Dezember 2012

Meldung Manuel Charr vom 30.12.2012

Schwergewichtler Manuel Charr hat für das Jahr 2013 große Pläne. "Ich hoffe, dass ich noch mal eine Chance bekomme, gegen Vitali Klitschko um die WBC-Weltmeisterschaft zu boxen", sagt Charr. "Dafür werde ich alles tun, was in meiner Macht steht. Ich hoffe nur, dass Vitali nicht zurücktritt." Die Idee des "Diamond Boy": "Ich will eine WM-Ausscheidung gegen David Haye boxen - der Sieger bekommt den Titelkampf!"

Im September war Charr bei seinem ersten Anlauf auf den WM-Gürtel in der vierten Runde von einem Cut am Auge gestoppt worden. Um einen Rückkampf gegen den älteren der Klitschko-Brüder zu erzwingen, hat Charr verschiedene Möglichkeiten ins Auge gefasst. Er will alle sieben "kleinen" Regional-Titel der WBC vereinen.

Bislang ist der Wahl-Kölner schon WBC International Silver Champion sowie seit seinem Erstrunden-KO-Sieg über Konstantin Airich am 21. Dezember WBC Baltic und WBC Mediterranean Champion. "Wenn ich erst mal alle Gürtel außer dem WM-Titel von Vitali habe, muss der Weltmeister noch mal gegen mich antreten", ist sich Charr sicher.

Eine andere Option wäre die Teilnahme am WBC World Cup, der im Mai beginnen soll. "Es wird die erste Auflage dieses Turniers sein. Nur acht Schwergewichtler weltweit dürfen daran teilnehmen", erklärt der "Diamond Boy". "Durch meine WBC-Titel bin ich gesetzt. Der Sieger des World Cup ist automatisch Pflichtherausforderer auf den WM-Titel."

Das Problem: Der World Cup dauert ein Jahr, bis dahin wird Vitali Klitschko mit großer Wahrscheinlichkeit schon im Ruhestand sein - und Charr will unbedingt noch einmal die Möglichkeit, sich gegen den seiner Ansicht nach besten Schwergewichtler der Welt zu beweisen. "Deswegen schlage ich den Kampf gegen David Haye vor", so Charr. "Ich habe vor niemandem Angst, liebe die Herausforderung. Haye will den Kampf gegen Vitali - ich will ihn auch. Warum klären wir nicht im Ring, wer die Chance auf die WM verdient hat? David Haye, I'm waiting for you! Let's fight!"

Meldung von SES vom 28.12.2012

Magdeburger SES-Crew will 2013 kräftig mitmischen!
+ + + Vier Profis wollen auf den WM-Thron + + +

Die Magdeburger SES-Kämpfer starten 2013 in ein Jahr großer Herausforderungen. Die Crew hat alle Voraussetzungen, um im neuen Boxjahr kräftig mitzumischen. Gleich vier Profis wollen auf den WM-Thron. Super-Mittelgewichtler Robert Stieglitz (42-3-0 (23)) will von Arthur Abraham die WBO-Krone zurückerobern. „Den Titel habe ich nur vorübergehend ausgeliehen“, sagte der 31-Jährige mit Blick auf die bevorstehende Revanche im Frühjahr. Der Ex-IBF-Champion im Weltergewicht und aktuelle Nr. 1 der WBO und Nr. 3 der IBF-Weltrangliste, Jan Zaveck (32-2-0 (18)), kehrt nach einer Verletzungspause in den Ring zurück und will erneut nach dem WM-Gürtel greifen. „Die Voraussetzungen für Jans WM-Chance stehen gut. Vielleicht braucht er dafür nur noch ein Duell zu absolvieren“, erklärte SES-Promoter Ulf Steinforth. Auch Lukas Konecny (48-4-0 (23)) wird 2013 wieder im Superweltergewicht angreifen. Nach seiner gestandenen Leistung gegen Titelverteidiger Zaurbek Baysangurov will es Lukas Konecny noch einmal wissen. „Meine Mission ist noch nicht abgeschlossen. Ich werde Weltmeister“, kündigte der gebürtige Tscheche an. Für Furore will vor allem der 25-jährige Robin Krasniqi (39-2-0 (15)) sorgen. Am 16. März 2013 fordert er den amtierenden WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht, Nathan Cleverly in England heraus. Der Münchener hat sich fest vorgenommen ins „Mutterland des Boxens“ auszuziehen, um den WM-Gürtel mit nach Deutschland zu bringen.
Die erfolgreichen SES-Box-Ladys, Dreifach-Weltmeisterin Romona Kühne (19-1-0 (6)) und Doppel-Weltmeisterin Christina Hammer (13-0-0 (7)), werden im ersten Viertel des Jahres ihre WM-Kronen verteidigen. Für Ramona Kühne sei ein Fight in ihrer Brandenburger Heimatregion geplant, so Ulf Steinforth.
Weiter nach vorn marschieren, will auch Schwergewichtler Francesco Pianeta (28-0-1 (15)). Der bei allen Weltverbänden gut gerankte Fighter peilt einen Titelkampf an. Er könnte in der Königsklasse sowohl um die EM-Krone boxen als auch um die WBO-Intercontinentale Meisterschaft. Nach internationalen Ehren schielen auch die SES-Nachwuchs-Kämpfer, Halbschwergewichtler Dominic Bösel (10-0-0 (4)) und Cruisergewichtler Dennis Ronert (14-0-0 (11). Die jungen Athleten können sich erste Titel-Ehren bei Junioren-Weltmeisterschaften verdienen.
Im zurückliegenden Jahr wurde das Nachwuchs-Fundament des Magdeburger Profiboxstalls weiter verstärkt. Neben Halbweltergewichtler Felix Lamm (4-1-0 (2)) mischt nun auch der erst 20-jährige Moritz Stahl (2-0-0 (2)) im Supermittelgewichtler bei SES mit. Der Trainerstab mit Dirk Dzemski und René Friese wird künftig außerdem durch Kai Kurzawa verstärkt. Außerdem wirken Leistungsdiagnostiker Mario Meier und Mentaltrainer Jörg Schmietendorf mit.

Meldung von Sauerland vom 21.12.2012

PRESSETEXT / YOAN PABLO HERNANDEZ

BOXGALA AM 02.02.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Boxen im Ersten – am 2. Februar live in der ARD

Zweites Top-Higlight in Berlin: Weltmeister Hernandez gegen US-Hoffnung Fields

Das Publikum in der Max-Schmeling-Halle darf sich am 2. Februar auf ein weiteres Top-Highlight freuen! Denn neben dem deutsch-deutschen Duell um die Europameisterschaft im Halbschwergewicht zwischen Eduard Gutknecht und Jürgen Brähmer steigt Yoan Pablo Hernandez (27-1, 13 K.o.´s), der IBF-Weltmeister im Cruisergewicht, zur Titelverteidigung gegen den Amerikaner Eric Fields (21-1, 15 K.o.´s) in den Ring.

Hernandez hatte den WM-Gürtel am 1. Oktober 2011 in Neubrandenburg gegen Steve „USS“ Cunningham erobert. Nachdem er auch das Rematch im Februar gegen den Amerikaner in begeisternder Art und Weise gewonnen hatte, folgte im September ein knapper Punktsieg gegen Troy Ross aus Kanada. Jetzt steht die erste Titelverteidigung im neuen Jahr für den 28-jährigen Schützling von Erfolgstrainer Ulli Wegner auf dem Programm.

„Ich freue mich darauf“, so Hernandez. „Berlin ist längst meine Heimat. Ich lebe und trainiere hier. Noch nie habe ich in der Max-Schmeling-Halle als Weltmeister im Ring gestanden.“ Doch die dritte Titelverteidigung des in der Rechtsauslage agierenden IBF-Champions verspricht auf keinen Fall ein Spaziergang zu werden. Denn der 30-jährige Fields, Kampfname „Danger“, gilt nach 21 Siegen aus 22 Profikämpfen in den Vereinigten Staaten durchaus als Hoffnungsträger.

Hätte er nicht im April 2008 gegen Ola Afolabi die einzige Niederlage seiner bisherigen Profilaufbahn kassiert, wäre ein WM-Fight wahrscheinlich viel früher für ihn möglich gewesen. Doch mit zehn Siegen in Folge schob sich der Mann aus Ardmore im US-Bundesstaat Oklahoma, der bei Promoter Greg Cohen unter Vertrag steht, wieder in die Top-15 der IBF-Weltrangliste vor und wird nun alles versuchen, um den WM-Gürtel zurück in die USA zu bringen.

Yoan Pablo Hernandez: „Er ist ein Fighter, der nach vorn marschiert und den Schlagabtausch sucht. Doch ich stecke bereits in der Vorbereitung für den Kampf und werde die Zügel auch über Weihnachten und Neujahr nicht schleifen lassen und durchtrainieren. Ich muss gegen ihn mein Bestes geben und bis zum Umfallen kämpfen. Damit meine ich allerdings nicht, dass ich umfalle. Wenn jemand fällt, dann ist es Eric Fields!“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 2. Februar in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 20.12.2012

PRESSETEXT / ULLI WEGNER, ARTHUR ABRAHAM, CECILIA BRAEKHUS

Wegner zum zehnten Mal „Trainer des Jahres“ - Abraham und Braekhus auch vorn

Ulli Wegner hat es wieder geschafft! Der Erfolgscoach des Sauerland-Teams wurde vom Fachmagazin „BoxSport“ erneut zum „Trainer des Jahres“ gekürt – und zwar zum zehnten Mal in Folge! Bei der jährlich stattfindenden Wahl gaben die Stimmen der Leser und einer Fachjury – bestehend aus fünf ehemaligen Box-Stars und fünf Journalisten – den Ausschlag für den 70-Jährigen.

„Das ist ein großartiges Ergebnis“, so Sauerland Event-Geschäftsführer Chris Meyer. „Ulli Wegner genießt mit seiner authentischen Art und Weise bei den Box-Fans eine unglaubliche Beliebtheit. Darüber hinaus erntet er mit seiner Arbeit großartige Erfolge. Deshalb ist es für mich keine Überraschung, dass ihn auch die Fachjury vorn sah.“ Wegner betreut derzeit mit Arthur Abraham, Yoan Pablo Hernandez, Marco Huck und Cecilia Braekhus gleich vier aktuelle Weltmeister. Damit ist er erfolgreicher als jemals zuvor. Meyer: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es noch einmal einem Profi-Trainer gelingen wird, die Wahl zehnmal in Folge zu gewinnen. Für mich ist das schon jetzt ein Rekord für die Ewigkeit!“

„Boxer des Jahres“ ist Arthur Abraham. Der inzwischen 32-Jährige hatte diesen Titel schon zwischen 2006 und 2009 inne. Nachdem seine Regentschaft im Jahr 2010 von Vitali Klitschko und im Jahr darauf von Wladimir Klitschko unterbrochen worden war, gelang es King Arthur mit dem Gewinn der WBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht wieder an die Spitze vorzustoßen.

Auch die „Boxerin des Jahres“ kommt aus dem Sauerland-Team. Hierbei setzte sich Cecilia Braekhus (31) durch. Die in Berlin trainierende Dreifach-Weltmeisterin (WBC, WBA und WBO) bestritt in diesem Jahr zwei erfolgreiche Titelverteidigungen (gegen Jessica Balogun und Anne Sophie Mathis). Bei der Abstimmung setzte sich die Weltergewichtlerin zum dritten Mal in ihrer Karriere durch. Bei den Amateuren machte der Berliner Stefan Härtel in diesem Jahr das Rennen.

Meldung von Sauerland vom 19.12.2012

PRESSEMITTEILUNG / ALEXANDER POVETKIN

Klitschko vs. Povetkin – WBA ordnet Verhandlungen an!

Die World Boxing Association (WBA) hat die Klitschko Management Group (KMG) und Sauerland Event aufgefordert, sofort die Verhandlungen für den Kampf zwischen Wladimir Klitschko (WBA-Super-Champion) und dem regulären Weltmeister, Alexander Povetkin, aufzunehmen.

Die WBA hat damit ihre Anordnung umgesetzt, dass der Sieger aus dem Kampf zwischen Wladimir Klitschko und David Haye (dieser fand am 2. Juli 2011 statt) Super-Champion des Verbandes wird und gegen den Sieger aus dem Kampf der damaligen Nummer eins und zwei der WBA-Weltrangliste (dies waren damals Ruslan Chagaev und Alexander Povetkin, die am 27. August 2011 gegeneinander antraten) innerhalb von 18 Monaten antreten muss. Damit muss der Kampf zwischen Wladimir Klitschko und dem gegen Chagaev siegreichen Alexander Povetkin vor dem 26. Februar ausgetragen werden.

Povetkin-Promoter Kalle Sauerland: „ Wir sind sehr erfreut, dass Povetkin der nächste Gegner von Wladimir Klitschko sein wird. Wir sehen Wladimir als großen Champion, aber Alexander ist ein sehr ernst zu nehmender Herausforderer. Ein Kampf zwischen zwei ehemaligen Olympiasiegern ist immer eine besondere Sache und stellt ein echtes Schwergewichts-Highlight für alle Boxfans auf der ganzen Welt dar.“

Sauerland Event Geschäftsführer, Chris Meyer fügt hinzu: „Wir haben jetzt eine Frist von vier Wochen, um diesen Kampf zu verhandeln und wir werden KMG noch heute kontaktieren. In der Vergangenheit haben wir bereits bei vielen Kampfabenden als Co-Promoter fungiert, sodass ich mir sicher bin, dass wir professionelle Gespräche führen werden. Sollten wir kein Verhandlungsergebnis erzielen können, sind wir darauf vorbereitet, in die Versteigerung für das Austragungsrecht des Kampfes zu gehen.“

Meldung von SES vom 19. Dezember 2012

WM-Fahrplan für Robin Krasniqi steht fest!
+ + + Am 16. März 2013 fordert der SES-Profi WBO-Weltmeister Nathan Cleverly heraus + + +

Am heutigen Mittwoch wurde in Budapest das von der WBO festgesetzte „Purse Bid“ zum WM-Fight zwischen Halbschwergewichts-Champion Nathan Cleverly und Herausforderer Robin Krasniqi entschieden. Frank Warren Promotion aus England ersteigerte das Duell für 500.000 Dollar. Als Termin für den Kampf um die WBO-Krone wurde der 16. März 2013 vereinbart. Austragungsorte könnten laut dem englischen Matchmaker Dean Powell London, Liverpool oder Cardiff sein, wobei London in der engeren Wahl sei. „Ich freue mich über die endgültige Entscheidung. Jetzt habe ich einen Fahrplan und kann mich ganz auf die Vorbereitung konzentrieren“, sagte der amtierende WBO-International-Champion Robin Kransiqi nach Bekanntgabe der Entscheidung. „431.650 Dollar hatte SES geboten, um den Kampf nach Deutschland zu holen. Ich bin trotz des unterlegenen Gebots zuversichtlich, dass Robin den bedeutenden Titel wieder nach Deutschland zurückholt“, erklärte SES-Promoter Ulf Steinforth in Budapest. Dass man im Mutterland des Boxens gewinnen kann, hätte schon Lukas Konecny bewiesen, der 2010 in Birmingham den EM-Gürtel holte.

Meldung von Sauerland vom 13. Dezember 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Die Rückkehr des Königs – am 15. Dezember ab 22.15 Uhr live in der ARD

Ein gutes Vorzeichen: „The BossHoss“ singen live für Arthur Abraham

„2012 wird mein Jahr. Ich schaue nur noch nach vorn und werde mir wieder einen WM-Gürtel holen!“ Das war es, was Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) Ende des letzten Jahres ankündigte.

Er hat nicht zu viel versprochen! Nach vorheriger Durststrecke wurde 2012 zum erfolgreichen Comeback-Jahr für Arthur Abraham. Mit Siegen über Pablo Oscar Natalio Farias und Piotr Wilczewski tastete sich Abraham wieder an die absolute Weltspitze heran. Mit einem grandiosen Erfolg über Robert Stieglitz krönte „King Arthur“ sein Erfolgsjahr am 25. August in Berlin mit dem anvisierten WM-Titel.

„Ein gutes Jahr“, sagt Abraham. Und das soll natürlich am 15. Dezember mit einem Sieg über WM-Herausforderer Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) aus Frankreich beendet werden. Helfen soll dabei die Band „The BossHoss“. Die Berliner Country-Rocker werden für Abraham am Samstag den Song „Liberty of Action“ aus ihrem neuen Album „Liberty of Action – The Black Edition“ in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG als Einmarschmusik für den WBO-Weltmeister präsentieren. Ein gutes Vorzeichen, denn BossHoss rockten schon zum Auftakt des „Abraham-Jahres 2012“ am 14. Januar in Offenburg (beim K.o.-Sieg in der fünften Runde gegen den Argentinier Farias) für den Schützling von Trainer Ulli Wegner. „Ich freue mich, dass sie live vor Ort sind, um meinen Walk-in zu begleiten. Mit den Jungs hat das Jahr gut begonnen. Mit ihnen wird es hoffentlich auch gut zu Ende gehen.“

Die erfolgreiche deutsche Band mit den „Voice of Germany-Juroren“ Alec und Sascha freut sich ebenfalls schon auf den Live-Auftritt am Samstag (ab 22.15 Uhr live in der ARD). Seit ihrem ersten Auftritt haben sich BossHoss und Abraham auch schon mehrfach getroffen. Zum Beispiel zum gemeinsamen Essen, im Ton-Studio oder auch im Trainingslager von Abraham. BossHoss und Arthur Abraham - das scheint gut zu passen…

Bilder von „The BossHoss“ und Arthur Abraham (beim Essen von Hamburgern, mit Gitarre oder Goldener Schallplatte) sind bei www.photowende.com erhältlich.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Sauerland vom 12. Dezember 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Die Rückkehr des Königs – am 15. Dezember ab 22.15 Uhr live in der ARD

Abraham strahlt Sicherheit aus! Bouadla will mit 100 Prozent dagegenhalten!

Die Spannung ist riesengroß! Kann Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) nach dem Gewinn der WBO-WM im Super-Mittelgewicht bei der ersten Titelverteidigung am Samstagabend (ab 22.15 Uhr live in der ARD) gegen Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) nachlegen? Wenn es nach Promoter Kalle Sauerland geht, könnte Abrahams Ära im Limit bis 76,203 Kilogramm ähnlich erfolgreich werden, wie einst im Mittelgewicht. Damals verteidigte der Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner den IBF-Gürtel zehnmal, ehe er sein Glück in der nächsthöheren Gewichtsklasse suchte. „Sein Sieg im August gegen Stieglitz ist nur der Anfang gewesen. Ich glaube fest daran, dass der Knoten bei Arthur wieder geplatzt ist und er noch einige erfolgreiche Jahre vor sich hat“, so Sauerland am Mittwoch in Nürnberg während der offiziellen Pressekonferenz zum Kampf.

Das hofft auch Abraham. Der 32-Jährige freut sich darauf, seinen WM-Gürtel am Samstag in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG zu verteidigen. „In der Rolle als Weltmeister fühle ich mich sehr wohl. Nach meinem Wechsel vom Mittel- ins Super-Mittelgewicht hätte ich vielleicht erst einmal ein paar leichtere Kämpfe machen sollen. Doch ich bin gleich gegen die stärksten Boxer angetreten und habe dafür ein gewisses Lehrgeld zahlen müssen. Umso mehr freue ich mich darüber, dass es im August mit dem WM-Titel geklappt hat“, so der WBO-Champion. Den Herausforderer unterschätze er nicht. „Ich weiß, dass es ein harter Kampf wird. Denn für Bouadla ist es vielleicht die letzte oder vorletzte Chance in seiner Karriere, Weltmeister zu werden. Er wird alles versuchen, um zu gewinnen.“

Eine gewisse Selbstsicherheit war Abraham deutlich in seinen Worten anzumerken. Die Gründe dafür nannte sein Trainer. „Ich hatte immer daran geglaubt, dass Arthur im Super-Mittelgewicht Weltmeister werden kann. Und sein Erfolg im August hat uns noch einmal enger zusammengeschweißt“, so Ulli Wegner. „Das hat man auch in der Vorbereitung gesehen. Arthur hat sehr konzentriert gearbeitet. Man spürt, dass er aus den Erfahrungen gelernt und sich als Sportler entwickelt hat.“

Diesen Weg stoppen will allerdings der Franzose Mehdi Bouadla. Der 30-Jährige, aktuell die Nummer 13 der WBO-Weltrangliste, versprach Abraham einen heißen Tanz: „Meine Vorbereitung ist sehr gut verlaufen. Arthur Abraham ist ein sehr erfahrender Kämpfer. Doch ich werde am Samstag die vollen 100 Prozent geben, um zu gewinnen.“

Neben dem Kampf um die WBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht darf sich das Publikum auf zwei weitere Titelfights freuen. Im Halb-Mittelgewicht steigt WBA-Intercontinental Champion „Golden“ Jack Culcay (13-0, 9 K.o.´s) zur Titelverteidigung gegen den Franzosen Jean Michel Hamilcaro (17-4-3, 6 K.o.´s) in den Ring. Im Cruisergewicht geht es zwischen dem Polen Mateusz Masternak (28-0, 21 K.o.´s) und dem Finnen Juho Haapoja (18-2-1, 11 K.o.´s) um den derzeit vakanten EM-Titel im Cruisergewicht.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Sauerland vom 11. Dezember 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Die Rückkehr des Königs – am 15. Dezember ab 22.15 Uhr live in der ARD

Öffentliches Training in Nürnberg: Wegner überrascht Abraham!

Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) ist in Nürnberg. Der WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht hatte sich bereits gestern mit dem Auto durch das Schneegestöber gekämpft. Am Dienstagmorgen folgte sein Kontrahent Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s), der mit dem Flugzeug aus Paris in der Franken-Metropole eintraf. Am frühen Nachmittag folgte der erste gemeinsame Auftritt der beiden WM-Kontrahenten. Im WÖHRL Modehaus präsentierten sich der WBO-Champion und sein Herausforderer bei einem öffentlichen Training.

Dort sorgte Trainer-Legende Ulli Wegner für die größte Überraschung des Tages. Denn er lobte seinen Schützling über den grünen Klee. „Ich muss wirklich sagen, dass sich Arthur voll ins Training reingekniet hat und hoffe, dass er die guten Eindrücke aus der Vorbereitung am Samstag gegen Mehdi Bouadla bestätigen wird“, so der 70-Jährige über den WBO-Weltmeister. „Als Trainer muss man seine Schützlinge immer auf dem Boden halten, aber diesmal hat sich Arthur das Lob wirklich erarbeitet.“

Abraham zeigte sich sichtlich überrascht. Ihm fehlten fast ein wenig die Worte. Arthur Abraham: „Lob von Herrn Wegner? Das kenne ich normalerweise gar nicht! Ich weiß nicht, was ich sagen soll.“

Zuvor hatte sich der 32-Jährige gewohnt schlagstark an den Pratzen seines Trainers präsentiert. Sein Coach warnt dennoch davor, den Herausforderer Mehdi Boudla zu unterschätzen. „Wir rechnen mit einem schweren Kampf. Bouadla agiert extrem druckvoll und wird sicher alles daran setzen, seine Chance zu nutzen“, so Wegner.

Davon konnten sich die zahlreichen Medienvertreter und Boxfans ebenfalls beim öffentlichen Training überzeugen. Denn Bouadla agierte vor den laufenden TV-Kameras an den Pratzen seines Trainers Abdel Nasser Lalaoui zumeist in der Nahdistanz – und dabei extrem variabel und vor allem schnell.

Neben diesem Highlight finden am Samstagabend (die ARD überträgt die WBO-WM Abraham vs. Bouadla ab 22.15 Uhr live) noch zwei weitere Titelkämpfe statt. Zum einen verteidigt Halb-Mittelgewichtler Jack Culcay (13-0, 9 K.o´s) in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG den WBA-Intercontinental Titel gegen Jean Michel Hamilcaro (17-4-3, 6 K.o.´s). Zum anderen versucht Mateusz Masternak (28-0, 21 K.o.´s) die vakante Europameisterschaft im Cruisergewicht gegen Juho Haapoja (18-2-1, 11 K.o.´s) zu erringen. Darüber hinaus will der Nürnberger Lokalmatador Wanik Awdijan (1-0, 1 K.o.´s), der beim heutigen Training ebenfalls viel Applaus erntete, vor heimischer Kulisse glänzen.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Boxen Heute vom 11. Dezember 2012

BOXEN HEUTE ab sofort auch als ePaper

Deutschlands größtes Fachmagazin für Profi- und Amateur-Boxsport geht mit der Zeit

Seit nicht mal einer Woche liegt die Dezember-Ausgabe von BOXEN HEUTE am Kiosk – und ist in vielen Großstädten und Ballungsgebieten schon ausverkauft! Damit alle Box-Fans in den Genuss des Fachmagazins kommen, ist BOXEN HEUTE ab sofort auch als ePaper erhältlich.

Im Online-Kiosk pressekatalog.de bekommt man sowohl die aktuelle als auch die ersten beiden Ausgaben der Fachzeitschrift für Profi- und Amateur-Boxsport in digitaler Form schnell, einfach und bequem zum Lesen am Computer, PDF-Reader, iPad oder Smartphone.

„Wir selber sind zwar Fans des gedruckten Magazins, aber wir gehen mit der Zeit, sperren uns gegen keine Innovation und wollen auch diejenigen Kunden ansprechen und erreichen, die unsere Zeitschrift gerne am Tablet oder am Computer lesen wollen“, sagt Vertriebsleiter Oliver Czolbe. „Das ePaper wird in Zukunft immer wichtiger werden. BOXEN HEUTE ist von Anfang an mit dabei.“

Die digitalen Ausgaben sind mit 3,59 Euro etwas billiger als das Printmagazin. Natürlich ist auch das ePaper als Abo erhältlich. „Unser ganz heißer Tipp für die Weihnachtszeit: Das BOXEN HEUTE Geschenk-Abo“, so Czolbe weiter. „Sowohl das Print-Magazin als auch die ePaper-Ausgabe können als Abo für Freunde und Verwandte bestellt werden. Es war nie leichter, einem echten Box-Fan zu Weihnachten eine Riesen-Freude zu machen.“

Das Geschenk-Abo kostet 39,00 Euro für die Print-Ausgabe bzw. 35,99 Euro für das ePaper. Alle Informationen zum BOXEN HEUTE Geschenk-Abo sowie die aktuellsten Nachrichten zum Profi- und Amateur-Boxsport finden Sie natürlich auch auf www.boxen-heute.de.

Meldung von Sauerland vom 9. Dezember 2012

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Boxen im Ersten – am 15. Dezember ab 22.15 Uhr in der ARD

Culcay-Gegner Hamilcaro will "Golden Jack“ vor Probleme stellen

Der 15. Dezember steht voll und ganz im Zeichen zweier deutsch-französischer Box-Duelle. Denn nicht nur WBO-Super-Mittelgewichts-Weltmeister Arthur Abraham trifft bei seiner ersten Titelverteidigung mit Mehdi Bouadla auf einen Kontrahenten aus Frankreich. Auch WBA-Intercontinental Champion Jack Culcay (13-0, 9 K.o.´s) wird es in Nürnberg mit einem Gegner aus der „Grande Nation“ zu tun bekommen. Dabei steht dem 27-Jährigen der Franzose Jean Michel Hamilcaro (17-4-3, 6 K.o.´s) gegenüber. Und der aus Epernay stammende Herausforderer reist durchaus zuversichtlich nach Deutschland. Vor dem Fight gegen Culcay stellte er sich zum Gespräch.

Herr Hamilcaro, am 15. Dezember boxen Sie in Nürnberg gegen Jack Culcay. Wie sieht es mit Ihrer Vorbereitung aus?

Jean Michel Hamilcaro: Alles ist optimal. Ich habe mich unter anderem mit Arthur Abrahams nächstem Gegner, Mehdi Bouadla, in Aulnay sous Bois vorbereitet. Außerdem habe ich mit Julien Marie Sainte trainiert, der Anfang nächsten Jahres um die EM im Mittelgewicht boxen wird. Somit konnte ich ein paar sehr gute Sparringseinheiten absolvieren.

Wie schätzen Sie Ihren Gegner Jack Culcay ein?

Jean Michel Hamilcaro: Er ist schon ein richtig guter Boxer. Man muss sich ja nur mal seinen Rekord als Amateur anschauen, um zu sehen, dass er außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Dazu zähle ich vor allem seine schnellen und genauen Schlagserien.

Ist der Kampf in Nürnberg somit eine besonders schwere Angelegenheit für Sie?

Jean Michel Hamilcaro: Culcay ist auf jeden Fall mein bisher schwerster Gegner.

Wie würden Sie Ihren eigenen Kampfstil beschreiben und mit welchen Mitteln wollen Sie Culcay beikommen?

Jean Michel Hamilcaro: Ich habe keinen eigenen Stil, sondern richte mich nachdem, was mir meine Gegner anbieten. Ich passe mich ihrem Stil an, um sie genau durch diesen Umstand zu schlagen. Das habe ich auch mit Jack Culcay vor.

Ihr Landsmann Frederic Serre boxte im August dieses Jahres gegen Culcay und verlor. Haben Sie Kontakt zu Serre? Konnten Sie sich vielleicht ein paar Tipps von ihm holen?

Jean Michel Hamilcaro: Ich kenne Serre nicht persönlich, aber ich habe mir diesen Kampf natürlich angeschaut. Ich glaube ehrlich, dass Serre damals in Berlin gut in den Kampf kam. Doch dann folgte dieser dumme Cut und er wurde aus dem Fight genommen. Serre ist jedoch ein richtig guter Boxer. Erst Ende November hat er Salim Larbi vorzeitig besiegt. Und der hatte schließlich vor kurzer Zeit noch um die Interims-WM geboxt.

Sie haben viel mehr Profikämpfe als Culcay absolviert, sind aber jünger als er. Spricht das für Sie oder für ihn?

Jean Michel Hamilcaro: Ich glaube, wir halten uns da ganz gut die Waage. Ich habe zwar mehr Kämpfe bei den Profis bestritten, Jack hat jedoch eine weitaus größere Erfahrung im Amateurbereich gesammelt.

Ihren größten Erfolg feierten Sie im Jahr 2011. In Italien eroberten Sie gegen Lenny Bottai den IBF-International Gürtel. Nun folgt Ihr zweiter Auftritt in fremden Gefilden und es geht wieder um einen Titel – ein gutes Omen?

Jean Michel Hamilcaro: Ich kann nichts versprechen, aber das ist natürlich meine Hoffnung. Was ich sagen kann, ist, dass ich alles dafür geben werde, den WBA-Intercontinental Titel zu gewinnen.

Wie sehen Sie Ihre Chance, am 15. Dezember neuer WBA-Intercontintenal Champion zu werden?

Jean Michel Hamilcaro: Ich weiß, dass ich eine Siegeschance gegen Culcay habe. Diese will ich nutzen.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Sauerland vom 8. Dezember 2012

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Boxen im Ersten – am 15. Dezember ab 22.15 Uhr in der ARD

Culcay setzt auf hartes Training: „Ich kann eigentlich nicht verlieren!“

Jack Culcay (13-0, 9 K.o.´s) ist dafür bekannt, dass er sich ins Training reinkniet. Der 27-jährige WBA-Intercontinental Champion trifft am 15. Dezember in Nürnberg – dort tritt auch Super-Mittelgewichs-Weltmeister Arthur Abraham gegen Mehdi Bouadla an – auf den Franzosen Jean Michel Hamilcaro (17-4-3, 6 K.o.´s). Für seinen vierten Kampf in diesem Jahr hat sich der frühere Amateur-Weltmeister in der Vorbereitung noch einmal kräftig gequält. Denn der Halb-Mittelgewichtler will das Jahr unbedingt mit einem Sieg beenden. Vor seiner Abreise nach Nürnberg stellte sich „Golden Jack“ zum Interview.

Herr Culcay, zuletzt standen Sie am 29. September in Hamburg im Ring. Gegen Mark Thompson gewannen Sie durch technischen K.o. in der fünften Runde. Waren Sie mit Ihrer Leistung zufrieden?

Jack Culcay: Ja, ich war sehr zufrieden. Es hat gut getan, gegen einen so erfahrenen Mann zu gewinnen. Ich habe mir den Kampf später noch einmal im TV angeguckt und ein paar Sachen gesehen, die ich noch besser machen kann. Aber es ist ja immer so, dass es Sachen gibt, an denen man arbeiten muss.

Die Vorbereitung auf Ihren Kampf in Nürnberg läuft längst auf Hochtouren. Wie sind Sie in Form?

Jack Culcay: Ich bin mit meiner Vorbereitung sehr zufrieden. Inzwischen ist die Sparringsphase abgeschlossen. Alles ist so, wie es sein soll.

Was wissen Sie über Ihren nächsten Gegner, den Franzosen Jean Michel Hamilcaro?

Jack Culcay: Mein Wissen über Hamilcaro hält sich in Grenzen. Er hat schon 24 Profikämpfe bestritten und somit relativ viel Erfahrung im Ring gesammelt. Mein Trainer Ismael Salas hat sich Hamilcaro aber ganz genau angeschaut und eine perfekte Strategie ausgetüftelt.

In Nürnberg bestreiten Sie bereits den vierten Kampf in diesem Jahr. Zum dritten Mal geht es dabei um Titelehren. Macht sich da langsam eine gewisse Müdigkeit bemerkbar?

Jack Culcay: Gerade zum Ende des Jahres kann es natürlich schon sehr anstrengend sein. Ich habe viele Sparringsrunden absolviert und das geht irgendwann an die Substanz. Auf der anderen Seite ist es nicht ungewöhnlich, dass man sich am Ende der Sparringsphase ein wenig kraftlos fühlt. In der Woche vor dem Kampf kommt man dann wieder zu Kräften.

Ihr Fight gegen Hamilcaro wird neben der WM mit Arthur Abraham auch in der ARD zu sehen sein. Gehen Sie an so einen Kampf anders als an einen Kampf heran, der vielleicht nicht im TV zu sehen ist?

Jack Culcay: Ich gehe an jeden Kampf gleich ran - egal ob er im Fernsehen zu sehen ist oder nicht. Ich blende das generell aus. Ich bin ja auch nicht Sportler geworden, damit ich im TV gesehen werde. Ich bin Boxer geworden, weil mir der Sport Spaß macht. Aber die Übertragungen führen natürlich dazu, dass mich recht viele Menschen auf der Straße erkennen und ansprechen.

Wie wird der Fight am 15. Dezember in Nürnberg ausgehen?

Jack Culcay: Das wird man am 15. Dezember sehen. Aber ich habe so hart trainiert, da kann ich eigentlich nicht verlieren. Hamilcaro hat in seiner Vorbereitung nie im Leben das gleiche Pensum wie ich bestritten.

Was haben Sie sich für das nächste Jahr vorgenommen?

Jack Culcay: Ich will dieses Jahr erst einmal gut über die Bühne bringen und Hamilcaro überzeugend schlagen. Im neuen Jahr würde ich dann gerne um noch größere Titel boxen. Eine Europameisterschaft wäre super. Und vielleicht klappt es ja auch schon mit einer WM.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG

Meldung der German Eagles vom 7. Dezember 2012

Im zweiten Heimkampf der „German Eagles“ in der „World Series of Boxing“ (WSB) in der EWS-Arena in Göppingen errang das fünfköpfige Team um Cheftrainer Valentin Silaghi einen klaren 5 : 0-Sieg über das Team „USA Knockouts“.
Damit gelang dem deutschen Team ein wichtiger Sieg auf dem Weg ins Viertelfinale der Weltliga des Boxens.
In der Göppinger EWS-Arena erlebten über 1.000 Zuschauer ein gewaltiges Sportspektakel – die Stimmung in Göppingen war fantastisch.
Der nächste Heimauftritt der German Eagles wird am 12. Januar 2013 im Kuppelsaal in Hannover sein.
Dort treffen sie auf die „Astana Arlans Kazakhstan”.

Meldung von Boxen heute vom 7.12.l2012

WBC-Präsident Jose Sulaiman plant eigene Amateur-Serie und einen Box-„World Cup“ für Profis

Sulaiman im exklusiven BOXEN HEUTE Interview: „Es geht um die Zukunft des Boxsports – wir müssen unseren Sport retten!“

Heute geht in Cancun (Mexiko) die 50. jährliche Convention des World Boxing Council (WBC) zu Ende. Über 1.500 Delegierte aus 120 Ländern haben zehn Tage lang in Ausschuss-Sitzungen über Regelfragen, Weltranglisten, medizinische Probleme, Doping sowie die Zukunft des Boxsports generell. Die offizielle Eröffnungszeremonie am vergangenen Montag sorgte weltweit für Schlagzeilen, als Muhammad Ali vom amtierenden Schwergewichts-Weltmeister Vitali Klitschko zum „King of Boxing“ gekrönt wurde.

WBC-Präsident Jose Sulaiman, dessen mittlerweile 37-jährige Regentschaft ihn zum am längsten amtierenden Präsidenten eines internationalen Sportverbands laut Guiness-Buch der Rekorde macht, nahm sich während der Convention Zeit für ein exklusives Interview mit BOXEN HEUTE. Darin umreißt der Mexikaner die aus seiner Sicht größten Herausforderungen für den Boxsport und formuliert klare Ziele, die er als gerade im Amt bestätigter WBC-Präsident mit seinem Team umsetzen will.

„Die Grundlage für den Profi-Boxsport hat seit jeher das Amateur-Boxen geliefert“, sagt Sulaiman in dem Gespräch unter anderem. „Leider hat sich die AIBA dafür entschieden, zu einem zusätzlichen Profi-Verband zu werden. Deswegen müssen wir entsprechend reagieren und eine eigene Amateur-Serie initiieren. Wir müssen die Zukunft unseres geliebten Sports sichern und das Boxen retten!“

Eine „Einmischung“ eines Profi-Weltverbandes in den Amateur-Boxsport käme einer kleinen Revolution gleich. Zwar gibt es nationale Profi-Verbände, die auch Amateur-Wettkämpfe organisieren – etwa der Schweizer Verband oder in Deutschland die GBA – aber ein internationales Netzwerk für Amateur-Boxer neben der AIBA, die unter anderem Weltmeisterschaften durchführt und die Olympischen Spiele beaufsichtigt, existiert bislang nicht.

Auch im Profi-Bereich plant Sulaiman Innovationen. „Die großen Fernsehsender – vor allem in den USA, aber eigentlich weltweit – wollen nur die Creme de la Creme abschöpfen“, kritisiert der WBC-Präsident. „Aber ohne eine solide Basis kann und wird es keine Spitzenathelten geben. Die WBC hat es immer schon als ihre Aufgabe angesehen, an und mit der Basis zu arbeiten. Das werden wir in Zukunft auch über den „World Cup of Boxing“ machen. Boxer, die sich durch gute Leistungen qualifizieren, aber noch keine Chance bekommen, um die Weltmeisterschaft zu boxen, kriegen beim „World Cup“ die Chance, sich mit den Besten der Welt zu messen und vor allem regelmäßig zu kämpfen.“

Wie das Konzept des „World Cup“ aussehen soll, wie wichtig der frisch gekürte erste chinesische WBC-Weltmeister für den Verband ist und welche weiteren Pläne und Ziele Jose Sulaiman für „die nächsten 50 Jahre“ hat, lesen Sie in der nächsten Ausgabe von BOXEN HEUTE, die wegen der Weihnachts-Feiertage und dem Jahreswechsel Mitte Januar erscheinen wird.

Meldung von Sauerland vom 7. Dezember 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Die Rückkehr des Königs – am 15. Dezember ab 22.15 Uhr live in der ARD

Abraham im Interview: „Ich will noch lange Weltmeister bleiben!“

Schon zweimal stand Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) während seiner Profilaufbahn in Nürnberg im Ring. Dennoch ist sein Fight gegen Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) gewissermaßen eine Premiere. Denn zum ersten Mal bestreitet der Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner am 15. Dezember als amtierender WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht den Walk-in in die ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG. Umso mehr freut sich King Arthur auf seinen Auftritt in der Franken-Metropole…

Herr Abraham, am 25. August sind Sie durch den Sieg gegen Robert Stieglitz WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht geworden. Was hat sich dadurch für Sie verändert?

Arthur Abraham: Ich fühle mich entspannter und lockerer. Und natürlich haben sich auch ein paar kleine finanzielle Details geändert. Aber sonst eigentlich nichts. Doch nach dem Sieg war ich natürlich erleichtert und glücklich.

Sie waren zuvor bereits Weltmeister im Mittelgewicht. Ist die Motivation nach dem Titelgewinn im höheren Gewichtslimit sogar noch gestiegen?

Arthur Abraham: Ja, auf jeden Fall. Die Motivation ist riesengroß. Jeder Mensch würde sich darüber freuen, wenn er wie ich, Weltmeister in einer zweiten Gewichtsklasse wird.

Hat das auch Auswirkungen auf die aktuelle Vorbereitung gehabt?

Arthur Abraham: Man geht noch bewusster ans Training heran. Als ich noch jünger war, hatte ich auch mal andere Sachen im Kopf. Aber umso erfahrener man wird, desto besser versucht man diese Dinge zu machen und weiß, wie ernst der Leistungssport sein kann. Ich versuche, möglichst keine Fehler zu machen – und trainiere täglich noch ein bisschen mehr als zuvor.

Was würden Sie sagen, in welchen Bereichen haben Sie sich da besonders entwickelt?

Arthur Abraham: Man entwickelt sich quasi täglich im sportlichen Bereich und in seiner Disziplin. Ich würde sagen, ich bin fleißiger geworden.

Sie steigen endlich wieder in Nürnberg in den Ring. An die Franken-Metropole haben Sie ja ganz besondere Erinnerungen…

Arthur Abraham: Richtig, ich habe zu Amateurzeiten mit meinem Trainer Uwe Schulz lange für den Box-Club 1. FC Nürnberg geboxt. Wir haben hier schöne Zeiten erlebt. Ich bin zum Beispiel 1997 Internationaler Deutscher Meister geworden und wurde auch Bayerischer Meister. Das sind wirklich schöne Erinnerungen…

Später haben Sie dann zweimal als Profi in Nürnberg im Ring gestanden – im Jahr 2003 gegen Cezary Piotrowski und im Jahr 2005 gegen Howard Eastman…

Arthur Abraham: Ja, das stimmt. Damals war ich noch Rahmenkämpfer, doch heute bin ich Hauptkämpfer und komme zum ersten Mal als Weltmeister nach Nürnberg. Darüber freue ich mich sehr. Ich habe aber auch eine unangenehme Erinnerung an Nürnberg. Denn beim Kampf gegen Eastman habe ich mir damals eine Rippe gebrochen. Das war schmerzhaft. Und so habe ich dann auch geboxt.

Diesmal wird es Mehdi Bouadla sein, der gegen Sie antritt. Wie schätzen Sie ihn ein?

Arthur Abraham: Mehdi Bouadla ist ein Kämpfer. Er geht ständig nach vorn. Er sucht den direkten Zweikampf. Ich hoffe, dass ich ihn rechtzeitig stoppen kann, damit er seine harten Schläge nicht zu häufig ins Ziel bringt. Denn dann wird es gefährlich.

Was haben Sie für Ziele über den Kampf hinaus?

Arthur Abraham: Mein erstes Ziel ist, den Kampf am 15. Dezember erfolgreich zu meistern. Dann kommen im neuen Jahr die nächsten Ziele. Ich will noch lange Weltmeister bleiben und vielleicht irgendwann Super-Champion werden.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Sauerland vom 7 Dezember 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Die Rückkehr des Königs – am 15. Dezember ab 22.15 Uhr live in der ARD

Bouadla bereit: „Ich werde von Beginn bis zum Ende Vollgas geben!“

Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) reist mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein und großem Siegeswillen nach Nürnberg. Am 15. Dezember fordert der Franzose in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG den aktuellen WBO-Super-Mittelgewichts-Champion Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) heraus. Für den ersten WM-Fight seiner Profikarriere hat sich der 30-jährige Bouadla eine Menge vorgenommen. Obwohl seine Vorbereitung auf Hochtouren läuft, nahm sich der Abraham-Gegner Zeit für unsere Interviewfragen.

Herr Bouadla, zuletzt waren Sie sehr erfolgreich. Ihre letzten vier Kämpfe endeten allesamt mit einem Sieg. Wie fühlen Sie sich?

Mehdi Bouadla: Ich fühle mich sehr gut. Die letzten Fights sind alle bestens für mich gelaufen. Doch nach dem 15. Dezember werde ich mich mit dem WM-Gürtel um die Hüften noch besser fühlen!

Ihre letzte Niederlage kassierten Sie gegen den Dänen Mikkel Kessler – das war im Juni 2011. Was lief damals schief?

Mehdi Bouadla: Der Grund dafür ist leicht zu erklären. Kessler hat an dem Abend - vor seinen heimischen Fans in Dänemark - einfach besser geboxt als ich.

Haben Sie aus diesem Kampf Lehren gezogen, die Ihnen gegen Abraham helfen könnten?

Mehdi Bouadla: Kessler und Abraham sind zwei echte Champions. Da hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Aus dem Kampf in Kopenhagen habe ich sicherlich etwas mitgenommen, aber ich war auch schon vorher ein guter Boxer. Die Auseinandersetzung mit Abraham wird komplett anders verlaufen, denn er und Kessler haben unterschiedliche Stile. Die Vorbereitung auf Nürnberg läuft sehr gut. Das Training ist sehr intensiv, genauso muss das vor so einem großen Kampf auch sein.

Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen Ihres Gegners?

Mehdi Bouadla: Ich weiß, dass es gegen Abraham nicht leicht wird. Er bringt natürlich sehr viel Erfahrung mit und hat mehrere WM-Kämpfe gewonnen. Daher kennt er den Druck, der vor so einem Kampf entsteht, ganz genau. Aber ich werde natürlich nicht verraten, welche Schwächen wir bei ihm ausgemacht haben. Die werde ich am 15. Dezember vor den Augen der Zuschauer aufdecken.

Wie werden jetzt Ihre letzten Tage vor dem Kampf aussehen?

Mehdi Bouadla: Die Sparringsphase ist fast zu Ende. Am Dienstag geht es dann nach Deutschland. Dort steht in erster Linie Entspannung im Vordergrund. Dazu sucht man nach der nötigen Konzentration. Diese Vorgänge sind inzwischen aber längst Routine geworden.

Was für ein Mensch sind Sie außerhalb des Boxrings? Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?

Mehdi Bouadla: Wenn ich mich mal nicht in unserem Gym im Sportkomplex Marcel Cerdan in Aulnay sous Bois aufhalte, bin ich ein ganz normaler Familienvater. Es gibt für mich nichts Schöneres, als die Zeit mit meiner Familie und Freunden zu verbringen. Abgesehen davon mag ich Filme und treibe grundsätzlich gerne Sport.

Wie wird der WM-Kampf am 15. Dezember in Nürnberg ausgehen? Wird es über die volle Rundenzahl gehen?

Mehdi Bouadla: Ich bin leider kein Hellseher. Daher kann ich den Ausgang des Fights nicht vorhersagen. Doch eine Sache kann ich versprechen: Ich werde definitiv alles geben, was ich habe. Egal ob es über die Runden gehen wird oder auch nicht - ich werde von Beginn bis zum Ende Vollgas geben!

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung Sauerland vom 6. Dezember 2012

PRESSETEXT / EDUARD GUTKNECHT, JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 02.02.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Boxen im Ersten – am 2. Februar live in der ARD

Vor EM-Duell am 2. Februar: Gutknecht und Brähmer sagen großen Kampf voraus!

In entspannter Atmosphäre trafen sich heute Europameister Eduard Gutknecht (24-1-0, 9 K.o.´s) und Herausforderer Jürgen Brähmer (38-2-0, 30 K.o.´s) im Zentrum Berlins. Das deutsch-deutsche Duell im Halbschwergewicht wird das erste Highlight des Box-Jahres 2013 in der Hauptstadt sein. Dabei geht es in der Max-Schmeling-Halle nicht nur um die EM, sondern auch um die Chance, der Pflichtherausforderer des Weltverbandes WBO zu werden.

Zuerst ergriff der Titelverteidiger aus Gifhorn bei der Pressekonferenz im Maritim proArte Hotel das Wort. „Ich bin kein Spaßvogel, sondern nehme diese Sportart sehr ernst. Ich habe viel Spaß am Kampf Mann gegen Mann“, so Gutknecht. Er fügte hinzu, dass der Boxsport keine leichte Angelegenheit sei. „Jürgen war in seiner Karriere schon oben. Seine Zeit ist meiner Meinung nach inzwischen um. Er will sie jetzt gegen mich neu beleben, um noch einmal an der Weltspitze anzuklopfen. Diesen Weg werde ich ihn aber nicht gehen lassen.“

Nach dieser deutlichen Kampfansage sprach der Herausforderer zur Presse. „Das Training mit Karsten Röwer, der mich schon zu Amateurzeiten betreut hat, gefällt mir sehr gut. Im Gym in Berlin-Marzahn ist die Atmosphäre genauso, wie ich mir das vorgestellt habe.“ Was dies genau bedeute, verriet Brähmer kurz darauf. „Ich flachse mit den anderen Jungs aus der Trainingsgruppe immer mal wieder rum – und so muss das ab und an sein. Wenn ich Spaß habe, trainiert es sich gleich besser und meine Motivation auf den Kampf steigt an. Daher fühle ich mich bei Herrn Röwer sehr wohl.“

Trifft also bitterer Ernst auf Humor? Erfolgscoach Ulli Wegner sieht das folgendermaßen: „Bei uns geht es nicht so lustig zu – Spaß kann man in der Freizeit haben.“ Trotzdem sagt der Meistermacher, der aktuell vier Weltmeister unter seinen Fittichen hat, dass Brähmer eine große Herausforderung für seinen Schützling Eduard Gutknecht darstelle. „Jürgen muss schon in seinem ersten Kampf für das Team Sauerland beweisen, was er kann. Das wird ein tolles Duell zwischen beiden Halbschwergewichtlern.“

Der 70-jährige Trainerfuchs glaubt aber, dass sein Schützling durchaus das Zeug hat, gegen den vier Jahre älteren Brähmer zu bestehen. „Eduard ist körperlich gut in Schuss und daher brauche ich mit ihm keine lange Anlaufzeit. Er hat eine großartige Technik und muss nur taktisch richtig von mir geführt werden.“

Dass im Camp des ehemaligen Welt- und Europameisters Brähmer die Chemie stimmt, bestätigt dessen Trainer Karsten Röwer. „Ich kenne Jürgen schon etwas länger - um genau zu sein seit 1995“, so der Trainer. „Ein Jahr später ist er dann unter mir bei den Amateuren Junioren-Weltmeister geworden. Natürlich ist die Situation jetzt bei den Profis nicht mit damals vergleichbar, aber von der Einstellung her hat sich bei Jürgen nichts verändert. Er liebt und lebt für den Sport. Die jungen Leute bei mir schauen zu ihm auf. Es passt also alles perfekt.“

Am Ende der Pressekonferenz gab der 34-jährige Herausforderer aus Schwerin zu Protokoll, dass er noch einmal richtig angreifen will. „Wenn ich gut trainiert und richtig in Form bin, kann man mich nur schwer schlagen. Das weiß auch mein Coach. Er wird mich dementsprechend in Schuss bringen.“ Den Fans sagt Brähmer einen Klasse-Fight voraus. „Die Chance, wieder Europameister zu werden und bei einem Sieg auch in Kürze wieder um die WM zu boxen, ist grandios. Dazu bekommt das Publikum ein Duell auf Augenhöhe zu sehen. Man kann als Zuschauer also kaum mehr erwarten.“

Das bestätigte auch Titelverteidiger Eduard Gutknecht: „Ich wollte schon während meiner Zeit bei Universum hoch ins Halbschwergewicht wechseln, um gegen Jürgen zu boxen. Ich musste viele Jahre auf diese Chance warten, doch jetzt ist sie da. Aber nun bin ich der Europameister und das wird er merken!“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 2. Februar in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung der German Eagles vom 5.12.2012

World Series of Boxing kommt nach Göppingen

Weltliga des Boxens am 7. Dezember 2012 in der EWS-Arena / German Eagles treffen auf die USA Knockouts

Göppingen, 5. Dezember 2012 – Die Stadt Göppingen in Baden-Württemberg wird am 7. Dezember 2012 zum Schauplatz einer der wichtigsten Wettbewerbe im weltweiten Boxsport. Ab 20:00 Uhr werden in der „World Series of Boxing“ (WSB) Deutschland gegen die USA antreten. Die Teams der „German Eagles“ und der „USA Knockouts“ treten mit je fünf Spitzenboxern gegeneinander an. In der WSB, auch Weltliga des Boxens genannt, kämpfen die weltbesten olympischen Boxer in zwölf nationalen Teams um den Sieg.

Die Sportler messen in den Gewichtsklassen Bantam, Leichgewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht ihre Kräfte. Nach den bisherigen Kämpfen gegen die Dolce&Gabbana Italia Thunders in Mailand (3:2 für Italien) und dem Heimerfolg gegen die Ukraine Otamans in Hannover (3:2 für Deutschland) werden die Kämpfe in Göppingen ein wichtiger Meilenstein für die German Eagles auf dem angestrebten Weg ins Viertelfinale sein. Die German Eagles sowie Vertreter des Deutschen Boxsport-Verbands stellten sich am Mittwoch in Göppingen bei einem Presse-Training den Fragen der Medien.

Geboxt wird in der EWS-Arena. Der Kartenvorverkauf über das Portal www.eventim.de hat bereits begonnen. Die Tickets kosten zwischen 14 und 102 Euro.

Preisgeld: Eine Million Dollar

In der WSB kämpfen aktuell Teams aus Algerien, Argentinien, Aserbaidschan, Mexiko, Polen und Russland (Gruppe A) sowie Deutschland, Großbritannien, Italien, Kasachstan, Ukraine und USA (Gruppe B). Die vier besten Mannschaften aus jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale. Danach wird im K.o.-System (Halbfinale, Finale) das Sieger-Team ermittelt. Die Boxer kämpfen jeweils fünf Runden à drei Minuten – ohne Kopfschutz und mit freiem Oberkörper. Das Siegerteam erhält ein Preisgeld in Höhe von einer Million US-Dollar.

Neben den olympischen Box-Wettkämpfen avanciert die WSB zum weltweit bedeutendsten Boxturnier. Die Professionalität der „World Series of Boxing“ garantiert der Weltboxverband (AIBA), der auf den 194 nationalen Mitgliedsverbänden der olympischen Bewegung fußt. Die Boxer behalten dabei die Möglichkeit, für Ihr Land an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Der Deutsche Boxsport Verband e.V. (DBV) ist ein Mitglied der AIBA. Die Boxer des deutschen WSB-Teams „German Eagles“ werden vom Bundesinnenministerium, der Stiftung Deutsche Sporthilfe und der Bundeswehr gefördert.

„Boxen hat ein Imageproblem. Viel Masse, wenig Klasse bei den Profis, dazu die Inflation der Verbände und das Primat der von Promotern gesteuerten, manipulierten Karrieren. Das wird sich in der Zukunft mit der WSB ändern“, sagt Marketingchef Uwe Alten von der AIBA.

Die World Series of Boxing (WSB) ist der einzige weltweite Mannschaftswettbewerb im Boxen. Zur Zeit kämpfen zwölf Teams aus Amerika, Europa und Asien mit Boxern aus über 50 Nationen um den Sieg. Zu den rund 200 Boxern der WSB zählen die meisten Medaillengewinner der Olympischen Spiele 2012 in London. Die Ausländerquote pro Team liegt bei höchstens 40 Prozent. Die besten olympischen Boxer messen sich bereits zum dritten Mal weltweit in einem professionellen Wettbewerb.

www.worldseriesboxing.com

Die Kampfpaarungen für Göppingen:

German Eagles USA Knockouts

Bantam: Veaceslaw Gojan Shawn Simpson

Leichtgewicht: Kastriot Sopa Eric Michael Fowler

Mittelgewicht: Xhek Paskali William Caroll Williams

Halbschwergewicht: Serge Michel Kennedy Katende

Schwergewicht: Erik Pfeifer István Bernath

Xhek Paskali (Ludwigsburg) und Kastriot Sopa (Stuttgart) sind die Lokalmatadore oder German Eagles in Göppingen.

DBV-Cheftrainer: Dr. Michael Bastian

WSB-Chefcoach: Valentin Silaghi

Coaches: Rustam Rachimov, Zoltan Lunka

Teammanagerin: Beatrice Bastian

Meldung von Sauerland vom 5. Dezember 2012

PRESSEMITTEILUNG / TYRON ZEUGE

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Boxen im Ersten – am 15. Dezember ab 22.15 Uhr in der ARD

Brocken für Zeuge: In Nürnberg gegen Dragomir, die rumänische Nummer eins!

Für Tyron Zeuge (4-0, 3 K.o.´s) läuft es wie am Schnürchen! Der 20-Jährige, der Ende März seinen erfolgreichen Einstand im Profilager feierte, fuhr in diesem Jahr bereits vier Siege bei den Berufsboxern ein. Am 15. Dezember kommt es für den Schützling von Trainer Karsten Röwer allerdings knüppeldick. Denn mit dem Rumänen Vasile Dragomir (21-6-1, 10 K.o.´s) muss er im Rahmen der WBO-WM zwischen Arthur Abraham und Mehdi Bouadla einen gehörigen Brocken aus dem Weg räumen.

Nachdem der Super-Mittelgewichtler aus Berlin seine ersten drei Kontrahenten vorzeitig in die Schranken verwiesen hatte, gab es zuletzt am 3. November im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen einen einstimmigen Punktsieg gegen den Belgier Matingu Kindele – für Zeuge eine noch ungewohnte Erfahrung. „Ich war trotzdem zufrieden mit meiner Leistung. Jetzt bin ich auch mal über die Runden gegangen. So konnte der Trainer sehen, dass ich mir meine Kraft gut einteilen kann“, so der junge Kämpfer aus der Hauptstadt.

Grundsätzlich spiele es keine Rolle, ob man einen Kampf vorzeitig gewinnt oder nach Punkten vorn liegt. „Es geht eh nur um den Sieg und nicht darum, den Gegner regelrecht ‚abzuschießen’. Wenn man so an die Sache herangehen würde, klappt es sowieso nicht mit einem vorzeitigen Erfolg.“

Und von einem K.o.-Sieg sollte der junge Berliner im Kampf am 15. Dezember auch keinesfalls ausgehen. Schließlich ist sein 32-jähriger Kontrahent ein ganz routinierter Mann, der schon nach internationalen Titelehren griff. Dabei kämpfte er unter anderem im Jahr 2005 gegen den Briten Jon Thaxton um den Gürtel des international nicht so bedeutenden Weltverbandes WBF.

Entsprechend akribisch bereitet sich Tyron Zeuge auf seinen Fight gegen die rumänische Nummer eins im Super-Mittelgewicht vor. „Es läuft ganz gut. Ich habe recht viele Sparringsrunden absolviert und mich voll ins Training reingekniet“, so der Röwer-Schützling. Unter anderem absolvierte er dabei einige Sparringsrunden mit dem WBO-Weltmeister Arthur Abraham.

Die große Erfahrung seines nächsten Kontrahenten spielt für ihn deshalb keine Rolle. „Ich nehme es, wie es kommt. Mir macht kein Gegner Angst“, so der Deutsche. „Im Endeffekt muss ich gegen jeden boxen, den man mit mir in den Ring stellt. Deshalb mache ich mir darüber wirklich keinen Kopf. Zudem habe ich schon genügend Erfahrungen bei den Amateuren gesammelt, da sehe ich keinen Vorteil bei meinem Widersacher.“

Mit einem Sieg in Nürnberg könnte Zeuge sein erstes Jahr im Profilager erfolgreich beenden. „Ich bin bisher sehr zufrieden. Das Umfeld passt, das Training macht Spaß und ich konnte bisher recht überzeugend gewinnen. So kann es weitergehen – zuerst am 15. Dezember und dann im Jahr 2013!“

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Sauerland vom 4. Dezember 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Boxen im Ersten – am 15. Dezember ab 22.15 Uhr live in der ARD

Lalaoui positiv – Coach des Abraham-Herausforderers glaubt an WM-Sieg!

Box-Coach Abdel Nasser Lalaoui (50) ist überzeugt, dass sein Schützling Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) am 15. Dezember für eine Überraschung sorgen kann. Elf Tage vor dem WM-Kampf zwischen Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) und der Nummer 13 der WBO-Weltrangliste ist die Stimmung im Camp des Herausforderers aus Frankreich äußerst gut. Bouadla-Trainer Lalaoui glaubt, dass sich sein Schützling in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG in großartiger Form präsentieren wird – und den WM-Titel erkämpft!

Derzeit hält sich Bouadla, der am kommenden Dienstag in Franken eintreffen wird, mit seinem Coach noch in Aulnay sous Bois, in der Nähe von Paris, auf. Dort leben der WM-Herausforderer wie auch sein Trainer. Wenige Tage vor dem wichtigen Fight in Deutschland zeigt sich Lalaoui mit dem Verlauf der Vorbereitung höchst zufrieden. „Die bisherigen Leistungen während des Trainings stimmen mich sehr positiv“, so Lalaoui. „Mehdi ist physisch schon jetzt in großartiger Verfassung und er wird von Tag zu Tag besser. Wenn das so weitergeht, werden die Zuschauer am 15. Dezember ganz schön gucken. Denn in Nürnberg wird sich Mehdi in Bestform präsentieren.“

Trotzdem weiß Lalaoui natürlich, dass Arthur Abraham als aktueller Champion favorisiert ist. „Ich habe mir seine letzten Kämpfe allesamt angesehen. Er ist ein unglaublich schlagstarker Gegner und wir wissen um seine Gefährlichkeit im Infight. Allerdings haben wir auch einige Schwachstellen ausgemacht. Wir haben einen Plan entwickelt, wie Mehdi ihn schlagen kann. Der Grundstein für den Erfolg ist, dass Mehdi variabel agiert. Er muss die richtigen Momente erwischen, um zwischen offensiver und defensiver Haltung zu wechseln.“

Für Lalaoui wäre der Sieg seines Schützlings natürlich auch der Höhepunkt seiner bisherigen Trainerkarriere. „Ich habe in der Vergangenheit schon einige Meister auf nationaler Ebene trainiert und mit Jean Louis Mandengue auch einen EU-Champion. Doch Mehdi zum Weltmeister zu machen, wäre die absolute Krönung meiner Laufbahn. Dafür werden wir beide alles tun.“ Ein Erfolg in Nürnberg wäre noch aus einem weiteren Grund reizvoll. „Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist das Sammeln von Andenken aus dem Boxsport. Ich habe schon über 3.000 Plakate und Programmhefte aus den verschiedensten Jahren beieinander. Am 15. Dezember werde ich dann das wichtigste Heft hinzufügen - das Programmheft, mit dem Mehdi Bouadla zum WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht geworden ist.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Sauerland vom 3. Dezember 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Abraham wechselt sein Quartier – letzte Feinheiten für den Bouadla-Fight!

Der Tag der Wahrheit rückt näher. Am 15. Dezember muss Super-Mittelgewichts-Champion Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) zur Titelverteidigung gegen den Franzosen Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) ran. Am Montag, zwölf Tage vor dem WM-Fight, bezog der WBO-Weltmeister Quartier im finalen Trainingslager in Neuruppin.

Zuletzt hatte sich der 32-Jährige bereits zwei Wochen lang in diversen Sparringseinheiten im Trainingslager in Kienbaum einen gewissen Feinschliff für seine erste Titelverteidigung als Super-Mittelgewichts-Champion geholt. „Die Vorbereitung läuft gut“, so der WBO-Titelträger. „Natürlich muss es noch besser werden, denn man darf nie zufrieden sein.“

Das sieht auch Abraham-Coach Ulli Wegner so: „Mehdi Bouadla darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Er schlägt sehr hart und ist jemand, der in der Lage ist, großen Druck aufzubauen. Um den Sieg abzusichern, muss sich Arthur deshalb noch steigern. In Neuruppin werden wir deshalb sehr speziell auf die Fertigkeiten des Gegners eingehen.“

Am Montag nächster Woche steht dann die Weiterreise nach Nürnberg an. Für Arthur Abraham wird es bereits der dritte Auftritt während seiner Profikarriere in der Franken-Metropole sein. Im Dezember 2003 bezwang er den Polen Cezary Piotrowski in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG durch K.o. in der vierten Runde. Im Juli 2005 gewann er gegen Howard Eastman im Kampf um die WBA-Intercontinental Meisterschaft einstimmig nach Punkten.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG

 

[Home] [Boxnews] [Newa Archiv] [2016] [2015] [2014] [2013] [2012] [Boxberichte] [Member Stuff] [Mitgliederbereich] [Events] [Impressum]