Mai 2013

Meldung von Sauerland vom 31. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / EDUARD GUTKNECHT

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Boxen im Ersten – am 8. Juni ab 22.15 Uhr in der ARD

Gutknecht: Vidal statt Dickinson!

Eduard Gutknecht (24-2, 9 K.o.´s) muss sich für den 8. Juni auf einen neuen Gegner einstellen. Denn der Brite Travis Dickinson hat das Duell mit dem Gifhorner abgesagt. Als überraschende Begründung gab das Team des Engländers an, dass der 25-jährige Halbschwergewichtler bis zum Kampftermin nicht in Top-Form gewesen wäre. Deshalb bekommt es Gutknecht in der Berliner Max-Schmeling-Halle im Kampf um die WBA-Intercontinental Meisterschaft mit Richard Vidal (14-3-1, 7 K.o.´s) aus Uruguay zu tun.

„Das ist eine kurzfristige Umstellung, da ich mit Dickinson als Gegner gerechnet und mich auf seine Stärken eingestellt habe“, so der frühere Europameister im Limit bis 79,378 Kilogramm. „Doch wer zurück an die Spitze will, muss mit solchen Unwägbarkeiten klarkommen.“ Auf seinen neuen Kontrahenten angesprochen weiß der 31-jährige Deutsche: „Vidal ist erfahren in Titelkämpfen. Er stand voll im Training und hat schon ein paar Meisterschaftskämpfe absolviert. Daher ist er nicht zu unterschätzen!"

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Im Hauptkampf des Abends, der WBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht, stehen sich Marco Huck und Ola Afolabi gegenüber.

Meldung von Sauerland vom 30. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Huck vs. Afolabi III – am 8. Juni ab 22.15 Uhr live in der ARD

WBO-Champion Huck will am 8. Juni Vollgas geben!

Am 8. Juni (ab 22.15 Uhr live in der ARD) erwartet die Boxfans in der Berliner Max-Schmeling-Halle wieder ein riesiges Box-Spektakel! Dabei trifft WBO-Weltmeister Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) auf seinen Pflichtherausforderer Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s). Schon die ersten beiden Kämpfe der WM-Kontrahenten verliefen äußerst spannend. Aktuell bereitet sich Huck im Trainingslager in Zinnowitz auf der Insel Usedom auf das dritte Aufeinandertreffen mit Afolabi vor. Im Interview verrät der 28-jährige Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner, wie es im Training für ihn läuft.

Herr Huck, zurzeit befinden Sie sich im Trainingslager an der Ostsee. Wie fühlen Sie sich?

Marco Huck: Ich fühle mich sehr gut. Die Trainingsbedingungen sind optimal. Von meiner Unterkunft zur Trainingshalle sind es nur ein paar Meter - genauso wie zum Ostsee-Strand. Dazu gibt es hier vor Ort noch eine Therme, in der man sich entspannen kann. Mein Leistungsstand nähert sich langsam aber sicher dem Optimum. Meine Top-Form werde ich dann am 8. Juni erreichen.

Sind die Wochen der Vorbereitung in einem Trainingslager intensiver?

Marco Huck: Ja, das würde ich bestätigen. Hier konzentriert man sich voll und ganz auf den Sport und auf sein Ziel, den nächsten Kampf zu gewinnen. Um nichts anderes geht es dann. Alle möglichen Ablenkungen, die man daheim hätte, gibt es hier nicht. So kann der Trainer aus mir das Maximum herausholen.

Der nächste Kampf mit Ola Afolabi stand eigentlich schon lange im Raum. Eine Weile war ungewiss, wann er stattfinden würde. Wie geht man damit um?

Marco Huck: Das war schon unangenehm. Weil der Kampftermin entweder auf der Kippe stand oder verlegt wurde, habe ich mich seit Beginn des Jahres darauf vorbereitet. Das ist, als ob man mit einem Rennwagen nicht losfahren kann, weil sich die Handbremse nicht lösen lässt. Nachdem sich dann alles geklärt hatte, war ich freier im Kopf und habe endlich eine gewisse Vorfreude auf den Fight verspürt.

Sie kämpfen jetzt zum dritten Mal gegen Ola Afolabi. Inwiefern macht sich das Wissen über den Gegner bei Ihrem Training bemerkbar?

Marco Huck: Sowohl Herr Wegner als auch ich selbst wissen, auf was ich mich gegen Afolabi einstellen muss. Der Hauptansatzpunkt ist die Strategie, weil man sich ja schon zweimal im Ring begegnet ist. Wer hier den anderen eher überraschen kann, hat die besten Chancen auf den Sieg.

Was für Stärken haben Sie durch die vorherigen Begegnungen bei Afolabi ausgemacht? Welche Schwächen haben Sie erkannt?

Marco Huck: Er ist technisch sehr gut ausgebildet und hat einen guten Punch, wie ich schon feststellen durfte. Seine Schwächen kenne ich ebenfalls, aber darüber möchte ich nicht sprechen. Man wird am 8. Juni sehen, wo diese liegen.

Wie gehen Sie mit der Situation um, dass Afolabi scheinbar immer wieder zurückkehrt? Ist das nicht frustrierend?

Marco Huck: Nein, echter Frust kommt da nicht auf. Afolabi ist eben ein Weltklasse-Boxer im Cruisergewicht und hat sich seine Position hart erkämpft. Unsere ersten beiden Duelle waren unterhaltsam und spannend. Das erwarten doch die meisten Zuschauer, wenn sie sich Boxkämpfe anschauen. Und einen unterhaltsamen Fight will ich auch ein drittes Mal gegen ihn zeigen.

Ist es schwerer oder leichter gegen einen Widersacher zu kämpfen, gegen den man schon einmal angetreten ist?

Marco Huck: Ich glaube eher, dass es leichter ist. Ich denke nicht, dass er sich noch großartig als Boxer verändern kann. Daher weiß ich, dass ich ihn vor Probleme stellen kann, mit denen er in den ersten beiden Fights noch nicht konfrontiert wurde.

Mit welchem der beiden Duelle waren Sie zufriedener: dem ersten aus 2009 oder dem zweiten Kampf aus 2012?

Marco Huck: Eindeutig mit dem Kampf in 2009. Das war meine erste Titelverteidigung nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft. Ich war hoch motiviert und habe meine Linie nahezu über die kompletten zwölf Runden durchgezogen. Bei unserem Rematch 2012 sah das anders aus. Ich boxte zuvor um die Schwergewichts-WM gegen Povetkin und sah mich dabei als Sieger. Nach dieser unglücklichen Niederlage fiel ich in ein kleines Loch. Daher konnte ich in Erfurt nicht mein volles Potenzial abrufen. In Berlin wird es diesmal für mich aber wieder wie im ersten Fight gegen Afolabi laufen - wenn nicht sogar noch besser.

Am 8. Juni stehen Sie erstmals nach über zwei Jahren wieder in Berlin im Ring. Wie stark ist Ihre Verbindung zur deutschen Hauptstadt?

Marco Huck: Ich lebe hier und Berlin ist für mich die schönste Stadt, die es gibt – eine echte Weltmetropole. Ich mag es, hier zu leben und fühle mich heimisch. Deshalb will ich in der Max-Schmeling-Halle eine starke Leistung zeigen.

Gehen Sie deshalb vielleicht übermotiviert an die Sache heran?

Marco Huck: Da ich mich gern vom Publikum steuern lasse, muss ich schon aufpassen, dass ich nicht überdrehe. Zumeist gibt mir die Stimmung in der Halle aber den besonderen Kick und setzt Energien frei, die mir schließlich zum Sieg verhelfen. Das wird bestimmt auch am 8. Juni so sein.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 29. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Huck vs. Afolabi III – am 8. Juni ab 22.15 Uhr live in der ARD

Afolabi: „Ich habe das Gefühl, dass Huck die volle Rundenzahl nicht durchhalten wird!“

Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s) sieht sich für den dritten Anlauf gewappnet. Am 8. Juni fordert der Brite erneut den aktuellen WBO-Weltmeister im Cruisergewicht Marco Huck (35-2-1-25 K.o.´s) heraus. Nach einer Niederlage und einem Unentschieden soll es dieses Mal in der Berliner Max-Schmeling-Halle endlich mit einem Sieg und dem damit verbundenen WM-Titel klappen. Dafür hat sich der 33-Jährige in den letzten Monaten akribisch vorbereitet und einige Änderungen im Vergleich zu den zwei vorherigen Auseinandersetzungen vorgenommen. Wie diese aussehen, verrät er im Interview.

Herr Afolabi, es ist bereits mehr als ein Jahr vergangen, seitdem Sie das letzte Mal im Ring standen. Am 5. Mai 2012 kämpften Sie in Erfurt gegen Marco Huck. Der Kampf endete damals unentschieden. Was sind rückblickend Ihre Gedanken zu diesem Fight?

Ola Afolabi: Es war eine sehr harte und intensive Auseinandersetzung. Ich habe den Kampf über weite Strecken kontrolliert. Doch zum Ende hin habe ich Schwierigkeiten mit meiner Konzentration bekommen und ihm so erlaubt, wieder in den Fight zu finden. Ich war damals mental nicht gut genug vorbereitet. Das hat sich leider bemerkbar gemacht.

Am 8. Juni treffen Sie zum dritten Mal auf Huck. Die letzten Wochen der Vorbereitung haben Sie gemeinsam mit Ihrem Trainer Fritz Sdunek in Deutschland verbracht. In welcher Verfassung befinden Sie sich kurz vor dem WM-Kampf?

Ola Afolabi: Meine Vorbereitung läuft bisher sehr gut. Ich habe schon im November mit dem Training angefangen. In Big Bear, Kalifornien, habe ich an meiner Kondition und meiner mentalen Stärke gearbeitet. Das habe ich dann in Zinnowitz weitergeführt. Die weichen Strände eignen sich dafür hervorragend. Nach einer Woche dort ging es weiter nach Hamburg zum Sparring.

Sie sagen, dass Sie schon seit November auf diesen Kampf hinarbeiten. Läuft man da nicht Gefahr, dass man nach so einer langen Vorbereitung vor dem eigentlichen Kampf übertrainiert ist?

Ola Afolabi: Nein, das wird nicht passieren. Ich habe ja die letzten Monate hauptsächlich an meiner Fitness und meiner Psyche gefeilt. Ich habe ja nicht sechs Monate mit Sparring verbracht, sondern habe zum Beispiel viele Läufe absolviert. Ich werde topfit in den Ring steigen.

Während einer Vorab-Pressekonferenz haben Sie betont, dass Sie inzwischen eine Menge anders machen als früher. Was meinen Sie damit?

Ola Afolabi: Ich lerne von Kampf zu Kampf dazu. Das ist zwar auch bei den anderen Boxern der Fall, doch ich hatte nie eine Amateurkarriere, bevor ich Profi wurde. Das ist der Grund, warum ich mich mental entwickeln muss. Ich bin noch ein Rohdiamant. Eine große Änderung haben wir bei meiner Ernährung vorgenommen. Ich ernähre mich viel gesünder, nehme Vitaminsupplemente ein und habe Fast Food komplett gestrichen. Der Vorteil ist, dass ich schon jetzt mein Kampfgewicht erreicht habe und mich nicht auf das Abnehmen fokussieren muss. Die Zeit, die ich sonst dafür aufwenden musste, nutze ich jetzt, um an meiner Taktik zu arbeiten.

Sie haben Ihre Fortschritte in den vergangenen Monaten sehr offen mithilfe der sozialen Medien kommuniziert. Wieso tun Sie das? Der Gegner wird damit ja ebenfalls auf dem Laufenden gehalten...

Ola Afolabi: Ich mache das, weil ich sehr stolz auf mich und meine Leistungen bin. Meine Fans sollen wissen, dass ich alles gebe. Die positive Resonanz der Leute motiviert mich, dann auch noch mehr zu tun. Ich veröffentliche ja auch nur Fotos und nicht irgendwelche Videos vom Sparring. Das wäre natürlich ein Problem. Aber Huck soll ruhig sehen, wie gut ich in Form bin. Ich hoffe, dass er mich dann noch ernster nimmt, damit wir den Fans wieder eine gute Show bieten können.

Mit welcher Einstellung gehen Sie in den Kampf am 8. Juni?

Ola Afolabi: Ich werde in den Fight gehen, um mir das zu holen, was mir schon längst zusteht. Der Titel war meiner, ist meiner und ich bin hier, um ihn endlich mitzunehmen. Ich glaube wirklich, dass ich dieses Mal nicht verlieren kann. Denn ich habe so hart an mir selbst und meiner Taktik gearbeitet. Ich hätte den Titel schon letztes Jahr in meinen Händen halten sollen. Jetzt ist meine Zeit endlich gekommen.

Nach zwei vorherigen Begegnungen müssen Sie Marco Huck ja schon recht gut kennen. Was zeichnet ihn aus und wo sehen Sie Schwächen bei ihm?

Ola Afolabi: Wenn er in den Ring steigt, ist er immer für eine wahre Schlacht bereit. Wenn er einem Gegner gegenübersteht, gibt es bei ihm kein Halten mehr. Er ist schon fast wie ein Roboter. Es scheint so, als würde Marco Huck seine Schmerzen nicht fühlen können. Über seine Schwächen möchte ich nicht reden. Das kann man mich nach unserem Kampf nochmals fragen.

Natürlich gehen Sie von einem Sieg aus. Sollte für Sie alles wie geplant laufen, würden Sie Huck dann ein Rematch geben und ein viertes Mal gegen ihn antreten?

Ola Afolabi: Wenn es vom Geschäftlichen her Sinn macht: natürlich! Aber erst einmal würde ich gegen den Pflichtherausforderer Firat Arslan antreten.

Wie sieht Ihre Vorhersage für den 8. Juni aus?

Ola Afolabi: Ich werde ganz klar gewinnen und glaube, dass ich das auch frühzeitig tun werde. Allerdings ist das nicht meine Priorität, denn dann besteht die Gefahr, dass man sich in den ersten Runden zu sehr verausgabt. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass Huck die volle Rundenzahl nicht durchhalten wird!

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 28. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Huck vs. Afolabi III – am 8. Juni ab 22.15 Uhr live in der ARD

Ulli Wegner und Fritz Sdunek im Doppel-Interview!

Am 8. Juni kommt es in der Berliner Max-Schmeling-Halle zur dritten Auflage des WM-Fights zwischen Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) und dem Briten Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s). Doch es sind nicht nur die beiden Sportler selbst, die an diesem Abend besonders angespannt sein dürften. Denn auch für Hucks Trainer Ulli Wegner (71 Jahre) und den 66-jährigen Fritz Sdunek (Coach von Afolabi) ist es ein besonderes Duell. Die beiden aktuell populärsten und erfolgreichsten Profiboxtrainer Deutschlands stehen sich erst zum vierten Mal* mit ihren jeweiligen Boxern gegenüber. Und bisher steht es im „Trainer-Duell“ unentschieden. Vor dem Kampf um die WBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht stellten sich die beiden „Meistermacher“ zum Interview…

Am 8. Juni stehen sich Marco Huck und Ola Afolabi zum dritten Mal gegenüber. Glauben Sie, die erneute Auflage kann die ersten beiden Aufeinandertreffen an Dramatik noch übertreffen?

Fritz Sdunek: Auf alle Fälle! Ola ist diesmal noch fokussierter. Er hat klare taktische Vorstellungen und wird diese umsetzen.

Ulli Wegner: Da bin ich mir zu hundert Prozent sicher. Doch diesmal werden wir deutlich siegen.

Wo sehen Sie die besondere Stärke des Gegners?

Ulli Wegner: Ola Afolabi agiert mit beweglichem Oberkörper und ist ein Ringfuchs. Er wirkt sehr abgebrüht.

Fritz Sdunek: Marco Huck zeigt eine hohe Kampfbereitschaft, sein Wille ist enorm.

Warum wird Ihr Kämpfer dennoch gewinnen?

Fritz Sdunek: Ola ist technisch besser. Er ist variabler und auch schneller als Marco.

Ulli Wegner: Marco hat einen riesigen Siegeswillen. Darüber hinaus habe ich ihm gezeigt, wie er seine Stärken besser zum Tragen bringt. Er hat zuletzt bei seinem Teamkollegen Arthur Abraham gesehen, was passieren kann, wenn man nicht zu hundert Prozent mit dem Kopf bei der Sache ist. Er weiß, dass er das taktische Konzept einhalten muss.

Es kommt nicht so häufig vor, dass Sie sich mit Ihren jeweiligen Schützlingen gegenüberstehen. Sind das also auch aus Trainersicht ganz besondere Duelle?

Ulli Wegner: Ich sehe das gelassen. Zu DDR-Zeiten hatten wir sehr viele gute Trainer, da musste man sich immer wieder durchbeißen. Für das deutsche Publikum hat es natürlich einen Reiz, wenn sich zwei erfolgreiche deutsche Box-Trainer mit ihren Kämpfern gegenüberstehen. Auf der anderen Seite haben Fritz und ich uns schon früher zu Amateurzeiten gegen die Konkurrenz aus der ganzen Welt – sei es nun aus Kuba oder auch den Vereinigten Staaten – mit unseren Athleten durchgesetzt. Darüber hinaus ist es nicht die Frage, wie gut der Trainer ist. Wichtig ist eben auch, dass der Sportler in der Lage ist, das Wissen seines Trainers umzusetzen.

Fritz Sdunek: Für mich ist das keine besondere Sache. Ich kann mich mit dem Begriff ‚Trainer-Duell’ auch nicht anfreunden. Die Boxer stehen im Ring.

Sie kennen sich sehr gut. Denkt man darüber nach, was sich der andere Coach einfallen lässt, damit sein Kämpfer gewinnt? Ist die Vorbereitung deshalb anders?

Fritz Sdunek: Nein, wir haben unsere eigene Linie. Wir reagieren nicht, wir agieren.

Ulli Wegner: Nein, wir müssen unser System durchsetzen. Es kommt auf die mentale Stärke an.

Was muss man bei Ihrem Trainer-Kollegen besonders anerkennen?

Ulli Wegner: Wir Trainer achten uns untereinander sehr. Ich finde es toll, wie fleißig Fritz an seine Sache herangeht. Er hat einen ganz anderen Charakter als ich. Ich bin autoritärer. Aber dafür finde ich seine freundliche und menschliche Einstellung sehr bemerkenswert.

Fritz Sdunek: Ulli Wegner versteht es, seine Jungs zu motivieren und sie zu reizen. Er hat damit viele Erfolge gehabt und Fans gewonnen. Die Zuschauer finden das lustig und interessant. Das ist ein Schauspiel. Ich könnte das nicht. Daher versuche ich, meine Arbeit ruhig und sachlich zu machen.

Gibt es auch Dinge, die Ihnen bei Ihrem Trainer-Kollegen auf die Nerven gehen?

Fritz Sdunek: Ja, Ulli Wegner erzählt immer noch und überall, dass ich früher in den gemeinsamen Amateur-Trainingslagern die Wäsche von ihm gewaschen haben soll. Dabei war das nur zwei- oder dreimal, aus reiner Kollegialität.

Ulli Wegner: Das sage ich nur, weil Fritz früher im Trainingslager nie die Mittagsruhe eingehalten hat und ich deshalb nicht schlafen konnte!

* die bisherigen drei „Trainer-Duelle“ zwischen Ulli Wegner und Fritz Sdunek:

1. Vitali Klitschko vs. Timo Hoffmann im November 2000 in Hannover: der von Sdunek trainierte Klitschko gewann einstimmig nach Punkten

2. Arthur Abraham vs. Khoren Gevor im August 2007 in Berlin: der von Wegner gecoachte Abraham siegte durch K.o. in Runde elf

3. Marco Huck vs. Ola Afolabi II im Mai 2012 in Erfurt: der Kampf endete mit einem Unentschieden

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 27. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / EDUARD GUTKNECHT

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Boxen im Ersten – am 8. Juni ab 22.15 Uhr in der ARD

Gutknecht-Gegner steht fest: Ex-Europameister trifft auf starken Engländer Dickinson!

Am 8. Juni treffen WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) und Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s) zum dritten Mal aufeinander. Der Champion will nach eigener Aussage mit diesem Kampf das Kapitel Afolabi endgültig schließen. Jemand, der in Berlin ein neues aufschlagen will, ist Eduard Gutknecht (24-2, 9 K.o.´s). Nachdem schon klar war, dass der ehemalige Europameister im Halbschwergewicht wieder in der Max-Schmeling-Halle antreten wird, steht nun auch sein Gegner fest: Travis Dickinson (14-1, 5 K.o.´s) aus Großbritannien.

Zuletzt stand Gutknecht am 2. Februar im Ortsteil Prenzlauer Berg im Ring. In einem engen Aufeinandertreffen um den EM-Gürtel musste er sich als Titelverteidiger dabei seinem Sauerland-Teamkollegen Jürgen Brähmer geschlagen geben. „Das war ein ungemein forderndes und intensives Gefecht. Auf keinen Fall möchte ich mich jetzt hinten anstellen, sondern so schnell wie möglich wieder gegen große Namen und um Titel boxen“, so der 31-Jährige angriffslustig. Bereits in dem Duell gegen den sechs Jahre jüngeren Briten geht es für ihn um die WBA-Intercontinental Meisterschaft.

Und sein aus England stammender Kontrahent scheint für einen Neuanfang genau die richtige Herausforderung darzustellen. Anfang 2011 gewann Dickinson das im Vereinigten Königreich äußerst bekannte Prizefighter-Turnier. Mit nur einer Niederlage aus 15 Profikämpfen ist sein Kampfrekord auch heute noch nahezu makellos. Gutknecht weiß: „Der Junge wird hungrig sein und alles gegen mich geben wollen. Ich freue mich jetzt schon auf die Anfeuerungsrufe des Publikums in Berlin. Zum Dank will ich meine Fans diesmal dann auch mit einem Sieg beschenken!“

Meldung von Sauerland vom 23. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Huck vs. Afolabi III – am 8. Juni live in der ARD

Noch 16 Tage: Huck kommt immer besser in Tritt!

Seit einer Woche schindet sich WBO-Weltmeister Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) jetzt schon im Trainingslager auf der Insel Usedom. Der 28-Jährige, der am 8. Juni zur Titelverteidigung gegen den Briten Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s) ran muss, hatte sich zunächst in Berlin auf seinen Fight vorbereitet. Dann kam der Wechsel nach Zinnowitz. Ulli Wegner, der Trainer des Cruisergewichtlers, sieht bei seinem Schützling einen Aufwärtstrend. „Marco hängt sich hier kräftig rein“, so der 71-Jährige. In den Tagen bis zur Rückreise in die deutsche Hauptstadt liegt der Fokus auf den Sparringseinheiten. „Das Training läuft ziemlich gut“, berichtet Huck. „Ich bin mit dem Kopf voll bei der Sache und sehr konzentriert. Ich weiß, worum es am 8. Juni geht!“ Für „Käpt´n“ Huck steht in Berlin bereits die elfte Verteidigung des WBO-Gürtels an. Schon zweimal traf er in der Vergangenheit auf Ola Afolabi – im Dezember 2009 gab es dabei einen Punktsieg, im Mai 2012 ein Unentschieden. Diesmal will der WBO-Weltmeister in der Berliner Max-Schmeling-Halle für klare Verhältnisse sorgen. Huck: „Aller guten Dinge sind drei. Am 8. Juni will ich das Kapitel Ola Afolabi endgültig abschließen.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von SES vom 22. Mai 2013

“Bomber vom Rhein“ Dennis Ronert will IBF-Junioren-Weltmeister werden!
Zweiter Titelfight in Weißenfels steht fest - Junioren WM im Cruisergewicht
Hauptkampf: Erste WM-Titelverteidigung von Dominic Bösel
+ + + 14. Juni 2013, Stadthalle Weißenfels / SPORT1 live ab 22.15 Uhr + + +

Dennis Ronert (17-0-0 (13 K.o.’s)), der “Bomber vom Rhein“ gehört bei SES zum jungen “Team Deutschland“. Am 14. Juni 2013 wird der ungeschlagene Profi in der Stadthalle Weißenfels erstmals in seiner Karriere um einen internationalen Titel boxen. Der 20-Jährige greift in Weißenfels nach der Junioren-WM-Krone der IBF im Cruisergewicht. Sein Gegner in diesem Duell wird der Georgier Gogita Gorgiladze (13-1-0 (10 K.o.’s)) sein. Wie Dennis Ronert hat auch der erst 19-jährige Gorgiladze die Mehrzahl seiner Fights vorzeitig gewonnen. Beide Boxer suchen die schnelle Entscheidung, haben den nötigen Punch in den Fäusten. Das verspricht einen Kampf mit Hochspannung.
Im Hauptkampf des Abends wird WBO-Junioren-Weltmeister Dominic Bösel (11-0-0, (4 K.o.’s)) aus Freyburg (Unstrut) seinen Gürtel gegen den Hallenser Chris Mafuta (12-3-0 (6)) verteidigen. Seine erste Titelverteidigung wird damit ein sachsen-anhaltisches Duell sein. In Weißenfels präsentiert sich erstmals das neu ins Leben gerufene “Team Deutschland“. Neben Team-Kapitän Dominic Bösel und Dennis Ronert gehören Moritz Stahl, Felix Lamm, Tom Schwarz und Tom Pahlmann zum SES-Nachwuchsteam.
SPORT1 berichtet live ab 22:15 Uhr aus der Stadthalle Weißenfels.

Meldung von Sauerland vom 20. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MIKKEL KESSLER

BOXGALA AM 25.05.2013, O2 ARENA, LONDON, ENGLAND

Bayern gegen Dortmund und Kessler vs. Froch II: London fest in deutscher Hand!

Eine Weltstadt, zwei Mega-Events, drei deutsche Teams: London rüstet sich für einen historischen Sportabend. Am 25. Mai treffen im Wembley-Stadion der FC Bayern München und Borussia Dortmund im Champions-League-Finale aufeinander. Auch die zweite Großveranstaltung in der britischen Hauptstadt findet mit deutscher Beteiligung statt. In der O2 Arena organisiert das Sauerland-Team das Rematch zwischen Mikkel Kessler und Carl Froch. Das Interesse ist riesig: Alle 18.000 Tickets für die Box-Nacht waren innerhalb eines Tages ausverkauft, US-TV-Gigant HBO überträgt nach Amerika und im englisch/dänischen Pay-per-View winken neue Rekorde.

In der roten Ecke: WBA-Weltmeister Mikkel Kessler, der „Viking Warrior“, dänischer Nationalheld mit 46 Siegen aus 48 Kämpfen (35 K.o.´s). In der blauen Ecke: Carl Froch, die Kobra, der in England zum Superstar aufgestiegene IBF-Champion mit 30 Siegen in 32 Kämpfen (22 K.o.´s). Vor drei Jahren standen sich die beiden Kontrahenten im Rahmen des Super-Six-Turniers gegenüber. Damals siegte Kessler in Dänemark in einem Wahnsinns-Kampf, der in die Geschichtsbücher einging. Jetzt reist er auf die Insel, um Froch das Rematch zu gewähren. „Im boxverrückten London hat es seit den neunziger Jahren keinen vergleichbaren Kampf gegeben“, so Promoter Kalle Sauerland. „Das ist ein Mega-Duell zwischen zwei Superstars auf Augenhöhe.“

Durch das deutsch-deutsche Finale ist das Interesse am Kampf noch weiter gestiegen. „Jetzt ist es an Carl Froch, die englische Ehre zu retten“, sagt Sauerland. „Doch das wird ihm nicht gelingen. Einen Mikkel Kessler in Topform wird er niemals schlagen können.“

Das Konzept, große PPV-Kämpfe direkt nach dem Champions-League-Finale auszustrahlen, hat sich bewährt. „Das haben wir letzten Mai im PARKEN-Stadion in Kopenhagen auch gemacht“, so Sauerland. „Damals knockte Kessler den Amerikaner Allan Green in der vierten Runde aus. Wir hoffen auf einen ähnlich erfolgreichen Abend. Es ist eine Ehre, einen solchen Kampf ausrichten zu dürfen.“

In Skandinavien ist der Sauerland-Boxstall seit langem Marktführer. Im Rahmen der „Nordic Fight Night“, die bis zu sieben Mal pro Jahr stattfindet, werden neue Talente an die Weltspitze herangeführt. Die Einschaltquoten im Viasat-Netzwerk in Dänemark, Schweden und Norwegen sind beachtlich, ebenso der sportliche Erfolg: der Däne Patrick Nielsen ist WBA-Intercontinental Champion im Mittelgewicht, Erik Skoglund erster WBC-Junioren-Weltmeister (Halbschwergewicht) Schwedens und Cecilia Braekhus nicht nur WBA-, WBC- und WBO-Weltmeisterin, sondern auch die beliebteste Sportlerin Norwegens.

Meldung von Sauerland vom 17. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / ALEXANDER POVETIN

BOXGALA AM 17.05.2013, CROCUS CITY HALL, MYAKININO, RUSSLAND

Povetkin bereit für Klitschko! Klarer Sieg gegen Weltranglistensiebten Wawrzyk!

Jetzt kann Wladimir Klitschko kommen! Das jedenfalls dürfte sich Alexander Povetkin am Freitagabend gesagt haben, nachdem er den WBA-Weltranglistensiebten Andrzej Wawrzyk (Polen) nach allen Regeln der Kunst besiegt hatte. Insgesamt dreimal schickte der 33-jährige Russe seinen Herausforderer zu Boden, dann stand er als Sieger durch technischen K.o. fest.

Vor den Augen von WBC-Weltmeister Vitali Klitschko, dem früheren WBA-Champion Nikolai Valuev und dem amerikanischen Kino-Star Steven Seagal ließ es der Titelverteidiger in der Crocus City Hall von Myakinino, in der Nähe von Moskau, nur zu Beginn verhalten angehen. Ab der zweiten Runde war davon gegen den an Reichweite und Größe deutlich überlegenen Wawrzyk nichts mehr zu sehen. Nachdem Povetkin seinen Gegner zuvor bereits an den Seilen gestellt hatte, überraschte er ihn mit einem rechten Schwinger zum Kinn. Der 25-jährige Pole ging zu Boden, rettete sich jedoch in die Rundenpause. Im dritten Durchgang legte der WBA-Weltmeister nach. Zunächst konnte sich Wawrzyk nach einem linken Haken zum Kopf nicht mehr auf den Beinen halten, dann schickte den Schwergewichtler aus Krakau der nächste Treffer zum dritten Mal in den Ringstaub. Der amerikanische Referee Russell Mora hatte daraufhin genug gesehen und brach den Fight ab.

Povetkin durfte sich damit über den 26. Sieg im 26. Profikampf freuen. „Es lief so, wie ich mir das vorgestellt hatte“, sagte der Mann aus Chekhov bei Moskau hinterher. „Zunächst habe ich mich noch ein wenig schwer getan, doch dann platzte der Knoten!“

Schon jetzt ist klar: In seinem nächsten Fight wird er auf den Ukrainer Wladimir Klitschko, den IBF-Weltmeister sowie WBA- und WBO-Super-Champion im Schwergewicht, treffen. Durch ein Gebot von über 23 Millionen US-Dollar hatte im letzten Monat der russische Veranstalter Hrunov Promotions das Austragungsrecht für den Mega-Fight im Schwergewicht ersteigert.

Der unterlegene Wawrzyk kassierte in Russland im 28. Fight die erste Niederlage als Profi.

Meldung von Sauerland vom 17. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Huck vs. Afolabi III – am 8. Juni live in der ARD

Huck in Zinnowitz: „Wenn andere in den Urlaub fahren, fängt meine Arbeit an!“

20 Grad Celsius, Sonnenschein und das Rauschen der Ostsee: Zu dieser Kulisse wacht seit heute Morgen WBO-Weltmeister Marco Huck (35-1-2, 25 K.o.´s) auf. Anders als bei den Touristen geht es für den Cruisergewichtler danach nicht in die Badehose - „Käpt´n“ Huck schlüpft in seine Trainingsklamotten! Denn der Champion befindet sich in Zinnowitz auf der Insel Usedom im Trainingslager für seinen Kampf am 8. Juni in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Zum dritten Mal trifft der 28-Jährige dabei auf den Briten Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s).

Daher lässt sich der Berliner von dem Urlaubsflair des Badeorts an der Ostsee nicht beeinflussen. „Zinnowitz ist wirklich schön, besonders bei so einem sommerlichen Wetter“, sagt Huck. „Aber ich bin hier, um zu arbeiten. Der 8. Juni rückt immer näher und ich muss die restliche Zeit nutzen, damit ich mir im Ring nichts vorzuwerfen habe. Selbst wenn die anderen Gäste hier sind, um sich zu entspannen, konzentriere ich mich nur auf das Training.“ Solche Situationen sind nicht neu für Huck, der schon seit fast neun Jahren als Profiboxer in den Ring steigt. „Bei meinem Beruf ist das ja fast immer der Fall. Wenn andere Menschen in den Urlaub fahren, um den Stress hinter sich zu lassen, fängt meine Arbeit erst richtig an.“

Ein weiterer Vorteil des Trainingslagers ist der Ostsee-Strand. Der weiche Sand eignet sich nämlich hervorragend für ausgedehnte Läufe. „Es macht Spaß, am Wasser entlang zu joggen. Dadurch, dass man im Sand ein wenig versinkt, muss man etwas mehr Kraft anwenden als bei einem Lauf auf Asphalt. Das kann meiner Fitness nur gut tun.“

Es scheint, als hätten sich die guten Arbeitsbedingungen in Zinnowitz schon rumgesprochen. Denn Huck-Gegner Ola Afolabi war ebenfalls auf der Insel Usedom, bevor es weiter nach Hamburg in die Sparringsphase ging. Das sieht Huck allerdings gelassen: „Das wird ihm für den Kampf in Berlin auch nicht helfen. Ich habe es schon einmal angekündigt und wiederhole mich da gerne: Ich werde ihn vernichten.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 16. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Huck vs. Afolabi III – am 8. Juni live in der ARD

Schlacht der Worte, Schlacht im Ring? Gereizte Kontrahenten oder Taktik?

Am 8. Juni tritt WBO-Weltmeister Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) zur Titelverteidigung gegen Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s) an. Es ist die dritte Auflage dieses WM-Fights - im ersten Duell im Dezember 2009 gewann Huck bei seiner ersten Pflichtverteidigung in Ludwigsburg knapp nach Punkten (115:113, 115:113 und 116:112), im Mai vergangenen Jahres gab es in Erfurt ein Unentschieden (114:114, 114:114 und 115:113). Zwar verteidigte der von Ulli Wegner trainierte WBO-Titelträger durch das Remis beim erneuten Aufeinandertreffen mit Ola Afolabi den WM-Titel, doch auch sein in London geborener Gegner behielt den Status als Pflichtherausforderer und Interims-Champion.

„Langsam fängt er an, mir auf die Nerven zu gehen“, sagte der 28-jährige Huck vergangene Woche zur Tatsache, dass er erneut gegen den gleichen Gegner ran muss. Seine Ankündigung: „Aller guten Dinge sind drei. Diesmal werde ich ihn vernichten!“ Der WBO-Weltmeister glaubt, er sei vor dem letzten Fight gegen Afolabi nach dem zwischenzeitlichen Ausflug ins Schwergewicht ein wenig demotiviert gewesen. Huck: „Trotz einer verkürzten Vorbereitung habe ich einen guten Kampf geboten und war zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe gezeigt, was für eine Moral in mir steckt, was ich alles abrufen kann. Wäre ich topvorbereitet gewesen, hätte ich ihn weggehauen!“

Bei dem verbalen Vorgeplänkel auf der Pressekonferenz in Berlin wollte aber auch Afolabi keineswegs zurückstecken. „Er redet davon, dass er gegen Povetkin gekämpft hat und dass dies viel Energie gekostet hat. Du bist der Weltmeister, du bist ein Kämpfer. Es ist egal gegen wen du kämpfst, du solltest immer für deinen nächsten Kampf bereit sein. Ich kaufe dir diese Ausrede nicht ab“, hielt der WBO-Interims-Titelträger den Ausführungen des Berliners entgegen. „Er redet auch davon, dass er hier zuhause ist und dass er hier eine gute Show liefern wird. Daran gibt es keine Zweifel. Er ist ein harter Kämpfer. Aber er kann machen, was auch immer er will. Am Ende stehen nur er und ich im Ring.“

Der vermeintliche „Heimvorteil“ stieß dem 33-jährigen Afolabi ohnehin kräftig auf. „Dies ist deine Heimat. Du kämpfst immer in Deutschland. Du bist kein Weltmeister, du bist Deutscher Meister. Weltmeister wie Max Schmeling oder Muhammad Ali haben auf der ganzen Welt gekämpft und deshalb bezeichnet man sie auch als echte Weltmeister. Es heißt nicht Berliner Champion, es heißt nicht Erfurter Champion, sondern Weltmeister! Kämpfe erst mal außerhalb deines Heimatlandes und gucke, was dann passiert“, schimpfte Afolabi und fügte hinzu: „Du hast mich nie umgehauen, du hast mir nie wehgetan. Aber ich habe dir wehgetan. Wer bist du denn überhaupt? Du bist ein Niemand!“

Harte Worte ins Gesicht von Marco „Käpt´n“ Huck, der seinen Cruisergewichts-Titel in der Max-Schmeling-Halle schon zum elften Mal verteidigen will. Glaubt sein Coach Ulli Wegner, dass Afolabi den WBO-Weltmeister mit den Äußerungen provozieren wollte, damit sich dieser am 8. Juni von seiner Marschroute abbringen lässt? „Da bin ich mir zu hundert Prozent sicher“, so der 71-jährige Erfolgstrainer. „Wahrscheinlich hofft Ola Afolabi, dass Marco dadurch leichter die Nerven verliert. Doch mit seinen Äußerungen hat er sich nur ins eigene Fleisch geschnitten und genau das Gegenteil bewirkt. Wir haben das längst durchschaut und Marco weiß, dass er immer dann die besten Kämpfe gemacht hat, wenn er sich ans taktische Gerüst hält.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 15. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / ALEXANDER POVETKIN

BOXGALA AM 17.05.2013, CROCUS CITY HALL, MYAKININO, RUSSLAND

WBA-Champion Povetkin voll fokussiert auf „letzte Hürde“ Wawrzyk

Am Freitag will Alexander Povetkin (25-0, 17 K.o.´s) den letzten Stolperstein vor dem Schwergewichts-Kracher mit Wladimir Klitschko (59-3, 50 K.o.´s) aus dem Weg räumen. Dann trifft der WBA-Weltmeister in der Crocus City Hall von Myakinino, Russland, auf Andrzej Wawrzyk (27-0, 13 K.o.´s). Besiegt er den polnischen Herausforderer in der Arena in der Nähe von Moskau, steht dem Mega-Fight im Spätsommer dieses Jahres nichts mehr im Wege. Heute trafen Titelverteidiger Povetkin und der 25-jährige Wawrzyk bei einer Pressekonferenz vor ihrem Fight verbal aufeinander. Hier nun die Stimmen der beiden Kontrahenten:

Alexander Povetkin (WBA-Weltmeister im Schwergewicht): „Das ist ein sehr wichtiger Kampf für mich, schließlich steht mein WM-Gürtel auf dem Spiel. Daher verspreche ich, alles abzurufen, was ich zu leisten imstande bin. Mein Gegner heißt am Freitag Wawrzyk und nicht Klitschko. Ich bin voll auf ihn fokussiert und will den Zuschauern einen tollen Fight bieten!“

Andrzej Wawrzyk (WM-Herausforderer): „Als ich das Angebot für einen Kampf gegen Povetkin bekam, habe ich ohne groß zu überlegen zugesagt. So eine Chance erhält man vielleicht nur einmal im Leben. Zudem stand ich bereits voll im Training und kann bestätigen, dass ich am Freitag alles dafür tun werde, um den Traum vom Kampf zwischen Povetkin und Klitschko wie eine Seifenblase zerplatzen zu lassen.“

Kostya Tszyu (Trainer Alexander Povetkin): „Alexander ist im Vergleich zum Beginn unserer Zusammenarbeit viel stabiler geworden. Mit jedem Training schlägt er härter in meine Pratzen und ich bin froh, dass ich diese Kraft nicht anderswo zu spüren bekomme. Wawrzyk kann sich schon mal warm anziehen, denn die Power von Alexander wird am 17. Mai den Unterschied ausmachen.“

Neben der WBA-WM im Schwergewicht, die sogar Vitali Klitschko in die russische Hauptstadt lockt, steht im zweiten Hauptkampf des Abends die WBA-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht auf dem Spiel. Dabei trifft WBA-Titelträger Denis Lebedev (25-1, 19 K.o.'s) auf den „Champion in Recess“ Guillermo Jones (38-3-2, 30 K.o.'s).

Meldung von Sauerland vom 14. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Huck vs. Afolabi III – am 8. Juni live in der ARD

Huck im Sparring: intensive Vorbereitung als Schlüssel zum Erfolg?

Am 8. Juni hat das Warten für Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) endlich ein Ende. Dann wird sich der WBO-Champion im Cruisergewicht wieder dem Berliner Publikum präsentieren. Vor heimischer Kulisse versucht der 28-Jährige gegen den fünf Jahre älteren Interims-Weltmeister Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s) den WM-Titel nach Version der WBO zum nunmehr elften Mal erfolgreich zu verteidigen. Dem Briten stand er dabei bisher zweimal gegenüber.

„Aller guten Dinge sind drei“, sagt Huck, dessen Vorbereitungen längst auf Hochtouren laufen. „Afolabi hat bisher kein Mittel gefunden, mich zu schlagen. Das wird ihm auch diesmal nicht gelingen!“ Diesen Aussagen will der Schützling von Trainer Ulli Wegner natürlich Taten folgen lassen. Dafür legt er sich ab dieser Woche im Training noch mehr ins Zeug, denn die Sparringsphase hat begonnen.

„Die Grundlagen sind gelegt. Nun wollen wir sehen, wie Marco unter Wettkampfbedingungen die von mir besprochene Taktik umsetzen kann“, so Meister-Coach Wegner. Der 71-Jährige ist sich sicher: „Afolabi ist schon eine recht spezielle Herausforderung – nicht zuletzt, weil Fritz Sdunek bei ihm in der Ecke steht. Doch ich denke, dass wir hierfür genau die richtigen Sparringspartner ausgewählt haben.“

Huck steht Anfang Juni übrigens zum ersten Mal seit mehr als zweieinhalb Jahren wieder in der Bundeshauptstadt im Ring, was ihn besonders motiviert. „Ich freue mich auf den Fight vor meiner Haustür in Berlin und möchte den Boxfans erneut ein Spektakel bieten“, verspricht der WBO-Weltmeister. „Daher gehe ich in der Vorbereitung wieder an meine Grenzen. Die Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle können sich auf ein echtes Highlight freuen!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 13. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / EDUARD GUTKNECHT

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Boxen im Ersten – am 8. Juni in der ARD

Gutknecht am 8. Juni: Wegner-Schützling will sich mit Titelgewinn zurückmelden!

Eduard Gutknecht (24-2, 9 K.o.´s) verliert seine Ziele nicht aus den Augen! Nach dem Verlust des EM-Titels im Februar gegen Jürgen Brähmer (Schwerin) will sich der Gifhorner am 8. Juni erfolgreich im Ring zurückmelden. Dabei wird es für den von Ulli Wegner trainierten Halbschwergewichtler gleich wieder um Titelehren gehen. Gutknecht greift in der Berliner Max-Schmeling-Halle nach der vakanten WBA-Intercontinental Meisterschaft.

„Für mich ist es wichtig, gleich wieder um einen Titel zu boxen“, weiß Gutknecht. Zwar steht noch nicht fest, gegen wen der 31-Jährige antreten wird, doch für ihn ist klar: „Ich war schon Europameister und stehe aktuell in der WBA-, WBC- und IBF-Weltrangliste in den Top-15. Ich will nicht warten und noch einmal ein paar Aufbaukämpfe machen - dafür fühle ich mich zu stark. Ich will gleich wieder oben angreifen. Denn mein Ziel war und ist der WM-Titel!“

Den im Februar erlittenen Rückschlag hat er abgehakt. „Ich denke, dass mir an dem Abend mein eigener Ehrgeiz einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Es war mehr für mich drin. Ich hätte den Kampf anders gestalten müssen und nicht so sehr auf meine Kraftwerte bauen sollen“, so der deutsche Halbschwergewichtler rückblickend. „Aber das spielt jetzt keine Rolle mehr. Ich will in Berlin den nächsten Sieg einfahren, um danach weitere Ziele ins Visier zu nehmen.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni - im Hauptkampf des Abends stehen sich Marco Huck und Ola Afolabi um die WBO-WM im Cruisergewicht gegenüber - sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 10. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Huck vs. Afolabi III – am 8. Juni live in der ARD

Wegner sicher: Die richtige Taktik wird über Sieg oder Niederlage entscheiden!

In knapp einem Monat kommt es in Berlin zur dritten Auflage zwischen WBO-Weltmeister Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) und Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s). Längst läuft die Vorbereitung des Cruisergewichts-Champions auf Hochtouren. Dabei setzt Trainer-Ikone Ulli Wegner auf Altbewährtes. „Anfangs stand das Konditions- und Krafttraining im Vordergrund. Bald beginnt die Sparringsphase.“

Während Fritz Sdunek mit WM-Herausforderer Afolabi derzeit in Zinnowitz verweilt, zieht der 71-jährige Huck-Coach sein Trainingsprogramm noch im Berliner Max-Schmeling-Gym durch. „Wenn Fritz diese Woche mit Afolabi im Trainingslager an der Ostsee ist, dann machen wir erst einmal sieben Tage lang Urlaub. Nach dieser Entspannung fangen wir dann wieder an, ernsthaft zu arbeiten“, so Wegner schelmisch.

Dass es kaum Geheimnisse bei diesem Kampf gibt - weder zwischen den Kämpfern, noch zwischen den Trainern - ist Wegner deutlich bewusst: „Wir wissen, ebenso wie unsere beiden Boxer, wie wer wen auf was einstellt und vorbereitet. Da gibt es keine großen Überraschungen. Dass Marco und Ola jetzt ein wenig Spannung in die Sache hereingebracht haben, spiegelt auch ihre Mentalität wieder - wenn einer anfängt, versucht der andere zu kontern. Das hat man auf der Pressekonferenz zu Wochenbeginn deutlich gemerkt.“

Entscheidend wird laut Wegner die Art der Kampfesführung sein. Genau hierauf will er sein besonderes Augenmerk legen, um den 28-jährigen Huck zur elften Titelverteidigung des WBO-Gürtels zu führen. „Die richtige Strategie wird hier über Sieg oder Niederlage entscheiden. Marco hat taktisch und technisch bessere Fähigkeiten als manche glauben – und genau hier wollen wir ansetzen. Wenn er voll da ist und mit Köpfchen agiert, sehe ich am 8. Juni klare Vorteile auf unserer Seite!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 8. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Huck vs. Afolabi III – am 8. Juni live in der ARD

Kalle Sauerland erwartet packendes Duell zwischen Huck und Afolabi

Am 8. Juni geht das Duell zwischen Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) und Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s) wohl in die entscheidende Runde. Dann stehen sich der WBO-Weltmeister und der Interims-Titelträger zum dritten Mal im Ring gegenüber. Laut Kalle Sauerland kann der Cruisergewichts-Fight in der Berliner Max-Schmeling-Halle eigentlich nur in einem wahren Feuerwerk enden.

Sauerland blickt auf die Vergangenheit zurück: Solche Trilogien bestritten zumeist nur die ganz Großen des Boxsports. „Muhammad Ali hatte gleich zwei solcher Rivalitäten - eine mit Ken Norton und die andere mit Joe Frazier. Mit Frazier lieferte sich Ali 1971 sogar den ‚Kampf des Jahrhunderts‘. Leonard gegen Duran in den 80er Jahren oder Gatti vs. Ward im letzten Jahrzehnt waren ebenfalls herausragende Aufeinandertreffen, die sich über drei Fights erstreckten.“

Ebenso emotionsgeladen sieht Sauerland den dritten Kampf zwischen Marco Huck und Ola Afolabi. „Bereits die ersten beiden Kämpfe waren spannende Duelle. Besonders das Rematch im Mai letzten Jahres hatte es in sich. Das war eine wahre Schlacht“, so der 36-Jährige, der dafür auch eine Erklärung parat hat: „Es war zum Teil Marcos vorherigem Kampf gegen Povetkin geschuldet, in dem er sich im Kampf um die Schwergewichts-Weltmeisterschaft knapp nach Punkten geschlagen geben musste. Diese Energieleistung hatte physisch und mental einige Körner gekostet. Trotzdem biss er sich durch und erkämpfte ein Unentschieden.“

Dass sich Huck und Afolabi auf Augenhöhe begegnen, ist Kalle Sauerland bewusst. „Aus Promotersicht freue ich mich, den Zuschauern so ein großartiges Event anbieten zu können.“ Ein Versprechen hat er abschließend noch parat. „Ich erwarte ein packendes Duell und bin mir sich, Marco will sich am 8. Juni in Bestform präsentieren!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 6. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Huck vs. Afolabi III: Schon jetzt fliegen die Fetzen!

Freunde werden sie wohl nicht! Auch wenn der Brite Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s) am Montag auf einer Pressekonferenz abschließend verkündete, nach dem WM-Kampf am 8. Juni werde er seinen Gegner Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) in den Arm nehmen und ihm die Hände reichen - so richtig glauben mochte man das nicht!

Zuvor hatten sich WBO-Weltmeister Marco „Käpt´n“ Huck und der Interims-Champion ein zünftiges Wortgefecht zum anstehenden WM-Kampf in der Berliner Max-Schmeling-Halle geliefert. Den Auftakt machte der 28-jährige Titelverteidiger: „Afolabi geht mir langsam auf die Nerven. Ich habe ihn im Dezember 2009 geschlagen. Nachdem ich im letzten Jahr gegen Alexander Povetkin um die Schwergewichts-WM geboxt hatte, fiel es mir schwer, mich für das Rematch im Mai 2012 zu motivieren. Dennoch glaube ich, dass ich den Kampf damals knapp gewonnen habe - auch wenn er nur als Unentschieden gewertet wurde. Diesmal passiert mir das nicht. Vor der eigenen Haustür werde ich gewinnen. Es wird kein Katz-und-Maus-Spiel. Es wird eine Schlacht - ohne Rücksicht auf Verluste!“

Dann polterte Afolabi los. „Huck dürfte gar kein Weltmeister mehr sein. Aus meiner Sicht hat er dreimal verloren: gegen Lebedev, gegen mich und gegen Arslan. Er sollte sich lieber Deutscher Meister, Champion von Berlin oder Erfurter Meister nennen – aber nicht Weltmeister“, so der 33-Jährige. Am 8. Juni wolle er Huck bei dessen Heimspiel demütigen. „Meinetwegen könnte ich schon an diesem Wochenende gegen ihn kämpfen.“ Dann wendete sich Afolabi mit seinem Gesicht dem Gegner zu und legte nach. „Jeder weiß, dass ich von der Technik her schon immer gut war, doch jetzt stimmt bei mir auch die Fitness. Am 8. Juni werde ich dir ernsthaft wehtun. Nach dem Kampf wirst du einen Rollstuhl benötigen“, so der in Los Angeles lebende Cruisergewichtler.

Es liegt also eine Menge Zündstoff in der Luft. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass sich mit Ulli Wegner (als Trainer von Huck) und Fritz Sdunek (als Afolabi-Coach) bei dem Duell in Berlin die beiden wohl populärsten und bekanntesten deutschen Box-Trainer in der blauen und roten Ecke gegenüberstehen.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von SES vom 5. Mai 2013

Francesco Pianeta bot beherzten Kampf!
Wladimir Klitschko siegt durch TK.o. in Runde 6
IBF / WBO / WBA / IBO Weltmeisterschaft im Schwergewicht
TK.o.-Sieg Wladimir Klitschko, 6. Runde, 2.52 min

SES-Schwergewichtler Francesco Pianeta musste sich in der SAP-Arena von Mannheim dem Super-Champion Wladimir Klitschko nach 6 Runden nach einem technischen K.o. geschlagen geben. Der Titelverteidiger bestimmte das Geschehen im Ring und dominierte den Fight mit seiner Größe und langen Reichweite. Francesco Pianeta versuchte immer wieder, die langen Arme und die „stehende Führhand“ von Wladimir Klitschko mit blitzschnellen Aktionen zu überwinden, fand dabei jedoch selten mit seinen Schlägen ins Ziel. Seine Angriffsaktionen unterband Klitschko immer wieder mit Halteaktionen und unterbrach so Pianetas Versuche, in die Halbdistanz zu kommen. Vom Mannheimer Publikum angefeuert und mit Sprechchören bedacht, setzte Francesco Pianeta unverdrossen mutig zu weiteren Kontern und Angriffsaktionen an. Aber nach weiteren harten Händen musste Francesco Pianeta in der vierten Runde erstmals zu Boden und wurde angezählt. Wladimir Klitschko witterte nun seine Chance und machte mehr Druck und versuchte die Ringdominanz noch deutlicher umzusetzen. Nach einem weiteren Niederschlag überstand der tapfer und mutig kämpfende Gelsenkirchener die 6. Runde dann nicht mehr. Nach 2.52 Minuten in der 6. Runde brach der Ringrichter das Duell ab, nachdem Francesco Pianeta noch einmal nach einer harten Rechten an die Schläfe zu Boden ging und angezählt wurde. Für den 28-jährigen Schwergewichtler Francesco Pianeta war dies die erste Niederlage seiner Profi-Karriere. Er sagte im Anschluss: „Ich bin sehr enttäuscht. Die Seele schmerzt. Es war einfach nicht mein Tag und Wladimir ist eben der verdiente und große Weltmeister.“
Nach dem Fight sagte Wladimir Klitschko: „Francesco hat natürlich alles versucht. Es waren die stärksten Schläge, die ich je gespürt habe. Wenn sie mich getroffen hätten, wäre ich auf dem Boden gewesen. Dieser Kampf, die Erfahrung daraus und sein sportlich fairer Auftritt im Vorlauf zu diesem Fight wird Francesco viel weiter bringen, als er jetzt vielleicht sieht und dieses dann später positiv nutzen. Er kann es schaffen – wie mein verstorbener Trainer Emanuel Stewart im letzten Sommer schon sagte – und Weltmeister werden!“
SES-Trainer Dirk Dzemski: „Wir hatten einen Plan, den wir nicht umgesetzt haben. Wladimir ist sehr gut in dem, was er macht. Wir wollten in die Halbdistanz, doch die Aktionen konnte Wladimir dann mit Klammern und Drücken gut und sicher unterbinden.“
SES-Promoter Ulf Steinforth: „Natürlich sind wir enttäuscht und traurig. Ich bin aber sehr stolz auf Francescos Auftritt, er hat beherzt und couragiert gekämpft. Ein Kompliment an Wladimir Klitschko, aber auch an unseren Francesco Pianeta, er wird seinen Weg machen!“

Christina Hammer nun auch Doppel-Championesse im Supermittelgewicht
WBO / WBF Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht
Einstimmiger Punktsieg Christina Hammer
Punktwertung: 100:89; 99:90; 99:90

Die Doppel-Weltmeisterin im Mittelgewicht, Christina Hammer, hat ihre Mission, in einer weiteren Gewichtsklasse Champion zu werden erfüllt. In der SAP-Arena von Mannheim besiegte sie die amtierende WBF-Weltmeisterin Zita Zatyko einstimmig nach Punkten und holte sich zusätzlich die vakante WBO-Krone im Supermittelgewicht. Über die gesamte Distanz von zehn Runden hatte die Boxerin vom Magdeburger SES-Team ihre Gegnerin dominiert und der Ungarin nicht den Hauch einer Chance gelassen. Zita Zatyko konnte dem technisch brillanten Box-Stil der Dortmunder kaum Paroli bieten und musste einige harte Treffer einstecken. Schon in Runde 4 ging die Ungarin nach einem harten Kopftreffer zu Boden und musste auch in den folgenden Runden harte Kombinationen einstecken. Mit ihrem eindeutigen Punktsieg beherrscht die Nummer 1 der Welt im Mittelgewicht, Christina Hammer nun auch die nächst höhere Gewichtsklasse und konnte stolz zwei weitere WM-Gürtel in ihre Sammlung einreihen. Das Mannheimer Publikum spendete schon im Kampfverlauf lauten Beifall und feierte am Ende des Kampfes Christina Hammer lautstark. Ein beeindruckender Auftritt bekam den verdienten Lohn!

Moritz Stahl besiegt den erfahrenen Olegs Fedotovs
Einstimmiger Punktsieg Moritz Stahl
Punktwertung: 60:53; 60:53; 59:54

SES-Supermittelgewichtler Moritz Stahl, der sich bisher stets als „Kurzarbeiter“ in Szene setzte, ging in Mannheim erstmals über die volle Distanz von. In einem sehenswerten Auftritt dominierte er den erfahrenen Olegs Fedotovs jedoch klar, konnte in schönen Szenen sein großes Talent unter Beweis stellen und fuhr am Ende einen einstimmigen Punktsieg ein. Mit knallharten Rechten, Kombinationen zu Kopf und Körper erschütterte Stahl seinen lettischen Gegner ein ums andere Mal, konnte diesen auch in der sechsten Runde mit seiner stärksten Waffe, der rechten Gerade zu Boden strecken, doch Fedotovs stellte sich tapfer dem jungen Superschwergewichtler aus Halle / Saale und rettete sich bis zum Schlussgong.

Meldung von SES 3. Mai 2013

Weltmeisterschaft im Schwergewicht
Wladimir Klitschko vs. Francesco Pianeta
Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht
Christina Hammer vs. Zita Zatyko
4. Mai 2013, SAP Arena Mannheim, RTL live ab 22.10 Uhr

Am morgigen Samstag bestreitet Schwergewichtler Francesco Pianeta in der SAP Arena von Mannheim den Kampf seines Lebens. Er fordert den Super-Champion Wladimir Klitschko heraus. Bei der Firma ABC Druck GmbH in Heidelberg fand am heutigen Freitag das Offizielle Wiegen vor dem Kampfabend in Mannheim statt. Titelverteidiger Wladimir Klitschko und Francesco Pianeta schauten sich nach der Wiegezeremonie noch einmal tief in die Augen. Zuvor waren die Kampfgewichte der beiden Kontrahenten ermittelt worden. Der Weltmeister brachte 113,0 Kilogramm auf die Waage. Der SES-Profi Francesco Pianeta wog 109,0 Kilogramm. In den Duellen vor dem Hauptkampf treffen Christina Hammer und Zita Zatyko aufeinander. Die beiden Damen boxen um die vakante WBO und die WBF-Krone im Supermittelgewicht. Die amtierende Mittelgewichtsweltmeisterin Christina Hammer brachte 73,5 Kilogramm auf die Waage und die amtierende WBF-Weltmeisterin im Supermittelgewicht Zita Zatyko wog 75,5 Kilogramm. Der junge Supermittelgewichtler Moritz Stahl bestreitet in der SAP Arena seinen 5. Profieinsatz. Er wog heute 77,0 Kilogramm. Sein Gegner Olegs Fedotovs wog ebenfalls 77,0 Kilogramm

Meldung von Sauerland 2. Mai 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 08.06.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Huck vs. Afolabi III - am 8. Juni live in der ARD

Vorverkauf für die Cruisergewichts-WM mit Marco Huck läuft!

Für viele Boxfans ist es das Highlight des Jahres: Am 8. Juni trifft WBO-Weltmeister Marco „Käpt´n“ Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) in der Berliner Max-Schmeling-Halle auf den 33-jährigen Interims-Titelträger des Verbandes, Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s). Ab sofort gibt es die Eintrittkarten für den mit Spannung erwarteten WM-Fight.

Beide Cruisergewichtler standen sich schon zweimal gegenüber: Das erste Aufeinandertreffen, es war die erste Pflichtverteidigung Hucks, endete am 5. Dezember 2009 in Ludwigsburg mit einem knappen Punktsieg (115:113, 115:113 und 116:112) für den in Berlin lebenden Titelverteidiger. Im zweiten Duell, am 5. Mai letzten Jahres, trennten sich beide Kontrahenten nach zwölf dramatischen Runden unentschieden (114:114, 114:114 und 115:113).

„Beide Kämpfe waren extrem spannend“, weiß Huck. „Beim ersten Fight in Ludwigsburg hatte ich in der fünften Runde ein paar schwere Momente zu überstehen. Doch letztendlich habe ich verdient gewonnen. Im Mai 2012 in Erfurt war es eine echte Materialschlacht. Mit meinem unbändigen Willen habe ich da in der Schlussphase noch viele Treffer landen können. Doch die Punktrichter werteten den Kampf nur als Unentschieden.“

Am 8. Juni will der 28-Jährige deshalb nichts dem Zufall überlassen. „Ich werde hundertprozentig vorbereitet sein. Diesmal werde ich Afolabi deutlich seine Grenzen aufweisen“, verspricht der Schützling von Trainer Ulli Wegner.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

 

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