November 2014

Meldung von Sauerland vom 28. November 2014

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 06.12.2014, EWE-ARENA, OLDENBURG

WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht – live in der ARD

Scooter performen für Brähmer!

Hyper, Hyper! Mit diesem Techno-Schlachtruf wurde die Band „Scooter“ um den charismatischen Frontmann H.P. Baxxter weltbekannt. Am 6. Dezember werden „Scooter“ Jürgen Brähmer zu seinem WM-Kampf im Halbschwergewicht gegen den Polen Pawel Glazewski in die Oldenburger EWE-Arena (ab 23:00 Uhr live in der ARD) begleiten.

Die erfolgreichste deutsche Band seit Einführung der Single-Charts im Jahre 1957, die über 30 Mio. Alben verkauft hat und über 80 Goldene- und Platinauszeichnungen einheimsen konnte, freut sich auf den Auftritt in Oldenburg. „Wir sind große Box-Fans und hoffen, dass wir Jürgen Brähmer und den Fans in der Halle sowie vor den TV-Bildschirmen in gute Stimmung versetzen können“, sagt Baxxter. Dürfte kein Problem sein! In der EWE-Arena wird es wohl niemanden auf den Stühlen halten, wenn „Scooter“ ihre neue Single „Can´t Stop The Hardcore“ vom Erfolgsalbum „The Fifth Chapter“ live performen werden.

„Ich freue mich auf die Band und die Stimmung in Oldenburg“, sagt auch Jürgen Brähmer - der WM-Kampf kann kommen. Hyper, Hyper! Oder besser: Jürgen, Jürgen!

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich

Meldung von Digital Sports vom 27. November 2014

Solis vs. Thompson II jetzt am 24. Januar in Düsseldorf

Schon zwei Mal musste das Rematch zwischen Odlanier Solis und Tony Thompson wegen einer langwierigen Verletzung des Kubaners verschoben werden. Jetzt ist "La Sombra" Solis endlich wieder fit und kann am 24. Januar in Düsseldorf in den Ring steigen. Das gab Promoter Ahmet Öner heute bekannt.

"Es war natürlich nicht einfach, Tony Thompson und sein Team davon zu überzeugen, drei Monate nach dem ursprünglichen Termin in den Ring zu steigen, aber jetzt sind alle offenen Fragen geklärt", so Öner. "Leider war die Verletzung von Solis komplizierter als erwartet. Zudem hat er zu früh wieder mit dem Training angefangen, um für den ersten Nachhol-Termin fit zu werden. Aber jetzt ist wieder alles gut, und der Kampf kann Anfang des Jahres endlich steigen."

Der Rückkampf war zunächst auf den 18. Oktober angesetzt gewesen und musste dann wegen einer Knöchelverletzung des Kubaner auf den 22. November verschoben werden. Im März standen sich Solis und Thompson zum ersten Mal gegenüber. Damals setzte sich der Amerikaner knapp aber verdient nach Punkten durch. Mit einem Sieg im Rückkampf will sich Solis noch mal für größere Aufgaben empfehlen.

"Echte Spannung gibt es im Schwergewicht gerade nicht", sagt Öner. "Dafür ist Wladimir Klitschko einfach zu dominant. Aber Kämpfe wie Solis gegen Thompson oder auch Chisora gegen Fury sind gut, um einen würdigen Gegner und Herausforderer für Wladimir herauszufiltern. Das ist echtes Boxen, weil man nicht vorher weiß, wer gewinnt. Außerdem steht für alle Beteiligten sehr viel auf dem Spiel."

Sowohl für Solis als auch für Thompson dürfte der Kampf im Januar die letzte Chance auf einen Sprung zurück in die Weltspitze sein. Beide haben schon um die WM geboxt und ihre Titelkämpfe verloren (Solis im März 2011 gegen Vitali Klitschko, Thompson im Juli 2008 und im Juli 2012 jeweils gegen Wladimir). Nur der Sieger darf sich Hoffnungen auf einen erneuten Kampf um die Weltmeisterschaft machen.

Meldung von Sauerland vom 27. November 2014

PRESSEMITTEILUNG / STEFAN HÄRTEL

BOXGALA AM 06.12.2014, EWE-ARENA, OLDENBURG

Boxen im Ersten – live in der ARD

Dritter Kampf: „Lehrer“ Härtels nächste Unterrichtsstunde

Dritter Auftritt als Profi für Stefan Härtel (2-0)! Am 6. Dezember steigt der Lehramtsstudent (Sport und Geschichte) erneut in den Ring. In der Oldenburger EWE Arena trifft der Super-Mittelgewichtler dabei auf den erfahrenen Zoltan Surman (15-11-1, 7 K.o.´s) aus Ungarn. Es ist für Härtel der nächste, auf sechs Runden angesetzte Kampf, bei dem er weiter an Erfahrung sammeln soll.

„Man kann nicht gleich von null auf 100 durchstarten und sich sofort einem Härtetest nach dem anderen stellen“, so der 26-Jährige. Härtel hat gemerkt, dass der Unterschied zwischen Amateur- und Profisport erheblich ist: „Das ist eine andere Welt. Die Belastung und Inhalte im Training sind bei den Profis viel höher. Dazu muss ich technisch-koordinativ komplett neue Bewegungsabläufe lernen.“ So etwas passiert bekanntlich nicht von heute auf morgen. Daher ist Härtel froh, Karsten Röwer an seiner Seite zu haben. „Herr Röwer ist ein sehr erfahrener Trainer, der schon Weltmeister geformt hat. Er weiß, worauf ich aktuell am ehesten Wert legen muss, um mich weiterzuentwickeln“, so der Mann aus Berlin.

Röwer sieht jedenfalls eine Menge Potenzial bei seinem Schützling: „Stefan bringt schon sehr viel mit. Natürlich fällt ihm die Umstellung aufs Profi-Boxen nicht gerade leicht, doch sein Einsatzwille im Training ist mehr als vorbildlich. Da merke ich, dass er sich weiterentwickeln will.“ Noch mehr fällt Röwer dieser Umstand bei den eigentlichen Kämpfen auf. „Hier sieht man, dass Stefan ein Wettkampftyp ist - dann ruft er mehr ab, als in der Vorbereitung."

Dieser Einschätzung stimmt Härtel zu, glaubt aber den Grund dafür zu kennen. „Im Training bekomme ich es beim Sparring und den Partnerübungen mit Leuten wie Jürgen Brähmer, Enrico Kölling und Tyron Zeuge zu tun. Da fällt es mir verständlicherweise deutlich schwerer zu glänzen“, sagt Härtel. Doch der Vorteil liegt dabei für ihn auf der Hand: „Wenn ich mich erst einmal an das Niveau meiner Teamkollegen herangearbeitet habe, werde ich es schon bald mit besseren Gegnern zu tun bekommen und diese klar schlagen!“

Den Höhepunkt der Kampfnacht am 6. Dezember bilden die Titelkämpfe von Jürgen Brähmer und Jack Culcay. Dabei trifft WBA-Halbschwergewichts-Champion Brähmer auf Pawel Glazewski und Halb-Mittelgewichts-Europameister Culcay auf Karim Merroudj.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von SES vom 26. November 2014

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

WBO-Europameister Francesco Pianeta verteidigt am 6. Dezember jetzt in Budapest seinen Titel gegen den Kroaten Ivica Bacurin

Francesco Pianeta, der WBO-Europameister im Schwergewicht, wird seinen Titel nach der krankheitsbedingten Absage im November nun am 6. Dezember im Rahmen einer Box-Gala in Budapest/Ungarn verteidigen. Sein Gegner in der Sporthall Budakalász ist wie schon zur ersten Kampfansetzung der Kroate Ivica Bacurin (18-6-1 (8)). Dieser stand schon in einigen Titelkämpfen im Ring und will nun dem 30-jährigen Rechtsausleger Pianeta den WBO-Gürtel abnehmen.

Das SES-Schwergewicht, Francesco Pianeta (30-1-1 (17)) aus Gelsenkirchen, der vor gut 18 Monaten gegen den dreifachen Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko einen beherzten Kampf bot, eroberte den WBO-Europameistertitel Ende Mai in Dresden gegen den Franzosen Mickael Viera.

Weitere Kämpfe an diesem Kampfabend in Budapest sind:

WBO-Europian Championship Super Bantamweight

Zsolt Bedak (HUN) vs. Ruslan Berchuk (RUS)

Light Middleweight (8 Rounds)

Attila Kovacs (HUN) vs. Ludovic Duval / FRA

Cruiserweight, Hungarian Championship

Imre Szello vs. Sandor Nagy

Meldung von Sauerland vom 26. November 2014

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 06.12.2014, EWE-ARENA, OLDENBURG

WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht – live in der ARD

Karsten Röwer: „Jürgen Brähmer ist ein Vollprofi!“

Jürgen Brähmer und Karsten Röwer sind ein eingespieltes Team. Vor der Titelverteidigung des WBA-Weltmeisters im Halbschwergewicht am 6. Dezember schwärmt der Coach über die Eindrücke der Vorbereitung seines Schützlings. Was Röwer von Brähmers WM-Herausforderer Glazewski erwartet, welche Ziele er mit seinem Champion noch verfolgt und wie es um die Nachwuchsboxer in seiner Trainingsgruppe bestellt ist, verrät er im folgenden Interview.

Herr Röwer, wie läuft die Vorbereitung mit Ihrem Weltmeister?

Karsten Röwer: Sehr gut! Ich bin sehr zufrieden mit den Trainingsleistungen von Jürgen. Besonders schön ist das Zusammenspiel mit den Amateurboxern vor Ort am Olympiastützpunkt Schwerin. Mein alter Schulfreund Michael Timm, der als Leiter des Olympiastützpunktes in Schwerin fungiert, hatte uns seine Unterstützung angeboten und da haben wir natürlich sofort zugesagt. Die Übungseinheiten mit den Amateuren haben Jürgen auf jeden Fall geholfen und in eine sehr gute Form gebracht.

Vor einigen Tagen wurde Ihr WM-Schützling zum zweiten Mal Vater - mitten in der entscheidenden Trainingsphase. Ist da die Konzentration auf seine anstehende Titelverteidigung überhaupt hoch genug?

Karsten Röwer: Wenn ich jemanden das Prädikat „Vollprofi“ geben würde, dann Jürgen Brähmer! Er teilt sich die Zeit zwischen Familie und Wettkampf genauestens ein. Als bestes Beispiel kann ich da nur den Medientag Mitte November nennen. In der Nacht zuvor kam Jürgens zweites Kind zur Welt. Trotzdem erschien er zum Treffen mit den Journalisten, absolvierte eine intensive Trainingseinheit, stellte sich allen Fragen und machte danach sogar noch ein Fotoshooting mit! Ich glaube sogar, dass Jürgen die Geburt seines Sohnes einen extra Schub verleihen wird.

Wie schätzen Sie den Gegner ein? Was für einen Kampf darf man zwischen Jürgen Brähmer und Pawel Glazewski erwarten?

Karsten Röwer: Glazewski sollte man weder unter- noch überschätzen. Er hat eine solide boxerische Ausbildung genossen, technisch würde ich ihn zu Jürgens stärkeren Gegnern der jüngsten Vergangenheit zählen. Seine gefährlichste Waffe ist meiner Meinung nach der linke Seitwärtshaken. Als Rechtsausleger muss sich Jürgen davor besonders in Acht nehmen. Doch eines ist für mich klar: Glazewski kann vieles gut, Jürgen jedoch alles besser!

Gemäß des Falles, dass Brähmer seinen Titel verteidigt: Wie sehen Sie seine Zukunftsperspektiven?

Karsten Röwer: Jürgen kann theoretisch noch lange das Geschehen an der Weltspitze mitbestimmen. Von seinen jüngeren Trainingskollegen macht ihm aktuell noch keiner etwas vor. Wir haben lange keinen guten WM-Kampf zwischen zwei deutschen Boxern im Halbschwergewicht gesehen. Eventuell ergeben sich da ja im neuen Jahr ein paar interessante Möglichkeiten. Ansonsten ist unser gemeinsames Hauptziel eine Titelvereinigung. Jürgen hat dafür auf jeden Fall die notwendigen Qualitäten.

Zudem bereiten Sie mit Tyron Zeuge einen Hoffnungsträger für die Zukunft des Team Sauerland vor. In Oldenburg verteidigt er die IBF-International-Meisterschaft gegen Ex-WM-Herausforderer Stjepan Bozic. Was können Sie zu seiner Entwicklung sagen?

Karsten Röwer: Tyron hat sich viel vorgenommen. Vor allem hat er begriffen, dass es nicht ohne die nötige Einstellung und Disziplin vorangeht. Das sehe ich nicht nur täglich im Training, sondern auch auf der Waage, wo er schon nahe am geforderten Limit des Super-Mittelgewichts ist. Seine boxerischen Möglichkeiten sind ja unbestritten: Tyron hat das Potenzial ein ganz Großer zu werden. Wenn er sich dazu weiterhin an Jürgens professioneller Einstellung ein Beispiel nimmt, werden die Boxfans noch viel Freude an ihm haben!

Mit Enrico Kölling und Stefan Härtel haben Sie neben Zeuge noch weitere Top-Talente in Ihrer Trainingsgruppe. Wann kann man mit dem nächsten Weltmeister unter Trainer Karsten Röwer rechnen?

Karsten Röwer: Das kann schneller passieren, als man denkt. Enrico und Tyron haben bereits ein paar kleine Titel als Profis gewonnen und sind jetzt nicht mehr weit davon entfernt, ihre Chance zu ergreifen. Ich denke mal, dass Ende 2015 ein realistisches Ziel für die Operation „Weltmeisterschaft“ für beide Jungs ist. Bei Stefan ist es natürlich noch ein weiterer Weg - er hat schließlich erst im August sein Profidebüt gefeiert. Ich bin aber optimistisch und glaube, dass über kurz oder lang jeder von den Dreien zumindest eine WM-Chance verdienen wird.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 26. November 2014

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ

BOXGALA AM 06.12.2014, EWE-ARENA, OLDENBURG

Hernandez verletzt - „Iron-Man“ muss pausieren!

Erneute Hiobsbotschaft für Yoan Pablo Hernandez! Aufgrund einer Knorpelabsplitterung im rechten Ellbogengelenk muss der IBF-Weltmeister im Cruisergewicht in den kommenden Wochen mit dem Training aussetzen. Somit kann „Iron-Man“ Hernandez seinen WM-Titel auch nicht wie geplant am 6. Dezember gegen Pflichtherausforderer Ola Afolabi verteidigen.

„Nach dem Sparring am Donnerstag hatte ich leichte Beschwerden. Doch als es am Freitag immer schlimmer wurde und ich meinen rechten Arm nicht mehr richtig strecken konnte, bin ich sofort zum Arzt gegangen“, so ein betrübter Yoan Pablo Hernandez, der hinzufügt: „Bei der ersten Untersuchung wurde sofort der Verdacht einer Knorpelabsplitterung geäußert und daraufhin sofort eine Computertomographie veranlasst.“ Die Ergebnisse, welche schließlich am Montagabend vorlagen, bestätigten die niederschmetternde Diagnose. Nachdem der behandelnde Arzt alle kurzfristigen Behandlungsmethoden ausschöpfte, wurde am Dienstag entschieden, dass Hernandez am 6. Dezember nicht boxen kann.

Die gleiche Verletzung erlitt Hernandez bereits während seines Sieges gegen Firat Arslan Mitte August. Damals musste er ebenfalls mehrere Wochen mit dem Training aussetzen, was jedoch aufgrund der Wettkampfpause nicht so problematisch war. Jetzt also der nächste Tiefschlag für Hernandez!

„Der Junge hat mit 30 Jahren bereits soviel Pech gehabt, das reicht bei den Meisten für das ganze Leben“, so Trainer Ulli Wegner, der damit auf die vielen Blessuren seines Schützlings in den letzten Jahren anspielt. Der 72-Jährige übt sich aber in Zuversicht: „Pablo ist ein Kämpfer. Er wird sich durchbeißen und danach stärker zurückkommen als jemals zuvor!“

Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer: „Wir wünschen Pablo eine schnelle Genesung und hoffen seine Pflichtverteidigung gegen Ola Afolabi als bald als möglich Anfang 2015 nachholen zu können.“

Meldung von Sauerland vom 25. November 2014

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 06.12.2014, EWE-ARENA, OLDENBURG

WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht – live in der ARD

WM-Herausforderer Glazewski: „Brähmer ist stärker als Jones Jr.“

Pawel Glazewski fing vor 21 Jahren aus Langeweile mit dem Boxen an. Am 6. Dezember steht er nun vor der Chance seines Lebens, wenn er gegen WBA-Weltmeister Jürgen Brähmer in der Oldenburger EWE Arena antritt. Was der Halbschwergewichtler aus seiner umstrittenen Niederlage gegen Roy Jones Jr. gelernt hat, was er als Brähmers größte Stärke ansieht und wie er sich seinen Traum vom WM-Titel erfüllen will, erzählt er im nachfolgenden Interview.

Herr Glazewski, Sie stehen kurz davor Weltmeister zu werden und somit Geschichte zu schreiben - hätten Sie sich das am Anfang Ihrer Karriere erträumt?

Pawel Glazewski: Nein, es ist für mich immer noch ein unwirkliches Gefühl. Wenn ich bedenke, dass ich als 11-Jähriger nur aus Langeweile mit dem Boxsport angefangen habe, ist das echt der Hammer.

Aus diesem Zeitvertreib wurde aber mit der Zeit Ernst, immerhin wurden Sie dreimal polnischer Meister bei den Amateuren, gewannen von 196 Kämpfen immerhin 171 Mal ...

Pawel Glazewski: ... was vor allen Dingen an meinen zwei Brüdern lag. Sie boxten ebenfalls als Jugendliche. Da entsteht dann untereinander eine gewisse Rivalität. Ich wollte einfach immer mehr Erfolg als die beiden haben. Diesen Hunger nach Siegen habe ich mir auch als Profi bewahrt.

Leicht wird es allerdings nicht, den WM-Titel in Ihre polnische Heimat zu holen ...

Pawel Glazewski: Womit Sie recht haben. Aber was ist im Leben schon leicht. Mir wurde im Leben nie etwas geschenkt - ich weiß, dass ich mir alles durch harte Arbeit erkämpfen muss. Und wenn es einmal nicht so gut läuft, dann heißt es: „Aufstehen, Mund abputzen und weitermachen!“

Spielen Sie damit auf Ihre Niederlage gegen Roy Jones Jr. an?

Pawel Glazewski: Unter anderem. Ich war damals nur Ersatz, hatte gerade einmal zehn Tage Zeit zur Vorbereitung auf den Kampf. Trotzdem zeigte ich eine gute Leistung gegen eine lebende Legende, schlug ihn sogar in Runde sechs zu Boden. Damals habe ich danach zu sehr gezögert, auf den K.o. zu gehen, was die Punktrichter mit einer knappen Punktniederlage bestraften.

Es heißt ja so schön, dass man aus Fehlern lernt. Werden Sie daher gegen Jürgen Brähmer von Beginn an Vollgas geben?

Pawel Glazewski: Das kann man nicht miteinander vergleichen. Ich konnte mich auf das Duell bewusst vorbereiten, mir einen guten taktischen Plan zurecht legen. Das wird auch nötig sein, denn ich schätze Brähmer deutlich stärker als den Roy Jones Jr. von 2012 ein.

Was ist in Ihren Augen die größte Aufgabe, die es für Sie gegen Brähmer zu lösen gilt?

Pawel Glazewski: Er ist ein ausgebuffter Rechtsausleger. Bisher habe ich im Profilager noch nie gegen jemanden einen Kampf bestritten, der in dieser Auslage boxt. Sicherlich bereitet man sich im Sparring auf solch einen Typ Gegner vor, das ersetzt aber keinesfalls den eigentlichen Wettkampf. Ich liebe allerdings die Herausforderung und werde am 6. Dezember alles geben!

In Polen hat das Profiboxen ja einen hohen Stellenwert. Rechnen Sie in Oldenburg daher mit vielen Fans, die Sie unterstützen?

Pawel Glazewski: Viele meiner Landsleute arbeiten ja in Deutschland. Von denen werden bestimmt einige den Weg in die EWE Arena finden. Zudem schauen wir, dass wir noch einige Busse organisieren, die von Bialystok nach Oldenburg fahren. Anfeuern wird mich auf jeden Fall meine Familie, die aus Polen und Belgien anreisen wird. Ich hoffe, dass die Halle dadurch in unseren Landesfarben Rot und Weiß erstrahlen wird!

Was wird für Sie der Schlüssel zum Sieg über Brähmer sein?

Pawel Glazewski: Ich fühle mich körperlich in der Form meines Lebens, kann über zwölf Runden ein sehr hohes Tempo gehen. Brähmer ist zwar ein sehr guter Boxer, doch ich sehe konditionelle Schwächen bei ihm und das werde ich ausnutzen!

Können Sie abschließend noch etwas zu Ihren Tattoos und deren Bedeutung sagen?

Pawel Glazewski: Ich belasse es bei der Tätowierung auf meiner linken Hand. Dort steht auf meinen Fingern das Wort „Glaz“ - abgeleitet von meinem Nachnamen. Übersetzt heißt das „Stein“ - diese harte Linke wird Brähmer zu spüren bekommen und mir den WM-Titel sichern!

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Digital Sports vom 24. November 2014

Fres Oquendo bei WBA-WM-Kampf gegen Ruslan Chagaev in Grozny gedopt!

Herausforderer Fres Oquendo war bei seinem WBA-Schwergewichts-WM-Kampf gegen Ruslan Chagaev am 6. Juli in der tschetschenischen Hauptstadt Grozny gedopt. Das ergaben die bei Titelkämpfen verbindlichen Tests der Russischen Anti-Doping-Agentur (RUSADA). In Oquendos Probe wurden die verbotenen Substanzen Tamoxifen und Anastrozol nachgewiesen, die beide im Zusammenhang mit Steroid-Missbrauch eingesetzt werden.

Folgerichtig wurde Oquendo von der WBA gesperrt. Zudem wird er gemäß Kampfvertrag die vereinbarte Börse an den Veranstalter zurückzahlen müssen.

"Wir planen, das Geld an eine gemeinnützige Einrichtung zu spenden", sagt Promoter Timur Dugazaev. "Die gesamten Umstände rund um den Kampf waren seltsam. Oquendo wollte erst nicht anreisen und verlangte dann kurzfristig eine Verschiebung des Termins. Der positive Dopingbefund erklärt dieses Verhalten. Wahrscheinlich hat er gehofft, dass die verbotenen Substanzen später nicht mehr nachgewiesen werden können. Schließlich versuchten Oquendo und sein Team sogar, uns zu erpressen und mehr Geld zu fordern. Und lange nach dem Kampf, als die Börse komplett bezahlt war, stellten sie absurde Nachforderungen und sprachen in den Medien schlecht über Präsident Ramzan Kadyrov und Andrey Ryabinsky, obwohl beide alles dafür getan hatten, dass Fres Oquendo und sein Team während ihres Aufenthalts in Grozny bestmöglich behandelt wurden. Sowohl Ramzan Kadyrov als auch Andrey Ryabinsky sind absolute Ehrenmänner. Ihre Namen in den Schmutz zu ziehen, ist eine Frechheit und zeugt vom schlechten Stil des Teams rund um Oquendo."

Auch die vehement vorgetragene Forderung nach einem Rückkampf zwischen Oquendo und Chagaev hat sich mit dem positiven Doping-Befund natürlich erledigt. "Obwohl es ein knapper Kampf war, hat Ruslan Chagaev am 6. Juli verdient nach Punkten gewonnen. Es gab nie einen Grund für ein Rematch", so Dugazaev. "Nachdem jetzt auch noch klar ist, dass Oquendo ein Betrüger ist, wird es mit Sicherheit keinen Rückkampf geben. Wer dopt, hat im Profiboxen nichts verloren!"

Gut möglich, dass die Sperre schon das Karriereende des mittlerweile 41-jährigen Oquendo bedeutet. WBA-Schwergewichts-Weltmeister Ruslan Chagaev befindet sich dagegen schon in der Vorbereitung auf seine erste Titelverteidigung, die Anfang 2015 in Deutschland stattfinden soll. Der genaue Termin und der Gegner sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

Meldung von Sauerland vom 24. November 2014

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 06.12.2014, EWE-ARENA, OLDENBURG

WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht – live in der ARD

Brähmer: „Will noch lange oben mitmischen!“

Der finale Countdown hat begonnen! Nicht nur, dass sich Halbschwergewichts-Weltmeister Jürgen Brähmer in der entscheidenden Vorbereitungsphase auf seine Titelverteidigung am 6. Dezember gegen Pawel Glazewski befindet. Die Boxgala in der Oldenburger EWE Arena wird auch die vorerst letzte sein, welche von der ARD übertragen wird. Wie der WBA-Champion über beide Themen denkt und was er zu Vitali Klitschkos Schlagkraft-Behauptung als frischgebackener zweifacher Vater zu sagen hat, können Sie im nachfolgenden Interview nachlesen.

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihres Sohnes, Jürgen Brähmer!

Jürgen Brähmer: Dankeschön! Die letzten Tage waren zwar dadurch in Kombination mit der Vorbereitung auf meinen Kampf am 6. Dezember doppelt so anstrengend, die Glücksgefühle wiegen das jedoch wieder auf.

Sind Sie eigentlich richtig fokussiert auf Ihre anstehende Titelverteidigung?

Jürgen Brähmer: Natürlich! Ich habe eine starke Frau sowie eine wunderbare Familie an meiner Seite, die mir den Rücken frei hält. Eher ist meine Motivation jetzt noch höher in Oldenburg eine überzeugende Vorstellung im Ring abzuliefern.

Aufgrund Ihrer familiären Verpflichtungen haben Sie sich ja dieses Mal dafür entschieden, in Ihrer Heimatstadt Schwerin das finale Trainingscamp abzuhalten.

Jürgen Brähmer: Das war nicht der alleinige Grund. Am Olympiastützpunkt Schwerin halte ich mich auch während meiner Wettkampfpausen fit. Daher wusste ich, wie ideal die Bedingungen hier sind. Mein früherer Coach Michael Timm hat hier wieder einen echten Leistungsstandort aufgebaut, der den Amateursport wieder langsam aber sicher an die Weltspitze heranführt. Zudem kommt ja auch mein Trainer Karsten Röwer aus Schwerin. Daher ist es für uns dieses Mal die Vorbereitung der kurzen Wege.

Noch einmal zurück zu Ihren Vaterfreuden: Vitali Klitschko behauptete kürzlich, dass man mit der Geburt eines Kindes an Schlagkraft gewinnt. Da liegt dann ja die Vermutung nahe, dass Sie mit Kind Nummer Zwei jetzt doppelt so hart hinlangen können ...

Jürgen Brähmer: Das ist eine schwachsinnige Behauptung von Vitali. Die Schlaghärte ist eine der wenigen Eigenschaften als Boxer, die man nicht trainieren kann - entweder man ist damit geboren oder nicht. Und alles andere ist eine Frage der Einstellung und Disziplin. Da ich meinen Job sehr professionell angehe, versuche ich immer das Beste aus mir herauszuholen. Als Weltmeister ist man schließlich der Gejagte. Wenn man sich dessen nicht bewusst ist, kann der Titel ganz schnell futsch sein.

Am 6. Dezember will Ihnen Pawel Glazewski Ihren Gürtel abnehmen. Hat er das Zeug Ihnen gefährlich zu werden?

Jürgen Brähmer: Jeder, der unter den Top-15 der Weltrangliste steht, hat sich die Chance verdient, um die Weltmeisterschaft zu boxen. Glazewski ist vielleicht nicht besonders bekannt, aber man sieht ja am Beispiel von Roy Jones Jr. was passiert, wenn man ihn unterschätzt ...

... nämlich dass man auf dem Boden der Tatsachen landet. Jones Jr. besiegte Glazewski nur umstritten, musste dabei einen Niederschlag gegen sich hinnehmen ...

Jürgen Brähmer: … was mir nicht passieren wird! Ich unterschätze niemanden, denn ich will noch lange oben mitmischen ...

... zunächst aber ein letztes Mal bei der ARD. Hat das für Sie eine besondere Bedeutung?

Jürgen Brähmer: Das ist sehr schade. Zum Glück hat das Team Sauerland ab 2015 einen anderen starken TV-Partner mit ProSiebenSat.1 zur Seite ...

... bei dem sich viele attraktive Duelle realisieren lassen ...

Jürgen Brähmer: ... was mich noch mehr anspornt, Glazewski klar in die Schranken zu weisen. Man hat ja zuletzt sehen können, das innerdeutsche Duelle die Massen mobilisieren. Daher freue ich mich auf spannende und aufregende Zeiten, die dem Boxsport in Deutschland bevorstehen. Und ich will einen gewichtigen Teil dazu beitragen!

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 21. November 2014

PRESSEMITTEILUNG / VINCENT FEIGENBUTZ

BOXGALA AM 22.11.2014, ECHO ARENA, LIVERPOOL (ENGLAND)

ran Boxen – live ab 19.00 Uhr bei maxdome

Box-Spektakel auf „maxdome“ - Große Bühne für „K.o.-Prinz“ Feigenbutz und englische Stars!

Das sollten sich deutsche Box-Fans auf keinen Fall entgehen lassen. Morgen (ab 18.15 Uhr) überträgt www.maxdome.de live aus der Liverpooler Echo-Arena. Mit dabei sind die englischen Stars George Groves, James DeGale, Callum Smith und Schwergewichts-Olympiasieger Anthony Joshua. Der Hauptkampf des Abends - ein Leckerbissen: Das Rematch zwischen Tony Bellew und Nathan Cleverly im Cruisergewicht. Ein Mega-Spektakel in England! Karten wechseln auf dem Schwarzmarkt zur Zeit für schlappe 3000,- Euro (Stückpreis!) den Besitzer.

Mittendrin auch ein deutscher Nachwuchs-Star: Vincent Feigenbutz (16-1, 15 K.o.´s). Auch sein Kampf gegen Oleg Fedotovs (18-17, 12 K.o.`s) wird natürlich live bei „maxdome“ zu sehen sein. „Für Vincent wird dies ein besonderer Abend werden. Er wird erstmals die große internationale Boxbühne entern“, sagt Kalle Sauerland, der begeistert von der forschen Gangart des „K.o.-Prinzen“ ist: „Er hat mit seiner Schlagstärke ein außergewöhnliches Talent, wofür ihn die Fans in Deutschland lieben. Daher freue ich mich, dass wir ihn bereits jetzt international präsentieren können. Feigenbutz wird die Boxwelt mehr und mehr erobern!“

„Ich freue mich auf die Herausforderung erstmals in England boxen zu dürfen“, so Vincent Feigenbutz. „Es ist das Mutterland des Boxsports. Die Fans verfolgen dort Boxen mit viel Emotion und Leidenschaft, sorgen so für eine unvergleichliche Atmosphäre“, fährt der 19-jährige Karlsruher fort und ist sicher: „Ich glaube, dass sie mich und meine Art zu kämpfen gleich in ihr Herz schließen werden.“

Mitverfolgen kann man die Liverpooler Box-Gala morgen live ab 18.15 Uhr bei „maxdome“ über Web, Chromecast, Playstation 3 und 4 sowie Samsung Smart TVs ab Baujahr 2012. Das Live-Stream-Ticket kann zu einem Preis von 9,90 Euro unter www.maxdome.de erworben werden.

PRESSEMITTEILUNG / VINCENT FEIGENBUTZ

BOXGALA AM 22.11.2014, ECHO ARENA, LIVERPOOL (ENGLAND)

ran Boxen – live ab 19.00 Uhr bei maxdome

Box-Spektakel auf „maxdome“ - Große Bühne für „K.o.-Prinz“ Feigenbutz und englische Stars!

Das sollten sich deutsche Box-Fans auf keinen Fall entgehen lassen. Morgen (ab 19.00 Uhr) überträgt www.maxdome.de live aus der Liverpooler Echo-Arena. Mit dabei sind die englischen Stars George Groves, James DeGale, Callum Smith und Schwergewichts-Olympiasieger Anthony Joshua. Der Hauptkampf des Abends - ein Leckerbissen: Das Rematch zwischen Tony Bellew und Nathan Cleverly im Cruisergewicht. Ein Mega-Spektakel in England! Karten wechseln auf dem Schwarzmarkt zur Zeit für schlappe 3000,- Euro (Stückpreis!) den Besitzer.

Mittendrin auch ein deutscher Nachwuchs-Star: Vincent Feigenbutz (16-1, 15 K.o.´s). Auch sein Kampf gegen Oleg Fedotovs (18-17, 12 K.o.`s) wird natürlich live bei „maxdome“ zu sehen sein. „Für Vincent wird dies ein besonderer Abend werden. Er wird erstmals die große internationale Boxbühne entern“, sagt Kalle Sauerland, der begeistert von der forschen Gangart des „K.o.-Prinzen“ ist: „Er hat mit seiner Schlagstärke ein außergewöhnliches Talent, wofür ihn die Fans in Deutschland lieben. Daher freue ich mich, dass wir ihn bereits jetzt international präsentieren können. Feigenbutz wird die Boxwelt mehr und mehr erobern!“

„Ich freue mich auf die Herausforderung erstmals in England boxen zu dürfen“, so Vincent Feigenbutz. „Es ist das Mutterland des Boxsports. Die Fans verfolgen dort Boxen mit viel Emotion und Leidenschaft, sorgen so für eine unvergleichliche Atmosphäre“, fährt der 19-jährige Karlsruher fort und ist sicher: „Ich glaube, dass sie mich und meine Art zu kämpfen gleich in ihr Herz schließen werden.“

Mitverfolgen kann man die Liverpooler Box-Gala morgen live ab 19.00 Uhr bei „maxdome“ über Web, Chromecast, Playstation 3 und 4 sowie Samsung Smart TVs ab Baujahr 2012. Das Live-Stream-Ticket kann zu einem Preis von 9,90 Euro unter www.maxdome.de erworben werden.

Meldung von SES vom 20. Novem,ber 2014

Endlich boxt er in seiner Heimatstadt München!

  • · Robin Krasniqi im Anlauf auf die WM-Titel-Chancen bei der WBA und der WBO
  • · SES-Box-Gala, am Samstag, 20. Dezember 2014
  • · im BallhausForum / Dolce Munich Unterschleissheim - Hotel & Conference Center
  • · SES-Halb-Schwergewichtler Robin Krasniqi (42-3-0 (16)) hat neben der Verteidigung seines WBA-International-Titel und des WBO-Inter-Continental-Titel im Halb-Schwergewicht immer auch die WM-Titelträger im Visier. Als jeweils Nummer 2 der Weltranglisten der beiden Verbände WBA und WBO stehen die Chancen auf einen baldigen WM-Kampf gegen einen der Weltmeister Jürgen Brähmer (WBA) oder Sergey Kobalev (WBO) mehr als gut. Der Anlauf auf die nächste WM-Chance hat begonnen!
  • Und nun wird zudem sein großer Wunsch, sein Traum der letzten Jahre, wahr. SES Boxing wird am 20. Dezember im BallhausForum / Dolce Munich Unterschleissheim - Hotel & Conference Center in seiner Heimatstadt München eine SES-Box-Gala mit ihm als Hauptkämpfer
  • Eintrittskarten für die „SES-Box-Gala“ am 20. Dezember 2014 sind ab Montag bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.eventim.de sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

    Meldung von Sauerland vom 20. November 2014

    PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

    BOXGALA AM 06.12.2014, EWE-ARENA, OLDENBURG

    Europameisterschaft im Halb-Mittelgewicht – live in der ARD

    Culcay: Neuer Gegner für die erste EM-Titelverteidigung

    Kurzfristiger Gegnerwechsel für Jack Culcay (18-1, 10 K.o.´s)! Weil mit Ruben Varon der eigentliche Herausforderer für den 6. Dezember an einer Augeninfektion leidet, muss sich der Europameister im Halb-Mittelgewicht jetzt auf einen neuen Kontrahenten für seine erste Titelverteidigung einstellen. In der Oldenburger EWE Arena trifft Culcay nun auf den Franzosen Karim Merroudj (13-3-2, 1 K.o.).

    „Solche Dinge passieren im Leistungssport. Davon lasse ich mich in meiner Vorbereitung aber nicht aus dem Konzept bringen. Egal auf wen ich treffe - ich muss jeden besiegen, um ganz nach oben zu kommen“, meint „Golden Jack“ aus seinem Trainingslager in Kopenhagen. In der dänischen Hauptstadt schuftet er mit Trainer Joey Gamache für den Erfolg, befindet sich momentan in der Sparringsphase.

    Die Zusammenarbeit mit dem Coach aus den USA ist bisher von Erfolg gekrönt, holte sich Culcay mit Gamache in der Ecke doch zuletzt den EM-Titel. Für ihn geht es jetzt darum, sich als Europameister weiter die Rangliste der Weltverbände hochzuarbeiten und sich so in Position für einen WM-Kampf zu bringen. Alle vier großen Weltverbände führen den Deutschen bereits: Platz fünf bei der WBA und der WBO, Nummer 12 bei der IBF und Rang 14 beim WBC.

    „Es ist cool, meinen Namen dort zu sehen“, sagt Culcay. „Da bin ich mittendrin unter den großen Namen. Das sind die Besten der Welt. Ich will in Zukunft gegen Leute boxen, die sich bereits einen Namen gemacht haben.“

    Dazu muss Culcay aber erst einmal Merroudj am 6. Dezember besiegen.

    Eintrittskarten für die Box-Nacht in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

    Meldung von ECB vom 18. November 2014

    Pressetext von Manuel Charr

    Duell der ehemaligen Klitschko-Gegner?

    Duell der ehemaligen Klitschko-Gegner? Manuel Charr fordert Shannon Briggs heraus Der "Diamond Boy": "Wir können einen Ausscheidungs-Kampf machen - ich gegen Briggs, der Sieger kriegt Wladimir!"

    Manuel Charr hat nur ein Ziel: Er will Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko vor die Fäuste bekommen. Nachdem dessen Manager Bernd Bönte inzwischen offiziell einen Kampf zwischen Klitschko und seinem "Stalker" Shannon Briggs nicht mehr ausschließt, will der "Diamond Boy" den Ex-Weltmeister aus den USA aus dem Weg räumen, um sich eine neue WM-Chance zu verdienen.

    "Shannon Briggs glaubt, dass er sich in einen Titelkampf reinquatschen kann, aber wenn er wirklich gegen Wladimir in den Ring will, muss er sich das verdienen", sagt Manuel Charr. "Ich fordere Shannon Briggs hiermit zum Ausscheidungs-Kampf heraus! Ich gegen ihn - der Sieger bekommt Wladimir!"

    Sowohl Manuel Charr als auch Shannon "The Cannon" Briggs standen bereits mit Wladimirs älterem Bruder Vitali Klitschko im Ring. Briggs unterlag dem damaligen WBC-Weltmeister im Oktober 2010 klar und haushoch nach Punkten. Manuel Charrs bislang einziger WM-Kampf gegen Vitali Klitschko im September 2012 in Moskau wurde aufgrund einer Cut-Verletzung in der vierten Runde abgebrochen.

    "Sowohl Briggs als auch ich haben noch eine Rechnung mit der Familie Klitschko offen", so Charr weiter. "In einem direkten Duell können wir herausfinden, wer der Bessere von uns und damit der würdigere Herausforderer von Wladimir ist. Ich werde ihm sein großes Maul stopfen und damit den Weltmeister von seinem Stalker befreien. Und dann knöpfe ich mir Wladimir im Ring vor und hole mir eine WM-Gürtel!"

    Meldung von Digital Sports vom 18. November 2014

    WBC Silber-Weltmeisterschaft im Fliegengewicht zwischen Raja Amasheh und Amira Hamzaoui nach Video-Auswertung zum „No Contest“ erklärt

    Rückkampf angeordnet – Punktrichter suspendiert

    Der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) und der World Boxing Council (WBC) haben gemeinsam entschieden, die WBC-Silber-Weltmeisterschaft zwischen Raja Amasheh und Amira Hamzaoui zu einem „No Contest“ zu erklären. Das Kampfergebnis ist damit annulliert. Grund dafür waren Unregelmäßigkeiten bei den Wertungen sowie bei der Ansetzung der Punktrichter.

    Nach dem Kampf am 18. Oktober in Saarbrücken war Hamzaoui ursprünglich zur Siegerin durch Mehrheitsentscheid ernannt worden. Damit gewann sie auch den WBC-Silber-Champion-Titel. Die WBF-Weltmeisterschaft wurde ebenfalls ausgeboxt. Die beiden WBF-Kampfrichter Toni Tiberi (97-94) und Vincent Dupas (96-94) werteten den Kampf zu Gunsten von Hamzaoui, während WBC-Punktrichter Steve Mertz klar Amasheh vorne sah (98-94).

    Team Amasheh legte wegen der widersprüchlichen Wertungen und Unregelmäßigkeiten bei der Punktrichter-Ansetzung noch am Kampfabend Protest ein. Nachdem die Verbände die Video-Aufzeichnung des Kampfes von unabhängigen, neutralen Punktrichtern auswerten ließen, kamen sowohl BDB als auch WBC zu der Entscheidung, dass Amasheh den Kampf eindeutig und mit großem Abstand hätte gewinnen müssen. Die einzig richtige Entscheidung wäre demnach ein zweifelsfreier Punktsieg für Amasheh gewesen.

    Die Entscheidung, den Kampf als „No Contest“ (ohne Entscheid) zu werten, steht in Einklang sowohl mit der Faktenlage als auch mit den WBC Regeln. Beim Kampf kamen zwei Punktrichter zum Einsatz, die keine WBC-Lizenz haben. Grund dafür war ein Sonder-Antrag des Promoters wegen budgetärer Beschränkungen. Trotzdem wurde der Kampf unter WBC-Regeln durchgeführt.

    In der WBC-Regel 2.3 heißt es, dass der Weltverband seine Genehmigung des Kampfes zurückziehen kann, wenn nicht alle Kampfrichter eine WBC-Lizenz haben und das Urteil anders ausfällt, als es mit einem WBC-Kampfgericht gewesen wäre. In diesem Fall haben alle WBC-lizenzierten Offiziellen – ein Punktrichter, der Ringrichter und der Supervisor – den Kampf zu Gunsten von Amasheh gewertet. Im Anschluss kamen die unabhängigen Kommissionen von WBC und BDB zu dem Urteil, dass die Wertungen der nicht WBC-lizenzierten Punktrichter unfair und falsch waren.

    „Im Normalfall hat die Entscheidung der Punktrichter Bestand, weil wir an die Unabhängigkeit und Professionalität der Offiziellen glauben. Aber in diesem Fall hatten wir keine andere Wahl, als die Ungerechtigkeit der Punktrichter-Entscheidung zu korrigieren“, sagt BDB-Präsident Thomas Pütz. „Wir hatten schon in der Vergangenheit Probleme mit der WBF und ihren Offiziellen. Wir müssen dieses Zeichen setzen, um unseren geliebten Boxsport zu verteidigen.“

    Der World Boxing Council (WBC) hat zudem einen direkten Rückkampf zwischen Amasheh und Hamzaoui angeordnet, um beiden Kämpferinnen die Chance zu geben, im Ring unter Beweis zu stellen, wer die Bessere ist. Die Verhandlungen über den Rückkampf haben begonnen. Außerdem wurden die Punktrichter Toni Tiberi und Vincent Dupas für den Einsatz bei WBC-Kämpfen suspendiert.

    Meldung von Sauerland vom 17. November 2014

    PRESSEMITTEILUNG / DAVID PRICE

    BOXGALA AM 06.12.2014, EWE-ARENA, OLDENBURG

    Boxen im Ersten – live in der ARD

    Schwergewicht Price wieder fit, meldet sich bei Doppel-WM zurück!

    Schwergewichtige Unterstützung für die Doppel-WM am 6. Dezember in Oldenburg! Neben den WM-Kämpfen von Jürgen Brähmer und Yoan Pablo Hernandez meldet sich David Price (18-2, 15 K.o.´s) wieder im Ring zurück. Der 2,06 Meter Hüne aus England will sich nach längerer Verletzungspause wieder beweisen. In der EWE Arena trifft er dabei auf Emilio Ezequiel Zarate (18-13-3, 9 K.o.´s) aus Argentinien.

    „Ich kann es kaum abwarten, wieder die Handschuhe für einen Kampf überzustreifen und die Boxfans von meinen Fähigkeiten zu überzeugen“, so Price, der seit Anfang Juni an einer Handverletzung laborierte. „Das hat mich kurzfristig zurückgeworfen und ich sollte zunächst erst wieder Anfang 2015 boxen. Die Ärzte haben aber einen guten Job gemacht und so kann ich mich bereits wieder in Oldenburg zurückmelden.“

    Den Frust über die Zwangspause will Price am 6. Dezember an seinem Gegner auslassen. „Ich konnte zwar eine Zeitlang meine rechte Schlaghand nicht belasten, das hat mich aber nicht vom Trainieren abgehalten“, sagt der 31-jährige Mann aus Liverpool und ist sicher: „Ich kann jetzt meine Führhand mit mehr Power schlagen. Das wird Zarate deutlich zu spüren bekommen.“

    Eintrittskarten für die Box-Nacht in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

    Meldung von Sauerland vom 16. November 2014

    PRESSEMITTEILUNG / KUBRAT PULEV

    Glückwunsch an Wladimir Klitschko!

    Mit einer herausragenden Leistung konnte Wladimir Klitschko gestern in der Hamburger O2 World seine WM-Titel im Schwergewicht verteidigen. In der 5. Runde knockte er den Bulgaren Kubrat Pulev aus dem „Team Sauerland“ aus.

    „Wir möchten Wladimir zu dieser Leistung gratulieren. Das war eindrucksvoll“, sagt Kalle Sauerland. Auch Kubrat Pulev bekommt für seine beherzte Leistung Lob von Sauerland. „Viele andere Boxer wären nach dem ersten Niederschlag einfach liegengeblieben. Kubrat hat es zumindest immer wieder versucht und in der 4. Runde sogar noch einige Treffer landen können“, so Sauerland weiter.

    Kubrat Pulev wurde heute Morgen (gegen 2.45 Uhr) aus dem Universitäts-Krankenhaus Hamburg-Eppendorf entlassen. Sauerland-Geschäftsführer Christian Meyer: „Zum Glück ist nichts gebrochen. Kubrat wurde ‚ohne schweren Befund‘ aus dem Krankenhaus entlassen.“ Das gesamte Team Sauerland wünscht Kubrat Pulev eine rasche Genesung.

    Auf diesem Wege möchten wir Folgendes klarstellen: Wir konnten an der gestrigen Pressekonferenz leider nicht teilnehmen. Der Grund: Mit Kalle Sauerland und Christian Meyer durften lediglich zwei Personen aus dem Sauerland-Stall zum Kampf kommen, andere Verantwortliche vom Team Sauerland, die an der Pressekonferenz hätten teilnehmen können, wurden weder zur Veranstaltung noch zur Pressekonferenz vom Klitschko-Management zugelassen. Kalle Sauerland und Christian Meyer haben Kubrat Pulev direkt nach dem Kampf ins Krankenhaus begleitet.

    Meldung von SES vom 11. November 2014

    Michael Wallisch, der Deutsche Meister im Schwergewicht, tritt am nächsten Samstag in Hamburg gegen den letzten Pulev-Gegner Ivica Perkovic an

    SES-Schwergewichtler Michael Wallisch steigt am nächsten Samstag, den 15.11.2014, im Rahmen des WM-Kampfes von Dreifach-Weltmeister Wladimir Klitschko gegen seinen Herausforderer Kubrat Pulev wieder in den Ring. Der Deutsche Meister im Schwergewicht Michael Wallisch wird in der Hamburger O2-Arena in einem Kampf über acht Runden auf den Kroaten Ivica Perkovic (20-24-0 (15)) treffen. Besonders interessant an dieser Ansetzung ist, dass Ivica Perkovic im Mai dieses Jahres der letzte Gegner des WM-Herausforderers Kubrat Pulev war. Ein netter Quervergleich!

    Der 29-jährige SES-Schwergewichtler Michael Wallisch (13-0-0 (8)), der in Magdeburg lebt und trainiert, konnte bisher alle seine Kämpfe gewinnen und ist seit Juli 2013 der Deutsche Meister dieser Gewichtsklasse. SES Boxing hat mit den Schwergewichtlern Francesco Pianeta, Steffen Kretschmann und Tom Schwarz drei weitere deutsche Hoffnungsträger für die „Königsklasse des Boxsports“.

    Meldung von Sauerland vom 9. November 2014

    PRESSEMITTEILUNG / VINCENT FEIGENBUTZ

    BOXGALA AM 22.11.2014, ECHO ARENA, LIVERPOOL (ENGLAND)

    ran Boxen – live ab 19.00 Uhr bei maxdome

    „K.o.-Prinz“ Feigenbutz boxt in England!

    Er hat den Ruf eines kompromisslosen Knockouters. Vincent Feigenbutz (16-1, 15 K.o.´s) hat sich mit seinem Stil bereits in die Herzen der deutschen Fans geboxt. Jetzt will der 19-Jährige auch die englischen Box-Enthusiasten mit seiner Explosivität begeistern. Am 22. November hat er dazu in Liverpool die Chance. In der Echo Arena trifft der Karlsruher dann auf den Italiener Lorenzo Di Giacomo (41-11-1, 19 K.o.´s).

    „Ich freue mich auf die Herausforderung erstmals in England boxen zu dürfen“, so der Schützling von Hans-Peter Brenner. „Es ist das Mutterland des Boxsports. Die Fans verfolgen dort Boxen mit einer gehörigen Portion Emotion und Leidenschaft, sorgen so für eine unvergleichliche Atmosphäre“, fährt Feigenbutz fort und ist sicher: „Ich glaube, dass sie mich und meine Art zu kämpfen gleich in ihr Herz schließen werden.“

    An Selbstbewusstsein, seine Fähigkeiten abzurufen, mangelt es Feigenbutz ebenfalls nicht. „Ich mag vielleicht erst 19 Jahre als sein, doch meiner K.o.-Power wiedersteht schon jetzt niemand. Das wird auch Di Giacomo am 22. November erfahren müssen“, so die Prognose des „K.o.-Prinzen“.

    Neben Feigenbutz boxen zudem die britischen Super-Mittelgewichtler George Groves, James DeGale und Callum Smith auf der Veranstaltung, dessen Höhepunkt das Rematch zwischen Tony Bellew und Nathan Cleverly bildet. Und der junge Karlsruher ist überzeugt, dass sich seine Wege und die der britischen Super-Mittelgewichtler in Zukunft kreuzen werden. „Ich habe vor allen Dreien großen Respekt - immerhin stehen sie alle kurz vor einer WM-Chance“, sagt Feigenbutz und fügt hinzu: „Ich glaube aber auch, dass ich sie alle besiegen werde!“

    Kalle Sauerland ist begeistert von der forschen Gangart des „K.o.-Prinzen“: „Vincent hat mit seiner Schlagstärke ein außergewöhnliches Talent, wofür ihn die Fans in Deutschland lieben. Daher freue ich mich, dass wir ihn bereits jetzt international präsentieren können. Feigenbutz wird die Boxwelt mehr und mehr erobern!“

    Mitverfolgen kann man das Event live am 22. November ab 19.00 Uhr bei www.maxdome.de über Web, Chromecast, Playstation 3 und 4 sowie Samsung Smart TVs ab Baujahr 2012. Sichern Sie sich Ihr Livestream-Ticket für den Boxabend jetzt schon zum vergünstigten Frühbucherrabatt von 7,90€ (später 9,90€).

    Meldung von Digital Sports vom 8. November 2014

    MIKAELA LAUREN UND ALEKSANDRA MAGDZIAK LOPES KÄMPFEN HEUTE (8. NOVEMBER) IN SCHWEDEN UM DIE WBC-WELTMEISTERSCHAFT IM HALBMITTELGEWICHT

    Lokalmatadorin Mikaela Lauren und Aleksandra Magdziak Lopes steigen heute Abend (8. November) in Vasteras (Schweden) im Kampf um die WBC-Weltmeisterschaft im Halbmittelgewicht in den Ring. Beim gestrigen Wiegen hatten beide Kontrahentinnen kein Problem mit dem geforderten Gewichtslimit und 69,853 kg. Lauren brachte 69,4 kg auf die Waage, Magdziak Lopes war mit 69,0 kg sogar noch ein bisschen leichter.

    "Es war schon immer mein Traum, um den Grün-Goldenen-WBC-Gürtel zu boxen - den wichtigsten Titel im Boxen überhaupt", sagt Mikaela Lauren. "Muhammad Ali und Mike Tyson haben diesen Gürtel getragen - und bei den Frauen gab es schon große Champions wie Laila Ali."

    Lauren kann einen beeindruckenden Kampfrekord von 22 Siegen bei nur drei Niederlagen vorweisen. Geschlagen geben musste sie sich unter anderem der uneingeschränkten Weltergewichts-Königin Cecilia Braekhus (2010 in Rostock) und der deutschen Mittelgewichts-Weltmeisterin Christina Hammer (2013 in Dresden).

    Ihre Gegnerin Aleksandra Magdziak Lopes hat 10 ihrer bislang 14 Profi-Kämpfe gewonnen. Zwei Mal verließ sie den Ring als Verliererin (gegen Kali Reis und Tori Nelson), zwei Kämpfe endeten Unentschieden. Magdziak Lopes wurde in Gliwice (Polen) geboren, lebt und trainiert inzwischen aber in Marshfield (USA), wo sie hauptberuflich als Anwältin arbeitet und vor Gericht kämpft, wenn sie gerade nicht im Ring steht.

    Die WBC-Weltmeisterschaft im Halbmittelgewicht ist vakant, seit Tiffany Junot den Titel nach ihrem Sieg gegen Mia St. John im November 2012 niedergelegt hatte. Zuvor wurde der Gürtel schon von der legendären Christy Martin (2009) getragen sowie von Jisselle Salandy, die zwischen 2006 und 2008 fünf erfolgreiche Titelverteidigungen in Trinidad und Tobago absolvieren konnte.

    Die Frauen-WM in Vasteras ist der Hauptkampf einer Veranstaltung mit dem Titel "Fighting Spirit", die weltweit live als Online-Pay-Per-View übertragen wird:https://fightingspirit.solidtango.com/

    Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr, der Hauptkampf ist für 22:00 Uhr geplant. Das Foto oben wurde von Digital Sports zur Verfügung gestellt.

    Meldung von SES vom 5. November 2014

    Weltmeisterin Ramona Kühne und WBO-Europameister Francesco Pianeta müssen ihre Titelverteidigungen in Stuttgart absagen

    „Team Deutschland“ Boxer Tom Pahlmann und Domenic von Chrzanowski springen für ihre SES-Kollegen ein

    Cruisergewichtler Dennis Ronert aus dem „Team Deutschland“ steigt gegen den Ungarn Laszlo Hubert um die Int. Deutsche Meisterschaft in den Ring

    SES Boxing musste kurzfristig handeln und schickt nun seine „Junge Garde“ des „Team Deutschland“ in den Ring. Für die Weltmeisterin im Super-Federgewicht Ramona Kühne und für den WBO-Europameister im Schwergewicht Francesco Pianeta kam es „knüppeldick“. Beide wollten ihre Titel im Rahmen des „ran Superfights“ von Robert Stieglitz gegen Felix Sturm am Samstag, den 8. November (live in SAT.1 ab 22.30 Uhr) in der Stuttgarter Porsche-Arena verteidigen und müssen nun ihre Kämpfe kurzfristig absagen.

    Francesco Pianeta leidet unter den Auswirkungen einer schweren Grippe und kann unter diesen Umständen am Samstag nicht zur Verteidigung seines WBO-Europameistertitels im Schwergewicht antreten. Ramona Kühne, die dreifache Weltmeisterin im Super-Federgewicht, hatte richtig Pech und verletzte sich am Knie. Mit dieser Verletzung muss auch sie ihre WBO-Titelverteidigung absagen.

    Nun springen die „Team Deutschland“-Fighter Tom Pahlmann und Domenic von Chrzanowski kurzfristig ein. Tom Pahlmann (5-0-0 (2)) aus Greifswald wird im Cruisergewicht gegen den Tschechen Jindrich Velecky (19-29-0 (18)) in einen Kampf über sechs Runden antreten und will auch seinen sechsten Profikampf siegreich bestreiten. Für den ungeschlagenen Berliner Mittelgewichtler Domenic von Chrzanowski (14-0-1 (7)) ist sein Kampf in Stuttgart das Debüt unter SES-Flagge für das „Team Deutschland“. Er trifft auf den Slowaken Miroslav Kvocka (9-40-1 (3)).

    SES-Cruisergewichtler Dennis Ronert steigt gegen den Ungarn Laszlo Hubert um die Int. Deutsche Meisterschaft in den Ring

    Dennis Ronert aus Koblenz hingegen will in einem 10-Runden Kampf um die Internationale Deutsche Meisterschaft im Cruisergewicht gegen den erfahrenen Ungarn Laszlo Hubert (39-14-0 (27)) seine besonderen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Der 22-jährige IBF-Juniorenweltmeister setzt in diesem Kampf seinen Junioren-WM-Titel nicht aufs Spiel, muss aber gegen den Mann aus Budapest mit der hohen K.o.-Quote „auf der Hut“ sein. Schließlich will sich der ungeschlagene „Team Deutschland“-Fighter Dennis Ronert (21-0-0 (14)) für den Weg in den Seniorenbereich rüsten, den 22. Sieg einfahren und so seinem Kampfnamen „Bomber vom Rhein“ alle Ehre machen

    Meldung von SES vom 4.11.2014

    Robert Stieglitz: „Ich kann ihn schlagen, und werde das auch tun!“

    Felix Sturm: „Ein Kampf, über den noch lange gesprochen wird!“

    Der „ran SUPERFIGHT“ am Samstag, 8.11.2014, 22:30 Uhr in SAT.1

    Auf diesen Kampf hat (Box-)Deutschland gewartet: Der „ran SUPERFIGHT“ Robert Stieglitz gegen Felix Sturm – am Samstag, 8. November 2014, um 22:30 Uhr live in SAT.1. Bei der heutigen Pressekonferenz in Stuttgart gab es einen ersten verbalen Schlagabtausch der beiden mehrmaligen Weltmeister.

    Robert Stieglitz: „Wir kämpfen im Supermittelgewicht – in meiner Gewichtsklasse. Deshalb sehe ich mich im Vorteil. Ich kann Felix Sturm schlagen, und werde das auch tun.“

    Felix Sturm: „Das wird ein Kampf, über den noch sehr lange gesprochen werden wird. Wir sind beide offensive Boxer, die im Ring immer im Vorwärtsgang kämpfen. Das wird schwierig, aber ich bin sehr, sehr gut vorbereitet.“

    SES-Chef Ulf Steinforth: „Robert hat mir immer wieder gesagt: ‚Ich bin heiß auf einen Kampf gegen Felix Sturm.‘ Also machen wir den Kampf.“

    Sturm-Manager Manfred Meier: „Ganz Deutschland kann sich auf einen Festtag freuen. Das wird ein Duell der Extraklasse.“

    Meldung von Kampf Deines Lebens vom 2. November 2014

    Ismail Özen besiegt Aleksandar Jankovic in Karlsruhe durch TKO

    Nächster Kampf am 20. Dezember in der Hamburger CU Arena

    Der Hamburger Supermittelgewichtler Ismail Özen hat sich erfolgreich zurückgemeldet. In der Karlsruher Messe-Halle besiegte Özen den Serben Aleksandar Jankovic durch TKO in der sechsten Runde. Nachdem er seinen Gegner mit einem Leberhaken zu Boden geschickt hatte, setzte der 33-Jährige konsequent nach und erzwang mit einem Schlaghagel den Abbruch.

    Für der Hamburger war es der 11. Sieg im 13. Profi-Kampf. Sein nächstes Gefecht will Ismail Özen wieder in seiner Heimatstadt bestreiten. Am 20. Dezember steigt er bei der "X-Mas Fight Night" in der CU Arena (Neugraben) in den Ring. Weitere Informationen zu dem Event, das als Benefiz-Gala für den Verein "Kampf Deines Lebens e.V." geplant ist, werden in Kürze bekannt gegeben.

    Meldung von ECB vom 1. November 2014

    CuxeHammer

    Granat, Hammer, Murat – Erol Ceylans

    Trio ließ es in Cuxhaven kräftig krachen

    Schwergewichtler Christian Hammer hüpfte nach dem Schlussgong vor Freude wie ein Ziegenbock durch den Ring – haushoher Punktsieg über den starken Brasilianer Irineu Beato Costa Junior. 800 Zuschauer in der Cuxhavener Kugelbake-Halle feierten den Ex-Europameister, der einfach zu schnell für den bärenstarken, bisher unbesiegten Klotz aus Südamerika war, der seine Treffer toll variierte. Klar, jetzt will der Hammer ganz oben zuschlagen: „Ich bin das erste Mal über 12 Runden gegangen, ich bin bereit für einen WM-Kampf, bereit für Wladimir Klitschko“!

    Ähnlich die Ausgangsposition für Karo Murat. Der Berliner Halbschwergewichtler besiegte Leo Tchoula (ebenfalls Berlin) durch t.k.o. in der 4. Runde. Der mutige Leo stand gegen Weltklasseboxer Karo allerdings auf verlorenem Posten. Mit einer harten Rechten hatte Murat, der seinen letzten Kampf gegen Weltmeister Bernard Hopkins nach Punkten verloren hatte, Tchoula angeklingelt. Der schaute hilfesuchend in die eigene Ecke, aber Murat setzte nach, schlug eine harte Serie – Ringrichter Holger Wiemann hatte genug gesehen, brach den Fight nach 1:49 Minuten ab.

    Murat auf der Pressekonferenz: „Nach einem Jahr Pause ist mir die Rückkehr doch gut gelungen. Jetzt möchte ich wieder große Namen boxen. Mein Traum: Ein Rematch gegen Hopkins. Aber auch WBO-Champ Jürgen Brähmer wäre ein interessanter Gegner. Mein neuer Trainer Oktay Urkal ist super, da kann ich noch viel lernen, und wir werden zusammen noch viel erreichen“. EC-Boss Erol Ceylan sieht es so: „Leider haben wir nur vier Runden von Karo gesehen, aber da wirklich war alles drin“.

    Als Prophet betätigte sich Schwergewichtler Adrian Granat vor seinem Fight mit Danny Williams. „Ich schlage den Brixton-Bomber in Runde 3“! Ganz schön selbstsicher der junge Schwede, der gegen den Tyson-Bezwinger erst seinen 6. Profikampf bestritt. Aber er war sogar noch schneller als vorausgesagt. Bereits in der 2.Runde das Aus für den ehemaligen Klitschko-Gegner. Mit einer Kombination hatte Erol Ceylans „Granate“ den Engländer von den Beinen geholt. Bei ACHT war Williams zwar wieder auf den Beinen, aber keineswegs kampfbereit. Klare Sache für Ringrichter Wiemann: Abbruch nach nur 58 Sekunden! Übrigens hatte Williams bereits im ersten Durchgang einmal auf dem Hintern gesessen...

    Die ganz einfache Erklärung des 2:02-Meter-Mannes aus Malmö für seinen Erfolg: „Als ich merkte, dass Williams auf Grund meiner Treffer gleich Wirkung zeigte, habe ich einfach nachgesetzt, ihn vernichtet“. So einfach ist das also. Schon in zwei Wochen boxt der Junge aus Malmö wieder. Im Rahmen der WM Klitschko – Pulev trifft er am 15. November auf Alexander Jakob.

    Granates Landsmann Sven Fornling zeigte ebenfalls eine starke Leistung. Der Halbschwergewichtler besiegte in seinem vierten Profikampf Alexandros Lessmanns klar nach Punkten.

    Die weiteren Ergebnisse, Halbwelter: Keser (Hamburg) k.o. 2. Rd. über Potjomkins (Lettland), Cruiser: Maudodi (München) PS über Marko Angermann (Halle), Cezar (Hamburg) PS über Horak (Tschechien), Milacic (Hamburg) PS über Velecky (Tschechien).

     

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