November 2012

Meldung von Sauerland vom 30. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / MATEUSZ MASTERNAK

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Boxen im Ersten – am 15. Dezember ab 22.15 Uhr in der ARD

Masternak vor EM-Chance: "Dass ich gewinne, ist das Einzige, was zählt!"

Mateusz Masternak (28-0, 21 K.o.´s) steht am 15. Dezember vor seiner bisher größten Bewährungsprobe als Boxer. Bevor WBO-Champion Arthur Abraham seinen Super-Mittelgewichts-Gürtel gegen Mehdi Bouadla verteidigt, trifft der Cruisergewichtler in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG im Kampf um den derzeit vakanten EM-Titel auf den Finnen Juho Haapoja (18-2-1, 11 K.o.´s).

Ein anderes Meisterstück hat der Mann aus Wroclaw, Polen, hingegen schon mit Bravour vollbracht. Wenige Tage vor seinem letzten Ringduell am 15. September in Bamberg brachte seine Frau einen kleinen Jungen zur Welt. „Seitdem hat sich mein Leben stark verändert. Meine Motivation, erfolgreich zu sein, hat sich geradezu verdoppelt“, so der Schützling von Trainer Andrzej Gmitruk.

Seinen Kontrahenten aus Finnland schätzt Masternak als recht erfahren ein. „Auf diesem Level kann man auch keine leichten Gegner mehr erwarten. Haapoja hat immerhin schon die EU-Meisterschaft gewonnen und einige Male verteidigt. Er ist zudem körperlich sehr stark und drängt immer wieder nach vorne.“ In Sachen Erfahrung hat der schlagstarke Pole aber in den letzten Monaten auch dazugelernt. Immerhin bestreitet er in Nürnberg schon seinen fünften Kampf in diesem Jahr. „Es ist super, dass ich 2012 so oft im Ring stehen konnte. Das hat mir die Chance gegeben, an meinen Fähigkeiten zu arbeiten. So konnte ich mich verbessern. Ich bin sehr zufrieden mit der Situation im Sauerland-Team und damit, dass ich schon so weit vorangekommen bin“, schätzt der 25-Jährige seine aktuelle Lage ein.

Für das EM-Duell sieht sich auch Juho Haapoja bestens eingestellt. „Meine Vorbereitungen laufen absolut wunschgemäß. Ich habe zuletzt Mitte September geboxt und bin kurz darauf wieder ins Training eingestiegen. Aktuell absolviere ich meine Sparringsphase in London, um am 15. Dezember in einer Top-Verfassung zu sein“, so der Finne. Für das Aufeinandertreffen mit Masternak fühlt sich der sieben Jahre ältere Kämpfer aus Yliharma gut gerüstet. „Er ist zweifelsohne ein sehr guter Boxer. Ich habe aber das ein oder andere Ass im Ärmel, mit dem ich ihn vor große Probleme stellen werde.“ Haapoja, der seine Karriere im Schwergewicht begonnen hatte, glaubt zudem, dass das Publikum seine Freude an dem Fight haben wird. „Ich übe immer ungeheuren Druck auf meinen Gegner aus. Das wird diesmal nicht anders sein. Was ich bisher von Masternak gesehen habe, zeigt mir, dass er sich immer dem Kampf stellt. Wir werden uns sicher eine Ringschlacht liefern!“

Beim Ausgang des anstehenden Kampfes teilen sich die Meinungen beider Kontrahenten. „Leider habe ich keine Glaskugel, die mir die Zukunft vorhersagt. Ich weiß nur, dass ich nicht zum Verlieren nach Deutschland reisen werde“, so der selbstbewusste Juho Haapoja. Ähnliches meint auch Mateusz Masternak. „Ich denke vorher nie über das Wie nach – dass ich gewinne, ist das Einzige, was zählt. Am Ende werde ich der neue Cruisergewichts-Europameister sein!“

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Sauerland vom 29. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / EDMUND GERBER

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Boxen im Ersten – am 15. Dezember ab 22.15 Uhr in der ARD

Gerber will sich mit erneutem Sieg über Sprott die Feiertage versüßen

Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Besinnlichkeit und Vergebung. Getreu diesem Motto hat nun der Faustkämpferverband Austria (FVA) Güte walten lassen und den Briten Michael Sprott (36-19, 17 K.o.´s) vorzeitig begnadigt. Somit steht einem erneuten Aufeinandertreffen mit Edmund Gerber (22-0, 14 K.o.´s) im Rahmen der Super-Mittelgewichts-WM zwischen Titelverteidiger Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) und seinem Herausforderer Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) am 15. Dezember nichts mehr im Wege.

Nach Sprotts vorzeitiger Niederlage am 15. September gegen den 13 Jahre jüngeren Mann aus Schwerin geriet der englische Schwergewichtler dermaßen in Rage, dass er kurzerhand Ringrichter Gerhard Sigl attackierte. Dieser hatte ihn in Bamberg seiner Meinung nach zu früh aus dem Fight genommen. Daraufhin wurde der 37-jährige Ringveteran einige Tage danach für drei Monate durch den österreichischen Verband gesperrt, der den Kampf beaufsichtigt hatte. Somit wäre die Strafe noch nicht ganz abgelaufen gewesen. Da Sprott aber ansonsten als tadelloser Sportsmann gilt, ließ man Gnade vor Recht ergehen.

Im Gegensatz zu Sprott konnte sich Gerber schon wieder im Ring präsentieren. Am 3. November gewann er gegen den Amerikaner Darnell Wilson im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen über acht Runden klar nach Punkten. Dabei erlebte er allerdings gleich in der ersten Runde einen Schreckmoment, als ihn sein Kontrahent zweimal mit einem linken Haken zum Kopf überraschte und Gerber fast zu Boden schickte. „Das war sicherlich eine lehrreiche Erfahrung für mich. Ich war für einen kurzen Moment unachtsam und ließ die Schlaghand fallen. Mein Trainer hatte mich darauf hingewiesen – jetzt werde ich noch besser auf seine Anweisungen achtgeben“, so der Schützling von Trainer Karsten Röwer.

Das Publikum in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG darf gespannt darauf sein, wie sich Edmund Gerber beim erneuten Aufeinandertreffen mit dem Engländer Sprott schlägt. An den ersten Fight kann sich die deutsche Schwergewichts-Hoffnung noch genau erinnern. „Gegen Sprott hatte ich nicht gut in den Kampf gefunden. Da muss ich mich diesmal vom Boxerischen her steigern. Obwohl ich gewann, hatte ich Probleme mit seinem Stil. Doch jetzt weiß ich, wie ich gegen ihn boxen muss. Das wird das Publikum am 15. Dezember zu sehen bekommen“, sagt Gerber.

Sein Schlüssel für den Erfolg: „Ich muss einfach beweglicher sein, um dem Gegner kein festes Ziel zu bieten. Wenn ich dazu noch selbst die Initiative ergreife, wird es sehr schwer, mich zu schlagen.“

Wie das Ergebnis im zweiten Fight aussehen wird, ist laut Gerber nicht vorhersagbar. „Rein von der Kampfesführung her bin ich mir aber sicher, diesmal besser gegen Sprott auszusehen. Ich freue mich schon, mit meinen boxerischen Fähigkeiten zu überzeugen.“ Und Edmund Gerber kennt auch schon die Belohnung für einen Sieg in der fränkischen Metropole: „Ich kann dann das Jahr im Kreis der Familie besinnlich ausklingen lassen und mit einem guten Gefühl ins neue Jahr starten.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von SES vom 29. November 2012

Jahresendspurt für SES-Youngsters!
+ + + Dominic Bösel und Felix Lamm setzen auf Wettkampferfahrung + + +

Zwei SES-Youngsters rüsten zum Jahresendspurt. Halbschwergewichtler Dominic Bösel (9-0-0 (3)), der vor zwei Wochen erst als Kurzarbeiter einen eindrucksvollen vorzeitigen Sieg einfuhr, klettert am kommenden Samstag, dem 1. Dezember 2012, in der Dessauer Anhalt-Arena gegen den Ungarn Jozsef Molnar (5-9-1 (3)) in den Ring. Mit ihm nimmt auch Felix Lamm (3-1-0 (1)) an der Dessauer Boxnacht teil. Der 22-jährige Halbweltergewichtler musste vor einem Monat eine bittere Erfahrung einstecken und sich in Sankt Ingbert dem Franzosen Bibi Ondua geschlagen geben. Jetzt will er gegen den Tschechen Petr Gyna neu durchstarten und die Scharte auswetzen. „Wir können so viel trainieren, wie wir wollen. Nichts kann die Wettkampferfahrung ersetzen. Deshalb müssen die Jungs in Dessau in den Ring“, sagte Coach Dirk Dzemski.

Meldung von Sauerland vom 28. November 2012

PRESSETEXT / EDUARD GUTKNECHT, JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 02.02.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Gutknecht gegen Brähmer: Ab sofort Tickets für das EM-Duell erhältlich!

Es ist das erste Box-Highlight des neuen Jahres in Berlin: Am 2. Februar trifft Europameister Eduard Gutknecht (Gifhorn; 24-1, 9 K.o.´s) in der Max-Schmeling-Halle auf den Schweriner Jürgen Brähmer (38-2, 30 K.o.´s). Bei dem deutsch-deutschen Duell im Halbschwergewicht geht es aber nicht nur um die Europameisterschaft, sondern auch um das Recht, den aktuellen WBO-Weltmeister herauszufordern. Das ist zurzeit der Waliser Nathan Cleverly.

Für den 30-jährigen Gutknecht steht die vierte Titelverteidigung auf dem Programm. Dementsprechend gewappnet fühlt sich der Schützling von Trainer Ulli Wegner, der den EM-Gürtel im Mai 2011 erobert hatte, vor dem Aufeinandertreffen mit dem vier Jahre älteren Brähmer. „Das wird ein spannender Fight. Jürgen Brähmer ist den Boxfans als früherer Europameister und ehemaliger WBO-Weltmeister ein Begriff. Der Kampf wird zeigen, wo ich stehe.“

Auch sein in der Rechtsauslage agierender Herausforderer freut sich auf das deutsch-deutsche EM-Duell. Der Ansporn, sich nicht nur die Europameisterschaft zu sichern, sondern auch nach der erneuten WM-Chance zu greifen, ist beim Schweriner riesengroß. „Ich war schon WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht und will es unbedingt wieder werden. Zuerst hole ich mir den EM-, dann den WM-Titel!“

Eintrittskarten für diesen an Spannung kaum zu überbietenden Fight gibt es ab sofort in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de.

Meldung von den German Eagles 28. November 2012

World Series of Boxing kommt nach Göppingen

Weltliga des Boxens am 7. Dezember 2012 in der EWS-Arena / German Eagles treffen auf die USA Knockouts

Die Stadt Göppingen wird am 7. Dezember 2012 zum Schauplatz einer der wichtigsten Wettbewerbe im weltweiten Boxsport. Ab 20:00 Uhr werden in der „World Series of Boxing“ (WSB) Deutschland gegen die USA antreten. Die Teams der „German Eagles“ und der „USA Knockouts“ treten mit je fünf Spitzenboxern gegeneinander an. In der WSB, auch Weltliga des Boxens genannt, kämpfen die weltbesten olympischen Boxer in zwölf nationalen Teams um den Sieg.

Die Sportler messen in den Gewichtsklassen Bantam, Leichgewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht ihre Kräfte. Nach den bisherigen Kämpfen gegen die Dolce&Gabbana Italia Thunders in Mailand (3:2 für Italien) und dem Heimerfolg gegen die Ukraine Otamans in Hannover (3:2 für Deutschland) werden die Kämpfe in Göppingen ein wichtiger Meilenstein für die German Eagles auf dem angestrebten Weg ins Viertelfinale sein.

Geboxt wird in der EWS-Arena. Der Kartenvorverkauf über das Portal www.eventim.de hat bereits begonnen. Die Tickets kosten zwischen 14 und 102 Euro.

Preisgeld: Eine Million Dollar

In der WSB kämpfen aktuell Teams aus Algerien, Argentinien, Aserbaidschan, Mexiko, Polen und Russland (Gruppe A) sowie Deutschland, Großbritannien, Italien, Kasachstan, Ukraine und USA (Gruppe B). Die vier besten Mannschaften aus jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale. Danach wird im K.o.-System (Halbfinale, Finale) das Sieger-Team ermittelt. Die Boxer kämpfen jeweils fünf Runden à drei Minuten – ohne Kopfschutz und mit freiem Oberkörper. Das Siegerteam erhält ein Preisgeld in Höhe von einer Million US-Dollar.

Neben den olympischen Box-Wettkämpfen avanciert die WSB zum weltweit bedeutendsten Boxturnier. Die Professionalität der „World Series of Boxing“ garantiert der Weltboxverband (AIBA), der auf den 194 nationalen Mitgliedsverbänden der olympischen Bewegung fußt. Die Boxer behalten dabei die Möglichkeit, für Ihr Land an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Der Deutsche Boxsport Verband e.V. (DBV) ist ein Mitglied der AIBA. Die Boxer des deutschen WSB-Teams „German Eagles“ werden vom Bundesinnenministerium, der Stiftung Deutsche Sporthilfe und der Bundeswehr gefördert.

Die World Series of Boxing (WSB) ist der einzige weltweite Mannschaftswettbewerb im Boxen. Zur Zeit kämpfen zwölf Teams aus Amerika, Europa und Asien mit Boxern aus über 50 Nationen um den Sieg. Zu den rund 200 Boxern der WSB zählen die meisten Medaillengewinner der Olympischen Spiele 2012 in London. Die Ausländerquote pro Team liegt bei höchstens 40 Prozent. Die besten olympischen Boxer messen sich bereits zum dritten Mal weltweit in einem professionellen Wettbewerb.

www.worldseriesboxing.com

Teampool des German-Eagles-Heimkampfs in Göppingen am 7. Dezember 2012

Bantamgewicht: Veaceslav Gojan (Moldawien), Mohammed Sadik (Dänemark)

Leichtgewicht: Kastriot Sopa (Deutschland), Robert Harutyunyan (Deutschland)

Mittelgewicht: Xhek Paskali (Deutschland), Vasilii Belous (Moldawien

Halbschwergewicht: Serge Michel (Deutschland), Kevin Künzel (Deutschland)

Schwergewicht: Erik Pfeifer (Deutschland), Eric Brechlin (Deutschland)

Xhek Paskali (Stuttgart) und Kastriot Sopa (Ludwigsburg) sind die Lokalmatadore der German Eagles in Göppingen. Kurzporträts und Bildmaterial der Boxer senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

DBV-Cheftrainer: Dr. Michael Bastian

WSB-Chefcoach: Valentin Silaghi

Coaches: Rustam Rachimov, Zoltan Lunka

Teammanagerin: Beatrice Bastian

Die Mannschaftsaufstellung wird der Cheftrainer Anfang Dezember bekanntgeben.

Meldung von Sauerland vom 26. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Culcay-Gegner steht fest! Am 15. Dezember gegen Hamilcaro

Jack Culcay (13-0, 9 K.o.´s) wird am 15. Dezember in Nürnberg gegen den Franzosen Jean Michel Hamilcaro (17-4-3, 6 K.o.´s) antreten. Der Amateur-Weltmeister aus dem Jahr 2009 hatte die WBA-Intercontinental Meisterschaft im August in Berlin gegen den Franzosen Frederic Serre erobert. Am 29. September verteidigte er seinen Gürtel in Hamburg gegen den Briten Mark Thompson erstmals. Wenn es nach dem 27-Jährigen geht, folgt in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG der zweite „Streich“.

Doch Hamilcaro kommt mit Ambitionen in die Franken-Metropole. Der inzwischen 26-Jährige hatte zu Beginn seiner Profikarriere einige Mühe, in Tritt zu kommen. Zuletzt blieb er jedoch in 13 Kämpfen hintereinander ungeschlagen. Im Oktober 2011 errang er gegen den italienischen Lokalmatador Lenny Bottai die IBF-International Meisterschaft. Diesen Titel verteidigte er zuletzt zweimal – im März dieses Jahres mit einem technischen K.o.-Erfolg in Runde elf gegen den Argentinier Marcelo Alejandro Rodriguez und im Oktober mit einem Unentschieden gegen den Italiener Francesco Di Fiore.

Doch auch Culcay steigt mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in den Ring. Zuletzt hatte er sich am 29. September in seiner Wahlheimat Hamburg den Briten Mark Thompson zur Brust genommen und durch technischen K.o. in der fünften Runde gesiegt. „Mit dem Kampf bin ich wirklich sehr zufrieden“, so Culcay. „Thompson war ein guter und vor allem erfahrener Gegner. Wenn man dann noch seine Schnelligkeit dazu nimmt, war er schon ein Kontrahent auf hohem Niveau.“

Doch das ist inzwischen Vergangenheit. Denn der WBA-Intercontinental Champion bereitet sich auf seine nächste Bewährungsprobe gegen Hamilcaro vor. „Mein Team - bestehend aus meinem Trainer Ismael Salas sowie meinem Manager und Fitness-Coach Moritz Klatten - wird sich Hamilcaro ganz genau anschauen und mich dann im Training perfekt auf ihn vorbereiten“, so der WBA-Weltranglistenelfte. „Sie werden seine Stärken aufdecken, so dass er mich durch nichts überraschen kann. Ich werde in Top-Form sein.“

Generell gehört die anstrengende Trainingsphase fest zum Programm des in Darmstadt aufgewachsenen Halb-Mittelgewichtlers. Dass dies zum Ende eines Jahres auch kräftig an den Reserven zehrt, ist verständlich. Doch gerade dieses harte und intensive Training wird laut Culcay den Unterschied am 15. Dezember ausmachen. „So hart, wie ich trainiere, da kann ich nur gewinnen. Hamilcaro wird nie im Leben so viel und so extrem arbeiten, wie ich es tue.“ Deshalb kündigt er an: „Der Titel wird auch noch im neuen Jahr meiner sein. Ich hoffe, dass ich 2013 noch höher angreifen kann. Aber zuerst muss ich natürlich die Aufgabe am 15. Dezember in Nürnberg erfolgreich lösen.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung der German Eagles vom 24. November 2012

German Eagles vs. Ukraine Otamans

German Eagles schlagen ukrainisches Team 3:2

Im ersten Heimkampf der „German Eagles“ in der „World Series of Boxing“ (WSB) am 23. November 2012 in Hannover erzielte das fünfköpfige Team um Cheftrainer Valentin Silaghi einen 3:2-Sieg über das Team „Ukraine Otamans“. Damit setzten die Deutschen den ersten wichtigen Baustein für das Weiterkommen ins Viertelfinale. Vor einer Woche unterlag das Team noch knapp 2:3 dem Team „Dolce & Gabbana Italia Thunder“ in Mailand. German-Eagles-Cheftrainer Valentin Silaghi kommentierte nach dem Wettkampf emotional: „Es war wunderbar. Ich bin sehr zufrieden mit den Jungs.“ Das Zünglein an der Waage des Sieges war Schwergewichtler Erik Pfeifer. Nach dem Redouane Asloum im Bantamgewichts-Duell dem Ukrainer Alexandr Riscan nach Punkten unterlegen war, glich Artur Bril mit seinem Punktsieg im Leichtgewicht die Wertung wieder aus. Der technisch gut boxende Xhek Paskali musste sich dann im Mittelgewicht knapp Ivan Golum geschlagen geben. In einem sehenswerten Endspurt holte Kevin Künzel gegen Sergiy Lapin erneut den Ausgleich. Die Krönung des Heimsiegs gelang Erik Pfeifer schließlich durch einen vorzeitigen Sieg in der Königsklasse gegen seinen Kontrahenten Anatolii Antoniuk. Schwergewichtler Erik Pfeifer bekräftigte sein Engagement für die German Eagles. Er sagte in der anschließenden Pressekonferenz: „Ich bin sehr froh, mich für die WSB entschieden zu haben. Das war heute ehrlicher Sport. Die WSB ist die Zukunft des Boxens.“

Der nächste Heimauftritt der German Eagles wird am 7. Dezember 2012 in der EWS-Arena in Göppingen sein. Dort treffen sie auf die „USA Knockouts“.

1. Fight
Bantamweight 50-54 kg
Redouane Asloum vs. Alexandr Riscan

Im ersten Fight der WSB im Kuppelsaal von Hannover unterlag der Boxer der German Eagles, Dedouane Asloum, dem ukrainischen Starter Alexandr Riscan einstimmig nach Punkten. Trotz seines Kampfeswillen und seines fleißigen Arbeitseinsatzes im Seilgeviert gelang es ihm nicht dem technisch besser boxenden Ukrainer Punkte abzunehmen. (Punktwertung 45:50; 46:49; 45:50)

2. Fight
Lightweight 57-61 kg
Artur Bril vs. Pavlo Ishchenko
Artur Bril fuhr im Leichtgewicht den ersten Punkt für das deutsche Team ein. Gegen Pavlo Ishchenko behauptete er sich mit einem einstimmigen Punktsieg. In einem spannenden Duell zeigten beide Fighter großen Einsatz. Der Ukrainer boxte allerdings oft unsauber und zwang Artur Bril dann in eine Keilerei. Beide Fighter hatten am Ende des Kampfes Cuts über dem linken Auge. Der German Eagle behielt aber zu jeder Zeit die Übersicht und traf Ishchenko in der 3. Runde wirkungsvoll, so dass er angezählt werden musste. Artur Bril brachte die meisten Treffer ins Ziel und gewann das Duell souverän. (Punktwertung 49:46; 49:46; 49:46

3. Fight
Middleweight 68-73 kg
Xhek Paskali vs. Ivan Golub

Der Mitelgewichtler Chek Paskali bewies am Freitagabend in Hannover eine technisch saubere Leistung, konnte sich damit am Ende jedoch nicht gegen den starken Druck des Ukrainers Ivan Golub durchsetzen. Er musste sich nach sehenswerten 5 Runden knapp nach Punkten geschlagen geben. (Punktwertung 47:48; 46:49; 46:49)

4. Fight
Light Heavyweight
Kevin Künzel vs. Sergiy Lapin

German Eagle Kevin Künzel traf im Halbschwergewichtsduell auf einen druckvoll agierenden Sergiy Lapin. In der ersten Hälfte des Fights konterte die Attacken mit einer stabilen Deckung und antwortete mit eigenen Aktionen. In der 3. Runde wurde der Ukrainer noch druckvoller und Künzel geriet ins Hintertreffen. Eine Runde später kam Kevin Künzel mit neuem Elan in das Duell und traf Lapin mehrfach mit dem rechten Aufwärtshaken. Damit drehte der das Faustgefecht zu seinen Gunsten. Und der German Eagle gab weiter Gas. Er sicherte sich die 4. und 5. Runde. In der letzten Distanz deklassierte er seinen Kontrahenten regelrecht, so dass sich der Ukrainer nur noch erschöpft in den Schlussgong retteten konnte. Die Jury werte am Ende einen einstimmigen Punktsieg für Kevin Künzel. (Punktwertung: 48:47; 48: 47; 48:47)

5. Fight
Heavyweght
Erik Pfeifer vs. Anatolii Antoniuk

Im letzten Fight des ersten WSB-Heimkampfes der German Eagels krönte Erik Pfeifer den Sieg des deutschen Teams mit einem technischen K.o.-Sieg. Der Schwergewichtler dominierte das Geschehen des Duells von der 1. Runde an. Der 10 Kilogramm schwerere Anatoli Antoniuk hatte es schwer, sich gegen den Deutschen zu behaupten. In der 3. Runde wurde der Ukrainer vom Ringrichter angezählt. Erik Pfeifer ließ seinen Kontrahenten dann kaum noch zum Zug kommen. In der 5. Runde traf Erik Pfeifer Antoniuk erneut mehrfach wirkungsvoll, so dass er vom Ringrichter angezählt werden musste. Als der Referee das Duell wieder freigeben wollte, warf die ukrainische Ecke das Handtuch zum Schutz ihres Schützlings. (Wertung: tK.o.-Sieg, 5. Runde)

Meldung von Sauerland vom 23. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / ENRICO KÖLLING

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Enrico Kölling siegesgewiss! Berliner hofft auf K.o.-Sieg!

Aller guten Dinge sind drei! Auch für Enrico Kölling (2-0)? Am 15. Dezember will der 22-jährige Halbschwergewichtler in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG - dort steigt er im Rahmenprogramm des WM-Fights zwischen Arthur Abraham (35-3-, 27 K.o.´s) und Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) in den Ring - seinen dritten Sieg im Profilager einfahren. Dazu muss er allerdings den mit offenem Visier agierenden Attila Baran (10-4, 6 K.o.´s) bezwingen. Der Kampf verspricht schon jetzt ein Höchstmaß an Unterhaltung.

Kölling stand zuletzt am 3. November im Ring. In Halle/Westfalen bezwang der junge Deutsche den Russen Ivan Maslov über sechs Runden klar nach Punkten und war mit seiner Leistung zufrieden. „Im Gerry Weber Stadion ist es sehr gut gelaufen“, so Kölling. „Ich glaube, dass ich gegen Maslov jede Runde gewonnen habe. Das lag vor allem daran, dass ich das Tempo bestimmt habe. Ich konnte variieren und die ruhigeren Momente nutzen, um wieder Kraft zu tanken. Das ist mir besser gelungen als bei meinem Profidebüt Ende September in Hamburg.“

Am 15. Dezember steht jetzt der dritte Kampf innerhalb von nur zweieinhalb Monaten auf dem Programm. Doch das macht dem Olympia-Teilnehmer von London nichts aus. „Nach dem Maslov-Fight hatte ich eine Woche frei, um einfach mal abschalten zu können“, sagt der Berliner. „Danach ging die Vorbereitung wieder los. Ich bin total motiviert.“ Die große Begeisterung verdankt der Jungprofi seinem Ehrgeiz. Denn er sieht bei sich selbst noch Entwicklungspotenzial. „Ich merke, dass mein Stand beim Schlagen fester werden muss. Natürlich will ich auch daran arbeiten, meine Schläge noch härter und schneller werden zu lassen. Genau darum geht es in der Vorbereitung.“

Doch gerade das Training für den kommenden Kontrahenten dürfte sich als äußerst schwierig erweisen. Denn Attila Baran ist für seinen wilden und unkonventionellen Stil bekannt. „Bei so einem Gegner weiß man halt nicht, was auf einen zukommt. Es ist dann wichtig, dass man sich auch auf Schläge auf den Hinterkopf oder den Rücken vorbereitet. Obwohl die nicht erlaubt sind, darf man sich dadurch nicht überraschen lassen. Barans Boxstil lässt vermuten, dass seine Amateurkarriere nicht sonderlich lang war. Aber bei so einem Kämpfer kann man auch davon ausgehen, dass es ein interessanter Fight für die Fans wird.“

Deshalb gibt sich Kölling für den Kampf in Nürnberg selbstbewusst. „Ich werde natürlich gewinnen, davon bin ich überzeugt“, so der Deutsche. „Wahrscheinlich werden am Ende wieder die Punktrichter entscheiden müssen. Doch insgeheim hoffe ich in meinem dritten Kampf auf meinen ersten K.o.!“

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Sauerland vom 22. November 2012

PRESSETEXT / EDUARD GUTKNECHT, JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 02.02.2013, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Europameister Gutknecht am 2. Februar gegen Brähmer – Sieger kämpft um WM!

Für das Sauerland-Team endet das Boxjahr 2012 mit der Titelverteidigung von Arthur Abraham am 15. Dezember in Nürnberg gegen Mehdi Bouadla. Doch auch das neue Jahr beginnt mit einem echten Paukenschlag. Denn am 2. Februar kommt es in der Berliner Max-Schmeling-Halle zum EM-Duell im Halbschwergewicht zwischen dem Gifhorner Eduard Gutknecht (24-1, 9 K.o.´s) und dem Schweriner Jürgen Brähmer (38-2, 30 K.o.´s).

Gutknecht hatte den EM-Titel im Mai 2011 mit einem technischen K.o.-Sieg in der achten Runde gegen den Briten Danny McIntosh erobert und seither gegen Lorenzo Di Giacomo, Vyacheslav Uzelkov und Tony Averlant dreimal erfolgreich verteidigt. In den Weltranglisten der führenden Box-Weltverbände ist der Schützling von Trainer Ulli Wegner durchweg in den Top-10 zu finden. „Das wird ein großartiger Kampf“, sagt der 30-jährige Gutknecht. „Meine Motivation ist riesengroß. Erstens ist das ein deutsch-deutsches Duell. Zweitens winkt dem Gewinner eine Weltmeisterschaft. Jürgen Brähmer hat einen guten Namen im Boxsport. Ich freue mich riesig darauf, gegen ihn anzutreten.“

Und auch der frühere WBO-Titelträger Jürgen Brähmer steigt mit einer gehörigen Portion Zuversicht ins Seilgeviert. „Ich freue mich, nach längerer Pause endlich wieder im Ring zu stehen und erstmals für mein neues Team zu boxen. Ich war bereits Welt- und Europameister. Mein Ziel ist es, mir diese Titel zurückzuholen. Am 2. Februar kann ich zeigen, was ich kann. Ich will zurück an die Spitze“, so der 34-Jährige, der von Karsten Röwer trainiert wird.

Sauerland Event-Geschäftsführer Chris Meyer: „Wir sind froh, in Berlin ins Jahr 2013 zu starten. Das wird ein ganz spannender Kampf. Eduard Gutknecht ist die aktuelle Nummer zwei der WBC-Weltrangliste, Jürgen Brähmer wird vom Weltverband WBO auf Position zwei geführt. Am 2. Februar geht es nicht nur um den äußerst prestigeträchtigen EM-Titel im Halbschwergewicht, sondern auch um das Pflichtherausforderungsrecht bei der WBO. Der Sieger kämpft später um die WBO-Weltmeisterschaft.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 2. Februar in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind ab nächster Woche in allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 21. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / POVETKIN, HELENIUS, PULEV, GERBER

Jagd auf Wladimir Klitschko: Helenius und Pulev auf Platz eins der Weltrangliste!

Großartige Neuigkeiten für Robert Helenius (18-0, 11 K.o.´s) und Kubrat Pulev (17-0, 9 K.o.´s)! Beide Schwergewichtler werden auf Platz eins der Weltrangliste geführt.

Helenius hatte sich zunächst im September letzten Jahres beim Weltverband WBO (Word Boxing Organization) an die Spitze der Weltrangliste gesetzt. Zuvor hatte er mit Lamon Brewster, Samuel Peter und Siarhei Liakhovich bereits drei Ex-Weltmeister bezwungen. Doch der in Berlin lebende Finne musste nach seinem EM-Kampf gegen Dereck Chisora im Dezember 2011 aufgrund einer langwierigen Schulterverletzung einige Zeit pausieren. Am 10. November kehrte der „Nordic Nightmare“ in Helsinki erfolgreich in den Ring zurück. Er bezwang den von den Bahamas stammenden Sherman „The Tank“ Williams - zuvor die Nummer zehn der WBO - deutlich nach Punkten. In der neuesten WBO-Weltrangliste wird der 28-jährige Helenius jetzt wieder auf Platz eins geführt.

Erfreulich verliefen die letzten Monate auch für Kubrat Pulev. Der von Otto Ramin gecoachte Schwergewichtler stieg erstmals am 19. September 2009 in Neubrandenburg als Profi in den Ring. Damals bezwang er den Rumänen Florian Benche nach Punkten. Seither folgte Sieg um Sieg, so dass die Bilanz des 31-Jährigen nach 17 Einsätzen bei den Berufsboxern noch immer makellos ist. Der große Durchbruch gelang dem in Sofia geborenen Schwergewichtler, der in Berlin trainiert, in diesem Jahr. Zunächst eroberte er am 5. Mai in Erfurt gegen Alexander Dimitrenko mit einem K.o.-Sieg in Runde elf den EM-Titel, dann brachte ihm ein vorzeitiger Sieg über den 140-Kilo-Koloss Alexander Ustinov (am 29. September in Hamburg) den ersten Platz in der Rangliste des Weltverbandes IBF (International Boxing Federation) ein.

Titelträger bei der WBO und IBF ist aktuell Wladimir Klitschko. Der Ukrainer hat zudem beim Weltverband WBA (World Boxing Association) den Super-Champion-Status inne. Regulärer WBA-Titelträger ist Alexander Povetkin (25-0, 17 K.o.´s), der wie Helenius und Pulev beim Sauerland-Team unter Vertrag steht. „Wir sind Wladimir Klitschko dicht auf den Fersen. Zunächst einmal muss er bei der WBA die Pflichtverteidigung gegen Alexander Povetkin bestreiten. Danach wird man sehen, ob Klitschko noch Champion ist“, blickt Kalle Sauerland selbstbewusst voraus. „Mit Povetkin haben wir bereits einen Schwergewichts-Weltmeister. Mit Robert Helenius und Kubrat Pulev stehen zwei weitere Kämpfer unseres Teams bereit, die Klitschko den Titel entreißen könnten. Dazu haben wir im Schwergewicht den erst 24 Jahre alten Edmund Gerber in der Hinterhand. Doch erst einmal soll Povetkin gegen Klitschko kämpfen, dann sehen wir weiter.“

Meldung von Sauerland vom 19. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

„Golden“ Jack Culcay am 15. Dezember in Nürnberg dabei!

Dritter Titelfight in Nürnberg! Neben dem WBO-Super-Mittelgewichts-Weltmeister Arthur Abraham (gegen Mehdi Bouadla) und dem Cruisergewichtler Mateusz Masternak (Europameisterschaft gegen Juho Haapoja) wird sich auch Jack Culcay am 15. Dezember im Ring präsentieren. Der 27-Jährige setzt in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG die WBA-Intercontinental Meisterschaft im Halb-Mittelgewicht aufs Spiel.

Culcay, der seinen Kampfnamen „Golden Jack“ mit dem Gewinn der Amateur-WM 2009 in Mailand verpasst bekam, eroberte seinen ersten Profititel im August dieses Jahres in Berlin mit einem vorzeitigen Sieg gegen den Franzosen Frederic Serre. Am 29. September verteidigte er den WBA-Intercontinental Gürtel in Hamburg gegen den Briten Mark Thompson, den er in der fünften Runde durch technischen K.o. bezwang. „So ein Titel ist immer eine besondere Sache“, so Culcay. „Ich will ihn verteidigen, bis sich eine noch größere Titelchance ergibt.“

In Nürnberg wird es aber zunächst einmal noch um die WBA-Intercontinental Meisterschaft gehen. Wer der Herausforderer des früheren Amateur-Weltmeisters sein wird, soll in Kürze bekanntgegeben werden. Für die Vorbereitung Culcays spielt das im Moment keine große Rolle. „Nachdem die Schwerpunkte bei meinem Manager und Fitnesstrainer Moritz Klatten erst einmal im Konditions- und Kraftbereich lagen, bin ich am Wochenende ins Sparring eingestiegen“, verrät Culcay und kündigt an: „Bei meinem Trainer Ismael Salas werde ich mir jetzt bis zum Kampf den nötigen Feinschliff holen.“

Der in Hamburg trainierende Halb-Mittelgewichtler ist mit seinem bisherigen Weg im Profilager sehr zufrieden. „Das Training ist heute härter als früher. Doch ich habe in meinen Kämpfen viele Erfahrungen sammeln können. Ich kann also zufrieden sein, auch weil ich bislang alle 13 Profifights gewann“, weiß der WBA-Weltranglistenelfte. Wie stark er ist, das will er am 15. Dezember in Nürnberg zeigen. Jack Culcay: „Mein Ziel ist es, das Jahr mit einem Sieg zu beenden. In 2013 kann ich dann weiter durchstarten und neue Titel ins Visier nehmen.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Sauerland vom 19. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Abraham ins Trainingslager - Vorbereitung geht in die heiße Phase!

Der 15. Dezember rückt immer näher. Für WBO-Weltmeister Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) geht die Vorbereitung für seine Titelverteidigung damit in die heiße Phase. Der 32-Jährige muss Mitte des kommenden Monats in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG gegen den Franzosen Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) ran. Derzeit arbeitet er akribisch an seiner Form für den WM-Fight.

In der letzten Woche standen dabei unter anderem ein Laufband- und ein Schlagtest neben den allgemeinen Trainingseinheiten auf dem Programm. Am heutigen Nachmittag bezieht Abraham im Trainingslager in Kienbaum Quartier. Im Brandenburgischen beginnt die Sparringsphase des WBO-Titelträgers im Super-Mittelgewicht.

Zwei Wochen lang wird sich Abraham in Kienbaum aufhalten. „Bis jetzt sind seine Trainingsleistungen ordentlich“, berichtet Erfolgscoach Ulli Wegner. „Nach Arthurs erneutem Titelgewinn im August ist die Euphorie um seine Person enorm, deshalb wird ihm die Abgeschiedenheit und Ruhe vor Ort gut tun. Da kann er sich voll und ganz auf seinen Gegner konzentrieren.“

Ab dem 3. Dezember steht dann noch ein einwöchiger Trainingsaufenthalt in Neuruppin bevor, ehe die Abreise nach Nürnberg folgt. Wegner warnt: „Arthur ist für viele gegen Bouadla in der Favoritenrolle. Doch gerade das macht die Sache schwierig. Arthur darf seinen Gegner nicht unterschätzen. Im Training dürfen wir die Zügel nicht schleifen lassen, so dass er in Top-Form in den Ring steigt.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von SES vom 17. November 2012

Robin Krasniqi auf dem Weg zur Weltmeisterschaft
Vorzeitiger Sieg gegen Max Heyman
WBO Internationale Meisterschaft im Halbschwergewicht, 10 Rd.
Robin Krasniqi vs. Max Heyman
tK.o.-Sieg Robin Krasniqi, 3. Runde, 2:45 min
WBO-Interantional-Titelverteidiger Robin Krasniqi wollte offensichtlich vor seiner WM-Chance gegen Nathan Cleverly nichts anbrennen lassen. Bereits in der 1. Runde attackierte er seinen Herausforderer Max Heyman aus den USA mit blitzschnellen Aktionen und brachte auch seinen rechten Aufwärtshaken gleich mehrfach ins Ziel. Zum Schluss der Runde traf er damit so wirkungsvoll, das Ringrichter Manfred Küchler den Amerikaner anzählen musste. Heyman rette sich in die Ringpause. Heyman stellte sich dann erneut dem Duell. Doch mit seinen Blitz-Attacken blieb Robin Krasniqi der bestimmende Fighter im Ring. Heyman schien sich in der 2. Distanz des Kampfes noch einmal zu stabilisieren und fightete mit dem Titelverteidiger. In der 3. Runde stellte Robin Krasniqi seinen Gegner in der blauen Ecke und traf ihn zweimal wirkungsvoll am Kopf, so dass Manfred Küchler Max Heyman erneut anzählen musste. Schließlich brach der Referee das Duell ab, weil er Heyman nicht mehr für kampffähig hielt. Mit dem technischen K.o.-Erfolg nach 2:45 Minuten ist für den SES-Profi nun der Weg zur Weltmeisterschaft gegen den Waliser Cleverly frei.
Francesco Pianeter mit Kurzarbeit gegen Nelson Dadio Dominguez
Schwergewicht, 10 Rd.
Francesco Pianeta vs. Nelson Dario Dominguez
tK.o.-Sieg Francesco Pianeta, 1. Runde, 2:31 min
Im Schwergewichtskampf zwischen Francesco Pianeta und Nelson Dario Dominguez erwies sich die Nummer 8 der WBO-Weltrangliste Francesco Pianeta als Kurzarbeiter. Obwohl der Argentinier aggressiv in das Duell gestartet war, beherrschte der SES-Profi das Geschehen von Anfang an. Bereits nach 2:31 Minuten traf er seinen Kontrahenten so wirkungsvoll am Kopf, dass er in der Folge kampfunfähig war. Ringrichter Holger Wiemann stoppte den Fight und Francesco Pianeta fuhr seinen 15. vorzeitigen Sieg ein und ist damit weiter auf dem Vormarsch auf der Weltrangliste. Nachdem er die Boxlegenden Oliver McCall und Francois Botha aus dem Weg geräumt hatte, löste er auch die aktuelle Aufgabe gegen den Argentinier mit Bravour.
Einstimmiger Punktsieg für Dennis Ronert
Cruisergewicht, 6 Rd.
Dennis Ronert vs. Tamas Bajzath
Einstimmiger Punktsieg Dennis Ronert
Cruisergewichtler Dennis Ronert, der in Zukunft die „Schweren Jungs“ bei SES verstärken wird, fuhr im Magdeburger Maritim Hotel gegen seinen Gegner Tamas Bajzath aus Ungarn einen einstimmigen Punksieg ein. Schon in der 1. Runde zeigte er, dass Bajzath boxerisch und physisch überlegen war. Dennoch versuchte der Ungar, Paroli zu bieten und im Kampf zu bleiben. Aber Dennis Ronert nahm seinem Kontrahenten mit jedem Treffer mehr Luft. Zu Beginn der 3. Runde ging Tamas Bajzath erstmals kurz zu Boden und musste angezählt werden. Der Ungar kam in das Duell zurück und überstand auch die nächsten Offensive des amtieren deutschen Meisters. In der 4. Runde fing sich Bajzath sogar wieder und kam mit eigenen Aktionen. Dennis Ronert machte weiter Druck fand aber bis zum Ende nicht das Ziel zu einem finalen Schlag. Tamas Bajzath erwies sich als tapferer Kämpfer. Am Ende gewann Dennis Ronert verdient einstimmig nach Punkten.
Dominic Bösel macht kurzen Prozess!
Halbschwergewicht, 8 Rd.
Dominic Bösel vs. Zoltan Kiss Jr.
tK.o.-Sieg Dominic Bösel, 3. Runde, 2:55 min
140 Fans aus der Region Freyburg (Unstrut) feuerten am Freitagabend SES-Halbschwergewichtler Dominic Bösel in seinem Fight gegen den erfahrenen Zoltan Kiss Jr. an. Und der „Schwere Junge“ setzte schon in der 1. Runde ein Signal, indem er den Ungarn Zoltan Kiss mit einem Körpertreffer kurzzeitig außer Gefecht setzte. Ringrichter Holger Wiemann zählte den Ungarn an. Kiss boxte zunächst tapfer weiter und versuchte dem Druck von Dominic Bösel standzuhalten. Doch er kassierte weitere harte Schläge. Die 3. Runde wurde zum Waterloo für Kiss Jr.. Der SES-Profi setzte erneut einen wirkungsvollen Treffer am Kopf und setzte dann konsequent nach. Mit weiteren Händen am Kopf schaltete er den Kontrahenten endgültig aus, so dass Referee Holger Wiemann den Fight zum Schutz des Sportlers abbrechen musste.
Blitzsieg für Markus Tomala
Schwergewicht, 6 Rd.
Markus Tomala vs. Istvan Ruszinszky
tK.o.-Sieg Markus Tomala, 1. Runde 1:14 min

SES-Schwergewichtler Markus Tomala machte den „Schweren Jungs“ alle Ehre. Er erwischte seinen Gegner schon in der 1. Runde mit einem Wirkungstreffer am Kinn. Istvan Ruszinszky ging zu Boden und musste von Ringrichter Klaus Griesel angezählt werden. Markus Tomala ließ seinem Kontrahenten aus Ungarn keine Chance mehr und setzte mit harten Schlägen nach. Der Referee brach den Fight nach 1:14 min der 1. Runde ab, weil Istvan Ruszinszky nicht mehr kampffähig war.

Moritz Stahl: 2. Kampf – 2. K.o.-Sieg!
Halbschwergewicht, 4 Rd.
Moritz Stahl vs. Josef Obeslo
t.K.o.-Sieg Moritz Stahl, 3. Runde, 1:42 min
In seinem zweiten Profieinsatz machte SES-Neuzugang Moritz Stahl einen Abstecher ins Halbschwergewicht und traf dabei auf den Tschechen Josef Obeslo. Nach dominierenden zwei Runden schickte er seinen Kontrahenten in der dritten Distanz mit der rechten Schlaghand zu Boden. Obeslo konnte nach Freigabe des Duells keine Gegenwehr mehr aufbauen, so dass Ringrichter Oliver Brien den Fight nach 1:42 Minuten in der 3. Runde abbrach. Moritz Stahl siegte damit auch in seinem zweiten Profikampf vorzeitig.
Außerdem:
Halbschwergewicht, 6 Rd.
Toni Thes vs. Freddy Lemmerer
Einstimmiger Punktsieg Toni Thes

Meldung von SES vom 15. November 2012

Unentschieden beim Offiziellen Wiegen!
“Schwere Jungs”, 16. November 2012, Maritim Hotel Magdeburg

Beim heutigen Offiziellen Wiegen zum morgigen Event „Schwere Jungs“ im Magdeburger Maritim Hotel gingen Titelverteidiger Robin Krasniqi und sein amerikanischer Herausforderer Max Heyman mit einem Unentschieden über die Waage. WBO-International-Champion Robin Krasniqi brachte wie sein Kontrahent 79,1 Kilogramm Kampfgewicht mit. Der Fight zwischen den beiden Profis soll am Freitagabend nicht mit einem Remie ausgehen. Um seine WM-Chance gegen Nathan Cleverly aufrecht zu erhalten, braucht der SES-Boxer einen Sieg. Beim Wiegen im Magdeburger Möbelhaus „Maco Möbel“ wurden auch die anderen Fighter gewogen.
Das Vierte wird am Freitag ab 20:15 Uhr live aus Magdeburg berichten.
Die Wiegeergebnisse im Einzelnen:
WBO-International-Championship im Halbschwergewicht, 10 Rd.
Robin Krasniqi (79,1 kg) vs. Max Heyman (79,1 kg)
Schwergewicht, 10 Rd.
Francesco Pianeta (110,2 kg) vs. Nelson Dario Dominguez (105,1 kg)
Halbschwergewicht, 4 Rd.
Moritz Stahl (78,5 kg) vs. Josef Obeslo (80,6 kg)
Halbschwergewicht, 8 Rd.
Dominic Bösel (79,0 kg) vs. Zoltan Kiss Jr. (78,5 kg)
Schwergewicht, 6 Rd.
Markus Tomala (103,2 kg) vs. Istvan Ruzsinsky (113,3 kg)
Halbschwergewicht, 6 Rd.
Toni „The Tiger“ Thes (81,4 kg) vs. Freddy Lammerer (TBA)
Cruisergewicht, 6 Rd.
Dennis Ronert (87,6 kg) vs. Tamas Bajzath (90,6 kg)

Meldung von Sauerland vom 15. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Wegner: „Man darf sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen!“

Am 15. Dezember tritt Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) in Nürnberg gegen Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) an. Dabei will er den am 25. August gegen Robert Stieglitz eroberten WBO-Titel im Super-Mittelgewicht erstmals verteidigen. Im Sauerland-Team ist man froh über die eindrucksvolle Leistung des früheren Mittelgewichts-Weltmeisters. Die Euphorie des erneuten Titelgewinns nahm auch Erfolgscoach Ulli Wegner mit in die aktuelle Vorbereitung.

„Die Art und Weise, wie Arthur Abraham die Angelegenheit gegen Robert Stieglitz boxerisch gelöst hat, war schon sehr nah am Optimum. Uns wurde ja in der Vergangenheit des Öfteren vorgehalten, dass Arthur seine Gegner nur mit brachialer Gewalt besiegen kann. Nun haben wir bewiesen, dass er einen Kampf auch anders siegreich für sich gestalten kann – und zwar im Super-Mittelgewicht und damit in dem Limit, in dem das zuvor nur wenige für möglich hielten“, so der 70-jährige „Box-Magier“ über seinen Meisterschüler.

Ein Haar in der Suppe findet Wegner, der neunmal in Folge vom Fachmagazin „BoxSport“ als „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet wurde, aber dennoch. „Einen WM-Titel auf diese Art und Weise zu holen, ist die eine Sache. Für die Zukunft wünsche ich mir aber, dass Arthur wieder mehr draufgeht.“ Aber was meint der Coach damit? „Ganz einfach“, so Wegner, „ich möchte, dass Arthur die nötige Dominanz im Ring auch wieder dazu nutzt, einen Gegner eventuell vorzeitig zu schlagen. Doch das muss er in der Tat aus der nötigen Sicherheit heraus tun.“

Ob das möglich ist, könnte bereits der Kampf gegen Bouadla zeigen. Mit Sicherheit wird Wegner die richtigen Worte finden, um Abraham dazu zu bringen, die Entscheidung - falls die Zeit reif dafür ist - zu suchen. Doch bei aller Motivation und Euphorie sollte man den Herausforderer aus Frankreich nicht unterschätzen. „Man darf sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen“, weiß Wegner. „Deshalb muss sich Arthur weiter in die Vorbereitung reinknien. Er muss so konzentriert arbeiten, wie er das auch vor dem Kampf gegen Robert Stieglitz gemacht hat.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von SES vom 15. November 2012

TV-Tipp: Die Nacht der „Schweren Jungs“ live auf Das Vierte ab 20:15 Uhr!
+ WBO International Championship im Halbschwergewicht +
+ + + Robin Krasniqi vs. Max Heyman + + +
+ + + Boxen zur besten Sendezeit + + +

WBO-International-Champion Robin Krasniqi verteidigt am Freitag im Magdeburger Maritim Hotel seinen Gürtel im Halbschwergewicht gegen den US-Amerikaner Max Heyman. Die deutsche Schwergewichts-Hoffnung Francesco Pianeta will den Argentinier Nelson Dario Dominguez besiegen. Die Youngsters Dominic Bösel und Moritz Stahl treten zur Nacht der „Schweren Jungs“ ebenfalls an. Das Vierte zeigt zur besten Sendezeit ab 20:15 Uhr die Box-Duelle aus den hohen Gewichtsklassen.

Meldung von SES vom 14. November 2012

SES rüstet bei den „Schweren Jungs“ auf!
Cruistergewichtler Dennis Ronert künftig unter SES-Flagge
16. November 2012, Maritim Hotel Magdeburg

Mit Robin Krasniqi und Francesco Pianeta hat das Magdeburger SES-Boxteam bereits zwei klangvolle Namen in den höheren Gewichtsklassen. Der ungeschlagene Koblenzer Cruisergewichtler Dennis Ronert (13-0-0 (11)) wird künftig auch für SES im Einsatz sein. „Dennis gab bereits im Januar eine vielversprechende Vorstellung. Deshalb boxt er erneut bei den ‚Schweren Jungs’ mit. Wir haben mit seinem Trainer und Manager Detlef Loritz eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart“, erklärte Promoter Ulf Steinforth. Dennis Ronert wird am kommenden Freitag einen Sechs-Runden-Kampf gegen Tamas Bajzath (4-1-1 (3)) bestreiten. Mit dem Schwergewichtler Markus Tomala (8-2-0 (3)) gibt es bereits seit einem SES-Event in Mülheim an der Ruhr eine Vereinbarung. Außerdem gehört das junge Halbschwergewichtstalent Dominic Bösel in die SES-Riege der „Schweren Jungs“. Das komplette Team tritt am kommenden Freitag im Maritim Hotel Magdeburg auf. Im Hauptkampf wird Robin Krasniqi den WBO-International-Titel im Halbschwergewicht gegen den US-Amerikaner Max Heyman verteidigen.
Das Vierte überträgt die „Schweren Jungs“ live ab 20:15 Uhr

Meldung von Sauerland vom 14. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Arthur Abraham im Soll: "Der Weg ist das Ziel"

Die erste Titelverteidigung als WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht lässt für Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) nicht mehr lange auf sich warten. Am 15. Dezember steigt er in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG gegen Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) in den Ring. Den WM-Gürtel des Verbandes WBO hatte sich der Schützling von Trainer Ulli Wegner im August in einem hochklassigen Gefecht gegen Robert Stieglitz gesichert. Die Vorbereitungen auf den Kampf in Nürnberg laufen bereits auf Hochtouren. Aktuell werden die Grundlagen im Konditions- und Kraftbereich gelegt. Um den Leistungsstand seines Schützlings zu überprüfen, ordnete Ulli Wegner am Dienstag einen Leistungstest auf dem Laufband an.

„Wir befinden uns mit Arthur momentan in einer Phase, in der besonders an der Ausdauer gearbeitet wird. Er muss am 15. Dezember schließlich zwölf Runden gehen können. Außerdem gibt so ein Test Aufschlüsse über die Willensstärke eines Boxers. Insgesamt sah das nicht schlecht aus“, so die Analyse Wegners. „In den nächsten Tagen folgt noch ein Schlagtest. Danach weiß Arthur genau, wo er steht.“

Wenn die Vorbereitung weiterhin gut verläuft, kann sich das Publikum auf einen Arthur Abraham in Top-Form freuen. „Der Weg ist das Ziel“, weiß Titelverteidiger Abraham. „Und ich habe das Ziel, Bouadla klar zu schlagen!“

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Sauerland vom 13. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / MATEUSZ MASTERNAK

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Zweiter Titelkampf in Nürnberg: Masternak erhält EM-Chance!

Nächster Titelkampf in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG: Wenn am 15. Dezember WBO-Champion Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) zur WM-Titelverteidigung im Super-Mittelgewicht gegen den Franzosen Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) in den Ring steigt, wird sich das Publikum noch auf ein weiteres Highlight freuen können. Denn der Pole Mateusz Masternak (28-0, 21 K.o.´s) greift in der fränkischen Metropole gegen Juho Haapoja (18-2-1, 11 K.o.´s) aus Finnland nach der zurzeit vakanten Cruisergewichts-Europameisterschaft.

Leider wird dem 25-Jährigen nicht Alexander Alekseev im Ring gegenüberstehen. Denn die European Boxing Union (EBU) hatte dem vorherigen Champion den Titel aberkannt. Daher wird der aus Wroclaw stammende Masternak, der schon zuvor als EM-Pflichtherausforderer feststand, gegen den sieben Jahre älteren Haapoja antreten. „Mit Juho Haapoja haben wir einen würdigen Gegner für Mateusz Masternak gefunden“, so Sauerland Event-Sportdirektor Hagen Doering. „Er hatte im letzten Jahr den EU-Titel erobert und seinen Gürtel seither schon zweimal verteidigt. Jetzt will er Europameister werden.“

Doch sollte Masternak, der seit Beginn dieses Jahres für das Sauerland-Team boxt, siegen, wäre es für ihn der erste Titel für seinen neuen Promoter. Der von Trainer Andrzej Gmitruk betreute Kämpfer kann es deshalb auch kaum erwarten, gegen Haapoja anzutreten. „Ich fühle mich aktuell wie auf der Überholspur. Vor meinem letzten Kampf am 15. September in Bamberg hatte meine Frau Daria unseren gemeinsamen Sohn zur Welt gebracht. Davon beflügelt schlug ich David Quinonero vorzeitig. Jetzt bekomme ich die Chance, den prestigeträchtigen EM-Titel zu erringen. So ein Erfolg noch vor Jahresende wäre wirklich das Sahnehäubchen."

Befragt zu seinem kommenden Gegner verspricht Masternak einen für die Zuschauer aufregenden Schlagabtausch. „Stilistisch passen wir super zueinander. Haapoja ist jemand, der immer nach vorn marschiert und eine Menge vertragen kann. Ich gehe dem Kampf auch nie aus dem Weg. Das wird eine echte Ringschlacht! Ich bin davon überzeugt, den Kampf als Sieger zu beenden.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Marco Huck 13. November 2012

Marco Huck: „Firat Arslan hat sich einen Rückkampf verdient! Bei mir geht es ums Boxen, bei den Klitschkos nur um die Show und ums Geld!“

Mit ein paar Tagen Abstand rekapituliert WBO Cruisergewichts-Champion Marco Huck noch einmal seine Titelverteidigung am 3. November 2012 in Halle / Westfalen gegen Ex-Weltmeister Firat Arslan.

„Das war wirklich ein verdammt hartes Stück Arbeit“, resümiert Huck. „Ich muss den Hut vor Firat ziehen. Er hat wirklich eine ganz starke Leistung gezeigt. Mit mir selber bin ich nicht zufrieden. Ich war mit dem Kopf schon bei Klitschko, habe mich nicht so auf den Kampf konzentriert, wie es hätte sein müssen. Firat war voll da, hat mir alles abverlangt und sich eine zweite Chance verdient. Ich werde ihm ein Rematch geben. Aber ich kann auch versprechen: Noch mal werde ich nicht denselben Fehler machen. Im Rückkampf werde ich keine Zweifel daran lassen, dass ich besser bin als Firat. Ich knocke ihn aus.“

Obwohl sich der seit Sonntag 28 Jahre junge Huck erst mal auf seine „Hausaufgaben“ im Cruisergewicht konzentrieren will, hat er mit einem Auge natürlich auch die Schwergewichts-WM zwischen Wladimir Klitschko und Mariusz Wach in Hamburg verfolgt.

„Ich muss schon sagen, dass ich sehr enttäuscht bin von Wladimir“, so „Käptn“ Huck. „Ich meine, ich hatte ja gar nicht viel von ihm erwartet. Aber dass er sich ein so schwaches Opfer für seine freiwillige Titelverteidigung aussucht, ist fast schon beschämend. Wach ist doch gar kein richtiger Boxer, geschweige denn WM-würdig. Und trotzdem hat es der Pole geschafft, Wladimir in der fünften Runde zum Wackeln zu bringen. Man hat deutlich gesehen, dass Wladimir sogar gegen einen unbeholfenen langsamen Gegner ins Schwimmen kommt, wenn er unter Druck gesetzt wird. Er wäre sicher auch zu Boden gegangen, wenn Wach richtig koordiniert nachgesetzt hätte. Und das gegen so einen Mann! Wenn man vergleicht, was für einen Gegner Klitschko in einer freiwilligen Titelverteidigung boxt und dass ich freiwillig gegen einen Mann wie Firat Arslan antrete, wird eins ganz klar: Mir geht es um den Box-Sport, den Klitschkos nur um die Show und um ihr Portemonnaie!“

Meldung von SES vom 12. November 2012

„Schwere Jungs“ im Maritim Magdeburg!
Robin Krasniqi auf WM-Kurs!
+ WBO-International-Championship +
Halbschwergewicht: Robin Krasniqi vs. Max Heyman; Schwergewicht: Francesco Pianeta, Markus Tomala;
Cruisergewicht: Dennis Ronert; Halbschwergewicht: Dominic Bösel, Toni Thes, Moritz Stahl
+ + + Magdeburg, 16. November 2012, Maritim Hotel + + +
+ + + Das Vierte überträgt live ab 20:15 Uhr + + +

Zu Magdeburg gehört die industrielle Tradition des Schwermaschinenbaus. Die sachsen-anhaltische Landeshauptstadt hat in ihrer langen Geschichte schwere Umbrüche erlebt und gemeistert. Die „Schweren Jungs“ von SES-Boxing sind nicht nur die Fighter der schweren Gewichtsklassen, sondern sie stehen auch am 16. November 2012 im Maritim Hotel Magdeburg vor schweren sportlichen Aufgaben. Im Januar konnten Robin Krasniqi, Francesco Pianeta und Dominic Bösel solche Aufgaben meistern. Jetzt kehren sie an denselben Ort zurück, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Robin Krasniqi (38-2-0 (14)) absolvierte damals den Hauptkampf und er zelebrierte mit einem K.o.-Sieg wenige Sekunden vor Schluss der letzten Runde, dass er einen Fight im letzter Augenblick für sich entscheiden kann. Im August legte der Halbschwergewichtler noch einmal einen Faszinationssieg mit dem rechten Aufwärtshaken gegen den bis dahin ungeschlagenen Serdar Sahin hin. Kurz darauf wurde er von der WBO zur Nummer 1 in der Weltrangliste erklärt und vom WBO-Kongress in Hollywood (Florida / USA) nun der Pflichtherausforderer von WBO-Weltmeister Nathan Cleverly. Der 25-Jährige Halbschwergewichtler ist also auf WM-Kurs. Mit seinem Auftritt am 16. November und einer erfolgreichen Titelverteidigung der WBO-Internationalen-Meisterschaft will er dann ausziehen, den WM-Thron zu besteigen. Im Maritim Hotel muss er allerdings noch den Amerikaner Max Heyman (25-11-4 (14)) als Verlierer wieder nach Hause schicken. Heyman kann ebenso auf 40 Profieinsätze wie Krasniqi verweisen und hat mit 14 vorzeitigen Siegen eine gleichwertige K.o.-Statistik aufzuweisen. Robin Krasniqi: „Ich freue mich wahnsinnig auf den nächsten Kampf. Für mich ist jetzt jeder Fight wie ein WM-Kampf. So gehe ich an die Aufgabe am 16. November gegen Max Heyman.“ Ulf Steinforth sagte mit Blick auf das bevorstehende Duell: „Robins Kampf im Januar ist bei der WBO zum Kampf des Jahres erklärt worden. Das macht mich unheimlich stolz. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir von ihm noch mehr solche Fights sehen werden.“
O-Töne von der Pressekonferenz:
Robin Krasniqi: “Bei meinem Kampf im Januar habe ich viel Erfahrung gesammelt und ich habe den besten Trainer Deutschlands, Dirk Dzemski, – damit habe ich besten Voraussetzungen, um den nächsten Kampf zu gewinnen und dann Weltmeister zu werden.”
Max Heyman: “Robin Krasniqi ist ein junger, starker Boxer. Ich habe mich gut über ihn informiert. Das wird ein harter Kampf und ich muss mein Bestes geben.”
Dirk Dzemski: “Man kann sich ganz schwer auf den Aufwärtshaken von Robin vorbereiten. Der kommt immer spontan. Damit wird er noch viele Kämpfe entscheiden können.”
Francesco Pianeta: “Ich bin nicht mehr so weit von den Klitschkos weg. Das weiß ich jetzt. Aber ich muss jedes mal im Ring erneut die beste Leistung abrufen. Das werde ich auch am Freitag.”
Nelso Dario Dominguez: “Ich sehe es als Chance, gegen jemanden wie Pianeta zu boxen. Er ist Rechtsausleger. Da kann ich viel Erfahrung sammeln. Ich bin beeindruckt über seine Erfolge gegen Oliver Mc Call und Francois Botha. Aber er sollte mich gut im Video studieren und mich nicht unterschätzen.”
Dirk Dzemski: “Francesco muss mich in diesem Kampf überzeugen. Er könnte im Training noch mehr Einsatz zeigen. Wenn er da noch mehr Disziplin an den Tag legt, schafft er es ganz nach oben.”
Die Kämpfe aus dem Maritim Hotel Magdeburg wird Das Vierte ab20.15 Uhr live übertragen.
Schwergewicht, 10 Runden
Francesco Pianeta vs. Nelson Dario Dominguez
Zu den „Schweren Jungs“ gehören nicht nur die Halbschwergewichtler sondern auch die Fighter der Königsklasse. Im Maritim wird wie zuvor im Januar auch Francesco Pianeta (27-0-1 (14)) wieder mit von der Partie sein. Nachdem der 28-Jährige in Frankfurt (Oder) Boxlegende Oliver McCall in die Schranken gewiesen hatte und zuletzt in Mühlheim Francois Botha besiegte, marschiert kontinuierlich weiter in den Ranglisten nach vorn. Diesmal trifft er auf einen südamerikanischen Fighter. Nelson Dario Dominguez (14-1-1 (7)) ist als echter Kämpfer bekannt und er wird Francesco Pianeta über 10 Runden fordern. Der SES-Schwergewichtler ist bei allen großen Box-Weltverbänden im Ranking bereits unter den ersten 15 Fightern platziert. Jetzt will zum nächsten Sprung an die Spitze ansetzen. Francesco Pianeta: „Ich will Champion werden. Deshalb klotze ich im Training richtig ran. Der nächste Kampf bringt mich der Weltspitze ein Stück näher.“
Schwergewicht, 6 Runden
Markus Tomals vs. Istvan Ruzsinszky
Als zweiter Schwergewichtler präsentiert sich der Düsseldorfer Markus Tomala (8-2-0 (3)), der einst bei Universum Box-Promotion seine Karriere gestartet und Sebastian Köber besiegt hatte. Am 7. September boxte er beim SES-Event in Mühlheim und gab nach zwei Jahren Boxpause ein erfolgreiches Comeback. Markus Tomala möchte gern weiter unter der Flagge von SES segeln und will seinen Kontrahenten, den Ungarn Istvan Ruzsinszky (5-3-1- (0)), schnell wieder nach Hause schicken.
Halbschwergewicht, 8 Runden
Dominic Bösek vs. Zoltan Kiss Jr.
Die SES-Halbschwergewichts-Hoffnung Dominic Bösel (8-0-0 (2)) aus Freyburg (Unstrut) war ebenso im Januar Mitstreiter des ersten „Schwer-Jungs-Events“. Diesmal wird er erstmals einen auf 8 Runden angesetzten Fight absolvieren und damit eine weitere Herausforderung als Profi annehmen. Er trifft im Maritim Hotel auf den erfahrenen Ungarn Zoltan Kiss Jr. (24-10-3 (0)). Als ganz neues Gesicht wird sich Moritz Stahl als SES-Neuzugang in Magdeburg zeigen. Bei seinem Debüt als Profi am letzten Samstag (27.10.2012) schickte er seinen Gegner bereits in der ersten Runde in den Ringstaub. Dominic Bösel: „Der erste Acht-Runden-Kampf ist eine echte Aufgabe. Ich will sie mit Bravour meistern, damit ich weiter nach vorn schauen kann.“
Halbschwergewicht, 4 Runden
Moritz Stahl vs. Josef Obleslo
Zum ersten Mal werden die Magdeburger Boxfans den SES-Neuzugang Moritz Stahl (1-0-0 (1) erleben. Am 27. Oktober gab der 20-Jährige Super-Mittelgewichtler in Sankt Ingbert sein Debüt als Profi und schickte seinen Gegner bereits in der ersten Runde mit einem K.o. wieder nach Hause. Im Maritim wird er seinen zeiten Profieinsatz absolvieren und auf den Tschechen Josef Obleslo (1-6-1 (0)) treffen. SES-Coach Dirk Dzemski sieht in Moritz Stahl einen echten Rohdiamanten, der eine ganz große boxerische Karriere bestreiten kann. Von seinem Talent will der junge Profi das Magdeburger Publikum am 16. November überzeugen.
Cruisergewicht, 6 Runden
Dennis Ronert vs. TBA
Auch der deutsche Cruisergewichtler Dennis Ronert (12-0-0 (10)), der im Januar einen tollen Fight in seiner Gewichtsklasse zeigte, wird am 16. November in Magdeburg wieder dabei sein. Er wird in einem Sechs-Runden-Duell kämpfen. Zehn seiner zwölf Fights konnte Dennis Ronert bereits vorzeitig für sich entscheiden. Auch im Januar wartete er mit einem K.o.-Erfolg auf. Mit demselben Vorhaben geht er am nächsten Freitag in den Ring im Maritim Hotel.
Halbschwergewicht, 6 Runden
Toni Thes vs. Freddy Lemmerer
Als Lokalmatador der Region wird im Rahmen der „Schweren Jungs“ auch der Magdeburger Toni „The Tiger“ Thes (5-5-0 (3)) antreten. Toni Thes stellt sich dem Österreicher Freddy Lemmerer (6-9-0 (4)). Im Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Cruisergewicht unterlag Thes bereits Dennis Ronert. Jetzt fightet der Magdeburger eine Gewichtsklasse tiefer und will gegen den Österereicher einen Sieg einfahren.
Karten für die Fights der „Schweren Jungs“ gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.eventim.de und unter der SES-Ticket-Hotline 0391-7346430.

Meldung von Boxen heute vom 10. November 2012

Klitschko vs. Wach – „Duell der Giganten“ heute abend in Hamburg

Experten tippen auf den 51. KO-Sieg für „Dr. Steelhammer“

Die Experten sind sich einig: Wenn Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko und sein polnischer Herausforderer Mariusz Wach heute abend in der O2 World in Hamburg aufeinandertreffen, wird „Dr. Steelhammer“ seinen 51. KO-Sieg feiern.

Dem Fachmagazin BOXEN HEUTE (www.boxen-heute.de) sagte zum Beispiel der ehemalige Universum-Geschäftsführer Peter Hanraths: „Klitschko ist viel zu erfahren und auch einfach zu gut für Wach. Er wird in den ersten Runden abwarten und seinen Gegner studieren. Spätestens ab der dritten oder vierten Runde dominiert er den Kampf dann aber mit seinem Jab. Und ich tippe, dass er den Polen dann in der siebten Runde ausknocken wird.“ Hanraths muss es wissen, schließlich gilt er als Entdecker der Klitschkos, brachte die ukrainischen Brüder nach Deutschland und gab ihnen bei Universum ihre ersten Profi-Verträge.

Denselben Tipp wie Hanraths gibt übrigens auch Promoter-Ikone Ebby Thust ab. Der Frankfurter, der mittlerweile auf Mallorca lebt, verfolgt die internationale Boxszene nach wie vor wie kaum ein anderer, schaut sich jeden großen Kampf aus Europa und Amerika live an. „Ich nehme online immer an einem internationalen Box-Tippspiel teil und bin amtierender Tipp-Weltmeister“, sagt Thust auf die Frage, ob er eine Einschätzung abgeben möchte. „Für diesen Kampf habe ich auf KO-Sieg Klitschko zwischen der 7. und 9. Runde gesetzt. Mit meinem Freund Peter Hanraths habe ich mich übrigens nicht abgestimmt. Wir sehen uns zwar regelmäßig hier auf Mallorca, haben über diesen Kampf aber noch nicht gesprochen.“

Auch RTL-Kommentator Tobias Drews geht von einem vorzeitigen Sieg des Dreifach-Weltmeisters aus. Dem Online-Portal figosport (www.figosport.de) sagte Drews: „Ich glaube schon, dass es für Wladimir ein besonderer Kampf wird, weil Emanuel Steward in seiner Ecke fehlt. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass er den Riesen fällen wird. Man darf nicht vergessen, dass ein großer Mann auch viel Trefferfläche bietet. Wenn ich tippen muss, dann tippe ich auf KO in der 10. Runde.“

Alle Informationen zum WM-Kampf in Hamburg finden Sie auf www.boxen-heute.de

Meldung von Sauerland vom 8. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / ROBERT HELENIUS

BOXGALA AM 10.11.2012, HELSINGIN JÄÄHALLI, HELSINKI

Robert Helenius: „Ich will meinen Fans einen K.o.-Sieg schenken!“

Robert Helenius ist zurück: Am Samstag bestreitet der finnische Schwergewichtler auf der „Nordic Fight Night“ in Helsinki seinen ersten Kampf nach überstandener Schulterverletzung. In seiner Heimat wird es der „Nordic Nightmare“ mit Sherman „The Tank“ Williams zu tun bekommen. Am Donnerstagmittag stand in der Hauptstadt Finnlands die offizielle Pressekonferenz zur Veranstaltung auf dem Programm.

„Ich freue mich, endlich wieder im Ring zu stehen“, so Helenius. „Meine Schulterverletzung aus dem Chisora-Kampf ist komplett verheilt. Ich will meinen Aufstieg an die Spitze des Schwergewichts mit einer überzeugenden Leistung fortsetzen.“

In Finnland ist Helenius ein Volksheld, seitdem er in den Jahren 2010 und 2011 mit Lamon Brewster, Samuel Peter und Siarhej Liakhovich gleich drei Ex-Weltmeister ausgeknockt hatte. Auch den „Tank“ von den Bahamas will er in die Schranken weisen. „Williams ist ein erfahrener Mann, er hat mit vielen guten Leuten im Ring gestanden. Doch ich möchte meinen heimischen Fans einen weiteren K.o.-Sieg schenken“, sagte der Wegner-Schützling, der seinen EM-Titel aufgrund der Verletzungspause niedergelegt hatte.

Williams hat andere Pläne. „Ich bin nicht in Helsinki, um Urlaub zu machen. Viele Schwergewichtler trauen sich nicht, gegen mich anzutreten. Ich habe Respekt vor Robert, doch er wird in große Probleme geraten. Ich habe einen Spezialschlag, ich nenne ihn den ‚Conch-Punch’ - benannt nach einer extrem harten Muschel von den Bahamas. Mit dem werde ich ihn knacken“, sagte der 40-Jährige. „Gestern habe ich bereits angekündigt, dass ich für heute Sonne von den Bahamas nach Helsinki mitbringen werde und das habe ich getan. Am Samstag werde ich auch meine zweite Vorhersage wahr machen und den Ring als Sieger verlassen.“

Ulli Wegner erwartet ein starkes Comeback seines Schützlings. „Robert hat hart trainiert. Die Pause hat ihm gut getan. Das Kriterium für Leistung ist immer der Wettkampf. Aber wenn Robert das umsetzt, was wir trainiert haben, dann wird das ein ganz toller Kampf. Ich habe den finnischen Fans versprochen, Robert zum Weltmeister zu machen und genau das werde ich auch tun.“

Auch Promoter Nisse Sauerland rechnet fest mit einem Sieg des in Berlin lebenden Schwergewichtlers. „Wir freuen uns, dass Robert endlich wieder im Ring steht. Mit seiner Schlagkraft wird er Williams bezwingen, davon bin ich fest überzeugt.“

Ebenfalls in Helsinki in Aktion sind drei Schützlinge des deutschen Coachs Karsten Röwer: Patrick Nielsen verteidigt seinen WBA-Intercontinental Gürtel im Mittelgewicht gegen Jamel Bahki, sein Bruder Micki trifft im Cruisergewicht auf Dzianis Vardomski und Halbschwergewichtler Erik Skoglund kämpft gegen Gyorgi Marosi.

Tickets für die Nordic Fight Night am 10. November sind unter www.lippupalvelu.fi erhältlich.

Meldung von Boxen heute vom 7. November 2012

Marco Huck: Nächste Station Titelvereinigung gegen Krysztof Wlodarczyk?

Promoter Kalle Sauerland spricht exklusiv in „BOXEN HEUTE“ über die Zukunft des Cruisergewichts-Weltmeisters

Nach der umstrittenen Titelverteidigung von Marco Huck am vergangenen Samstag im Gerry Weber Stadion in Halle / Westfalen mehren sich die Stimmen, die einen Rückkampf zwischen dem alten und neuen WBO-Weltmeister im Cruisergewicht und seinem starken Herausforderer Firat Arslan fordern. Der 42-jährige Ex-Weltmeister aus Süßen hatte gegen den 15 Jahre jüngeren Huck eine beeindruckende Leistung gezeigt und Fans wie Experten gleichermaßen überrascht. Huck selber bot seinem Herausforderer heute via facebook ein Re-Match an. Leider könnten sich der ansonsten faire Sportsmann Arslan und sein Team mit Betrugs-Vorwürfen in Richtung Sauerland Event und dessen TV-Partner ARD direkt nach dem Schlussgong ins Abseits manövriert haben.

Hucks Promoter Kalle Sauerland hat für seinen Schützling ohnehin einen anderen Plan. Dem Fachmagazin „BOXEN HEUTE“ (ab Mittwoch, 7. November im Handel erhältlich) verriet Sauerland schon vor dem Arslan-Kampf in einem Exklusiv-Interview, wie der weitere Fahrplan für Marco Huck aussehen könnte: „In den nächsten zehn bis achtzehn Monaten werden wir Marco wieder im Schwergewicht sehen. Aber Schritt für Schritt. Bevor er aufsteigt, würde ich gern die Titel im Cruisergewicht vereinigen.“

In dem Interview fällt auch der Name des WBC-Weltmeisters Krysztof Wlodarczyk, der am Samstag als Ehrengast in Halle live am Ring dabei war und auf der Pressekonferenz nach dem Kampf betonte, dass er gerne gegen Huck antreten würde. Insofern scheint der Pole wohl die wahrscheinlichste Option als nächster Huck-Gegner zu sein. Das komplette Interview finden Sie in „BOXEN HEUTE“, dem Fachmagazin für Profi- und Amateur-Boxsport, das ab Mittwoch im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

Wie allgemein bekannt sein dürfte, strebt Huck langfristig einen Kampf gegen Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko an. Bevor es dazu kommen kann, muss der WBA / IBF / WBO und IBO-Champion aus der Ukraine aber am Samstag (10. November) in Hamburg erst mal den Polen Mariusz Wach besiegen. In „BOXEN HEUTE“ berichtet Klitschkos langjähriger Camp-Manager David Williams exklusiv, wie die Vorbereitung auf den Titelkampf gelaufen ist. Dabei kommt natürlich auch die emotional schwierige Situation zur Sprache, dass Wladimir Klitschkos Cheftrainer Emanuel Steward in den USA verstarb, während sein Schützling in Österreich im Trainingslager war.

Neben Hintergrundberichten und Interviews aus dem Profi-Lager enthält „BOXEN HEUTE“ auch ausführliche Informationen zur Box-Bundeliga, zur World Series of Boxing, Berichte zu Ernährung und Trainingsmethodik sowie den großen Statistik-Teil „Box-Kompass“ mit allen Ergebnissen und Ranglisten und vieles mehr. Das Fachmagazin erscheint monatlich (jeweils am ersten Mittwoch im Monat) und ist zum Preis von 3,90 Euro im gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich.

Meldung vom Klitschko Management vom 5. November 2012

Klitschko Management Group verlängert TV-Vertrag mit RTL

Die beiden Weltmeister Vitali und Wladimir Klitschko boxen weiter bei RTL. Einen entsprechenden TV-Vertrag haben RTL-Sportchef Manfred Loppe und Bernd Bönte, Geschäftsführer der Klitschko Management Group (KMG), unterzeichnet.

Der neue Kontrakt umfasst wie schon in der Vergangenheit fünf Klitschko-Kämpfe, unabhängig davon, welcher der beiden Brüder in den Ring steigt. Der WM-Fight zwischen IBF-und IBO-Schwergewichtsweltmeister und WBO-und WBA-Superchampion Wladimir Klitschko am kommenden Samstag gegen den Polen Mariusz Wach ist der erste im Rahmen der neuen Vereinbarung.

Mit der Vertragsverlängerung setzen die KMG und RTL ihre seit genau sechs Jahren währende, überaus erfolgreiche Partnerschaft fort. Seit dem 12. November 2006, als Wladimir Klitschko den US-Amerikaner Calvin Brock im New Yorker Madison Square Garden besiegte, hat RTL ununterbrochen 21 WM-Kämpfe und -Siege der Klitschkos übertragen. Mit Reichweiten von bis zu über 16 Millionen Zuschauern und Marktanteilen von 50 Prozent und mehr konnte RTL dabei außerordentliche TV-Quoten erzielen, die sonst nur bei EM- oder WM-Spielen der deutschen Nationalmannschaft erzielt werden. Die Übertragung des Duells zwischen Wladimir Klitschko und dem Briten David Haye im Juli 2011 wurde als beste Sportsendung des Jahres mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Manfred Loppe: „Die Klitschkos und RTL verbindet seit sechs Jahren eine sehr professionelle, kreative und erfolgreiche Zusammenarbeit. Gemeinsam haben wir die WM-Kämpfe zu großen TV-Events entwickelt. Wir wissen, was wir an den beiden Weltmeistern haben und sie wissen, was sie an uns haben. In diesem Sinne freuen wir uns, dass wir mit dem neuen TV-Vertrag eine langfristige, gemeinsame Perspektive haben.“

Bernd Bönte: „Die gemeinsam kreierten TV-Events rund um die Klitschko-Kämpfe sind einzigartig, die Quoten sind herausragend. Sowohl die beiden Brüder als auch ich können uns keinen besseren TV-Partner vorstellen. Jetzt blicken wir nach vorne und freuen uns auf weitere große Kampfabende.“

Meldung von Sauerland vom 1. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Angebot des Jahres: 5 Millionen Euro gegen Huck!

Sauerland und Weber wollen Wladimir Klitschko!

Nur wenige Tage vor dem WM-Kampf im Cruisergewicht zwischen Champion Marco Huck und Ex-Weltmeister Firat Arslan am Samstag in Halle/Westfalen (ab 23.35 Uhr live in der ARD) basteln Kalle Sauerland und Ralf Weber schon am nächsten Mega-Fight. Nach Henry Maske, Axel Schulz und Marco Huck soll nun Wladimir Klitschko ins Gerry Weber Stadion nach Halle/Westfalen gelockt werden. Das Angebot an den Schwergewichts-Weltmeister: 5 Mio. Euro! Wladimirs Gegner: Marco Huck!

Warum? Kalle Sauerland: „In den letzten Wochen hat Klitschko-Manager Bernd Bönte unserem Boxer Marco Huck selbst einen Kampf gegen Wladimir in Aussicht gestellt. Wir haben ihm nun auf direktem Wege ein konkretes Angebot zukommen lassen.“ Die Reaktion seitens des Klitschkos-Lagers ließ nicht lange auf sich warten. Bereits nach 20 Minuten lehnten sie ab! Sauerland: „Wir erwarten jetzt natürlich ein Gegenangebot. Wir sind jederzeit auch für persönliche Gespräche bereit, um die Konditionen zu verhandeln. Dann werden wir sehen, ob die Klitschkos es ernst meinen oder ob sie letztendlich kneifen. Wir wollen diesen Kampf auf jeden Fall möglich machen.“

Klitschko gegen Huck – das könnte das lang erhoffte packende Duell im Schwergewichts-Boxen werden. „Seit 18 Jahren veranstalten wir mit der Familie Sauerland große Boxabende im Gerry Weber Stadion. Der Kampf zwischen Huck und Klitschko wäre ein absolutes Highlight. Wir werden alles Erdenkliche unternehmen, um dieses Duell Wirklichkeit werden zu lassen“, sagt Ralf Weber.

Gemeinsam mit Sauerland hat Weber gestern ein Finanzierungs-Modell für den Mega-Fight entwickelt. Weber: „Wir haben dem Klitschko-Management ein seriöses Angebot geschickt, das aus unserer Sicht für alle Beteiligten tragbar ist.“

WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck: „Ich bin den Familien Weber und Sauerland sehr dankbar, dass sie mir den Kampf gegen Klitschko ermöglichen wollen. Ich werde allen zeigen, dass ich bereit für die Klitschkos bin.“

Doch vorerst muss Marco Huck am Samstag gegen Firat Arslan gewinnen. Wann der Kampf gegen Wladimir Klitschko steigen könnte, ist indes noch offen, denn bis Ende Februar 2012 muss zunächst auf Anordnung des Weltverbandes WBA der Kampf zwischen Weltmeister Alexander Povetkin und Super-Champion Wladimir Klitschko stattfinden. Weber: „Auch diesen Kampf würden wir gerne nach Halle/Westfalen holen. Der Sieger könnte dann gegen Marco Huck boxen.“

Eintrittskarten für die WBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 3. November zwischen Marco Huck und Firat Arslan sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com.

Meldung von Fight4Peace Team vom 1. November 2012

Hamid Rahimi gewinnt den „Fight 4 Peace“ in Kabul

TKO-Sieg über Said Mbelwa

„Mein großer Traum ist wahr geworden“, freute sich der frisch gebackene WBO Intercontinental Champion im Mittelgewicht Hamid Rahimi unmittelbar nach seinem

TKO-Sieg über Said Mbelwa aus Tansania am Dienstagabend in Kabul. Lokalmatador Rahimi konnte den von ihm selbst initiierten „Fight 4 Peace“ vor 3.000 begeisterten Fans im Parlamentsgebäude „Loya Jirga“ für sich entscheiden, da sein Gegner Mbelwa nach 17 Sekunden in der siebten Runde aufgrund einer Schulterverletzung aufgeben musste. Es war der erste Profi-Box-Kampf in Afghanistan aller Zeiten und die erste große Sportveranstaltung seit 40 Jahren.

Rahimi dominierte den Kampf von Beginn an, auch wenn ihm gerade in den ersten Runden deutlich anzumerken war, dass ihn die große Erwartungshaltung in seiner Heimat nervös machte. Trotzdem beherrschte der in Hamburg lebende Afghane seinen Gegner vor allem mit seinem Jab und setzte die klareren Treffer.

Said Mbelwa konnte seinen vollmundigen Ankündigungen, Rahimi in der vierten Runde KO zu schlagen, keine Taten folgen lassen. Der Mann aus Tansania fiel in erster Linie durch seinen ruppigen, unsauberen Kampfstil auf. Der deutsche Ringrichter Holger Wiemann ermahnte Mbelwa wegen eines Tiefschlags und zog ihm später wegen wiederholter Hinterkopf- und Nackenschläge sogar einen Punkt ab.

Je länger der Kampf dauerte, desto deutlicher zeigte sich vor allem Rahimis technische Überlegenheit. Der 29-Jährige setzte seinem Gegner immer wieder mit sehenswerten Kombinationen zu, ohne dabei nachhaltige Wirkung erzielen zu können. Das Ende kam, als Mbelwa in Runde 7 anzeigte, dass er starke Schmerzen in der Schulter habe, und den Kampf deswegen aufgeben musste.

„Ich bin absolut überwältig, kann noch gar nich in Worte fassen, wie stolz und glücklich ich bin“, sagte Rahimi, der sofort nach dem Schlussgong von Hunderten begeisterter Fans (unter ihnen auch hochrangige Politiker) im Ring gefeiert wurde. „Dieser Titel gehört nicht mir, er gehört ganz Afghanistan. Wir haben der Welt gezeigt, dass es sich lohnt gegen Krieg und Terrorismus zu kämpfen. Diese Veranstaltung unter dem Motto „Fight 4 Peace“ war ein großer Erfolg, aber der Kampf für den Frieden ist natürlich noch lange nicht zu Ende. Ich danke meinem grandiosen Team und allen Menschen, die an mich geglaubt und mich auf meinem Weg unterstützt haben. Dieser Abend hat gezeigt, dass wir zusammen Großes vollbringen können. Lasst uns weiter für den Frieden kämpfen!“

Meldung von Sauerland vom 1. November 2012

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Marco Huck vs. Firat Arslan – am 3. November ab 23.35 Uhr live in der ARD

Huck: Spekulationen über Klitschko-Kampf, aber Arslan vor den Fäusten

Noch drei Tage, dann wird es ernst. Dann treffen im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen (ab 23.35 Uhr live in der ARD) WBO-Weltmeister Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) und sein Herausforderer Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) aufeinander. Beide Kontrahenten befinden sich nach eigenen Aussagen in Top-Form. Es ist also angerichtet für das mit Spannung erwartete deutsch-deutsche Cruisergewichts-WM-Duell.

Das sieht auch Kalle Sauerland so. „Marco hat sich super entwickelt - menschlich wie auch als Boxer. Wir wollten den Zuschauern einen spektakulären Kampf präsentieren, deshalb haben wir uns für den Kampf Huck vs. Arslan entschieden“, so der 35-Jährige. Während in den Medien über einen Fight zwischen Wladimir Klitschko und Marco Huck spekuliert wird, sagt Sauerland: „Erst einmal steht das WM-Duell zwischen Huck und Arslan im Vordergrund. Das wird ein Feuerwerk!“

Erfolgscoach Ulli Wegner ergänzte: „Natürlich ist es eine Ehre für uns, wenn Marco als Klitschko-Gegner im Gespräch ist. Aber das Thema Schwergewicht lasse ich erst einmal außen vor.“ Schließlich sei Arslan ein Gegner mit beachtlicher Bilanz, vor dessen Leistungen man den Hut ziehen müsse. „Doch“, so stichelte Wegner, „vielleicht ist er auch übertrainiert. Das ist schon so manchem vermeintlich guten Boxer zum Verhängnis geworden.“

Firat Arslan entgegnete daraufhin: „Ich bin seit 24 Jahren im Geschäft. Ich habe keine Angst, übertrainiert zu sein und glaube an meinen Sieg. Ich hoffe auf einen Kampf mit fairen Punktrichtern. Dass sich die Klitschkos offenbar für Marco interessieren, motiviert mich umso mehr. Das lenkt ihn nur ab“, so der frühere WBA-Weltmeister.

Vor dem WM-Duell steht der gegenseitige Respekt beider Kontrahenten im Vordergrund. „Ich konzentriere mich nur auf den Sieg im Ring und lasse die Sympathie für Firat Arslan außen vor“, so WBO-Weltmeister Marco Huck. Sein Ziel ist es, durch die zehnte Titelverteidigung von der World Boxing Organization zum Super-Champion ernannt zu werden. „Kurz vor dem Kampf sitze ich dann in der Kabine und überlege mir, wo ich danach feiern gehe“, flachste der 27-Jährige.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com

 

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