März 2013

Meldung von Sauerland vom 27. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER, JACK CULCAY

BOXGALA AM 27.04.2013, SPORTHALLE, HAMBURG

Boxen im Ersten - am 27. April live in der ARD

Brähmer und Culcay: Gegner für Hamburg stehen fest!

Jürgen Brähmer (39-2, 30 K.o.´s) und Jack Culcay (14-0, 10 K.o.´s) freuen sich auf ihren nächsten Auftritt in der Sporthalle Hamburg. Am 27. April verteidigen die beiden Boxer aus dem Sauerland-Team ihre jeweiligen Titel. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag wurden jetzt einen Monat vor der Box-Nacht in der Hansestadt im Hotel Gastwerk die Gegner bekannt gegeben. Dabei verteidigt Brähmer die Europameisterschaft im Halbschwergewicht gegen den Franzosen Tony Averlant (18-7-2, 4 K.o.´s). Culcay trifft indes bei der dritten Titelverteidigung der WBA-Intercontinental Meisterschaft im Halb-Mittelgwicht auf den Argentinier Guido Nicolas Pitto (17-1, 7 K.o.´s) aus Argentinien.

„Ich werde Tony Averlant nicht unterschätzen. Gegen Eduard Gutknecht hat er letztes Jahr bewiesen, dass er ein guter Fighter ist und hätte beinahe den Titel errungen. Ich hatte mir diesen Kampf angeschaut und weiß daher, was mich erwartet“, bestätigt der 34-jährige Schweriner. Im Vergleich zu seinem letzten Kampf will er sich auf jeden Fall steigern. „Ich weiß, dass ich es besser kann. In Berlin stand ich seit langer Zeit zum ersten Mal wieder im Ring und habe mich zum ersten Mal nach längerer Zeit wieder ernsthaft vorbereitet. Diese Professionalität setzt sich jetzt weiter fort. Am 27. April werden die Zuschauer das im Ring sehen“, verspricht der Schützling von Trainer Karsten Röwer.

Die nächste Hürde in Richtung Weltspitze will auf der gleichen Veranstaltung Jack Culcay nehmen. Mit Guido Nicolas Pitto trifft der 27-Jährige laut eigener Aussage auf seinen bisher besten Gegner. „Pitto kommt mit Sicherheit nicht zum Verlieren nach Hamburg.“ Den Kampfstil seines kommenden Gegners hat der Schützling von Trainer Ismael Salas schon analysiert. „Er boxt recht unsauber und zieht häufig den Ellenbogen nach. Da muss ich hellwach sein. Daneben zeichnet ihn eine sehr gute Kondition aus. Pitto versucht, seine Gegner regelrecht zu überrollen. Diese Chance werde ich ihm aber nicht geben“, beteuert der seit vier Jahren in Hamburg wohnhafte Culcay.

Auf jeden Fall freuen sich alle Beteiligten auf das Box-Event in der Sporthalle Hamburg: „Ich habe hier nicht nur mein Profidebüt gegeben, sondern auch schon um die Weltmeisterschaft geboxt. Da komme ich natürlich gerne hierher zurück“, so Rechtsausleger Brähmer. Jack Culcay wollte auf jeden Fall in Hamburg boxen. „Ich habe am 19. Dezember 2009 meinen ersten Profikampf in Schwerin bestritten. Damals hat Jürgen Brähmer um die WBO-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht geboxt. Nun bestreite ich neben ihm den zweiten Hauptkampf am 27. April in Hamburg. Ich kann es kaum erwarten“, so der schon im Vorfeld begeisterte Jack Culcay.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 27. April sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von SES vom 25. März 2013

SES-Coach Dirk Dzemski auf der Erfolgsstraße!
+ + + Drei Champions in 14 Stunden + + +

SES-Coach Dirk Dzemksi hat am vergangenen Wochenende innerhalb von 14 Stunden drei Schützlinge zu Champions gemacht. Robert Stieglitz wurde nach seinem fulminanten Sieg über Arthur Abraham wieder WBO-Weltmeister im Supermittelgewicht. Außerdem konnte sich Lukas Konecny den Gürtel des WBO-Europameisters im Mittelgewicht umschnallen. Als ganz besonderes persönliches I-Tüpfelchen kürte sich am Sonntagmittag sein 16-jähriger Sohn Tom zum Jugend-Landesmeister von Sachsen-Anhalt in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Und wie es sich für einen ehrgeizigen Trainer und Vater gehört, sekundierte er dem jungen Nachwuchssportler in der Ecke selbst. Die Daumen außerhalb des Rings hielt übrigens der frischgebackene Weltmeister Robert Stieglitz. Bei so viel Sachkunde und Erfolgsrückhalt konnte einfach nichts schief gehen. Jetzt bereitet sich Tom Dzemski auf die Deutsche Meisterschaft vor.

Meldung von SES vom 24. März 2013

Ergebnisse Boxgala, 23. März 2013
GETEC Arena, Magdeburg
Robert Stieglitz holt den ausgeliehenen WM-Gürtel zurück
Ausverkaufte GETEC-Arena feiert den Magdeburger Weltmeister
WBO Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht, 12 Rd.
Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz
tK.o.-Sieg Robert Stieglitz
Cesar Ramos:
José Ignacio Martinez:
Clark Sammartino:
Robert Stieglitz machte sein Versprechen war und holte sich vor einer ausverkauften GETEC-Arena mit 7.000 Zuschauern den WBO-WM-Titel im Supermittelgewicht zurück. Bereits in der 4. Runde war Arthur Abraham enthront. Der WBO-Weltmeister von 2012 ist 2013 wieder Champion.
Robert Stieglitz hatte bereits in der 1. Runde gezeigt, dass er den Gürtel zurück haben wollte. Er griff den Weltmeister Arthur Abraham offensiv an und versuchte, ihn an den Seilen zu stellen. In Magdeburg stand ein anderer Robert Stieglitz im Ring als in Berlin. Der SES-Profi machte Tempo und Druck und brachte den Weltmeister damit aus dem Konzept. In der 2. Runde traf er Abraham schwer am linken Auge, dass in der Folge immer weiter zuschwoll. Der Berliner fand gegen den Druck von Stieglitz kein Mittel. In der 3. Runde erteilt der Ringrichter an Arthur Abraham eine Verwarnung wegen Haltens. Aus der Pause zur 4. Runde kam der Schützling von Ulli Wegner nicht mehr in den Kampf zurück. Wegen der Augenverletzung wurde der Fight abgebrochen. Robert Stieglitz siegte damit vorzeitig durch technischen K.o.
In der anschließenden Pressekonferenz sagte Robert Stieglitz: „Ich habe immer gesagt, dass der Gürtel nur ausgeliehen war. Das Versprechen habe ich gehalten. Die Taktik habe ich umgesetzt. Wir wollten ihn mit Druck brechen.“
Dirk Dzemski: „Ich bin stolz auf Robert. Wir hatten eine sehr intensive Vorbereitung. Das ganze Team hat eine perfekte Arbeit geleistet.“
Arthur Abraham: „Ich gratuliere Robert. Ich habe auf dem linken Auge nichts mehr gesehen. So eine Verletzung hatte ich noch nie.“
Ulli Wegner: „Glückwunsch an SES. Ich ziehe vor Robert Stieglitz den Hut, wie er an eine Aufgabe herangeht. Das habe ich immer gesagt.“
Ulf Steinforth: „Ich habe immer an Robert geglaubt. Ich bin sehr stolz auf ihn.“
Wilfried Sauerland: „Wir wissen, dass Arthur ein Spätstarter ist. Er wäre sicher in der 6. oder 7. Runde losgegangen.“
Lukas Konecny mit Löwensieg trotz schwerer Cut-Verletzung
SES-Profi wird neuer WBO-Europameister
WBO Europameisterschaft im Mittelgewicht, 12 Rd.
Karim Achour vs. Lukas Konecny
Technischer Punktsieg Lukas Konecny
(118:110; 116:112; 118:110)
Ex-Europameister und WBO-Weltmeister im Superweltergewicht Lukas Konecny startete am Samstag in Magdeburg seine Mission „Mittelgewicht“. Und er setzte in der neuen Gewichtsklasse mit einem Sieg über den französischen Meister Karim Achour und dem Gewinn der WBO-Europameisterschaft schon mal ein Zeichen. Zu Beginn des Titel-Duells zeigte Lukas Konecny zunächst Übersicht und versuchte, den Stil des Franzosen zu lesen. Er baute den Druck von Runde zu Runde auf. Karim Achour zeigte eine stabile Deckung und setzte immer wieder eigene Akzente. In der 3. Runde Lukas Konecny zog durch einen unabsichtlichen Kopfstoß einen Cut über dem linken Auge zu. Obwohl der SES-Profi durch die stark blutende Verletzung in der Folge behindert war, blieb er offensiv und bestimmte weiter das Geschehen im Seilgeviert. Der Franzose war zu jeder Zeit ein gefährlicher Kämpfer. Er suchte immer wieder in der Verletzung über dem Auge von Konecny ein Ziel. Doch der gebürtige Tscheche kämpfe routiniert und mit seinem echten Boxerherz um den Sieg. In der 8. Runde konnte sich Karim Achour wegen der Verletzungsbeeinträchtigung bei Lukas Konecny stärker in Szene setzen. Der Cut war im Verlauf des Fights größer geworden und blutete nun immer stärker. Der Ex-Weltmeister beeindruckte im letzten Teil des Faustgefechts damit, dass er trotz des Cuts seinen Mann stand. Er übernahm erneut das Zepter und attackierte Karim Achour mit Schlagkombinationen. In der letzten Runde brach Ringrichter Ingo Barrabas das Duell nach 1:24 Minuten wegen der Verletzung ab. Da der Kampf über 4 Runden gegangen war, wurden nun die Punkte ausgezählt. Die Jury fällte eine einstimmige technische Punktentscheidung und kürte Lukas Konecny zum neuen WBO-Europameister im Mittelgewicht.
Melissa McMorrow verteidigt Titel mit Dauerfeuer
WBO/WIBF Weltmeisterschaft im Fliegengewicht, 10 Rd.
Nadia Raoui vs. Melissa McMorrow
Punktsieg Melissa McMorrow
(99:91; 94:96; 96:94)
Doppel-Weltmeisterin Melissa McMorrow verteidigte am vergangenen Samstag vor einer ausverkauften GETEC-Arena in Magdeburg ihre Kronen der WIBF und WBO im Fliegengewicht erfolgreich. Gegen Nadia Raoui aus Essen fuhr sie einen Punktsieg ein. Titelverteidigerin Melissa McMorrow startete ihren ersten Fight unter SES-Flagge offensiv. Sie teilte beständig Schlagserien gegen ihre Kontrahentin Nadia Raoui aus. Die Herausfordererin aus Essen sah sich von Beginn an in der Defensive und hatte Mühe, in den Kampf zu finden. Bei den unaufhörlichen Kombinationen der Weltmeisterin fand auch Nadia Raoui hin und wieder mit ihren Fäusten in Ziel in der offenen Deckung von Melissa McMorrow, doch der Kampfmotor der Titelverteidigerin lief Runde für Runde auf Hochtouren. Daran scheiterte jegliches Angriffskonzept von Raoui. Mit ihrem druckvollen Kampfstil hatte die US-Amerikanerin bereits Susi Kentikian entthront. Selbst bis zum letzten Viertel der Kampfdistanz ließ die Weltmeisterin in ihrem Tempo nicht nach und gestaltete das Duell von der Mitte des Rings aus. Nadia Raoui hatte zwar versucht, ab der Hälfte mehr eigene Aktionen zu setzen, konnte McMorrow jedoch damit nicht bremsen. Bis zum Schlussgong der letzten Runde fightete die Weltmeisterin und ließ ihrer Kontrahentin keine Chance auf den Sieg.
Blitz-K.o. für Moritz Stahl nach einer Minute
Halbschwergewicht, 4 Rd.
Joszef Orsos vs. Moritz Stahl
K.o.-Sieg Moritz Stahl, 1:09 min, 1. Rd.
SES-Profi Moritz Stahl machte bei seinem Einsatz am Samstag in der Magdeburger GETEC-Arena kurzen Prozess. Er stand in einem über 4 Runden angesetzten Halbschwergewichtsduell dem Ungarn Joszef Orsos gegenüber. Bereits nach einer Minute in der 1. Runde landete er einen wirkungsvollen Leberhaken und schickte seinen Gegner damit zu Boden. Der Ringrichter zählte den Ungarn daraufhin aus. Damit siegte Moritz Stahl auch in seinem vierten Profieinsatz in Folge vorzeitig und stellte sein großes boxerisches Talent unter Beweis.

Meldung von Arena vom 23. März 2013

"Das war einer der härtesten Jungs, gegen die ich je im Ring gestanden habe", sagte Odlanier Solis nach seinem einstimmigen Punktsieg über den zuvor ungeschlagenen Norweger Leif Larsen am Freitagabend in der Berliner Universal Hall. "Der Typ hat einen Eisenschädel und kann außerdem richtig hart hauen." Der Olympiasieger und mehrfache Amateur-Weltmeister tat sich gegen Larsen deutlich schwerer, als die meisten Experten vor dem Kampf erwartet hatten.

"Man hat Solis angemerkt, dass die langen Pausen zwischen den Kämpfen ihm nicht gut tun", so Promoter Ahmet Öner. "Er sah ein bisschen rostig aus. Auf der anderen Seite war Larsen ungeschlagen und ist natürlich auch eine echte Kante. Der Norweger hat beherzt geboxt und viele harte Treffer ungerührt genommen. Eins ist ganz klar: Er hat sich als Sparringspartner für Solis empfohlen, wenn die größeren Kämpfe kommen. Es ist jetzt wichtig, dass Solis schnell wieder in den Ring kommt und seinen Rhythmus findet." Nach zwölf Runden werteten alle drei Punktrichter zu Gunsten von Solis, der damit seinen IBF Intercontinental Champion Titel im Schwergewicht erfolgreich verteidigen konnte.

Auch der ehemalige WBC Silber Champion im Weltergewicht Selcuk Aydin musste gegen den erfahrenen Giuseppe Lauri über die Distanz. Im Kampf um den vakanten PABA Titel im Halbweltergewicht ließ Aydin aber von Beginn an keinen Zweifel daran, wer der Herr im Ring ist. "Selcuk hatte nur eine sehr kurze Vorbereitung, dafür hat er das Problem ordentlich gelöst", sagte Öner. "Er ist über die vollen zehn Runden marschiert, hat also keine konditionellen Defizite. Das ist eine gute Erkenntnis. Und Lauri hat sich deutlich besser geschlagen und aus der Affäre gezogen, als ich erwartet hätte." Der Türke aus Trabzon am Schwarzen Meer war mit seiner Leistung nicht hundertprozentig zufrieden. "Es war ein erster Schritt auf dem Weg zurück, aber mit Sicherheit noch nicht das Optimum", so Aydin selbstkritisch.

Beeindruckend war der Kurzauftritt von Ex-Weltmeister Ruslan Chagaev, der den amerikanischen Journeyman Mike Sheppard in der ersten Runde mit einem schönen linken Aufwärtshaken ausknocken konnte. Außerdem sicherte sich Ünsal Arik aus Regensburg den vakanten IBF Intercontinental Titel im Supermittelgewicht durch einen umstrittenen Abbruchsieg über Francis Cheka. Und Eva Halasi krönte sich durch einen einstimmigen Punktsieg über Ivana Habazin zur neuen IBF Weltmeisterin im Weltergewicht.

Meldung von SES vom 22. März 2013

Offizielles Wiegen in Magdeburg
+ + + Die Revanche: Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz + + +
Internationale Boxgala, 23. März 2013, GETEC Arena, Magdeburg, ARD live ab 23:00 Uhr

Mm Magdeburger Einrichtungshaus “Maco Möbel” absolvierten die Kämpferinnen und Kämpfer der morgigen Boxgala in der GETEC Arena das Offizielle Wiegen. Rund 500 Zuschauer hatten sich zum Zeremonie vor dem Kampfabend eingefunden. Die beiden Hauptkämpfer WBO-Weltmeister Arthur Abraham und sein Herausforderer, der Magdeburger Robert Stieglitz wurden dabei unter viel Beilfall empfangen. Der Champion brachte 76,23 Kilogramm auf die Waage. SES-Profi Robert Stieglitz wog glatt 76,0 Kilogramm. Die Revanche zwischen den beiden Supermittelgewichtlern überträgt die ARD am Samstag in der Sendung Boxen im Ersten live ab 23 Uhr. Beim Wiegen fanden sich auch die Fighter der anderen Titelkämpfe ein. Melissa McMorrow wird gegen Nadia Raoui die WM-Gürtel der WIBF und WBO im Fliegengewicht verteidigen. Die Weltmeisterin, die erstmals unter SES-Flagge boxt, wog 50,2 Kilogramm. Nadia Raoui brachte 49,8 Kilogramm auf die Waage. Lukas Konecny kämpft in der GETEC Arena um die vakante WBO-Europameisterschaft im Mittelgewicht. Sein Kampfgewicht betrug 72,3 Kilogramm. Sein Gegner, der Franzose Karim Achour wog ebenfalls 72,3 Kilogramm.
Die Paarungen und Gewichte
1. Kampf / Halbschwergewicht, 4 Rd.
Josef Orsos (79,2 kg) vs. Moritz Stahl (78,9 kg)
2. Kampf / Halbschwergewicht, 6 Rd.
Josef Obeslo (79,2 kg) vs. Enric Köllig (80,4 kg)
3. Kampf / Supermittelgewicht, 8 Rd.
Baker Barakat (77,0 kg) vs. George Groves (77,0 kg)
4. Kampf / Schwergewicht, 8 Rd.
Gbenga Oloukun (111,8 kg) vs. Edmund Gerber (106,0 kg)
5. Kampf / WBO-WIBF-Weltmeisterschaft im Fliegengewicht, 10 Rd.
Nadia Raoui (49,8 kg) vs. Melissa McMorrow (50,2 kg)
6. Kampf / WBO-Europameisterschaft im Mittelgewicht, 12 Rd.
Karim Achour (72,3 kg) vs. Lukas Konecny (72,3 kg)
7. Kampf / Schwergewicht, 10 Rd.
Michael Sprott (110,3 kg) vs. Robert Helenius (108,6 kg)
8. Kampf / WBO-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht, 12 Rd.
Robert Stieglitz (76,0 kg) vs. Arthur Abraham (76,23 kg)

Meldung von Klitschko Management vom 22. März 2013

KLITSCHKO für Sports Emmy Awards nominiert

Hamburg, 22. März 2013. Die National Academy of Television Arts and Sciences (NATAS) hat den Dokumentarfilm KLITSCHKO für die renommierten 34. Annual Sports Emmy® Awards nominiert. Die Gewinner werden am 7. Mai in New York City bekannt gegeben.

Der Kino-Dokumentarfilm KLITSCHKO erzählt die Geschichte der beiden Schwergewichts-Champions Vitali und Wladimir Klitschko. Die außergewöhnlichen Brüder aus der Ukraine sind Ikonen, Vorbilder und Helden. Der Mythos des stärksten Mannes der Welt hat ein Gesicht, oder besser gesagt zwei: Die Klitschkos. Der Kinofilm erzählt die Geschichte von der vom sozialistischen Drill geprägten Kindheit in der Ukraine, über die ersten Erfolge als Amateure, den Umzug nach Deutschland, bis zum Aufstieg zu internationalen Superstars des Boxsports, die kurz davor stehen, die Weltmeistertitel von fünf Boxverbänden zu halten. Dabei werden auch Niederlagen und Rückschläge, der steinige Weg zur Spitze, die Karrieretiefs und triumphalen Comebacks sowie die Konflikte zwischen den Brüdern nicht ausgespart.

Durch spannende Gespräche mit Wegbegleitern und Gegnern, bewegende Einblicke in das Privatleben (erstmals treten Klitschkos Eltern vor die Kamera) sowie noch nie gesehene Aufnahmen der kräftezehrenden Kampfvorbereitungen und spektakulären Boxkämpfe gelingt Regisseur Sebastian Dehnhardt ein intimes und faszinierendes Portrait zweier Ausnahmesportler, die vor allem eins sind: Brüder.

KLITSCHKO ist im Handel als DVD und Blu-Ray erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 21. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / GEORGE GROVES

BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG

Boxen im Ersten – am 23. März ab 23.00 Uhr in der ARD

Mit Groves weiterer Top-Fighter in Magdeburg am Start!

Am Samstag treffen Arthur Abraham (36-3, 28 K.o.´s) und Robert Stieglitz (43-3, 24 K.o.´s) in einem Rematch um die WBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht aufeinander. Doch die Gewichtsklasse der beiden deutschen Hauptkämpfer beherbergt international noch weitere hochklassige Boxer. Mit George Groves (17-0, 13 K.o.´s) stellt sich am 23. März einer dieser Fighter dem Publikum in der GETEC-Arena vor. Er trifft dort in einem auf acht Runden angesetzten Kampf auf den in Euskirchen lebenden Syrer Baker Barakat (37-13-4, 25 K.o.´s).

Für den 24-jährigen Engländer ist es allerdings keine Premiere, in einem deutschen Ring zu boxen. Bereits im November 2009 zeigte er in Nürnberg sein Können und bezwang den Weißrussen Kanstantsin Makhankou einstimmig nach Punkten. Nach inzwischen 17 Siegen im Profilager belegt der 24-jährige Brite in den Weltranglisten der IBF und WBO Position zwei. Somit ist es durchaus möglich, dass der Schützling von Coach Adam Booth - der bekanntlich ja auch den früheren Schwergewichts-Weltmeister David Haye trainiert - in absehbarer Zeit auf den Sieger des Fights Abraham vs. Stieglitz treffen könnte.

„Wir freuen uns, mit George Groves am Samstag einen weiteren Super-Mittelgewichtler der Extraklasse zu präsentieren. Sein attraktiver Kampfstil, dem er seine hohe K.o.-Quote verdankt, wird das Publikum in Magdeburg begeistern“, so Kalle Sauerland über den bisher ungeschlagenen Mann aus London.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 23. März sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen und über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de .

Meldung von Sauerland vom 21. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG

Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz II – am 23. März ab 23.00 Uhr live in der ARD

„Handschuh-Tricks“ lassen Abraham und Wegner kalt

Maximal 10 Unzen dürfen die Wettkampf-Box-Handschuhe von WBO-Weltmeister Arthur Abraham (36-3, 28 K.o.´s) und Robert Stieglitz (43-3, 24 K.o.´s) am Samstag (ab 23 Uhr live in der ARD) wiegen. In seiner Heimatstadt Magdeburg möchte der Herausforderer aus Sachsen-Anhalt am Samstag „König" Abraham wieder entthronen. Und wie? „Mit neuen Handschuhen", sagt Stieglitz. Im ersten Kampf benutzte er noch weichere, um seine Schlaghand zu schützen. „Das war die falsche Wahl", sagt der 31-Jährige, der sich nach seiner Niederlage vom 25. August 2012 übrigens seine Schlaghand operieren ließ, heute. Nun kommen die „harten" Handschuhe ins Spiel. Stieglitz-Trainer Dirk Dzemski prophezeite der „Magdeburger Volksstimme" dadurch schon mal „eine höhere Schlagkraft von 20 bis 30 Prozent." Hört sich gewaltig an - lässt den Super-Mittelgewichts-Weltmeister Arthur Abraham aber ziemlich kalt. „Er kann sich jeden x-beliebigen Handschuh anziehen. Seine Schlagkraft wird aber nicht an meine heranreichen", sagt der 33-jährige WBO-Champion. Auch Sauerland-Sportdirektor Hagen Doering reagierte cool auf die neue „Wunderwaffe": „Das sind die üblichen Geplänkel vor einem Kampf. Arthur wird den Kampf für sich entscheiden, eventuell sogar vorzeitig." Und Trainer-Legende Ulli Wegner (70 Jahre) kommentierte vielsagend: „Pffff...."

Außerdem verriet Stieglitz-Trainer Dirk Dzemski in einem Interview, dass neben der neuen Wahl zu harten Handschuhen, die boxerischen Qualitäten seines Schützlings ausschlaggebend für den Kampfverlauf seien. Dzemski: „Ich denke, dass Präzision, Schnelligkeit und Auge entscheidender sind als rohe Kräfte und Gewalt."

Abraham trocken: „Na dann haue ich ihn doch einfach k.o."

Ein paar wenige Eintrittskarten für die Box-Nacht am 23. März sind noch in allen bekannten Vorverkaufsstellen und über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de

Meldung von SES vom 21. März 2013

Zwei Löwenherzen im Bund!
+ + + Robert Stieglitz übernimmt Patenschaft für asiatischen Löwen im Zoo Magdeburg + + +
Am Samstag erwartet der Magdeburger Ex-Weltmeister
den WBO-Champion Arthur Abraham zum Rematch in der “Höhle des Löwen”

SES-Profi Robert Stieglitz hat die Patenschaft für den asiatischen Löwen “Parys“ im Zoo Magdeburg übernommen. WBO-Champion Arthur Abraham wird am Samstag in der “Höhle des Löwen" in der Otto-Stadt Magdeburg auf einen optimistischen Robert Stieglitz treffen. Für Robert Stieglitz ist die Patenschaft für die 11-jährige männliche Raubkatze auch ein symbolischer Bund mit dem beidseitigen “Löwenherz“. “Der Löwe“, so Stieglitz, “hat viele Eigenschaften, die auch für mich gelten: unbändige Kraft, Dominanz, kämpferische Einstellung.“ Mit dem berühmtem “Löwenherz“, so glaubt Robert, wird ihm der “König der Tiere“ zusätzliche Kraft und Motivation im WM-Kampf mit Abraham spenden. “Arthur soll sich ,warm’ anziehen, ihn erwartet hier in meiner Heimatstadt in der GETEC-Arena sprichwörtlich die “Höhle des Löwen“, so Robert Stieglitz. Die Patenschaft für den Magdeburger Löwen ist auch ein Beitrag zum Artenerhalt. Weltweit schätzt man den Bestand der asiatischen Löwen, die in Indien beheimat sind, nur noch auf weniger als 300 Tiere.

Meldung von Sauerland vom 20. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG

Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz II – am 23. März ab 23.00 Uhr live in der ARD

Riesige Boxbegeisterung in Magdeburg – Andrang wie zu besten Ottke-Zeiten

Was für ein Fan-Interesse am Mittwochnachmittag im Flora-Park in Magdeburg! Das Einkaufszentrum spielte Gastgeber für das öffentliche Training vor der Box-Nacht am Samstagabend in der GETEC-Arena. Dort stehen sich (die ARD überträgt am 23. März ab 23.00 Uhr live) WBO-Weltmeister Arthur Abraham (36-3, 28 K.o.´s) und Herausforderer Robert Stieglitz (43-3, 24 K.o.´s) zum Rematch gegenüber, nachdem sie sich bereits im August letzten Jahres einen packenden Schlagabtausch geliefert hatten. Und die Begeisterung in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts erinnert an die Zeiten von Sven Ottke, der die heutige GETEC-Arena - damals hieß sie noch Bördelandhalle - einst in sein "Wohnzimmer" verwandelte. Über 1.000 Zuschauer waren beim öffentlichen Training anwesend, um sich ein Bild von der Form der WM-Kontrahenten zu machen.

Zunächst unterstrich Ex-Champion Robert Stieglitz seine Ambitionen, dass er den WM-Gürtel zurückerobern will. Der Herausforderer ließ sich allerdings nicht besonders tief in die Karten schauen, schlug nur eine Runde lang in die Pratzen seines Coachs Dirk Dzemski. „Ich bin hervorragend vorbereitet und will den Titel wieder nach Magdeburg holen“, so die Ansage des 31-jährigen Super-Mittelgewichtlers, der den WBO-Gürtel im letzten Jahr in Berlin im ersten Duell der beiden Kontrahenten durch eine Punktniederlage verloren hatte. Das will Arthur Abraham natürlich verhindern. Und der 33-Jährige zeigte ebenfalls, dass er für das erneute Aufeinandertreffen im Ring bestens gewappnet ist. Die Pratzen von Trainer-Legende Ulli Wegner glühten regelrecht, nachdem Abraham vier Runden lang auf sie eingedroschen hatte. Sein 70-jähriger Trainer Ulli Wegner fügte an, dass „der Bessere am 23. März gewinnen soll.“ Er fügte überzeugt hinzu: „Und das sind wir!“

Ein paar wenige Eintrittskarten für die Box-Nacht am 23. März sind noch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de .

Meldung von Öner vom 20. März 2013

Promoter Ahmet Öner präsentierte bei einer Pressekonferenz in Berlin seine beiden Stars Odlanier Solis und Selcuk Aydin für den großen Kampfabend am Freitag (22. März) in der Universal Hall. "Solis ist ein ehemaliger Klitschko-Gegner, Aydin hat seine beiden letzten Kämpfe in den USA bei Showtime bestritten und zuletzt im Box-Mekka Las Vegas geboxt. Ich bringe zwei absolute Weltstars hier nach Berlin und zu Eurosport", sagte Öner. Für beide trifft das Veranstaltungs-Motto "Back to the Roots" ("zurück zu den Wurzeln") wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Sowohl Solis als auch Aydin begannen ihre Profi-Karrieren in Deutschland, feierten hier zwischen 2007 und 2011 große Erfolge, bevor sie ihr Glück in den USA versuchten.

"Es ist schön, mal wieder in Berlin zu sein", sagte Solis, der mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen angereist ist. "Bei meinem letzten Kampf in Deutschland (im März 2011 gegen Vitali Klitschko) habe ich mich leider schwer verletzt. Aber jetzt bin ich wieder topfit und hoffe, dass ich bald eine weitere Chance auf den WM-Titel bekomme." Auf die Frage, wann er sich einen Kampf gegen einen der beiden Klitschko-Brüder vorstellen könnte, sagte er einfach. "Das müssen sie die Klitschkos fragen. Ich bin jederzeit bereit." Am Freitag trifft Solis erst mal auf den ungeschlagenen Norweger Leif Larsen.

Der ehemalige Weltergewichts-Champion Selcuk Aydin bekommt es in der Universal Hall mit dem erfahrenen Italiener Giuseppe Lauri zu tun. Auch für Aydin ist der Kampf eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. "Ich hatte in meinen letzten beiden Kämpfen Pech. Ich bin mir sicher, dass ich den Kampf gegen Robert Guerrero überall sonst auf der Welt gewonnen hätte. Leider haben wir in seiner Heimat geboxt, da ist es schwer, nach Punkten zu gewinnen. Jetzt boxt er gegen Floyd Mayweather, der jahrelang vor mir weggelaufen ist, und ich bin eben zurück in Deutschland. Ich muss mich jetzt wieder mit starken Leistungen für die nächsten großen Kämpfe empfehlen", so Aydin.

Die Veranstaltung mit insgesamt sieben Kämpfen beginnt am Freitagabend um 18:30 Uhr. Eurosport wird die Hauptkämpfe ab 21:00 Uhr live übertragen. Restkarten werden wohl noch an der Abendkasse erhältlich sein.

Meldung von Sauerland vom 20. März 2013

„Drei Engel für Lukas“
Dreimal besonderes Daumenhalten für den Titelkampf am Samstag
WBO-Europameisterschaft im Mittelgewicht
Lukas Konecny vs. Karim Achour

Wenn Lukas Konecny (48-4-0, (23 K.o.’s)) kämpft steht er stets unter dem Schutz dreier Engel. Am kommenden Samstag kämpft der Ex-Champion im Superweltergewicht um die WBO-Europameisterschaft im Mittelgewicht. Der erste Europa- und Weltmeister der Tschechischen Republik trifft in der Magdeburger GETEC-Arena auf den französischen Meister Karim Achour (14-3-2, (3 K.o.’s)), und am Ring werden Lukas „Engel“ Jaromira (7), Barbora (7) und Anna (9) sitzen. Die Töchter des 34-jährigen Familienvaters verfolgen jeden Fight und halten ihm die Daumen. Im Mittelgewicht will der mit dem unaufhaltsamen Vorwärtsgang fightende SES-Profi jetzt erneut für Furore sorgen. „In der Gewichtsklasse fühle ich mich gut. Besonders freue ich mich darauf, endlich wieder in Magdeburg boxen zu können. Hier ist meine eigentliche Boxheimat, in der ich schon als Amateur viele Erfolge erzielt habe“, sagte Lukas Konecny. Neben den vielen Magdeburger Boxfans sind es sicher vorrangig die „Drei Engel für Lukas“, die ihm fester die Daumen halten werden als alle anderen.

Meldung von Sauerland vom 19. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG

Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz II – am 23. März ab 23.00 Uhr live in der ARD

Sven Ottke: „Die Chancen stehen 50:50!“

Wer erinnert sich nicht an diesen Abschied? Am 27. März 2004 beendete der damalige Weltmeister Sven Ottke in Magdeburg seine Karriere. Und es war so, als hätten es die Box-Fans in der GETEC-Arena - die damals noch Bördelandhalle hieß - geahnt. Die letzten drei Minuten gab es stehende Ovationen vom Publikum. Dann stand der von Ulli Wegner trainierte Ottke gegen den an diesem Abend chancenlosen Schweden Armand Krajnc als Sieger fest und verkündete nach 22 erfolgreichen WM-Fights seinen Abschied: „Ich habe immer gesagt, ich will in Magdeburg aufhören. Das tue ich hiermit.“ Seither hat der damals 36-jährige Ottke die Arena in Sachsen-Anhalt nie wieder betreten. Doch am Samstagabend kehrt der frühere Super-Mittelgewichts-Weltmeister zurück. Er will sich das WM-Duell zwischen Arthur Abraham und Robert Stieglitz anschauen.

Sein Tipp? „Ich denke, die Chancen stehen 50:50“, so Ottke. „Beide kämpften schon im August in Berlin gegeneinander. Damals gewann Arthur Abraham einstimmig nach Punkten. Und ehrlich gesagt, hatte er mich damit überrascht. Denn ich hatte ursprünglich gedacht, wenn er überhaupt gewinnt, dann durch einen K.o. Umso gespannter bin ich jetzt, wie das Rematch verläuft.“ Der inzwischen 45-Jährige räumt ein: „Mir fällt es schwer, einem der beiden Boxer mehr die Daumen zu drücken als dem anderen. Robert Stieglitz wirkt sympathisch. Er ist der klassische Boxer. Doch im ersten Kampf hat er vielleicht einfach zu viel gewollt und dadurch die Kontrolle verloren. Arthur Abraham ist hingegen der klassische Puncher. Er kam aus dem Nichts, war einer meiner früheren Sparringspartner und hat sich nach oben geboxt. Das muss man anerkennen. Dazu ist er sehr aufgeweckt und clever.“

Für Ottke ist die Veranstaltung am 23. März eine ganz besondere Sache. „Wie schon erwähnt, ich war bis heute nicht wieder in der Arena. Da werden sicherlich viele Erinnerungen wach, wenn ich mir am Samstag den Kampf zwischen Abraham und Stieglitz ansehe. In Magdeburg war ich natürlich noch das ein oder andere Mal zu Besuch, aber das war viel zu selten. Denn wenn man ehrlich ist: Magdeburg war meine sportliche Heimat. Hier habe ich die schönste Zeit meines Lebens verbracht!“ Und eine Sache verrät Ottke dann zum Abschluss doch noch. „Wer mich kennt, der weiß natürlich, dass mein Herz bis zum heutigen Tag für meinen früheren Trainer Ulli Wegner und damit auch für Arthur Abraham schlägt. Ich denke, dass ich so ehrlich bin, werden wohl auch die Magdeburger verstehen. Denn der Trainer und ich, wir hatten hier eine wunderschöne Zeit zusammen.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 23. März sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de

Meldung von Sauerland vom 18. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG

Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz II – am 23. März ab 23.00 Uhr live in der ARD

Pressekonferenz in Magdeburg: Sauerland schenkt Stieglitz einen Toaster!

Nur noch wenige Tage, dann ist es so weit! Am 23. März (ab 23.00 Uhr live in der ARD) wird Magdeburg wieder zum Nabel der Box-Welt. Mit der WBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht zwischen Arthur Abraham (36-3, 28 K.o.´s) und Robert Stieglitz (43-3, 24 K.o.´s) dürfen sich die Box-Fans in der GETEC-Arena auf ein deutsch-deutsches Duell der Extraklasse freuen. Beide Kontrahenten standen sich schon im August letzten Jahres in der Berliner o2 World gegenüber. Damals gewann Abraham. Doch am Samstagabend will sich der 31-jährige Stieglitz vor heimischer Kulisse den WM-Gürtel zurückholen.

Daran glaubt Titelverteidiger Abraham allerdings nicht. „Wir haben ein Ziel: Wir wollen Robert Stieglitz im Ring zerstören. Und das werden wir auch tun“, so die ungewohnt selbstbewusste Ansage durch den WBO-Champion bei der Pressekonferenz am Montag. „Ich freue mich sehr auf den Kampf in Magdeburg. Ich stand hier schon vor neun Jahren beim Abschied von Sven Ottke im Ring und bezwang Branko Sobot. Es war das einzige Mal in meiner Boxkarriere, dass ich eine Laola-Welle durch eine Box-Arena gehen sah. Vor so einem Publikum zu boxen, ist natürlich eine Motivation für mich.“

Zuschauer hin oder her – aus Sicht von Promoter Kalle Sauerland gibt es sowieso nur eine Möglichkeit, Arthur Abraham aktuell zu stoppen. „Schauspieler Til Schweiger hat es im ‚Tatort’ vorgemacht“, erklärte der 36-Jährige, „als er Arthur für die TV-Kameras im Krimi einen Toaster über den Schädel schlug und ihn so schachmatt setzte. Ansonsten wüsste ich derzeit nicht, wie Robert Stieglitz gewinnen kann.“ Um seine Worte zu unterstreichen, hatte er auch gleich ein passendes Geschenk für den Herausforderer organisiert und überreichte ihm noch auf der Pressekonferenz das besagte Elektrogerät.

Die Aussagen Abrahams und Sauerlands wollte Robert Stieglitz nicht so recht auf sich sitzen lassen. „Zerstören – das ist ein großes Wort“, so der Ex-Weltmeister. „Berlin war eine gute Lehre für mich, die Konsequenzen daraus habe ich in der Vorbereitung berücksichtigt. Ich bin topfit und habe die nötige Kondition, um den Kampf zu gewinnen. Ich habe meinen Gürtel nur verliehen, jetzt hole ich ihn mir zurück und Magdeburg wird mir dabei helfen.“

Daran hegte wiederum Erfolgscoach Ulli Wegner so seine Zweifel. „Es kribbelt im Rücken, wenn ich nach Magdeburg komme. Ich habe hier tolle Zeiten mit Sven Ottke erlebt und fühle mich hier zu Hause. Für mich ist es mit Arthur ein Heimkampf“, so die Trainerlegende. Am Samstag wird sich zeigen, wer Recht behält.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 23. März sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de

Meldung von SES vom 18. März 2013

O-Töne von Pressekonferenz in Magdeburg
Boxgala am 23. März 2013, GETEC-Arena Magdeburg
Die Revanche! Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz

Im Kulturhistorischen Museum von Magdeburg trafen sich heute die Hauptkämpfer des kommenden Samstags in der Magdeburger GETEC-Arena zur Pressekonferenz vor zahlreichen Medienvertretern. Nachfolgend erhalten Sie O-Töne von WBO-Weltmeister Arthur Abraham, dem Herausforderer Robert Stieglitz sowie von den Trainern und Promotoren.
Arthur Abraham:
„Ich freue mich darüber, dass ich in Magdeburg kämpfen kann. Wir haben ein Ziel: Wir wollen Robert Stieglitz im Ring zerstören. Und das werden wir auch tun!“
Robert Stieglitz:
„Zerstören – das ist ein großes Wort. Berlin war eine gute Lehre, die Konsequenzen daraus habe ich in der Vorbereitung berücksichtigt. Ich bin topfit und habe die nötige Kondition, um den Kampf zu gewinnen. Ich habe meinen Gürtel nur verliehen, jetzt hole ich ihn mir zurück und Magdeburg wird mir dabei helfen.“
Ulli Wegner:
„Es wird ein großer Kampf. Wir werden den Ring als Sieger verlassen. Für das Publikum wird entscheidend sein, wer die ersten Runden für sich gestalten kann. Das Magdeburger Publikum ist sehr fachkundig.“
Dirk Dzemski:
„Robert hat eine wirklich tolle Vorbereitung hinter sich. Wir hoffen auf die Fans und dass sie wie eine Wand hinter Robert stehen. Außerdem hat Robert einen coolen Plan und eine neue Taktik. Arthur wird überrascht sein.“
Wilfried Sauerland:
„Die Magdeburger wissen, dass es bei uns gutes Boxen gibt. Das beweist der Ansturm auf die Karten. Ich gehe davon aus, dass Arthur aus dem Kampf wie schon in Berlin als Sieger hervorgeht.“
Ulf Steinforth:
„Der Kampf wird ein Mega-Event. Wir sind stolz, dass wir ihn in Magdeburg zeigen können. Ich glaube an Robert Stieglitz und dass er das Duell gewinnen kann.“

Meldung von Sauerland vom 17. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / ROBERT HELENIUS

BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG

Boxen im Ersten – am 23. März ab 23.00 Uhr in der ARD

Helenius setzt Top-Platzierung gegen Sprott aufs Spiel!

Nächstes Highlight am 23. März in Magdeburg: Wenn Super-Mittelgewichts-Weltmeister Arthur Abraham in der GETEC-Arena zum Rückkampf gegen Ex-Champion Robert Stieglitz antritt, darf sich das Publikum darüber hinaus auf einen Spitzenkampf im Schwergewicht freuen. Dabei trifft der WBO-Weltranglistenerste Robert Helenius (18-0, 11 K.o.´s) auf den erfahrenen Briten Michael Sprott (37-19, 17 K.o.´s). Auch dieser auf zehn Runden angesetzte Kampf wird am Samstag in voller Länge ab 23.00 Uhr in der ARD zu sehen sein.

Nachdem der zwei Meter große Helenius seinen EM-Titel Anfang letzten Jahres aufgrund einer Schulterverletzung zurückgeben musste, bestritt er im November 2012 sein Comeback. Er besiegte dabei Sherman Williams von den Bahamas in Helsinki klar nach Punkten. „Das war eine ganz ordentliche Leistung von mir. Natürlich lief noch nicht alles wieder wie gewünscht. Aber man sollte nicht vergessen, dass ich davor fast ein Jahr lang nicht mehr im Ring aktiv war“, so Helenius. Die Vorbereitung auf Magdeburg lief viel besser. „Ich komme langsam aber sicher wieder an die Leistung aus der Zeit vor meiner Verletzung heran. Im Sparring im Trainingslager in Zinnowitz gelangen mir großartige Schlagkombinationen“, verrät der 29-Jährige.

Eine gute Leistung muss der Heavy-Metal-Fan auch abrufen, wenn er den Briten Sprott schlagen will. Der Ringveteran aus Reading, der mit der Erfahrung aus etlichen Titelkämpfen nach Sachsen-Anhalt kommt, hatte zuletzt gegen einen anderen Boxer aus dem Sauerland-Team für eine Überraschung gesorgt: Am 15. Dezember schlug der 38-jährige Brite den damaligen IBF-Top-5-Schwergewichtler Edmund Gerber nach Punkten. Helenius ist also gewarnt. „Er kommt genau wie ich nach Magdeburg, um den Ring siegreich zu verlassen. Ich habe mir sein Duell mit Gerber in Nürnberg live angeschaut und weiß, auf was ich mich einzustellen habe“, meint der Schützling von Trainer Ulli Wegner.

Die Stärken seines kommenden Kontrahenten kennt der schlagstarke Finne genau: „Sprott ist ein technisch gut ausgebildeter Boxer, der es versteht, die Distanz zu überbrücken. Darüber hinaus ist er ein echter Ringfuchs.“ Gegen so einen Widersacher kann der in Berlin lebende Schwergewichtler seine eigenen Vorteile aber bestens ausspielen. „Ich muss versuchen, ihn möglichst auf Distanz zu halten“, so Helenius. „Ich bin 13 Zentimeter größer als er. Die Arbeit mit meiner Führhand wird von entscheidender Bedeutung sein.“

Bei einem Erfolg in Magdeburg bleibt Helenius beim Weltverband WBO natürlich auf Platz eins der Rangliste. Damit dürfte er weiterhin auf eine WM-Chance hoffen.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 23. März sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de

Meldung von SES vom 17. März 2013

Robert Stieglitz: “Arthur, Magdeburg wartet auf dich - die ,Höhle des Löwen’ ist bereit!“
Sparringsphase des Magdeburger Ex-Weltmeisters erfolgreich abgeschlossen
+ + + BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG + + +
+ + + Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz II – am 23. März ab 23.00 Uhr live in der ARD + + +

Am nächsten Samstag, 23. März, wird Robert Stieglitz in seiner Heimatstadt Magdeburg gegen Arthur Abraham im Rematch um die WBO-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht antreten. An diesem Wochenende ging das Sparring, die intensive Vorbereitungsphase für die Mission “Rückeroberung des WM-Gürtels“ zu Ende.
SES-Fighter Robert Stieglitz: “Die Sparringsphase ist bestens gelaufen. Ich fühle mich physisch topfit und psychisch besonders stark. Mein Trainer Dirk Dzemski ist diesmal rundum zufrieden und das heißt schon was! Soweit ist also alles vorbereitet. Arthur Abraham kann kommen und die ,Höhle des Löwen’ wartet auf ihn. Die GETEC-Arena ist proppevoll, die Stimmung wird grandios. Meine Fans, mein SES-Team und ich können es kaum erwarten, Arthur hier in Magdeburg zu empfangen und gemeinsam gehen wir die Mission ,Rückeroberung des WM-Gürtels’ an.“

Nur noch wenige Restkarten für die Box-Nacht am 23. März sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (Euro 0,14/min., Mobilfunkpreise max. Euro 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de

Meldung von Sauerland vom 15. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG

Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz II – am 23. März ab 23.00 Uhr live in der ARD

Ulli Wegner: „Mein Verhältnis zu Arthur ist besser als ich ihm das zeige!“

Am 23. März wird es in der GETEC-Arena in Magdeburg ernst: Arthur Abraham (36-3, 28 K.o.´s) tritt zur Titelverteidigung gegen Robert Stieglitz (43-3, 24 K.o.´s) an. Beide boxten schon im August 2012 gegeneinander, damals behielt Abraham in Berlin die Oberhand. Doch jetzt reist der Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner in die „Höhle des Löwen“ und räumt Stieglitz in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts ein Rematch ein. Wie der 70-jährige Wegner im Interview verrät, kommt er gerne nach Magdeburg zurück und hat nicht den Eindruck, er würde mit Abraham „auswärts“ antreten…

Herr Wegner, im August 2003 gab Arthur Abraham sein Profidebüt. Er wurde in der Folge IBF-Weltmeister im Mittelgewicht und hat heute den WBO-Gürtel im Super-Mittelgewicht inne. Welchen Stellenwert hat Ihr Schützling für das Boxen in Deutschland?

Ulli Wegner: Arthur ist neben Wladimir und Vitali Klitschko der Name, den die deutschen Boxfans am besten kennen. Dennoch müssen wir weiter daran arbeiten, unsere Fans zufriedenzustellen. Da ist Arthur natürlich gefragt – und zwar durch gute Leistungen. Er ist unsere Nummer eins im Team und äußerst populär. Aber ob er schon an Namen wie Sven Ottke oder Henry Maske rankommt, vermag ich nicht zu beurteilen.

Zuletzt hat Arthur Abraham auch außerhalb des Rings für Furore gesorgt. Er spielte zum Beispiel eine Rolle im Tatort mit Til Schweiger. Sind Boxer generell gute Schauspieler?

Ulli Wegner: Der Ring ist ja auch eine Bühne, also sollten Boxer gute Schauspieler sein. Arthur hat eine gute Körpersprache. Darüber hinaus besitzt er Ausstrahlung.

Wie sind Sie generell mit seiner Entwicklung zufrieden?

Ulli Wegner: Man muss immer sehen, woher ein Boxer kommt – also aus welchem Kulturkreis, aus welcher Familie bzw. aus welchem sozialen Umfeld. Als Trainer haben wir auch die Aufgabe, psychologisch auf die Sportler einzuwirken und für eine klare Linie zu sorgen. Die Frage ist dann häufig, ob ein Trainer auch die Kraft und nötige Ausstrahlung dazu hat. Denn manche Sportler schaffen es erst durch ihren Coach, die eigene Lebensführung entsprechend zu verbessern und zu gestalten. Auch Arthur musste natürlich lernen, mit seinen Erfolgen umzugehen. Ich habe tolle Zeiten mit ihm gehabt und es gab auch Rückschläge. Doch letztlich ist klar: Wir streben danach, das Beste zu geben. Und er ist ein Sportler, der diesen Weg mitgeht. Grundsätzlich kann ich verraten: Mein Verhältnis zu Arthur ist besser als ich ihm das zeige.

Am 23. März muss Ihr Schützling zum zweiten Mal gegen Robert Stieglitz ran. Worauf stellen Sie sich ein?

Ulli Wegner: Arthur muss in diesem Kampf erneut eine Top-Leistung abrufen. Robert Stieglitz ist sehr ehrgeizig und wird alles geben, um zu gewinnen. Dazu hat er unheimliche Willensqualitäten. Doch wenn sich Arthur an das taktische Konzept hält und seine Form durchsetzt, sehe ich ihn auch diesmal als Sieger.

Aber Magdeburg verspricht nicht gerade ein Heimspiel für Sie zu werden…

Ulli Wegner: Das sehe ich anders. Ich glaube, das Publikum freut sich, Arthur Abraham und Ulli Wegner in Magdeburg zu sehen. Die Zuschauer haben hier mit mir und Sven Ottke tolle Erfahrungen gesammelt. Somit war es für uns immer eine ganz besondere Sache, in Magdeburg zu boxen. Ich bin mir sicher, die Zuschauer wollen in erster Linie einen tollen Kampf sehen. Das Magdeburger Publikum ist zudem für sein Fachwissen bekannt.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 23. März sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de

Meldung von SES vom 14. März 2013

Lukas Konecny in Magdeburg mit Premiere im Mittelgewicht!
+ WBO-Europameisterschaft: Ex-Weltmeister trifft auf den französischen Meister Karim Achour +
+ + Hauptkampf: WBO-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz + +

Wenn Lukas Konecny (48-4-0, (23)) am 23. März 2013 in der Magdeburger GETEC-Arena den Premieren-Kampf im Mittelgewicht bestreitet, sieht er sich gleich einen wichtigen Prüfstein gegenüber. Der 34-jährige Ex-Weltmeister wird im Fight um die WBO-Europameisterschaft auf den amtierenden Französischen Meister Karim Achour (14-3-2 (3)) treffen. Der 26-jährige Franzose hat in seiner Karriere noch nie vorzeitig verloren und ist für seinen offensiven Stil bekannt. Er kämpft ähnlich wie Lukas Konecny ständig im Vorwärtsgang. Für den gebürtigen Tschechen ist der Aufstieg ins Mittelgewicht der Start in eine neue Mission. Der SES-Fighter, der in seiner Heimat Tschechien als erster Profi-Boxweltmeister Geschichte geschrieben hat, will nun auch im Mittelgewicht für Furore sorgen.
Den Hauptkampf des Abends bestreiten WBO-Weltmeister Arthur Abraham und Herausforderer Robert Stieglitz im Kampf um die Krone im Supermittelgewicht.
Die ARD sendet am 23. März 2013 live aus der Magdeburger GETEC-Arena.

Meldung von Sauerland vom 14. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG

Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz II – am 23. März ab 23.00 Uhr live in der ARD

Stieglitz: „Der Gürtel ist nur verliehen - und verliehene Dinge hole ich mir zurück!“

Robert Stieglitz (43-3, 24 K.o.´s) ist zuversichtlich. Der 31-jährige Super-Mittelgewichtler wird am 23. März zum Rematch gegen den amtierenden WBO-Weltmeister Arthur Abraham (36-3, 28 K.o.´s) antreten. In der Magdeburger GETEC-Arena will Stieglitz die Niederlage aus dem ersten Aufeinandertreffen wiedergutmachen. Denn am 25. August unterlag er in der o2 World Berlin über zwölf Runden einstimmig nach Punkten. Doch im zweiten Aufeinandertreffen soll alles anders werden. Wie Stieglitz im Interview ankündigt, wird er den Titel zurück nach Magdeburg holen.

Herr Stieglitz, am 25. August verloren Sie den WBO-Gürtel an Arthur Abraham. Wie sehen Sie den Kampf heute?

Robert Stieglitz: Normalerweise schaue ich nicht zurück. Mein Weg war immer der des Vorwärtsgehens. Natürlich habe ich gemischte Gefühle, wenn ich an den ersten Kampf zurückdenke. Ich habe zwar nach Punkten verloren und meinen Titel abgeben müssen, aber es war trotzdem ein toller Fight, der vor einer großen Kulisse in der Berliner o2 World stattfand und der ARD eine sehr gute TV-Quote bescherte. Die Zuschauer waren begeistert. Deshalb ist das Interesse jetzt wieder riesig. Für mich gilt: Der Gürtel ist nur verliehen - und verliehene Dinge hole ich mir immer zurück!

Viele Experten sagten damals voraus, dass Abraham nur vorzeitig gewinnen könnte. Wie überrascht waren Sie selbst, dass er dann doch über die Punkte erfolgreich war?

Robert Stieglitz: Erstens: Er hat über die zwölf Runden mehr boxerische Dinge richtig gemacht als ich. Fakt ist aber auch, Arthur Abraham hat mich nicht vorzeitig besiegen und seine K.o.-Quote nicht bestätigen können. Zweitens: Die Cuts in der vierten bzw. fünften Runde haben mich in den darauffolgenden Runden wirklich behindert und ich konnte nicht den Druck ausüben, der Abraham über die Distanz und am Ende Probleme gemacht hätte. Also, wirklich überrascht war ich nicht. Ich war über mich und die heftigen Cutverletzungen verärgert!

Welche Fehler haben Sie mit Ihrem Trainer im ersten Kampf ausgemacht? Was haben Sie getan, um diese zu beheben?

Robert Stieglitz: In jeder Sportart gibt es Niederlagen. Die Fehler müssen herausgearbeitet werden. Zweimal sollte man einen Fehler nicht machen. Ich habe mit meinem Trainer Dirk Dzemski viel analytisch gearbeitet. Hier will ich nicht verraten, was diesmal anders laufen wird. Jeder weiß doch, so auch Arthur, dass ich die Gegner über meine boxerische Technik, die Dynamik und meine Work-Rate zermürbe und so besiege!

Wie läuft Ihre Vorbereitung und wie hat sich diese im Vergleich zur Vorbereitung für den ersten Kampf verändert?

Robert Stieglitz: Es ist alles im Plan. Ich habe eine Hand-OP im September gut überstanden, meinen ‚Zwischenkampf’ im Januar in Barcelona mit einem K.o. in der dritten Runde beendet und wir haben im Februar ein Trainingslager im Bayerischen Wald absolviert. Da standen beispielsweise mit Schneeschuhläufen viele neue und intensive Elemente auf dem Programm. Das hat mein Physis- und Konditions-Coach Alfred Segerer ganz auf mich abgestimmt. Also, alles bestens!

Fällt Ihnen das Training für das erneute Aufeinandertreffen leichter? Schließlich standen Sie ja schon gegen Abraham im Ring?

Robert Stieglitz: Klar, ich weiß jetzt noch genauer, wie ein Arthur Abraham in guter Form so agiert. Darauf kann man sich jetzt besser einstellen. Ihm geht es andererseits genauso. Nur hatte er mich nicht unbedingt in absoluter Bestform vor den Fäusten.

Der erste Kampf fand in Berlin, der Heimat von Abraham statt. War dies ein Vorteil für ihn? Haben Sie am 23. März einen Vorteil, weil das Rematch in Magdeburg stattfindet?

Robert Stieglitz: Wichtig ist erst einmal, ich bin als Weltmeister in seine Stadt gereist. Jetzt ist es umgekehrt, und Arthur sagt selbst, dass er in die ‚Höhle des Löwen’ reist. Dazu gehört Mut und wir haben uns dafür beidseitig Respekt ausgesprochen. In Magdeburg wird die Stimmung gegenüber Berlin sicherlich noch getoppt. Mal sehen, ob er damit klarkommt.

Wie wichtig ist der Ausgang dieses Kampfes für die Zukunft Ihrer Karriere? Ist dies für Sie, als auch für Abraham, eine Alles-oder-Nichts-Situation?

Robert Stieglitz: Die Frage wurde auch schon vor dem ersten Kampf gestellt und nun freuen sich alle auf das Rematch. Es ist müßig, über ein ‚Alles oder Nichts’ zu diskutieren. Man sollte sich freuen, dass man in Deutschland derzeit zwei große Boxer im Super-Mittelgewicht hat, die um die Weltmeisterschaft boxen. Jeder von uns hat auch nach einer Niederlage die boxerische Substanz, in der Welt-Elite weiterzuboxen.

Wie geht der Kampf am 23. März aus?

Robert Stieglitz: Der Sieger und Weltmeister heißt Robert Stieglitz und ich hole den WBO-Titel und den verliehenen Gürtel zurück in meine Heimatstadt Magdeburg, zurück in meinen Box-Stall SES.

Gibt es dann einen dritten Kampf gegen Abraham oder wäre dann ein Vereinigungskampf gegen den Gewinner aus Kessler vs. Froch II ein Thema?

Robert Stieglitz: Ich denke, das ist heute ‚Kaffeesatzleserei’. Eine Antwort ist erst nach dem Kampf am 23. März seriös!

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 23. März sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de

Meldung von SES vom 13. März 2013

WM-Knaller zwischen Melissa McMorrow und Nadia Raoui
23. März: Damen-Fight des Jahres im Fliegengewicht!
+ + + Hauptkampf: WBO-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht – Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz + + +
+ + + Boxgala am 23. März 2013, GETEC-Arena Magdeburg, Boxen im Ersten live + + +

Am 23. März 2013 wird die Doppel-Weltmeisterin (WBO, WIBF) im Fliegengewicht Melissa McMorrow (8-3-3, (1)) ihren ersten Fight unter der Flagge von SES absolvieren. Ihre Gegnerin in dem Duell wird die Deutsche WIBA-Weltmeisterin Nadia Raoui (15-1-1, (3)) sein. Der Fight ist ein ganz besonderer Leckerbissen und wird von der Boxfachwelt sportlich besonders hoch eingestuft. Die unabhängige Rankingseite boxrec.com vergab für das Aufeinandertreffen der beiden Weltklasse-Boxerinnen fünf Sterne. Nadia Raoui unterlag 2010 der damaligen Weltmeisterin Susi Kentikian umstritten nach Punkten. Melissa McMorrow besiegte die Hamburgerin im Mai 2012. Der Ausgang der Begegnung ist also ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Weltspitze.
Mit dem Damen-WM-Kampf wird am 23. März in der Magdeburger GETEC-Arena ein zweites packendes Weltmeisterschaftsduell zu sehen sein. Den Hauptkampf des Abends bestreiten WBO-Weltmeister Arthur Abraham und Herausforderer Robert Stieglitz im Kampf um die Krone im Supermittelgewicht.
Die ARD sendet am 23. März 2013 live aus der Magdeburger GETEC-Arena.

Meldung von Sauerland vom 12. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG

Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz – am 23. März ab 23.00 Uhr live in der ARD

Arthur Abraham: „Stieglitz besitzt nicht die Power, um mir gefährlich zu werden“

Der 23. März soll für Arthur Abraham (36-3, 28 K.o.´s) wieder ein glorreicher Tag werden. Dann trifft er in der GETEC-Arena in Magdeburg erneut auf Robert Stieglitz (43-3, 24 K.o.´s). Im August letzten Jahres konnte der aktuelle WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht seinem Kontrahenten daheim in Berlin den Titel entreißen. Was das Publikum beim Rematch vom 33-jährigen WBO-Champion erwarten darf, verrät Abraham im Interview.

Herr Abraham, zuletzt haben Sie im Dezember gegen Mehdi Bouadla vorzeitig gewonnen. Wie zufrieden waren Sie mit Ihrem ersten Auftritt als Super-Mittelgewichts-Weltmeister?

Arthur Abraham: Ich war recht zufrieden mit meiner ersten Titelverteidigung als WBO-Champion. Es gab zwar Kleinigkeiten, die ich hätte besser machen können. Aber im Großen und Ganzen war das schon eine gute Leistung von mir im Ring. Ich habe in der Vorbereitung auf den Kampf in Nürnberg genaue Vorgaben von Herrn Wegner bekommen und habe scheinbar viele von diesen erfüllt. Beklagt hat er sich danach jedenfalls nicht bei mir.

Am 23. März werden Sie Robert Stieglitz zum zweiten Mal gegenüberstehen. Gibt es eigentlich noch etwas, mit dem Sie ihn oder er Sie überraschen kann?

Arthur Abraham: Ich habe im ersten Duell mit Stieglitz noch nicht alle Pfeile aus meinem Köcher verschossen. Bei ihm hingegen sieht das vielleicht anders aus. Ich kann Robert Stieglitz schon jetzt sagen: Unser Rückkampf wird auf jeden Fall härter werden als der erste Fight. Ich trainiere für dieses Aufeinandertreffen genauso hart, wenn nicht härter. Das Publikum verdient schließlich beste Unterhaltung. Dafür quäle ich mich gerne.

Können Sie sich speziell auf Ihren Gegner einstellen?

Arthur Abraham: Sicherlich habe ich ihn schon besiegt und kenne daher den Schlüssel, um es auch ein zweites Mal zu schaffen. Stieglitz wird nicht viel an der Art und Weise ändern können, wie er boxt. Aber ich darf ihn nicht unterschätzen. Schließlich hatte er den WM-Titel mehrmals verteidigt, bevor ich ihn geschlagen habe. Sein Ehrgeiz, sich den Gürtel zurückzuholen, wird da sein. Ich werde mich daher mit meinem Trainer wieder hinsetzen und eine Taktik ausarbeiten, die uns zum Erfolg führt.

Fühlen Sie sich besser vorbereitet, als vor Ihrem ersten Duell gegen Stieglitz?

Arthur Abraham: Ich fühle mich auf jeden Fall genauso gut vorbereitet, wie vor unserem ersten Kampf. Der Trainer und mein ganzes Team geben mir das Gefühl, dass ich ihn wieder schlagen kann. Ich bin noch nicht am Ende meines Weges angekommen und möchte den Titel noch einige Male verteidigen. Meine Form und Motivation sind ein wichtiger Baustein, so dass ich auch nach dem 23. März noch Weltmeister sein werde.

Gehen Sie als Titelverteidiger mit einer anderen Einstellung in den Kampf gegen Stieglitz? Beim ersten Duell waren Sie ja der Herausforderer…

Arthur Abraham: Ich gehe immer mit der Einstellung in den Kampf, dass ich danach den Ring als Sieger verlasse. Wenn ich anders denken würde, müsste ich erst gar nicht boxen. Sicherlich ist man als Weltmeister in einer anderen Position, als wenn man jemanden herausfordert. Ich kenne beide Seiten und weiß daher, dass Stieglitz den Hunger hat, sich den Titel zurückzuholen. Ich will diesen Gürtel aber nicht aus der Hand geben. Mein Wille und meine Siegermentalität sind einfach stärker.

Wie hart schlägt eigentlich Robert Stieglitz? Müssen Sie sich vor seiner Schlagkraft in Acht nehmen?

Arthur Abraham: Ich habe vor jedem meiner Gegner Respekt. Doch ich habe schon mit Gegnern im Ring gestanden, die eindeutig härter zulangen können als er. Er schmeißt nicht mit Wattebäuschchen, wie ich bei unserem ersten Kampf feststellen konnte. Aber die ganz große Power, die mir gefährlich werden kann, besitzt er nicht.

Der erste Kampf fand quasi in Ihrem Wohnzimmer statt. Für den Rückkampf reisen Sie jetzt in die „Höhle des Löwen“ nach Magdeburg – ist das noch einmal eine besondere Herausforderung für Sie?

Arthur Abraham: Die Arena in Magdeburg ist ein Ort, an dem mein Trainer Ulli Wegner jahrelang mit Sven Ottke erfolgreich war. Ich bin überzeugt, dass mehr als die Hälfte der Fans in der Halle am 23. März hinter mir stehen werden. Außerdem ist Berlin nur einen Katzensprung entfernt. Ich werde Magdeburg für diesen Abend in meine Heimat verwandeln. Und die Leute, die mich vielleicht noch vorher ausbuhen, werde ich mit meiner Leistung im Ring überzeugen.

Im ersten Kampf haben Sie mit Ihrem Trainer Ulli Wegner die Strategie verfolgt, Stieglitz über zwölf Runden auszupunkten. Soll diesmal der vorzeitige Erfolg her?

Arthur Abraham: In aller erster Linie will ich gewinnen – da ist mir egal, ob es über die Punkte entschieden wird oder vorzeitig endet. Ein K.o. ist natürlich immer etwas Schönes, aber den kann man nicht planen. Ich bin noch nicht am Ende meiner Entwicklung als Boxer angekommen und kann mich steigern. Ich weiß, dass ich noch aggressiver in den Kampf gehen werde. Es wird ein noch intensiveres Gefecht und die Zuschauer werden sehen, ob mein Gegner dagegenhalten kann oder eben nicht.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 23. März sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de.

Meldung von SES vom 10. März 2013

Jan Zaveck verliert WBO-Titel in New York nach Punkten

SES-Fighter Jan Zaveck, (32-3-0 (18)) hat seine WBO-Inter-Conti-Titelverteidigung gegen die ungeschlagene US-amerikanische Box-Hoffnung Keith Thurman, (20-0-0 (18)) nach Punkten verloren. Der slowenische Volksheld und Ex-IBF-Weltmeister lag nach 12 Runden in diesem Weltergewichtsgefecht auf allen Punktzetteln deutlich hinten.
Der junge Thurman machte im Barclays Center in New York vor heimischer Kulisse schnell klar, dass er die Dominanz im Ring halten wollte. Mit einer beachtlichen Ruhe, Übersicht und mit seinen Vorteilen in der Reichweite boxte er Jan Zaveck zeitweise aus. Sobald Zaveck aktiv wurde und seine Stärken in der Halbdistanz nutzen wollte, lief er in Thurmans Konter. So kontrollierte Thurman den Kampf, nutzte Lücken und bewies angesichts des stärksten Gegners seiner Laufbahn eine überraschende Reife. Zaveck landete vor allem in der Mitte des Kampfes ab und an Einzeltreffer, kam aber nie so richtig in seinen gewohnten Kampfstil. Thurman konnte bis zum Ende dieses WBO-Titelkampfes seinen Gegner beherrschen und musste aber erstmals die Distanz von 12 Runden gehen.

Meldung von Sauerland vom 8. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / EDMUND GERBER

BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG

Boxen im Ersten – am 23. März ab 23.00 Uhr in der ARD

Edmund Gerber: „Ich muss jetzt jeden Gegner aus dem Weg räumen!“

Edmund Gerber (23-1, 14 K.o.´s) will es wieder wissen! Am 23. März wird der deutsche Schwergewichtler in der Magdeburger GETEC-Arena - im Hauptkampf des Abends treffen Arthur Abraham (36-3, 28 K.o.´s) und Robert Stieglitz (43-3, 24 K.o.´s) aufeinander - seinen ersten Fight im Jahr 2013 bestreiten. Und sein Auftritt gegen Werner Kreiskott (13-19-1, 8 K.o.´s) verspricht für ihn ein ganz besonderer zu werden. Denn für den 24-jährigen Gerber ist es der erste Kampf nach seiner Niederlage gegen Michael Sprott.

Im Dezember letzten Jahres unterlag er dem Mann aus Reading durchaus überraschend. Zuvor hatte Gerber bereits 22 Erfolge als Profi errungen, die Erfahrung einer Niederlage war neu für ihn. Direkt nach dem Kampf äußerte er sogar Rücktrittsgedanken. Die Emotionen gingen offenbar mit ihm durch. „Ich war einfach total enttäuscht“, so Gerber. „Die Gefühle haben mich in diesem Moment übermannt und deshalb habe ich das gesagt. Inzwischen sehe ich das anders.“

Die Gründe für seine nicht ausreichende Leistung haben er und sein Trainer Karsten Röwer in der Zwischenzeit wohl auch gefunden. „Das war eine reine Kopfsache. Ich darf mir vor den Kämpfen nicht so viele Gedanken darüber machen, wie der Fight verlaufen wird - ob ich durch K.o. gewinne oder nach Punkten. Entscheidend ist, dass ich mich auf meine eigenen Fähigkeiten konzentriere. Ich muss mich auf das Wesentliche, also das Boxen, fokussieren. Dann werde ich auch wieder da anschließen, wo ich vor der Niederlage aufgehört habe. Ich will meine neue Chance nutzen und mich wieder nach oben kämpfen.“

Die deutsche Schwergewichts-Hoffnung hat inzwischen den Spaß am Boxen wiedergefunden. Deshalb ist Gerber in der Lage, die Geschehnisse im letzten Kampf zu reflektieren. „Da es eine neue Erfahrung für mich war, habe ich natürlich auch Lehren daraus ziehen können. So schnell kann mich jetzt erst einmal nichts mehr erschrecken“, verrät er.

Derjenige, der als erstes den „neuen“ Edmund Gerber vor die Fäuste bekommt, ist Werner Kreiskott. Der Wuppertaler fuhr zuletzt immerhin einen einstimmigen Punktsieg gegen den früheren Mike Tyson-Bezwinger Danny Williams ein. Nichtsdestotrotz sollte Kreiskott keine riesige Hürde für Gerber sein. Deshalb kündigt der Röwer-Schützling an: „Ich weiß, dass ich mir so etwas wie im letzten Jahr nicht mehr erlauben darf. Ich muss jetzt jeden Gegner aus dem Weg räumen!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 23. März sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de

Meldung von SES vom 8. März 2013

Dreimal Nummer 1: Zaveck, Krasniqi und Stieglitz auf „Pole-Position“
+ + + Drei SES-Profis führen die WBO-Weltranglisten an! + + +

Drei SES-Fighter stehen aktuell an der Spitze der Weltrangliste der WBO (World Boxing Organization) und setzen damit jeweils zum finalen Sprung auf den WM-Thron an. Als erster wird SES-Weltergewichtler Jan Zaveck am morgigen Samstagabend im Barclay Center / New York gegen den ungeschlagenen Amerikaner Keith Thurman antreten, um seinen WBO-Inter-Conti-Titel zu verteidigen um seine Position als Nummer 1 und das WM-Herausforderungsrecht in seiner Gewichtsklasse zu festigen. Robin Krasniqi führt das Ranking im Halbschwergewicht an. Leider wurde sein angesetzter Kampf am 16. März in London gegen den britischen WBO-Weltmeister Nathan Cleverly, durch dessen krankheitsbedingten Absage, bereits zu dritten Mal abgesagt bzw. verschoben. Aller guten Dinge sind dann bekanntlich Drei! Im Supermittelgewicht besetzt Robert Stieglitz den Rang 1 der Weltrangliste. Auch er steht schon in den Startblöcken und in der Vorbereitung, um sich von der Nummer 1 direkt auf den WM-Thron zu schwingen. Am 23. März trifft in der Ex-Weltmeister in Magdeburg im Rematch auf Weltmeister Arthur Abraham, um sich seinen „verliehenen Gürtel“ zurück zu holen.

Meldung von Sauerland vom 7. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER, JACK CULCAY

BOXGALA AM 27.04.2013, SPORTHALLE, HAMBURG

Boxen im Ersten - am 27. April live in der ARD

Brähmer und Culcay wollen im hohen Norden weiter für frischen Wind sorgen!

Am 27. April wird die Sporthalle Hamburg erneut zum Austragungsort für eine großartige Box-Nacht! Halbschwergewichts-Europameister Jürgen Brähmer (39-2, 30 K.o.´s) und Lokalmatador Jack Culcay (14-0, 10 K.o.´s) wollen im Norden weiter für Furore sorgen!

Brähmer hatte am 2. Februar gegen den Gifhorner Eduard Gutknecht den EM-Gürtel erobert. In der Berliner Max-Schmeling-Halle setzte er sich mit einem Punktsieg durch. Damit ist er auf dem besten Weg, schon bald um den WM-Titel im Halbschwergewicht zu boxen. „Natürlich hat man gemerkt, dass in einigen Situationen noch die Sicherheit fehlte. Das wird in Hamburg ganz anders aussehen“, so sein Trainer Karsten Röwer. Brähmer selbst ergänzt: „Der Kampf gegen Gutknecht lief so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Dass ich nach der längeren Pause noch nicht wieder bei hundert Prozent liegen würde, war für mich vorher klar. Doch hinterher wusste ich, wo ich stehe. Jetzt will ich in Hamburg zeigen, dass ich in der Lage bin, noch eine kräftige Schippe draufzupacken.“

Gegen wen der 34-jährige Brähmer in der Hansestadt antreten wird, soll in Kürze verkündet werden. Dafür weiß er aber schon, wie es sich anfühlt, in der Sporthalle Hamburg im Ring zu stehen. „Ich habe an die Alsterdorfer Sporthalle nur die besten Erinnerungen“, so der Schweriner. „Ich habe hier zum Beispiel meinen ersten Kampf als Profi bestritten und vor drei Jahren einen WM-Sieg gegen Mariano Nicolas Plotinsky eingefahren.“

Wer den zweiten Hauptkampf des Abends bestreiten wird, steht ebenfalls fest. Dabei dürfen sich die Boxfans in der Hansestadt wieder auf „Golden“ Jack Culcay freuen. Der Amateur-Weltmeister aus dem Jahr 2009 hatte am 29. September letzten Jahres im Hamburger Stadtteil Alsterdorf den Briten Mark Thompson eindrucksvoll durch technischen K.o. in Runde fünf besiegt. Im Dezember folgte dann in Nürnberg eine beeindruckende Vorstellung gegen den Spanier Jean Michel Hamilcaro – der Kampf endete ebenfalls in Runde fünf!

In diesem Jahr will der 27-jährige WBA-Intercontinental Champion, der in Hamburg lebt und trainiert, weiter angreifen. „Ich habe in Europa schon so ziemlich alles vor den Fäusten gehabt, was möglich war. In diesem Jahr knöpfe ich mir die Brocken aus den USA und Mexiko vor“, kündigt Culcay an. Für den WBA-Weltranglistenzehnten im Halb-Mittelgewicht ist klar: „In diesem Jahr nehme ich Kurs auf einen WM-Kampf!“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 27. April sind ab Ende nächster Woche über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung der German Eagles vom 7. März 2013

German Eagles blicken optimistisch in die nächste Saison der World Series of Boxing

Weltliga des Boxens endet für die German Eagles in ihrer Gruppe auf dem fünften Platz. Play-Off-Teilnahme dadurch knapp verpasst. Die Verantwortlichen zeigen sich trotzdem zufrieden mit dem Verlauf der Premierensaison.

Frankfurt, 06. März 2013. Für das neugegründete Team der German Eagles endete die erste Saison in der World Series of Boxing am 1. März 2013 durch eine 1:4 Niederlage gegen die Titelfavoriten der Kazakhstan Astana Arlans. Sportlich konnten sich die German Eagles in dieser mit Olympiateilnehmern gespickten Weltliga des Boxens etablieren. Durch tolle kämpferische Leistungen kletterte das Team zu Beginn der Saison auf den zweiten Platz. Am Ende der Saison siegte jedoch die Erfahrung und die Stärke der anderen Teams. Von den fünf in Hannover und Göppingen ausgetragenen Matches konnten drei gewonnen werden.

Im ersten Jahr ihres Bestehens konnten nicht nur die German Eagles die deutschen Boxfans überzeugen - auch das Konzept der World Series of Boxing wurde von Boxern, Zuschauern und auch Medien sehr gut angenommen. Die Formel 5 – 5 – 5 verleiht dem Boxsport neuen Schwung: Pro Match stehen sich die Länderteams in fünf Kämpfen in fünf unterschiedlichen Gewichtsklassen jeweils fünf Runden gegenüber. Dabei wird jede Runde drei Minuten lang geboxt - ohne Kopfschutz und mit freiem Oberkörper. Der Sportdirektor des Deutschen Boxsport Verbandes Michael Müller ist von der Weltliga begeistert: „Die WSB ist für unsere Boxer eine tolle Möglichkeit sich mit anderen olympischen Boxern zu messen und so in ihrer Entwicklung einen großen Schritt voranzukommen.“

Auch die TV-Medienlandschaft in Deutschland wurde auf das neue Boxformat aufmerksam, so wurde über mehrere Kämpfe der German Eagles in ARD und ZDF berichtet. Neben den sportlich interessanten Kämpfen sind auch die kurzweiligen Veranstaltungen, bei denen die Zuschauer in gut zwei Stunden fünf Kämpfe auf höchstem Niveau zu sehen bekommen, ein Grund für den Erfolg der Liga. Über 1.500 begeisterte Zuschauer verfolgten in der Göppinger EWS-Arena das Match gegen Italia Thunder, darunter die beiden Profiboxer Firat Arslan und Luan Krasniqi. „Das ist bereits im ersten Jahr ein gelungener Start. Auf diesem schönen Erfolg wollen wir nächstes Jahr aufbauen“, sagt Michael Schillinger, General Manager des Teams.

Für zwei deutsche Boxer des Teams der German Eagles haben sich Ihre Auftritte im Ring besonders gelohnt. Stefan Härtel, Olympia-Fünfter 2012, und Erik Pfeifer, WM-Dritter 2011, erhielten Profi-Verträge in der ab Mitte 2013 startenden AIBA Pro Boxing (APB). Dort treten die beiden deutschen Spitzenathleten gegen andere internationale Weltklasseboxer an. Die APB ist eine vom Weltboxverband AIBA gegründete Liga, in der Boxer in zehn Gewichtsklassen in einem transparenten und fairen Wettkampf gegeneinander antreten.

Für die German Eagles steht nun die Vorbereitung auf die nächste Saison im Fokus. Cheftrainer der German Eagles Valentin Silaghi: „Es war für eine tolle erste Saison, in der wir nicht nur Kämpfe auf sehr hohem Niveau abgeliefert haben, sondern auch sehr viel lernen konnten. Nicht nur die Boxer, sondern das ganze Team hat Erfahrungen gesammelt, mit denen wir in den kommenden Monaten arbeiten werden, um uns auf die nächste Saison vorzubereiten.“

Auch der Präsident des Deutschen Boxsport Verbandes Jürgen Kyas ist von der Leistung der German Eagles und dem neuen Format begeistert: „Die Jungs haben sich wirklich toll geschlagen. Natürlich ist es schwer für ein neu formiertes Team in einem Umfeld mit angepasstem Regelwerk Fuß zu fassen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die World Series of Boxing sowohl für die nationalen Verbände als auch für die Boxer eine tolle Möglichkeit ist sich und den Boxsport weiterzuentwickeln.“

Neben den olympischen Box-Wettkämpfen avanciert die WSB zum weltweit bedeutendsten Boxturnier. Die Professionalität der „World Series of Boxing“ garantiert der Weltboxverband (AIBA), der auf den 194 nationalen Mitgliedsverbänden der olympischen Bewegung fußt. Die Boxer behalten dabei die Möglichkeit, für ihr Land an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Der Deutsche Boxsport Verband e.V. (DBV) ist ein Mitglied der AIBA. Die Boxer des deutschen WSB-Teams „German Eagles“ werden vom Bundesinnenministerium, der Stiftung Deutsche Sporthilfe und der Bundeswehr gefördert.

Meldung von Sauerland vom 6. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 23.03.2013, GETEC-ARENA, MAGDEBURG

Arthur Abraham vs. Robert Stieglitz – am 23. März live in der ARD

Til Schweiger gegen Arthur Abraham am Sonntag im Ersten!

Am 23. März muss Arthur Abraham (36-3, 28 K.o.´s) seinen WM-Titel im Super-Mittelgewicht in Magdeburg gegen Ex-Weltmeister Robert Stieglitz (43-3, 24 K.o.´s) verteidigen. Bereits an diesem Sonntag (20.15 Uhr, ARD) kommt es zum Showdown mit Til Schweiger - allerdings nicht im Ring, sondern im mit Spannung erwarteten neuen Tatort „Willkommen in Hamburg“. Dort spielt Abraham einen „Bösewicht“ und trifft auf Til Schweiger alias Kommissar Nick Tschiller.

„Ich will nicht zu viel verraten, aber im neuen Tatort werden wir keine Freunde“, sagt Abraham lächelnd. Der Boxer und der Schauspiel-Star lernten sich im vergangenen Sommer kennen. Am 25. August drückte Til Schweiger Arthur Abraham beim Kampf in der Berliner o2 World gegen den damals noch amtierenden Champion Robert Stieglitz die Daumen. Mit Erfolg! Abraham gewann nicht nur den Kampf, sondern auch einen neuen Freund. Danach durfte der Box-Champion zunächst in Schweigers Kino-Erfolg „Kokowääh 2“ mitspielen. Im Anschluss folgte die Einladung im erfolgreichsten deutschen Krimi-Format, dem Tatort, als Gast-Star mitzuwirken. Abraham ist begeistert: „Eine tolle Sache. Den Tatort schaue ich selbst seit Jahren gerne am Sonntag mit meiner Familie. Die Dreharbeiten in Hamburg haben mir sehr viel Spaß gemacht.“

Momentan sind allerdings nicht die schauspielerischen Qualitäten von Arthur Abraham gefragt. Im Trainingslager in Zinnowitz (auf der Insel Usedom) bereitet sich Abraham gemeinsam mit seinem Coach Ulli Wegner auf den anstehenden schweren Kampf gegen Robert Stieglitz vor. Abraham: „Alles läuft nach Plan. Ich freue mich auf den Kampf. Und ich würde mich noch mehr freuen, wenn mich Til auch in Magdeburg wieder am Ring anfeuern würde.“

Am Sonntag wird sich Abraham übrigens gemeinsam mit Trainer Ulli Wegner den Tatort anschauen. Abraham: „Im Tatort habe ich eine Spielzeugpistole, aber am 23. März packe ich den ‚Abrahammer’ wieder aus. Versprochen!“

Fotos mit Arthur Abraham bei den Tatort-Dreharbeiten sind über www.photowende.com erhältlich.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 23. März sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Weitere Infos gibt es bei www.boxen.com und www.sesboxing.de .

Meldung von Sauerland vom 5. März 2013

PRESSEMITTEILUNG / MARCOS NADER

BOXGALA AM 13.04.2013, MULTIVERSUM SCHWECHAT, WIEN, ÖSTERREICH

Roberto Santos vs. Marcos Nader – am 13. April live auf ATV

Santos professioneller als jemals zuvor, Nader will den Titel in die Heimat holen!

Marcos Nader (16-0-1, 2 K.o.´s) will den größten Erfolg seiner bisherigen Profilaufbahn einfahren! Eigentlich hatte der Österreicher bereits am 2. November die Chance dazu. Damals wollte er im Multiversum Schwechat, in der Nähe des Wiener Flughafens, den amtierenden EU-Champion Roberto Santos (18-6-3, 10 K.o.´s) entthronen. Doch nach zwölf packenden Runden werteten die Punktrichter den Titelfight seinerzeit als Unentschieden (115:114, 114:114 und 114:114).

„Ich habe mir den Kampf schon einige Male angeschaut. Es war knapp, aber ich denke, ich habe gewonnen“, so Nader am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien. Für das erneute Aufeinandertreffen am 13. April hat sich der österreichische Hoffnungsträger eine Menge vorgenommen. „Ich bin riesig motiviert. Wir haben die richtigen Lehren aus dem ersten Kampf gezogen und holen den Titel nach Österreich!“

Das glaubt auch sein Trainer Otto Ramin: „Wir werden den Punktrichtern die Arbeit diesmal einfacher machen. Marcos will sich noch klarere Vorteile erarbeiten.“

Das dürfte allerdings schwer werden. Denn auch Roberto Santos denkt nicht im Traum daran, den EU-Gürtel abzugeben. „Natürlich ist es auswärts schwierig. Aber Marcos Nader hat vor heimischer Kulisse den größeren Druck“, so der Titelverteidiger. Der Spanier fuhr fort: „Ich bereite mich professioneller vor, als jemals zuvor. Bei mir läuft schon jetzt die Sparringsphase. Ab nächster Woche wird die Trainingsintensivität weiter gesteigert. Ich werde in Top-Form sein und gewinnen. Fertig!“

Eintrittskarten für die Veranstaltung im Multiversum Schwechat sind über die Tickethotline +43 / 1 / 70107 sowie im Internet bei www.multiversum-schwechat.at und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von SES vom 3. März 2013

Ergebnisse SES-Boxgala, 02.03.2013
MBS-Arena, Potsdam
Ramona Kühne verteidigt WM-Kronen nach einem Jahr Auszeit mit Klasse-Fight
WBO-WIBF-WBF Weltmeisterschaft im Superfedergewicht, 10 Rd.
Ramona Kühne vs. Halanna Dos Santos
Einstimmiger Punktsieg (100:90; 100:90; 99:91)
3.000 Boxfans verfolgten am vergangenen Samstag die Titelverteidigung von Dreifach-Weltmeisterin Ramona Kühne in der Potsdamer MBS-Arena. Und sie sahen eine Brandenburger Weltmeisterin der Extra-Klasse. Nach einem Jahr Verletzungsauszeit verteidigte sie gegen die Brasilianerin Halanna Dos Santos die Kronen der WBO, WIBF, und WBF mit einem einstimmigen Punkterfolg. Die Weltmeisterin ließ die Herausfordererin aus Brasilien in der Eröffnungsrunde zunächst kommen. Allerdings stoppte sie die Offensive von Halanna Dos Santos sehr schnell und entwickelte bereits in der 2. Runde mehr Aktivitäten. Und die Weltmeisterin steigerte fortwährend Explosivität und Offensive. Der Druck auf Dos Santos wurde merklich größer. Die langen Hände der Brasilianerin blieben aber bis dahin stets gefährlich. Am Ende der 5. Runde stellte Ramona Kühne ihre Kontrahenten mehrfach an den Seilen und bearbeitete sie mit linken und rechten Händen. Das Bild schien sich nun nicht mehr zu ändern. Unermüdlich arbeitete die Brandenburgerin weiter. Halanna Dos Santos fand immer weniger Mittel, sich wirksam durchzusetzen. Ramona Kühne trieb in der 8. Runde die Brasilianerin von Ecke zu Ecke und ließ im Druck nicht nach. Die Gegnerin bewies jedoch starke Nehmerqualitäten und schien die unzähligen Treffer der Weltmeisterin mühelos wegzustecken. Mit einem regelrechten Trommelfeuer verabschiedete sich die Titelverteidigerin aus der zwölften Runde und wurde dafür von den 3.000 Zuschauern in der MBS-Arena gefeiert.
Bei der Pressekonferenz im Anschluss sagte die alte und neue Weltmeisterin: „13 Monate Wettkampfpause waren eine verdammt lange Zeit. Aber der Kampf hat mir Spaß gemacht. Das Publikum in der Halle war Klasse, und ich hoffe, dass war nicht das letzte Mal in Potsdam.“
Halanna Dos Santos: „Das Klima in Deutschland hat mir große Schwierigkeiten bereitet und ich war ein wenig erkältet. Das hat mich im Kampf behindert.“
Dominic Bösel ist neuer WBC-Youth-Champion
WBO Youth World Championship, Halbschwergewicht 10 Rd.
Dominic Bösel vs. Harut Sahakyan
Einstimmiger Punktsieg (100:90; 100:90; 99:91) Dominic Bösel
Im Kampf um die WBO-Youth-Krone trafen am Samstag in Potsdam Dominic Bösel und Harut Sahakyan aufeinander. Zunächst begegneten sich die Boxer mit eher mit einem Abtasten und erst Bösel zeigte zum Ende der 1. Runde mehrere sehenswerte Treffer. Auch in der folgenden Runde drehte der Schützling von Coach Dirk Dzemski zum Ende auf und brachte Sahakyan in Bedrängnis. In den nächsten Distanzen legte der junge Freyburger weiter zu. Trotz einer guten Deckungsarbeit überwand Dominic Bösel die Verteidigung seines Gegners und traf immer öfter. Mit blitzschnellen Kombinationen sammelte er Runde für Runde sichere Punkte. Aktiv und fleißig erarbeitete sich der 23-jährige SES-Profi weitere Punkte. Harut Sahakyan wusste mit seiner guten Deckung, die Wirkung von Dominic Bösels Angriffen zu vermeiden. Am verdienten einstimmigen Punktsieg für den SES-Profi gab zum Schluss keinen Zweifel. Dominic Bösel sicherte sich in Potsdam die ersten internationalen Titelehren und ist jetzt WBO-Youth-Champion im Halbschwergewicht.
Dominic Bösel: „Ich bin überglücklich nach dem Sieg.“
Dirk Dzemski: „Dominic hat sich von Kampf zu Kampf gesteigert. Mit seiner Leistung bin ich sehr zufrieden. Der Sieg war mehr als verdient.“
Ulf Steinforth: „Wir haben in Potsdam gute Newcomer gesehen. Das ist die Zukunft des Boxens. Wir werden in Kürze noch mehr junge Boxer vorstellen und zeigen, dass wir den Nachwuchs fördern.“
Moritz Stahl machte kurzen Prozess
Supermittelgewicht, 4 Rd.
Moritz Stahl vs. Rastislav Kovac
tK.o.-Sieg Moritz Stahl, 2:45 min, 1. Runde
SES-Youngster Moritz Stahl wollte am vergangenen Samstag in der MBS-Arena nicht zu lange arbeiten. Sein Kampfeinsatz dauerte keine ganze Runde. Sein Gegner Rastislav Kovac fand kein Mittel gegen die Übermacht des SES-Profis. Nach drei Niederschlägen konnte sich Kovac nicht mehr wehren und Ringrichter Oliver Brien brach den Fight nach 2:45 Minuten der 1. Runde ab.
Mit K.o.-Sieg zu den nächsten Zielen
Halbweltergewicht, 6 Rd.
Felix Lamm vs. Nico Schröder
K.o.-Sieg Felix Lamm, 2:22 min, 2. Runde
Halbweltergewichtler Felix Lamm gehört zur „jungen Garde“ des SES-Boxteams in Magdeburg. Schon in der 1. Runde setzte er sehenswerte Akzente. Sein Gegner Nico Schröder hatte technisch und taktisch öfter das Nachsehen. Felix Lamm übernahm das Zepter im Ring und bestimmte das Gefecht. Er boxte Nico Schröder mit einem ausgezeichneten Distanzverhalten. Im richtigen Moment verstand er es, die Entfernung zu verkürzen und zu punkten, um sich dann wieder zurückzugehen. In der 2. Runde traf Felix Lamm den Mann aus Fürstenwalde punktgenau mit einer Linken an der Schläfe, so dass Nico Schröder schwer zu Boden ging und Ringrichter Holger Wiemann den Kampf sofort abbrach. Mit seinem eindrucksvollen Auftritt unterstrich Felix Lamm seine boxerischen Ambitionen.
Exzellenter SES-Einstand für Dario Bredicean
Supermittelgewicht, 4 Rd.
Dario Bredicean vs. Vladimir Fecko
Einstimmiger Punktsieg (40:36; 40:36; 40:36) Dario Bredicean
Zu seinem Profidebüt stellte sich der 19-jährige Dario Bredicean dem erfahrenen tschechischen Profi Vladimir Fecko. Der SES-Neuzugang überzeugte im Ring von Beginn an. Seinen Kontrahenten setzte er vielen mit Kombination unter Dauerdruck. Der mutige Vladimir Fecko versuchte, immer wieder gegen diesen Druck aufzubegehren, scheiterte jedoch an der guten Deckung und den Meidbewegungen von Dario Bredicean. Schließlich konnte sich der Tscheche über die vier Runden des Duells retten. Der US-Amerikaner zeigte eindrucksvoll seine Kraft und Dynamik im Ring und lieferte am Ende einen ausgezeichneten Einstieg bei SES ab. Dario Bredicean fuhr bei seinem Debüt einen verdienten einstimmigen Punktsieg ein.
Weitere Ergebnisse:
Stefan Schröder ist jetzt Deutscher Meister
GBA Deutsche Meisterschaft im Superweltergewicht, 10 Rd.
Mathias Zemski vs. Stefan Schröder
Punktsieg (95:92; 97:92; 95:92) Stefan Schröder

Mathias Zemski hatte sich kurzfristig der Deutschen Meisterschaft in Superweltergewicht gestellt. Am Samstag bot er Stefan Schröder aus Stralsund mehr Paroli als dieser anscheinend erwartet hatte. Der Fighter aus Rohndorf bei Dessau hielt dem hart schlagenden Stefan Schröder eigene Aktionen entgegen. Nach der Hälfte des Fights zeigte Stefan Schröder konditionelle Defizite und Mathias Zemski kam viel besser in das Gefecht. Bis zum Ende lieferten sich beide Fighter ein Duell auf Biegen und Brechen. Stefan Schröder hatte scheinbar Mühe, den Kampf stehend zu bestehen. Trotzdem punkte er nach Kräften. Doch Mathias Zemski hatte in den zehn Runden alles gegeben und dem K.o.-Schläger aus Strahlsund einen Kampf serviert, den er nicht erwartet hatte. Die Jury war sich nach allen Runden im Punkturteil nicht einig. Schließlich gewann Stefan Schröder mit einem 2:1-Urteil und legte sich damit den Deutschen Meister-Gürtel um.
Leichtgewicht, 4 Rd.
Nicole Wesner s. Helga Petukov
tK.o.-Sieg Nicole Wesner, 0:21 min, 2. Runde
Mittelgewicht, 6 Rd.
Ronny Mittag vs. Rabie Ben Lakhbhar Inoubli
Einstimmiger Punktsieg (60:44; 60:44; 60:44) Ronny Mittag

Meldung von SES vom 1. März 2013

Hauptkämpferinnen mit präzisen Gewichtslimits auf der Waage!
Hauptkampf: Dreifach-Weltmeisterschaft Ramona Kühne vs. Halanna Dos Santos
+ + + SES-Boxgala, 2. März 2013, MBS-Arena Potsdam, SPORT.1 live ab 22 Uhr + + +

Beim heutigen Offiziellen Wiegen für die morgige SES-Boxgala in Potsdam hatten sich die Kämpferinnen und Kämpfer bei Porta Möbel in der Landeshauptstadt von Brandenburg eingefunden. Die Hauptkämpferinnen Ramona Kühne und Halanna Dos Santos absolvierten das Duell auf der Waage mit Bravour. Beide Boxerinnen hatten keine Mühe das Limit des Superfedergewichts nachzuweisen. Die Titelverteidigerin Ramona Kühne brachte 58,6 Kilogramm auf die Waage. Ihre Herausfordererin aus Brasilien wog 56,3 Kilogramm. Morgen treffen sie im Duell um die WBO-, WIBF- und WBF-Krone in der MBS-Arena von Potsdam aufeinander. Im zweiten Hauptkampf möchte Dominic Bösel den vakanten WBO-Youth-Titel im Halbschwergewicht erobern. Der SES-Profi wog 78,9 Kilogramm. Sein ungeschlagener Kontrahent hatte ein Kampfgewicht von 77,9 Kilogramm. In der MBS-Arena stehen insgesamt 8 Fights auf dem Programm. Dabei sind auch die Nachwuchstalente Dario Bredicean, Felix Lamm und Moritz Stahl. SPORT.1 wird ab 22 Uhr live aus der MBS-Arena senden.
Die Ansetzungen und Gewichte:
8. Kampf: WBO-, WIBF-, WBF-Weltmeisteschaft im Superfedergewicht, 10 Rd.
Ramona Kühne (58,6 kg) vs. Halanna Dos Santos (56,3 kg)
7. Kampf: WBO-Youth-Titel im Halbschwergewicht, 10 Rd.
Dominic Bösel (78,9 kg) vs. Harut Sahakyan (77,9 kg)
6. Kampf: Supermittelgewicht, 4 Rd.
Moritz Stahl (76,2 kg) vs. Rastislav Kovac (77,9 kg)
5. Kampf: Deutsche Meisterschaft im Superweltergewicht (GBA), 10 Rd.
Mathias Zemski (69,2 kg) vs. Stefan Schröder (69,6 kg)
4. Kampf: Mittelgewicht, 6 Rd.
Ronny Mittag (TBA) vs. Rabie Ben Lakhbhar Inoubli (77,2 kg)
3. Kampf: Halbweltergewicht, 6 Rd.
Felix Lamm (63,5 kg) vs. Nico Schröder (TBA)
2. Kampf: Leichgewicht, 4 Rd.
Nicole Wesner (61,2 kg) vs. Helga Petukov (59,5 kg)
1. Kampf: Supermittelgewicht, 4 Rd.
Dario Bredicean (75,7 kg) vs. Vladimir Fecko (TBA)

Meldung von Sauerland vom 1. März 2013

“Box-Königin hält Hof in Potsdam”
Dreifach-WM mit Ramona Kühne – SPORT.1 live ab 22:00 Uhr
WBO-, WIBF-, WBF-Weltmeisterschaft im Superfedergewicht
WBO-Youth-Titel im Halbschwergewicht

Die Brandenburger Dreifach-Weltmeisterin Ramona Kühne boxt am Samstag (02.03.) in der MBS-Arena von Potsdam. Gegen die Brasilianerin Halanna Dos Santos verteidigt sie die Kronen der WBO, WIBF und WBF im Superfedergewicht. Außerdem will der 23-jährige Halbschwergewichtler Dominic Bösel den WBO-Youth-Titel erringen und Supermittelgewichts-Talent Moritz Stahl steigt in den Ring. SPORT.1 wird am morgigen Samstag live ab 22:00 Uhr aus Potsdam berichten.

Meldung von SES vom 1. März 2013

Jan Zaveck packt die Koffer für New York – Sparring erfolgreich beendet!
+ + + 9. März 2013, WBO-Interkontinentale Meisterschaft im Weltergewicht + + +

Der nächste SES-Profi steht in den Startblöcken. Am 9. März wird Jan Zaveck, der ehemalige IBF-Weltmeister und die amtierende Nummer 1 der WBO-Rangliste im Weltergewicht, in New York, im neuen Barclays Center auf den ungeschlagenen Amerikaner Keith Thurman treffen und um die Interkontinentale Krone der WBO fighten. Der vom großen US-Sender HBO übertragene Box-Abend, mit dem Hauptkampf im Halbschwergewicht Bernard Hopkins gegen IBF-Weltmeister Tavoris Cloud, wird für den slowenischen Volksheld eine besondere Herausforderung. Gestern beendete der Fighter die Sparringsphase. “Ich bin topfit und für New York gewappnet. Amerika ich komme!” sagte Jan Zaveck, der jetzt die Koffer für die Reise über den Atlantik packt und sich damit wieder auf den Weg zur Weltmeisterschaft machen will.

 

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