November 2016

Meldung Sauerland vom 28. November 2016

BOXGALA AM 03.12.2016, UFGAUHALLE, RHEINSTETTEN

„Duell der K.o.-Maschinen“ - Boxen live bei ranFIGHTING.de

Hammer-Programm in Rheinstetten: K.o.-Maschinen, Top-Talente und Frauen-Power!

Der 3. Dezember eröffnet Sportfans einen Blick in die Zukunft des deutschen Boxsports (live bei ranFIGHTING.de). Die Ufgauhalle Rheinstetten bei Karlsruhe ist dann Schauplatz hochklassiger Fights der talentiertesten Boxer des Landes. In den Hauptkämpfen des Abends will zunächst Super-Mittelgewichtler Leon Bauer (erst 18 Jahre alt) die Junioren-WM im gegen Gheorghe Sabau holen, bevor Vincent Feigenbutz (21) und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinandertreffen. Mit der Frauen-WM im Super-Federgewicht nach Version der WIBF zwischen Kallia Kourouni und Irma Balijagic Adler wird zudem noch ein weiterer großer Titelkampf geboten!

Und auch im weiteren Programm wollen sich viele hoffnungsvolle Nachwuchsboxer gut präsentieren und nachhaltig in Erinnerung bleiben. Da wäre zum einen Wanik Awdijan (17-1, 9 K.o.´s) aus Nürnberg, der gerade einmal ein paar Monate älter ist als Feigenbutz und im Mittelgewicht antreten wird. Zwei Gewichtsklassen höher boxt der ein Jahr ältere Yosko Stoychev (4-0, 4 K.o.´s). Der Knockouter aus Hamburg macht bis dato seinem Ruf alle Ehre und beendete noch jeden seiner Kämpfe vorzeitig. Doch auch Moise Lohombo (3-0, 3 K.o.´s), der ebenfalls im Halbschwergewicht antritt, kann mit einer blütenweißen Kampfbilanz aufwarten. Schon bei den Amateuren hatte der im Kongo geborene 23-jährige Hesse eine K.o.-Quote von fast 90 Prozent!

Komplettiert wird das Feld der „Unter 25-Jährigen“ durch Denis Radovan, einen der erfolgreichsten deutschen Amateurboxer der vergangenen Jahre. In Rheinstetten wird der Kölner sein Debüt als Profi feiern! Dann in seiner Ecke: das Erfolgsgespann Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier! Wie Bauer und Feigenbutz, tritt Radovan ebenfalls im Super-Mittelgewicht an.

Außerdem will sich an diesem Abend Alexander Peil (6-0, 3 K.o.´s) für einen großen Kampf in 2017 empfehlen. Bei einem Sieg stehen die Zeichen gut, dass es Anfang des kommenden Jahres zum deutschen Cruisergewichts-Duell mit Teamkollege Artur Mann kommt!

Last, but not least will sich auch eine regionale Badener Legende des Kampfsports im Ring beweisen: Markus Fuckner (5-0, 5 K.o.´s)! Der älteste Boxer des Abends (45) trat schon in vielen Kampfsportarten an und konnte insgesamt schon 97 Siege und 59 Knockouts erzielen!

Boxen am 3. Dezember in Rheinstetten – ein Boxsporterlebnis der Extraklasse! Wenige verbleibende Eintrittskarten sind im Internet bei sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live bei zu sehen.

Meldung von Sauerland vom 27. November 2016

PRESSEMITTEILUNG / VINCENT FEIGENBUTZ

BOXGALA AM 03.12.2016, UFGAUHALLE, RHEINSTETTEN

„Duell der K.o.-Maschinen“ - Boxen live bei ranFIGHTING.de

Vincent Feigenbutz vor Keta-Kampf: „Ich habe aus meinen Fehlern gelernt!“

Er ist zurück! Vincent Feigenbutz boxt am 3. Dezember nach fast einjähriger Abstinenz wieder vor der „eigenen Haustür“ (live bei ranFIGHTING.de)! Im „Duell der K.o.-Maschinen“ geht es in der Ufgauhalle Rheinstetten gegen Mike Keta um die vakante IBF-Intercontinental Meisterschaft im Super-Mittelgewicht. Wie stark der 21-jährige Karlsruher seinen Kontrahenten einschätzt und wieso er sich so gern in den slowenischen Bergen vorbereitet, verrät Feigenbutz im folgenden Interview.

Nach über einem Jahr boxen Sie wieder daheim in Karlsruhe. Wie groß ist die Vorfreude, sich endlich wieder Ihren Fans und Freunden zu präsentieren?

Vincent Feigenbutz: Sehr groß! Karlsruhe ist und bleibt meine Heimat. Ich muss nur fünf Minuten vom Haus meiner Eltern bis zur Ufgauhalle fahren. Und es kommen jede Menge Freunde und Fans. Es wollten noch viel mehr kommen aber leider ist alles nahezu ausverkauft. Alle, die keine Tickets mehr bekommen haben, können sich das Spektakel bei ranFIGHTING.de anschauen.

Anfang diesen Jahres haben Sie, zusammen mit Ihrem Manager Rainer Gottwald, nach der WM-Niederlage in Offenburg, den Reset-Knopf gedrückt und alles hinterfragt. Wie viel hat Ihnen das rückblickend gebracht?

Vincent Feigenbutz: Die einhellige Meinung war „Wir schauen nach vorne und nicht zurück!“. Man lernt aus seinen Fehlern und mit gerade einmal 21 Jahren habe ich noch alles vor mir und viel vor! Ich habe schon gehörig von mir reden gemacht und werde das auch in naher Zukunft weiterhin tun!

Definitiv haben Sie Ihren Stil angepasst, boxen mit sehr viel mehr Übersicht und wollen den K.o. nicht unbedingt erzwingen. Sind Sie stolz auf diese Entwicklung – quasi vom Schläger zum Boxer?

Vincent Feigenbutz: Selbst darüber zu urteilen, fällt mir sehr schwer. Man entwickelt sich im Leben wie im Sport immer weiter und lernt nie aus. Als Mensch bin ich definitiv gewachsen.

Waren Sie gewissermaßen froh, sich nicht direkt danach wieder dem Druck eines Kampfes in der Heimat auszusetzen? Konnten Sie so befreiter boxen und sich besser entwickeln?

Vincent Feigenbutz: Ja, da ist sicherlich etwas dran. Zuhause ist man doch immer einem riesigen Druck ausgeliefert. Aber jetzt ist es Zeit, auch darüber zu stehen – mental bin ich stärker, denn je!

Würden Sie sich trotzdem noch als K.o.-Maschine bezeichnen?

Vincent Feigenbutz: Das sollen andere entscheiden. Von meinen 26 Profi Kämpfen habe ich 22 durch Knockout für mich entschieden. Taten sagen mehr als Worte und ich werde weitere für mich sprechen lassen! Nur erzwingen werde ich nichts – das habe ich hinter mir gelassen. Überlegt und clever handeln ist jetzt meine Devise.

Trotz dessen Sie ruhiger und taktischer im Kampf sowie außerhalb des Rings vorgehen, werden Sie von vielen Boxfans in Deutschland noch als „Großmaul“ bezeichnet. Macht Sie das wütend oder blenden Sie so etwas einfach aus?

Vincent Feigenbutz: Man erinnert sich an andere große Stars des Boxsports – auch die haben frisch von der Leber weg geredet. Ich meine das ja nicht böse nur einige Leute haben das in diese Richtung gedreht. Doch abgesehen davon scheint sich das „Bad Boy“-Image gut zu verkaufen.

Ihr Gegner am 3. Dezember lautet Mike Keta – wie Sie jemand, der einen großen Offensivdrang in seinen Kämpfen zeigt. Wie wollen Sie diese Herausforderung meistern?

Vincent Feigenbutz: Mike Keta ist ein großer Sportler und genießt, wie jeder Gegner, meinen Respekt. Er hat schon viel erreicht und ist ein Volksheld in seinem Geburtsland Albanien - ich würde das auch gerne in Deutschland sein. Deshalb will ich diesen Kampf unbedingt gewinnen. Ich muss den Titel für Deutschland holen!

Zur abschließenden Vorbereitung auf das Duell mit Keta hat es Sie und Ihr Team in die slowenischen Berge verschlagen. Wieso genau dorthin und was kann man dort besser trainieren, als anderswo?

Vincent Feigenbutz: Wer einmal hier war, der weiß warum. Die Luft, die Berge, das klare Wasser, diese einmalige Natur und die Ernährung sowie die kleinen Besonderheiten, die nicht verraten werden – es ist einfach einmalig! Für mich gibt es kein besseres Trainingslager. Wir waren nur einmal nicht zur Vorbereitung in Slowenien und das vor dem verlorenen WM-Kampf gegen Giovanni De Carolis. Daher werde ich in Zukunft hier immer meine Trainingslager abhalten.

Einen Sieg gegen Keta vorausgesetzt: Wo soll die Reise als nächstes für Sie hingehen?

Vincent Feigenbutz: Da will ich jetzt nichts überstürzen. Erst einmal wird der Kampf gegen Keta ein hartes Stück Arbeit. Und wie sagt man so schön: „Nach dem Kampf, ist vor dem Kampf.“ Wir werden mit meinem Manager Rainer Gottwald die Köpfe zusammen stecken und dann entscheiden, wie es weitergehen wird.

Neben dem „Duell der K.o.-Maschinen“ zwischen Feigenbutz und Keta will sich im zweiten Hauptkampf des Abends Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM gegen Gheorghe Sabau holen. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live und exklusiv bei  zu sehen.

Meldung von ECB vom 25.11.2016

Christian Hammer als bester Uni-Absovent geehrt

Zu Recht stolz war Christian Hammer jetzt mit seinem WBO-Gürtel auf Rumänien-Besuch in seiner Heimatstadt Galati. Der Schwergewichtler von EC Boxing hatte sich in einen mitreißenden Fight den Titel im Oktober in Hamburg gegen Erkan Teper erkämpft.

Doch nicht nur als herausragender Sportler wurde Hammer in Galati geehrt. Der Wahl-Hamburg erhielt auch eine Einladung von der  Dunărea-de-Jos-Universität Galaț?i (12000 Studenten sind dort eingeschrieben). Der Modellathlet studierte seit sechs Jahren an der Uni Sportwissenschaften. Jetzt schloss Christian Hammer sein Studium mit dem Master in Sportmanagement ab. Und dies als Jahrgangsbester mit der bestmöglichen Beurteilung! Die entsprechende Urkunde wurde ihm in einer offiziellen Feierstunde von Uni-Dekan Professor Dr. Constantin Ploesteanu, Professor Dr. Moisescu Petronel (Leiter der sportwissenschaftlichen Fakultät) und Professorin Dr. Gabriela Bahrain verliehen. „Die ECB-Familie gratuliert natürlich ebenfalls ganz herzlich“, freut sich sein Manager Erol Ceylan über diese besondere Auszeichnung seines Schützlings.

„Die Studienzeit mit dem Leistungssport zu verbinden war nicht immer ganz einfach. Nach meiner Boxkarriere möchte ich Promoter werden. In Rumänien gibt es viele Boxtalente, die darauf brennen Profi zu werden“, blickt Hammer in seine Zukunft.

In der näheren Zukunft steht erst einmal eine Titelverteidigung an. „Im Februar soll ich meinen Titel verteidigen. Anfang Januar werde ich in Hamburg wieder ins Training einsteigen“, verriet Christian Hammer seine nächsten Pläne.

Meldung von Sauerland vom 25.11.2016

PRESSEMITTEILUNG / DENIS RADOVAN

BOXGALA AM 03.12.2016, UFGAUHALLE, RHEINSTETTEN

„Duell der K.o.-Maschinen“ - Boxen live bei ranFIGHTING.de

Sauerland verpflichtet Denis Radovan!

Er ist 24 Jahre jung, kommt aus Köln und ist einer der besten Amateurboxer Deutschlands. Anfang des kommenden Monats wechselt er nun ins Profilager! Denis Radovan hat beim Sauerland-Boxstall unterschrieben. Schon am 3. Dezember (live auf ranFIGHTING.de) wird er in Rheinstetten sein Debüt geben, trifft dabei auf Joszef Racz aus Ungarn. Trainiert wird der Super-Mittelgewichtler fortan von Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier, die erst vor wenigen Wochen Tyron Zeuge (ebenfalls 24 Jahre alt) zum Weltmeister in dieser Gewichtsklasse machten.

„Denis ist ein absoluter Gewinn für unseren Boxstall. Er bringt alles mit, um ein großer Profiboxer zu werden. Er ist ein wichtiger Baustein für unsere sportliche Zukunft“, sagt Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness.

Denis Radovan kam schon als Siebenjähriger zum Boxen. „Mein Vater hat mich dazu gebracht. Und es hat mich sofort gepackt“, sagt der sympathische Kölner. In der Jugend und bei den Junioren konnte Radovan u. a. fünf Deutsche Meisterschaften erringen. Mit 14 Jahren wechselte er von seinem Heimatverein SC Colonia 06 auf das Sportinternat in Heidelberg. 2007 holte er EM-Bronze und 2010 ebenfalls Bronze bei der Jugend-Weltmeisterschaft. Bei den Senioren konnte Radovan zwischen 2011 und 2016 zudem zwei Deutsche Meisterschaften gewinnen und drei Mal die Vize-Meisterschaft feiern. 2016 krönte er seine erfolgreiche Amateur-Karriere mit dem Gewinn des Chemie-Pokals.

Zuletzt trainierte Radovan unter Michael Timm am Olympiastützpunkt in Schwerin. Hier wurde auch Jürgen Brähmer auf ihn aufmerksam. Brähmer: „Denis gehört für mich zu den besten Nachwuchsboxern, die wir momentan in Deutschland haben und ich freue mich, dass ich Denis gemeinsam mit Team Sauerland davon überzeugen konnte, Profi zu werden. Er wird auch dort seinen Weg gehen, davon bin ich überzeugt.“

Radovan, der in Wismar Sportmanagement studiert: „Ich bin glücklich, dass ich mit Sauerland, Jürgen Brähmer sowie Conny Mittermeier starke Partner an meiner Seite habe. Jetzt konzentriere ich mich voll auf meinen ersten Profikampf am 3. Dezember in Rheinstetten, auf den ich mich wahnsinnig freue!“

In den Hauptkämpfen des Abends will zunächst Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM im gegen Gheorghe Sabau holen, bevor Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinandertreffen. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei  sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf zu sehen.

Meldung von Sauerland vom 24. November 2016

PRESSEMITTEILUNG / LEON BAUER

BOXGALA AM 03.12.2016, UFGAUHALLE, RHEINSTETTEN

„Duell der K.o.-Maschinen“ - Boxen live bei ranFIGHTING.de

Leon Bauer: „Ich werde die passende Medizin für Sabau haben!“

Seine Karriere steht gerade erst am Anfang, doch bereits am 3. Dezember boxt Leon Bauer um die Junioren-Weltmeisterschaft (am 3. Dezember live bei ranFIGHTING.de)! Mit Gheorghe Sabau erwartet das 18-jährige Ausnahmetalent in der Ufgauhalle Rheinstetten bei Karlsruhe seinen bisher härtesten Gegner – immerhin hat der Rumäne bereits gegen Vincent Feigenbutz und Weltmeister Tyron Zeuge geboxt. Im Interview spricht der selbsternannte „Löwe aus der Pfalz“ über sein erstes „Heimspiel“ nach fast einem Jahr und vergleicht seine Karriere mit einem 100 Meter-Lauf.

Leon Bauer, am 3. Dezember stehen Sie vor Ihrem bisher größten Kampf. Wie ist Ihre Vorbereitung darauf bis dato verlaufen?

Leon Bauer: Bisher läuft alles planmäßig. Mein Vater zeigt sich zufrieden mit meinen Fortschritten und das Sparring verläuft verletzungsfrei. Alles ist gut, aber es geht immer ein Stück besser. Nur wer nach Perfektion strebt, kann sich mit wachsenden Aufgaben steigern.

Neben dem Leistungssport gehen Sie aktuell noch zur Schule, machen das Fachabitur. Ihr Vater bezeichnet Ihr Pensum wörtlich als „nahezu unmenschlich“. Wie schaffen Sie das alles unter einen Hut zu bringen?

Leon Bauer: Ich glaube, wenn man ein Ziel verfolgt und fest an das glaubt, was man tut, ist alles möglich! Ich denke wenig darüber nach, was ich mache – das lenkt mich nur vom Handeln ab.

Bleibt da überhaupt noch Zeit für Freizeit und Freunde?

Leon Bauer: Boxen ist für mich Hobby und Berufung zugleich. In der Kampfvorbereitung spielt alles andere keine Rolle. Zum einen mache ich das, was ich liebe und zum anderen, was mir die Zukunft ebnet. Meine Freunde respektieren es und halten mir den Rücken frei.

Erstmals könnte es für Sie über zehn Runden gehen. Gab und gibt es daher große Unterschiede in der Trainingsgestaltung und der Intensität?

Leon Bauer: Ja, unser Training orientiert sich generell immer an der kommenden Herausforderung. Und die lautet dieses Mal einen Rechtsausleger über zehn Runden zu boxen. Das ist der Deal und darauf stellt mich mein Vater hervorragend ein. Jeder Kampf bedeutet einen Schritt nach vorn und die Qualität der Gegner steigt. Daher steigen auch automatisch die Anforderungen an mich und ich werde immer stärker!

Gheorghe Sabau, mit dem Sie es zu tun bekommen, hat schon gute Fights gegen Vincent Feigenbutz und Tyron Zeuge geliefert. Wie schätzen Sie ihn als Gegner ein?

Leon Bauer: Sabaus Stil ist unberechenbar – er bewegt sich sehr viel und macht oft unorthodoxe Bewegungen. Doch dagegen entwickeln wir gerade die passende „Medizin“.

Sie boxen erstmalig seit fast einem Jahr wieder in Ihrer Heimatregion. Wie sehr freuen Sie sich darauf?

Leon Bauer: Die Freude ist riesig, wieder nahe der Heimat in den Ring zu steigen. Der Druck ist dadurch zwar deutlich höher, aber Zuhause ist es immer noch am Schönsten. Es ist schon etwas Besonderes, wenn circa 1.000 Leute kommen, nur um dich kämpfen zu sehen. Da will ich niemanden enttäuschen – das habe ich mir vorgenommen!

Werden die Erwartungen des Publikums vielleicht eine größere Herausforderung für Sie darstellen, als Ihr Gegner?

Leon Bauer: Das einzige Versprechen, das ich meinen Fans je gegeben habe, ist immer alles zu geben. Ich bin immer bereit zu fighten und an meine Leistungsgrenze zu gehen. Bisher hat sich diese einfache Strategie bezahlt gemacht.

Bei einem Sieg am 3. Dezember wären Sie Junioren-Weltmeister. An welchem Punkt sehen Sie sich selbst in Ihrer Karriere?

Leon Bauer: Ich ziehe da einfach mal den Vergleich mit einem 100 Meter-Lauf. Aktuell habe ich gerade erst den Startblock verlassen, hoffe nicht zu stolpern, um mich langsam an die Spitze vorzuarbeiten. Doch das wird auf jeden Fall sehr viel länger als knapp 10 Sekunden dauern (lacht).

Mit 1,88 Meter sind Sie sehr groß fürs Super-Mittelgewicht. Wie wahrscheinlich ist ein Aufstieg ins Halbschwergewicht in der nahen Zukunft?

Leon Bauer: Das ist definitiv eine Option für die Zukunft. Allerdings kann ich nur schwer sagen, wann es so weit ist. Ich bin ja gerade einmal 18 Jahre alt und denke, dass sich bei mir körperlich noch einiges tun wird.

Im Hauptkampf des Abends treffen Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinander. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei  sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf zu sehen.

Meldung von Sauerland vom 23. November 2016

PRESSEMITTEILUNG / LEON BAUER

BOXGALA AM 03.12.2016, UFGAUHALLE, RHEINSTETTEN

„Duell der K.o.-Maschinen“ - Boxen live bei ranFIGHTING.de

Bauer-Gegner Sabau lästert: „Leon ist noch grün hinter den Ohren!“

Am 3. Dezember steht Leon Bauer vor seinem ersten Titelkampf als Profi (am 3. Dezember live bei ranFIGHTING.de). In der Ufgauhalle in Rheinstetten bei Karlsruhe kann der 18-jährige Youngster aus Hatzenbühl IBF-Junioren-Weltmeister im Super-Mittelgewicht werden. Doch der Mann, dem er an diesem Abend gegenüberstehen wird, verfolgt sein eigenes, großes Ziel: Gheorghe Sabau will endlich einen Sieg in Deutschland einfahren! Wieso das dem Rumänen so wichtig ist und weshalb er sich nach den schmerzlichen Niederlagen gegen Feigenbutz und Zeuge jetzt besser denn je fühlt, verrät er hier im Interview.

Gheorghe Sabau, am 3. Dezember präsentieren Sie sich erneut dem deutschen Box-Publikum. Wie verlief Ihre bisherige Vorbereitung?

Gheorghe Sabau: Alles verläuft bestens, danke der Nachfrage. Nach langer Zeit habe ich wieder ein intensives Trainingscamp genossen und muss sagen, dass ich mich nie besser gefühlt habe. Meine Vorfreude auf diesen Kampf ist riesig, denn ich weiß, was ich im Stande bin zu leisten!

Allerdings haben Sie ihre zwei bisherigen Niederlagen genau in Deutschland kassiert – sowohl gegen Tyron Zeuge, als auch gegen Vincent Feigenbutz sind Sie K.o. gegangen. Befinden Sie sich auf einem Rachefeldzug?

Gheorghe Sabau: So weit würde ich nicht gehen, aber ein kleines Stück Wahrheit steckt schon dahinter. Diese beiden Niederlagen haben mich zunächst einmal enttäuscht. Doch mit ein wenig Abstand fühlte ich mich wachgerüttelt. Ich habe verstanden, dass mich nur ein gutes, zielführendes Training zum Erfolg führen kann. In den letzten Monaten habe ich so hart und konzentriert an mir gearbeitet, wie nie zuvor. Das werde ich im Ring gegen Bauer beweisen!

Wie schätzen Sie Leon Bauer ein?

Gheorghe Sabau: Er ist ein junger, aufstrebender Bursche. Ein Rohdiamant mit guten Anlagen, aber noch sehr ungeschliffen. Nichts gegen ihn und sein Potenzial, aber nach dem 3. Dezember sollte er lieber erst einmal wieder die Schulbank drücken!

Physisch überragt er Sie allerdings um ganze 13 Zentimeter. Wie wollen Sie diesen Nachteil ausgleichen?

Gheorghe Sabau: Wenn ich Bauer die Distanz bestimmen lassen würde, hätte ich gegen ihn keine Chance. Ich weiß, dass ich ihm nur im Nahkampf beikommen kann und genau das plane ich – mich aggressiv an ihn heranzuschieben, um ihm dann richtig weh zu tun!

Wird Erfahrung eine Rolle in diesem Kampf spielen?

Gheorghe Sabau: Ich denke, das wird ein entscheidender Faktor sein. Wie ich schon sagte: der Junge hat großes Potenzial, ist allerdings noch einfach zu „grün hinter den Ohren“.

Wie stark schätzen Sie Bauer im Vergleich zu Feigenbutz und Zeuge ein?

Gheorghe Sabau: Die Frage stellt sich für mich erst gar nicht – Feigenbutz und Zeuge spielen in einer ganz anderen Liga. Beide haben schon um WM-Titel geboxt, Zeuge ist sogar der aktuelle WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht. Das ist ja so, als ob man Äpfel mit Birnen vergleichen würde. Das beste Beispiel ist doch ihre Kampfübersicht – Feigenbutz und Zeuge wissen, wann sie effektiv attackieren können. Bauer verlässt sich hingegen fast ausschließlich auf seinen Instinkt und ist bei seinen Angriffen teils offen, wie ein Scheunentor.

Nach der schweren K.o.-Niederlage gegen Feigenbutz haben Sie eine längere Auszeit vom Boxsport genommen. Wieso standen sie so lange nicht mehr im Ring?

Gheorghe Sabau: Wie gesagt, der Feigenbutz-K.o. war die bisher größte Enttäuschung in meiner Karriere. Ich war so niedergeschlagen, dass ich am liebsten alles hingeworfen hätte – das endete schließlich im Streit und der Trennung von meinem damaligen Trainer. In der dunkelsten Stunde traf ich dann auf den Mann, der mir das Boxen beibrachte und entfachte in mir erneut die Motivation, mich im Ring zu messen – Giordano Mosconi! Jetzt fühle ich mich besser als je zuvor und bin bereit, Bauer zu schlagen!

Bleibenden Eindruck hat bei ihren bisherigen Kämpfen in Deutschland ihre offensive und unterhaltsame Kampfweise hinterlassen. Wird man Sie wieder so erleben oder hat sich daran etwas verändert?

Gheorghe Sabau: Im Großen und Ganzen ist alles beim Alten geblieben, doch auch ich habe dazugelernt und boxe jetzt mit mehr Übersicht und Strategie.

Wie geht der Kampf gegen Leon Bauer ihrer Meinung nach aus?

Gheorghe Sabau: Ich komme jedenfalls nicht nach Deutschland, um erneut den Kürzeren zu ziehen. Das bessere Gesamtpaket wird gewinnen und das habe definitiv ich!

Im Hauptkampf des Abends treffen Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinander. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei  sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf zu sehen.

Meldung von Sauerland vom 22. November 2016

PRESSEMITTEILUNG / LEON BAUER

BOXGALA AM 03.12.2016, UFGAUHALLE, RHEINSTETTEN

„Duell der K.o.-Maschinen“ - Boxen live bei ranFIGHTING.de

Bernd Bauers Ziel: Sohn Leon Bauer soll behutsam aufgebaut werden

Manchmal muss sich Bernd Bauer kneifen, um den Erfolg seines Sohnes zu begreifen. Erst 18 Jahre alt, ungeschlagen und als jüngster Deutscher bereits im Box-Mekka Las Vegas einen Kampf absolviert – das ist Leon Bauer! Am 3. Dezember steht nun der erste Titelkampf des „Pfälzer Löwen“ auf dem Programm – die IBF-Junioren-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht (live und exklusiv bei ranFIGHTING.de). Im folgenden Interview schaut Bauers Vater zurück auf die Erfahrung „Las Vegas“, mit welchen Mitteln er seinen Sohn bereits in solch jungen Jahren so stark machen konnte - und mit welchem Plan der kommende Gegner Gheorghe Sabau besiegt werden soll.

Bernd Bauer, Ihr Sohn läuft nahezu mit Sieben-Meilen-Stiefeln die Karriereleiter hoch. Ist Ihnen das eher unheimlich oder war das für Sie absehbar?

Bernd Bauer: Weder absehbar noch unheimlich. In unseren Wünschen, Träumen und Vorstellungen war und ist dieser Aufstieg zu jeder Zeit präsent. Es dann wirklich so zu erleben, ist total klasse. Meistens realisiere ich erst später, was wir schon wieder vollbracht haben. Dann kann ich das durchaus einordnen. Eins ist uns aber allerdings besonders wichtig: „Nach dem Kampf ist vor dem Kampf“. Wir haben aktuell kaum die Zeit den bisherigen Erfolg richtig zu genießen.

Mit seinem Kampf Anfang April in Las Vegas hat er sich in die Köpfe vieler renommierter Experten geboxt. Wie haben Sie damals selbst seinen Auftritt wahrgenommen?

Bernd Bauer: Da wir es gemeistert haben, kann ich jetzt die Wahrheit sagen. Leon war zum damaligen Zeitpunkt nicht in einer Top-Verfassung. Erst nach dem Kampf hat mein Junge mir gestanden, dass er massiv geschwollene Mandeln hatte. Dazu kam, dass wir das erste Mal nicht nur mit dem Gegner, sondern auch gegen Jetlag zu kämpfen hatten. Diesen Faktor haben wir schwer unterschätzt, da wir nur drei Tage Zeit hatten, um uns zu akklimatisieren. Aus diesem Grunde war Leon eher schwach auf den Beinen. Im Endeffekt hat aber alles geklappt und mir fiel ein Stein vom Herzen. Den gleichen Kampf in Deutschland würde Leon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorzeitig beenden.

Wie wirkt sich eigentlich Ihre Rolle als Trainer auf Ihre Beziehung als Vater von Leon aus?

Bernd Bauer: Ich bin der Auffassung, dass wir die Trainer-Vater-Geschichte gut meistern. Ich bin im Training genauso, wie in meiner Erziehung. Wir analysieren Stolpersteine und suchen stets gemeinsam nach Lösungen. Ich gebe Anregungen und bin so für Leon glaubhaft. Ich sage nichts, was ich nicht mache und mache nichts, was ich nicht sage! Auf diesem Wege klappt das scheinbar ganz gut. Für uns ist es das Normalste der Welt, zusammen zu trainieren. Leon kennt es, Zeit seines Lebens, nicht anders.

Jetzt geht es am 3. Dezember um die Junioren-WM im Super-Mittelgewicht nach Version der IBF. Spüren Sie bei Ihrem Jungen irgendeinen Druck vor dieser Aufgabe?

Bernd Bauer: Der Druck, dem Leon sich aussetzt, ist allgegenwärtig. Wir thematisieren auch mentale Sachverhalte. Es zählt für uns auch, dass Leon in einer mental guten Verfassung ist. Hier kommt mir meine Ausbildung als Kommunikations- und Motivationstrainer zu Gute.

Gegner Gheorghe Sabau verfolgt einen sehr offensiven Kampfstil, ist aber ganze 13 Zentimeter kleiner als Ihr Sohn. Was für einen Kampf erwarten Sie daher?

Bernd Bauer: Wir werden von vornherein versuchen, Sabaus Konzept zu vernichten. Leon hat an Schlagkraft gewonnen und das will er zeigen. Wir möchten unseren Gegner gleich beeindrucken, dann werden wir von Runde zu Runde unsere Vorgehensweise anpassen. Wir brauchen da nur wenige Worte. Leon wird sich schnell auf Sabau einstellen. Sein Stil bleibt definitiv unverändert.

Vor zweieinhalb Jahren boxte Sabau gegen Tyron Zeuge. Anfang November krönte sich Zeuge nun zum Weltmeister. Wie weit ist Leon Ihrer Meinung nach noch von den großen Titelkämpfen entfernt?

Bernd Bauer: Ich bin nach wie vor so eingestellt, dass wir Leon langsam und Stück für Stück aufbauen. Die ganz großen Kämpfe sehe ich erst in einigen Jahren. Im Moment legen wir unseren Fokus auf den 3. Dezember. Das ist die kommende Herausforderung und nur darum dreht es sich aktuell bei uns. Zeuge hat übrigens neun Runden gebraucht um Sabau auszuschalten – daher sind wir sind gespannt, wie wir das bewerkstelligen werden.

Im Hauptkampf des Abends treffen Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinander. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei  sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf zu sehen.

Meldung von ECB vom 22. November 2016

Doping-Sperre von Igor Mikhalkin aufgehoben

Gute Nachrichten von der Zentrale der Europäischen Boxunion (EBU) aus Rom: Ex-Halbschwergewichts-Europameister Igor Mikhalkin kann seine Karriere fortsetzen. Die EBU beschloss die Doping-Sperre, die im April  gegen den ECB-Fighter verhängt wurde, jetzt mit sofortiger Wirkung aufzuheben.

Boxpromoter Erol Ceylan hält das EBU-Dokument freudestrahlend in der Hand. EBU-Generalsekretärin Enza Jacoponi bestätigt, dass Mikhalkin das Herz- und Kreislaufmedikament Melodonium zu sich genommen hat als die Substanz noch nicht auf der Dopingliste stand. Der 31-jährige Halbschwergewichtler wird somit von der EBU wieder in ihrer Rangliste aufgenommen. Gleiches gilt ebenso für die Weltranglisten der verschiedenen Verbände.

„Igor hat sich kooperativ gezeigt. Dies wurde jetzt von der EBU gewürdigt“, freut sich ECB-Chef Erol Ceylan, der mit Igor Mikhalkin noch viel vor hat. „Ich gehe davon aus, dass Igor die erste Ranglistenposition einnehmen und somit zum Pflichtherausforderer des Titelträgers Robert Stieglitz ausgerufen wird“, hofft Ceylan.

Igor Mikhalkin (18 Siege, davon 9 durch KO/1 Niederlage) hatte in der Vergangenheit mit seinen Auftritten besonders im Ausland für Aufsehen gesorgt. Den EM-Titel Im Halbschwergewicht musste er drei Mal in Frankreich gegen die dortigen Lokalmatadoren verteidigen. Nach bravourösen Leistungen kehrte er jedes Mal mit dem EM-Gürtel zurück. „An diese Erfolge werde ich wieder anknüpfen. Ich boxe gegen jeden Gegner, der sich mir in den Weg stellt“, freut sich der ECB-Fighter auf ein Comeback im Seilgeviert. „Anfang des kommenden Jahres wird Igor einen Kampf bekommen. Verhandlungen mit potentiellen Gegnern kann ich ja jetzt konkret aufnehmen“, erklärt Erol Ceylan.

Meldung von ECB vom 22. November 2016

EC Boxing nimmt weiteren Schwergewichtler unter Vertrag

Mit Samuel Junior Maximus hat Boxpromotor Erol Ceylan jetzt für EC Boxing einen vierten talentierten Schwergewichtler unter Vertrag genommen.

Der in Düsseldorf lebende 33-jährige Kongolese hatte sich bei Sparringrunden mit Christian Hammer und Adrian Granat im Hamburger ECB-Gym für einen Vertrag empfohlen. „Maximus hat auf mich einen sehr  guten Eindruck beim Sparring gemacht. Außerdem wollte ich ihm eine Chance geben sein Leben wieder in den Griff zu bekommen“, erklärte Erol Ceylan bei der Vertragsunterzeichnung.

Der in sechs Profikämpfen ungeschlagene Boxer war auf die schiefe Bahn geraten und straffällig geworden. Eine mehrjährige Gefängnisstrafe war die Folge und die Boxkarriere blieb sieben Jahre bis Mai diesen Jahres unterbrochen. „Ich denke, dass Samuel die Chance zu schätzen weis und sie nutzt. Er soll so auch Vorbild für andere Jugendliche werden“, betont Ceylan.

Der Schwergewichtler wird von Nasser Charhour, Assistenzcoach von Bülent Baser, trainiert. „Im Rahmenprogramm von Hauptkämpfer Christian Hammer im Februar wird Samuel Junior Maximus voraussichtlich sein Debüt unter ECB-Flagge geben“, blickt Erol Ceylan in die Zukunft.

Meldung von Sauerland vom 21. November 2016

PRESSEMITTEILUNG / VINCENT FEIGENBUTZ

BOXGALA AM 03.12.2016, UFGAUHALLE, RHEINSTETTEN

„Duell der K.o.-Maschinen“ - Boxen live bei ranFIGHTING.de

Mike Keta: Ich muss mehr geben als Vincent Feigenbutz!

Zwei Krieger im Ring, die alles geben und die Fans von ihren Sitzen reißen werden – Mike Keta hat genaue Vorstellungen, wie sein Kampf gegen Vincent Feigenbutz (am 3. Dezember live bei ranFIGHTING.de) aussehen soll. Weshalb der Münchener das „Duell der Eisenharten“ (Keta nennt sich „Iron“, Feigenbutz „Iron Junior“) zudem für sich entscheiden wird, welche Rolle sein Bruder Jonny in seinem Leben einnimmt und wieso es daheim in München am schönsten ist, erzählt der 33-Jährige hier im Interview.

Mike Keta, Sie stehen nach eigener Aussage vor der größten Herausforderung Ihrer Karriere. Wie sehr freuen Sie sich auf den 3. Dezember?

Mike Keta: Der Kampf gegen Feigenbutz ist für mich Freude und Verantwortung zugleich! Freude, weil sich jeder Boxer solche großen Kämpfe wünscht und Verantwortung, weil ich jeden Gegner respektiere und nicht unterschätze. Nur so ist man bereit, sein Bestes zu geben!

Ihr Gegner Vincent Feigenbutz war bereits Interims-Weltmeister, boxt zudem quasi „vor der eigenen Haustür“. Macht Sie das zum Außenseiter gegen ihn?

Mike Keta: In meiner Karriere habe ich selbst bereits zwei Mal in meinem Geburtsland gekämpft und kann mich gut daran erinnern, dass ich ein Gefühl der Unbesiegbarkeit gespürt habe. Das heißt aber nicht, dass es Feigenputz so ähnlich gehen wird, wie mir! Dass ich in der „Höhle des Löwen“ antreten werde, macht mich persönlich nur noch stärker und konzentrierter, denn ich weiß, dass ich deutlich mehr geben muss, als mein Gegner!

Wo sehen Sie denn persönlich Ihre Stärken? Was macht Sie so siegessicher?

Mike Keta: Ganz klar in Sachen Erfahrung. Sicher hat Feigenbutz schon große Erfolge als Boxer gefeiert, doch im Vergleich zu ihm war ich auch schon im Kickboxen unterwegs und war dort ähnlich erfolgreich. Meine Lebensgeschichte hat mich zudem abgehärtet. Ich bin einfach hungriger als er. Dazu spüre ich jeden Tag die Energie meines Bruders, der mein größtes Vorbild ist, im Gym. Mit ihm an meiner Seite kann einfach nichts schiefgehen.

Ihr Training für das Aufeinandertreffen mit Feigenbutz verlief zunächst recht abwechslungsreich – vom Höhentraining in Österreich bis über einen Aufenthalt in Ihrer alten Heimat Albanien. Die entscheidende Phase der Vorbereitung findet jetzt aber daheim in München statt. Welche Gründe gibt es dafür?

Mike Keta: Ich finde, dass man dort die beste Vorbereitung hat, wo mein daheim ist. Ich komme zwar aus Albanien und bin stolz auf meine Herkunft, doch München ist für mich und meiner ganzen Familie zur neuen Heimat geworden. Alle stehen hinter mir, nehmen mir Arbeit ab, so dass ich mich hundertprozentig auf das Duell gegen Feigenbutz vorbereiten kann.

Worauf hat Ihr Coach und Bruder Jonny Keta im Training besonderen Wert gelegt?

Mike Keta: Härte und Ausdauer. Von Anfang an hat er vorgeben, dass ich „Grenzen überschreiten muss“, um gegen diesen starken Gegner den Ring als Sieger zu verlassen.

Die Verbindung zu Ihrem Bruder scheint ja sehr eng zu sein. Welche Bedeutung nimmt er in Ihrem Leben als Mensch und als Sportler ein?

Mike Keta: In Albanien wird man dazu erzogen, dem Bruder so viel Respekt entgegenzubringen, wie seinem Vater. Mein Bruder bedeutet mir alles – für ihn würde ich durchs Feuer gehen – ich vertraue ihm blind. Dass er mich im Training fast immer härter rannimmt, als seine anderen Schützlinge, liegt wohl daran, dass ich ihm besonders viel bedeute. Wenn ich boxe, stehen wir immer zu zweit im Ring und diese doppelte Power macht mich stärker als meine Gegner!

Der Fight ist ja proklamiert als „Das Duell der K.o.-Maschinen“. Glauben Sie, dass es ein vorzeitiges Ende geben wird?

Mike Keta: Einen K.o. kann man nie vorab planen. Wer sich unsere Rekorde anschaut, der wird sich aber darin bestätigt fühlen, dass hier zwei echte Puncher aufeinandertreffen. Wir rechnen beide nicht gern und lassen lieber die Punktrichter außen vor (lacht). Solch ein Stil will das Boxpublikum sehen und nur so kann man Fans für unsere Sportart in Deutschland gewinnen – spannend und spektakulär!

Haben Sie über diesen Kampf hinaus schon weitere Pläne. Wie soll es bei einem möglichen Sieg bei Ihnen weitergehen und würde eine Niederlage das Ende Ihrer Karriere bedeuten?

Mike Keta: Ich kämpfe um zu siegen, nicht um zu verlieren. Negative Gedanken oder Themen haben in meinem Kopf keinen Platz. Die Geschichte meines Kampfes gegen Feigenbutz ist noch nicht geschrieben. Wie es danach also weitergeht, wird das Kapitel „3. Dezember“ maßgeblich mitentscheiden.

Neben dem „Duell der K.o.-Maschinen“ zwischen Feigenbutz und Keta will sich im zweiten Hauptkampf des Abends Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM gegen Gheorghe Sabau holen. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live und exklusiv auf  zu sehen.

Meldung von ECB vom 18. November 2016

Adrian Granat boxt in Schweden

Der bei EC Boxing unter Vertrag stehende Weltklasse-Schwergewichtler Adrian Granat hat gleich zweifachen Grund zur Freude.

Von der IBF-Zentrale aus Springfield (New Jersey)  bekam Granat per Post den IBF International Gürtel, den der in 14 Kämpfen (13 durch KO) ungeschlagene 25-jährige Schwede gegen Franz Rill im Oktober durch einen KO-Sieg errungen hatte.

Außerdem wird Adrian Granat am 11. März kommenden Jahres in Malmö seine erste Titelverteidigung bestreiten. „Den Gürtel hatte Franz Rill beim Kampf nicht dabei, er war sich wohl siegessicher. Jetzt haben wir keine Kosten und Mühen gescheut einen neuen Gürtel für Adrian zu besorgen“, erklärte ECB-Chef Erol Ceylan, bei dem derzeit wegen der Titelverteidigung seines Schützlings die Telefon heiß laufen.

„Es ist schwer für Adrian Gegner zu  verpflichten, keiner will gegen ihn antreten. Seine Schlagkraft hat sich herumgesprochen. Doch jetzt sind wir in abschließenden Verhandlungen mit Bogdan Dinu aus Rumänien“,verkündet Promoter Erol Ceylan.

Der 30-jährige Rumäne ist in 16 Profi-Fights noch ungeschlagen. Seine KO-Power hat er mit 12 vorzeitigen Siegen schon unter Beweis gestellt.

Der Kampf um den IBF International-Titel wird im schwedischen Malmö, der Heimatstadt von Granat, stattfinden. Als Austragungsort ist die Baltiska-Hallen im Gespräch. „In Malmö habe ich natürlich viele Fans. Die 4000 Zuschauer fassenden Halle wird sicherlich schnell ausverkauft sein“, freut sich Adrian Granat auf sein „Heimspiel“.

Bevor das Training im ECB-Gym startet hat sich der jetzt in Hamburg-Rahlstedt lebende Boxer mit seiner Freundin erst einmal nach Thailand in den Urlaub verabschiedet. Natürlich nicht ohne den Gürtel vorher freudestrahlend in den Händen zu halten: „Den werde ich so schnell nicht wieder hergeben. Das wird auch Dinu zu spüren bekommen.“

Meldung von Sauerland vom 18. November 2016

PRESSEMITTEILUNG / LEON BAUER

BOXGALA AM 03.12.2016, UFGAUHALLE, RHEINSTETTEN

„Duell der K.o.-Maschinen“ - Boxen live bei ranFIGHTING.de

Leon Bauer: Erst Junioren-WM-Titel holen, dann Abi machen!

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Leon Bauer steht voll in der Wettkampfvorbereitung auf den 3. Dezember (live und exklusiv bei ranFIGHTING.de). Erstmals, seit fast einem Jahr, wird der „Löwe aus der Pfalz“ wieder nahe seiner Heimatregion in den Ring steigen, in der Ufgauhalle Rheinstetten. Dabei geht es für ihn um nicht weniger als seinen ersten Titel bei den Profis, denn gegen den Rumänen Gheorghe Sabau steht die vakante IBF-Junioren-WM auf dem Spiel!

Welche Entbehrungen der 18-Jährige aus Hatzenbühl auf sich nimmt, ist laut Vater und Trainer Bernd Bauer teils unmenschlich. „Was Leon vollbringt und in welchem Leistungsbereich er trainiert, wäre für so manch gut trainierten Erwachsenen bedenklich“, staunt der ehemalige Kampfsportler über seinen Sohn. Und das bezieht sich nicht nur aufs Training.

Im Vordergrund steht aktuell nämlich nicht nur der Titelkampf am 3. Dezember, sondern weiterhin die Schule. „Dort hängt sich Leon genauso rein, wie in den Boxsport und zählt zu den Besten seines Jahrgangs“, so der stolze Herr Papa.

Nach dem Schulunterricht beginnt der körperlich harte Teil des Tages. Dass Leon erstmals auf einen Kampf über zehn Runden vorbereitet werden muss, ist dabei die größte Herausforderung. „Normal hat ein Athlet mal gute und mal schlechte Tage, doch Leons Einstellung lässt solche wechselhaften Momente nicht zu. Er kann fast immer das Optimum abrufen“, zeigt sich Bernd Bauer zufrieden. Selbst der ständige Kampf gegen die Waage scheint nicht an der Leistung des Abiturienten zu nagen.

„Der Weg als Profiboxer ist nicht einfach, das hat mir vorher aber auch niemand gesagt“, meint Leon Bauer und erklärt seine positive Einstellung: „Das Leben ist eine Verkettung immer neuer Herausforderungen, auf die ich mich freue – und keine Hindernisse oder Steine, die man aus dem Weg räumen muss.“

Die nächste Herausforderung lautet Gheorghe Sabau – Leon Bauer freut sich jedenfalls schon!

Im Hauptkampf des Abends treffen Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinander. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei  sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf zu sehen.

Meldung von Sauerland vom 17.11.2016

PRESSEMITTEILUNG / MIKE KETA

BOXGALA AM 03.12.2016, UFGAUHALLE, RHEINSTETTEN

„Duell der K.o.-Maschinen“ - Boxen live bei ranFIGHTING.de

Gegen Feigenbutz: Keta will für seinen Bruder siegen!

Der Gedanke an den Erfolg kann dich überall hinbringen! Dieses Motto begleitet Mike Keta nicht erst seit der Vorbereitung auf den Kampf gegen Vincent Feigenbutz (am 3. Dezember live und exklusiv bei ranFIGHTING.de), sondern bereits ein Leben lang! In der Ufgauhalle Rheinstetten will sich der frühere Kickbox-Champion für sein Durchhaltevermögen belohnen und mit einer Karrierebestleistung den Karlsruher Youngster in die Schranken weisen.

„Ich komme aus sehr einfachen Verhältnissen“, erzählt der 33-jährige Münchener, der sich früh für den Kampfsport begeistern konnte. „Aufgewachsen bin ich in Albanien. Aber dort hätte ich nie die Chance gehabt, mich sportlich zu entwickeln.“ Mit Umwegen über Griechenland kam Keta Anfang 20 nach Deutschland zu seinem Bruder Jonny, der ihn seither trainiert. „Jonny war damals immer mein Vorbild, an dem ich mich orientiert habe“, so Keta und dankt seinem Bruder mit dem Satz: „Meine Siege sind immer unsere gemeinsamen Erfolge!“

Dass der Kampf am 3. Dezember seine bisher größte Herausforderung als Boxer ist, gibt Keta unumwunden zu: „Feigenbutz ist zwar noch sehr jung, hat aber schon um die Weltmeisterschaft geboxt, war Interims-Champion! Mein Respekt vor ihm und seinem gesamten Team ist sehr groß!“ Das Selbstvertrauen, den Ring gegen „Iron Junior“ als Sieger zu verlassen, ist trotzdem groß. Keta: „Ab dem ersten Gong fängt alles bei null an. In der gegnerischen Ecke könnte Muhammad Ali stehen – trotzdem würde ich an meinen Erfolg glauben. Wer das in unserem Sport nicht tut, der steht von Beginn an auf verlorenem Posten!“

Die Vorbereitung bei den Keta-Brüdern läuft nahezu perfekt. Ein mehrwöchiges Höhentrainingslager in Österreich wurde bereits erfolgreich absolviert. „Da bin ich dem Vincent einen Schritt voraus“, sagt Mike Keta mit einem Lächeln, fügt hinzu, „und das wird im Ring nicht anders sein.“

Neben dem „Duell der K.o.-Maschinen“ zwischen Feigenbutz und Keta will sich im zweiten Hauptkampf des Abends Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM gegen Gheorghe Sabau holen. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live und exklusiv auf  zu sehen.

Meldung Sauerland vom 16. November 2016

PRESSEMITTEILUNG / VINCENT FEIGENBUTZ

BOXGALA AM 03.12.2016, UFGAUHALLE, RHEINSTETTEN

„Duell der K.o.-Maschinen“ - Boxen live bei ranFIGHTING.de

Vincent Feigenbutz: Erst gegen Berge und Kälte- dann gegen Mike Keta!

Feigenbutz trotzt der Kälte! In Deutschland hält sich der Winter noch merklich zurück, doch in den slowenischen Bergen ist die klirrende Kälte und der Schnee von „Väterchen Frost“ schon eingekehrt. Genau dorthin hat es aktuell die Trainingsgruppe von Karsten Röwer hin verschlagen. Seit Montag lautet das Ziel: Alexander Peil, Moise Lohombo und allen voran Vincent Feigenbutz vor der großen Box-Nacht am 3. Dezember in Rheinstetten in Bestform zu bringen!

Und die Voraussetzungen vor Ort könnten nicht besser sein! Auf einer Höhe von 1300 Meter sind Feigenbutz & Co. am Fuß der Berge des Naturparks Logarska Dolina untergebracht. Umrandet von einem Waldstück und gelegen an einem Fluss, kommen die Boxer in den Genuss klarer Luft. Doch das tolle Panorama trügt, hier wird hart gearbeitet.

Feigenbutz: „Ich weiß, dass wir nicht zum Vergnügen hier sind. Alles was zählt ist die Form und die muss am 3. Dezember stimmen!“ Und der Super-Mittelgewichtler zeigte bereits an den ersten beiden Tagen, wie hoch er motiviert ist und lief allen Trainingskollegen bei den Konditionseinheiten auf und davon.

Begleitet wird die Trainingsgruppe von Manager Rainer Gottwald, der ein genaues Auge auf seine Jungs wirft. „Es war genau die richtige Entscheidung, wieder nach Slowenien zu gehen – die Umgebung ist schön und fordernd zugleich.“ Doch alle Herausforderungen, die der Trainer an seine Sportler stellt, darf selbst der wissbegierige Badener nicht sehen. „Ich habe es aus weiter Entfernung knallen, schreien und krachen gehört. Danach kamen die Jungs völlig verschwitzt aus dem Wald“, beobachtete Gottwald. „Solange dieses ‚Geheimtraining‘ die Leistung fördert, bleibe ich gern ahnungslos.“

Bis zum letzten November-Wochenende quälen sich die Röwer-Schützlinge noch in den Bergen, bevor Sie pünktlich zur Kampfwoche in Richtung Karlsruhe aufbrechen. Dort will dann allen voran der 21-jährige Feigenbutz im Hauptkampf des Abends gegen Mike Keta zeigen, dass ihm das Höhentrainingslager die nötige Power verliehen hat – getreu dem Motto: „Kampf der K.o.-Maschinen“!

Im zweiten Hauptkampf des Abends will im Übrigen Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM im gegen Gheorghe Sabau holen. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei  sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf  zu sehen.

Meldung von SES vom 15. November 2016

BDB ehrt Dominic Bösel als “Boxer des Jahres 2016”

WBO- / WBA-Interconti-Champion Dominic Bösel wurde am Wochenende als “Boxer des Jahres 2016“ ausgezeichnet. Im Rahmen der SES-Box-Gala, mit dem Europameisterschaftskampf von Robert Stieglitz und seinem Sieg gegen den Titelverteidiger Mehdi Amar, belohnte der Bund Deutscher Berufsboxer die großartige sportliche Entwicklung des 27-jährigen Halb-Schwergewichtlers aus Freyburg / Unstrut mit dieser besonderen Auszeichnung. Die Ehrung wurde von BDB-Präsident Thomas Pütz am Samstag in der Magdeburger GETEC-Arena  vorgenommen.

“Ich fühle durch die Auszeichnung sehr geehrt und danke allen, die mich auf meinem Weg in die Weltspitze des Boxens begleitet haben. Nun schauen wir alle gespannt auf das nächste Jahr, in dem dann ja weitere große und besondere Aufgaben für mich anstehen”, sagte Dominic Bösel nach der Ehrung.

Dominic Bösel ist in 23 Profikämpfen ungeschlagen aus und hat sich beim Magdeburger Boxstall SES Boxing als eines der größten Talente und als Kapitän des „Team Deutschland“ nun zum TV-Hauptkämpfer im deutschen Profiboxen entwickelt. Im Jahr 2016 konnte Dominic Bösel seine Titel dreimal überzeugend verteidigen, wurde lange als Nummer 1 in der Weltrangliste geführt und steht nun unmittelbar vor einem vor einem von der WBO angeordneten WM-Ausscheidungskampf. Mit einem Sieg kann sich der SES-Boxer einen WM-Kampf gegen den aktuellen Weltmeister sichern.

Meldung von Sauerland vom 15. November 2016

PRESSEMITTEILUNG / KALLIA KOUROUNI

BOXGALA AM 03.12.2016, UFGAUHALLE, RHEINSTETTEN

„Duell der K.o.-Maschinen“ - Boxen live bei ranFIGHTING.de

WM-Chance für „Pink Tyson“!

Nächstes Highlight bei der großen Box-Nacht am 3. Dezember in Rheinstetten! In der Ufgauhalle kann Kallia Kourouni an diesem Abend Weltmeisterin im Super-Federgewicht werden. Auf wen die Boxerin mit dem Kampfnamen „Pink Tyson“ im Kampf um den vakanten Titel nach Version der WIBF treffen wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Doch nicht nur der mögliche Titelgewinn dient der kampfstarken Griechin als Motivation. Sollte sie siegen, kommt es im Frühjahr 2017 zum Duell mit WBO-Titelträgerin Ramona Kühne!

„Das sind gleich mehrere gute Nachrichten auf einmal“, freut sich die 28-Jährige aus der Nähe von Athen. Eigentlich sollte Kourouni bereits am 5. November in Potsdam gegen Kühne boxen, doch die acht Jahre ältere Deutsche verletzte sich im Abschlusssparring - ein Rippenbruch verhinderte das direkte Aufeinandertreffen noch in diesem Jahr.

Jetzt will Kourouni über Umwege den Super-Fight möglich machen, kündigt selbstbewusst an: „Wenn ich am 3. Dezember siege, kann ich Ramona im kommenden Jahr auf Augenhöhe begegnen. Champion vs. Champion. Mein Plan ist klar: Ich will die beste Super-Federgewichtlerin der Welt werden!“

Diese Kampfansage ist auch bei der WBO-Weltmeisterin angekommen. „Ich drücke Kallia die Daumen und hoffe, dass sie sich meinen ‚alten‘ Titel in Rheinstetten holt“, so Kühne, stellt aber klar: „Lange wird sie den Gürtel nicht um ihre Hüften tragen. Wenn ich wieder fit bin, werde ich zeigen, wer die Bessere von uns beiden ist!“

In den Hauptkämpfen des Abends will zunächst Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM im gegen Gheorghe Sabau holen, bevor Vincent Feigenbutz und Mike Keta im „Duell der K.o.-Maschinen“ aufeinandertreffen. Wenige verbleibende Eintrittskarten für die Box-Nacht in Rheinstetten sind im Internet bei  sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 3. Dezember live auf zu sehen.

Meldung von SES vom 13. November 2016

SES-Box-Gala, 12. November 2016. GETEC-Arena Magdeburg

Alle Ergebnisse / alle Berichte!

Robert Stieglitz ist neuer Europameister!

Mit dem 50. Sieg holt er sich den Traditionsgürtel im Halb-Schwergewicht

Er hat es allen gezeigt und sich einen weiteren Traum verwirklicht. Der zweimalige Weltmeister Robert Stieglitz konnte sich in seiner neuen Gewichtsklasse, dem Halb-Schwergewicht, gegen den amtierenden Europameister Mehdi Amar klar nach Punkten durchsetzen und sich so einen weiteren großen Titel sichern.

Vor über 4800 Zuschauern in der stimmungsvollen Atmosphäre der Magdeburger GETEC-Arena bestimmte der 35-jährige in seinem Heimspiel den Kampf und ließ über alle zwölf Runden keine Zweifel aufkommen, wer den Ring mit dem Europameister-Gürtel verlässt. Mit hohem Tempo von Beginn an, wehrte sich der Titelverteidiger aber auch nach Kräften und konnte sich so in ein paar Runden mit gefährlichen Kontern und Treffern im Geschehen halten. In seiner „Höhle des Löwen“ bestimmte aber Robert Stieglitz den stets dynamischen Kampf, blieb bis zur letzten Sekunde konzentriert und erwischte seinen Gegner immer wieder mit gut vorbreiteten Treffern. Mit dem Punkturteil von dreimal 116:112 für Stieglitz war am Ende alles klar und der Magdeburger konnte sich für den 50. Sieg in einem Profikampf und die Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht feiern lassen.

Robert Stieglitz: „Ich habe mir noch einmal einen Traum wahrgemacht und noch einen großen Titel geholt. Nun bin ich erst einmal wieder der stärkste Halb-Schwergewichtler Europas!“

Trainer Dirk Dzemski: „Für mich zählt nur eines: Robert hat diesen Kampf klar und vedient gewonnen. Ich bin stolz auf ihn und seine Leistung!“

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Es war ein großartiger Abend, das Sportereignis 2016 in Magdeburg. Für mich hatte die Atmosphäre viel „Gänsehautmomente“. Heute hat auch ein „Alle für Einen“ gewonnen, meine SES-Mannschaft, die hinter Robert stehen. Dazu kamen die tollen Zuschauer, die vielen Olympiasieger und Weltmeister, die sich heute hier für Robert versammelt haben. Ich bin stolz auf Robert und stolz auf die Menschen hier in Magdeburg!“ 

Adam Deines macht kurzen Prozeß – Ko-Sieg nach gut einer Minute!

Es war ein kurzer, aber prägnanter Auftritt. Nach einer schweren Rechten gleich in den ersten Sekunden mit dem ersten Niederschlag, setzte Adam Deines mit zwei harten Linken sofort nach und fällte so den Finnen Janne Forsman final in der ersten Runde. Man kann sagen, Adam hat die Konsequenz gelernt!

Phillip Nsingi mit weiterem Erfahrungsschritt – Sieg gegen unbequemen Altamirano

Mit einem klaren, aber in machen Phasen mühsamen Sieg, konnte sich Phillip Nsingi gegen Nelson Altamirano aus Nicaragua durchsetzen. In seinem sechsten Profikampf war der unbequeme Mittelamerikaner genau der richtige Gegner, um sich auf die boxerischen Mittel zu besinnen, wenn der Gegner eher als „Stinker“ daherkommt. Mit den gewonnenen Erfahrungen kann sich der erst 23-jährige Berliner nun besonnener in seine nächsten Gefechte begeben!

Jurgen Uldedaj mit viertem Profisieg gegen den starken Tschechen Budera

Auch in seinem vierten Profikampf hat sich der erst 19-jährige SES-Fighter schadlos gehalten. Mit einem Punktsieg erstmals über sechs Runden konnte sich der Cruisergewichtler im Ring dominant präsentieren. Mit feinen Schlagkombinationen, vor allem in den letzten Runden, zeigte Jurgen Uldedaj sein großes Talent und sollte sich so mit weiteren Entwicklungsschritten nach seinem klaren Sieg gegen den starken Tschechen Ondrej Budera auch für höhere Aufgaben bewerben.

Domenic von Chrzanowski is „back“ – mit Punktsieg „Ringrost“ abgeschüttelt

Die letzten 16 Monate möchte Domenic von Chrzanowski gerne vergessen. Mehrere Verletzungen und Krankenhausaufenthalte machten einen Fortschritt in der Karriere unmöglich. Nun ist der Berliner Mittelgewichtler zurück. Mit den sechs Runden und einem überdeutlichen Punktsieg gegen den ungarischen „Journeyman“ Norbert Szekeres konnte sich der Schützling vom „Ringrost“ der langen Ringabstinenz befreien. Nun aber sollte es munter im Ring mit weiteren Kämpfen weitergehen.

Tom Dzemski hält dem Druck stand – klarer Punktsieg

Nach der Verkündungseines zweiten Profikampfes wurde schon ein gewisser Druck auf die Schultern des Trainersohnes geladen. Die Erwartungen der Boxfans waren wohl gleich höher als bei „normalen“ Debütanten. Aber, Tom Dzemski zeigte sich unter Anleitung seines Vaters Dirk als „coole Socke“, ging souverän in den Kampf und verlor nie die Kontrolle. So wurde sein erfahrener Gegner Tomas Kugler, ein Tscheche, der schon vor 15 Jahren mit Robert Stieglitz im Ring stand, von ihm ausgeboxt und ebenso deutlich besiegt! Klarer Punktsieg für das Gespann Boxer Tom und Trainer Dirk Dzemski im zweiten Profiduell des erst 19-jährigen Halb-Schwergewichtlers.

Alle Ergebnisse / All Results:

European Championship Light Heavyweight (12 Rounds)

Mehdi Amar (78.7 kg / FRA) vs. Robert Stieglitz (78,6 kg / GER)

L PTS: 112:116, 112:116, 112:116

Die weiteren Kämpfe:

Halb-Schwergewicht (8 Runden)

Adam Deines (79,2 kg / GER)  vs. Janne Forsmann (79,3 kg / FIN)

W KO, Rd.1, 1‘13

Super-Weltergewicht (8 Runden)

Phillip Nsingi (67,0 kg / GER) vs. Nelson Altamirano (68,4 kg / NCA)

W PTS: 78:75, 79:73, 78:74

Mittelgewicht (6 Runden)

Domenik von Chrzanowski (73,2 kg / GER) vs. Norbert Szekeres (73.0 kg / HUN)

W PTS: 60:54, 60:54, 60:54

Cruisergewicht (6 Runden)

Jurgen Uldedaj (87,5 kg / SES Boxing) vs. Ondrej Budera (85,8 kg / CZE)

W PTS: 60:54, 60:54, 60:54

Halb-Schwergewicht (4 Runden)

Tom Dzemski (79,3 kg / GER) vs. Tomas Kugler (tba / CZE)

W PTS: 39:37, 39:37, 40:36

K-1-Fighter „The Hurricane“ Enriko Kehl (71,6 kg) aus Erfurt – einer der weltbesten Kämpfer dieser Sportart – wird in der SES-Box-Gala gegen Erkan „The Black Eagle“ Varol (73,5 kg) antreten

Winner after Points!

Meldung von SES vom 10. November 2016

Robert Stieglitz „Der letzte Kämpfer“ – die Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht ist die nächste große Herausforderung einer langen und großen Karriere

Als Pflichtherausforderer will er am Samstagabend in Magdeburg dem Franzosen Mehdi Amar den traditionsreichen Europameistertitel abnehmen

Olympiasieger, Welt- und Europameister der verschiedensten Sportarten versammeln sich am Ring

 „ALLE FÜR EINEN“ – die Stadt Magdeburg, die Region und ganz „Box-Deutschland“ steht hinter Robert Stieglitz

Schon beim gestrigen „Öffentlichen Training“ im Einkaufszentrum Börde-Park in Magdeburg konnten die zahlreichen Boxfans das neue Outfit zum Kampfabend am Samstag in der GETEC-Arena bewundern. „Team Stieglitz – ALLE FÜR EINEN“ wurde als Motto mit großen Aufschriften auf den neuen Trainingsanzügen u.a. auch von Vorkämpfern aus dem SES-Team Adam Deines, Phillip Nsingi, Domenic von Chrzanowski und Jurgen Uldedaj sowie den Trainern Dirk Dzemski und Stephan Kühne demonstriert.

Der Hauptkämpfer Stieglitz sah dieses mit Stolz und kommentierte: „Alleine ist man nichts! Nur mit einem Team kann man große Herausforderungen bewältigen – und mein Team, die „SES-Familie“ gibt mir die Kraft für einen Sieg am Samstag!“

Cool sah sich Robert Stieglitz dann die wenigen Übungen seines Kontrahenten, des amtierenden Europameister Mehdi Amar an, schrieb weiter unablässig Autogramme und demonstrierte dann im Ring mit Tatzen-Training den Fans seine Dynamik und sein Selbstvertrauen. Sein „SES-Team“ und Magdeburg steht hinter Robert Stieglitz – das wurde auch hier wieder klar!

Olympiasieger, Welt- und Europameister der verschiedensten Sportarten am Ring

Mit einem Großaufgebot von Olympiasiegern, Welt- und Europameistern sowie Europapokalsiegern aus den verschiedensten Sportarten wird am Samstagabend am Ring in der GETEC-Arena die Solidarität der Sportstadt Magdeburg mit seinem Box-Champion Robert Stieglitz dokumentiert.

Von Radsportlegende Gustav „Täve“ Schur über die Kanu-Olympiasieger bzw. Weltmeister Bernd Duvigneau, Andreas Ihle, Mark Zabel und Erik Leue, die Leichtathletinnen Annelie Erhardt und Carla Bodendorf, die Handball-Olympiasieger Günter Dreibrodt, Ernst Gerlach und Ingolf Wiegert, Schwimmerin Antje Buschschulte, Ruderer Wolfgang Güldenpfennig, die Fußballlegenden Martin Hoffmann, Jürgen Pommerenke und Wolfgang „Paule“ Seguin vom 1. FC Magdeburg (Europapokalsieger 1974) und weitere bei Olympiaden, Welt- und Europameisterschaften hoch dekorierte Sportler aus vergangenen Tagen und der Gegenwart werden sich unter dem Motto „ALLE FÜR EINEN“ am Ring zum Europameisterschaftskampf von Robert Stieglitz versammeln.

Die weiteren Kämpfe am 12. November in der GETEC-Arena:

Adam Deines, Phillip Nsingi und Domenik von Chrzanowski - drei junge „Musketiere“ aus dem Team Deutschland starten in Magdeburg durch

Auch SES-Fighter Jurgen Uldedaj in Magdeburg am Start

K-1-Fighter „The Hurricane“ Enriko Kehl aus Erfurt – einer der weltbesten Kämpfer dieser Sportart – wird in der SES-Box-Gala gegen Erkan „The Black Eagle“ Varol abtreten

+++Samstag, 12.11.2016 – GETEC Arena, Magdeburg+++

+++TV-Übertragung: MDR „Sport im Osten – Boxen live“ ab 22.30 Uhr+++

Der MDR wird diese SES-Box-Gala live ab 22.30 Uhr aus Magdeburg übertragen!

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Die Abendkasse in der GETEC Arena in Magdeburg öffnet ab 17.30 Uhr. Wenige Eintrittskarten für diese SES-Box-Gala sind noch erhältlich.

Meldung von SES vom 7. November 2016

O-Töne aus der Pressekonferenz im Ratskeller Magdeburg

Robert Stieglitz: „Den EM-Titel hatten schon einige große Boxer, ich möchte dazugehören. Also, ich hole den EM-Gürtel nach Magdeburg und so wieder nach Deutschland. Hier gehört er hin!“

Mehdi Amar: "Es wird hier immer von dem Heimspiel gesprochen, aber mir ist es egal wo der Ring steht – in Paris, Berlin, Marseille oder Magdeburg – im Ring habe ich immer mein Heimspiel! Meine Kampfansage bleibt: Sieg oder Tod!"

Robert Stieglitz – ALLES oder NICHTS!

Europameisterschaft als Heimspiel!

Robert Stieglitz „Der letzte Kämpfer“ – die Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht ist die nächste große Herausforderung einer langen und großen Karriere

Als Pflichtherausforderer will er in Magdeburg dem Franzosen Mehdi Amar den traditionsreichen Europameistertitel abnehmen

Die weiteren Kämpfe:

Adam Deines, Phillip Nsingi und Domenik von Chrzanowski - drei junge „Musketiere“ aus dem Team Deutschland starten in Magdeburg durch

Auch SES-Fighter Jurgen Uldedaj in Magdeburg am Start

K-1-Fighter „The Hurricane“ Enriko Kehl aus Erfurt – einer der weltbesten Kämpfer dieser Sportart – wird in der SES-Box-Gala gegen Erkan „The Black Eagle“ Varol antreten

+++Samstag, 12.11.2016 – GETEC Arena, Magdeburg+++

+++TV-Übertragung: MDR „Sport im Osten – Boxen live“ ab 22.30 Uhr+++

Er will es noch einmal wissen und darauf können sich alle Box-Fans freuen! Der zweimalige Weltmeister im Super-Mittelgewicht Robert Stieglitz stellt sich noch einmal einer ganz großen Aufgabe. Als Pflichtherausforderer will er sich den Europameistertitel im Halb-Schwergewicht des französischen Titelverteidigers Mehdi Amar greifen.

SES-Promoter Ulf Steinforth auf der Pressekonferenz im historischen Ratskeller in Magdeburg: „Robert Stieglitz ist und bleibt das Flaggschiff von SES. Er hat maßgeblich das Profiboxen der letzten zehn Jahr mitgeprägt. Die Europameisterschaft ist einer der renommiertesten und traditionellsten Titel im Profiboxen und auch Max Schmeling war einer der ersten deutschen  Europameister im Halbschwergewicht. Robert hat um diesen Titel noch nie geboxt und er fehlt somit in seiner Sammlung!“

Der schon als der „letzte Kämpfer“ bezeichnete Magdeburger Robert Stieglitz kann seine überaus erfolgreiche Laufbahn mit diesem traditionsreichen Titel (einer der ältesten internationalen Box-Titel der Welt, ausgefochten seit 1913) nochmals krönen. Der erste deutsche Europameister im Halb-Schwergewicht war 1927 Max Schmeling, der seinen Titel noch zweimal verteidigte, dann ins Schwergewicht aufstieg und u.a. mit Graciano Rocchigiani, Thomas Ulrich und weiteren deutschen Faustkämpfern würdige Nachfolger hatte.

Im offiziellen Purse-Bid für die Austragung dieses Titelkampfes im August hat die EBU (European Boxing Union) das Gebot von SES Boxing als höchstes benannt und so darf Robert Stieglitz als offizieller Pflichtherausforderer des Franzosen Amar aus Marseille nun auch vor heimischer Kulisse in seinem „Magdeburger Wohnzimmer“, der GETEC Arena, boxen.

O-Töne aus der Pressekonferenz im Ratskeller Magdeburg

Mehdi Amar: "Es wird hier immer von dem Heimspiel gesprochen, aber mir ist es egal wo der Ring steht – in Paris, Berlin, Marseille oder Magdeburg – im Ring habe ich immer mein Heimspiel, mein „Wohnzimmer! Also, wenn ich in den Ring steige, dann nur um zu gewinnen. Genau wie Robert auch. Ich gebe 12 Runden Vollgas um zu gewinnen! Meine Kampfansage bleibt: Sieg oder Tod!"

Ob absichtlich oder nicht, Amar hatte seinen Europameister-Gürtel in seiner französischen Heimat liegen gelassen! Robert Stieglitz, darüber leicht genervt, kommentierte es entsprechend.

Robert Stieglitz: „Schade, dass er den Gürtel nicht dabei hat. Es gehört einfach dazu, diesen zu den Terminen mitzubringen. Ob Absicht oder nicht, da kann man jetzt nichts machen. Amar kann im Ring alles, hat aber keine besonderen oder ausgeprägten Stärken. Die Ausgeglichenheit macht ihn stark. Magdeburg steht hinter mir – das spürt man in der Stadt! Die Stimmung in der „Höhle des Löwen“ – der GETEC-Arena – wird großartig. Meine Vorfreude ist riesig. Zudem bin ich schon locker im Gewicht, ganz ohne Probleme. Ich habe mit dem Boxsport noch nicht abgeschlossen. Kann immer noch ohne Probleme Sparring machen. Den EM-Titel hatten schon einige große Boxer, ich möchte dazugehören. Also, ich hole den EM-Gürtel nach Magdeburg und so wieder nach Deutschland. Hier gehört er hin!“

Amar-Trainer Mourad Haddu: „Wir respektieren Robert als großen Fighter sehr. Boxen ist wie Schachspielen der Intelligenten und wir werden uns im Ring durchsetzen. Zudem hoffe ich, dass obwohl wir in Magdeburg boxen, die Punkt- und Ringrichter neutral sein werden.“

SES-Trainer Dirk Dzemski: „Wir hatten eine super Trainingszeit! Über 100 Sparringsrunden hat Robert absolviert und ist bisher gesund geblieben. Er muss kein Gewicht mehr machen und das entlastet ihn ungemein. Mehdi Amar ist ein guter Gegner, aber das Paket Robert Stieglitz ist zu stark für ihn. Robert wird nicht rückwärts boxen. Wir haben es zwar mal geübt, aber es ist in diesem Kampf nicht Teil der Taktik!“

Die weiteren Kämpfe:

Adam Deines, Phillip Nsingi und Domenic von Chrzanowski - drei junge „Musketiere“ aus dem Team Deutschland starten in Magdeburg durch

Die drei „Team Deutschland“-Boxer Adam Deines, Phillip Nsingi und Domenic von Chrzanowski wollen sich am 12. November in der Magdeburger GETEC Arena wieder den Box-Fans präsentieren.

Adam Deines wieder im Ring – nun gegen den Finnen Janne Forsman

Im zehnten Kampf seiner Profikarriere wird Adam Deines in seiner „neuen“ Gewichtsklasse auf den Finnen Janne Forsman treffen. Nach jetzt zwei Kämpfen im Halb-Schwergewicht fühlt sich der ehemalige Cruisergewichtler in dieser Gewichtklasse deutlich wohler. Der 33-jährige Finne Jane Forsman (22-6-0 (14)) ist aber ein sehr erfahrener und somit überaus unbequemer Gegner, der für den 25-jährigen Magdeburger Adam Deines (8-0-1 (3)) schnell zum Stolperstein werden kann. Also gilt, mit aller Konzentration zum neunten Sieg im zehnten Kampf!

Zurück im Ring - Phillip Nsingi und endlich auch wieder Domenic von Chrzanowski

Die beiden Berliner Philip Nsingi und Domenic von Chrzanowski werden auch in Magdeburg in den Ring steigen. Der in fünf Profikämpfen ungeschlagene Super-Weltergewichtler Phillip Nsingi konnte einen überzeugenden Tko-Sieg im Juni in der Open-Air-Veranstaltung auf der Magdeburger Seebühne landen. Der junge 23-jährige Berliner Phillip Nsingi überzeugte die Box-Experten wieder einmal mit seinem eleganten und variablen Box-Stil. Der 25-jährige ungeschlagene Mittelgewichtler Domenic von Chrzanowski aus dem „Team Deutschland“ möchte hingegen am 12. November in der Magdeburger GETEC Arena nach einer sehr langen Verletzungspause wieder an seine Siegesserie aus seinen letzten Veranstaltungen für SES Boxing anknüpfen.

Nun auch Jurgen Uldedaj in Magdeburg am Start

Auch der junge SES-Cruisergewichtler Jurgen Uldedaj (3-0-0 (0)) wird in der GETEC-Arena antreten. In seinem vierten Profikampf will der erst 19-jährige SES-Fighter möglichst mit einem vierten Sieg gegen den 23-jährigen Tschechen Ondrey Budera (2-1-0 (2)) sein großes Talent unter Beweis stellen!

K-1-Fighter „The Hurricane“ Enriko Kehl aus Erfurt – einer der weltbesten Kämpfer dieser Sportart – wird in der SES-Box-Gala gegen Erkan „The Black Eagle“ Varol antreten

Als Weltmeister und mehrfacher Teilnehmer der K-1 World MAX Championships wird Enriko Kehl in der Magdeburger SES-Box-Gala am 12. November einen MFG-Championship-Kampf nach K-1-Regeln austragen. Der 24-jährige Polizist aus Erfurt, der für die Darmstädter Mix Fight Promotion unter dem Kampfnamen „The Hurricane“ in der Gewichtsklasse bis 72,5 kg antritt, hat mit 41 Siegen (2 Unentschieden) in 51 Kämpfen einen in dieser Sportart beeindruckenden Rekord. Enriko Kehl ist eine der „Größen“ im K-1- und Muay Thai-Sport in Deutschland, hat für seinen Sport in aller Welt (China, Thailand, Russland…) gekämpft und gehörte mehrfach zu den ausgewählten Final 16 im K-1-World MAX Championship. Sein Gegner ist der in 396 Kämpfen (316 Siege!) erprobte mehrfache Welt- und Europa-Champion Erkan Varol aus der Türkei, der unter dem Kampfnamen „The Black Eagle“ eine „große Nummer“ in der K-1 / Muay Thai-Szene ist. Dieser Fight ist ein Ausscheidungskampf der organisationsübergreifenden MFG-Championship-Serie (Mix Fight Gala Championship), in der die besten 16 Kämpfer in Turnierform jährlich den Champion kören!

Der MDR wird diese SES-Box-Gala live ab 22.30 Uhr aus Magdeburg übertragen!

Wenige Eintrittskarten für diese SES-Box-Gala in der GETEC Arena / Magdeburg am 12. November 2016 sind noch unter  und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720

Meldung von Viking Box Team vom 7. November 2016

Der neue Weltmeister im Supermittelgewicht der WBA, einst Spross von Eintracht Berlin, ist Tyron Zeuge!

Nun konzentriert sich die Box Welt, insbesondere die WBA, und schaut auf den Ausgang des Kampfes Groves vs. Gutknecht am 18. November 2016 in London. Laut Umfragen hat Gutknecht eine 30% Chance! Freunde, Familie und Boxbegeisterte gehen davon aus: Eduard „Energy Eddy“ Gutknecht wird seine Chance nutzen!

Der Sieger des Kampfes soll der neue Herausforderer des Weltmeisters werden! Aber auch in den anderen Verbänden, nicht nur der WBA, eröffnen sich für den Gewinner viele Chancen.

Neben dem Berliner Robert Huth, zur Zeit im Dienst vom englischen Fußballverein Leicester City, haben sich schon mehrere prominente Unterstützer, welche sich für die Veranstaltung interessieren, angekündigt!

Nicht nur aus der Sportwelt sondern auch aus dem Showbusiness, wie zum Beispiel das in London lebende Model Marinika Smirnova als letzter Spross der Smirnoff Dynastie, freut sich auf den Kampf und möchte das Leben im VIP-Bereich und die Aftershow-Parties genießen und bereichern. Dabei wird sie von einem Produktionsteam (Pro7) begleitet und es soll, so ihr deutscher Manager Frank Leistner, die Einstimmung auf ein neues TV Format a`la Kardashians werden. In England ist die ehemalige Miss Russland schon sehr erfolgreich und bei dem Sender Fox TV mit einer Serie bekannt geworden.

Unser „Energy Eddy“ bereitet sich derzeit in der „Box Halle“ in Marzahn, von unserem Kooperationspartner Eintracht Berlin, unter Anleitung von seinem Coach Hartmut Schröder vor.

Eine Entspannungswoche gibt es für den „Thunderman“, der seine Aufgabe am Samstag in Potsdam konzentriert und bravourös gelöst hat. Er schlug den, in den letzten 4 Jahren, ungeschlagenen Adam Gadajew durch TKO in der 5. Runde! Angekündigt war aber ein Kampf gegen den ebenfalls ungeschlagenen Alexander Peil. Diese Begegnung soll nun als Internationale Meisterschaft im neuen Jahr nachgeholt werden! Artur „Thunder“ Mann freut sich schon darauf und will unbedingt seinen ersten Titel gewinnen! Nun heißt es auch für ihn erstmal „Energy Eddy“ unterstützen und auf nach London!

Unser neues Teammitglied, der Weltmeister Ünsal Arik (nach GBU Version) im Superweltergewicht, sowie das gesamte Wiking-Team steht geschlossen, einmal mehr, hinter dem Kapitän des Wiking German Future Team!

Manager Winfried G. Spiering gibt den Schlachtruf: Die Wikinger werden London erobern!!! Als Ansporn und Motivationsschub für den Weg in das Vereinigte Königreich.

 

Meldung von SES vom 4.11.2016

Robert Stieglitz ist durchgekommen!

Vor seinem Kampf um die Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht gegen den Franzosen Mehdi Amar ging die intensive und harte Vorbereitungsphase mit dem letzten Sparring im Magdeburger SES-Gym heute zu Ende!

„Diesen traditionsreichen EM-Gürtel will ich nach Magdeburg und so wieder nach Deutschland holen!“

Weitere Kämpfe:

Adam Deines, Phillip Nsingi und Domenik von Chrzanowski - drei junge „Musketiere“ aus dem Team Deutschland starten in Magdeburg durch

K-1-Fighter „The Hurricane“ Enriko Kehl aus Erfurt – einer der weltbesten Kämpfer dieser Sportart – wird in der SES-Box-Gala gegen Erkan „The Black Eagle“ Varol antreten

+++Samstag, 12.11.2016 – GETEC Arena, Magdeburg+++

TV-Übertragung: MDR „Sport im Osten – Boxen live“ ab 22.30 Uhr

Er will es noch einmal wissen und jetzt können sich alle Box-Fans darauf freuen! Der zweimalige Weltmeister im Super-Mittelgewicht Robert Stieglitz stellt sich noch einmal einer ganz großen Aufgabe. Als Pflichtherausforderer will er sich den Europameistertitel im Halb-Schwergewicht des französischen Titelverteidigers Mehdi Amar greifen.

Die lange und besonders harte Vorbereitung von Robert Stieglitz auf das EM-Duell im Halb-Schwergewicht am 12. November 2016 in seinem „Wohnzimmer, der Magdeburger GETEC-Arena, wurde heute im Magdeburger SES-Gym mit dem letzten Sparring abgeschlossen.

Der 35-jährige Robert Stieglitz, der sich nun auch die traditionsreiche EM-Krone des Halb-Schwergewichts erringen will, brennt auf seine erneute Chance.

„Ich bin fit, die vielen Sparringsrunden haben aufgezeigt, dass ich bei weitem noch nicht zum „alten Eisen“ gehöre“, mit diesen Worten verließ Robert Stieglitz nach der letzten Sparringrunde den Ring. „Es macht mir weiter richtig Spaß und die Motivation ist hoch. Bis heute habe ich dann unter der Regie von Trainer Dirk Dzemski über 100 Runden mit harten Sparringpartnern im Magdeburger SES-Gym absolviert. Mehr kann man nicht machen, nun bin ich topfit, motiviert bis in die Haarspitzen, das Gewicht ist kein Problem und nichts und niemand kann mich jetzt noch aufhalten. Ich werde den Franzosen Mehdi Amar besiegen und den EM-Gürtel nach Magdeburg und so wieder nach Deutschland holen. Hier gehört er hin!“

Die SES-Box-Gala am 12. November wird vom MDR live ab 22.30 Uhr aus Magdeburg übertragen!

Wenige Eintrittskarten für diese SES-Box-Gala in der GETEC Arena / Magdeburg am 12. November 2016 sind unter und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

Meldung Sauerland vom 4.11.2016

PRESSEMITTEILUNG / TYRON ZEUGE

BOXGALA AM 05.11.2016, MBS ARENA, POTSDAM

WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht: De Carolis vs. Zeuge – live ab 22.20 Uhr in SAT.1

Brähmer als „Richter Gnadenlos“: Trainer droht Zeuge vor WM-Rematch!

Der junge Mann auf der Anklagebank ist 24 Jahre jung, wirkt schüchtern, sein Blick ist gesenkt. Ein ernst blickender Richter (in Robe und mit passender Perücke) fragt ihn nacheinander: „Sind Sie der Tatzeuge, sind sie Kronzeuge, sind sie Unfallzeuge - oder Trauzeuge?“ Der antwortet: „Nein, nein, nein... - Ich bin Tyron Zeuge und ich schwöre, am 5. November werde ich Weltmeister!“

Der Richter ist übrigens sein Trainer, Jürgen Brähmer! Ausgerechnet der Schweriner Profiboxer wieder vor dem Kadi. Außergewöhnlich, denn früher stand Brähmer mal vor Gericht, allerdings auf der anderen Seite... Doch das ist lange her.

Mittlerweile ist Brähmer auch schon mal als Gutachter und Schöffe gefragt. Der zweifache Familienvater, der sich im Februar 2017 seinen WM-Gürtel gegen den Waliser Nathan Cleverly zurückholen will, ist seit Monaten zudem noch Coach. Er trainiert Tyron Zeuge. Ein Megatalent - und wichtiger Leistungsträger für den Sauerland-Boxstall.

Morgen (22:20 Uhr live in SAT.1, in Potsdam) kämpft Zeuge im Rematch gegen den Italiener Giovanni De Carolis um die Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht. Das erste Duell der beiden Kontrahenten endete im Juli Unentschieden. De Carolis behielt dadurch den Titel.

Brähmer: „Der Dreh für unseren Fernsehsender war ein Riesen-Spaß und eine willkommene Abwechslung vom Training. Das Wortspiel mit ‚Zeuge‘ hat sich ein Kumpel ausgedacht.“ Bis zur Entstehung des Videos (läuft am Samstag vor dem Kampf) war es allerdings ein langer Weg. Denn: Die Gerichte in Mecklenburg-Vorpommern lehnten allesamt ab - keine Drehgenehmigung. Brähmer lacht: „Ich habe gehört, die wollten mich nicht unbedingt wiedersehen!“ Das Hamburger Amtsgericht fand die Idee allerdings verdammt lustig. Das Zivilgericht am Sievekingplatz stellte die nötigen Genehmigungen aus - und zwei Gerichtssäle zur Verfügung.

Und was sagt der „Zeuge“? Der WM-Herausforderer: „Jürgen als ‚Richter Gnadenlos‘ - das passt schon, zumindest aufs Training bezogen. Ich muss allerdings schnell die Bilder von meinen Trainern Jürgen und Conny Mittermeier sowie von Fitness-Coach Sebastian Förster, die mit den Perücken einfach zum Schießen aussahen aus meinem Kopf löschen, sonst kann ich mich nicht mehr auf den Kampf konzentrieren.“

Und das sollte Zeuge lieber. Mit De Carolis wartet ein harter Brocken. Nach einem Sieg winken dem 24-Jährigen große Kämpfe und stattliche Börsen als Champion. Jürgen Brähmer: „Spaß beiseite. Wir sind bestens vorbereitet. Tyron weiß worum es geht.“ Und ergänzt: "Falls er nicht siegt, verdonnere ich ihn zu lebenslangen Straftraining. Als Richter kann ich das …!

Meldung Sauerland vom 4.11.2016

PRESSEMITTEILUNG TEAM SAUERLAND

ProSiebenSat.1 und Sauerland Event schließen neuen Exklusiv-Vertrag

Gute Nachricht für alle Boxfans: Die ProSiebenSat.1 Media SE und die Sauerland Event GmbH setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. 7Sports, die Sportbusiness-Unit der ProSiebenSat.1 Group, und der Sauerland-Boxstall verständigten sich auf ein umfassendes Rechte-Paket. Es beinhaltet sowohl Free-TV-Rechte als auch die Exklusiv-Rechte für weitere Plattformen wie  und . Konkret hält 7Sports damit die Rechte für nationale und internationale Kämpfe im Pay-TV, für Pay-per-View-Ausstrahlungen sowie für die legendären Kämpfe von Boxern wie Henry Maske, Axel Schulz oder Graciano „Rocky“ Rocchigiani aus dem Sauerland-Archiv.

„ran Boxen“ bleibt damit die erste Adresse für den deutschen Boxsport und zeigt weiterhin die großen Kämpfe mit Arthur Abraham und Jürgen Brähmer. Auch hoffnungsvolle Nachwuchstalente wie Tyron Zeuge und Vincent Feigenbutz sind auf den Plattformen von ProSiebenSat.1 zu sehen.

Zeljko Karajica, CEO von 7Sports: „Die Fortsetzung unserer erfolgreichen Partnerschaft mit dem Sauerland-Boxstall ist ein Zeichen für den deutschen Boxsport. Wir sind von der Attraktivität dieser Sportart überzeugt. Die Sauerland-Kämpfer werden uns auch in Zukunft mit spannenden und spektakulären Fights auf der großen Box-Bühne begeistern.“

Kalle Sauerland: „Wir sind sehr glücklich, die großartige Zusammenarbeit mit unserem bisherigen Partner fortzuführen. Der Verbindung zwischen ProSiebenSat.1 und Team Sauerland war ein wichtiger Schritt für das Boxen in Deutschland. In den letzten 20 Jahren haben sich nicht mehr so viele Talente entwickelt, wie in jüngster Zeit. Durch die Fortführung der Zusammenarbeit werden wir unseren jungen Boxern weiterhin eine optimale Plattform für ihre Entwicklung bieten können. Der heutige Tag ist nicht nur für uns, sondern auch für das deutsche Boxen ein großer Tag.“

Meldung von Sauerland vom 3.11.2016

PRESSEMITTEILUNG / TYRON ZEUGE

BOXGALA AM 05.11.2016, MBS ARENA, POTSDAM

WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht: De Carolis vs. Zeuge – live ab 22.20 Uhr in SAT.1

Im Video: Zeuge-Interview vor WM am Samstag

Zeuge auf der Zielgeraden vor seinem WM-Kampf in Potsdam. Die harte Vorbereitung ist vorbei, jetzt zählt’s am Samstag (ab 22:20 Uhr live in SAT.1) im Ring für Tyron Zeuge! Der Super-Mittelgewichtler trifft in der MBS Arena erneut auf WBA-Champion Giovanni De Carolis, will nach dem Unentschieden im ersten Duell jetzt endlich die Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht holen.

In einer Kurz-Dokumentation lässt Zeuge im Interview noch einmal alle Erinnerungen an Kampf Nummer eins Revue passieren und blickt voraus auf das Rematch gegen den starken Italiener De Carolis. Unterstützt werden Zeuges Worte von starken Bildern, die einen Blick hinter die Fassade werfen – zeigen, wie sehr sich ein Sportler vor solch einer großen Herausforderungen quälen muss, welche Entbehrungen er auf sich nimmt.

Videographer Alexander Klimowicz, kurz „Klimo“, ist für diesen Kurzfilm verantwortlich. Seiner eigentliche Dokumentation, die in Kürze erscheinen wird, fehlt jetzt nur noch das Tüpfelchen auf dem i: „Ganz klar, Tyron muss sich am Samstag den Titel holen!“

Dann ist sein Projekt „Vom Talent zum Weltmeister“ perfekt!

Meldung von Sauerland vom 2.11.2016

PRESSEMITTEILUNG / TYRON ZEUGE

BOXGALA AM 05.11.2016, MBS ARENA, POTSDAM

WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht: De Carolis vs. Zeuge – live ab 22.20 Uhr in SAT.1

Klare Ansage: Tyron Zeuge muss „Albtraum“ De Carolis besiegen!

De Carolis und Zeuge versprechen eine eindeutige Entscheidung im Rematch! Heute fand im Maritim proArte Hotel die finale Pressekonferenz vor dem mit Spannung erwarteten Rückkampf um die WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht statt (live ab 22.20 Uhr in SAT.1). Sowohl Titelverteidiger Giovanni De Carolis als auch Herausforderer Tyron Zeuge sind davon überzeugt, dass es am Samstag einen eindeutigen Sieger geben wird.

Promoter Kalle Sauerland sieht das ähnlich: „Beide wollen beweisen, dass sie besser als der andere sind. Ich habe zuletzt Tyron leicht vorn gesehen, doch es fehlte ihm das notwendige Quäntchen Glück. Doch darauf wird er sich im Rematch keinesfalls verlassen wollen. Daher wäre meiner Meinung nach ein K.o. die beste Lösung.“ Doch auf die leichte Schulter darf man den Champion aus Italien nicht nehmen. Sauerland: „Giovanni hat eine unfassbare Serie hingelegt - das verdient Respekt. Es braucht immer zwei Boxer für einen Weltklasse-Fight und diese sind Zeuge und De Carolis!“

Der WBA-Weltmeister war bereits heute „im Tunnel“, voll auf den Samstag fokussiert. Dementsprechend kurz viel sein Statement zum erneuten Aufeinandertreffen mit Zeuge aus. De Carolis: „Ich boxe zum fünften Mal in Deutschland und habe mich von Mal zu Mal steigern können – egal ob Fan oder Experte, das kann jeder bestätigen. Sie wissen also, was Zeuge zu erwarten hat: den besten De Carolis aller Zeiten!“

Doch auch Tyron Zeuge will noch einmal eins draufsetzen im Vergleich zum Kampf im Juli. Zeuge: „Ich habe mir jetzt drei Monate lang im Training den Allerwertesten aufgerissen. Ich bin jetzt noch fitter und explosiver. De Carolis hatte schon im ersten Duell große Probleme mit meiner Dynamik.“ Zum Thema unsauberes Boxen seitens seines Kontrahenten hat der Herausforderer auch eine klare Meinung: „Mund abwischen und weitermachen. Von so etwas lasse ich mich nicht aus dem Konzept bringen und ziehe mein Ding durch. In der Ruhe liegt die Kraft.“

Abschließend richtete Kalle Sauerland einen nicht ganz ernstgemeinten Wunsch an den 32-jährigen Titelverteidiger: „Hör bitte auf, uns zu ärgern. Du hast dich über das vergangene Jahr zu einem echten Albtraum entwickelt.“

Die Antwort von De Carolis ließ nicht lange auf sich warten: „Kalle, du hast mir sowieso nichts mehr gegenüberzustellen. Mein Vorschlag: Ich komme nach Deutschland und boxe für Team Sauerland.“ Doch Zeuge winkt ab: „Das Problem De Carolis werde ich am Samstag lösen!“

Schlusswort Sauerland: „Tyron, ich will Dich nicht unter Druck setzen, aber Du musst am Samstag den Titel holen – es geht um die Wurst!“ Zeuge verspricht: „Mach ich, Chef!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei  und sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf zu sehen.

Meldung von Sauerland vom 1.11.2016

PRESSEMITTEILUNG / TYRON ZEUGE

BOXGALA AM 05.11.2016, MBS ARENA, POTSDAM

WBA-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht: De Carolis vs. Zeuge – live ab 22.20 Uhr in SAT.1

Vor Rematch: Unentschieden zwischen Zeuge und De Carolis beim Pressetraining!

Gute Stimmung beim Pressetraining in Potsdam! Vor dem mit Spannung erwarteten WM-Rückkampf im Super-Mittelgewicht zwischen WBA-Champion Giovanni De Carolis und Herausforderer Tyron Zeuge trafen sich heute beide Protagonisten des kommenden Samstags im Stern-Center, um sich dem boxverrückten Publikum vor Ort zu präsentieren. Doch nicht nur Lokalmatador Zeuge, der nur einen Katzensprung entfernt in Berlin wohnt, wurde von den Zuschauern bejubelt, sondern auch der Weltmeister aus Italien!

„Ich freue mich erneut, hier so herzlich von den deutschen Fans aufgenommen zu werden“, erklärte De Carolis, der erst tags zuvor aus Rom eintraf. „Die Leute fragen mich nach Autogrammen und Selfies, drücken mir die Daumen. Das bedeutet mir sehr viel.“ Im Ring zeigte der 32-jährige Titelverteidiger harte Kombinationen, „mit denen ich das Rematch für mich entscheiden werde“, so De Carolis, der sich zu einem K.o.-Versprechen hinreißen ließ: „Ich respektiere Tyron Zeuge als Sportler und meine das nicht despektierlich. Aber für mein Herz und mein Gewissen will ich dieses Mal vorzeitig siegen – dann bleiben auch keine Fragen offen!“

An einen K.o. denkt Zeuge nicht vorrangig. Mit einem Lächeln auf den Lippen absolvierte der Schützling von Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier konzentriert eine leichte Einheit, wollte sich nicht in die Karten schauen lassen. „Giovanni ist ein cleverer Fuchs, dem darf man nicht zu viel anbieten“, sagte der 24-jährige Berliner mit einem Augenzwinkern. „Wir haben im Training da weiter gemacht, wo wir vor dem ersten WM-Kampf im Juli aufgehört haben. Ohne die damalige Verletzung wäre ich jetzt schon Weltmeister.“ Angesprochen auf die Unterstützung des Publikums für De Carolis, meinte Zeuge: „Am Samstag wird das in der MBS Arena anders aussehen. Die Potsdamer sind ein sportbegeistertes Publikum und honorieren die bessere Leistung und die werde ich am Samstag zeigen!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei  und sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf zu sehen.

Meldung von Wiking Boxteam vom 1.11.2016

Gutknecht vs. Groves, am 18. November 2016 in der SSE Arena, Wembley / London

WBA Interkontinentaler Titel im Supermittelgewicht!

Der Sieger wird den Weltmeister fordern!

Nach seiner beeindruckenden Siegesserie, in der er zuletzt Martin Murray beiseite geschoben hat, will Hammerschmied George Groves zeigen, dass er auch gegen den aus Deutschland kommenden und respektierten, zweifachen WM-Herausforderer Eduard Gutknecht siegen kann! Das wird mit Sicherheit ein „mach es oder lass es“ Wettkampf für beide Boxer.

Eduard „Energy Eddy“ Gutknecht will nach seinem Ausflug ins Halbschwergewicht, endlich in seiner angestammten Gewichtsklasse, dem Supermittelgewicht, erneut auf WM Kurs gehen! Für Eduard Gutknecht stellt sich die dritte WM-Herausforderung in Aussicht und er ist voller Energie, um sich dieser Aufgabe zu stellen!

Dieser wichtige Entscheidungs-Kampf wird live und exklusiv im terrestrischen Fernsehen in Großbritannien auf Chanel 5 ausgestrahlt.

Für den beliebten und ehemaligen dreifach WM-Herausforderer George Groves, der einige der größten Kämpfe in der britischen Boxgeschichte abgeliefert hat, ist dieser Kampf ein echter Prüfstein! Nach 3 tollen Siegen ist der 28 Jährige zurück in die WM-Anwartschaft katapultiert worden.

Im Supermittelgewicht, eine derzeit der „heißesten“ Gewichtsklassen, kann sich der Sieger vom 18. November 2016, auf eine Fülle von Angeboten für spannende Kämpfe und potenzielle Titel im Jahr 2017 freuen, während der Verlierer sich ganz neu orientieren muss.

Eduard „Energy Eddy“ Gutknecht vs. Hammerschmied George Groves am 18. November 2016 in der SSE Arena Wembley, London wird ein echtes Highlight für das Boxen.

Stimmen zum Kampf:

George Groves: Ich bin wirklich sehr glücklich diesen Kampf zu verkünden und sehr aufgeregt die „Schlagzeile“ von Channel 5 zu sein. Ich habe Glück gehabt in meiner bisherigen Boxer Laufbahn fast alles erlebt zu haben, was dieser Sport zu bieten hat, aber live in dem terrestrischen Fernsehen, stand noch ganz oben auf meiner Liste. Das Arbeiten mit Shane und dem McGuigan Team war fantastisch und hat mir den Unterschied gezeigt, was das trainieren mit einem Gewinner Team ausmachen kann. Ich glaube das meine Performance dieses Jahr, im speziellen der Sieg über Martin Murray, jedem gezeigt hat, dass ich eine ernsthafte Gewalt in der Supermittelgewichtsszene bin. Ich brauche eigentlich nicht zu betonen, dass ich entschlossen bin wieder herauszufordern und diesmal wird es mir gelingen der Weltmeister zu werden.

Eduard Gutknecht: Ich werde am 18. November mit meinem Wiking Boxteam nach London kommen um es zu erobern! Ich bin mit Energie aufgeladen und werde den Sieger George Groves zum Verlierer machen. Ich kann mich voll auf den Kampf konzentrieren und brauche mir keine Pfunde anfuttern. Supermittelgewicht ist meine Gewichtsklasse und ich werde zeigen wer der Beste ist. Die Fans werden einen Kampf sehen und wenn es sein muss, gehe ich durch die Hölle um die Leute dann auf meiner Seite zu wissen.

Shane Mc Guigan: Diesen Kampf muss George gewinnen. Wir haben dieses Jahr extrem hart gearbeitet und der 18. November ist die Chance für George, den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Weltmeistermeisterschaft zu gehen. Eduard Gutknecht ist ein bewährter Operator, bei dem wir es uns nicht leisten können, ihn auf die leichte Schulter zu nehmen. Eddy hat eine hohe Schlagleistung und ist extrem langlebig, demnach haben wir uns auf 12 harte Runden vorbereitet. George hat sich mit jedem Camp verbessert und ich glaube, dass er in naher Zukunft ein gekrönter Weltmeister sein wird, aber an erster Stelle, muss er das gut durchführen gegen Eduard Gutknecht am 18. November.

Barry McGuigan: Das wird ein gespaltener Kampf und ich bin sehr erfreut, dass es live und exklusiv auf Channel 5 sein wird. Stile machen die Kämpfe aus und dieser Kampf hat alle Zutaten, die ein fantastischer Wettkampf braucht. Wenn George seine Kraft und Fähigkeit auf Gutknechts unnachgiebige Arbeitsrate und seinem Granit-Kinn treffen, dann werden die Fans nicht enttäuscht sein am 18. November in der Wembley Arena.

 

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