Juli 2014

Meldung von Sauerland vom 31. Juli 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Vor Hernandez-WM stichelt Kult-Coach Wegner: „Ich bete für Arslan!“

Der Schweiß steht ihm auf der Stirn, mit Adleraugen verfolgt er die Sparringseinheiten seines Schützlings: Ulli Wegner befindet sich mit IBF-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez im Trainingslager in Neuruppin. Bei teils drückender Hitze bereitet der 72-jährige Boxlehrer den IBF-Weltmeister im Cruisergewicht auf seine anstehende Titelverteidigung gegen Ex-Champion Firat Arslan vor.

Plötzlich schlägt der Blitz ein. Dieser Kracher kündigt aber nicht den nächsten Wolkenbruch an, sondern das vorzeitige Ende im Ring. „Was für Knaller“, ist Ulli Wegner von der linken Geraden des Rechtsauslegers Hernandez fasziniert. „Das ist bereits der zweite Sparringspartner, den wir diese Woche nach Haus schicken müssen.“

Voll des Lobes für den „Iron-Man“ genannten Boxer legt Wegner nach. „Pablo hat seine Schlagkraft unheimlich erhöht“, ist sich der elffache „Trainer des Jahres“ der Fachzeitschrift „BoxSport“ sicher. „Bereits gegen Alekseev hat man gemerkt, mit welcher Wucht er Kämpfe entscheiden kann - und damals war er gar nicht ganz fit.“ Diese Aussage wirkt wie eine maßlose Untertreibung Wegners, hatte sein Schützling doch im November letzten Jahres mit einer Magen-Darm-Infektion zu kämpfen, die zu einer langwierigen Krankheitspause führte. „Natürlich hat auch mich das sehr geärgert, aber im Nachhinein zolle ich ihm größten Respekt, dass er sich da durchgebissen hat.“

Und jetzt hat Wegner Angst! Angst um Firat Arslan. „Ich wage gar nicht daran zu denken, was Arslan am 16. August erwartet. Hoffentlich denkt Fritz daran, beim Kampf ein Handtuch griffbereit zu haben, um es früh genug zum Zeichen der Aufgabe in den Ring zu werfen.“ Diese Spitze kann sich Wegner gegen Trainerrivale Fritz Sdunek nicht verkneifen, „Arslan wird von allein nie aufgeben. Ich bete für ihn, dass es Pablo kurz und schmerzlos macht.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 30. Juli 2014

PRESSEMITTEILUNG / DENNIS CEYLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

Boxen im Ersten – am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Ceylan will in Erfurt nächsten Sieg einfahren!

Für seine Gegner ist er eine Bedrohung, für das Boxpublikum eine Augenweide. Wenn Dennis Ceylan (12-0, 6 K.o.´s) in den Ring steigt, ist explosives und technisch sauberes Boxen geboten. Seinen nächsten Fight bestreitet der Kämpfer mit dem Ringnamen „Menace“ (übersetzt „Die Bedrohung“) in Erfurt. Dort trifft er am 16. August in der Messehalle auf den Spanier Cristian Montilla (6-3, 3 K.o.´s).

Schon in seinem bis dato letzten Kampf im Mai dieses Jahres hat der 1,75 Meter große Federgewichtler die deutschen Boxfans begeistert. Ein satter Aufwärtshaken mit der rechten Schlaghand beendete das Duell mit Dzmitri Agafonau bereits in der ersten Runde. Genau so spektakulär will Ceylan auch in Erfurt weitermachen.

„Ich habe mir nur einen Kurzurlaub nach dem Kampf in Berlin gegönnt und habe dann direkt wieder mit dem Training begonnen“, so Ceylan, „Konditionell bin ich also voll auf der Höhe. Jetzt gilt es nur noch, sich taktisch auf den Gegner einzustellen.“

Nach Hamburg und Berlin ist Erfurt die dritte deutsche Stadt, in der Ceylan einen Profikampf bestreiten wird. „Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung in Deutschland zu boxen. Ich habe mir zudem sagen lassen, dass Erfurt eine sehr schöne Altstadt hat, die ich mir auf jeden Falle anschauen werde.“

Im Hauptkampf stehen sich in der Messehalle Erfurt Titelverteidiger Yoan Pablo Hernandez und Herausforderer Firat Arslan im Kampf um die IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht gegenüber. Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Digital Sports vom 29. Juli 2014

Nach umstrittener KO-Entscheidung im Frauen-WM-Kampf Hammer vs. Mathis: BDB ändert Ergebnis in "No Contest"

BDB-Präsident Thomas Pütz: "Fehler können passieren, aber man muss sie bestmöglich korrigieren."

Der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) hat im Nachgang zur Frauen-Weltmeisterschaft zwischen Christina Hammer und der Französin Anne Sophie Mathis am vergangenen Samstag in Dessau das Ergebnis offiziell zu einem "No Contest" geändert. Damit folgt der Aufsicht führende deutsche Verband der World Boxing Federation (WBF), die bereits gestern dieselbe Entscheidung bekannt gab. Die ebenfalls beteiligte World Boxing Organization (WBO) hat sich noch nicht abschließend geäußert.

Was war passiert? In der fünften Runde des WBO-/WBF-Halbmittelgewichts-WM-Kampfes war die bis dahin auf den Punktzetteln führende Hammer nach einem Haken von Mathis sichtbar angeschlagen. Als die Französin nachsetzte, klemmte Hammer den linken Arm ihrer Gegnerin ein. Ringrichter Manfred Küchler unterband die Aktion nicht, so dass Mathis mit ihrer freien rechten Hand eine Serie von Haken auf das linke Ohr der Deutschen abfeuerte.

Von diesen Haken schwer getroffen ging Hammer zu Boden und konnte den Kampf nicht fortsetzen. Anstatt die Deutsche auszuzählen und auf KO-Sieg für Anne Sophie Mathis zu entscheiden, disqualifizierte Ringrichter Küchler die Französin für vermeintliche Schläge auf den Hinterkopf. Die zur Siegerin erklärte Christina Hammer sagte später, ihre Gegnerin habe sie mit dem Ellbogen geschlagen. Wie die Zeitlupen-Wiederholungen aber deutlich zeigte, waren in der entscheidenden Phase weder Hinterkopf- noch Ellbogen-Schläge im Spiel.

"Uns als BDB tut es sehr leid, dass da im Eifer des Gefechts eine vollkommen falsche Entscheidung getroffen wurde", sagt BDB-Präsident Thomas Pütz. "Auch wenn es sich um einen WM-Kampf handelte, war mit Manfred Küchler ein BDB-Ringrichter im Einsatz. Für dessen Fehlentscheidung können wir uns nur in aller Form beim Team von Anne Sophie Mathis entschuldigen. Fehler können immer passieren, man muss dann aber auch die Größe haben, sie anzuerkennen und bestmöglich zu korrigieren. Es wird eine interne Untersuchung geben, in der wir Manfred Küchler die Gelegenheit geben, sich zu den Vorfällen zu äußern. In jedem Fall muss das Ergebnis des Kampfes aber revidiert werden. Christina Hammer hat diesen Kampf nicht gewonnen. Ich denke, ein 'No Contest' mit der Anordnung eines Rückkampfes ist eine gute Lösung. So bleibt Anne Sophie Mathis Weltmeisterin, und die beiden Damen können noch mal im Ring klären, wer die Bessere ist."

Ob und wann es zu einem Rematch kommt, steht noch nicht fest.

Meldung von Sauerland vom 29. Juli 2014

PRESSEMITTEILUNG / NOEL GEVOR

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

Boxen im Ersten – am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Doppelter Einsatz: Gevor-Brüder boxen in Erfurt!

Heiß und kalt. Schwarz und weiß. Noel und Abel Gevor - ein Brüderpaar, das nicht unterschiedlicher sein könnte. Auf der einen Seite der bedachte Normalausleger Noel - auf der anderen Seite der draufgängerische Rechtsausleger Abel. Doch eins haben beide gemein: den großen Willen zum Siegen! Am 16. August steigen die von ihrem Stiefvater und früherem WM-Herausforderer Khoren Gevor trainierten Brüder in der Erfurter Messehalle in den Ring. Dabei nimmt es der 23-jährige Cruisergewichtler Noel Gevor (12-0, 7 K.o.´s) mit Ismail Abdoul (54-29-2, 20 K.o.´s) auf. Der zwei Jahre jüngere Abel Gevor (7-0, 4 K.o.´s) bekommt es im Halbschwergewicht mit Attila Palko (17-13, 13 K.o.´s) zu tun.

„Toll, dass mein Bruder diese Chance in Erfurt bekommt“, freut sich Noel, der es beim Sauerland-Team immerhin schon zum Junioren-Weltmeister gebracht hat. „Technisch ist Abel sogar eine Spur besser als ich und der Talentiertere von uns beiden.“ Von der Erfahrung sieht sich der ältere Gevor-Bruder jedoch schon weiter: „Es wird sein erster Kampf vor einem größeren Publikum werden, da hat man schon mal Lampenfieber. Doch ich bin davon überzeugt, dass Abel sein Ding machen wird und Palko in die Schranken weist.“

Die volle Aufmerksamkeit in Erfurt gilt aber dem eigenen Kampf - schließlich hat Noel Gevors Gegner schon mit großen Namen im Ring gestanden. „Marco Huck, Yoan Pablo Hernandez, David Haye - um nur ein paar große Namen zu nennen. Abdouls Kampfname ist nicht umsonst ‚Cool‘. Er ist mit allen Wassern gewaschen und verlor in 85 Kämpfen erst einmal vorzeitig. Das wird mit Sicherheit kein Spaziergang“, blickt Gevor auf das auf acht Runden angesetzte Duell mit dem belgischen Veteranen voraus. In Zukunft soll es für ihn dann aber wieder um Titelehren gehen: „Wenn am 16. August alles klappt, boxe ich in meinem nächsten Kampf wieder um eine Meisterschaft.“

Im Hauptkampf stehen sich in der Messehalle Erfurt Titelverteidiger Yoan Pablo Hernandez und Herausforderer Firat Arslan im Kampf um die IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht gegenüber. Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von ecboxing vom 29. Juli 20

Erol Ceylans Sommer-Kracher:

Karo Murat boxt jetzt für ECB

Wenn alle anderen Ferien/Urlaub machen, wird Erol Ceylan aktiv! Beweis: Der Hamburger EC-Boss verpflichtete Weltklasseboxer Karo Murat, schloß mit ihm einen Vier-Jahres-Vertrag. Ceylan: „Mehrere große Boxställe wollten Karo verpflichten, aber er ist zu uns gekommen, weil er an uns glaubt und weil er sicher ist, bei uns noch einmal die Chance auf einen WM-Kampf zu bekommen“.

Die erste und einzige WM-Chance bisher konnte der ehemalige Saulerland-Boxer nicht nutzen. Im Oktober letzten Jahres verlor er in Atlantic City gegen den großen Favoriten und IBF-Champion Bernard Hopkins über 12 Runden nach Punkten. „Die Cuts haben mich sehr stark behindert, sonst hätte ich noch eine Schippe drauflegen können“, so Murat, „aber so reichte es einfach nicht“. Den Sauerland-Bossen jedoch reichte es offensichtlich, sie verlängerten den Vertrag mit dem großen Kämpfer Murat nicht…

Ceylan indessen glaubt an den im Irak geborenen 30-Jährigen: „Ich denke, er passt wunderbar in unser Team, verstärkt unsere Truppe um Christian Hammer und Nuri Seferi enorm. Er wird sich selbst und damit auch ECB weiter nach vorne bringen“. Zurzeit trainiert Murat noch in Berlin bei Uli Wegner, in Kürze soll er jedoch nach Hamburg kommen und sich mit Trainer Oktay Urkal auf die nächsten Kämpfe vorbereiten.

Wann gibt Karo Murat sein Debut für ECB, Herr Ceylan? „Unser nächster Kampftag, der wieder live von Eurosport übertrragen wird, steigt am 31. Oktober, da wird Karo Murat auf jeden Fall in den Ring klettern“. Und wo wird das sein? Ceylan: „Wir haben die Auswahl zwischen Hamburg und Berlin – noch haben wir uns jedoch nicht endgültig entschieden“.

Meldung von Sauerland vom 28. Juli 2014

PRESSEMITTEILUNG / STEFAN HÄRTEL

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

Boxen im Ersten – am 16. August live ab 22.35 Uhr in der ARD

Amateur-Star Härtel vor Profidebüt!

Im Mai wurde seine Verpflichtung bekanntgegeben, jetzt steigt Stefan Härtel am 16. August erstmals für das Sauerland-Team in den Ring. In der Messehalle Erfurt will der 26-Jährige erstmals seine Qualitäten im Profilager unter Beweis stellen. Dort bekommt er es mit dem Letten Olegs Fedotovs (18-14, 12 K.o.´s) zu tun.

„Nach vielen erfolgreichen Jahren als Amateurboxer habe ich nach einer neuen Herausforderung gesucht, die ich jetzt angehen werde“, so der in Berlin lebende Härtel. Der Normalausleger scharrt sprichwörtlich schon mit den Hufen: „Mein letzter Wettkampf liegt bereits ein halbes Jahr zurück. Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder ‚Ringluft‘ zu schnuppern.“ Dass sein erster Auftritt als Profi unter besonderer Beobachtung von Fans und Experten steht, stört ihn nicht. „Da bin ich schon Profi genug“, antwortet Härtel ohne eine Spur von Lampenfieber.

Debütieren wird der Schützling von Trainer Karsten Röwer im Super-Mittelgewicht. „Das ist aktuell einer der stärksten Gewichtsklassen weltweit“, weiß Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer zu berichten, „Und da wir von der Klasse Stefan Härtels überzeugt sind, bekommt er es zum Start seiner Profikarriere gleich mit einem erfahrenen Mann zu tun.“ Immerhin hat Fedotovs in fast zehn Jahren schon 32 Kämpfe absolviert.

Doch wirklich interessieren tun Härtel diese Fakten nicht. „Ich steige in den Ring, um zu siegen. Wen ich dabei aus dem Weg räumen muss, ist mir egal. Für die großen Titel muss ich im Endeffekt jeden schlagen“, lautet seine selbstbewusste Ansage. Diese Mentalität ist mit Sicherheit auch dem Einfluss seiner „alten Freunde“ geschuldet. „Ich kenne Tyron Zeuge und Enrico Kölling noch aus Amateurzeiten. Die Beiden haben es mir leicht gemacht mich schnell in die Trainingsgruppe von Karsten Röwer zu integrieren.“

Und ähnlich wie Zeuge und Kölling will Härtel sich möglichst schnell einen Namen machen. Der Grundstein dafür soll in Erfurt gelegt werden!

Im Hauptkampf stehen sich am 16. August Titelverteidiger Yoan Pablo Hernandez und Herausforderer Firat Arslan im Kampf um die IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht gegenüber. Eintrittskarten für die Veranstaltung in der Messehalle Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von SES vom 27. Juli 2014

SES-Box-Gala, Samstag 26.07.2014, Anhalt Arena Dessau

„Super Fight Night“

Ergebnisse und O-Töne

Robert Stieglitz siegt über Khomitsky – sein „WM-Projekt” geht weiter

Robin Krasniqi mit deutlichem Punktsieg nun bei der WBO und WBA in bester Position für eine neue WM-Chance

Christina Hammer ist neue WBO-Weltmeisterin im Jr. Mittelgewicht

Dominic Bösel gewinnt erste WBO-Inter-Conti-Titelverteidigung

Es war ein denkwürdiger Box-Abend in der Dessauer Anhalt Arena. In fast tropischer Hitze mussten alle Akteure der „Super Fight Night“ und auch die über 4.200 Zuschauer an die Grenzen ihrer physischen Belastbarkeit gehen. Mit fünf WBO-Titelkämpfen der SES-Fighter war das Programm hochkarätig besetzt und es kam zudem zu teilweise dramatischen Kampfverläufen, die die stimmungsvollen Zuschauer in der Halle sowie auch die TV-Zuschauer der langen „Super Fight Night“ in SAT.1 in ihren Bann zogen.

„Das WM Projekt!” – der Hauptkampf:

WBO Inter-Continental Championship Super Middleweight (12 Rounds)

Robert Stieglitz (GER) vs. Sergey Khomitsky (BLR)

W Tko Rd. 10, 0‘12

Er kann den Weg in seinem “WM-Projekt” fortsetzen. Der zweimalige Weltmeister Robert Stieglitz holte sich den WBO-Inter-Conti-Titel im Super-Mittelgewicht und rückte so seinem Ziel, der Rückeroberung “seines WBO-WM-Gürtels” ein ganzes Stück näher. Nach anfänglicher Zurückhaltung kam der SES-Boxer aus Magdeburg immer besser in den Kampf gegen den immer wieder vorwärts boxenden Sergey “The Ghost” Khomitsky. Auch durch einen Cut am rechten Auge, erlitten in der sechsten Runde, ließ sich Stieglitz nicht beirren, setzte dem „Geist“ mit immer mehr harten Treffern zu und erarbeitet sich so einen Punktvorsprung. Eine Cut-Wunde auf dem Kopf von Khomitsky machte dieses Gefecht ab der achten Runde zu einer blutigen Angelegenheit. Mehr und mehr baute Stieglitz Druck auf und Khomitsky suchte nach Auszeiten. Nach zweimaliger Unterbrechung schaffte es die Ecke des Weißrussen nicht, die sich immer wieder lösenden Tapes an den Handschuhen zu befestigen. Anfangs der 10. Runde dauerte dem polnischen Ringrichter Lagosz Zbigniew die dritte Unterbrechung zu lange und nachdem die Khomitsky-Ecke auch noch die signierten Bandagen weiter löste, brach er den Kampf ab und erklärte so Robert Stieglitz zum Tko-Sieger.

Robert Stieglitz: „Ich habe ja nur ein Ziel: Ich will meinen WBO-WM-Gürtel zurück. Dieser Kampf war ein wichtiger Schritt. Khomitsky war der erwartet unbequeme Gegner, da musste ich mich nach den ersten Runden erst in den Kampf „reinkämpfen“. Was seine Ecke da mit den Tapes gemacht hat, habe ich so noch nie erlebt, die wollten nur Zeit schinden!“

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Robert hat mit Khomitsky den höchstplatzierten Boxer der WBO-Rangliste geboxt, der sich ihm stellen wollte oder konnte. Nun können wir das „WM-Projekt“ fortsetzen. Als Pflichtherausforderer wäre ein WM-Kampf dann im ersten Vierteljahr 2015 gegen den Weltmeister möglich. Es könnte aber auch sein, das es zum Duell Stieglitz gegen Sturm kommt – auch diesen Kampf wollen viele Box-Fans sehen!“

WBO International Championship Light Heavyweight / WBA Continental Championship Light Heavyweight (12 Rounds)

Robin Krasniqi (GER) vs. Oleksandr Cherviak (UKR)

W PTS: 117:111, 117:111, 118:110

Der Angriff von Robin Krasniqi als Nummer 3 der WBO und WBA-Nummer 4 auf eine neue WM-Chance im Halb-Schwergewicht war erfolgreich. Gegen den in beiden Verbänden hochplatzierten Oleksandr Cherviak setzte der Münchener SES-Fighter gute Akzente und beherrschte den teilweise wild anstürmenden Ukrainer vor allem dann mit seiner Führhand. Mit zahlreichen Treffern auf den Körper und rechten Haken an den Kopf hatte Krasniqi den Kampf im Griff und konnte durch geschicktes Ausweichen und viel Tempo die Infight-Situationen vermeiden. Der vielgerühmte Aufwärtshaken fand diesmal aber nicht sein Ziel und so ging dieser Kampf über die Runden. In Robin Krasniqi hatte dieses intensive und hochklassige Gefecht den deutlichen und unbestrittenen Punktsieger. Mit den beiden Titeln der WBO bzw. WBA und den sich daraus ergebenen Ranglistenpositionen ist eine neue mögliche WM-Chance für ihn deutlich näher gerückt.

Robin Krasniqi: „Ganz zufrieden war ich mit meinem Kampf nicht, es war aber auch im Ring wie in einer Sauna. Ich wollte noch deutlicher gewinnen und weiß, wo und wie ich mich für den nächsten Kampf noch einmal steigern kann. Mein Ziel ist eine neue WM-Chance!“

Dirk Dzemski: „Robin setzt manchmal immer noch seinen Kopf durch. Er hätte heute noch deutlicher gewinnen können, sollte sich mehr an meine Anweisungen halten. Beim nächsten Mal habe ich meine Finger wieder noch mehr an „seiner Playstation“!“

Ulf Steinforth: „Robin Krasniqi hat noch ein Riesenpotential. Er wird sich noch weiter entwickeln. Unsere Strategie in den zwei Verbänden WBO und WBA anzugreifen ist soweit schon mal aufgegangen. Die Weltmeister Kovalev und Jürgen Brähmer sind die WM-Titelkampfkandidaten für Robin.“

WBO / WBF World Championship Jr. Middleweight (10 Rounds)

Christina Hammer (GER) vs. Anne Sophie Mathis (FRA)

W DQ, Rd. 5, 0’25

Eigentlich sollte es ein Highlight der Dessauer Box-Nacht werden, das Duell der beiden Ausnahmeboxerinnen Christina Hammer und Anne Sophie Mathis, die im Kampf um den vakanten WBO-Weltmeistertitel im Jr. Mittelgewicht aufeinander trafen. Die Doppel-Weltmeisterin im Mittel- und Super-Mittelgewicht Christina Hammer aus Dortmund wollte gegen die französische “Box-Legende” Mathis Box-Geschichte schreiben und die dritte Gewichtsklasse beherrschen. Nach einer ansehnlichen ersten Runde wurde der Kampf in den nächsten Runden vom Klammern, Halten und unsauberen Aktionen geprägt. In der fünften Runde musste Christina Hammer schwer angeschlagen zu Boden, nachdem sie von Mathis gehalten und in dieser Aktion hart auf den Hinterkopf geschlagen wurde. Der Ringrichter beendete den Kampf durch Disqualifikation auch wegen Nachschlagens von Anne Sophie Mathis. Christina Hammer wurde somit die neue WBO-/WBF-Weltmeisterin im Jr. Mittelgewicht. Ein Kampfausgang, den sich so keiner gewünscht hatte.

Christina Hammer: “Der Kampf war unsauber, wir können beide besser boxen und die unfaire Aktion von Mathis macht mich mit dem Titel nicht glücklich. Ich wünsche mir, dass dieses „Ding“ noch einmal richtig geklärt wird.“

Promoter Ulf Steinforth: „Nach der guten ersten Runde war ein „Ringen und Halten“. Mit dem unrühmlichen und „kuriosen“ Ende dieses Kampfes muss man in den Planungen sehen, ob da in der nächsten Zeit ein Rematch Sinn macht oder sein muss?“

WBO Inter-Continental Championship Light Heavyweight (10 Rounds)

Dominic Bösel (GER) vs. Daniel Regi (HUN)

W PTS: 100:87, 100:87, 100:87

Er hat seine erste Titelverteidigung des WBO-Inter-Conti-Titels im Halb-Schwergewicht überaus deutlich gewonnen. Dominic Bösel aus Freyburg / Unstrut konnte den Ungarn Daniel Regi überaus deutlich nach Punkten besiegen. Der „Team Deutschland“-Kapitän hatte mit souveränem Boxen seinen Gegner stets im Griff und konnte den zähen und immer wieder angreifenden Ungarn dreimal auf den Ringboden bringen. Regi überstand diese schweren Situationen und stellte sich immer wieder tapfer zum Gefecht. Am klaren Punktsieg von Dominic Bösel gab es aber nie Zweifel und er konnte sich von seiner zahlreichen Fangemeinde feiern lassen.

WBO Youth Inter-Continental Championship Light Heavyweight (10 Rounds)

Moritz Stahl (GER) vs. Guram Natsulishvili (ESP)

L Ko, Rd. 5, 2‘27

Es sollte sein erster internationaler Titel werden. Moritz Stahl, der talentierte Super-Mittelgewichtler aus dem „Team Deutschland“ hatte aber in Guram Natsulishvili aus Spanien einen guten Gegner, den er die ersten drei Runden beherrschte, ihn im Gesicht deutlich mit seinen harten Rechten zeichnete und so eigentlich „voll auf der Weg“ zum Titel des WBO-Junioren-Inter-Conti-Champions war. Aber in der vierten und dann vor allem in der fünften Runde kam der Spanier besser auf und setzte in der Runde 5 zwei Körpertreffer, die es in sich hatten. Moritz Stahl musste aufgeben und so hat der erst 22-jährige aus Halle / Saale seine erste Niederlage zu verkraften.

Heavyweight (6 Rounds)

Tom Schwarz (GER) vs. Olegs Lopajevs (LAT)

W Tko, Rd. 1, 2‘20

Seine Siegesserie fortsetzen konnte Tom Schwarz aus Halle/Saale. In seinem achten Profikampf kam der hochgehandelte Schwergewichtler aus dem „Team Deutschland“ wieder zu einem Tko-Sieg, diesmal über Olegs Lopajevs aus Lettland.

Jr. Welterweight (6 Rounds)

Felix Lamm (GER) vs. Stephane Benito (FRA)

W PTS: 60:54, 60:54, 60:54

Einen tollen Kampf lieferte Felix Lamm aus Nordhausen ab. Gegen den erfahrenen und trotz aller Schläge und variantenreichen Kombinationen von Lamm immer wieder angreifenden Stephane Benito aus Spanien kam er zu einem nie gefährdeten und deutlichen Punktsieg.

Cruiserweight (4 Rounds)

Tom Pahlmann (GER) vs. Florians Strupits (LAT)

W PTS: 40:36, 40:36, 40:36

Cruisergewichtler Tom Pahlmann aus dem „Team Deutschland“holte sich seine noch nötige Ringerfahrung gegen den Letten Florians Strupits und bezwang diesen deutlich nach Punkten. Der Greifwalder ist nach Beendigung seiner Lehre nun endlich „Vollprofi“.

Meldung von Sauerland vom 22. Juli 2014

GERRY WEBER STADION • HalleWestfalen

Internationale Boxgala • 30. August (Samstag) 2014

WBO-Champ Marco „Käpt‘n“ Huck vor 13. Titelverteidigung gegen Mirko Larghetti

Weltmeister Huck ist sicher: „Mein Gegner ist stark, aber ich werde ihn schlagen“

Veranstalter Weber und Sauerland loben „20 Jahre freundschaftliche Zusammenarbeit“

HalleWestfalen. Vor fast genau fünf Jahren wurde Marco Huck im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen erstmals WBO-Weltmeister im Cruisergewicht. Nun strebt er an gleicher Stelle am 30. August (Samstag) 2014 seine mittlerweile 13. Titelverteidigung an, die zugleich die dritte in der Haller Eventarena ist. Und bei Erfolg wäre dies die Einstellung des Rekordes des britischen Boxers Johnny Nelson, der über sieben Jahre WBO-Weltmeister im Cruisergewicht war und den WM-Gürtel 13 Mal verteidigt hat. Gut gelaunt präsentierte sich der aktuelle Champion am heutigen Mittwoch im GERRY WEBER Sportpark Hotel auf einer Pressekonferenz. Erschienen waren neben Huck des Weiteren Trainer Ulli Wegner, Box-Promoter Kalle Sauerland und Ralf Weber (Vorstand GERRY WEBER International AG).

„Ich freue mich und fühle mich geehrt, meinen Titel einmal mehr quasi vor der Haustür verteidigen zu dürfen“, so der in Bielefeld aufgewachsene Marco Huck. Der 29-jährige Weltmeister blickt auf eine mittlerweile zehn Jahre andauernde Karriere als Profiboxer, und angesprochen auf diese Zahl freut er sich „auf die nächsten Zehn“. Zugleich fügt Marco Huck hinzu: „Es ist ein Märchen, was durch das Boxen aus meinem Leben geworden ist und dafür danke ich allen, die einen Anteil daran haben.“ Einmal mehr in unmittelbarer Nähe seiner ehemaligen Heimat zu kämpfen geht für ihn allerdings auch mit der Verpflichtung einher, den Zuschauern ein echtes Box-Spektakel gegen einen starken Gegner zu bieten.

Marco Hucks Promoter Kalle Sauerland und Veranstalter Ralf Weber stellten noch einmal die „Tradition der freundschaftlichen Zusammenarbeit“ zwischen dem Sauerland-Boxstall und der GERRY WEBER Management & Event OHG heraus, deren Ergebnis so manch unvergesslicher Boxabend in den vergangenen 20 Jahren gewesen ist. Außerdem verwiesen sie auf die besondere Eignung des GERRY WEBER STADION als Box-Arena: „Die Zuschauer sind hier viel näher am Geschehen als in so manch anderer Arena von vergleichbarer Größe. Das sorgt für eine einzigartige Stimmung, wenn durch einen spannenden Kampf der Funke auf das Publikum überspringt. Marco hat schon dreimal im GERRY WEBER STADION gekämpft und kennt dieses Gefühl“, so Ralf Weber.

Dass Marco Huck es in Person des bislang ungeschlagenen 31-jährigen Italieners Mirko Larghetti mit dem gewünscht starken Gegner zu tun bekommt, dessen ist sich sein Trainer Ulli Wegner sicher: „Ich habe Larghetti boxen sehen. Der kann hauen, denn von 21 Kämpfen hat er 13 durch K.O. gewonnen. Marco wird höllisch aufpassen müssen und ich denke, dass es ein sehr spannender Kampf wird“, so die 72-jährige Trainer-Legende. Der in den nächsten Wochen anstehenden Kampfvorbereitung im brandenburgischen Neuruppin sieht Wegner mit Vorfreude entgegen: „Marco fängt im Trainingslager immer klein an und steigert sich dann unglaublich, je näher der Kampf bevorsteht. Bis Ende August muss er noch sieben bis acht Kilo abtrainieren und ich bin mir sicher, dass wir auch dieses Mal optimal vorbereitet nach Halle kommen werden.“

Ähnlich optimistisch ist auch Marco Huck, der seinen italienischen Herausforderer Mirko Larghetti aber auch nicht auf die leichte Schulter nimmt. „Zwar bin ich meinen Gegnern im Cruisergewicht meistens von Natur aus körperlich etwas überlegen, werde mich aber davon nicht blenden lassen, denn ich möchte mich dem Haller Publikum in absoluter Bestform präsentieren. Larghetti ist stark, aber ich werde ihn schlagen“, sagt Marco Huck zum Abschied und wirkt dabei entschlossen und zuversichtlich. Der 13. erfolgreichen Titelverteidigung des „Käpt´n“ steht also nichts mehr im Wege und die ostwestfälischen Boxfans dürfen sich einmal mehr auf ein echtes Box-Spektakel freuen.

Bildzeile: 13. Titelverteidigung: Am 30. August verteidigt der WBO-Weltmeister im Cruisergewicht, Marco Huck (2. von links) im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen zum 13. Mai seinen WM-Gürtel und dies ermöglichen ihm (von links) Veranstalter Ralf Weber (Vorstand GERRY WEBER International AG), Trainer Ulli Wegner und Promoter Kalle Sauerland. © GERRY WEBER WORLD

Eintrittskarten sind zum Preis ab 30,00 Euro und VIP-Tickets zum Preis von 120,00 Euro unter der Ticket-Hotline (05201) 81 80 zu erwerben. Des Weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 HalleWestfalen.

Meldung von SES vom 22. Juli 2014

„Super Fight Night“ am 26. Juli 2014 in Dessau

„Das WM-Projekt!“

Der fünfte WBO-Titelkampf steht jetzt fest:

Moritz Stahl aus dem „Team Deutschland“ kämpft um seinen ersten Gürtel: WBO Youth Inter-Conti-Titelkampf gegen den Spanier Guram Natsulishvili

Der Hauptkampf:

WBO-Inter-Continental Meisterschaft Super-Mittelgewicht

Robert Stieglitz vs. Sergey Khomitsky

Die weiteren Titelkämpfe:

WBO-International Meisterschaft Halb-Schwergewicht

WBA-Continental Meisterschaft Halb-Schwergewicht

Robin Krasniqi vs. Oleksandr Cherviak

WBO-Weltmeisterschaft im Junior-Mittelgewicht

Christina Hammer vs. Anne Sophie Mathis

WBO-Inter-Continental-Meisterschaft im Halb-Schwergewicht

Dominic Bösel vs. Daniel Regi

SAT.1 wird den Kampfabend live ab 22.15 Uhr in einer Länge von fast vier Stunden aus Dessau übertragen

+++SES-Box-Gala am Samstag, 26. Juli 2014, Anhalt Arena, Dessau+++

Nun steht auch der fünfte Titelkampf für die „Super Fight Night“ am 26. Juli 2014 in der Dessauer Anhalt-Arena fest. SES-Fighter Moritz Stahl (8-0-0 (6)) greift nach seinem ersten internationalen Titel. Im Kampf um den WBO-Junioren-Inter-Conti-Titel im Super-Mittelgewicht wird der ungeschlagene „Team Deutschland“-Boxer aus Halle/Saale auf den Spanier Guram Natsulishvili (7-1-0 (5)) treffen. Moritz Stahl folgt der schon eingeführten SES Boxing Tradition, sich als Boxer im Juniorenbereich in internationalen Titelkämpfen zu messen. Wie sein „Team Deutschland“-Kapitän Dominic Bösel (WBO-Junioren-Weltmeister), und früher Robert Stieglitz und Francesco Pianeta (beide Junioren-Weltmeister), geht der erst 22-jährige SES-Boxer Moritz Stahl in diese harte Prüfung über 10 Runden.

Seine Team-Kollegen aus dem „Team Deutschland“ Tom Schwarz (7-0-0 (5)) und Tom Pahlmann (3-0-0 (1)) verstärken den Auftritt der „jungen SES-Garde“. Der erst 20-jährige Schwergewichtler Tom Schwarz aus Halle /Saale trifft, nachdem er im Juni in Dresden das Schwergewichtsturnier souverän gewonnen hat, in seinem ersten 6-Runden-Kampf auf den Letten Olegs Lopajevs (8-9-0 (7)). Im Cruisergewicht will sich Tom Pahlmann aus Greifswald nach Beendigung seiner Lehre zum Brunnenbauer mit Florians Strupits (2-28-2 (1)) aus Lettland die jetzt nötige „Ringreife“ holen.

Dazu wird der SES-Junior-Weltergewichtler Felix Lamm (8-1-0 (3)) im Kampf gegen den sehr erfahrenen Franzosen Stephane Benito (22-15-3 (8)) für ein spannendes Gefecht in dieser „leichten“ Gewichtsklasse sorgen.

Die weiteren WBO-Titelkämpfe der „Super Fight Night“:

Robert Stieglitz im Kampf gegen den „Geist“ Sergey Khomitsky um den WBO-Inter-Conti-Titel und auf dem Weg zur Rückeroberung des Weltmeistertitels

Ex-Weltmeister Robert Stieglitz kämpft um den vakanten WBO-Inter-Conti-Gürtel im Super-Mittelgewicht. Sein Gegner in diesem Titelkampf ist ein „Geist“. Diesen Kampfnamen trägt Sergey „The Ghost“ Khomitsky (29-10-2 (12)), der sich vor gut zwei Monaten den Gürtel des WBO-Europameisters in England mit einem K.o. in der sechsten Runde gegen den ungeschlagenen Briten Frank Buglioni sicherte. Robert Stieglitz ist also gewarnt, denn der erfahrene Weißrusse Khomitsky hat sich so auf die Position 7 der WBO-Weltrangliste vorgearbeitet. Mit diesem Gegner wird Robert Stieglitz seine Mission „Das WM-Projekt!“ angehen. Für Robert Stieglitz gilt es, nun schnellstmöglich die Position 1 der WBO-Weltrangliste zu besetzen. Das unbedingte Ziel: als Pflichtherausforderer des amtierenden Weltmeisters dann wieder um „seinen“ WBO-Weltmeistergürtel zu boxen. Dafür muss zuerst der „Geist“ Khomitsky besiegt werden!

Robin Krasniqi trifft auf Oleksandr Cherviak – der Angriff auf die WM-Titel-Chancen bei der WBO und der WBA

SES-Halb-Schwergewichtler Robin Krasniqi (41-3-0 (16)) hat neben der Verteidigung seines WBO-International-Titels im Halb-Schwergewicht auch den vakanten WBO-Continental-Titel im Visier. Nach seinem krachenden Ko-Sieg gegen Emmanuel Danso im März in Potsdam hat sich Krasniqi beeindruckend in der Box-Szene zurück gemeldet. Gegen den Ukrainer Oleksandr Cherviak (14-3-1 (4)), der bei der WBA auf Position 5 und bei der WBO als Nummer 15 geführt wird, kann der Münchener Krasniqi nun in zwei Weltranglisten den Sprung nach ganz vorne schaffen. Als Nummer 3 der WBO-Weltrangliste und als vierter im WBA-Ranking hat Robin Krasniqi eine ideale Ausgangsposition, um sich bei einem Sieg zeitnah wieder eine WM-Chance zu erarbeiten.

Die neue große Herausforderung für Doppel-Weltmeisterin Christina Hammer: in der neuen Gewichtsklasse Junior-Mittelgewicht trifft sie im Kampf um den WBO-Weltmeistertitel gleich auf „Hochkaräter“ Anne Sophie Mathis

Die Doppel-Weltmeisterin im Mittelgewicht Christina Hammer (17-0-0 (8)), die sich im Jahr 2013 nach einem Ausflug in Super-Mittelgewicht auch in dieser zweiten Gewichtsklasse die WBO-/WBF-Weltmeistertitel sicherte, steht nun vor einer neuen großen Herausforderung. Mit dem „Abstieg“ in die nächste leichtere Gewichtsklasse und dem sofortigen Angriff auf den WBO-Weltmeistertitel im Junior-Mittelgewicht geht die Ausnahme-Boxerin Christina Hammer aus Dortmund einen im Boxsport ungewöhnlichen und fast einmaligen Weg. Und, sie macht es sich nicht einfach. Mit der mehrmalige Welt- und Europameisterin Anne Sophie Mathis (27-3-0 (23)) aus Frankreich hat sie bei dieser „neuen Mission“ gleich eine der stärksten Boxerinnen der Welt als Gegnerin! Mit ihrem K.o.-Rekord von 23 Ko’s in 27 siegreichen Kämpfen ist die Französin Mathis, die in ihrer Heimat spätesten nach ihren Fights gegen die Amerikanerin Holly Holm eine „Box-Legende“ ist, eine riesige Herausforderung!

WBO-Inter-Conti-Champion Dominic Bösel muss sich bei seiner ersten Titelverteidigung dem Ungar Daniel Regi stellen

Der ungeschlagene frühere WBO-Junioren-Weltmeister Dominic Bösel (15-0-0 (5)) aus Freyburg/Unstrut, die Nummer 8 der WBO-Rangliste und der aktuelle WBO-Inter-Conti-Champion im Halb-Schwergewicht, wird sich in der Dessauer Anhalt Arena mit dem erfahrenen Ungarn Daniel Regi (22-9-0 (11)) bei seiner ersten Titelverteidigung im „Senioren-Bereich“ messen. Der 33-jährige Regi aus Budapest ist der amtierende ungarische Meister im Halb-Schwergewicht.

SAT.1 wird den Kampfabend live ab 22.15 Uhr in einer Länge von fast vier Stunden aus Dessau übertragen

Eintrittskarten für die „Super Fight Night“ am 26. Juli 2014 sind noch bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.eventim.de sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

Meldung von Digital Sports vom 26. Juli 2014

Raja Amasheh neue Botschafterin für "WBCares"

Fliegengewichts-Weltmeisterin besucht kleine Patienten in der Kinderabteilung des Klinikums Saarbrücken

Dass sie ein großes Kämpferherz hat, beweist Raja Amasheh regelmäßig im Ring. An diesem Wochenende bewies die 31-Jährige im Klinikum Saarbrücken auch ihr großes Herz für Kinder. Die WBC-Silber-Weltmeisterin besuchte als Botschafterin der Charity-Initiative "World Boxing Cares (WBCares)" die kleinen Patienten in der Kinderabteilung und brachte neben Genesungswünschen auch ein paar Geschenke mit.

"Das Motto von WBCares lautet 'Big Champions Support Little Champions'. Ich hoffe, dass ich den Kindern durch meinen Besuch eine kleine Freude machen und sie bei ihrem Genesungsprozess unterstützen konnte", sagt Amasheh. "Es ist wichtig, gerade den Kleinsten zur Seite zu stehen, wenn es ihnen nicht gut geht."

Besonders angetan hatte es der Fliegengewichtlerin die vierjährige Rebecca, die an einer Nieren- und Blasen-Erkrankung leidet. "Rebecca hat mich an mich selber erinnert, als ich klein war", so Raja weiter. "Ich habe ihr gesagt, dass sie eine Kämpferin ist und die Krankheit besiegen wird. Gesundheit ist das Allerwichtigste - vor allem, wenn man sein ganzes Leben noch vor sich hat. Rebecca wird das schaffen, sie ist ein Champion."

Rebecca und die anderen kleinen Patienten freuten sich über T-Shirts, Autogrammkarten und kleine Mini-Handschuhe, die Raja ihnen schenkte. Ihr Promoter Oliver Heib (DOG Event) hatte die Aktion gemeinsam mit dem WBC-Repräsentanten Malte Müller-Michaelis initiiert. Heib ist dem Klinikum Saarbrücken seit Jahren eng und freundschaftlich verbunden. Der Innungsmeister der Stuckateurinnung im Saarland hat in den vergangenen Jahren mit seinem Team unter anderem aktiv bei der Renovierung der Kinderabteilung mitgewirkt.

"Die Kinder sind unsere Zukunft. Da helfen wir natürlich gerne, wo wir können", sagt Heib. "Deswegen ist es selbstverständlich, dass wir das Klinikum und die Initiative 'WBCares' unterstützen."

Meldung von SES vom 25 Juli 2014

Meldung von SES vom 21. Juli 2014

„Super Fight Night“ am 26. Juli 2014 in Dessau

„Das WM-Projekt!“

O-Töne aus der heutigen Pressekonferenz im „Hugo-Junkers-Museum“ / Dessau

Robert Stieglitz will sich gegen Sergey „The Ghost“ Khomisky wieder auf die Nummer 1 kämpfen!

Robert Stieglitz: „Ein Geist kommt immer überraschend und unverhofft. Gerade auf diesen Kampfstil von Khomitsky habe ich mich eingestellt und ich bin sicher, er kann mich nicht erschrecken!“

Vier Titelkämpfe stehen fest:

Robert Stieglitz im Kampf gegen den „Geist“ Sergey Khomitsky um den WBO-Inter-Conti-Titel und auf dem Weg zur Rückeroberung des Weltmeistertitels

Robin Krasniqi trifft auf Oleksandr Cherviak – der Angriff auf die WM-Titel-Chancen bei der WBO und der WBA

„Team Deutschland“-Kapitän Dominic Bösel steht vor der ersten Titelverteidigung seines WBO-Inter-Continental-Titels im Halb-Schwergewicht gegen den Ungarn Regi

Die neue große Herausforderung für Doppel-Weltmeisterin Christina Hammer: in der neuen Gewichtsklasse Junior-Mittelgewicht trifft sie im Kampf um den WBO-Weltmeistertitel gleich auf „Hochkaräter“ Anne Sophie Mathis

SAT.1 wird den Kampfabend live ab 22.15 Uhr in einer Länge von fast vier Stunden aus Dessau übertragen

+++SES-Box-Gala am Samstag, 26. Juli 2014, Anhalt Arena, Dessau+++

Mit vier großen Titelkämpfen kehrt das Magdeburger SES-Box-Team nach fünf Jahren nach Dessau zurück. In Kooperation mit „Dessau-Roßlau sportlich“ wird am 26. Juli 2014 Ex-Weltmeister Robert Stieglitz in der Anhalt-Arena am 26. Juli 2014 um den vakanten WBO-Inter-Conti-Gürtel im Super-Mittelgewicht kämpfen. Sein Gegner in diesem Titelkampf ist ein „Geist“. Diesen Kampfnamen trägt Sergey „The Ghost“ Khomitsky (29-10-2 (12)), der sich vor gut zwei Monaten den Gürtel des WBO-Europameisters in England mit einem K.o. in der sechsten Runde gegen den ungeschlagenen Briten Frank Buglioni sicherte. Robert Stieglitz ist also gewarnt, denn der erfahrene Weißrusse Khomitsky hat sich so auf die Position 7 der WBO-Weltrangliste vorgearbeitet. Mit diesem Gegner wird Robert Stieglitz seine Mission „Das WM-Projekt!“ angehen. Für Robert Stieglitz gilt es, nun schnellstmöglich die Position 1 der WBO-Weltrangliste zu besetzen. Das unbedingte Ziel: als Pflichtherausforderer des amtierenden Weltmeisters dann wieder um „seinen“ WBO-Weltmeistergürtel zu boxen. Dafür muss zuerst der „Geist“ Khomitsky besiegt werden!

O-Töne aus der Pressekonferenz im „Hugo-Junkers-Museum“ / Dessau:

Robert Stieglitz: „Ich bin vorgewarnt. Ein Geist kommt immer überraschend und unverhofft. Gerade auf diesen Kampfstil von Khomitsky habe ich mich eingestellt und ich bin sicher, er kann mich nicht erschrecken! Khomitsky ist für Überraschungen gut, ausgeschlafen und er boxt schlau. Sein Sieg bei der WBO-Europa-Meisterschaft gegen Buglioni in England kam nicht von ungefähr. Man darf ihn nie und nimmer unterschätzen. Er ist ein Draufgänger! Wenn ich mir „meinem Gürtel“ zurückholen will, dann geht der Weg nur mit einem klaren Sieg über diesen „Geist“!“

Sergey Khomitsky: „Ich bin so etwas wie der „Angstmacher“! Daher kommt auch mein Kampfname „The Ghost“. Ich mache Druck, gehe voran, überrasche und darauf können sich viele Gegner nicht einstellen. Stieglitz kenne ich aus vielen Kämpfen, die ich mir angeschaut habe. Er ist zu besiegen!“

SES-Chef-Coach Dirk Dzemski: „Robert hat die ungerechtfertigte Niederlage gegen Abraham nun komplett weggesteckt, ist im Training hochmotiviert und fokussiert. Wir haben in der Taktik bei Robert Änderungen vorgenommen, um den „Vorwärtsboxer“ Khomitsky zu stoppen. Man darf aber eines bei Robert nie außer Acht lassen: er ist immer stärker, wenn er etwas haben will, als wenn er schon etwas hat!“

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Wir wollen den WBO-WM-Titel von Abraham so schnell wie möglich zurück! Khomitsky war der am höchsten gerankte Fighter aus der Rangliste, der sich dem Kampf gegen Robert stellt. Einen WBO-Europameister darf und wird man nicht unterschätzen!“

Die neue große Herausforderung für Doppel-Weltmeisterin Christina Hammer: in der neuen Gewichtsklasse Junior-Mittelgewicht trifft sie im Kampf um den WBO-Weltmeistertitel gleich auf „Hochkaräter“ Anne Sophie Mathis

Die Doppel-Weltmeisterin im Mittelgewicht Christina Hammer (17-0-0 (8)), die sich im Jahr 2013 nach einem Ausflug in Super-Mittelgewicht auch in dieser zweiten Gewichtsklasse die WBO-/WBF-Weltmeistertitel sicherte, steht nun vor einer neuen großen Herausforderung. Mit dem „Abstieg“ in die nächste leichtere Gewichtsklasse und dem sofortigen Angriff auf den WBO-Weltmeistertitel im Junior-Mittelgewicht geht die Ausnahme-Boxerin Christina Hammer aus Dortmund einen im Boxsport ungewöhnlichen und fast einmaligen Weg. Und, sie macht es sich nicht einfach. Mit der mehrmalige Welt- und Europameisterin Anne Sophie Mathis (27-3-0 (23)) aus Frankreich hat sie bei dieser „neuen Mission“ gleich eine der stärksten Boxerinnen der Welt als Gegnerin! Mit ihrem K.o.-Rekord von 23 Ko’s in 27 siegreichen Kämpfen ist die Französin Mathis, die in ihrer Heimat spätesten nach ihren Fights gegen die Amerikanerin Holly Holm eine „Box-Legende“ ist, eine riesige Herausforderung!

Christina Hammer: „Ich liebe Herausforderungen und ich will zeigen, das die neue Generation im Frauenboxen neue Maßstäbe setzen kann. Die letzten acht Wochen habe ich mit einer Diät gelebt und bin nun schon im Gewicht. Anne Sophie Mathis ist natürlich in dieser für mich neuen Gewichtsklasse eine echte Größe mit einer riesigen Ko-Quote. Sie ist schlagstark, aber technisch limitiert. Gerade das technische Boxen ist meine Stärke. Ich stelle mich der Herausforderung, die besten Frauen zu boxen. Es gibt genügend Boxerinnen, die vor mir immer wieder davonlaufen!“

WBO-Inter-Conti-Champion Dominic Bösel muss sich bei seiner ersten Titelverteidigung dem Ungar Daniel Regi stellen

Der ungeschlagene frühere WBO-Junioren-Weltmeister Dominic Bösel (15-0-0 (5)) aus Freyburg/Unstrut, die Nummer 8 der WBO-Rangliste und der aktuelle WBO-Inter-Conti-Champion im Halb-Schwergewicht, wird sich in der Dessauer Anhalt Arena mit dem erfahrenen Ungarn Daniel Regi (22-9-0 (11)) bei seiner ersten Titelverteidigung im „Senioren-Bereich“ messen. Der 33-jährige Regi aus Budapest ist der amtierende ungarische Meister im Halb-Schwergewicht.

Dominic Bösel: „Es heißt ja, die erste Titelverteidigung ist immer die Schwerste. Ich bin besser vorbereitet als beim letzten Kampf und ich nehme die Erfahrungen aus den letzten 10-Runden-Titelkämpfen mit. Mit Regi habe ich wieder einen sehr erfahrenen Gegner, er wird mir alles abverlangen. Das aber bin ich nun gewohnt und ich werde meinen Gürtel nicht wieder hergeben!“

Robin Krasniqi trifft auf Oleksandr Cherviak – der Angriff auf die WM-Titel-Chancen bei der WBO und der WBA

SES-Halb-Schwergewichtler Robin Krasniqi (41-3-0 (16)) hat neben der Verteidigung seines WBO-International-Titels im Halb-Schwergewicht auch den vakanten WBO-Continental-Titel im Visier. Nach seinem krachenden Ko-Sieg gegen Emmanuel Danso im März in Potsdam hat sich Krasniqi beeindruckend in der Box-Szene zurück gemeldet. Gegen den Ukrainer Oleksandr Cherviak (14-3-1 (4)), der bei der WBA auf Position 5 und bei der WBO als Nummer 15 geführt wird, kann der Münchener Krasniqi nun in zwei Weltranglisten den Sprung nach ganz vorne schaffen. Als Nummer 3 der WBO-Weltrangliste und als vierter im WBA-Ranking hat Robin Krasniqi eine ideale Ausgangsposition, um sich bei einem Sieg zeitnah wieder eine WM-Chance zu erarbeiten.

Weitere Kämpfe in dieser „Super Fight Night“ mit SES-Fightern bzw. den Team Deutschland-Boxern Tom Schwarz (Schwergewicht), Moritz Stahl (Super-Mittelgewicht) und Tom Pahlmann (Cruisergewicht) werden in den nächsten Tagen noch final verkündet!

SAT.1 wird den Kampfabend live ab 22.15 Uhr in einer Länge von fast vier Stunden aus Dessau übertragen

Eintrittskarten für die „Super Fight Night“ am 26. Juli 2014 sind noch bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.eventim.de sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich

Meldung von Golden Fights vom 20. Juli 2014

Der Münchener Mittelgewichtler Mike Keta konnte am Samstag Abend in München den WBC Europe/Asia/Pacific Titel durch KnockOut in Runde 7 gegen den Georgier Mikheil Khutsishvili gewinnen. Beide Kontrahenten lieferten sich eine große Schlacht, Keta war jedoch der bessere Mann, er hatte den größeren Siegeswillen und natürlich auch den härteren Punch.
Khutsishvili musste bereits in der 3. Runde einmal zu Boden, er stand aber wieder auf und kämpfte sehr beherzt weiter, nach einem starken Leberhaken von Keta in der siebten Runde musste der Gegner jedoch erneut zu Boden und dann ging nichts mehr, Khutsishvili wurde ausgezählt.
Für Mike Keta ging so ein kleiner Traum in Erfüllung, diesen Titel möchte er zumindest einmal verteidigen und dann die Weltspitze herausfordern, denn sein großer Traum ist schließlich der Weltmeistertitel im Mittelgewicht.
KETA´s Fight Gala war ein gelungener Abend für den Promoter und Trainer Jonny Keta, denn neben Mike konnte auch sein jüngerer Bruder Ferit Keta einen wichtigen Titel gewinnen. Ferit ist Kickboxer, er ist gestern Abend Deutscher Meister der ISKA geworden. Auch die Musterschülerin Mareike Michl war gestern erfolgreich, sie gewann in der Disziplin K-1 den Europameistertitel.
Im Großen und Ganzen war das ein sehr schöner und erfolgreicher Kampfabend in der Sporthalle "Kickboxen Deutschland", das Video ist ab dem 21. Juli bei madxome.de erhältlich und die Highlights werden am 26. Juli direkt nach der SES Fight Night auf Sat.1 gezeigt.

Meldung von Digital Sports vom 20. Juli 2014

Mike Keta krönt sich in München zum neuen EPBC Mittelgewichts-Champion

Spektakulärer KO-Sieg gegen den Georgier Mikheil Khutsishvili

In einem waren sich am Samstagabend alle Zuschauer im ausverkauften Kickboxen-Deutschland-Gym in München einig: Einen so spektakulären Mittelgewichts-Kampf wie den zwischen Lokal-Matador Mike Keta und dem Georgier Mikheil Khutsishvili hatten sie lange nicht gesehen.

Von Beginn an lieferten sich die Kontrahenten eine beeindruckende Ringschlacht um den vakanten WBC-Eurasia-Pazifik-Champion-Titel im Mittelgewicht. Keta erwischte den besseren Start und setzte seinen Gegner mit harten Hakenserien unter Druck. Doch Khutsishvili bewies exzellente Nehmerqualitäten, steckte einige harte Treffer weg und schlug seinerseits immer wieder mit viel Kraft zurück.

Es entwickelte sich ein offenes Gefecht um die Ringmitte, bei dem beide Boxer ihre Momente hatten und die meiste Zeit über Fuß an Fuß im Infight standen und sich mit harten Schlägen eindeckten. In der dritten Runde schickte Keta seinen Gegner mit einer sehenswerten Kombination zu Boden. Doch der Georgier rappelte sich wieder auf und arbeitete sich in den Kampf zurück.

In der sechsten Runde wirkte es kurz so, als würde dem Münchner die Luft ausgehen. Khutsishvili landete dagegen weiterhin gute Treffer, die der Lokalmatador aber ungerührt zur Kennntis nahm. Das Ende kam dann in der siebten Runde, als Mike Keta seinen Gegner mit einem harten Leberhaken niederstrecken konnte. Khutsishvili versuchte sich bei 8 noch mal auf die Beine zu kämpfen, doch die Schmerzen waren zu groß. Ringrichter Jürgen Langos zählte den Georgier aus.

Die Fans im Kickboxen-Deutschland-Gym feierten den Sieger, zollten aber auch dem tapferen Verlierer ihren Respekt. "Es war ein toller Fight von beiden", freute sich Promoter Jonny Keta, der in der Ecke seines Bruders mitfieberte. "Solche Ringschlachten bekommt man leider viel zu selten zu sehen. Mike hat super gekämpft und sich den Sieg verdient, aber sein Gegner war sehr stark und wollte den Gürtel unbedingt mit nach Georgien nehmen."

Mit dem Sieg krönte sich Mike Keta zum ersten EPBC-Champion im Mittelgewicht. Der Eurasian Pacific Boxing Council (EPBC) ist ein der WBC angeschlossener Regional-Verband, der Anfang 2014 gegründet wurde, um die Vernetzung zwischen Europa, Asien und dem Pazifikraum (bis Australien und Neuseeland) zu stärken.

Meldung von Sauerland vom 20. Juli 2014

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 27.09.2014, SPARKASSEN-ARENA, KIEL

Boxen im Ersten – WBO-Weltmeisterschaft live in der ARD

Box-WM an der Ostsee: Engländer Smith will King Arthurs Gürtel!

Deutschland ist zum vierten Mal Fußball-Weltmeister geworden - Arthur Abraham (40-4, 28 K.o.´s) will wiederum seinen fünften WM-Sieg im Super-Mittelgewicht einfahren. Am 27. September soll ihm dieses Kunststück gelingen. Dann trifft der auch als „King Arthur“ bekannte Boxer in der Kieler Sparkassen-Arena auf Paul Smith (35-3, 20 K.o.´s).

„Ich habe die letzten Wochen mit der deutschen Nationalmannschaft mitgefiebert - im Urlaub vor dem TV und nach meiner Rückkehr auf der Fanmeile in Berlin“, so ein begeisterter Arthur Abraham, der seine Hand-Verletzung aus dem Kampf Anfang Mai vollständig auskuriert hat. „Getragen von diesen Emotionen habe ich jetzt mit dem Grundlagentraining begonnen.“

An die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt hat der 34-Jährige nur gute Erinnerungen: Dreimal ist er in Kiel in den Ring gestiegen (2008, 2009 und 2012) und jedes Mal trug er den Sieg davon (2 Mal durch K.o.!). Abraham: „Die Statistik liest sich natürlich hervorragend. Meinen WM-Titel im Super-Mittelgewicht habe ich hier jedoch noch nicht verteidigen können. Die Zeit dafür ist jetzt reif.“

Sein Gegner wird jedenfalls ein harter Brocken werden. Der drei Jahre jüngere Engländer Smith boxt zwar erstmals um die Weltmeisterschaft, hat es in seiner Karriere aber schon mit solch herausragenden Boxern wie seinen Landsmännern James DeGale und George Groves aufgenommen. „Der große Erfolg ist mir bisher versagt geblieben“, schaut der Liverpooler zurück, „Doch ich habe nie aufgegeben und will am 27. September den Lohn für meine Beharrlichkeit ernten.“ Die Kampfansage von Smith an Abraham lautet: „Es geht darum, wer den Sieg mehr will - meine Gier nach dem WM-Gürtel ist größer als Arthurs Wille, diesen zu verteidigen!“

Der Titelverteidiger will Smith das Gegenteil beweisen. Abraham: „Ich will noch ein paar Jahre an der Spitze meiner Gewichtsklasse stehen - mein Siegeshunger ist noch lange nicht gestillt.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 27. September in Kiel sind ab Montag (21. Juli, ab 11 Uhr) über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von SES vom 16. Juli 2014

„Super Fight Night“ am 26. Juli 2014 in Dessau

„Hallo Ihr Fußball-Weltmeister, willkommen Zuhause! Eure Vorlage, unser Ziel - wir wollen auch Weltmeister werden!“

Ein Jahr „Team Deutschland“ im Boxsport – die sehr positive Zwischenbilanz

Ulf Steinforth: „Mit Mannschaftsgeist, hoher Motivation und Selbstdisziplin auf dem Weg nach oben!“

Das „Team Deutschland“ tritt in vereinter Kraft in Dessau an!

Team-Kapitän Dominic Bösel bei der ersten Titelverteidigung seines WBO-Inter-Continental-Titels. Mit Moritz Stahl, Tom Schwarz und Tom Pahlmann treten drei weitere „Team Deutschland“ - Fighter in Dessau in den Ring

Der Hauptkampf:

Robert Stieglitz im Kampf gegen den „Geist“ Sergey Khomitsky um den WBO-

Inter-Conti-Titel und auf dem Weg zur Rückeroberung des Weltmeistertitels

SAT.1 wird den Kampfabend live in einer Länge von fast vier Stunden ab 22.15 Uhr aus Dessau übertragen

+++SES-Box-Gala am Samstag, 26. Juli 2014, Anhalt Arena, Dessau+++

Ein Jahr „Team Deutschland“ – eine sehr positive Zwischenbilanz

Ulf Steinforth: Mit Mannschaftsgeist, hoher Motivation und Selbstdisziplin auf dem Weg nach oben!

Fast genau vor einem Jahr wurde das Projekt „Team Deutschland“ von SES-Promoter Ulf Steinforth in Magdeburg für den deutschen Boxsport gegründet. Die Bilanz nach den ersten 12 Monaten ist eine sehr positive. Mit den deutschen Boxern Dominic Bösel, Dennis Ronert, Moritz Stahl, Felix Lamm, Tom Schwarz und Tom Pahlmann wurde Ende Juni 2013 auf der SES-Box-Gala in Halle/Saale gestartet. Seither haben die Mitglieder des „Team Deutschland“ auf diversen Veranstaltungen geboxt, haben unter der Fahne von SES-Boxing als „Team Deutschland“ insgesamt 25 Kämpfe bestritten und diese alle gewonnen. Herausragende Erfolge waren: Team-Kapitän Dominic Bösel wurde WBO-Junioren-Weltmeister und sofort danach WBO-Inter-Conti-Champion im Halbschwergewicht, Dennis Ronert holte sich den Titel des IBF-Junioren-Weltmeisters im Cruisergewicht und Tom Schwarz konnte ein erstmals ausgetragenes „Vierer-Schwergewichts-Turnier“ in Dresden gewinnen.

SES-Promoter und „Team Deutschland“–Gründer Ulf Steinforth: „Wir alle können mit Stolz auf dieses erste Jahr des neuen „Team Deutschland“ für den deutschen Boxsport zurückblicken. Die Erwartungen in die Jungs haben sich voll erfüllt. Natürlich haben wir als Team noch ein Stück Weg zu weiteren individuellen Erfolgen vor uns, aber ich bin mir sicher, wir werden weiter sehr positiv von unseren Jungs des „Team Deutschland“ hören. Es gab aber auch verletzungsbedingte Rückschläge, so bei Moritz Stahl und Felix Lamm, und wir haben bei einigen ja auch den Abschluss ihrer Ausbildungswege abwarten müssen. Aber, das Konzept geht 100%ig auf! Mit viel Mannschaftsgeist, viel gegenseitigem Respekt, einer großen Hilfsbereitschaft untereinander und der nötigen Selbstdisziplin sind die Jungs auf einem guten Weg. Das sind die gleichen Tugenden, die auch unsere Fußball-Nationalmannschaft bei ihrem großen Triumpf als Grundlage hatte. Das Trainer-Team um SES-Chef-Coach Dirk Dzemski war und ist besonders gefordert und macht auch hier einen tollen Job mit den sehr jungen Boxern! Ich bin sehr stolz auf dieses besondere Projekt und schaue gespannt auf das zweite Jahr, in welchem bestimmt noch mehr positive Überraschungen zu erwarten sind!“

WBO-Inter-Conti-Champion Dominic Bösel muss sich bei seiner ersten Titelverteidigung dem Ungar Daniel Regi stellen

Der ungeschlagene frühere WBO-Junioren-Weltmeister Dominic Bösel (15-0-0 (5)) aus Freyburg/Unstrut, die Nummer 8 der WBO-Rangliste und der aktuelle WBO-Inter-Conti-Champion im Halb-Schwergewicht, wird sich in der Dessauer Anhalt Arena mit dem erfahrenen Ungarn Daniel Regi (22-9-0 (11)) messen. Der 33-jährige Regi aus Budapest ist der amtierende ungarische Meister im Halb-Schwergewicht und wird so für „Team Deutschland“-Kapitän Dominic Bösel ein weiterer harter Prüfstein.

Die weiteren Kämpfe mit den Team Deutschland-Boxern Tom Schwarz (Schwergewicht), Moritz Stahl (Super-Mittelgewicht) und Tom Pahlmann (Cruisergewicht) in dieser „Super Fight Night“ in Dessau werden in den nächsten Tagen noch konkret verkündet!

Die SES-Box-Gala – “Das WM-Projekt”

Mit mindestens vier großen Titelkämpfen kehrt das Magdeburger SES-Box-Team nach fünf Jahren nach Dessau zurück. In Kooperation mit „Dessau-Roßlau sportlich“ wird Ex-Weltmeister Robert Stieglitz in der Anhalt-Arena am 26. Juli 2014 um den vakanten WBO-Inter-Conti-Gürtel im Super-Mittelgewicht kämpfen. Sein Gegner in diesem Titelkampf ist Sergey „The Ghost“ Khomitsky (29-10-2 (12)).

SES-Halb-Schwergewichtler Robin Krasniqi (41-3-0 (16)) hat neben der Verteidigung seines WBO-International-Titels im Halb-Schwergewicht auch den vakanten WBA-Continental-Titel im Visier. Gegen den Ukrainer Oleksandr Cherviak (14-3-1 (4)), der bei der WBA auf Position 8 und bei der WBO als Nummer 15 geführt wird, kann der Münchener Krasniqi als Nummer 3 der WBO-Weltrangliste und als siebter im WBA-Ranking nun in zwei Weltranglisten den Sprung nach ganz vorne schaffen.

Die Doppel-Weltmeisterin im Mittelgewicht Christina Hammer (17-0-0 (8) steht nun vor einer neuen großen Herausforderung. Mit dem „Abstieg“ in die nächste leichtere Gewichtsklasse und dem sofortigen Angriff auf den vakanten WBO-Weltmeistertitel im Junior-Mittelgewicht gegen die mehrmalige Welt- und Europameisterin Anne Sophie Mathis (273-0 (23)) aus Frankreich geht die Ausnahme-Boxerin Christina Hammer aus Dortmund einen im Boxsport ungewöhnlichen und fast einmaligen Weg.

SAT.1 wird den Kampfabend in einer Länge von fast vier Stunden live ab 22.15 Uhr aus Dessau übertragen!

Eintrittskarten für die „Super Fight Night“ am 26. Juli 2014 sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.eventim.de sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

Meldung von SES vom 14. Juli 2014

„Super Fight Night“ am 26. Juli 2014 in Dessau

Dominic Bösel trifft bei der ersten Titelverteidigung seines

WBO-Inter-Continental-Titels im Halb-Schwergewicht auf den Ungarn Daniel Regi

Der Hauptkampf:

Robert Stieglitz im Kampf gegen den „Geist“ Sergey Khomitsky um den WBO-

Inter-Conti-Titel und auf dem Weg zur Rückeroberung des Weltmeistertitels

Zwei weitere Titelkämpfe stehen fest:

WBO-International-Champion Robin Krasniqi will sich nach seinem letzten spektakulären Ko-Sieg für eine nächste WM-Chance empfehlen

Die neue große Herausforderung für Doppel-Weltmeisterin Christina Hammer: in der neuen Gewichtsklasse Junior-Mittelgewicht trifft sie im Kampf um den

vakanten WBO-Weltmeistertitel gleich auf „Hochkaräter“ Anne Sophie Mathis

SAT.1 wird den Kampfabend live ab 22.15 Uhr in einer Länge von fast vier Stunden aus Dessau übertragen

+++SES-Box-Gala am Samstag, 26. Juli 2014, Anhalt Arena, Dessau+++

WBO-Inter-Conti-Champion Dominic Bösel muss sich bei seiner ersten Titelverteidigung dem Ungarn Daniel Regi stellen

Der ungeschlagene frühere WBO-Junioren-Weltmeister Dominic Bösel (15-0-0 (5)) aus Freyburg/Unstrut, die Nummer 8 der WBO-Rangliste und der aktuelle WBO-Inter-Conti-Champion im Halb-Schwergewicht, wird sich in der Dessauer Anhalt Arena mit dem erfahrenen Ungarn Daniel Regi (22-9-0 (11)) bei seiner ersten Titelverteidigung im „Senioren-Bereich“ messen. Der 33-jährige Regi aus Budapest ist der amtierende ungarische Meister im Halb-Schwergewicht.

Dominic Bösel: „Ich bin im „Seniorenbereich" angekommen. Aus meinen ersten Kämpfen nach der Niederlegung meines Junioren-Weltmeistertitels habe ich einige wichtige Erfahrungen mitgenommen. Mit Daniel Regi kommt starker und erfahrener Gegner auf mich zu. Gegen ihn muss ich mit einem tollen Kampf meinen Titel verteidigen und meine hohe Weltranglistenposition beweisen!“

Die SES-Box-Gala – „Das WM-Projekt“

Mit mindestens vier großen Titelkämpfen kehrt das Magdeburger SES-Box-Team nach fünf Jahren nach Dessau zurück. In Kooperation mit „Dessau-Roßlau sportlich“ wird Ex-Weltmeister Robert Stieglitz in der Anhalt-Arena am 26. Juli 2014 um den vakanten WBO-Inter-Conti-Gürtel im Super-Mittelgewicht kämpfen. Sein Gegner in diesem Titelkampf ist ein „Geist“. Diesen Kampfnamen trägt Sergey „The Ghost“ Khomitsky (29-10-2 (12)), der sich vor gut zwei Monaten den Gürtel des WBO-Europameisters in England mit einem K.o. in der sechsten Runde gegen den ungeschlagenen Briten Frank Buglioni sicherte. Robert Stieglitz ist also gewarnt, denn der erfahrene Weißrusse Khomitsky hat sich so wieder auf die Position 9 der WBO-Weltrangliste vorgearbeitet. Mit diesem Gegner wird Robert Stieglitz seine Mission „Das WM-Projekt!“ angehen. Für Robert Stieglitz gilt nun, sich schnellstmöglich in Position zu bringen, um gegen den amtierenden Weltmeister wieder um „seinen“ WBO-Weltmeistergürtel zu boxen. Dafür muss zuerst der „Geist“ Khomitsky besiegt werden!

Robin Krasniqi trifft auf Oleksandr Cherviak – der Angriff auf die WM-Titel-

Chancen bei der WBO und der WBA

SES-Halb-Schwergewichtler Robin Krasniqi (41-3-0 (16)) hat neben der Verteidigung seines WBO-International-Titels im Halb-Schwergewicht auch den vakanten WBA-Continental-Titel im Visier. Nach seinem krachenden Ko-Sieg gegen Emmanuel Danso im März in Potsdam hat sich Krasniqi beeindruckend in der Box-Szene zurück gemeldet. Gegen den Ukrainer Oleksandr Cherviak (14-3-1 (4)), der bei der WBA auf Position 8 und bei der WBO als Nummer 15 geführt wird, kann der Münchener Krasniqi nun in zwei Weltranglisten den Sprung nach ganz vorne schaffen. Als Nummer 3 der WBO-Weltrangliste und als siebter im WBA-Ranking hat Robin Krasniqi eine ideale Ausgangsposition, um sich bei einem Sieg zeitnah wieder eine WM-Chance zu erarbeiten.

Die neue große Herausforderung für Doppel-Weltmeisterin Christina Hammer: in der neuen Gewichtsklasse Junior-Mittelgewicht trifft sie im Kampf um den vakanten WBO-Weltmeistertitel gleich auf „Hochkaräter“ Anne Sophie Mathis

Die Doppel-Weltmeisterin im Mittelgewicht Christina Hammer (17-0-0 (8)), die sich im Jahr 2013 nach einem Ausflug in Super-Mittelgewicht auch in dieser zweiten Gewichtsklasse die WBO-/WBF-Weltmeistertitel sicherte, steht nun vor einer neuen großen Herausforderung. Mit dem „Abstieg“ in die nächste leichtere Gewichtsklasse und dem sofortigen Angriff auf den vakanten WBO-Weltmeistertitel im Junior-Mittelgewicht geht die Ausnahme-Boxerin Christina Hammer aus Dortmund einen im Boxsport ungewöhnlichen und fast einmaligen Weg. Und, sie macht es sich nicht einfach. Mit der mehrmalige Welt- und Europameisterin Anne Sophie Mathis (273-0 (23)) aus Frankreich hat sie bei dieser „neuen Mission“ gleich eine der stärksten Boxerinnen der Welt als Gegnerin! Mit ihrem K.o.-Rekord von 23 Ko’s in 27 siegreichen Kämpfen ist die Französin Mathis, die in ihrer Heimat spätesten nach ihren Fights gegen die Amerikanerin Holly Holm eine „Box-Legende“ ist, eine riesige

Weitere Kämpfe in dieser „Super Fight Night“ mit SES-Fightern bzw. den Team Deutschland-Boxern Tom Schwarz (Schwergewicht), Moritz Stahl (Super-Mittelgewicht) und Tom Pahlmann (Cruisergewicht) werden in den nächsten Tagen noch verkündet!

SAT.1 wird den Kampfabend in einer Länge von fast vier Stunden live ab 22.15 Uhr aus Dessau übertragen!

Eintrittskarten für die „Super Fight Night“ am 26. Juli 2014 sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.eventim.de sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 11. Juli 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live in der ARD

Letzte Chance: Arslan will mit Sdunek Weltmeister Hernandez entthronen

Weltmeister gegen Ex-Champion und ein Duell der deutschen Trainer-Legenden: Der Kampf zwischen Yoan Pablo Hernandez und Firat Arslan verspricht jede Menge Brisanz. Bevor die beiden Cruisergewichtler am 16. August um die IBF-Weltmeisterschaft in der Messehalle Erfurt boxen werden, trafen sie heute bei der ersten Pressekonferenz aufeinander.

In der Landeshauptstadt von Thüringen tauschten die beiden Kontrahenten eher Komplimente als Kampfansagen aus. „Ich freue mich, endlich wieder meinen Titel verteidigen zu können“, so der 29-jährige Hernandez, der aufgrund einer viralen Infektion letztmalig am 23. November boxte. „Jetzt bekomme ich mit Firat Arslan einen Gegner vor die Fäuste, der meinem Teamkollegen Marco Huck das Leben bereits schwer gemacht hat.“ Arslan verlor im November 2012 das erste Duell gegen Marco Huck äußerst umstritten, bevor er ihm Anfang dieses Jahres erneut unterlag. „Ich respektiere Firats Leistungen, der mit 43 Jahren immer noch in der Weltspitze mitmischt. Doch ich will nicht mehr als zwölf Runden für ihn brauchen.“

Für den Herausforderer ist der Kampf um die IBF-WM die letzte Chance, seinen Traum zu erfüllen. „Meine größte Hochachtung vor Yoan Pablo Hernandez, der nicht nur den IBF-Titel hält, sondern die unumstrittene Nummer eins der Welt ist“, sagt Arslan mit Bezug auf die unabhängige Weltrangliste der Website BoxRec.com. „Um unbedingt nochmals Weltmeister zu werden, habe ich mir daher mit Fritz Sdunek Verstärkung geholt. Zusammen mit Dieter Wittmann und ihm sind wir jetzt in Sachen Taktik mehr als ebenbürtig im Vergleich zu Hernandez und Ulli Wegner.“

Das Trainerduell Wegner und Sdunek geht also in eine neue Runde. Bisher trafen beide bisher fünf Mal aufeinander, wobei Wegner bei drei Kämpfen (ein Unentschieden) die Oberhand behalten konnte. Ob Sdunek am 16. August verkürzen kann oder Wegner seine Führung ausbaut, kann mit Spannung erwartet werden.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in der Messehalle Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von SES vom 10. Juli 2014

Hoch hinaus – mit dem Gewicht nach unten!

Doppel-Weltmeisterin Christina Hammer beendet ihr Trainingslager in Ost-Tirol

Christina Hammer absolvierte in den letzten Tagen ein „Hammer-Programm“. Im Trainingslager in Virgen (Ost-Tirol / Österreich) wurden mit Bergläufen und weiteren „steilen“ Übungen die Kondition und die Physis der Doppel-Weltmeisterin aus Dortmund gefordert. Mit ihrem Trainer Dimitri Kirnos verbrachte die 23-jährige SES-Boxerin einige Tage im Höhentrainingslager, um sich intensiv auf den „Mega-Fight“ am 26. Juli in Dessau gegen die starke Französin Anne Sophie Mathis vorzubereiten. Die Mission: Angriff auf einen neuen Weltmeistertitel in der nunmehr dritten Gewichtsklasse. Die Doppel-Weltmeisterin in den Gewichtsklassen Mittelgewicht und Super-Mittelgewicht (im Jahr 2013) will sich gegen die französische „Box-Legende“ Anne Sophie Mathis nun auch im Junior-Mittelgewicht den WBO-Weltmeistertitel sichern.

Christina Hammer: „Ein Trainingscamp in über 1000 Meter Höhe und Ausflüge in die umliegenden Berge gehört schon fest zu meinem Vorbereitungsprogramm. In meinen letzten Kämpfen hat sich diese besonders anstrengende Trainingsarbeit an den steilen Hängen für meine Kondition und Physis immer ausgezahlt. Ich fühle mich fit, habe mein Gewicht schon jetzt nahe am neuen Gewichtslimit. Mit diesen Titelkampf in der niedrigeren Gewichtsklasse und hoffentlich einem deutlichen Sieg will ich am 26.07. in Dessau ein Stück Box-Geschichte schreiben. Es ist ja schon außergewöhnlich, dass eine Boxerin nochmals eine Gewichtsklasse nach unten geht, um die Besten zu boxen!“

Meldung von SES vom 10. Juli 2014

SES-Box-Gala in Dessau-Roßlau

OB Peter Kuras übernimmt Schirmherrschaft

Der neue Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau, Peter Kuras, übernimmt die Schirmherrschaft über die SES-Box-Gala am 26. Juli 2014 in der Anhalt Arena Dessau.

Peter Kuras fasst die Anfrage freudig zusammen: „Dessau-Roßlau ist eine Sportstadt und Boxen hat hier eine gewisse Tradition. Deshalb freut es mich, das SES-Team um Ulf Steinforth nach fünf Jahren Pause wieder in unserer Stadt begrüßen zu können. Wir werden an diesem Abend einige spannende Wettkämpfe erleben, die deutschlandweit via TV übertragen werden. Das wird den Bekanntheitsgrad unserer Stadt steigern. Und natürlich wünsche ich mir, dass die Kämpfe für die Boxer aus der Region erfolgreich verlaufen.“

Auch Ulf Steinforth zeigt sich erfreut, dass der neue Oberbürgermeister der Anfrage bereits kurz nach dem Amtsantritt zugestimmt hat. „Es ist natürlich schön, dass wir in der Bauhaus-Stadt mit offenen Armen begrüßt werden. Wir haben mit unseren Box-Veranstaltungen in Dessau eine sehr schöne und angenehme Tradition, die wir am 26. Juli fortführen. Es freut uns, dass wir neben mehreren internationalen Titelkämpfen und einem tollen Box-Programm unseren Robert Stieglitz im Kampf um die WBO-Inter-Conti-Meisterschaft von hier aus wieder auf das ‚Weltmeister-Gleis’ stellen können. Unser TV-Partner SAT.1 unterstreicht die hohe Bedeutung dieser SES-Box-Gala, indem diese ‚Super Fight Night’ erstmalig fast vier Stunden live aus Dessau übertragen wird!“

Nach mehr als 14 Jahren Bestehen blickt das SES-Team auf eine erfolgreiche Entwicklung. Fast 100 Profiboxveranstaltungen wurden durch das SES-Team bis heute im gesamten Bundesgebiet und im Ausland organisiert und durchgeführt. Unter der Flagge von SES boxen derzeit 14 Aktive, die in den internationalen Ranglisten weit oben geführt werden, internationale Titel haben oder gar Europa- oder Weltmeister sind. Ein professioneller Trainerstab bereitet die Boxerinnen und Boxer auf ihre Kämpfe unter professionellen Bedingungen zumeist am Standort Magdeburg vor.

Sport hat in Dessau-Roßlau eine lange Tradition und seit jeher einen hohen Stellenwert. Gegenwärtig werden in Dessau-Roßlau über 50 Sportarten und Disziplinen aktiv betrieben. Die Bedingungen für den Sport haben sich in den letzten Jahren entscheidend verbessert. Für die Durchführung nationaler und internationaler Sportveranstaltungen bietet u. a. das Paul-Greifzu-Stadion beste Voraussetzungen.

Meldung von Sauerland vom 9. Juli 2014

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

Europameisterschaft im Halb-Mittelgewicht am 16. August in der ARD

Culcay greift nach Europameisterschaft!

Er war bereits Weltmeister bei den Amateuren - jetzt greift Jack Culcay (17-1, 10 K.o.´s) auch bei den Profis nach den ganz großen Titeln. Nachdem der 28-Jährige die WBA-Intercontinental Meisterschaft bereits einige Male erfolgreich verteidigen konnte, geht es für ihn am 16. August um die Europameisterschaft im Halb-Mittelgewicht. In der Erfurter Messehalle will „Golden Jack“ den ungeschlagenen Titelinhaber Isaac Real (10-0, 5 K.o.´s) entthronen.

„Das ist die Chance, auf die ich schon lange hingearbeitet habe“, so Culcay, für den dieser Kampf nur ein Teil eines von ihm schon lange angestrebten Plans ist. „Ich habe bereits 2013 gesagt, dass ich im nächsten Jahr erst Europameister werden will, bevor es für mich 2015 um die Weltmeisterschaft geht.“

Dieses Vorhaben will Isaac Real durchkreuzen. Der amtierende Champion aus Spanien hat sich den Gürtel erst im Mai gesichert - mit einem vorzeitigen Erfolg über den Italiener Emanuele De La Rosa. „Der Kampf fand in Rom statt. Alle dachten, dass ich klar verlieren werde - doch da hatten sie die Rechnung ohne mich gemacht“, blickt der 32-jährige Real zurück. „Die Vorzeichen für meine erste Titelverteidigung sind nicht anders. Doch ich werde auch Culcay auf den Boden der Tatsachen holen und ihn durch K.o. schlagen!“

Culcay betont, trotz seiner Weitsicht, den Europameister nicht zu unterschätzen. „Ich konzentriere mich voll auf das Duell mit Real, studiere bereits auf Videos seine Stärken und Schwächen.“ „Golden Jack“ glaubt ebenfalls an ein vorzeitiges Ende - zu seinen Gunsten: „Das wird ein spannendes Aufeinandertreffen, das ich spektakulär gewinnen werde.“

Im Hauptkampf stehen sich am 16. August Yoan Pablo Hernandez und Firat Arslan im Kampf um die IBF-WM im Cruisergewicht gegenüber. Eintrittskarten für die Veranstaltung in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 8. Juli 2014

PRESSEMITTEILUNG / GEORGE GROVES

BOXGALA AM 20.09.2014, SSE ARENA (WEMBLEY), LONDON, ENGLAND

Europameisterschaft im Super-Mittelgewicht am 20. September

Mit Youngster Groves: Sauerland veranstaltet in Wembley!

George Groves (19-2, 15 K.o.´s) startet einen erneuten Anlauf in Richtung Weltmeisterschaft. Den ersten wichtigen Schritt macht der Super-Mittelgewichtler am 20. September. Dann trifft der 26-Jährige in seiner Heimatstadt London, England, auf Europameister Christopher Rebrasse (22-2-3, 5 K.o.´s). In der SSE Arena (ehemals Wembley Arena) geht es aber nicht nur um den EBU-Gürtel des Franzosen, sondern um das Pflichtherausforderungsrecht des Weltmeisters nach Version der WBC. Daher steht auch die WBC-Silver-Meisterschaft auf dem Spiel.

„Es ist schön, dass ich die Chance bekomme, mich gleich wieder in der Weltspitze zu beweisen“, sagte Groves auf einer Pressekonferenz am Dienstag. „Das letzte Mal lief es für mich in Wembley leider nicht so gut, aber ich habe gezeigt, dass ich zur Elite in meiner Gewichtsklasse gehöre. Im Boxen kann ein einziger Schlag die Entscheidung herbeiführen und leider musste ich solch einen einstecken. Doch jetzt heißt es für mich, nach vorn zu schauen. Am 20. September starte ich das Projekt 'Weltmeisterschaft' von neuen.“

Doch die Chance auf einen WM-Kampf will sich auch Rebrasse nicht entgehen lassen. „Es ist egal, ob der Ring in England oder Frankreich steht“, so die trockene Analyse des 28-jährigen Europameisters. „Ich setze Einiges gegen Groves auf Spiel, kann dabei aber noch viel mehr gewinnen. Ich kann diesen Kampf kaum abwarten.“

Kalle Sauerland freut sich indes, zum ersten Mal eine Boxgala im Vereinigten Königreich auf die Beine zu stellen. „Auf diesen Moment haben wir mit dem Sauerland-Team lange hingearbeitet und jetzt ist es endlich soweit“, so der Promoter. „Es ist umso schöner, dass solch ein exzellenter Boxer wie George Groves am 20. September den Hauptkampf bestreiten wird. Bei seinen letzten Ringauftritten hat George klar bewiesen, dass er zum Besten gehört, was der Boxsport momentan zu bieten hat. Das werden die Zuschauer in der SSE Arena erneut zu sehen bekommen.“

Tickets für die Veranstaltung am 20. September sind ab diesem Freitag im Internet bei www.axs.com erhältlich.

Meldung von Digital Sports vom 7. Juli 2014

Ruslan Chagaev schlägt Fres Oquendo in Grozny nach Punkten

Präsident Ramzan Kadyrov feiert neuen Schwergewichts-Weltmeister

Als er wusste, dass er es wirklich geschafft hatte, sank Schwergewichtler Ruslan Chagaev am späten Sonntagabend in der Ahmat-Arena in Grozny auf die Knie. Nachdem Ringsprecher-Legende Michael Buffer den knappen Punktsieg (115:113, 115:113 und 114:114) des Wahl-Hamburgers gegen Fres Oquendo verkündet hatte, fiel enormer Druck von Chagaev ab. Der 35-Jährige ist zum zweiten Mal WBA-Weltmeister im Schwergewicht.

Erster Gratulant im Ring - und während des Kampfes phasenweise Co-Trainer in der Ecke von Chagaev - war der tschetschenische Präsident Ramzan Kadyrov, der gemeinsam mit Promoter Timur Dugazaev (TEREK Box Event) höchstpersönlich dafür gesorgt hatte, dass die WM in Grozny ausgetragen wurde. Dementsprechend galt natürlich auch Chagaevs erster Dank dem Oberhaupt der russischen Teilrepublik im Kaukasus.

"Ich danke Ramzan Kadyrov dafür, dass er mir diese Chance gegeben hat. Ich danke und grüße Grozny, Tschetschenien, Russland, Uzbekistan, Deutschland und die ganze Welt. Dies ist einer der wundervollsten Momente meines Lebens", rief der ehemalige Universum-Profi den über 30.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion erleichtert zu.

Für diesen Glücksmoment musste Chagaev zuvor zwölf Runden hart arbeiten. Der in Chicago lebende Puerto Ricaner erwies sich als harter Gegner und bewies eine sagenhaften Kondition, wenn man bedenkt, dass er aufgrund familiärer Probleme erst 36 Stunden vor dem Kampf nach Grozny angereist war. Der gebürtige Usbeke begann stark und konnte die ersten Runden klar für sich entscheiden.

In der sechsten Runde kam es dann zu einer dramatischen Wendung. Ein Cut über dem linken Auge, den sich Chagaev schon in der Vorbereitung im Sparring zugezogen hatte, ging wieder auf. Für einen Moment wirkte Chagaev verunsichert, Oquendo wurde stärker und konnte sich die Mittelrunden sichern. Doch zum Glück gelang es Meistertrainer Fritz Sdunek, der seinem ehemaligen Schützling Artur Grigorian in der Ecke in ungewohnter Rolle als Cutman assistierte, die Blutung zu stoppen, so dass Chagaev einen am Ende knappen aber verdienten Sieg einfahren konnte.

Im zweiten Hauptkampf des Abends setzte sich der "Schwarze Panther" Juan Carlos Gomez durch TKO in der fünften Runde gegen den zuvor ungeschlagenen Goran Delic durch. Gomez sicherte sich damit den WBA International Champion-Titel im Cruisergewicht.

Auch das deutsche Schwergewichts-Talent Edmund Gerber konnte einen kurzrundigen Sieg feiern. Gegen Vicente Sandez aus Mexiko setzte sich der ehemalige Sauerland-Boxer durch TKO in der zweiten Runde durch und krönte sich damit zum WBC Silver International Champion im Schwergewicht.

Insgesamt bekamen die über 30.000 Zuschauer in der Ahmat Arena eine der größten und am aufwendigsten produzierten Box-Veranstaltungen aller Zeiten zu sehen. "Ich war schon überall auf der Welt und habe viel erlebt - aber das hier stellt alles in den Schatten", sagte der sichtlich beeindruckte Hall-of-Fame-Ringrichter Stanley Christodoulou. Und auch Michael Buffer musste zugeben: "Mit dieser Veranstaltung wurden neue Maßstäbe gesetzt. Das war ganz große Kunst."

Meldung von Digital Sports vom 6. Juli 2014

Fres Oquendo pünktlich zum Wiegen in Grozny angekommen

Chagaev zehn Kilo schwerer als Oquendo

Pünktlich zum Wiegen ist "Fast" Fres Oquendo in Grozny (Tschetschenien / Russland) gelandet. Der Puerto Ricaner hatte im Verlauf der vergangenen Woche für Aufregung gesorgt, indem er aufgrund familiärer Probleme zwei bereits gebuchte Flüge platzen ließ. Als die Spekulationen um einen möglichen Ersatzgegner für Ruslan Chagaev für die Schwergewichts-WM am Sonntag (6. Juli) zunahmen, entschied der Puerto Ricaner dann doch, den letztmöglichen Flieger zu nehmen, so dass der Kampf wie geplant stattfinden kann.

Oquendo und sein Team wurden in Grozny herzlich von Promoter Timur Dugazaev, Präsident Ramzan Kadyrov sowie einer Vielzahl Fans und Journalisten empfangen, die jeden Schritt des weit gereisten Gastes verfolgten. Kurz nach der Ankunft ging es für Oquendo zum offiziellen Wiegen, bei dem er mit 101,9 kg fast zehn Kilo weniger auf die Waage brachte als Ex-Weltmeister Ruslan Chagaev (111,7 kg). Für beide entspricht das jeweilige Gewicht dem Durchschnitt ihrer letzten Kämpfe.

Im zweiten Hauptkampf des Abends trifft der wieder erschlankte "Schwarze Panther" Juan Carlos Gomez (89,3 kg) auf den ungeschlagenen Goran Delic (89,1 kg). Auf dem Spiel steht der WBA International Champion-Titel im Cruisergewicht.

Meldung von Digital Sports vom 5. Juli 2014

"Nervenkrieg" beendet - Team Oquendo endlich auf dem Weg nach Grozny

WBA-Schwergewichts-Weltmeisterschaft zwischen Ruslan Chagaev und Fres Oquendo findet am Sonntag (6. Juli) wie geplant statt

"Die letzten Tage waren der letzte Nervenkrieg", sagt Promoter Timur Dugazaev und atmet tief durch. "Aber das ist zum Glück jetzt beendet. Fres Oquendo und sein Team sind auf dem Weg nach Grozny. Der große Kampf kann steigen!"

Zum Hintergrund: Am Sonntag (6. Juli) steigt der Puerto Ricaner Fres Oquendo in der tschetschenischen Hauptstadt im Kampf um die vakante WBA-WM im Schwergewicht gegen Ex-Weltmeister Ruslan Chagaev in den Ring. So ist es seit über drei Monaten geplant. Die Kampfverträge sind lange unterschrieben.

Trotzdem stand bis heute nicht fest, ob Oquendo wirklich anreisen würde. Ursprünglich sollte "The Big O" schon am vergangenen Samstag mit seinem Team nach Grozny fliegen, um dort für Promo-Aufnahmen vor der Kamera zu stehen. Doch aufgrund eines familiären Notfalls musste der Abflug verschoben werden.

Für Dienstag waren wieder Tickets gebucht, das Team nach eigener Aussage zur Abreise bereit und auf dem Weg zum Flughafen. Am Mittwoch sollten die Gäste bei ihrer Ankunft empfangen werden, die Pressekonferenz war extra auf Donnerstag verschoben worden - doch die Plätze im Flieger blieben leer!

Bis zuletzt stand nicht fest, ob der Puerto Ricaner wirklich anreisen würde - obwohl er den Kampf nie abgesagt hat. "Um uns abzusichern, mussten wir schon Ersatzgegner verpflichten. Und tatsächlich haben uns die Boxer fast die Tür eingerannt", sagt Dugazaev. Ex-Weltmeister Shannon Briggs hat sich ebenso ins Gespräch gebracht wie der weißrussische Zwei-Meter-Hüne Alexander Ustinov und der ehemalige WBA International Champion Alexander Petkovic.

"Es ehrt uns und unsere Veranstaltung, dass so viele Boxer gerne bei uns boxen wollen", so Dugazaev weiter. "Aber in ganz Grozny hängen 30-Meter-hohe Plakate mit dem Namen und Gesicht von Fres Oquendo. Wie hätte ich denn den Leuten erklären sollen, dass der Typ da im Ring gar nicht derjenige ist, den sie aus der Werbung kennen? Für uns war immer die oberste Priorität, Oquendo nach Grozny zu bringen. Jetzt ist er zum Glück endlich auf dem Weg."

Die WBA-Schwergewichts-Weltmeisterschaft zwischen Chagaev und Oquendo ist der Hauptkampf einer Veranstaltung vor über 30.000 Fans in der ausverkauften Ahmat Arena. Im Rahmenprogramm steigt der ehemalige Sauerland-Schwergewichtler Edmund Gerber im Kampf um den WBC Silver International Titel gegen den Mexikaner Vicente Sandez in den Ring. Außerdem will der "Schwarze Panther" Juan Carlos Gomez sein Comeback im Cruisergewicht mit einem Sieg gegen den ungeschlagenen Goran Delic fortsetzen. Der Kampfabend wird in über 100 Ländern live übertragen.

Meldung von SES vom 4. Juli 2014

Doppel-Weltmeisterin Christina Hammer -

zwischen Trainingslager, neuer Gewichtsklasse, Fotoshooting und Filmpremiere...

Es gibt viel zu tun für die 23-jährige Boxerin, denn am 26. Juli in Dessau, gegen die starke Französin Anne Sophie Mathis, geht es um einen neuen Weltmeistertitel in der nunmehr dritten Gewichtsklasse. Mit einer aktuellen Charity-Aktion, zeigt die Doppel-Weltmeisterin in bislang zwei Gewichtsklassen, dass sie ihr Herz an der richtigen Stelle trägt. Für ein Fotoshooting in Magdeburg hatte die Doppel-Weltmeisterin ihr Trainingslager unterbrochen und stellte sich der Herausforderung von Visagisten, Fotografen und dem SAT.1-Kamerateam. Direkt vom Fotoshooting, noch gekleidet in einem wunderschönen roten Abendkleid, so wie man die knallharte Boxerin sonst nicht kennt, reiste sie nach Berlin zur Deutschland-Premiere von "Rico, Oskar und die Tieferschatten" und erfüllte dabei einem 12-jährigen Boxfan einen echten Traum!

Der geistig behinderte Yannick, der die Förderschule „Hugo-Kükelhaus“ in Magdeburg besucht und aktives Mitglied der SES Boxing Sport-Fördergruppe von Co-Trainer Réne Friese ist, wurde von Christina zur Deutschland-Premiere von "Rico, Oskar und die Tieferschatten" in Berlin mitgenommen. Yannick durfte mit Christina über den roten Teppich laufen und den spannenden Kinderfilm ansehen. Mittendrin zwischen Darstellern wie Karoline Herfurth ("Fuck ju Göhte") oder Axel Prahl ("Tatort"), fühlte sich Yannick an der Seite seiner schönen und „starken“ Begleitung sichtlich wohl.

"Wir haben uns gleich wunderbar verstanden und habe Yannick dabei sofort ins Herz geschlossen. Ich glaube ihm ging es da nicht viel anders, zumindest hatte er die ganze Zeit meine Hand gehalten. Mit steigendem Bekanntheitsgrad und Erfolg, steigt nicht nur das Medieninteresse und die Aufgaben neben dem Boxen, sondern auch die Verantwortung gegenüber meinen Fans. Hierbei war es mir eine echte Herzensangelegenheit, gemeinsam mit der SES Boxing Partnerschule, dem „Hugo-Kükelhaus“, diese spontane Aktion durchzuführen und Yannick mit zur Filmpremiere nach Berlin zu nehmen. Ihm hier eine Freude zu bereiten und ihm einen unvergesslichen Tag zu bescheren, bedeutet mir wirklich sehr viel und zählt für mich ebenso dazu, wie am 26.Juli in Dessau alles zu geben, um dann Weltmeisterin in meiner dritten Gewichtsklasse zu werden!"

Meldung von Sauerland vom 4. Juli 2014

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 30.08.2014, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – WBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht live am 30. August

Huck will WM-Rekord gegen Larghetti!

Endlich kann der „Käpt‘n“ wieder kraftvoll zuschlagen. Und das will Marco Huck (37-2-1, 26 K.o.´s) am 30. August (live in der ARD) im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen unter Beweis stellen. Dort steigt der WBO-Cruisergewichts-Champion erstmals nach seiner überstandenen Handverletzung in den Ring. Dabei handelt es sich um einen ganz besonderen Kampf. Verteidigt Huck seinen WM-Gürtel erfolgreich (zum dann 13. Mal), würde er den bisherigen Rekord des Briten Johnny Nelson (WBO-Titelträger von 1999-2006) einstellen.

Dieses Vorhaben will Mirko Larghetti (21-0, 13 K.o.´s) verhindern. Der ungeschlagene Italiener, der es bereits zum EU-Meister gebracht hat, möchte Huck einen Strich durch die Rechnung machen und sich zum Weltmeister krönen. „Ich war schon am 29. März bereit, doch dann verletzte sich Huck“, so Larghetti, der erst Anfang Juni einen vorzeitigen Sieg einfahren konnte. Er stichelt: „Hoffentlich geht Marco diesmal sorgsamer mit seinen Händen in der Vorbereitung um. Ich will ihm unbedingt zeigen, dass ich der Bessere von uns beiden bin.“

Von diesen markigen Sprüchen lässt sich Huck jedoch nicht einschüchtern, kontert: „Das wird Larghettis erste und letzte WM-Chance werden! Wenn ich mit ihm fertig bin, wird er sich wünschen, nie gegen mich angetreten zu sein.“ „Käpt‘n“ Hucks Leitspruch lautet daher: „Aus Larghetti mache ich Spaghetti!“

Alle weiteren Kämpfe der Box-Nacht im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen werden in Kürze bekanntgegeben. Tickets sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 3. Juli 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ, FIRAT ARSLAN

BOXGALA AM 16.08.2014, MESSEHALLE, ERFURT

IBF-Cruisergewichts-WM – am 16. August live in der ARD

Vor letzter WM-Chance: Arslan holt Sdunek ins Boot!

Firat Arslan lässt nichts unversucht, um sich seinen Traum vom erneuten WM-Titel zu erfüllen. Mit Fritz Sdunek hat der Ex-Champion jetzt jemanden in sein Team geholt, der weiß, wie es geht: Unter anderem hat die Trainer-Legende Boxer wie die Vitali und Wladimir Klitschko, Dariusz Michalczewski und Felix Sturm zu Weltmeistern geformt. Die Erfahrung Sduneks soll nun auch Arslan zugutekommen.

„Das ist meine letzte Chance, nochmals einen großen Titel zu holen. Daher will ich alle verfügbaren Ressourcen ausschöpfen“, so der 43-jährige Arslan, der von den Qualitäten Sduneks überzeugt ist. „Mit Fritz in der Ecke vergrößern sich meine Möglichkeiten ungemein.“ Gegenüber IBF-Weltmeister Hernandez sieht sich der Herausforderer dadurch im Vorteil. „Fritz Sdunek und Ulli Wegner nehmen sich nichts. Dazu habe ich weiterhin meinen guten Freund Dieter Wittmann an meiner Seite. So werde ich für Hernandez nur schwer ausrechenbar sein.“

Erstmals will sich das neuformierte „Team Arslan“ am Freitag, den 11. Juli (13.00 Uhr im Radisson Blu) bei einer Pressekonferenz in Erfurt präsentieren. Dort treffen Hernandez und Arslan erstmals vor der IBF-WM im Cruisergewicht aufeinander.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 16. August in Erfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

 

[Home] [Boxnews] [Newa Archiv] [2016] [2015] [2014] [2013] [2012] [Boxberichte] [Member Stuff] [Mitgliederbereich] [Events] [Impressum]