erfurt mitzuerleben. Wie es dazu kam, was Wegner zum Trainer-Duell mit Fritz Sdunek sagt und welche Ziele er noch mit „Iron-Man“ Hernandez verfolgt, kann man im folgenden Interview mit ihm erfahren.

Herr Wegner, am 16. August kommt es wieder zum ewig jungen Duell zwischen Ihnen und Fritz Sdunek, ...

Ulli Wegner: ... was den echten Boxfan doch nicht die Bohne interessiert. In Erfurt heißt es Weltmeister Yoan Pablo Hernandez gegen Herausforderer Firat Arslan. Es ist der Wettkampf im Ring, den die Leute sehen wollen und nicht zwei Trainer, die Anweisungen in den Rundenpausen geben.

Mit Verlaub, Ihre Popularität rührt aber vor allem aus diesen „Motivationsreden“ ...

Ulli Wegner: ... das will ich auch gar nicht bestreiten. Ich werde halt hin und wieder dazu angehalten, deutlich auf meine Sportler einzuwirken. Nehmen wir doch nur mal Hernandez seine letzte Titelverteidigung als Beispiel. Da war er nach sieben Runden fix und fertig. In diesem Moment musste ich energisch reagieren, sonst wären uns die Felle weggeschwommen. Was ich jedoch gleich zu Anfang eigentlich sagen wollte, ist dass wir Trainer zwar immer einen Teil zur Geschichte des Kampfes beitragen, die Boxer im Ring aber über deren Ausgang entscheiden.

Fritz Sdunek sagte kürzlich, dass Firat Arslan Ihren Schützling mit seiner Taktik überraschen wird ...

Ulli Wegner: Da ist dann nur die Frage, wer für die größere Überraschung sorgt. Immerhin habe ich bei beiden Siegen von Marco Huck über Firat Arslan in der Ecke gestanden. Dabei konnte ich Arslan genau unter die Lupe nehmen. Im Rematch hat das dann die entsprechenden Früchte getragen. Mit Hernandez, der technisch beschlagener als Huck ist, aber ebenso über eine explosive Schlaghärte verfügt, will ich genauso weitermachen.

Sie glauben also an einen vorzeitigen Sieg von Hernandez?

Ulli Wegner: Ich habe mich ja schon kürzlich zu den Trainingseindrücken von Pablo geäußert. Man kann seine Form nicht mit der vor dem Kampf vor knapp zehn Monaten vergleichen. Damals hatte er ja bereits mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen und besiegte Alekseev, einen ebenfalls sehr guten Boxer, durch K.o. Diesmal ist er in einer nahezu perfekten Verfassung. Daher bin ich sehr zuversichtlich mit Blick auf den 16. August.

Letztmalig waren Sie mit einem Ihrer Boxer 2012 in Erfurt. Wie sehr freuen Sie sich jetzt wieder, in der Messehalle am Ring zu stehen?

Ulli Wegner: Es war mein ausdrücklicher Wunsch, dass Sauerland Event wieder in Erfurt veranstaltet. Diese Stadt hat eine unheimliche Tradition, was den Boxsport angeht. Die meisten Fans befinden sich vom ersten bis zum letzten Kampf in der Halle, honorieren gute Leistungen. Ich liebe es einfach, hier anzutreten und hoffe, dass sich das Erfurter Publikum ebenfalls über diesen erstklassigen Box-Event freut.

Mit Marco Huck und Yoan Pablo Hernandez trainieren Sie ja zwei Weltmeister in der gleichen Gewichtsklasse. Für Experten und Anhänger des Sports sind Titelvereinigungen ja mit das Größte. Wird es einmal zum Duell Huck gegen Hernandez kommen und in welcher Ecke werden Sie dann stehen?

Ulli Wegner: Dieser Kampf ist völlig ausgeschlossen. Nicht nur, weil ich beide Jungs trainiere, sondern weil sich beide blendend verstehen und das von sich aus mit Sicherheit ablehnen. Außerdem gibt es doch vier Weltmeister-Gürtel. Wenn da die richtigen Angebote kommen, können sich Marco und Pablo die Titel jeweils aufteilen - das haben die Klitschkos ja auch nicht anders gemacht. Und irgendwann will Marco ja ins Schwergewicht gehen. Dann kann Pablo schließlich alle Titel vereinigen.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 5. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Doppelt hält besser: Sdunek und Wittmann glauben an Arslan-Sensation!

Die Trainer haben beim Boxen in der Vorbereitung und während des Kampfes wohl den größten Einfluss auf die Leistung ihres Schützlings. Also will man als Boxer nur die Besten in seiner Ecke wissen. Daher entschied sich Firat Arslan, einen der erfahrensten und erfolgreichsten Coaches in sein Team zu holen. Doch Fritz Sdunek ersetzt vor Arslans WM-Chance gegen IBF-Champion Yoan Pablo Hernandez nicht einfach dessen Freund Dieter Wittmann, sondern er teilt sich mit ihm die Arbeit. Wie das im Trainingsalltag funktioniert und wer letztendlich das letzte Wort hat, verraten die Beiden in diesem Interview.

Viele Köche verderben bekanntlich den Brei. Trifft das auch auf das Trainieren eines Boxers zu?

Fritz Sdunek: Das ist kein Problem, bei uns gibt es keinerlei Kompetenzstreitigkeiten, wir sind ein Team mit einem gemeinsamen Ziel: Und war, dass Firat noch mal Weltmeister wird.

Dieter Wittmann: Das kann ich bestätigen. Für unser ganzes Team ist es ein Segen, dass Fritz bei uns ist. Er ist ja nicht irgendjemand, sondern einer der besten Trainer der Welt – mit einer beeindruckenden Vita. Wir wären ja verrückt, wenn wir auf so einen Mann nicht hören würden.

Dazu ist Firat Arslan mit 43 Jahren nicht mehr der Jüngste. Kann man einem Boxer, der bereits über 17 Jahre lang Profi ist, überhaupt noch etwas Neues beibringen?

Fritz Sdunek: Ich werde aus Firat sicher keinen anderen Boxer machen. Aber an einigen Details kann man schon arbeiten, man lernt ja nie aus.

Dieter Wittmann: Wir sehen schon nach der kurzen Zeit Fortschritte, das ist beeindruckend. Firat nimmt Dinge sehr schnell auf und kann sie super umsetzen.

Fritz Sdunek: Das ist in der Tat beeindruckend. Es macht unheimlich Spaß, mit Firat zu arbeiten. Und ich kann versprechen: Wir werden am 16. August einige Überraschungen parat haben.

Wie kam es überhaupt zu dieser Zusammenarbeit, Herr Sdunek?

Fritz Sdunek: Firat kam bei einem Kampfabend vor ein paar Wochen in Schwerin auf mich zu und fragte, ob er kurz mit mir reden könne. Dann fragte er, ob ich nicht Lust hätte, ihn auf den WM-Kampf gegen Yoan Pablo Hernandez vorzubereiten.

Haben Sie viel Bedenkzeit benötigt?

Fritz Sdunek: Ich habe kurz in meinen Terminkalender geschaut – und sofort zugesagt.

Ist es für Sie eine zusätzliche Motivation, dass Ulli Wegner in der gegnerischen Ecke steht? Immerhin liegt er ja im direkten Duell mit Ihnen in Front...

Fritz Sdunek: (Winkt ab.) Das spielt wirklich überhaupt keine Rolle. Es geht nur darum, dass Firat noch einmal Weltmeister wird.

Arslans Gegner Hernandez ist nicht nur jünger, sondern wird von Experten auch als schneller und technisch variabler eingestuft. Klingt nach einer nahezu unüberwindbaren Aufgabe, oder?

Fritz Sdunek: Natürlich ist Hernandez ein richtig guter Boxer, man sieht die kubanische Schule. Aber ich habe schon mit meinen Amateurboxern immer mal wieder kubanische Gegner bezwungen. Und zum Alter: Ich habe ja ein ganz gutes Händchen für etwas reifere Boxer wie zum Beispiel Vitali Klitschko oder Zsolt Erdei. Ich bin überzeugt davon, dass Firat der älteste Weltmeister aller Zeiten im Cruisergewicht wird.

Dieter Wittmann: Hundertprozentig. Natürlich müssen wir nicht über die Qualitäten von Hernandez diskutieren - er verfügt über außergewöhnliche Anlagen. Aber im Ring zählt nicht nur das Talent, sondern auch Fleiß, Härte und Physis. Und ich glaube nicht, dass Hernandez Firat physisch knacken kann. Ich glaube an einen vorzeitigen Sieg.

Zurück zum Trainingsalltag: Wie sieht denn Ihre Arbeitsteilung genau aus? Und wer hat im Endeffekt den Hut auf?

Dieter Wittmann: Fritz ist der Cheftrainer.

Fritz Sdunek: Ich sehe uns als Team, in dem jeder seine Stärken einbringt. Und ganz ehrlich: Das sind außergewöhnliche Leute, so etwas habe ich im Boxen bisher selten erlebt. Das ist eine ganz tolle Truppe.

Dieter Wittmann: Danke für das Kompliment. Was in diesem Fall aber noch dazu kommt: Fritz ist einer der allerbesten überhaupt. Er hat 14 Boxer zum WM-Titel geführt, darunter solche Größen wie Vitali und Wladimir Klitschko oder Dariusz Michalczewski. Dazu ist er noch ein außergewöhnlicher Mensch. Von so einem Trainer können wir alle nur lernen – und vor allem: Er bringt Firat noch mal ein Stückchen weiter. Das ist schon jetzt im Training zu sehen.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 4. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Arslan vor WM: „Ich danke dem lieben Gott!“

Nicht einmal mehr zwei Wochen, dann kommt es in der Messehalle Erfurt zum Kampf um die IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht. Herausforderer Firat Arslan kennt bereits das Gefühl, ganz oben zu stehen. 2007 bestieg er bereits einmal den WM-Thron. Jetzt will er sich nach der Fehde mit Marco Huck gegen dessen Teamkollegen IBF-Champion Yoan Pablo Hernandez beweisen und den Rekord des ältesten Weltmeisters im Cruisergewicht doch noch aufstellen. Wie der 43-Jährige seinen karrierebedrohenden Fahrradunfall rückblickend sieht und welche Rolle Fritz Sdunek in der aktuellen Vorbereitung spielt, erfährt man im folgenden Interview.

Was bedeutet für Sie der Begriff „letzte Chance“? Diesen haben Sie ja bereits in den letzten Titelkämpfen gegen Marco Huck benutzt. Wie oft kann man denn eine letzte Chance bekommen?

Firat Arslan: So etwas hängt ja auch immer davon ab, wie ein Kampf verläuft. Den ersten Kampf gegen Marco Huck habe ich eigentlich gewonnen, das sahen ja auch fast alle Experten so. Im Zweiten habe ich einen Fehler gemacht, den Marco eiskalt bestraft hat. Jetzt bin ich Sauerland sehr dankbar, dass ich noch einmal diese riesengroße Möglichkeit bekomme. Aber wir müssen uns auch nichts vormachen: Ich bin 43 Jahre alt – sehr viele Chancen bekomme ich ganz sicher nicht mehr.

Wilfried Sauerland hatte Ihnen ja nach der Niederlage im Rematch gegen Marco Huck das Karriereende nahegelegt. Er relativierte diese Aussage aber und sagte wenig später, dass Sie diese Entscheidung für sich selbst treffen müssen. Was gab den Ausschlag für Sie, nochmals einen Anlauf in Richtung Weltmeisterschaft zu starten?

Firat Arslan: Weil ich noch immer mit den Weltbesten mithalten kann, wenn ich meine Leistung abrufe – das habe ich bewiesen. Ich glaube daran, dass ich mir meinen Traum verwirklichen und noch einmal Weltmeister werden kann.

Sie sind quasi ein „Stehaufmännchen“: Bis zu Ihrer ersten WM mussten Sie sich im wahrsten Sinne des Wortes „durchbeißen“, ein Fahrradunfall bedeutete 2009 fast das Karriere-Aus. Wie konnten Sie all diese Rückschläge überwinden und was rettete Sie 2009 vor einer möglichen Querschnittslähmung?

Firat Arslan: Mit viel Willen, Glück – und Gottes Hilfe, der mir die nötige Kraft gegeben hat. Bei dem Fahrradunfall vor fünf Jahren war es wirklich verdammt knapp. Hätte ich nicht so ein starkes Muskelkorsett gehabt, wäre ich heute ziemlich sicher querschnittsgelähmt. Für dieses Glück bin ich dem lieben Gott einfach unendlich dankbar.

Ihr Gegner am 16. August ist IBF-Champion Yoan Pablo Hernandez. Wie würden Sie ihn beschreiben - sowohl sportlich als auch menschlich?

Firat Arslan: Er ist ein absolut sympathischer Mensch. Dass er sportlich zu den Besten zählt, ist ja selbstredend. Er hat gegen Alexander Alekseev vorzeitig gewonnen und zum Beispiel auch Steve Cunningham, einen absoluten Top-Mann, zweimal besiegt. Er ist dynamisch, schlagstark und dabei auch noch präzise. Aber wenn ich nicht an meine Chance glauben würde, müsste ich nicht in den Ring steigen.

Hernandez wird ja wie Huck von Ulli Wegner trainiert. Der hat sie bei Ihren Aufeinandertreffen mit dem WBO-Weltmeister genauestens studieren können. Haben Sie keine Angst, für Wegner ein "offenes Buch" zu sein?

Firat Arslan: Überhaupt nicht. Dafür habe ich jetzt Fritz Sdunek in der Ecke, der die Gegner seiner Boxer bis ins kleinste Detail analysieren kann und unheimlich viel Erfahrung und Erfolge mitbringt. Er bringt mir jeden Tag etwas Neues bei. Ich würde sagen, da herrscht Gleichstand.

Sie bestreiten erstmals einen Kampf in Erfurt. In dieser ehemaligen Hochburg des Amateurboxsports sind Ulli Wegner und seine Boxer so etwas wie Lokalhelden. Mit der Unterstützung des Publikums können Sie daher wohl nicht unbedingt rechnen, oder?

Firat Arslan: Wahrscheinlich nicht. Aber das Publikum in Erfurt ist fachkundig und fair. Wenn ich eine gute Leistung abrufe, werden die Zuschauer das honorieren. Das war auch 2012 in Marco Hucks früherer Heimat nahe Bielefeld nicht anders.

Wieso können Sie sich spätestens am 17. August IBF-Weltmeister im Cruisergewicht nennen?

Firat Arslan: Ich habe noch nie im Vorfeld versprochen, dass ich einen Kampf gewinnen werde – das werde ich auch dieses Mal nicht tun. Ich kann nur eines versprechen: Dass ich alles dafür tun werde und an meinen Sieg glaube.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 3. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / TYRON ZEUGE

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

Boxen im Ersten – am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Youngster Tyron Zeuge: Erster Titel bei den „Großen“?

Nächstes Highlight bei der Box-Nacht in Erfurt! Mit Juniorenweltmeister Tyron Zeuge (14-0, 8 K.o.´s) steigt das nächste aufstrebende Talent am 16. August in der Messehalle in den Ring. Allerdings wird der Schützling von Trainer Karsten Röwer seinen WM-Titel nicht verteidigen. Ähnlich wie Teamkollege Enrico Kölling soll es für ihn künftig um Titel bei den „Großen“ gehen. Anfangen will Zeuge damit in Erfurt, wo er sich die derzeit vakante IBF-International Meisterschaft im Super-Mittelgewicht sichern will. Streitig machen will ihm diesen Gürtel der in Euskirchen lebende Baker Barakat (40-16-4, 27 K.o.´s).

„Ich habe mich im Urlaub auf Balkonien gut erholt“, so Zeuge, „Jetzt kann der nächste Kampf kommen!“ Die freien Wochen nach seinem letzten Erfolg Anfang Juni waren für Zeuge immerhin die Ersten seit fast zweieinhalb Jahren. „Entweder war ich im Gym und trainierte oder ich bestritt einen Kampf. Wirklich Zeit zu verschnaufen hatte ich in den letzten Jahren nicht.“ Das sah auch Karsten Röwer so und gönnte seinem Schützling den nötigen Abstand vom Sportler-Alltag. „Besonders im letzten Kampf konnte man merken, dass Tyron im Kopf ein wenig müde war. Nach seinem Urlaub ist es für mich leichter, ihn auf die kommenden Aufgaben einzustellen“, weiß der Coach des 22-Jährigen zu berichten.

Und diese neue Herausforderung heißt, sich in den Weltranglisten langsam aber sicher nach oben zu arbeiten. Ähnlich wie sein Kumpel Kölling greift Zeuge daher jetzt nach einem Titel bei den Herren. „Enrico hat zuletzt gezeigt, wie es geht. Nun will ich nachziehen“, bestätigt der junge Berliner, „Die Junioren-WM war der erste Schritt, aber um an die Chance einer echten Weltmeisterschaft heranzukommen muss ich mich weiterentwickeln.“

Auf dem Weg nach oben bekommt es Zeuge in der Erfurter Messehalle mit einem Mann zu tun, der mehr als vier Mal so viele Kämpfe wie er bestritten hat. Erst am gestrigen Samstag war der 33-jährige Barakat erfolgreich und fuhr Sieg Nummer 40 ein. „Barakat ist ein erfahrener Boxer, der mit Khoren Gevor unter anderem schon den früheren WM-Herausforderer von Arthur Abraham und Felix Sturm schlagen konnte. Das wird ein guter Prüfstein für Tyron“, so die Analyse von Trainer Röwer.

Zeuge ärgert vor dem Kampf jedoch eine Sache: „Normalerweise trägt Enrico den Gürtel für mich zum Ring, doch diesmal bin ich ja wieder Herausforderer“. Seine Hauptmotivation für den Fight am 16. August ist demnach folgende: „Damit er das in Zukunft wieder für mich machen kann, muss ich in Erfurt siegen - so einfach ist das.“

Im Hauptkampf stehen sich in der Messehalle Erfurt Titelverteidiger Yoan Pablo Hernandez und Herausforderer Firat Arslan im Kampf um die IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht gegenüber. Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 2. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

Europameisterschaft im Halb-Mittelgewicht am 16. August in der ARD

Culcay „hämmert“ schon wie Abraham! EM kann kommen

Jack Culcay greift nach seinem ersten ganz großen Titel bei den Profis. Der 28-jährige WBA-Intercontinental-Champion fordert am 16. August in Erfurt (ab 22.35 live in der ARD) den ungeschlagenen Europameister Isaac Real heraus. In EM-Form ist „Golden Jack“ bereits jetzt!

Sein erstes „Opfer“ auf dem Weg zur Europameisterschaft heißt Mehdi Bouadla! Der französische Mittelgewichtler, der 2012 gegen Arthur Abraham im Ring stand und demnächst um den Interims-Titel der WBA boxen will, musste schon nach fünf (!) Sparringsrunden den Heimweg nach Frankreich antreten. Vorher ging es allerdings in die nächste Klinik. Grund: Böser Cut unterm rechten Auge nach einem hammerharten linken Aufwärtshaken!

Mehdi Bouadla: „Auch wenn es höllisch schmerzt, meinen größten Respekt vor Jack Culcay. Der schlägt ja fast so hart wie Arthur Abraham und dazu sehr präzise.“ Auch Culcays Trainer Joe Gamache ist voll des Lobes für den ehemaligen Amateurweltmeister aus Hamburg. „Jack ist in bestechender Form, wir haben eine Super-Vorbereitung. Der Kampf kann kommen.“

Jack Culcay fühlt sich in Kopenhagen pudelwohl, er lobt die Zusammenarbeit mit Coach Gamache und brennt auf die Europameisterschaft. „Das ist die Chance, auf die ich schon lange hingearbeitet habe“, so Culcay, der seinen Gegner aber keineswegs unterschätzen will. Culcay: „Real hatte niemand auf dem Zettel, dann ist er Europameister geworden. Den Titel will er sich natürlich nicht nehmen lassen. Ich werde sehr konzentriert gegen ihn boxen müssen. Er hat ein großes Kämpferherz.“

Dafür hat Jack aber einen „Abrahammer“!

Im Hauptkampf stehen sich am 16. August Yoan Pablo Hernandez und Firat Arslan im Kampf um die IBF-WM im Cruisergewicht gegenüber. Eintrittskarten für die Veranstaltung in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 1. August 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Sdunek kontert Wegner: “Firat wird Weltmeister!“

IBF-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez gegen Ex-Champion Firat Arslan - diese Ansetzung wird immer explosiver! Nachdem sich beide Lager auf der ersten Pressekonferenz Anfang Juli noch recht freundschaftlich begegneten, entwickelt sich allmählich ein knallharter Schlagabtausch - zumindest verbaler Natur. Den Anfang machte Ulli Wegner, der seine Sorge um Herausforderer Arslan Ausdruck verlieh. Ein kurzes und schmerzloses Ende durch die Fäuste seines Cruisergewichts-Champions Hernandez sei „… wohl das Beste für ihn“, so Wegner.

Die Antwort von Fritz Sdunek ließ jedenfalls nicht lange auf sich warten. „Ulli wird am 16. August sein blaues Wunder erleben! Unsere Sieg-Strategie liegt schon parat. Ich habe bereits viele Boxer zu Weltmeisterschaften geführt, muss mich in Sachen Erfahrung nicht vor meinem Freund verstecken“, so die Breitseite des 67-jährigen Erfolgscoaches, der unter anderem mit den Klitschko-Brüdern, Dariusz Michalczewski und auch Felix Sturm große Erfolge feiern konnte. Nach den bisherigen Eindrücken seines Trainings mit Arslan ist eins für ihn klar: „Firat wird mit mir in der Ecke der älteste Cruisergewichts-Weltmeister aller Zeiten!“

Arslans Antwort auf Wegners Aussage fiel, seinem Charakter entsprechend, ruhiger aus. „Ich finde es sehr nett, dass sich Ulli Wegner Sorgen um mich macht. Das bin ich von der gegnerischen Seite gar nicht gewohnt“, so der 43-Jährige am Rande einer Trainingseinheit in seinem Gym in Donzdorf, „Ich kann ihn beruhigen: Ich werde topfit in den Ring steigen und alles daran setzen, meinen Traum zu erfüllen.“ Den Traum vom erneuten Gewinn des WM-Titels!

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

 

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