Oktober 2012

Meldung von Sauerland vom 30. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Marco Huck vs. Firat Arslan – am 3. November ab 23.35 Uhr live in der ARD

Ostwestfalen im Sportfieber! Daumen drücken für Arminia und Huck

Das hat es lange nicht gegeben! Die sportbegeisterten Menschen in Ostwestfalen dürfen sich gleich auf zwei Top-Highlights innerhalb von nur vier Tagen freuen. Zunächst will Drittligist Arminia Bielefeld am Mittwoch in der heimischen Schüco-Arena mit einer Sensation gegen den Bundesligisten Bayer Leverkusen in die dritte Hauptrunde des DFB-Pokals einziehen, dann steigt am Samstag (ab 23.35 Uhr live in der ARD) WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen zu seiner zehnten Titelverteidigung gegen Ex-WBA-Champion Firat Arslan (32-5-2 21 K.o.´s) in den Ring.

Deshalb lag es auch auf der Hand, dass Huck sein öffentliches Training vor der Box-Nacht am Dienstagnachmittag im Business Club von Arminia Bielefeld absolvierte. Der in Ostwestfalen aufgewachsene Champion drückt natürlich am Mittwoch den Kickern der Heimmannschaft die Daumen. Sein Tipp: „Ich hoffe, das Publikum peitscht die Arminia nach vorn. Und wenn das nicht klappt, komme ich und helfe“, flachste der 27-jährige Schützling von Erfolgcoach Ulli Wegner, der sich das Spiel vor Ort im Stadion anschauen wird. Auf die Unterstützung der Fans hofft der Cruisergewichts-Weltmeister auch bei seinem eigenen Kampf am Samstag. Dass er für seine Titelverteidigung bestens gerüstet ist, stellte er beim Pratzentraining mit Erfolgscoach Ulli Wegner mit harten, explosiven Händen schon mal eindrucksvoll unter Beweis. Wegner: „Marco hat sich enorm entwickelt. Ich bin mir sicher, am Samstag wird er den Ring als Sieger verlassen.“

Der Mann, der das verhindern will, ist Firat Arslan. Der frühere WBA-Weltmeister befindet sich nach eigenen Aussagen trotz seiner 42 Jahre in der Form seines Lebens. Davon zeigte er allerdings beim öffentlichen Training noch nicht so viel, denn er wollte sich nicht unnötig in die Karten schauen lassen. „Ich werde das am Samstag im Ring des Gerry Weber Stadions zeigen“, versprach er und kündigte an: „Ich bin hergekommen, um wieder Weltmeister zu werden.“ Auch sein Trainer Dieter Wittmann ist diesbezüglich zuversichtlich. „Firat ist um 30 Prozent besser als er jemals zuvor war!“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de ) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com.

Meldung von SES vom 30. Oktober 2012

„Schwere Jungs“ im Maritim Magdeburg!
Robin Krasniqi auf WM-Kurs!
+ Schwergewicht: Francesco Pianeta, Markus Tomala +
+ Halbschwergewicht: Dominic Bösel, Toni Thes +
+ + + Magdeburg, 16. November 2012, Maritim Hotel + + +
+ + + Das Vierte überträgt live ab 20:15 Uhr + + +

Die „Schweren Jungs“ kehren am Freitag, dem 16. November 2012 ins Magdeburger Maritim Hotel zurück. Bereits im Januar stand ein sportlicher SES-Event unter diesem Motto. Damals absolvierte Robin Krasniqi (38-2-0 (14)) den Hauptkampf und er zelebrierte mit einem K.o.-Sieg wenige Sekunden vor Schluss der letzten Runde, dass er einen Fight im letzter Augenblick für sich entscheiden kann. Im August legte der Halbschwergewichtler noch einmal einen Faszinationssieg mit dem rechten Aufwärtshaken gegen den bis dahin ungeschlagenen Serdar Sahin hin. Kurz darauf wurde er von der WBO zur Nummer 1 in der Weltrangliste erklärt und seit dem WBO-Kongress in Hollywood in der vergangenen Woche ist Robin Krasniqi nun der Pflichtherausforderer von Weltmeister Nathan Cleverly. Der 25-Jährige Halbschwergewichtler ist also auf WM-Kurs. Mit seinem Auftritt am 16. November und einer erfolgreichen Titelverteidigung der WBO-Internationalen-Meisterschaft will er dann ausziehen, den WM-Thron zu besteigen. Im Maritim Hotel muss er allerdings noch den Amerikaner Max Heyman (25-11-4 (14)) als Verlierer wieder nach Hause schicken. Heyman kann ebenso auf 40 Profieinsätze wie Krasniqi verweisen und hat mit 14 vorzeitigen Siegen eine gleichwertige K.o.-Statistik aufzuweisen. „Meine Fahrkarte für die WM ist bereits gelöst und von dieser Fahrt lasse ich mich nun nicht mehr abbringen. Im Maritim Hotel gebe ich meine Abschlussvorstellung als Nicht-Champion“, sagte Robin Krasniqi.
Zu den „Schweren Jungs“ gehören nicht nur die Halbschwergewichtler sondern auch die Fighter der Königsklasse. Im Maritim wird wie zuvor im Januar auch Francesco Pianeta (27-0-1 (14)) wieder mit von der Partie sein. Nachdem der 28-Jährige in Frankfurt (Oder) Boxlegende Oliver McCall in die Schranken gewiesen hatte und zuletzt in Mühlheim Francois Botha besiegte, marschiert kontinuierlich weiter in den Ranglisten nach vorn. Diesmal trifft er auf einen südamerikanischen Fighter. Nelson Dario Dominguez (14-1-1 (7)) wird Francesco Pianeta über 10 Runden herausfordern.
Als zweiter Schwergewichtler präsentiert sich der Düsseldorfer Markus Tomala (8-2-0 (3)), der einst bei Universum Box-Promotion seine Karriere gestartet und Sebastian Köber besiegt hatte. Am 7. September boxte er beim SES-Event in Mühlheim und gab nach zwei Jahren Boxpause ein erfolgreiches Comeback. Markus Tomala möchte gern weiter unter der Flagge von SES segeln und will seinen Kontrahenten, den Ungarn Istvan Ruzsinszky (5-3-1- (0)), schnell wieder nach Hause schicken.
Die SES-Halbschwergewichts-Hoffnung Dominic Bösel (8-0-0 (2)) aus Freyburg (Unstrut) war ebenso im Januar Mitstreiter des ersten „Schwer-Jungs-Events“. Diesmal wird er erstmals einen auf 8 Runden angesetzten Fight absolvieren und damit eine weitere Herausforderung als Profi annehmen. Er trifft im Maritim Hotel auf den erfahrenen Ungarn Zoltan Kiss Jr. (24-10-3 (0)). Als ganz neues Gesicht wird sich Moritz Stahl als SES-Neuzugang in Magdeburg zeigen. Bei seinem Debüt als Profi am letzten Samstag (27.10.2012) schickte er seinen Gegner bereits in der ersten Runde in den Ringstaub. Auch Dennis Ronert (12-0-0 (10)), der im Januar einen tollen Fight im Cruisergewicht zeigte, wird am 16. November in Magdeburg wieder dabei sein.
O-Töne von der Pressekonferenz:
Robin Krasniqi: „Ich freue mich wahnsinnig auf den nächsten Kampf. Für mich ist jetzt jeder Fight wie ein WM-Kampf. So gehe ich an die Aufgabe am 16. November gegen Max Heyman.“
Francesco Pianeta: „Ich will Champion werden. Deshalb klotze ich im Training richtig ran. Der nächste Kampf bringt mich der Weltspitze ein Stück näher.“
Dominic Bösel: „Der erste Acht-Runden-Kampf ist eine echte Aufgabe. Ich will sie mit Bravour meistern, damit ich weiter nach vorn schauen kann.“
Ulf Steinforth: „Robins Kampf im Januar ist bei der WBO zum Kampf des Jahres erklärt worden. Das macht mich unheimlich stolz. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir von ihm noch mehr solche Fights sehen werden.“
Die Kämpfe aus dem Maritim Hotel Magdeburg wird Das Vierte ab20.15 Uhr live übertragen.
Karten für die Fights der „Schweren Jungs“ gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.eventim.de und unter der SES-Ticket-Hotline 0391-7346430

Meldung von Fight4Peace vom 29. Oktobr 2012

Wiegen in Kabul: Rahimi und Mbelwa im Limit

Hamburg / Kabul, 29. Oktober 2012 – Morgen (Dienstag, 30. Oktober) ist es endlich soweit: Lokal-Matador Hamid Rahimi und Said Mbelwa aus Tansania steigen in Kabul zum "Fight 4 Peace" in den Ring, der ersten Profi-Box-Veranstaltung in Afghanistan überhaupt. Die World Boxing Organisation hat den Kampf offiziell als WBO Intercontinental "Peace" Championship sanktioniert. Der Sieger wird in die Top 15 der WBO-Weltrangliste einziehen. Beim heutigen offiziellen Wiegen brachten beide Kontrahenten das erforderliche Limit.

Bei Rahimi, für den mit dem "Fight 4 Peace" der lebenslange Traum wahr wird, in seiner Heimatstadt Kabul in den Ring zu steigen, zeigte die Waage 72,4 kg. Sein Gegner Said Mbelwa war am Wochenende zwar mit leichtem Übergewicht in Afghanistan angekommen, brachte heute aber das offizielle Kampfgewicht von 72,5 kg.

Der Afrikaner, der bislang 19 seiner 31 Profi-Kämpfe gewinnen konnte und im Dezember 2011 gegen den starken Agron Dzila um die Junioren-Weltmeisterschaft der WBO im Cruisergewicht gekämpft hatte, erneuerte heute nochmals seine "Drohung", Rahimi frühzeitig besiegen zu wollen: "Ich habe es schon einmal gesagt, und ich sage es wieder: Der "Fight 4 Peace" sendet eine wichtige Botschaft, und ich habe großen Respekt vor Hamid Rahimi und seinem Team, dass sie diese tolle Veranstaltung auf die Beine stellen. Aber sobald die Glocke ertönt, zählt das nicht mehr. Sie haben sich den falschen Mann hergeholt. Ich werde Rahimi ausknocken."

Der Lokal-Matador ließ sich von den vollmundigen Ankündigungen seines Gegners nicht aus der Ruhe bringen. "Was wir hier geschafft und bewegt haben, ist einmalig", so Rahimi. "Es ist so viele positive Energie in Kabul und ganz Afghanistan zu spüren, dass ich gar nicht verlieren kann. Ich werde den Sieg für mein Volk und mein Land holen. Aber wichtiger noch ist, dass die Botschaft des "Fight 4 Peace" in der ganzen Welt ankommt: Afghanistan ist nicht gleichbedeutend mit Krieg und Terrorismus. Wenn wir gemeinsam aufstehen und etwas auf die Beine stellen wollen, dann können wir das auch schaffen und eine Botschaft des Friedens, der Freiheit und der Hoffnung senden."

Meldung von Sauerland vom 28. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Marco Huck vs. Firat Arslan – am 3. November ab 23.35 Uhr live in der ARD

Huck trifft am Montag in Halle/Westfalen ein!

In sechs Tagen geht es im Ring des Gerry Weber Stadions in Halle/Westfalen zur Sache. Dann bekommt der amtierende WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco „Käpt´n“ Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) den früheren WBA-Titelträger Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) vor die Fäuste. Nachdem sich Huck zunächst in Berlin und auf Mallorca auf den WM-Fight vorbereitet hatte, absolvierte er zum Abschluss ein Trainingslager in Neuruppin. Hier stand am Freitag das letzte Sparring für den Kampf am 3. November auf dem Programm.

„Es ist alles super gelaufen – das kann man wirklich über die komplette Vorbereitung sagen“, verrät der 27-jährige Huck. „Ich bin gesund und habe alles ohne Verletzungen überstanden. Ich bin für den Kampf im Gerry Weber Stadion gewappnet. Ich freue mich darauf, in den Ring zu steigen.“

Auch Erfolgscoach Ulli Wegner ist voll des Lobes. „Um noch bessere Bedingungen zu schaffen, hat das Seehotel Fontane sogar extra einen Trainingsring erworben. Beim Aufbau halfen die Boxsportfreunde des PSV Wismar, so dass wir hervorragende Trainingsmöglichkeiten vorfanden. Und auch das, was Marco in Neuruppin im Training gezeigt hat, lässt auf einen tollen Kampf im Gerry Weber Stadion hoffen. In den nächsten Tagen steht die aktive Erholung im Vordergrund“, so der 70-Jährige.

Am Montagnachmittag wird Huck mit seinem Coach in Halle/Westfalen eintreffen. Am Dienstag will der WBO-Weltmeister dann ab 14.00 Uhr beim Show-Training im Business Club von Arminia Bielefeld einen Einblick in seine aktuelle Form gewähren. Mit von der Partie ist dann auch der Herausforderer Firat Arslan, der bereits heute nach Ostwestfalen reiste.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de ) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com .

Meldung von Sauerland vom 27. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / DUSTIN DIRKS

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – am 3. November ab 23.35 Uhr in der ARD

Dirks-Gegner Conceicao: „Ich gehe davon aus, dass es nicht über die Runden gehen wird!“

Am 3. November stehen sich der amtierende WBO-Weltmeister im Cruisergewicht Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) und sein Herausforderer Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) gegenüber. Doch im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen dürfen sich die Boxfans auf einen weiteren Titelkampf freuen. Dabei tritt die deutsche Halbschwergewichts-Hoffnung Dustin Dirks (25-0, 19 K.o.´s) in Aktion. Doch zwischen dem 23-Jährigen und der WBA-Interconinental Meisterschaft steht Cleiton Conceicao (18-4-2, 14 K.o.´s). Der Brasilianer reist in seiner Profilaufbahn zum ersten Mal nach Europa - aber nicht, um eine Niederlage zu kassieren. Kurz vor dem Fight stellte er sich zum Gespräch. Dabei präsentierte er sich siegessicher.

Herr Conceicao, Ihr Kampf gegen Dustin Dirks rückt näher und Sie werden in ein paar Tagen nach Halle/Westfalen reisen. Dies wird Ihr erster Trip nach Europa. Freuen Sie sich auf diese neue Herausforderung?

Cleiton Conceicao: Selbstverständlich tue ich das. Ich habe als Profi zwar schon in den USA und Mexiko gekämpft, aber in Deutschland war ich noch nie. Es geht am 3. November um den WBA-Intercontinental Titel und die Möglichkeit, bei einem Sieg einen Schritt in Richtung WM-Kampf zu machen. Diese Chance will ich natürlich nutzen.

Wann und wie sind Sie zum Boxen gekommen? Waren Sie ein erfolgreicher Amateur?

Cleiton Conceicao: Ich war elf Jahre alt, als ich mit dem Boxen angefangen habe. Ich hatte schon in einem sehr frühen Alter Spaß an dem Sport. Meine Karriere als Amateur war sehr erfolgreich. Unter anderem haben ich gegen Fulgencio Zuniga gewonnen, der als Profi schon mit so großen Namen wie Lucian Bute, Tavoris Cloud und Kelly Pavlik im Ring stand. Im Jahr 2000 ging ich bei den Olympischen Spielen in Sydney für Brasilien an den Start.

Wer bereitet Sie für Ihre Kämpfe vor?

Cleiton Conceicao: Mein Coach heißt Antonio Tarvel. Er investiert sehr viel Zeit in unser Training und arbeitet hart daran, mich noch besser zu machen. Im Gym trainiere ich dann auch noch mit Anderson Cleyton und Hamilton Ventura, die mich sehr unterstützen.

Wie würden Sie Ihren eigenen Boxstil beschreiben?

Cleiton Conceicao: Ich bin ein sehr guter Techniker, der seine Gegner gerne ausboxt. Ich arbeite und bewege mich viel und agiere aus der Distanz heraus.

Ihr Gegner Dustin Dirks ist zwölf Jahre jünger als Sie. Könnte das für ihn ein Vorteil sein?

Cleiton Conceicao: Ich sehe seine Jugend nicht als Vorteil. Denn ich bin routinierter und reifer. Es ist jetzt sowieso an der Zeit, dass er die Erfahrung einer Niederlage macht.

Haben Sie sich bereits einen Eindruck von Dustin Dirks machen können? Was für Stärken und Schwächen haben Sie erkannt?

Cleiton Conceicao: Ich weiß, dass er bisher ungeschlagen ist. Und natürlich habe ich ihn mir genau angeguckt. Zum einen ist er ein sehr harter Puncher, das zeigt allein schon die K.o.-Quote von 19 vorzeitigen Siegen aus 25 Kämpfen. Außerdem hat er den Vorteil, dass wir in seinem Heimatland kämpfen und er somit die Zuschauer hinter sich hat. Doch ich habe schon oft in fremden Ländern geboxt und für Überraschungen gesorgt. Ich kann ihn schlagen, da bin ich mir sicher.

Sie sind genauso wie Dirks für die Power in Ihren Fäusten bekannt. Wie hoch schätzen Sie die Möglichkeit eines vorzeitigen Kampfendes ein?

Cleiton Conceicao: Ich gehe stark davon aus, dass es gegen Dirks nicht über die volle Rundenzahl gehen wird. Meiner Meinung nach wird es in der zweiten Hälfte des Kampfes zu einem K.o. kommen. Ich werde großen Druck auf den Jungen ausüben und mein Ding durchziehen.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie mal nicht im Ring stehen und Ihrem Beruf nachgehen?

Cleiton Conceicao: Als Brasilianer liebe ich natürlich den Fußball. Das ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Wenn ich Zeit finde, gehe ich auch sehr gerne Fischen. Dabei kann man gut abschalten und sich entspannen.

Zum Schluss natürlich die Frage, wie der Kampf ausgehen wird: Wer wird neuer WBA-Intercontinental Champion - Sie oder Dustin Dirks?

Cleiton Conceicao: Ich werde den Kampf klar gewinnen. Ich stelle mir schon jetzt vor, wie ich meine Arme in die Höhe strecke und mir der Gürtel umgelegt wird. Den Sieg werde ich meiner bezaubernden Frau Karina widmen.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de ) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com

Meldung von SES vom 27. Oktober 2012

Münchner Robin Krasniqi ist Pflichtherausforderer von WBO-Weltmeister Nathan Cleverly
+ + + Nächste WM-Chance für Magdeburger Box-Team + + +

SES-Halbschwergewichtler und WBO-International-Champion, Robin Krasniqi (38-2-0 (14)), wurde von der WBO jetzt zum Pflichtherausforderer des WBO-Weltmeisters Nathan Cleverly (24-0-0 (11)) erklärt. Jetzt kann der SES-Profi endlich richtig durchstarten. Im Frühjahr sollte der in Magdeburg trainierende Münchner schon einmal gegen den Weltmeister aus England antreten. Cleverly sagte den Fight jedoch kurz zuvor wegen einer Erkrankung ab. „Jetzt kann mir Nathan Cleverly nicht mehr aus dem Weg gehen“, so Robin Krasniqi nach Verkündung der WBO-Entscheidung. Bereits nach seinem letzten Sieg, am 25. August in Berlin, rückte der Schützling von Coach Dirk Dzemski an die erste Position des WBO-Rankings.

Meldung von Fight 4 Peace vom 27. Oktober 2012

„Fight 4 Peace“

Rahimi-Gegner Mbelwa in Kabul angekommen

Hamburg / Kabul, 27. Oktober 2012 – Der Countdowan läuft - noch drei Tage bis zum "Fight 4 Peace", der ersten Profi-Box-Veranstaltung in Afghanistan. Nachdem Mittelgewichtler Hamid Rahimi mit seinem Team schon vergangene Woche begeistert in Kabul empfangen worden war, ist nun auch Rahimis Gegner Said Mbelwa aus Tansania in der afghanischen Hauptstadt angekommen.

Die Spannung in Kabul vor dem WBO Intercontinental "Peace" Titelkampf zwischen Rahimi und Mbelwa ist fast schon mit Händen zu greifen. Der Afrikaner und sein Team wurden direkt nach der Ankunft am Flughafen von Journalisten belagert. Ganz Afghanistan fiebert dem "Fight 4 Peace" entgegen, der am kommenden Dienstag (30. Oktober) stattfinden wird.

"Ich bin sehr gut vorbereitet und habe den weiten Weg von Tansania nach Afghanistan mit Sicherheit nicht gemacht, um zu verlieren", gab sich Mbelwa kämpferisch. "Ich danke Hamid Rahimi und seinem Team für die Einladung und für die Chance, den WBO Intercontinental Titel zu gewinnen. Ich weiß, wie wichtig dieser Kampf für Rahimi und ganz Afghanistan ist. Man merkt sofort, dass das kein ganz normaler Boxkampf, sondern ein besonderes Event ist. Das heißt aber auch, dass Rahimi unter enormem Druck steht. Ich habe dagegen nichts zu verlieren. Und ich werde meine Chance nutzen und den Gürtel mit nach Tansania nehmen."

Meldung von Sauerland vom 26. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Marco Huck vs. Firat Arslan – am 3. November ab 23.35 Uhr live in der ARD

Marco Huck: „Für das Publikum ist der Kampf ein Knaller!“

WBO-Weltmeister Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) freut sich auf seinen Auftritt in Halle/Westfalen. Denn sein Kampf gegen den ehemaligen WBA-Cruisergewichts-Champion Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) verspricht aus vielerlei Hinsicht ein echtes Highlight zu werden. Der 27-jährige Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner befindet sich vor seiner zehnten Titelverteidigung nach Trainingsaufenthalten auf Mallorca und in Neuruppin in einer Top-Verfassung. Und auch im Team des Herausforderers – da sind sich die Experten einig – hat man alles getan, um an frühere Erfolge anknüpfen zu können. Wie sich Huck vor dem Kampf am 3. November im Gerry Weber Stadion gegen Arslan fühlt, sagt er im Interview.

Herr Huck, Ihr letzter Kampf fand im Mai dieses Jahres statt. Nach dem Fight wurde angekündigt, dass Sie erst einmal eine längere Pause einlegen werden. Das haben Sie auch getan. War das die richtige Entscheidung?

Marco Huck: Auf jeden Fall. Ich hatte ja zuvor kaum Zeit zum Verschnaufen und das sah man auch teilweise im Kampf am 5. Mai in Erfurt. Nun ist mein Tank aber wieder aufgefüllt und ich kann es kaum erwarten, meine Fäuste im Ring sprechen zu lassen. Der Kampf gegen Afolabi im Mai war nicht leicht für mich. Das lag aus meiner Sicht daran, dass ich nur kurz zuvor um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht geboxt hatte. Und das war ein harter Kampf. Im Endeffekt habe ich mich aber durchgebissen und den Cruisergewichts-Titel gegen Afolabi verteidigt. Nun liegt meine Konzentration auf meiner zehnten Titelverteidigung als WBO-Weltmeister.

Ihr Gegner heißt am 3. November Firat Arslan. Der war schon WBA-Weltmeister. Für wie gefährlich halten Sie ihn?

Marco Huck: Vorweg muss ich erst einmal sagen, dass ich Firat sehr schätze. Er hat erst sehr spät mit dem Boxen angefangen und hat sich durchgekämpft. Davor habe ich großen Respekt. Darüber hinaus ist er sympathisch. Das ist für mich eigentlich eine neue Situation. Denn es gab schon viele Gegner, die ich nicht mochte. Aber gegen einen Herausforderer anzutreten, den man für das, was er geschafft hat und wie er sich gibt, sehr respektiert, das ist schon eine andere Sache. Ich unterschätze Firat keineswegs. Ich weiß, er ist ein gefährlicher Gegner, und zwar für jeden Cruisergewichtler. Ich glaube, dass er aktuell gegen jeden anderen Weltmeister in dieser Gewichtsklasse gewinnen würde - aber nicht gegen mich! Dafür werde ich im Gerry Weber Stadion sorgen. Es ist kein Wunder, dass ihm außer mir kein anderer Champion die Möglichkeit gibt, um den WM-Titel zu boxen.

Auf was haben Sie bei Ihrer Vorbereitung für den Kampf gegen Arslan besonderen Wert gelegt?

Marco Huck: Inhaltlich hat sich im Training kaum etwas verändert. Doch die Intensität war höher. Dadurch war meine Konzentration gefordert. Denn wenn man sich auspowert, lässt die mit der Zeit langsam nach. Ich habe das aber ganz gut gemeistert. Das erfordert aber auch eine gewisse Selbstdisziplin.

Ein Unterschied ist auch, dass sich Ihr Trainier Ulli Wegner fast ausschließlich auf Sie fokussiert hat. Denn von Ihren Teamgefährten war – bis auf Robert Helenius in Neuruppin – keiner der anderen Boxer aus dem Sauerland-Team im Trainingslager auf Mallorca und im Brandenburgischen dabei. Wie gefiel Ihnen das?

Marco Huck: Das ist schon ein gutes Gefühl und zeigt auch die Wertschätzung meines Trainers für mich. Wenn es nach mir geht, könnte das immer so sein. Denn so kann man natürlich besonders konzentriert und intensiv arbeiten. Doch meine Teamkollegen müssen natürlich auch die Möglichkeit haben, so erfolgreich zu werden, wie ich es momentan bin. Und dazu brauchen Sie einen Top-Coach, wie es Herr Wegner ist. Er hat mich mit seiner Art sogar dazu angestachelt, auch dann zu trainieren, wenn die Lichter im Gym schon ausgegangen waren.

Sind Sie deshalb vielleicht sogar besser als jemals zuvor?

Marco Huck: Das kann ich jetzt noch nicht sagen. Das wird sich am 3. November zeigen. Ich bin mir aber sicher, einen klaren Sieg davonzutragen. Ich muss aber bestätigen, was ich im Training gelernt und gezeigt habe. Deshalb freue ich mich auf den Kampf gegen Firat Arslan. Dort können die Zuschauer dann sehen, ob ich mich sportlich weiterentwickelt habe.

Im Ring dürfen die Box-Fans also eine Menge von Ihnen erwarten. Wie sieht es mit Ihrer Persönlichkeit aus, hat sich die in den letzten Jahren auch entwickelt?

Marco Huck: Das müssen eigentlich andere Menschen beurteilen – und zwar die, die ständig mit mir zu tun haben. Ich denke, man wächst mit seinen Aufgaben und Herausforderungen - nicht nur im Sport, sondern auch im privaten Bereich. Ich selbst glaube aber auch, dass ich von vielen Menschen anders eingeschätzt werde, als ich wirklich bin. Ich habe das Image des Haudraufs, der sein Herz auf der Zunge trägt. Doch ich habe natürlich auch andere Seiten.

Wie geht der Kampf gegen Firat Arslan aus?

Marco Huck: Ich glaube, für das Publikum ist der Kampf ein Knaller. Firat Arslan wurde vielleicht schon von einigen abgeschrieben, aber nicht von mir. Wenn man sieht, wie er das Duell gegen mich angeht, kann man davon ausgehen, dass er ein harter Brocken wird. Den muss ich aus dem Weg räumen. Denn nur wenn ich gewinne, wird mich der Weltverband WBO zum Super-Champion ernennen.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com.

Meldung von Sauerland vom 25. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Marco Huck vs. Firat Arslan – am 3. November ab 23.35 Uhr live in der ARD

Firat Arslan: „Wir haben versucht, neue Wege zu gehen!“

Am 3. November darf sich das Publikum im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen auf einen WM-Kampf freuen, der es in sich hat. Dabei will WBO-Weltmeister Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) seinen Gürtel zum zehnten Mal erfolgreich verteidigen. Sollte das gelingen, wird er von der World Boxing Organization zum Super-Champion ernannt. Für seinen Herausforderer Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) könnte es hingegen die Rückkehr auf die große Box-Bühne werden. Er war bereits WBA-Weltmeister im Cruisergewicht. Welche Chancen er sich gegen Huck ausrechnet, darüber spricht er in diesem Interview.

Herr Arslan, wie haben Sie sich auf den Kampf gegen Marco Huck vorbereitet?

Firat Arslan: Ich habe mehr Sparringseinheiten absolviert, als jemals zuvor. Ich hatte zehn verschiedene Sparringspartner, sonst waren es immer drei oder vier. Früher lag ich immer bei etwa 80 Sparringsrunden, für diesen Kampf habe ich bisher knappe 160 absolviert. Das haben wir gemacht, um im Kampf flexibel zu sein. Eine Sache ist sicher, keiner kann Marco Huck kopieren. Schließlich ist er Weltmeister. Aber wir hatten hier viele junge Leute mit Biss. Die wollten zeigen, was sie können. Und ich kann nur sagen, dass meine Sparringspartner wirklich einen großartigen Job gemacht haben.

Gab es noch andere Dinge, die Sie verändert haben?

Firat Arslan: Wir haben versucht, für den wichtigsten Kampf meiner Laufbahn neue Wege zu gehen. Wir haben einen speziellen Sandsack gehabt, mit dem man sehr präzise arbeiten kann. Außerdem habe ich mit einem speziellen Trainingsgerät gearbeitet, um die Lungenmuskulatur zu stärken. Ich weiß, dass mich vielleicht einige Kritiker schon abgeschrieben haben. Aber am 3. November möchte ich die eines Besseren belehren.

Welche Kritiker meinen Sie?

Firat Arslan: Ich bin ehrlich. Ich bin 42 Jahre alt geworden. Und einige Leute glauben, ich hätte den Kampf nur wegen des Geldes angenommen. Das stimmt aber nicht. Ich habe nicht versucht, eine besonders hohe Börse rauszuschlagen oder diesbezüglich zu pokern. Für mich geht es allein um den sportlichen Erfolg. Ich glaube daran, dass ich wieder Weltmeister werde. Ich weiß, dass ich aus sportlicher Sicht voll auf der Höhe bin. Deshalb habe ich diesen Kampf gewollt. Ich will gegen die Besten boxen und Marco Huck ist seit über drei Jahren Weltmeister. Ich freue mich auf diesen Kampf.

Hätten Sie nicht andere Optionen gehabt?

Firat Arslan: Natürlich! Aber mein Ziel war es, wieder um die Weltmeisterschaft zu kämpfen. Die anderen Möglichkeiten bringen mir sportlich gesehen erst einmal nichts. Marco hat einen großen Namen, deshalb hat der Kampf für mich einen Sinn. Ich habe Respekt vor ihm – vor allem, weil er sich stellt. Die anderen Weltmeister wollten nicht gegen mich antreten.

Wie sieht denn Ihre Strategie für den Kampf am 3. November aus?

Firat Arslan: Marco Huck gehört zu den schlagstärksten Cruisergewichtlern, die es gibt. Dazu ist er 15 Jahre jünger als ich. Doch ich boxe auf Sieg. Ich verspreche, alles zu geben. Ich bin willensstark. Mein Vorteil ist: Ich habe ein Team mit Herzblut, das sich um nur einen Sportler kümmert. Bei den großen Boxställen hat man oft einen Trainer, der sich um ganz viele Sportler kümmert. Und ich glaube nicht, dass woanders professioneller gearbeitet wird als bei uns. Ich will gewinnen. Alles andere wird man im Ring sehen.

Manchmal verspüren Boxer ja eine große Abneigung ihren Gegnern gegenüber. Marco Huck und Sie scheinen sich gegenseitig zu schätzen…

Firat Arslan: Ja, das stimmt. Vielleicht kommt das manchmal anders rüber, aber Marco ist sehr nett. Aber so ist das eben im Sport. Wenn solche Kämpfe kommen, muss man sie auch machen. Für mich gibt es wirklich nur einen Boxer, gegen den ich nicht antreten würde: Luan Krasniqi. Das liegt daran, weil wir wirklich richtig gute Freunde sind.

Was für eine Art Kampf erwarten Sie im Gerry Weber Stadion?

Firat Arslan: Ich bin davon überzeugt, dass es ein guter Kampf wird. Marco ist ein wenig unorthodox, aber das ist nicht neu für mich. Ich bin auf alles eingestellt, egal was er im Ring macht. Dazu habe ich die richtigen Mittel. Ich ziehe meinen Kampfstil durch. Es wird hart, aber fair. Das erwarte ich auch von Marco. Denn der gegenseitige Respekt von beiden Seiten ist da.

Für Marco Huck ist es quasi ein Heimspiel. Wie gehen Sie damit um?

Firat Arslan: Es ist logisch, dass die Zuschauer überwiegend für ihn sein werden. Aber wir können ja nicht erwarten, dass er Weltmeister ist und freiwillig zu uns kommt. Aber wir sind auf diese Situation vorbereitet, so dass es mich nicht stört. Ich bin so lange im Geschäft und kann sagen, dass nachher nur Marco, ich und der Ringrichter im Seilgeviert stehen werden. Da entscheiden die Fäuste, nicht die Zuschauer!

Wenn Sie gegen Huck verlieren sollten, würden Sie Ihre Karriere dann beenden?

Firat Arslan: Ich befasse mich nicht mit einer Niederlage. Insofern könnte ich eine solche Frage erst nach dem Kampf beantworten.

Und im Falle eines Sieges? Würden Sie dann aufhören?

Firat Arslan: Ich glaube an meinen Sieg. Ich fühle mich topfit. Und so lange ich noch diese Form habe, denke ich eigentlich nicht ans Aufhören. Ich könnte als Weltmeister noch ein paar Titelverteidigungen machen und die Karriere dann als amtierender Champion beenden. Aber das entscheidet sich alles am 3. November.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com.

Meldung von SES vom 25. Oktober 2012

Zwei bedeutende WBO-Ehrungen für SES!
+ + + Krasniqi-Fight im Januar war Kampf des Jahres + + +
+ + + Nächster Kampf von Robin Krasniqi am 16. November 2012 im Magdeburger Maritim + + +
Der Boxweltverband „Word Boxing Organization“ (WBO) verlieh während seiner heutigen Jahrestagung in Hollywood (Forida/USA) dem Magdeburger Box-Team SES zwei bedeutsame Ehrung. Der Fight um die WBO-EM-Krone im Halbschwergewichtler zwischen Robin Krasniqi und Hakim Zoulikha am 7. Januar 2012 im Magdeburger Maritim Hotel wurde in der Gewichtsklasse zum europäischen Kampf des Jahres erklärt. Der amtierende WBO-International-Champion Robin Krasniqi wird am 16. November 2012 an derselben Stelle seinen aktuellen Titel verteidigen und steuert als Nummer 1 des WBO-Rankings mit großen Schritten auf einen WM-Kampf zu. „Ich bin sehr stolz auf diese Ehrung. Das ist mir eine Verpflichtung, am 16. November erneut einen Top-Fight zu zeigen“, sagte Robin Krasniqi. Außerdem erhielt Ulf Steinfort von der WBO die Ehrung als europäischer Promoter des Jahres.

Meldung von Sauerland vom 24. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / EDMUND GERBER

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – am 3. November ab 23.35 Uhr in der ARD

Gerber entwickelt sich: „Ich muss meine Gegner vor Rätsel stellen!“

Am 3. November fliegen in Halle/Westfalen wieder die Fäuste. Im Gerry Weber Stadion setzt dabei Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) die WBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht gegen Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) aufs Spiel. Doch auch ein Schwergewichts-Kracher wird bei der Box-Nacht nicht fehlen. Diesen wollen sich der IBF-Weltranglistensechste Edmund Gerber (21-0, 14 K.o.´s) und sein US-Kontrahent Darnell Wilson (24-15-3, 20 K.o.´s) liefern.

Für Gerber zeigte die Erfolgskurve zuletzt steil nach oben. Bis zu einem WM-Kampf ist es trotzdem noch ein weiter Weg für den erst 24-Jährigen. Um die für ihn so wichtige Routine für größere Herausforderungen zu sammeln, muss sich der Schützling von Trainer Karsten Röwer in Halle/Westfalen gegen Wilson behaupten. „Ich selbst habe noch keinen Kampf von ihm gesehen. Ich weiß aber, dass er schon gegen Denis Boytsov, Juan Carlos Gomez und Firat Arslan im Ring gestanden hat. Gegen Arslan hat er sogar schon um die Cruisergewichts-Weltmeisterschaft geboxt. Das zeigt, dass er über eine gewisse Qualität verfügen muss“, so der in Schwerin aufgewachsene Schwergewichtler.

Auch über seinen Größenvorteil von knapp zwölf Zentimetern hat sich der 1,90 Meter große Mann schon Gedanken gemacht: „So einen Gegner muss ich auf Distanz halten. Gefährlich wird es gegen so ‚kleine’ Schwergewichtler immer dann, wenn diese versuchen, zum Körper zu arbeiten. Mit meinem Trainer werde ich hier aber die passende Strategie anwenden.“

Seinen letzten Fight, am 15. September in Bamberg gegen Michael Sprott, zählt Edmund Gerber hingegen selbst nicht zu seinen taktischen Glanzstücken. Sein damaliger Gegner hatte ihn mit seiner offensiven Art überrascht. „Ich habe in diesem Moment nicht sofort die richtigen Mittel gegen ihn gefunden“, so Gerber. „Im Training versuchen wir allerdings, daran zu arbeiten, dass ich mich von Anfang an dominanter im Ring präsentiere. Ich muss meine Gegner vor Rätsel stellen – nicht sie mich!“

Schlussendlich gewann er gegen den Briten vorzeitig – ein nicht zu unterschätzendes Detail für den 24-Jährigen: „Das bedeutet mir schon sehr viel. Es stärkt mein Selbstvertrauen, wenn ich sehe, dass ich meine Gegner nicht nur beeindrucken kann, sondern sie auch überrasche und dann vorzeitig gewinne.“

Seine sportliche Zukunft schätzt Edmund Gerber realistisch ein. „Ich bin zwar in der Weltrangliste schon recht gut platziert, aber trotzdem noch immer in einer Art Lernphase – das hat auch der Sprott-Kampf gezeigt. Doch wenn mein Team irgendwann glaubt, dass die Zeit reif für einen Titel ist, dann werde ich auch darum boxen“, so die große deutsche Schwergewichts-Hoffnung.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de ) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com .

Meldung von SES vom 23. Oktober 2012

Drei SES-Profis duellieren sich im Saarland
+ + + Profidebüt für SES-Neuzugang Moritz Stahl + + +

Am kommenden Samstag steigen die SES-Profis Tommy Altmann (17-1-1 (5)), Felix Lamm (3-0-0 (1)) und Profidebütant Moritz Stahl in Sankt Ingbert (Saarland) in den Ring. Mittelgewichtler Tommy Altmann will gegen den Polen Sebastian Skrzypczynski (7-8-2 (3)) eine solide Leistung zeigen, um sich als Profi wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Halbweltergewichtler Felix Lamm kämpft gegen den Franzosen Bibi Ondoua (3-0-0 (1)). Beide Kämpfer gehen mit demselben Kampfrekord ins das Duell. Hier muss der SES-Youngster sein Talent beweisen. Nach seiner eindrucksvollen Leistung am 25. August in Berlin wird ihm dies sicher nicht schwer fallen. Moritz Stahl kann endlich sein Profidebüt geben. Der SES-Zugang sollte bereits am 6. Oktober 2012 in Kiew den Einstand bei den Profis geben, doch sein damaliger Gegner wurde für den Kampf nicht zugelassen. Jetzt tritt der Supermittelgewichtler gegen den Polen Szymon Boniecki (1-3-0 (1)) an und er will im ersten Fight gleich seine Schlagkraft unter Beweis stellen.

Meldung von Sauerland vom 23. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Nach Titelgewinn: „Ich schlafe einfach besser!“

Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) freut sich auf seine erste Titelverteidigung als WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht. Der 32-Jährige, der Ende August den vorherigen Titelträger Robert Stieglitz in Berlin eindrucksvoll entthront hatte, steigt am 15. Dezember in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG in den Ring. Dabei trifft er auf den Franzosen Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s).

Bei einer ersten Pressekonferenz am Dienstagmittag machte Abraham einen äußerst zufriedenen Eindruck. „Es ist ein gutes Gefühl, wieder Weltmeister zu sein. Aus zwischenmenschlicher Sicht hat sich durch den WM-Gürtel natürlich nichts verändert – ich bin so, wie ich vorher war. Doch für mich persönlich ist der Titel wichtig, ich schlafe einfach besser!

Nachdem Arthur Abraham im Jahr 2005 Weltmeister im Mittelgewicht geworden war und den Gürtel insgesamt zehnmal verteidigt hatte, musste er lange auf den WM-Titel im nächsthöheren Gewichtslimit warten. „Es ist besonders schön, dass ich die WBO-WM jetzt in Nürnberg verteidigen kann. Ich habe meine Jugendzeit in Franken verbracht und hier das Boxen erlernt. Früher habe ich auch für den 1.FC Nürnberg geboxt“, so Abraham.

Wieder Weltmeister zu sein, motiviere ihn ganz besonders. „Doch das heißt für mich auch, dass ich noch härter arbeiten muss als zuvor. In einer zweiten Gewichtsklasse den Titel zu gewinnen, war für mich nicht so wichtig. Entscheidend war für mich, überhaupt wieder Weltmeister zu sein.“

Derjenige, der Abraham den WM-Gürtel streitig machen will, ist Mehdi Bouadla. Und der Franzose kündigte auch schon mal an, wie er sich den Kampf am 15. Dezember vorstellt. „Ich werde alles tun, damit ich Weltmeister werde. Ich habe mir schon ein paar Kämpfe von Arthur angeschaut - auch seinen letzten Fight gegen Stieglitz. Ich weiß, wie ich ihn besiegen kann“, so der Mann aus den Top-15 der WBO-Weltrangliste.

Allerdings muss er dazu in Nürnberg zur rechten Zeit am rechten Ort sein. Das gelang heute noch nicht so ganz. Denn nachdem das nebelige Wetter seinen Abflug in Paris zunächst noch verhinderte, traf der 30-jährige WM-Herausforderer mit leichter Verspätung bei der Pressekonferenz in der Franken-Metropole ein. „Das ist aber keine deutsche Pünktlichkeit“, spaßte Arthur Abraham.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Nürnberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von Sauerland vom 22. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / DAVID GRAF

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – am 3. November ab 23.35 Uhr in der ARD

Grafs Rückkehr nach Halle/Westfalen: „Den ersten Kampf vergisst man nie!“

Für David Graf (8-0, 6 K.o.´s) geht es Schlag auf Schlag. Kaum wurde er am 15. September nach sechs Runden zum Sieger gegen den Briten Martyn Grainger erklärt, da startete die Vorbereitung auf seinen nächsten Kampf. Dieser findet am 3. November im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen statt – dort gab Graf einst auch sein Profidebüt. Bevor es WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) an diesem Abend gegen Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) krachen lassen will, muss der Kämpfer aus Sindelfingen im gleichen Limit gegen Blanchard Kalambay (3-11-2, 3 K.o.´s) ran.

„Den ersten Kampf als Profiboxer vergisst man nie – vor allem, wenn dieser so spektakulär war“, schwelgt der 23-Jährige in Erinnerungen an den 2. April 2011. Der Kampf war nach gerade einmal 16 Sekunden der ersten Runden schon Geschichte. „Ich habe an dem Tag nicht damit gerechnet, dass so früh Schluss sein würde. Ich wollte boxen, doch der erste Schlag saß so gut, dass mein Gegner nicht mehr auf die Beine kam. Und einen echten K.o. in so kurzer Zeit zu erlangen, ist in der Karriere eines Boxers einmalig und wohl nicht zu Toppen – gerade beim Profidebüt.“

Sein Auftritt zuletzt am 15. September in der Stechert Arena in Bamberg sieht der Schützling von Trainer Torsten Schmitz zwiegespalten. „Ich habe mir den Kampf schon mehrmals angeschaut. Zum einen war es gut, über die Runden zu gehen. So konnte ich sehen, wo ich konditionell stehe“, sagt Graf. Er weiß aber, „dass ich zum anderen viel zu stark auf meine Einzelhände gesetzt habe und dabei vergaß, mit Kombinationen zu arbeiten. Ich hätte mir das Leben leichter machen können. Das soll gegen Kalambay besser werden.“

Speziell an den Schlagserien und am Distanzgefühl arbeitet der mit einer explosiven Kraft ausgestattete Boxer im Training. „Wenn ich den Gegner nicht an mich heranlasse, hat er logischerweise größere Schwierigkeiten, Treffer zu setzen. So kann ich den Kampf nach meinen Wünschen gestalten“, weiß der im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf trainierende Sportler. Mit dem nun auf acht Runden angesetzten Kampf gegen den Franzosen Kalambay hat Graf keine Probleme. „Ich bin mir sicher, diese ohne weitere Probleme gehen zu können.“

Aber wie wird das neunte Gefecht denn nun für den Cruisergewichtler ausgehen? „Das weiß man vorher nie. Ob nun ein vorzeitiger Sieg oder ein Erfolg nach Punkten – das spielt für mich keine große Rolle. Ich kann mich in beiden Fällen freuen. Wenn ich einen guten Kampf mache und die Leute mit meiner Leistung begeistere, dann kann ich zufrieden sein.“ Der Mann, der das verhindern will, ist der 30-jährige Blanchard Kalambay. Der im Kongo geborene Cruisergewichtler hat zwar bisher nicht gerade die beste Bilanz vorzuweisen, er gilt jedoch als zäher Bursche.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de ) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com

Meldung von Team Rahimi

„Fight 4 Peace“

Team Rahimi startet seine Mission:

Abflug von Hamburg nach Kabul –

„Fight 4 Peace“ zwischen Hamid Rahimi und

Said Mbelwa steigt am 30. Oktober

Hamburg, 20. Oktober 2012 – Am heutigen Freitagnachmittag steigen Mittelgewichtler Hamid Rahimi und sein Team am Hamburger Flughafen in den Flieger und starten zur „Friedens-Mission“ nach Kabul. Der „Fight 4 Peace“, an dem Rahimi seit knapp zwei Jahren arbeitet, wird am 30. Oktober in der afghanischen Hauptstadt stattfinden.

„Wir mussten den Termin wegen organisatorischer und logistischer Schwierigkeiten kurzfristig noch ein bisschen nach hinten schieben, aber jetzt ist alles bestens vorbereitet“, freut sich Rahimi. „Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder nach Kabul zu kommen und gemeinsam mit den Menschen dort ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Ganz Afghanistan fiebert dem ‚Fight 4 Peace’ entgegen, etwas Vergleichbares hat es dort noch nie gegeben.“

Über Dubai reist das Team nach Kabul, um in den letzten zehn Tagen vor dem großen Event die Botschaft „Fight 4 Peace“ über das ganze Land zu verbreiten.

„Wir wollen die Menschen in Afghanistan zusammenführen und gemeinsam ein großes, Friedens-, Sport- und Volksfest feiern“, sagt Rahimi weiter. „Natürlich geht es auch darum, der Welt zu zeigen, dass Afghanistan mehr ist als Krieg und Terror. Mein Heimatland und vor allem die Menschen sind viel besser als der in den Medien transportierte Ruf, den Afghanistan durch die vielen Jahre politischer Instabilität hat. Es wird höchste Zeit, dass wir gemeinsam etwas ändern. Der Sport bringt die Menschen zusammen und kann Berge versetzen - und in Afghanistan gibt es sehr viele Berge!“

Rahimis Gegner am 30. Oktober wird übrigens nicht der ursprünglich vorgesehene Dominikaner Rafael Bejaran sondern Said Mbelwa aus Tansania sein. Der 23-Jährige kann auf die Erfahrung von immerhin schon 31 Profi-Kämpfen zurückblicken, von denen er 19 gewonnen hat (12 davon durch KO), vier Duelle endeten unentschieden. Im Dezember 2011 kämpfte Mbelwa in Berlin um die Junioren-Weltmeisterschaft nach Version der WBO, unterlag dabei allerdings dem starken Schweizer Agron Dzila durch TKO in der 9. Runde. Seine letzten beiden Kämpfe konnte der Normalausleger aus Dar-Es-Salaam gewinnen.

„Im Grunde ist mir egal, wer mir in Kabul gegenübersteht“, sagt der hoch motivierte „Friedenskämpfer“ Rahimi. „Natürlich darf und werde ich Mbelwa nicht unterschätzen. Toll, dass er zu diesem Kampf anreist und sich mir stellt. Ich bin topfit, perfekt vorbereitet und werde mit der Unterstützung meiner Landsleute jeden Gegner schlagen - für Afghanistan und für den Frieden.“

Meldung von Sauerland vom 19. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Marco Huck vs. Firat Arslan – am 3. November ab 23.35 Uhr live in der ARD

Huck nimmt wieder Kurs auf Deutschland – WBO-Weltmeister in Top-Form!

Noch schindet sich WBO-Weltmeister Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) in Santa Ponsa auf Mallorca im Training. Doch am heutigen Abend tritt der 27-Jährige die Heimreise nach Deutschland an. In den letzten zehn Tagen genoss der Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner zwar auch das gute Wetter auf der Baleareninsel, doch in erster Linie stand natürlich hartes Training auf dem Programm. „In den Sparringseinheiten lief es richtig gut. Ich bin schon jetzt in sehr guter Form“, weiß der Titelverteidiger, der am 3. November im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen den früheren WBA-Champion Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s)vor die Fäuste bekommt, zu berichten.

Trainer Ulli Wegner zeigt sich ebenfalls mit der Verfassung seines Schützlings zufrieden. „Marco hat sich entwickelt. Er versucht die Aufgaben, die ihm gestellt werden, zu erfüllen. Wichtig ist für ihn, dass er die taktische Marschroute einhält. Das macht er im Moment. Deshalb kann er optimistisch in den Kampf gegen Arslan gehen“, sagt der 70-Jährige. Wegner ist vor allem von der Unterstützung, die ihm und seinem Team auf Mallorca zu Teil wurde, begeistert. „In unserem Hotel, dem Playas Del Rey, hat man sich bemüht, uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Im ‘Shinkai’ in Santa Ponsa und im TKO Boxing Gym Mallorca fanden wir gute Trainingsbedingungen vor.“

Zum Abschluss des Mallorca-Aufenthalts ging Wegner mit seinem Schützling dann noch auf eine Luxus-Yacht. Dort nahm „Käpt´n“ Huck an seinem trainingsfreien Nachmittag gleich das Steuerrad in die Hand. Der Weltmeister nimmt also wieder Kurs auf Deutschland! Und hier steht in den kommenden Tagen erst einmal ein weiteres Trainingslager auf dem Programm. Denn bis zur Abreise nach Halle/Westfalen soll sich Marco Huck im brandenburgischen Neuruppin den finalen Feinschliff für seinen WM-Fight holen. „Das ist kein Urlaub“, sagt Wegner. „Aber auch am Ruppiner See haben wir hervorragende Bedingungen, um konzentriert am nächsten Sieg für Marco zu arbeiten.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com.

Angehängte Fotos: honorarfrei, Quelle: SE

Meldung von Sauerland vom 19. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / ENRICO KÖLLING

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten - am 03. November ab 23.35 in der ARD

„Die Arbeit trägt Früchte“ – Kölling auf dem richtigen Weg

Enrico Kölling (1-0) ist voll im Soll. Am 3. November wird der Olympiateilnehmer von London zu seinem zweiten Profikampf in den Ring steigen. Im Rahmen der WBO-WM im Cruisergewicht zwischen Marco Huck und Firat Arslan in Halle/Westfalen tritt der Berliner gegen den aus Marokko stammenden Amine Blali (3-4, 1 K.o.) an. Im Gerry Weber Stadion will der 22-Jährige dabei den nächsten Schritt nach vorn machen.

Es ist nicht einmal einen Monat her, dass Kölling in Hamburg bei seinem Debüt im Profilager den Spanier Pablo Sosa einstimmig nach Punkten bezwang. Mit dem Verlauf seines ersten Auftritts bei den Berufsboxern war der Normalausleger zufrieden. „Ich bin sehr glücklich. Mein Ziel war es, zu gewinnen. Genau das habe ich getan“, so der Deutsche. „Ich war gut eingestellt und wusste um die Stärken des Gegners. Wenn man sich im Training richtig vorbereitet, trägt die Arbeit auch Früchte.“

Doch der Erfolg lässt den Halbschwergewichtler nicht abheben. „Es gab natürlich auch Dinge, die ich besser machen muss“, weiß der Jung-Profi. „Bei den Berufsboxern muss man sich die Kräfte viel besser einteilen. Nach vier Runden habe ich das richtig gemerkt. Aber das kommt mir der Zeit. Ich bin auf dem richtigen Weg.“ Wie weit er sich dabei befindet, wird sich am 3. November zeigen. Köllings Kontrahent Amine Blali stand auch schon seinem Trainingskollegen Erik Skoglund im Dezember letzten Jahres gegenüber. Der Schwede bezwang den Marokkaner einstimmig nach Punkten. „Ich werde von Erik ein paar Tipps bekommen, wie man einen Kampf gegen Blali angeht“, so Kölling. „Seine Erfahrung ist Gold wert.“

Doch auch ohne das Insiderwissen aus dem eigenen Team wäre sich der Halbschwergewichtler seiner Sache sicher. „Wenn man im Training alles gibt und die Kondition stimmt, ist es egal, wie der Gegner boxt. Genau das werde ich tun, um sicherzustellen, das es nur einen Sieger geben kann.“

Wie der auf sechs Runden angesetzte Kampf in Halle/Westfalen ausgehen wird, darüber hat sich der Berliner auch schon Gedanken gemacht. „Ich bin nicht der stärkste Puncher. Daher gehe ich erst einmal davon aus, dass der Kampf über die Runden gehen wird. Daran, dass ich der Sieger sein werde, habe ich aber keine Zweifel“, so der Deutsche selbstbewusst.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com.

Meldung von K-MG vom 17. Oktober 2012

Kurz vor dem WM-Kampf von Wladimir Klitschko in Hamburg:

Die Weltmeister-Brüder starten ihre eigene Seite auf Google+

Jetzt sind sie auch bei Google+: Die Boxweltmeister Vitali und Wladimir Klitschko starten ihre offizielle Seite auf dem sozialen Netzwerk von Google mit speziellen Highlight-Aktionen. Am 10. November 2012 wird Wladimir Klitschko, Champion der Verbände WBA, IBF, WBO und IBO, seine Titel gegen Herausforderer Mariusz Wach in Hamburg verteidigen. Schon im Vorfeld - am 5. November 2012 um 13 Uhr - wird die Pressekonferenz in Hamburg mit den beiden Gegnern als Hangout On Air live auf der neu gestarteten Google+-Seite der Klitschkos (google.com/+Klitschko) übertragen. Dabei steht Wladimir Klitschko nicht nur den Journalisten vor Ort, sondern erstmalig auch per Hangout Rede und Antwort.

Direkt im Anschluss an die Pressekonferenz findet zudem ein Fan-Hangout auf Google+ statt. Interessierte können ab sofort bis zum 1. November auf der Google+-Seite der Klitschkos ihre auf Deutsch oder Englisch formulierten Fragen an Wladimir posten. Bis zu neun kreative Fragensteller können dann am Videogespräch teilnehmen. Auch dieser Hangout findet “on Air” statt und wird somit live auf der Google+-Seite der Klitschkos übertragen. “Mit Hilfe moderner Technologien zu kommunizieren, finde ich sehr spannend. Ich freue mich auf das direkte Gespräch mit den Fans und auf ihre Fragen”, sagt Wladimir Klitschko, der sich derzeit in Österreich im Trainingslager auf den Kampf vorbereitet. Wladimir Klitschko selbst hat es sich nicht nehmen lassen und wendet sich gleich zum Start der Seite mit einer Videobotschaft direkt an die Fans.

Boxsportfans bietet sich im Rahmen der Google+-Aktivitäten der Spitzensportler eine weitere, einmalige Gelegenheit: Die Klitschkos suchen einen Fanreporter, der am 10. November live vom Ring, dem sogenannten “Golden Circle”, in der O2 World Hamburg auf Google+ berichtet. Fans können sich für diese exklusive Chance bis zum 1. November aufgoogle.com/+Klitschko bewerben. Im Rahmen des Fan-Hangouts am 5. November wird der Fanreporter offiziell bekannt gegeben.

Barbara Daliri Freyduni, Marketing Director Deutschland, Österreich und Schweiz bei Google: “Die Interaktion mit Fans und Nutzern via Hangouts On Air ist direkt und authentisch - sie ist eine beliebte Funktion für Frage-und-Antwort-Runden. Wir freuen uns sehr, dass die Klitschkos diese neue Technologie nutzen, es ist sicherlich ein Highlight für alle Sportfans.”

Hangouts On Air ist eine innovative Form der Videokonferenz. Bis zu zehn Personen können zeitgleich teilnehmen. Das Videogespräch wird dabei live im Internet übertragen und somit von einem beliebig großen Publikum weltweit mitverfolgt werden. Schauspieler Christian Ulmen, Borussia-Dortmund-Spieler Moritz Leitner sowie diverse international bekannte Persönlichkeiten wie US-Präsident Obama oder der Dalai Lama haben diese moderne Kommunikationsform bereits genutzt.

Meldung von Sauerland vom 16. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / ROBERT WOGE

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – am 3. November ab 23.35 Uhr in der ARD

Woge wieder in Aktion: „Ich kenne nur einen Weg und der führt nach oben!“

Eine Weile stand er nicht mehr im Ring. Nun will Halbschwergewichtler Robert Woge (9-0, 8 K.o.´s) wieder für Furore in seiner Gewichtsklasse sorgen. Der Nächste, der dies zu spüren bekommen soll, ist der Italiener Serhiy Demchenko (14-3, 10 K.o.´s). Gegen den fünf Jahre älteren, aus der Ukraine stammenden Boxer, wird der 28-jährige Deutsche am 3. November im Rahmenprogramm der WBO-Cruisergewichts-WM zwischen Titelverteidiger Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) und Herausforderer Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) im Gerry Weber Stadion antreten.

Seinen letzten Kampf bestritt Woge am 5. Mai dieses Jahres in Erfurt. Damals besiegte der für seinen spektakulären Stil bekannte Halbschwergewichtler den Ungarn Ferenc Hafner vorzeitig in der dritten Runde. Eigentlich sollte es danach schnell weiter in Richtung Titelkampf gehen, doch Robert Woge zog sich eine Gürtelrose zu. Diese schmerzhafte Viruserkrankung hinderte ihn über einen längeren Zeitraum am Training. „Die Schmerzen machten es mir unmöglich, mich vernünftig auf einen Kampf vorzubereiten. Zudem hätte ich vom Arzt auch nicht die Freigabe zum Boxen erhalten.“ Nun ist er aber zu einhundert Prozent fit und will die verlorene Zeit schleunigst wieder aufholen.

Mit Demchenko bekommt Woge jemanden vor die Fäuste, mit dem einer seiner Trainingskollegen schon seine Erfahrungen im Ring gemacht hat. „Karo Murat, mit dem ich im Max-Schmeling-Gym trainiere, hat gegen ihn vor knapp drei Jahren geboxt. Er konnte sich zwar nicht mehr an genaue Details erinnern, sagte mir aber, dass Demchenko ein ziemlicher Eisenschädel ist“, weiß der Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner zu berichten. „Aber ich kenne nur einen Weg und der führt nach oben. Wenn man Eisen lange genug bearbeitet, gibt es auch nach.“

Austragungsort des Kampfes ist das Gerry Weber Stadion in Halle. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um Woges Heimat Halle an der Saale, sondern die namensgleiche Stadt in Ostwestfalen. „Wenn ich Halle höre, fühle ich mich gleich heimisch. Und sobald ich im Ring loslege, werden mich die Ostwestfalen sicher gleich ‚adoptieren’“, scherzt der im Training bestens aufgelegte Normalausleger. „Die Zuschauer vor Ort können sich jedenfalls auf einen spektakulären Auftritt gefasst machen!“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com.

Meldung von Sauerland vom 15. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / DUSTIN DIRKS

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Boxen im Ersten – am 3. November ab 23.35 Uhr in der ARD

Nächster Höhepunkt in Halle/Westfalen: Dirks bekommt ersten Titelkampf!

Nächstes Highlight bei der Box-Nacht in Halle/Westfalen: Neben der WBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht zwischen dem amtierenden Titelträger Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) und dem früheren WBA-Champion Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) darf sich das Publikum am 3. November auf einen weiteren Titelkampf freuen. Dabei geht es im Gerry Weber Stadion zwischen dem Berliner Dustin Dirks (25-0, 19 K.o.´s) und dem 32-jährigen Brasilianer Cleiton Conceicao (18-4-2, 14 K.o.´s) um die WBA-Intercontinental Meisterschaft im Halbschwergewicht.

Dirks ist bereit für die erste Titelchance seiner Profikarriere. Bislang blieb er bei den Berufsboxern ungeschlagen. Mit seiner beeindruckenden Siegesserie schob sich der junge Hoffnungsträger auf Platz vier der WBO-Halbschwergewichts-Weltrangliste vor. Nun sollen erste internationale Titelehren folgen. „Ich bin mit 23 Jahren noch recht jung. Aber es wird Zeit, endlich zu sehen, wo ich stehe. Dafür ist dieser Titelkampf genau das Richtige“, sagt der Schützling von Trainer Otto Ramin selbstbewusst.

Zuletzt hatte sich Dirks in Berlin für größere Aufgaben ins Spiel gebracht. Am 25. August besiegte er in der o2 World den Georgier Sandro Siproshvili durch technischen K.o. in Runde sieben. Doch der Deutsche wurde in diesem Fight durchaus gefordert, vor allem im fünften Durchgang, in dem er gleich eine ganze Heerschar von härtesten Schlägen abzuwehren hatte. „Das war eine gute Erfahrung für mich“, blickt Dirks zurück. „Doch ich habe in dieser Situation Charakter gezeigt und danach doch noch deutlich gewonnen. Und für das Publikum war das sicher ein spannender Fight.“

Dass Dirks in der Lage ist, sich seine Kräfte einzuteilen, hat er zumindest gegen Siproshvili bewiesen. Erstmals in seiner Profilaufbahn muss er das am 3. November aber über zwölf angesetzte Runden bestätigen. „Das ist natürlich schon Neuland für mich. Doch ich bin mir sicher, dass ich das hinbekomme. Schließlich arbeite ich mit meinem Coach Otto Ramin im Training ständig an meiner Kraft und der Kondition. Ich habe bereits in einigen Sparringseinheiten zeigen können, dass ich für die volle Distanz die nötige Kraft habe“, so der deutsche Halbschwergewichtler.

An Halle/Westfalen hat Dirks zudem gute Erinnerungen. Im April letzten Jahres besiegte er an gleicher Stelle den Italiener Roberto Cocco durch technischen K.o. in der sechsten Runde. „Im Gerry Weber Stadion sind die Zuschauer sehr nah dran am Geschehen. Da herrscht immer eine tolle Stimmung“, weiß Dirks. Und was darf das Publikum diesmal vom schlagstarken Berliner erwarten? „Ein packendes Gefecht, in dem ich hoffentlich die Leistungen aus dem Training abrufen kann. Denn dann wird mich auch Conceicao nicht am Sieg hindern können.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com.

Meldung von Sauerland vom 12. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / ULLI WEGNER, MARCO HUCK

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Marco Huck vs. Firat Arslan – am 3. November live in der ARD

Wegner: „Marco Huck kann noch viel mehr leisten, als er bisher gezeigt hat!“

Nie war er so erfolgreich wie heute: Gleich vier Weltmeister hat Ulli Wegner derzeit unter seinen Fittichen. Dazu gehören neben WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) Arthur Abraham (Super-Mittelgewicht), Yoan Pablo Hernandez (Cruisergewicht, IBF) und Cecilia Braekhus (Weltergewicht). In diesen Tagen legt der Erfolgscoach seinen Fokus allerdings auf Huck. Denn dem 27-Jährigen steht mit Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) am 3. November im Gerry Weber Stadion ein starker Herausforderer gegenüber. Derzeit gibt es deshalb ein Trainingslager auf Mallorca. Vor dem WM-Fight in Ostwestfalen beleuchtet der 70-jährige Wegner, wie er den bisherigen Karriereweg seines Schützlings sieht und wie die Vorbereitung auf den Kampf gegen Arslan läuft...

Herr Wegner, Ihr Boxer Marco Huck steht am 3. November vor seiner zehnten Titelverteidigung. Wie stolz sind Sie auf das bisher Erreichte mit ihm?

Ulli Wegner: Natürlich bin ich stolz, was wir beide zusammen erreicht haben. Als Marco Huck im Jahr 2004 zu mir kam, war er ein Anfänger in Sachen Boxsport. Nun bestreitet er am 3. November bereits die zehnte Titelverteidigung als WBO-Weltmeister. Zudem hatte er den WBA-Schwergewichts-Champion Alexander Povetkin im Februar am Rande einer Niederlage. Mit solchen Leistungen hat sich Marco zu einem der Stars im deutschen Profiboxen gemausert. Dabei ist er erst 27 Jahre alt. Man kann also noch sehr viel von ihm erwarten.

In Ihrer Zusammenarbeit gab es viele Hochs, wie den Gewinn des WM-Titels. Aber es gab auch ein paar Tiefs, wie die kurzzeitige Trennung nach der Niederlage gegen Steve Cunningham. Wie sehen Sie diese Ereignisse rückblickend?

Ulli Wegner: Ich bin inzwischen seit 41 Jahren als Box-Trainer tätig. Da hat man eine Menge erlebt. Bei Rückschlägen, wie zum Beispiel Marcos Niederlage gegen Steve Cunningham, ist natürlich zunächst immer der Trainer schuld. Er war zum damaligen Zeitpunkt ja erst 23 Jahre alt und wusste es nicht besser. Mit der Zeit hat Marco aber dazugelernt. Wenn er mitzieht und sich an das hält, was ich von ihm fordere, ist er erfolgreich. Ich selbst bin sicherlich auch noch einmal in den letzten Jahren gereift. Mein Co-Trainer Georg Bramowski hält mir zudem im Training den Rücken frei. Das alles trägt zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen mir und meinen Schützlingen bei.

Können Sie auch etwas über die boxerische Entwicklung von Marco Huck sagen? Er war ja kein gut ausgebildeter Amateur, bevor er zu Ihnen kam. Wie haben Sie ihn zu dem Boxer geformt, der er heute ist?

Ulli Wegner: Als Marco sich bei mir vorstellte, war er jemand, der vom Boxsport keine große Ahnung hatte. Die Entwicklung vom wilden Haudrauf zu einem Kämpfer, der sich in der absoluten Weltspitze hält, war ein langer Weg. Und der Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Marco Huck kann noch viel mehr leisten, als er bisher im Ring gezeigt hat!

In welchen Bereichen kann er noch dazulernen – sportlich wie auch menschlich? Was für einen Charakter hat Marco Huck?

Ulli Wegner: Marco hat ein gutes Herz. In vielen Dingen ist er trotzdem noch entwicklungsfähig. Hier muss man aber auch sehen, dass er schon als junger Mensch seine eigenen Entscheidungen getroffen hat. Neben seinem Vater nahm kaum jemand Einfluss auf ihn. Er ging quasi seinen eigenen Weg. Und der war vielleicht nicht immer richtig. Somit musste er auch als Sportler lernen, sich bei mir unterzuordnen. Man sieht, dass Marco dies verstanden hat. Jetzt ist er vor kurzer Zeit auch noch Vater geworden. Das wird die Entfaltung seiner Persönlichkeit mit Sicherheit noch mehr vorantreiben.

Wo sehen Sie Marco Huck in der Zukunft? Welche Perspektiven und Ziele verfolgen Sie mit ihm?

Ulli Wegner: Ich bin vorsichtig geworden, Prognosen abzugeben. Ich habe in meiner Laufbahn als Trainer schon zu viel erlebt. Von Außen versuchen ja mit der Zeit immer mehr sogenannte ‚Schulterklopfer’ Einfluss auf die Sportler zu nehmen – das ist bei Marco nicht anders. Solange ihm der Erfolg nicht zu Kopf steigt, glaube ich an weitere und größere Erfolge als die, die er schon errungen hat. Sein Potenzial hat er jedenfalls noch nicht ausgeschöpft.

Zunächst steht am 3. November in Halle/Westfalen das Aufeinandertreffen mit Firat Arslan an. Wie schätzen Sie den Gegner ein?

Ulli Wegner: Wenn man sich die aktuellen Boxer im Cruisergewicht anschaut, gehört Firat Arslan ohne Frage zu den stärksten Herausforderern. Marco ist in meinen Augen jedoch eine Klasse besser. Ich glaube, dass ich ihm im Training vermitteln kann, wie er Arslan schlagen wird. Dann muss Marco im Kampf nur noch zeigen, dass er verstanden hat, was ich von ihm will. Zu unterschätzen ist Arslan dennoch nicht.

Aktuell bestreiten Sie ein Trainingslager auf Mallorca. Gibt es hierfür einen speziellen Grund?

Ulli Wegner: Ich wollte Marco einfach mal ein wenig Abwechslung von der eigentlichen Routine gönnen. Trainingslager wie Kienbaum, Zinnowitz oder Neuruppin sind natürlich schwer zu ersetzen. Hier auf Mallorca haben wir jedoch auch optimale Bedingungen.

Bisher hat Marco Huck recht gute Erfahrungen mit Rechtsauslegern gemacht. Sind Ihnen solche Gegner für ihn lieber als Normalausleger?

Ulli Wegner: Im Endeffekt ist es egal, in welcher Auslage die Gegner von Marco boxen. Dadurch, dass wir in der Zusammenarbeit mit dem ganzen Team immer die optimalen Sparringspartner vor Ort haben, gewährleisten wir eine gute Vorbereitung für ihn.

Was dürfen die Zuschauer am 3. November von Ihrem Schützling erwarten?

Ulli Wegner: Auf jeden Fall wird es ein spannender Kampf mit vielen Aktionen. Marco wird das abrufen, was nötig ist, um den Ring als Sieger zu verlassen. Spektakel, wie diese, werden nur selten geboten. Daher sollte man das Gefecht gegen Arslan auf keinen Fall verpassen.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com.

Meldung von SES vom 11. Oktober 2012

Die Nacht der „Schweren Jungs“
SES-Boxgala am 16. November 2012, Maritim Hotel Magdeburg
+ + + Fights mit Robin Krasniqi, Francesco Pianeta und Dominic Bösel + + +

Die „Schweren Jungs“ von SES-Boxing treten am 16. November 2012 im Magdeburger Maritim Hotel wieder ins Rampenlicht. Halbschwergewichtler Robin Krasniqi (38-2-0 (14)), der sich in seinen letzten beiden Kämpfen mit zwei spektakulären K.o.-Siegen eindrucksvoll in Szene setzte, verteidigt die WBO-Internationale-Meisterschaft im Halbschwergewicht. Mit seinen Kämpfen hat sich der 25-Jährige mittlerweile auf Platz 1 der WBO-Weltrangliste vorgearbeitet und gilt als ein aussichtsreicher Kandidat für einen baldigen WM-Kampf. Zudem wird auch Schwergewichtler Francesco Pianeta (27-0-1 (14)) wieder in Magdeburg in den Ring steigen. Nachdem der Schützling von Coach Dirk Dzemski in seinen letzten beiden Kämpfen die Boxlegenden Oliver McCall und Francois Botha deutlich in die Schranken verwiesen hat, ist er nun weiter auf dem Vormarsch in den Weltranglisten. Die WBO notiert den Gelsenkirchener Francesco Pianeta derzeit schon auf Platz 10. Auch das junge Halbschwergewichts-Talent Dominic Bösel (8-0-0 (2)) aus Freyburg (Sachsen-Anhalt) wird die Garde der „Schweren Jungs“ mit einem Auftritt in der Magdeburger Box-Gala unterstützen.
Der Kampfabend im Magdeburger Maritim Hotel wird live von Das Vierte übertragen.
Karten für das sportliche Event gibt es ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter
www.eventim.de und unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7346430.

Meldung von Sauerland vom 9. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Marco Huck vs. Firat Arslan – am 3. November live in der ARD

Huck: Sparringsphase läuft - Wegner setzt auf Sonne, gute Laune und Motivation!

Der WBO-Weltmeister Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) fühlt sich wohl auf Mallorca! Seit Sonntag absolviert der 27-Jährige ein Trainingslager in Santa Ponsa. Hier soll sich der Cruisergewichtler den nötigen Feinschliff für den 3. November holen. Dann muss Huck im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen zur Titelverteidigung gegen den früheren WBA-Champion Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) ran.

Bei Temperaturen von derzeit über 20 Grad Celsius steht bei „Käpt´n“ Huck die gute Laune im Vordergrund – und das, obwohl zeitgleich mit dem Trainingslager auch die Sparringsphase begonnen hat. „Ich mag einfach die Sonne. Da macht alles viel mehr Spaß“, sagt Huck. „Aber an meiner Konzentration ändert das nichts. Ich schinde mich genauso wie sonst auch.“

Das glaubt auch Ulli Wegner. „Das Trainingslager soll ein bisschen Abwechslung bringen. Marco hat sich sonst fast immer durchweg in Deutschland vorbereitet. Da kann das Training schnell zum Alltag werden. Ich hoffe, Marco wird im Kampf gegen Firat Arslan beweisen, dass es eine gute Entscheidung war, ein Trainingslager auf den Balearen zu bestreiten“, so der Coach.

Dazu wurden zwei hochkarätige Sparringspartner mit auf die beliebte Ferieninsel gebracht. „Ich bin mir sicher, wir brauchen bald Nachschub“, scherzt Wegner. Denn der 70-Jährige weiß, sein Schützling kennt in der Vorbereitung kein Pardon. Bezüglich des Trainingslagers ist er guten Mutes. Wegner: „Wir haben hier schönes Wetter, einen tollen Ausblick und gute Bedingungen. Das ist optimal.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com.

Meldung von Sauerland vom 9. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 15.12.2012, ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, NÜRNBERG

Abraham am 15. Dezember wieder im Ring!

Super-Mittelgewichts-Weltmeister muss gegen den Franzosen Bouadla ran!

Am 25. August eroberte Arthur Abraham (35-3, 27 K.o.´s) den WM-Gürtel im Super-Mittelgewicht gegen Robert Stieglitz. Jetzt tritt er zur ersten Titelverteidigung an. Am 15. Dezember steigt der WBO-Weltmeister in Nürnberg gegen den Franzosen Mehdi Bouadla (26-4, 11 K.o.´s) in den Ring.

Für Abraham wird das ein ganz besonderer Kampf. „Der Titelgewinn im August gegen Robert Stieglitz war für mich ein Befreiungsschlag. Es gab vorher einige Experten, die mir nicht zugetraut haben, dass ich nach dem Mittel- auch im Super-Mittelgewicht Weltmeister werde“, so der 32-Jährige. „Doch jetzt muss ich zeigen, dass ich ein würdiger Champion bin. Im Kampf gegen Mehdi Bouadla darf ich mir keine Blöße geben.“

Der Herausforderer aus Aulnay-sous-Bois würde dem Schützling von Trainer Ulli Wegner allerdings zu gerne einen Strich durch die Rechnung machen. Nachdem der 30-jährige Mann aus der Nähe von Paris im Juni letzten Jahres dem dänischen Super-Star Mikkel Kessler unterlag, zeigte er sich danach in bestechender Form. Nach zuletzt vier Siegen in Folge wird er von der World Boxing Organization auf Platz zwölf der Weltrangliste geführt.

„Natürlich ist Arthur als Weltmeister der Favorit“, glaubt Trainer Ulli Wegner. Der Erfolgscoach warnt allerdings vor Überheblichkeit: „Man darf Bouadla keinesfalls unterschätzen. Er ist jemand, der nach vorn geht und sich seine Treffer erarbeitet. Darüber hinaus besitzt er ein großes Kämpferherz. Arthur muss auf der Hut sein!“

„Die Fernsehzuschauer in der ARD und die Box-Fans in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG dürfen sich auf einen interessanten Kampf freuen“, ergänzt Sauerland Event-Geschäftsführer Chris Meyer. „Arthur Abraham hat zuletzt gezeigt, dass er im Super-Mittelgewicht zu überzeugen weiß. Doch mit Mehdi Bouadla steht ihm ein Mann gegenüber, der den Biss hat, seine Chance zu nutzen.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Nürnberg werden ab nächster Woche über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich sein. Alternativ gibt es die Tickets bei der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Meldung von SES vom 7. Oktober 2012

Lukas Konecny verliert engen Kampf gegen Zaur Baysangourov – Punktrichter urteilen weit am Kampfverlauf vorbei
Dominic Bösel gewinnt seinen Kampf klar nach Punkten
WBO-Weltmeisterschaft im Superweltergewicht
Zaur Baysangurov vs. Lukas Konecny

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurde das lang erwartete Duell zwischen dem amtierenden russischen WBO-Weltmeister Zaur Baysangurov und dem tschechischen WBO-Interims-Champon Lukas Konecny aus dem SES-Boxing-Team endlich ausgetragen. Wie vorausgesagt wurde dieser Fight zweier „Vorwärts-Boxer“ zu einem spannenden und sehr engen Kampf, der besonders in seiner Intensität die Box-Fans beeindruckte. Mit Beginn der ersten Runde schenkten sich beide Kämpfer nichts und gingen meist „Fuß an Fuß“ mit einer hohen Schlagintensität aufeinander los. So wogte der Kampf in den ersten sechs Runden hin und her. Baysangurov versuchte sich Konecny mit seinen Reichweitenvorteilen „vom Hals“ zu halten, dieser aber beeindruckte seinen Gegner immer wieder mit harten Körpertreffern und Aufwärtshaken. Die Führhand von Baysangurov kam zwar mehrfach durch die gute Doppeldeckung von Konecny, konnte aber diesen nie wirklich beeindrucken. Unverdrossen setzte Konecny nach, hatte seinen Gegner auch an den Seilen, aber konnte besonders in diesen Situationen, anders als in seinen vorhergehenden Kämpfen, nicht eine finale Durchschlagskraft erzielen und somit seine konditionellen Vorteile ausspielen. So wogte dieser schnelle und intensive Kampf hin und her. Nach einem Cut in der elften Runde war Lukas Konecny dann zusätzlich gehandicapt und der Nachteil der stark blutenden Verletzung behinderte seinen finalen Schlussspurt in der letzten Runde. Wer nun aber ein knappes Urteil für einen der beiden Champions erwartete, sah sich schwer enttäuscht: die Punktrichter Matteo Montella mit 117:111, Lahcen Oumghar mit 118:110 und vor allem Mickey Vann mit 119:109 sahen in Baysangurov den Sieger und hatten nach diesem sehr ausgeglichenen Kampf im Extrem nur eine Runde für Lukas Konecny gesehen. Das sollen die Box-Fans, die diesen Kampf live in der Halle oder im TV gesehen haben, noch verstehen oder gar nachvollziehen!
Die SES-Stimmen zum Kampf:
Lukas Konecny:
„Es war schon der erwartet harte und schwere Kampf. Leider hatte ich ab der ersten Runde Probleme mit meinen Augen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich jetzt nicht nach Ausreden für die Niederlage suche, aber diese Sichtbehinderung störte mich in meiner Kampfanlage und ich konnte unsere eigentliche Taktik nicht richtig umsetzen. Es störte einfach! Ich bin einfach riesig enttäuscht. Aber, egal worin heute die Ursache für die Niederlage nach unserer jetzt nötigen Analyse liegt, es geht für mich weiter und ich werde meinen Traum vom finalen WM-Titel nie aufgeben!“

Konecny-Coach Dirk Dzemski: „Natürlich war dieser Kampf viel, viel knapper als diese komischen Punkturteile. Ich war soweit mit Lukas bis zur siebten Runde zufrieden, ab dann lief der Kampf aber in die verkehrte Richtung. Ein Lukas Konecny ist keiner, der nach einer Niederlage nach Ausreden sucht. Aber, wenn ich jetzt die Sichtprobleme von ihm höre, dann sind mir sein teilweise fehlendes Distanzgefühl und die vermehrten Schläge am Ziel vorbei besser erklärbar. Mal ehrlich, ein so verdrehtes Punkturteil hat er nach dem Kampfverlauf nie und nimmer verdient!“

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Schade, schade! Ein so toller Kämpfer und Sportler wie Lukas Konecny wird auf dem Papier so um den Lohn eines guten Kampfes gebracht. Ich bin wahnsinnig enttäuscht, dass ein Punktrichter nach diesem intensiven und engen Kampf es wagt, nur eine Runde an Lukas zu geben. Das entspricht gar nicht dem Kampfverlauf, sondern ist eine Demütigung für einen aufrechten Sportler, der immer alles gibt und sich 15 Jahre diese WM-Chance erarbeitet hat. Ich hatte sogar Lukas Konecny vorne gesehen, hätte ein knappes Urteil gegen uns akzeptiert, bin aber von solchen Punkturteilen, die komplett am Kampfverlauf vorbeigehen, tief erschüttert!“
Dominik Bösel gewinnt sein Halbschwergewichtsduell in Kiew klar und deutlich

Der junge Freyberger Halbschwergewichtler Dominic Bösel hat auch seinen achten Profikampf gewonnen. In einem dominant geführten Kampf gegen den Slowaken Vladimir Tazik konnte Bösel immer wieder mit schönen Kombinationen zum Körper und Kopf seines Gegners beeindrucken. Dieser stellte sich dem SES-Fighter tapfer entgegen, musste aber dessen technische Überlegenheit und dessen Schlagvarianten über sich ergehen lassen. Das vorzeitige Ende konnte Dominic Bösel trotz harter Treffer nicht erzwingen und so siegte er hoch überlegen mit dem Punkturteil 60:54, 60:54 und 60:50.

Meldung von Sauerland vom 5. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Marco Huck vs. Firat Arslan – am 3. November live in der ARD

Huck trainiert mit Volldampf – ab Sonntag auf Mallorca!

Langsam kann WBO-Weltmeister Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) anfangen, die Tage bis zu seinem nächsten Kampf zu zählen. Denn am 3. November muss er im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen zur Titelverteidigung gegen den früheren WBA-Champion Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) ran. Der Herausforderer aus Süßen in Baden-Württemberg verspricht, dass sich die Zuschauer auf einen packenden Kampf freuen können. „Wir beide müssen dem Publikum das bieten, was es verdient: Und das sind große Kämpfe“, so der 42-jährige Arslan.

Der Schützling von Trainer Dieter Wittmann glaubt fest daran, dass er dem amtierenden Champion Huck Paroli bieten kann. „Ich bin jetzt 24 Jahre im Boxsport aktiv. Als ich angefangen habe, hat keiner an mich geglaubt. Ich bin 19 Jahre später Weltmeister geworden. Ich weiß, dass mich vielleicht einige Menschen vor dem Kampf gegen Huck abgeschrieben haben. Aber ich werde alles tun, um zu gewinnen. Ich glaube fest an meinen Sieg“, so Arslan.

Das würde Huck allerdings gar nicht ins Konzept passen. Der Cruisergewichts-Weltmeister ist nach wie vor ein Kämpfer, der sich nicht gerne auf das Urteil der Punktrichter verlässt. Huck vor dem WM-Fight in Halle/Westfalen: „Wie heißt es so schön? Wölfe wechseln zwar ihr Revier, aber nicht ihr Fell.“ Man kann also davon ausgehen, dass dem Titelverteidiger ein vorzeitiger Erfolg am liebsten wäre. Ob das gelingt, wird sich unter anderem durch seinen Fleiß in den letzten Wochen der Vorbereitung entscheiden.

Nachdem er in dieser Woche noch in Berlin trainierte, setzt „Käpt´n“ Huck ab Sonntag die Segel in Richtung Mallorca. Auf der Beleareninsel beginnt für den 27-Jährigen die Sparringsphase. „Marco wird in nächster Zeit nicht häufig zu Hause sein. Zunächst geht es ins Trainingslager nach Santa Ponsa. Danach reisen wir nach Neuruppin. In der Wettkampfwoche sind wird dann in Halle/Westfalen“, verrät Trainer Ulli Wegner. „Die Abwechslung in der Vorbereitung bringt zusätzliche Motivation. Marco muss sich im Training reinknien, um gegen einen physisch starken Firat Arslan überzeugen zu können.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de ) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com .

Meldung von SES vom 5. Oktober 2012

Offizielles Wiegen vor der Entscheidung!
Das Vierte zeigt am Samstag „Live Boxen“ mit vier SES-Kämpfen ab 20.15 Uhr!
Hauptkampf live aus dem „Palace Of Sports“ in Kiew:
WBO-Weltmeisterschaft im Superweltergewicht Zaur Baysangurov vs. Lukas Konecny

Morgen Abend soll die Entscheidung über die WBO-WM-Krone im Superweltergewicht fallen. SES-Interims-Champion Lukas Konecny fightet gegen den amtierenden Weltmeister Zaur Baysangurov. Das Vierte sende ab 20:15 Uhr. Heute gingen die Kämpfer über die Wage. Lukas Konecny brachte 69,7 Kilogramm auf die Waage. Sein Kontrahent Zaur Baysangurov wog 69,2 Kilogramm. Damit erfüllten beide Kämpfer das Limit im Superweltgewicht (69,9 Kilogramm). Auch SES-Halbschwergewichtler Dominic Bösel war mit 78,9 Kilogramm im Gewichtslimit, genauso wie sein Gegner Vladimir Tazik mit 76,3 Kilogramm. SES-Neuzugang Moritz Stahl wird im Supermittelgewicht sein Debüt als Profi geben. Er wog 76,3 Kilogramm. Sein Gegner Pavel Staravoitau brachte 74,6 Kilogramm auf die Waage.
Der Programmablauf „Live Boxen“ ab 20.15 Uhr am 6. Oktober 2012:
1. Kampf:
Felix Lamm vs. Eloy Rebollo, Kampf im Jr. Weltergewicht
(erstmalig in voller Länge)
2. Kampf:
Robin Krasniqi vs. Serdar Sahin, Kampf im Halbschwergewicht
(erstmalig in voller Länge)
Aus der aktuellen Veranstaltung im „Palace Of Sports“ in Kiew:
3. Kampf:
Dominic Bösel vs. Vladimir Tažik, Kampf im Halbschwergewicht
(in voller Länge)
Der Hauptkampf ab 22.00 Uhr live aus dem „Palace Of Sports“ in Kiew:
WBO-Weltmeisterschaft im Superweltergewicht:
Zaur Baysangurov vs. Lukas Konecny
Die Entscheidung um den wahren WBO-Weltmeister!
Co-Promotion von SES und K2 am 6. Oktober 2012 im Palace Of Sports in Kiew

Meldung von SES vom 2. Oktober2012

WBO-Weltmeisterschaft Zaur Baysangurov vs. Lukas Konecny -
die Entscheidung um den wahren WBO-Weltmeister im Superweltergewicht
Große Co-Promotion von SES und K2 am 6. Oktober 2012 im Palace Of Sports in Kiew

Interims-Champ Lukas Konecny locker: „Der letzte Kampf von Baysangurov hat er mich nicht beeindruckt, so kann er gegen mich nicht gewinnen! Ich bin der erfahrenere und härtere Kämpfer!“
Wladimir Klitschko wünscht auf der PK beiden Kämpfern Glück und sieht einen tollen Kampf für den Samstagabend. „Möge der Bessere gewinnen, auch wenn wir für Zaur sind“, so der Schwergewichtsweltmeister
„Das Vierte“ sendet in Deutschland ab 20:15 Uhr - Hauptkampf live ab 22.00 Uhr (CET)
Am 6. Oktober 2012 schlägt die große Stunde für den WBO-Interims-Weltmeister im Superweltergewicht Lukas Konecny.
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew wird in am Samstag, den 6. Oktober, nun endlich das Duell gegen den amtierenden WBO-Weltmeister Zaurbek Baysangurov (27-1-0 (20)) ausgetragen. Dieser hatte sich vor der ersten Ansetzung dieses Kampfes im März verletzt und konnte gegen SES-Fighter und tschechischen Volksheld Lukas Konecny (48-3-0 (23)) nicht antreten. Jetzt wird die Entscheidung auf Augenhöhe zwischen den beiden Champions nachgeholt.
Auf der heutigen Pressekonferenz in Kiew trugen die beiden Champions den ersten Kampf in Beisein von Schwergewichtsweltmeister Wladimir Klitschko mit Worten aus:
Lukas Konecny: „Nun bin ich das zweite Mal hier in Kiew. Ich musste lange auf diese Chance warten, haben lange und hart wir dafür trainiert. Alles läuft bisher bestens, ich kann sogar sagen: super! Mit meinem Trainer Dirk Dzemski habe ich eine optimale Vorbereitung mit vielen harten Sparringseinheiten absolviert und ich bin schon sehr gut im Gewicht. Also keine Probleme! Baysangurov ist eine harte Herausforderung. Ich boxe seit 24 Jahren, nehme natürlich einen solchen Kampf nicht auf die leichte Schulter. Ich werde all meine Erfahrung und meine Kampfstärke in den Ring bringen müssen um Zaur zu besiegen. Aber, wenn er so boxt wie in seinem letzten Kampf gegen Soto, kann er gegen mich nicht gewinnen. Ich bin nicht einfach zu boxen, bin flexibel, kann meinen Stil im Kampfgeschehen auch schnell mal umstellen. Die Zuschauer werden einen Kampf von zwei Offensiv-Fightern sehen, es wird ein toller Fight. Kiew wird nur einer als Weltmeister verlassen können, das werde ich sein und den Weltmeistergürtel in meine tschechische Heimat bringen!“
SES-Coach Dirk Dzemski: „Als Trainer bin ich vom Sieg von Lukas überzeugt, habe ein sehr, sehr gutes Gefühl. Man muss mit Lukas im Ring stehen, um zu wissen, wie schwer es ist, gegen ihn zu bestehen. Wir kennen uns nun bald 20 Jahre, da braucht es in der Vorbereitung nicht mehr viele Worte. Lukas hat die bessere Deckung, die größere Erfahrung. Das gibt den Ausschlag und so wird er das Duell von zwei Offensiv-Boxern gewinnen. Er ist einzigartig und wird sich für seine harte Arbeit belohnen!“
Zaurbek Baysangurov: „Ich bin froh, dass es nun endlich am Samstag losgeht. Wir haben 10 Wochen mit meinem neuen Trainer Abel Sanchez hart und intensiv gearbeitet. Es gab viel Neues in der Vorbereitung und zudem ein hartes Sparring mit starken Partnern. Lukas Konecny ist ein guter und vor allem erfahrener Boxer, aber erst am Samstag werden wir sehen, wer besser ist!“
Baysangurovs neuer Coach Abel Sanchez: „Die Arbeit ist getan, es wird Zeit, dass die beiden Jungs sich jetzt im Ring begegnen. Die Stile der beiden Boxer versprechen und garantieren einen tollen und dramatischen Kampf. Darauf können wir uns freuen!“
Schwergewichts-Champion Wladimir Klitschko (K2-Promotion): „Wir sind sehr froh über diesen Kampf. Es begegnen sich zwei Sportler, die einen tollen Kampf versprechen. Lukas Konecny ist ein erfahrener Mann, ein toller Boxer. Zaur Baysangurov ist als Kämpfer geboren und hat gute Kämpfe gemacht. Seine Deckung hat er mit dem neuen Coach verbessert. Jetzt kann er zeigen, was er gelernt hat. Ich wünsche beiden Boxer viel Glück, einen tollen Fight, möge der Bessere gewinnen, auch wenn wir natürlich als K2-Promotionfür Zaur sind!“
SES-Promoter Ulf Steinforth: „Wir freuen uns, mit K2-Promotion zusammen zu arbeiten. Es treffen am Samstag hier in Kiew zwei Weltmeister, zwei Champions aufeinander. Nur einer kann als Sieger nach Hause, in seine Heimat zurückreisen. Mit Kiew haben wir uns in Zusammenarbeit mit K2 auf einen „neutralen“ Ort für diesen großen Weltmeisterschaftskampf geeinigt. Der Tscheche Konecny trifft auf den Russen Baysangurov. Wir sind sehr optimistisch, aber auch sehr gespannt und freuen uns auf einen großen Kampfabend u.a. mit noch zwei weiteren SES-Boxern, Halbschwergewichtler Domenic Bösel und unser Profi-Debütant Moritz Stahl.“
Das WM-Duell zwischen Lukas Konecny und Zaurbek Baysangurov wird vom deutschen TV-Sender „Das Vierte“ live ab 22.00 Uhr übertragen. Sendebeginn mit den SES-Fightern Bösel und Stahl ist schon ab 20:15 Uhr.

Meldung von Sauerland vom 2. Oktober 2012

PRESSEMITTEILUNG / MARCO HUCK

BOXGALA AM 03.11.2012, GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTFALEN

Marco Huck vs. Firat Arslan – am 3. November live in der ARD

Huck will Super-Champion werden!

Viel Respekt und gegenseitige Anerkennung vor dem WM-Fight in Halle/Westfalen

Am 3. November dürfen sich die Box-Fans auf einen heißen Tanz freuen. Denn dann treffen im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) und sein Herausforderer Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s), der frühere Champion der WBA, aufeinander. Das Duell zwischen den beiden deutschen Kämpfern verspricht aus vielerlei Gründen einiges an Brisanz.

„Das Gerry Weber Stadion ist für mich wie ein zweites Wohnzimmer“, so Huck am Dienstag vor Ort bei einer Pressekonferenz. „Hier bin ich Weltmeister geworden und hier habe ich meinen Titel schon einmal verteidigt. Aber jetzt habe ich ein ganz besonderes Ziel. Wenn ich den WM-Gürtel am 3. November zum zehnten Mal verteidige, bin ich WBO-Super-Champion.“ Damit wäre Huck der erste deutsche Cruisergewichts-Titelträger überhaupt, dem das gelingt. Das dürfte für den 27-Jährigen aber alles andere als einfach werden.

Huck: „Ich wäre lieber nicht gegen Firat angetreten. Er ist menschlich sehr sympathisch. Ich habe seine letzten Kämpfe gesehen und weiß, dass er ein verdammt starker Gegner ist.“ Das sieht auch Erfolgscoach Ulli Wegner so. „Das wird ein spannender Kampf. Doch Marco hat gerade in Halle/Westfalen immer sehr klug geboxt. Hier wurde er gegen Victor Emilio Ramirez Weltmeister und bezwang in der ‚Schlacht vom Teutoburger Wald’ Ran Nakash. Aber gegen Firat Arslan wird es nicht leicht, denn Firat setzt auf Kraft und Kondition.“

Der Herausforderer aus Süssen freute sich über die Komplimente. Dennoch will er seine Chance um jeden Preis nutzen. „Ich zolle Marco großen Respekt, dass er freiwillig gegen mich in den Ring steigt. Die anderen Weltmeister wollten mir diese Möglichkeit nicht geben. Marco verfügt über große Schlagkraft, aber ich glaube trotzdem an meinen Sieg. Denn ich bin härter als die Schläge, die auf mich einpreschen. Ich werde alles geben“, so der 42-jährige Ex-Champion.

Arslan: „Ich weiß, dass ich ganz oben mitmischen kann. Ich will wieder Weltmeister werden. Für mich zählt nur der Kampf am 3. November. Ich freue mich auf jeden Zuschauer, der dabei sein will. Denn das bringt die Atmosphäre, die so ein fantastischer Kampf verdient hat.“ Die Vorbereitungen für das WM-Duell laufen deshalb auch längst auf Hochtouren. „Es wird ein sehr emotionaler Fight. Firat verfügt über einen außergewöhnlichen Glauben und eine extreme Willensstärke“, so Arslan-Coach Dieter Wittmann.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 3. November sind über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de sowie direkt bei der Gerry Weber World (Tickethotline 05201-8180 / www.gerryweber-world.de) erhältlich. Weitere Infos unter www.boxen.com

Meldung von SES vom 1. Oktober 2012

Zwei weitere SES-Fighter verstärken das Programm am 6. Oktober in Kiew:
Dominic Bösel in seinem achten Profikampf und das Profidebüt von Moritz Stahl
Hauptkampf: WBO-Weltmeisterschaft im Superweltergewicht
Zaurbek Baysangurov vs. Lukas Konecny
“Das Vierte“ sendet für Deutschland live ab 20:15 Uhr

Heute ist das SES-Team mit Lukas Konecny und zwei weiteren SES-Profis in Kiew gelandet. In der Co-Promotion von K2 und SES am kommenden Samstag im "Palace Of Sports" in Kiew wird neben WBO-Interims-Weltmeister Lukas Konecny auch Dominic Bösel (7-0-0 (2)) fighten. Der Freyberger Halbschwergewichtler geht am 6. Oktober in seinen achten Profieinsatz. Der ungeschlagene, erst 22-Jährige aus dem Magdeburger SES-Box-Team, ist mit viel Talent und Ehrgeiz ausgestattet und kämpft sich kontinuierlich in den Ranglisten nach oben. Mit seinem Kampf will Bösel Auslandserfahrung gewinnen und wieder aufzeigen, dass mit ihm in den nächsten Jahren in dieser Gewichtsklasse zu rechnen ist.

Außerdem wird SES in Kiew einen neuen Boxer vorstellen. Der erst 18-jährige Supermittelgewichtler aus Magdeburg Moritz Stahl gibt am 6. Oktober 2012 seinen Einstand als Profi. Trainer Dirk Dzemski hat in ihm einen neuen Rohdiamanten entdeckt. “Moritz kann extrem hart schlagen. Er kann sich zu einer Wunderwaffe im Supermittelgewicht entwickeln. Das Zeug dazu bringt er auf jeden Fall mit“, so Dirk Dzemski.

Diese Duelle der SES-Fighter und der WBO-Weltmeisterschaftskampf zwischen Lukas Konecny und Zaurbek Baysangurov werden vom TV-Sender “Das Vierte“ live für Deutschland übertragen. Sendebeginn ist 20:15 Uhr (CET). Das tschechische Fernsehen wird mit dem Sender FANDA (Nova-TV-Gruppe) den Kampfabend live in der Tschechischen Republik ausstrahlen.

 

[Home] [Boxnews] [Newa Archiv] [2016] [2015] [2014] [2013] [2012] [Boxberichte] [Member Stuff] [Mitgliederbereich] [Events] [Impressum]