Oktober 2013

Meldung von Sauerland vom 30.10.2013

PRESSEMITTEILUNG / DENIS BOYTSOV

BOXGALA AM 23.11.2013, BROSE ARENA, BAMBERG

Boxen im Ersten – am 23. November live in der ARD

Boytsov: Bei Sieg gegen Leapai winkt Klitschko!

Die Zuschauer in Bamberg dürfen sich am 23. November auf ein weiteres Highlight freuen. Denn neben der IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht zwischen Yoan Pablo Hernandez und Alexander Alekseev fliegen auch in der sogenannten Königsklasse die Fäuste. Im Schwergewicht fordert dabei der WBO-Weltranglistenerste Denis Boytsov (33-0, 26 K.o.´s) über zwölf Runden den amtierenden WBO-Asia-Pacific-Champion Alex Leapai (29-4-3, 24 K.o.´s) aus Australien heraus.

Für Boytsov wird es der erste Auftritt für das Sauerland-Team sein. Der 27-Jährige, der früher für den inzwischen insolventen Boxstall Universum Box-Promotion antrat, hatte im Juli einen Vertrag bei Sauerland Event unterschrieben. In der brose Arena steigt er erstmals für sein neues Team in den Ring. „Veranstalter auf der ganzen Welt hatten Interesse, Denis Boytsov zu verpflichten. Doch letztendlich - und darüber sind wir äußerst froh - hat er sich für uns entschieden“, ist Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer stolz.

Dass die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind, will der inzwischen in Berlin lebende Schwergewichtler in Bamberg bestätigen. Doch der Fight gegen Alex Leapai wird keinesfalls ein Spaziergang. „Man braucht sich nur seinen Kampfrekord anzuschauen, dann weiß man, wie schwer das wird“, weiß Trainer Karsten Röwer zu berichten. „Leapai ist vielleicht aus boxerischer Sicht nicht so gefährlich. Doch er ist explosiv und schlagstark. Gegen ihn muss man bis zur letzten Sekunde wachsam sein, das hat er bereits häufiger gezeigt.“

Mit Felipe Romero, Okello Peter, Owen Beck und Travis Walker hatte er zuletzt schon einige Schwergewichtler besiegt, die in der Branche über einen guten Namen verfügen. In der WBO-Weltrangliste wird der 34-Jährige entsprechend auf Position acht geführt. Boytsov hingegen ist die aktuelle Nummer eins der World Boxing Organization. Deshalb ist klar: Wenn er in der brose Arena in Bamberg gegen den Australier Alex Leapai siegt, wird er als WBO-Pflichtherausforderer gegen Wladimir Klitschko antreten können.

Denis Boytsov: „Ich freue mich, jetzt für Sauerland Event zu boxen. Für mich war das ein Herzenswunsch. Für mein neues Team bin ich sogar extra nach Berlin gezogen. Nachdem eine gewisse Zeit nicht genau klar war, wie es weitergeht, habe ich jetzt endlich wieder den Kopf frei und kann mich auf den Sport konzentrieren. Damit ist der Spaß am Boxen zurück.“ Für den Neu-Berliner ist klar: „Über die Möglichkeit, gegen Klitschko zu kämpfen, denke ich im Moment noch nicht nach. In Bamberg will ich erst einmal Leapai besiegen. Dann sehen wir weiter!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der brose Arena in Bamberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg (www.kartenkiosk-bamberg.de, Tel.: 0951-23837).

Meldung von SES vom 29. Oktober 2013

Nikolaustag – neuer Termin für die „getgoods.de Fight Night“ in Frankfurt/Oder steht!
Schwergewicht Francesco Pianeta wird nun von den
Box-Königinnen Ramona Kühne und Christina Hammer begleitet
+ + + 06. Dezember 2013, Frankfurt/Oder, Brandenburg-Halle + + +

Die für den 26. Oktober geplante „getgoods.de Fight Night“ in Frankfurt/Oder hat einen neuen Termin. Nach der verletzungsbedingten Verlegung der Veranstaltung wird nun am Nikolaustag, also am 06. Dezember in der Brandenburg-Halle geboxt.
Neben dem SES-Schwergewichtler Francesco Pianeta werden nun die Box-Königinnen Ramona Kühne und Christina Hammer für Spannung im Ring sorgen. Beide SES-Weltmeisterinnen werden ihre WM-Titel in dieser „getgoods.de Fight Night“ verteidigen.
Ramona Kühne (20-1-0 (6)) hat als Brandenburgerin in Frankfurt/Oder nach ihrem letzten Auftritt im März in Potsdam wieder ein „Heimspiel“. Die Dreifach-Weltmeisterin im Super-Federgewicht aus dem brandenburgischen Rangsdorf will nach dem souveränen Sieg im März gegen die Brasilianerin Halanna Dos Santos die WM-Gürtel der WBO, WIBF und WBF in Frankfurt/Oder verteidigen und sich, nach einer Verletzungspause im Sommer, endlich wieder als Königin des Super-Federgewichts beweisen. Die Brandenburger Box-Fans können sich auf eine bis in die Haarspitzen motivierte Lokalmatadorin Ramona Kühne freuen.
Die Dortmunder Doppelweltmeisterin Christina Hammer kommt als ungeschlagene Weltmeisterin der WBO und WBF im Mittel- und im Super-Mittelgewicht nach Frankfurt/Oder. Nach dem einmaligen Ausflug im Mai dieses Jahres in das Super-Mittelgewicht und dem klaren Eroberung der beiden WM-Gürtel in der Mannheimer SAP-Arena, ist die 23-jährige Christina Hammer mit ihrer makelosen Bilanz von 15 Siegen in 15 Kämpfen wieder in ihrer eigentlichen Gewichtsklasse, dem Mittelgewicht unterwegs. Im Juli besiegte sie in Dresden die Schwedin Mikaela Lauren klar nach Punkten und will diese Souveränität auch in der „getgoods.de Fight Night“ beweisen.
Francesco Pianeta (28-1-1 (15)) musste sich im Mai dieses Jahres in Mannheim im Kampf mit dem dreifach-gekrönten Box-Weltmeister, der Schwergewichtslegende Wladimir Klitschko, nach einem mutigen und engagierten Kampf geschlagen geben. Francesco Pianeta will mit einem Sieg und einem souveränen Kampf in Frankfurt/Oder seine Anwartschaft auf baldige Titelkämpfe und eine hohe Weltranglistenposition wieder unterstreichen.

Meldung von Sauerland vom 29. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 14.12.2013, JAHNSPORTFORUM, NEUBRANDENBURG

Boxen im Ersten - am 14. Dezember live in der ARD

Box-Fieber in Neubrandenburg: Vorverkauf für Brähmer-WM läuft auf Hochtouren!

Am 14. Dezember steht Neubrandenburg wieder im Mittelpunkt der Box-Welt! Denn dann greift Jürgen Brähmer (41-2, 31 K.o.´s) gegen den 34-jährigen Amerikaner Marcus Oliveira (25-0-1, 20 K.o.´s) nach dem WM-Titel der World Boxing Association. Der Vorverkauf für die Box-Nacht im Jahnsportforum hat gerade erst begonnen, doch schon jetzt sind über 2.100 Tickets für die Veranstaltung verkauft.

„Die Begeisterung ist riesengroß“, freut sich Chris Meyer, der Geschäftsführer von Sauerland Event. „Ich bin mir sicher, am 14. Dezember wird das Jahnsportforum Neubrandenburg mit 4.900 Zuschauern aus allen Nähten platzen und restlos ausverkauft sein. Eine bessere Unterstützung kann sich Jürgen Brähmer für seinen Kampf um den derzeit vakanten WBA-Titel gegen Marcus Oliveira nicht wünschen.“

Genau dieser „Heimvorteil“ könnte entscheidend sein. Denn Oliveira, inzwischen WBA-Weltranglistenerster, ist bislang noch ungeschlagen. „Er hat ganz schön Dampf in den Fäusten. Besonders auf seine Schlaghand muss man aufpassen“, weiß der 35-jährige Brähmer um die Stärken des Amerikaners. Die Chance, wieder Weltmeister zu werden, will der Deutsche allerdings um jeden Preis nutzen: „Mit dem Publikum im Rücken werde ich einen Weg finden, ihn zu besiegen!“

Eintrittskarten für die Boxnacht am 14. Dezember in Neubrandenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.), bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung vom 28. Oktober 2013 von Digital Sports

Juan Carlos Gomez auf dem Weg nach Deutschland: "Was Hopkins kann, das kann ich auch!"

Der "Schwarze Panther" boxt am 1. November in Dachau gegen Adnan Buharalija (live auf Eurosport)

Gestern stieg der "Schwarze Panther" Juan Carlos Gomez gemeinsam mit seinem Team in Los Angeles in den Flieger, wird heute Nachmittag um 16:00 Uhr in München erwartet. Kurz vor dem Abflug wiederholte der Kubaner, der am Freitag (1. November) in Dachau gegen Adnan Buharalija boxen wird (ab 21:00 Uhr live bei Eurosport) seine Kampfansage in Richtung WBC-Cruisergewichts-Weltmeister Krysztof Wlodarczyk.

"Ich habe mir am Samstag den Kampf von Bernard Hopkins gegen Karo Murat angesehen", so Gomez. "Hopkins ist zwar ein Ausnahme-Boxer, aber sicher kein 'Alien', wie er immer behauptet. Und er ist fast 49 Jahre alt. Bis dahin bleiben mir noch neun Jahre! Was der kann, kann ich auch. Ich werde noch mal Weltmeister. Krysztof Wlodarczyk kann sich schon mal von meinem Gürtel verabschieden, denn nächstes Jahr hole ich ihn mir zurück."

Der mittlerweile 40-jährige "Schwarze Panther" war zwischen 1998 und 2001 WBC Champion im Cruisergewicht (Limit bis 90,7 kg) gewesen, hatte es danach im Schwergewicht versucht und war mit bis zu 120 kg in den Ring gestiegen. Jetzt hat Gomez für sein Cruiser-Comeback mächtig abgespeckt und will am Freitag zeigen, dass er wieder der Alte ist.

Den zweiten Hauptkampf des Abends bestreitet Gastgeber Alexander Petkovic gegen Chupaki Chipindi aus Tansania. Auch Petkovic war früher ein aussichtsreicher Cruisergewichtler. 2003 forderte "Petko" in Bayreuth WBO-Weltmeister Johnny Nelson heraus und verlor denkbar knapp nach Punkten. Später entschloss er sich dann - wie Gomez - ins Schwergewicht aufzusteigen und wurde 2011 Europameister nach Version der IBF sowie WBA International Champion. Eine Rückkehr ins Cruisergewicht ist für den 33-jährigen Wahl-Münchner - zumindest momentan - keine Option.

"Ich fühle mich im Schwergewicht wohl und merke, dass ich mit den großen Jungs mithalten kann. Trotzdem Respekt vor Juan Carlos, dass er in seinem Alter noch mal runtergeht. Wer weiß, vielleicht kommt das bei mir in sieben Jahren ja auch noch mal", sagt Petkovic.

Die Hauptkämpfer von "Petko's Fight Night" geben morgen (Dienstag, 29. Oktober) um 11:30 Uhr eine Pressekonferenz im Hotel Central (Münchner Str. 46a, Dachau). Am Donnerstag (31. Oktober) um 16:00 Uhr gibt es dann das offizielle Wiegen im kwon Outlet Shop (Unterfeldring 3, Vierkirchen).

Für den Kampfabend am Freitag (1. November) sind insgesamt neun Profi-Kämpfe geplant, darunter Auftritte des ungeschlagenen Cruisergewichtlers Damir Beljo, des deutschen Super Mittelgewichts-Talents Vincent Feigenbutz sowie des Halbschwergewichtlers Shefat Isufi.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr (Einlass um 18:00 Uhr), ab 21:00 Uhr wird Eurosport live aus Dachau übertragen. Karten gibt es noch in allen Preiskategorien von 20 Euro bis zu den ersten Ringplätzen mit Speisen, Getränken und After-Show-Party (zwischen 150 und 220 Euro) beim Kurier Dachau, Pfarrstraße 15, Telefon 08131/333060.

Meldung vom 24. Oktober 2013 von Digital Sports

Der "Schwarze Panther" will zurück ins Cruisergewicht

Ex-Weltmeister Juan Carlos Gomez boxt am 1. November in Dachau (live auf Eurosport)

Prominente Unterstützung für Alexander Petkovic! Ex-Weltmeister und Ex-Klitschko-Gegner Juan Carlos Gomez steigt am 1. November bei "Petko's Fight Night" im bayerischen Dachau in den Ring. Eurosport überträgt ab 21:00 Uhr live.

"Ich fühle mich so gut wie seit Jahren nicht, der "Schwarze Panther" hat Hunger und geht wieder auf die Jagd!", sagt Gomez und lässt die Goldzähne blitzen. Der Kubaner, der im Juli seinen 40. Geburtstag feierte und seit anderthalb Jahren nicht im Ring stand, bereitet sich in Los Angeles auf sein Comeback vor. Und sieht dabei so fit und durchtrainiert aus wie zu seinen besten Zeiten.

Im März 2009 hatte der Kubaner in Stuttgart gegen Schwergewichts-Weltmeister Vitali Klitschko verloren. Seitdem wirkte der "Schwarze Panther" zahnlos, schleppte zeitweise bis zu 120 Kilogramm mit sich herum und verlor im November 2011 sogar gegen Journeyman Darnell Wilson. Doch diese Zeiten sind vorbei. Gomez: "Ich hatte keine wirkliche Motivation mehr, habe nur geboxt, um Geld zu verdienen. Doch jetzt habe ich wieder ein Ziel vor Augen. Ich will noch mal Weltmeister werden - im Cruisergewicht!"

Die Gewichtsklasse bis 90,7 kg hatte Gomez in seiner Glanzzeit nahezu nach Belieben beherrscht. Von 1998 bis 2001 war er ungeschlagener - und scheinbar unschlagbarer - Weltmeister. Damals wollte der Kubaner mehr, stieg ins Schwergewicht auf, weil er sich davon höhere Kampfbörsen versprach. Nach zwölf Jahren heißt es für den "Black Panther" jetzt "back to the roots".

"Ich habe im Mai gesehen, wie Guillermo Jones den Russen Denis Lebedev verprügelt und ihm den WM-Titel der WBA abgenommen hat", erklärt Gomez. "Jones ist 41 Jahre alt! Da dachte ich mir: Das kann ich auch! Und das will ich auch! Seitdem war ich nur noch im Gym, arbeite auf mein Comeback hin - und fühle mich großartig. It's Showtime!"

Der kleine Haken am Vergleich zu Guillermo Jones: Der Panamese wurde nach seinem überraschenden Sieg gegen Lebedev des Dopings überführt, musste seinen WM-Titel inzwischen wieder abgeben. Für Juan Carlos Gomez ist Doping aber kein Thema: "Wer mich kennt, weiß, dass ich früher gerne gefeiert habe. Aber Doping hatte ich nie nötig. So einen Quatsch mache und brauche ich nicht."

Am 1. November in Dachau bekommt es Gomez mit dem Bosnier Adnan Buharalija zu tun. Danach soll es ganz schnell gehen. "Wenn ich unverletzt und gesund bleibe, will ich schon am 23. November wieder boxen", so der Kubaner. "Mein Ziel ist die WBC-Weltmeisterschaft. Ich hole mir meinen Gürtel zurück."

Im Hauptkampf von "Petko's Fight Night" steigt Gastgeber Alexander Petkovic zu einem 12-Runden-Kampf gegen Chupaki Chipindi aus Tansania in den Ring. Insgesamt sind neun Profi-Kämpfe geplant, darunter Auftritte des ungeschlagenen Cruisergewichtlers Damir Beljo, des deutschen Super Mittelgewichts-Talents Vincent Feigenbutz sowie des Halbschwergewichtlers Shefat Isufi.

Der Kampfabend beginnt um 19:00 Uhr, ab 21:00 Uhr wird Eurosport live aus Dachau übertragen. Karten gibt es noch in allen Preiskategorien von 20 Euro bis zu den ersten Ringplätzen mit Speisen, Getränken und After-Show-Party (zwischen 150 und 220 Euro) beim Kurier Dachau, Pfarrstraße 15, Telefon 08131/333060.

Meldung vom 24. Oktober 2013 von Sauerland

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 26.10.2013, EWE ARENA, OLDENBURG

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr live in der ARD

Legendäre Hardrock-Band SAXON spielt für Abraham!

„Niemals aufgeben - nicht zurückweichen, weitermachen und kämpfen!“ Unter diesem Motto will Arthur Abraham (37-4, 28 K.o.´s) wieder Weltmeister im Super-Mittelgewicht werden. Dafür muss der WBO-Intercontinental Champion zunächst am Samstag (ab 22.10 Uhr live in der ARD) seinen italienischen Herausforderer Giovanni De Carolis (20-4, 10 K.o.s) schlagen, um dann zum dritten Mal gegen WM-Titelinhaber Robert Stieglitz in den Ring steigen zu dürfen. Keine leichte Aufgabe: De Carolis (IBF-Weltrangliste Nr. 13) ist „einen Kopf größer“ als Abraham, hat zudem die längeren Arme. Aber Arthur Abraham hat den „Willen“ und SAXON! Die britische Hardrock/Heavy Metal-Band, die seit 35 Jahren zu den ganz Großen im Rock-Geschäft gehört, liefert dem Box-Champion den passenden Song für sein Vorhaben. Sie spielen extra für ihn ihren legendären Hit „Never Surrender“ (Nie zurückweichen, dt. Übersetzung) von 1981. Eine Metal-Hymne für Arthurs „Walk-in“ in Oldenburg! SAXON-Sänger Biff Byford: „Der Titel passt unserer Meinung nach am besten zu Abrahams Einstellung. Wir hoffen, dass der Song ihm hilft.“

SAXON unterbrechen extra für Abrahams Kampf in Oldenburg ihre Welttournee (mit der Band Motörhead) und werden am Samstag aus Helsinki eingeflogen. Den Titel „Never Surrender“ gibt es erstmalig (Deutschland-Premiere am Samstag in Oldenburg!) in einer neuen Version, die auch auf dem kommenden Album der Metal-Götter „Unplugged and strung up“ (erscheint am 22.11.2013) zu hören sein wird.

Insgesamt darf sich das Publikum in Oldenburg gleich auf vier Titelfights freuen. Denn neben Arthur Abraham sind am 26. Oktober aus dem Sauerland-Team auch "Golden" Jack Culcay (WBA-Intercontinental Meisterschaft im Halb-Mittelgewicht gegen argentinischen Titelverteidiger Guido Nicolas Pitto), Marcos Nader (EU-Meisterschaft im Mittelgewicht gegen den Spanier Luis Crespo) und der IBF-Intercontinental Titelträger Robert Woge (Pflichtverteidigung gegen den Ukrainer Anatoliy Dudchenko) am Start.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 26. Oktober in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), bei den offiziellen Vorverkaufsstellen von Eventim in Oldenburg und im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung vom 23. Oktober 2013von Sauerland

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 26.10.2013, EWE ARENA, OLDENBURG

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr live in der ARD

Abraham: De Carolis vor den Fäusten, Stieglitz im Visier!

Die Spannung steigt! Nur noch drei Tage, dann muss der WBO-Weltranglistenerste Arthur Abraham (37-4, 28 K.o.´s) beweisen, dass er zurecht den WBO-Pflichtherausfordererstatus innehat. In der EWE ARENA in Oldenburg kämpft der 33-jährige WBO-Intercontinental Champion gegen den IBF-Weltranglistendreizehnten Giovanni De Carolis (20-4, 10 K.o.´s). Nur im Fall eines Sieges kann Abraham noch einmal gegen den aktuellen WBO-Weltmeister Robert Stieglitz antreten, um sich den WM-Titel zurückzuholen.

„Ich weiß, worum es geht“, versicherte Abraham am Mittwochnachmittag im Acara Hotel in Oldenburg bei einer Pressekonferenz. Auf die inzwischen zehnjährige Zusammenarbeit mit seinem Trainer Ulli Wegner angesprochen, flachste der frühere Mittel- und Super-Mittelgewichts-Weltmeister: „Man sieht ja, wenn man sich meinen Kopf anschaut, wohin das führt. Es sind schon fast alle Haare weg!“ Doch während der langjährigen Zusammenarbeit habe er gemerkt, dass ihm der raue Ton seines Trainers immer wieder geholfen habe. „Schaue mal Arthur“, warf Coach Ulli Wegner ein, „am Samstagabend werde ich hier mit Dir in Oldenburg sein, obwohl Karo Murat in Atlantic City um die WM kämpft. Ich denke, das zeigt, was du mir bedeutest!“

Das war schon fast eine Liebeserklärung - zeigt aber, was für Abraham am Samstag auf dem Spiel steht. „Wir wissen das“, so Promoter Kalle Sauerland. „ Nur ein Sieg zählt. Doch ich glaube an Arthur. Do or die! Wenn Arthur gewinnt, kann er wieder um die Weltmeisterschaft boxen. Doch wenn er verlieren würde, käme das einer Katastrophe gleich.“

Spielverderber für Abraham will am Samstagabend der Italiener De Carolis sein. Der 29-jährige Römer gab sich während der Pressekonferenz durchaus selbstbewusst. „Ich bin sehr zuversichtlich. Ich bin großartig vorbereitet. Wir haben seine früheren Kämpfe intensiv studiert und uns eine sehr gute Taktik zurechtgelegt, um Abraham zu schlagen."

Insgesamt darf sich das Publikum in Oldenburg gleich auf vier Titelfights freuen. Denn neben Arthur Abraham sind am 26. Oktober aus dem Sauerland-Team auch "Golden" Jack Culcay (WBA-Intercontinental Meisterschaft im Halb-Mittelgewicht gegen argentinischen Titelverteidiger Guido Nicolas Pitto), Marcos Nader (EU-Meisterschaft im Mittelgewicht gegen den Spanier Luis Crespo) und der IBF-Intercontinental Titelträger Robert Woge (Pflichtverteidigung gegen den Ukrainer Anatoliy Dudchenko) am Start.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 26. Oktober in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), bei den offiziellen Vorverkaufsstellen von Eventim in Oldenburg und im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 21. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 14.12.2013, JAHNSPORTFORUM, NEUBRANDENBURG

Boxen im Ersten - am 14. Dezember live in der ARD

Sauerland holt Brähmer-WM nach Deutschland!

Fantastische Nachrichten für Jürgen Brähmer (41-2, 31 K.o.´s): Wenn der amtierende Europameister im Halbschwergewicht am 14. Dezember nach dem WM-Titel der WBA (World Boxing Association) greift, hat er ein Heimspiel! Der 35-jährige Rechtsausleger aus Mecklenburg-Vorpommern wird seinen WM-Fight gegen den Amerikaner Marcus Oliveira (25-1, 20 K.o.´s) im Jahnsportforum Neubrandenburg bestreiten.

„Das ist großartig“, freut sich Brähmer. „Zwar stand ich noch nie als Profi in Neubrandenburg im Ring, doch die Zuschauer haben einst auch schon Sebastian Sylvester zum Titelgewinn ‚gepeitscht‘. Die Box-Fans auf der ganzen Welt wussten schließlich, welche besondere Atmosphäre bei den Kämpfen des ‚Hurrikans‘ im Jahnsportforum herrscht. Ich hoffe, dass ich ebenso von dieser besonderen Stimmung profitieren kann und mit den Zuschauern im Rücken wieder Weltmeister werde.“

Kalle Sauerland freut sich riesig darüber, dass er den Fight mit seinem Team nach zähen Verhandlungen mit Don King nach Deutschland holen konnte. „2013 war bis jetzt ein großartiges Jahr für Jürgen: Er feierte ein großartiges Comeback und wurde Europameister. Doch der Kampf gegen den ungeschlagenen K.o.-König Oliveira wird eine unglaubliche Herausforderung. Unser Ziel war es, dass Jürgen wieder Weltmeister wird. Ganz Deutschland wird stolz auf ihn sein, wenn er sich den WM-Titel holt!“

Das will Oliveira um jeden Preis verhindern. Der 34-jährige WBA-Weltranglistenzweite baut dabei auch auf die Unterstützung von Don King (82). Der weltbekannte Promoter mit der Starkstromfrisur hat bereits angekündigt, dass er nach Deutschland reisen wird, um seinem Boxer in Neubrandenburg die Daumen zu drücken.

Eintrittskarten für die Boxnacht am 14. Dezember in Neubrandenburg sind ab Ende der Woche über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044 (€ 0,20/min., Mobilfunkpreise max. € 0,60/min.), bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich

Meldung von SES vom 20. Oktober 2013

Ergebnisse SES-Box-Gala 19.10.2013, Messe Halle „EINS“ Leipzig

Souveräner Punktsieg für Robert Stieglitz gegen schwer zu boxenden Ekpo
WBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht, 12 Rd.
Robert Stieglitz vs. Isaac Ekpo
Waleska Roldan: 118:110, André van Grootenbruel: 118:110, Frank-Michael Maas: 119:111

Vor über 6.000 Zuschauern in der Leipziger Messe Halle „EINS“ trat WBO-Weltmeister Robert Stieglitz in der vergangenen Samstagnacht zu seiner 11. Titelverteidigung an. Nach 12 Runden gewann der Magdeburger seinen 49. Profikampf mit einem einstimmigen Punktsieg über Issac Ekpo und bleibt damit weiterhin WBO-Champion im Super-Mittelgewicht und behauptet seine herausragende Stellung als bester deutscher Boxer.
Gegen den Nigerianer Isaac Ekpo fuhr Titelverteidiger Robert Stieglitz zu Beginn des Duells noch nicht die scharfen Krallen aus. Der Kampf gestaltete sich in der ersten Phase zunächst verhalten. Der Weltmeister wollte seinen Gegner offensichtlich kommen lassen, aber Ekpo kämpfte nicht so offensiv, wie er es selbst angekündigt hatte. In der 4. Runde zeigte der Champion erstmal etwas von seiner Explosivität und setzte Isaac Ekpo stark unter Druck. Der Nigerianer versuchte in der Nahdistanz durch Halten die Angriffe von Robert Stieglitz zu unterbinden. Dadurch war Ekpo zunächst ein unbequemer Kontrahent. Für den Weltmeister war der Herausforderer bis dahin nicht einfach zu treffen. Mit seinen technisch gut vorbereiteten Aktionen war Robert Stieglitz bereits nach der Hälfte des Duells der sichtbar bessere Fighter. In der 7. Distanz des Kampfes erhöhte Robert Stieglitz langsam den Druck auf Isaac Ekpo. Auch in der folgenden Runde blieb der Magdeburger in der Offensive. Der Nigerianer fand kaum ein Mittel, um dem Weltmeister sehr gefährlich zu werden. Er versuchte zwar sein Glück oft in der Nahdistanz. Doch liefen seine Attacken dabei meist ins Leere. Aufgrund seines unorthodoxen Stils war es für Robert Stieglitz auch nicht einfach, seinen Gegner zu treffen. In der 9. Runde zog Stieglitz das Tempo noch weiter an und Ekpo geriet dabei weiter ins Hintertreffen. Der Weltmeister hatte bis zum Schluss das Faustgefecht deutlich bestimmt und sich auf den Punktzetteln der Jury eindeutig nach vorn geboxt.
Bei der Pressekonferenz im Anschluss an die erfolgreiche Titelverteidigung sagte Robert Stieglitz: „Der Gegner hat es leider nicht zu gelassen, dass es ein kürzerer Kampf wird. Aber ich bin sehr glücklich über meinen Erfolg. Mit dem Kampf ging für mich das erfolgreichste Jahr meiner Karriere zu Ende. Ich habe vier Kämpfe absolviert und dabei drei Weltmeisterschaftskämpfe gewonnen. Dazu kamen mehrere Ehrungen. Das macht mich sehr stolz.“
Dirk Dzemski (Trainer): „Isaac Ekpo hat sich dem Kampf entzogen. Es war für Robert kompliziert, ihn zu treffen. Aber er hat zu jeder Zeit die strategische Linie konzentriert durchgezogen. Ich bin mit ihm ausgesprochen zufrieden.“
Isaac Ekpo: „Ich bin nicht dazugekommen, mein Überraschungsei zu landen. Robert und sein Trainer haben das gut zu verhindern gewusst. Robert Stieglitz ist ein sehr guter Kämpfer und ein würdiger Champion.“
Ulf Steinforth: „Leipzig wird zu einem festen Veranstaltungsort in unserem Terminkalender. Wir kommen wieder. Über 6.000 Zuschauer in der Halle und so viele Unterstützer, die den Event ermöglicht haben. Das macht Lust auf mehr.“

Dominic Bösel bleibt als Junioren-Weltmeister ungeschlagen
WBO-Junioren-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht, 12 Rd.
Dominic Bösel vs. Mirko Ricci
Punktsieg Dominic Bösel
André van Grootenbruel: 95:95, Waleska Roldan: 98:91, Klaus Griesel: 97:93

In Leipzig trat am Samstagabend Dominic Bösel zu seiner letzten Verteidigung als Junioren-Weltmeister der WBO im Halbschwergewicht an. Sein Herausforderer Mirko Ricci aus Italien wollte den Champion zu Beginn des Duells offensiv beeindrucken. Doch der Kapitän des „Team Deutschland“ boxte technisch souverän. Mirko Ricci erwies sich in diesem Titelkampf als unangenehmer Fighter. Trotz seines offensiven Stils zeigte er aber oft Lücken in der Deckung, die Dominic Bösel zu nutzen wusste. Obwohl der Italiener oft den Angriff suchte, zeigte er mehr und mehr Lücken in der Verteidigung, die der Titelverteidiger immer wieder mit Kontern fand und damit kontinuierlich Treffer setzte. In der 6. Runde übernahm der Weltmeister das Zepter. Mittlerweile schien Dominic Bösel seinen Gegner gut studiert zu haben. Seine Kombinationen setzte er oft erfolgreich um. In der 8. Runde kassierte Mirko Ricci von Ringrichter Frank-Michael Maas eine Verwarnung wegen Nachschlagens und musste damit einen zusätzlichen Punktverlust hinnehmen. Die Boxer sorgten über die gesamte Distanz für ein brisantes Duell. In der finalen Runde 10 setzten beide Kontrahenten noch einmal zum Endspurt an. Am Ende der zweiten Titelverteidigung als Junioren-Weltmeister konnte sich Dominic Bösel ungeschlagen aus dem Junioren-Lager verabschieden. Nun warten auf den 23-Jährigen neue internationale Aufgaben bei den Senioren.
Dominic Bösel: „Ich habe mich an die Vorgaben meines Trainers gehalten. Ich sollte nicht überziehen. Über das gesamte Duell habe ich mich eigentlich sehr sicher gefühlt und hatte nicht den Eindruck, dass mir Mirko Ricci gefährlich werden konnte.“
Dirk Dzemski (Trainer): „Wir wussten, dass Ricci ein unangenehmer Gegner werden würde. Deshalb hatten wir hart trainiert. . Das war ein schwieriger Kampf für Dominic, aber er hat ihn sehr gut gemeistert.“

Jan Zaveck meldet sich mit Dauerfeuer-Fight zurück
Weltergewicht, 8 Rd.
Jan Zaveck vs. Sebastian Allais
Einstimmiger Punktsieg Jan Zaveck (79:73; 80:71; 80:71)

Ex-IBF-Weltmeister Jan Zaveck wollte am Samstag in Leipzig zeigen, dass noch der Champion in ihm steckt. Gegen den Franzosen Sebastian Allais holte er von Beginn an seinen bekannten Kampfgeist heraus und zeigte seinen Siegwillen gleich in einem Niederschlag in der 1. Runde. Als guter Fighter erwies sich aber auch Sebastian Allais, der den Treffer zunächst überwand und in den Kampf zurückfand. Die Dominanz im Ring ließ sich Jan Zaveck jedoch zu keinem Zeitpunkt streitig machen. Jan Zaveck boxte stabil und zu jeder Zeit offensiv. Sebastian Allais war über die gesamte Zeit in der Defensive. Nur durch dessen konstante dichte Doppeldeckung konnte er Jan Zaveck daran hindern, harte Treffer ins Ziel zu bringen. Unermüdlich fightete SES-Profi gegen diese Deckung an und sammelte dabei die nötigen Punke, um sich Runde für Runde nach vorn zu boxen. Das Duell wurde von beiden Fightern mit einem hohen Tempo geführt. Aufgrund der vielen Treffer des Ex-Champions war Sebastian Allais ab der 6. Runde schon schwer vom Kampf gezeichnet. Auch wenn es dem Franzosen nicht gelang, Jan Zaveck mit Treffern zu beeindrucken, so lieferte er ihm dennoch einen guten Kampf. Das Leipziger Publikum sah 8 Runden lang einen dynamischen und technisch hochwertigen Boxkampf auf höchstem Niveau. Für Jan Zaveck war es ein gelungenes Comeback, um sich noch einmal für eine WM-Chance zu empfehlen. Das Punktgericht kürte Jan Zaveck am Ende zum verdienten deutlichen Punktsieger.

US-Boy Dario Bredicean mit deutlichem Punkterfolg
Halbschwergewicht, 6 Rd.
Dario Bredicean vs. Egidijus Kakstys
Einstimmiger Punktsieg Dario Bredicean (60:54; 60:54; 60:54)

Florida-Boy Dario Bredicean startete in seinen 5. Profieinsatz mit Übersicht. Aus der langen und der Halbdistanz beherrschte seinen Gegner Egidijus Kakstys souverän. Doch der Litauer versuchte oft, die Distanz zu überwinden und den US-Amerikaner in der Nahdistanz zu stellen. Der 20-jährige SES-Profi wusste jedoch die Attacken gut zu verhindern. Seit knapp einem Jahr trainiert Dario Bredicean nun im Magdeburger SES-Boxteam, und unter seinem Coach René Friese hat er deutliche Fortschritte gemacht. Die Aufgabe gegen den Litauer hatte er sich vielleicht etwas einfacher vorgestellt. Egidijus Kakstsy verstand es über die Runden immer wieder die Distanz zu verkürzen und damit die Kombinationen von Dario Bredicean zu unterlaufen. In der 6. und letzten Runde startete der US-Boy noch einmal eine finale Offensive, um eventuell eine vorzeitige Entscheidung zu erzwingen. Dies gelang ihm leider nicht. Auf den Punktzetteln der Jury fuhr er am Ende einen verdienten einstimmigen Sieg ein.

Tom Schwarz erneut mit Kurzarbeit im Ring
Schwergewicht, 4 Rd.
Tom Schwarz vs. Pavlo Nechyporenko
TK.o.-Sieg Tom Schwarz, 1. Runde, 1:09 min


SES-Schwergewichtler Tom Schwarz war auch in seinem zweiten Profikampf wieder ein Kurzarbeiter. Es dauerte nur wenige Sekunden bis der Hallenser aus dem „Team Deutschland“ seinen Kontrahenten Pavlo Nechyporenko zum ersten Mal am Boden hatte. Wenige Schläge später gelang ihm der zweite Niederschlag. Ringrichter Klaus Griesel gab den Kampf erneut vor. Dann folgte der dritte Streich und der Litauer ging erneut zu Boden. Der Ringrichter brach daraufhin nach 1:09 Minuten den Kampf ab. Und Tom Schwarz kann sich wieder einen vorzeitigen Sieg in der 1. Runde in den Kampfrekord schreiben.

Deniz Ilbay bleibt mit K.o.-Sieg weiter ungeschlagen
Weltergewicht, 6 Rd.
Steffen Sparborth vs. Deniz Ilbay
K.o.-Sieg Deniz Ilbay, 6. Runde, 0:52 min
Mit Steffen Sparborth und Deniz Ilbay standen sich in der Messe Halle „EINS“ am Samstagabend zwei ungeschlagenen Fighter gegenüber. Und der Leipziger Lokalmatador und der Kölner lieferten sich ein spannendes Duell. Steffen Sparborth, der die Sympathien des Publikums hinter sich hatte, traf aber auf einen sehr engagierten Deniz Ilbay, der über weite Strecken den Kampf aus der Mitte des Rings dominierte. Obwohl der Sachse mit ganzem Einsatz fightete, fand er nicht genügend Mittel, um Deniz Ilbay gefährlich zu werden. Trotzdem gab Steffen Sparborth zu keinem Moment auf. Vor allem in der 5. Runde zeigte er seine kämpferischen Stärken. Doch die 6. Runde war das Finale für Deniz Ilbay. Der Kölner attackierte den Sachsen mit überlegener Offensive. Steffen Sparborth hatte den Schlägen nichts mehr entgegen zu setzen, so dass Ringrichter Frank-Michael Maas den Kampf abrechen musste. Der erst 18-jährige Deniz Ilbay bleibt nach diesem K.o.-Sieg weiterhin ungeschlagen

Tom Pahlmann fuhr in Leipzig zweiten Profi-Erfolg ein
Cruisergewicht, 4Rd.
Tom Pahlmann vs. Olegs Lopajevs
Einstimmiger Punktsieg Tom Pahlmann (40:35; 39:36; 40:36)

SES-Cruisergewichter Tom Pahlmann aus der Nachwuchs-Riege „Team Deutschland“ hatte in Leipzig wenig Mühe mit seinem Gegner Olegs Lopajevs. Bereits in der 1. Runde wurde der Lette von Ringrichter Frank-Michael Maas angezählt. In der 2. Runde folgte erneut ein Niederschlag. Lopajevs erholte sich auch davon. Tom Pahlmann dominierte weiterhin den Kampf mit seiner Führhand. Der Lette versuchte zwar mit einigen eigenen Aktionen immer wieder mal den SES-Profi zu beeindrucken, konnte dessen Deckung jedoch kaum überwinden. Am Ende fuhr Tom Pahlmann in seinem zweiten Profikampf seinen zweiten Sieg ein mit einem einstimmigen Punktergebnis ein.

Außerdem:
4fach-WBC-Meisterschaft im Schwergewicht, 12 Rd.
Manuel Charr vs. Denis Bakhtov
T.K.o-Sieg Manuel Charr, 7. Runde

Meldung von Diamond Boy vom 19. Oktober 2013

Unterstützung von den „großen Brüdern“

Promi-Big-Brother-Stars bei Manuel Charr gegen Denis Bakhtov mit am Ring

Wenn Manuel Charr am Samstagabend (19. Oktober) in Leipzig zum WBC-Titelkampf gegen den schlagstarken Russen Denis Bakhtov in den Ring steigt, könnte das Motto auch sein: „Big Brother is watching you!“ Etliche der Mitbewohner des „Diamond Boy“ aus der TV-Show „Promi Big Brother“ haben sich angemeldet, um Charr zu unterstützen.

„Ich freue mich über jeden, der kommt, um mir die Daumen zu drücken. Das gilt für mein Team, meine Familie und meine Fans genauso wie für meine Freunde aus dem Big-Brother-Haus“, sagt Charr. „Wir hatten eine tolle Zeit, und es freut mich, dass wir auch nach der Show noch Kontakt haben. Und wenn ich Bakhtov geschlagen habe, können wir noch schön zusammen feiern.“

Diesen Plan will der Russe vereiteln. Bakhtov, der beim heutigen Wiegen mit 102,6 Kilogramm deutlich leichter war als Charr (110 kg), kündigte an, dass er nicht zum Spaß nach Leipzig gekommen ist. „Ich weiß, dass ich der Außenseiter bin“, so Bakhtov. „Aber gegen Steffen Kretschmann war ich auch zwei Mal der Außenseiter, und alle haben gesehen, was passiert ist. Es ist mein Job, in den Ring zu steigen und Leute auszuknocken. Und genau das werde ich am Samstag in Leipzig machen. Es tut mir leid für Manuel Charr, aber seine Reise ist hier zu Ende.“

Gegen den angesprochenen Steffen Kretschmann konnte sich Denis Bakhtov im September 2009 und im März 2010 zwei Mal vorzeitig durchsetzen. Besonders pikant: Der zweite Kampf wurde – ebenso wie morgen das Duell mit Manuel Charr – live in Sat.1 übertragen. Der Bällchensender zeigt den Schwergewichts-Kracher am Samstagabend ab 22:00 Uhr.

Insgesamt stehen bei Charr vs. Bakhtov vier Champion-Titel des renommierten Weltverbands WBC auf dem Spiel. Neben dem WBC Silver International, dem WBC Mediterranean und dem WBC Baltic Titel, die Charr schon hält, geht es auch um die WBC CISBB Meisterschaft.

„Mein Ziel ist es, alle Gürtel zu vereinigen, damit Vitali Klitschko nicht länger vor mir weglaufen kann“, sagt Charr. „Wir teilen uns die Welt: Er hält einen WM-Titel, ich die kontinentalen und regionalen Titel. Spätestens wenn ich alle anderen Gürtel vereint habe, wird er keine andere Chance mehr haben und muss mir die Chance auf das Rematch geben. Dann werde ich endlich meinen großen Traum erfüllen und Weltmeister werden.“

Meldung von SES vom 18. Oktober 2013

Gewichte vom Offiziellen Wiegen in Leipzig
WBO Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht
Robert Stieglitz vs. Isaac Ekpo
WBO-Junioren-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht
Dominic Bösel vs. Mirko Ricci
4-fach-WBC Championship
Manuel Charr vs. Denis Bakhtov
+ + 19. Oktober 2013 Messe Halle „EINS“, Leipzig / SAT.1 live ab 22:20 Uhr + +

Heute gingen in Leipzig im No.1 Fitness die Kämpfer der bevorstehenden SES-Box-Gala am morgigen Samstag über die Waage. Der Titelverteidiger, der Magdeburger WBO-Champion Robert Stieglitz, wurde mit 76,1 Kilogramm gewogen. Sein Herausforderer, der WBO-Afrika-Meister aus Nigeria Isaac Ekpo, wog 74,6 Kilogramm. Damit erfüllte beide Kontrahenten das Gewichtslimit des Super-Mittelgewichts von 76,2 Kilogramm. Am Samstag treten beide Profis in der Leipziger Messe Halle “EINS” zum Duell um die WBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht an. Für Robert Stieglitz wird dies der 49. Fight als Profi sein. Auch die Fighter der weiteren Titelkämpfe standen auf der Waage. WBO-Junioren-Weltmeister Dominic Bösel wurde mit 79,1 Kilogramm gewogen und sein Gegner aus Italien, Mirko Ricci mit 79,0 Kilogramm.
Alle Gewichte der einzelnen Kämpfe:
WBO-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht, 12 kg
Robert Stieglitz (76,1 kg) vs. Isaac Ekpo (74,6 kg)
4-fach WBC-Meisterschaft, 12 Rd.
Manuel Charr (110,0 kg) vs. Denis Bakhtov (102,6 kg)
WBO-Junioren-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht, 10 Rd.
Dominic Bösel (79,1 kg) vs. Mirko Ricci (79,0 kg)
Weltergewicht, 8 Rd.
Jan Zaveck (66,4 kg) vs. Sebastian Allais (66,4 kg)
Halbschwergewicht, 6 Rd.
Dario Bredicean (77,8 kg) vs. Egidijus Kakstys (79,3 kg)
Schwergewicht, 4 Rd.
Tom Schwarz (104,8 kg) vs. Pavlo Nechyporenko (97,4 kg)
Weltergewicht, 6 Rd.
Steffen Sparborth (66,4 kg) vs. Deniz Ilbay (66,6 kg)
Cruisergewicht, 4 Rd.
Tom Pahlmann (90,7 kg) vs. Olegs Lopajevs (87,5 kg)

Meldung von Sauerland vom 18. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 26.10.2013, EWE ARENA, OLDENBURG

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr live in der ARD

Culcay: „Wenn Pitto ein Anzeichen von Schwäche zeigt, werde ich zur Stelle sein“

Vor einigen Monaten musste Jack Culcay (14-1, 10 K.o.´s) eines der härtesten Urteile seiner Box-Karriere hinnehmen. Gegen den Argentinier Guido Nicolas Pitto (18-1, 7 K.o.´s) werteten am 27. April in Hamburg zwei von drei Punktrichtern im Kampf um die WBA-Intercontinental Meisterschaft gegen den Deutschen. Damit war sein Titel futsch! Die erste Profi-Niederlage für den Amateur-Weltmeister aus dem Jahr 2009 war besiegelt. Am 26. Oktober (ab 22.10 Uhr live in der ARD) will sich Jack Culcay den WBA-Intercontinental Gürtel zurückholen…

Herr Culcay, welche Lehren konnten Sie rückblickend aus Ihrer Niederlage gegen Pitto ziehen?

Jack Culcay: Man darf im Verlauf eines Kampfes nie nachlassen. Nur wenn man den Gegner eindeutig dominiert, kann man danach sicher sein, wirklich gewonnen zu haben. Meiner Meinung nach war ich im ersten Kampf besser als Pitto. Doch am wichtigsten ist, dass die Punktrichter das genauso sehen. In Oldenburg werde ich nicht vom Gas gehen, um alle in der Halle vollends von mir zu überzeugen.

Beim Wort eindeutig denken viele Menschen an einen K.o....

Jack Culcay: Das wäre natürlich das Beste. Wenn ich es schaffe, Pitto ein- bis zweimal niederzuschlagen, sollte es kaum Zweifel an meinem Erfolg geben. Ich weiß, dass ich das schaffen kann. Ich werde nicht versuchen, einen vorzeitigen Erfolg zu erzwingen. Doch wenn Pitto ein Anzeichen von Schwäche zeigt, werde ich zur Stelle sein.

Wie lief denn das Training für das Rematch?

Jack Culcay: Es wird der zweite Kampf sein, bei dem Fritz Sdunek bei mir in der Ecke steht. Beim ersten Mal konnte ich nur drei Wochen mit ihm zusammenarbeiten, was vielleicht ein wenig zu kurz war. In meine aktuelle Vorbereitung war er von Anfang an involviert. Ich merke vor allem in Sachen Kondition, welch großes Potenzial noch in mir steckt. Als einziges Problem empfand ich die Verlegung des Rückkampfes gegen Pitto vom 14. September auf den 26. Oktober. Es ist nervig, ein gutes Trainingscamp zu absolvieren und dann eine Absage zu erhalten. Jetzt freue ich mich allerdings auf Oldenburg und will mir endlich meinen Titel zurückholen.

Seit dem Gewinn der Amateur-Weltmeisterschaft und mit Ihren Siegen bei den Profis wurden die Erwartungen auch seitens der Medien größer. Wurde Ihnen das manchmal zu viel?

Jack Culcay: Nein, damit kann ich sehr gut umgehen. Das hat noch nie einen Einfluss auf meine Leistung im Ring gehabt. Zuletzt habe ich mich allerdings ein wenig zurückgezogen. So konnte ich mich voll auf die Vorbereitung auf diesen Kampf konzentrieren. Ich möchte am Tag nach dem Rematch gegen Pitto in den Zeitungen lesen, dass Jack Culcay wieder WBA-Intercontinental Champion ist.

Wie tanken Sie Kraft für dieses Vorhaben?

Jack Culcay: Da wäre in allererster Linie meine Dobermann-Hündin zu nennen. Sie ist sozusagen neben Fritz Sdunek, Moritz Klatten, meinem Vater und mir das fünfte Mitglied im ‚Team Culcay’. Mit ihr absolviere ich Läufe und es ist nach dem Training einfach schön, wenn man abends daheim freudig erwartet wird.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 26. Oktober in Oldenburg - neben Jack Culcay kämpfen auch Arthur Abraham, Robert Woge und Marcos Nader um Titel - sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), bei den offiziellen Vorverkaufsstellen von Eventim in Oldenburg und im Internet bei www.eventim.de erhältlich

Meldung von Sauerland vom 17. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 26.10.2013, EWE ARENA, OLDENBURG

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr live in der ARD

Pitto vor Rematch gegen Culcay: „Sein Bestes wird nicht gegen mich reichen!“

Am 26. Oktober will Jack Culcay (14-1, 10 K.o.´s) den bisher einzigen Makel in seiner Profikarriere ausmerzen. Dabei stellt sich der Halb-Mittelgewichtler in der Oldenburger EWE ARENA dem Mann, der ihm Ende April die WBA-Intercontinental Meisterschaft abnahm. Doch Titelverteidiger Guido Nicolas Pitto (18-1, 7 K.o.´s) glaubt daran, auch im zweiten Duell zu siegen. Warum er so optimistisch ist, erzählt der in Spanien trainierende Argentinier im Interview.

Herr Pitto, am 27. April haben Sie mit Ihrem Sieg über Jack Culcay für eine große Überraschung gesorgt. Was war ausschlaggebend für den bisher größten Erfolg Ihrer Karriere?

Guido Nicolas Pitto: Für mich war das alles andere als überraschend. Ich hatte mich vor dem Kampf nicht als Außenseiter gesehen. Im Endeffekt hat sich eben der bessere Mann durchgesetzt.

Verlief der Fight so, wie Sie sich das vorab mit Ihrem Coach Ricardo Sanchez Atocha vorgestellt hatten?

Guido Nicolas Pitto: Im Prinzip war das so. Allerdings war Culcay besser, als ich vorher gedacht hatte. Er ist technisch sehr gut ausgebildet und hat eine große boxerische Klasse. Doch wie man gesehen hat, muss ich mich nicht hinter ihm verstecken - und in so einem Fall entscheiden der Wille und die Aktivität über den Sieg oder die Niederlage. Daher habe ich das erste Duell gegen Culcay gewonnen. Unser Plan ging also auf.

Durch den Erfolg gegen Culcay haben Sie zudem die WBA-Intercontinental Meisterschaft errungen und sind in die Top-15 der WBA-Weltrangliste eingezogen….

Guido Nicolas Pitto: Ja, das war einfach fantastisch. Dennoch sehe ich das nur als Zwischenstation auf dem Weg an die Spitze. Mein Erfolgshunger ist noch lange nicht gestillt!

Zunächst treffen Sie aber am 26. Oktober erneut auf Culcay. Wie verlief denn Ihre Vorbereitung?

Guido Nicolas Pitto: Ich habe keinen Grund, zu klagen. Eigentlich lief alles perfekt. Der einzige Makel war, dass der Kampf um sechs Wochen nach hinten verlegt wurde. Inzwischen bin ich aber schon wieder in einer Art Tunnel und kann es kaum erwarten, die Fans in Deutschland noch einmal zu begeistern.

Glauben Sie, dass Sie sich im Vergleich zum April noch einmal verbessert haben?

Guido Nicolas Pitto: Ich denke schon. Es ist generell unglaublich, welche Fortschritte ich gemacht habe – vor allem, seitdem ich in Spanien bei meinem aktuellen Coach Ricardo Sanchez Atocha trainiere. Jeden Tag, an dem ich die Trainingshalle betrete, spüre ich, dass ich noch mehr leisten kann.

Culcay will sich mit Sicherheit bei Ihnen für seine erste Niederlage revanchieren. Sind Sie dafür bereit?

Guido Nicolas Pitto: Mit Sicherheit! Ich habe auf alle Fälle keine Angst vor ihm – das steht fest. Er will diesen Kampf ja unbedingt, um sich zu rehabilitieren. Er wird sein Bestes geben. Doch das wird gegen mich nicht reichen.

Also ist ein erneuter Sieg für Sie reine Formsache?

Guido Nicolas Pitto: Vorhersagen sind immer schwer zu treffen und im Boxen ist alles möglich. Von einer Formsache kann also nicht die Rede sein. Es wird ein hartes Stück Arbeit. Doch ich werde Gas geben und am Ende bleibt der Titel bei mir!

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 26. Oktober in Oldenburg - neben Jack Culcay kämpfen auch Arthur Abraham, Robert Woge und Marcos Nader um Titel - sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), bei den offiziellen Vorverkaufsstellen von Eventim in Oldenburg und im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von SES vom 17. Oktober 2013

”Ich bin das Überraschungspaket, die ,Zeitbombe’ für Robert Stieglitz!”
Interview mit Isaac Ekpo “The Grenade”, der Afrika-Meister der WBO im Super-Mittelgewicht
Robert Stieglitz vs. Isaac Ekpo
+ + 19. Oktober 2013 Messe Halle „EINS“, Leipzig / SAT.1 live ab 22:20 Uhr + +

Zwei Tage vor dem größten Kampf seiner Karriere gegen WBO-Weltmeister Robert Stieglitz gab der Nigerianer eine Kampfansage ab!
Mr. Ekpo, sie sind zum ersten Mal in Europa / Deutschland und haben die große Chance einen WM-Kampf zu bestreiten. Große Aufregung, gar Nervosität?
Isaac Ekpo: „Nein, gar nicht! Mein Team und ich wir sind sehr relaxed. Mit einem Stadtbummel und den Einheiten hier in unserem Gym stimmen wir uns hier in Leipzig gut ein und fühlen uns super wohl. Es ist aber schon viele neue Eindrücke, es ist alles so sauber hier. Auf dem Markt haben wir Obst gekauft, super frisch. So kennen wir das gar nicht!“
Nun haben sie ja schon ihre internationale Erfahrung als Amateur auf dem sportlichen Großereignis Olympia 2004 in Athen gemacht. Wie lief ihre sportliche Entwicklung bis heute?
Ekpo: „Erst einmal war ich ja Fußballer, Torwart in meiner Jugend. Ich habe mir da richtig was erhofft, war so glaube ich ein Guter. Aber, als ich das Boxen kennenlernte, war der Reiz größer. Die Mann gegen Mann Situation, dass es nur auf einen selbst ankommt, dies ist mein Ding. So bin ich mit knapp 20 Jahren in das Box-Lager gewechselt und wurde zwei Jahre später für Nigeria in das Olympia-Team für Athen nominiert. Dort habe ich es bin in Viertelfinale geschafft und bin im nächsten Jahr zu den Profis gegangen. Das ist für einen Afrikaner lukrativer!“
Haben sie besondere Vorbilder oder was besonders treibt sie an?
Ekpo: „Boxerisch bin ich ein großer Bewunderer von Floyd Mayweather. Sein Kampf gegen Cotto war der beste Kampf, den ich bisher gesehen habe. Meine Stütze, mein Antrieb ist mein Glaube an Gott. Er ist immer bei mir, für und mit ihm kämpfe ich. So auch am Samstag gegen Robert Stieglitz. Mein Leitbild ist zudem der Löwe, das stärkste Tier bei uns in Afrika – ich will wie ein Löwe auftreten und kämpfen. Wir wollen erst Europa erobern und dann die USA. Das ist mein Traum!“
Wie motivieren sie sich unmittelbar vor dem Kampf?
Ekpo: „Ich singe gerne, ich höre und singe Gospels. Wie gesagt, Gott ist mein Begleiter!“
Was wollen sie uns zum Weltmeister Robert Stieglitz sagen?
Ekpo: „Erst einmal gebührt ihm großer Respekt. Er ist ein großer Champion, ein toller Fighter. Auch dass er den Kampf gegen mich mit meiner Kampfbilanz (22 Siege, 16 K.o.‘s, Anm. die Red.) , mit so vielen K.o.‘s angenommen hat, zeigt, dass er ein großer Champion ist. Das hätte nicht jeder getan. Aber am Samstag werde ich den Respekt im Ring einfach in der Ecke lassen. Mich kennt man unter dem Kampfnamen „The Grenade“ (die Granate), so bin ich für Robert dann eine Zeitbombe, die mit dem ersten Gong anfängt zu ticken. Ich werde ihn besiegen. Meine K.o.-Ansage mache ich für die 7. Runde, er wird dann meine Fäuste ohne Respekt kennenlernen.“
Was macht sie so selbstsicher, warum können sie so eine klare Kampfansage machen?
Ekpo: „Nun ja, ich bin einfach ein Überraschungspaket für Robert. Wir wissen, dass er nicht so viele Kämpfe von mir auf DVD sichten konnte, es wurden nur wenige im TV in Afrika übertragen“. Also, wie kann er sich so komplett auf mich eingestellt haben? Er wird einige Überraschungen erleben, ich bin ein „Überraschungsei“ und so kann es für mich nach dem K.o. nur heißen: The new WBO-Champion of the world – Isaac Ekpo!“
Sat.1 „ran boxen“ wird live ab 22.20 Uhr aus der Leipziger Messe Halle „EINS“ übertragen.
Karten gibt es noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.eventim.de sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720.

Meldung von SES vom 16. Oktober 2013

Über 500 Besucher verfolgten das Pressetraining von Robert Stieglitz!
Der gut gelaunte Champion erfüllte zahlreiche Autogrammwünsche
WBO Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht
Robert Stieglitz vs. Isaac Ekpo
WBO-Junioren-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht
Dominic Bösel vs. Mirko Ricci
4-fach-WBC Championship
Manuel Charr vs. Denis Bakhtov
+ + 19. Oktober 2013 Messe Halle „EINS“, Leipzig / SAT.1 live ab 22:20 Uhr + +

Über 500 interessierte Leipziger verfolgten am heutigen Mittwoch das Pressetraining von WBO-Champion Robert Stieglitz und seinem Herausforderer Isaac Ekpo im Paunsdorf Center in Leipzig. Der Titelverteidiger zeigte sich mit Trainer Dirk Dzemski gut gelaunt und in bester Form für den Kampf am Samstag in der Leipziger Messe Halle „EINS“. Sein Gegner, der Nigerianer Isaac Ekpo, hielt sich in der Öffentlichkeit ziemlich bedeckt. Im Trainingsring absolvierte er nur ein paar leichte Übungen mit dem Sprungseil und übte sich im Schattenboxen. Ekpo bekam nach seinem verhaltenen Auftritt noch ein paar Torwandhandschuhe geschenkt, damit er nach dem WM-Duell seine Karriere als Fußballtorwart wieder aufnehmen kann. Der Weltmeister hatte dagegen für die Fans mehrere Minuten lang an den Tatzen seines Coachs trainiert. Im Anschluss an die kleine öffentliche Trainingseinheit musste Robert Stieglitz dann dicht umringt zahlreicher Boxfans viele Autogrammwünsche erfüllen. Im Paunsdorf Center präsentierten sich ebenso WBO-Junioren-Weltmeister Dominic Bösel, Ex-IBF-Champion Jan Zaveck, Tom Schwarz und Tom Pahlmann vom “Team Deutschland” sowie Steffen Sparborth. Am kommenden Samstag verteidigt Robert Stieglitz dann gegen Isaac Ekpo die WBO-Krone im Super-Mittelgewicht.
Sat.1 „ran boxen“ wird live ab 22.20 Uhr aus der Leipziger Messe Halle „EINS“ übertragen.
Karten gibt es noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.eventim.de sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720.

Meldung von SES vom 16. Oktober 2013

Brisante Duelle auf der Undercard der Leipziger SES-Boxgala
Die Hauptkämpfe:
WBO Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht
Robert Stieglitz vs. Isaac Ekpo
WBO-Junioren-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht
Dominic Bösel vs. Mirko Ricci
4-fach-WBC Championship
Manuel Charr vs. Denis Bakhtov
+ + 19. Oktober 2013 Messe Halle „EINS“, Leipzig / SAT.1 live ab 22:20 Uhr + +

Nicht nur die beiden Weltmeisterschaften in Hauptkämpfen der SE-Box-Gala am kommenden Samstag in der Messe Halle „EINS“ in Leipzig versprechen Spannung pur. Auch Schwergewichtler Manuel Char (24-1-0, (14 K.o.’s)) will seiner WBC-Titel-Sammlung einen weiteren Gürtel hinzufügen. Gegen den Russen Denis Bakhtov möchte den vierten WBC-Titel erobern. Aber schon das Rahmenprogramm des Abends wird packende Begegnungen zeigen:

Die Undercard:
8 Runden im Weltergewicht
Jan Zaveck vs. Sebastian Allais

Im Rahmen der WM-Verteidigungen von Robert Stieglitz und Dominic Bösel fightet auch Ex-IBF-Weltmeister im Weltergewicht Jan Zaveck (32-3-0, (18 K.o.’s)). Der slowenische Nationalheld will sich eine erneute WM-Chance erkämpfen. In Leipzig tritt er gegen den starken Franzosen Sebastian Allais (15-7-4, (7 K.o.’s)) an.

4 Runden im Cruisergewicht
Tom Pahlmann vs. Olegs Lopajevs

Die Nachwuchstalente vom „Team Deutschland“, Cruisergewichtler Tom Pahlmann (1-0-0. (1 K.o.)) und Schwergewichtler Tom Schwarz (1-0-0, (1 K.o.)) bestreiten ihren zweiten Einsatz als Profis. Beide hatten bei ihrem Debüt in Halle (Saale) im Juni Kurzarbeit geleistet.

4 Runden im Schwergewicht
Tom Schwarz vs. Pavlo Nechyporenko

Tom Pahlmann trifft in Leipzig auf den Letten Olegs Lopajevs und Tom Schwarz auf Littauer Pavlo Nechyporenko. Wenn die jungen „Schweren Jungs“ wieder topfit in Aktion treten, sind vorzeitige Siege vorprogrammiert.

6 Runden im Weltergewicht
Steffen Sparborth vs. Deniz Ilbay

Der ungeschlagene Lokalmatador Steffen Sparborth (12-0-0, (9 K.o.’s)) will die Weichen für seiner Box-Zukunft stellen. Der Sachse klettert gegen den ebenfalls ungeschlagenen Deniz Ilbay (7-0-0, (3 K.o.’s)) aus Köln in den Ring.

6 Runden im Halbschwergewicht
Dario Bredicean vs. Egidijus Kakstys

Einen besonderen Augenschmaus verspricht SES-Florida-Boy Dario Bredicean (3-0-0, 1 K.o.)). Die Boxer-Entdeckung von Schwergewichts-Legende Axel Schulz wird sich ebenfalls im Programm des kommenden Samstages präsentieren. Der US-Amerikaner boxt gegen den erfahrenen Littauer Egidijus Kakstys (3-17-2, (1 K.o.)).
Bevor WBO-Weltmeister Robert Stieglitz also zu seiner Titelverteidigung gegen Herausforderer Isaac Ekpo in die Halle einmarschiert, werden insgesamt sieben internationale Duelle mit jeder Menge Brisanz in Leipzig zu sehen sein.
Sat.1 „ran boxen“ wird live ab 22.20 Uhr aus der Leipziger Messe Halle „EINS“ übertragen.
Karten gibt es noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.eventim.de sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720

Meldung von Sauerland vom 16. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 26.10.2013, EWE ARENA, OLDENBURG

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr live in der ARD

Abraham mit klaren Zielen: De Carolis schlagen und dann Weltmeister werden!

Arthur Abraham (37-4, 28 K.o.´s) hat ein großes Ziel. Der frühere Mittel- und Super-Mittelgewichts-Weltmeister will sich den WM-Gürtel zurückholen. Im März verlor er den WBO-Titel im Super-Mittelgewicht gegen Robert Stieglitz. Nach seinem Sieg im August in Schwerin gegen Willbeforce Shihepo rückte Abraham auf Platz eins der WBO-Weltrangliste vor und wurde zum Pflichtherausforderer ernannt. Wenn der Schützling von Erfolgstrainer Ulli Wegner am 26. Oktober in Oldenburg seinen Kampf um die WBO-Intercontinental Meisterschaft gegen Giovanni De Carolis (20-4, 10 K.o.´s) gewinnt, wird er wieder um die Weltmeisterschaft boxen…

Herr Abraham, diesen Samstag kämpft WBO-Weltmeister Robert Stieglitz gegen Isaac Ekpo. Werden Sie sich den Kampf anschauen?

Arthur Abraham: Ich glaube schon. Ich bin ein bisschen neugierig, wie mein zukünftiger Gegner boxt. Wahrscheinlich werde ich mir den Kampf im Fernsehen angucken.

Aber zu einem dritten Aufeinandertreffen mit Robert Stieglitz kommt es nur, wenn er am 19. Oktober in Leipzig gegen Ekpo gewinnt und wenn Sie eine Woche später in Oldenburg De Carolis schlagen…

Arthur Abraham: Das ist richtig. Aber ich hoffe natürlich, dass es zu diesem dritten Kampf kommt. Einmal, im August 2012, habe ich gewonnen. Im März dieses Jahres gewann Stieglitz, weil ich aufgrund einer Augenverletzung aus dem Kampf genommen wurde. Es steht also 1:1. Jetzt wollen die Box-Fans natürlich sehen, wer tatsächlich der Bessere ist.

Der Weltverband WBO (World Boxing Organization) hat sie bereits als Pflichtherausforderer bestätigt. Damit war klar, dass Sie wieder um die Weltmeisterschaft boxen werden. Dennoch setzen Sie diese Chance mit Ihrem Kampf gegen De Carolis aufs Spiel. Warum?

Arthur Abraham: Wenn ich jetzt nicht noch einmal in den Ring steige, würde ich aus meiner Sicht mehr aufs Spiel setzen. Ich war und bin gut in Tritt und will keine langen Pausen machen. So bleibe ich am besten in Form. Ich glaube, wenn ich bis Anfang nächsten Jahres warten müsste, wäre die Pause für mich zu lang.

Läuft man dadurch nicht Gefahr, dass man nicht voll bei der Sache ist und den nächsten Gegner unterschätzt?

Arthur Abraham: Nein, ich denke von Kampf zu Kampf. Mir ist klar: Erst muss ich den ersten Schritt machen, dann den nächsten. Ich habe in diesem Jahr mein zehnjähriges Jubiläum als Profi gefeiert. Ich kenne solche Situationen und weiß damit umzugehen.

Was war denn für Sie während dieser zehn Jahre der größte Glücksfall?

Arthur Abraham: Eigentlich war es die Tatsache, dass ich überhaupt einen Profivertrag bei Sauerland Event bekommen habe. Wenn das nicht passiert wäre, hätte ich längst nicht so viel im Laufe der Jahre erreicht.

Aber in einer langen Karriere gibt es auch Rückschläge. Wie gehen Sie damit um?

Arthur Abraham: Natürlich gab es da ein paar Dinge. Aber über Misserfolge rede ich nicht so gern. Jede Niederlage, wie zum Beispiel die gegen Robert Stieglitz, hinterlässt Narben. Aber ich hole mir den WM-Gürtel zurück!

Wie Sie aber selbst sagen, jetzt muss erst einmal Giovanni De Carolis bezwungen werden. Worauf müssen Sie dabei am 26. Oktober achten?

Arthur Abraham: Er ist ein recht vielseitiger Boxer und schlägt sehr viel. Er ist recht groß und hat lange Arme. Besonders muss ich bei seinen linken Haken aufpassen.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 26. Oktober in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), bei den offiziellen Vorverkaufsstellen von Eventim in Oldenburg und im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 15. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 26.10.2013, EWE ARENA, OLDENBURG

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr live in der ARD

De Carolis will Abrahams Titelträume wie ein Kartenhaus einstürzen lassen!

Am 26. Oktober will Arthur Abraham (37-4, 28 K.o.´s) nicht nur den WBO-Intercontinental Gürtel im Super-Mittelgewicht verteidigen, sondern auch seine Position als Pflichtherausforderer von WBO-Weltmeister Robert Stieglitz. Etwas dagegen hat sein kommender Gegner Giovanni De Carolis (20-4, 10 K.o.´s). Der 29-jährige Römer strebt nämlich selbst nach der Chance, demnächst um größere Titel zu boxen. Mit welchen Mitteln der Italiener dem vier Jahre älteren Abraham (die ARD überträgt am 26. Oktober ab 22.10 Uhr live) in Oldenburg beikommen will, verrät er im Interview.

Herr De Carolis, Sie treffen am 26. Oktober in Oldenburg auf Arthur Abraham. Sind Sie bereit, sich dieser Aufgabe zu stellen?

Giovanni De Carolis: Mehr als das. Ich bin sehr glücklich über die Chance, mich gegen Abraham im Ring zu beweisen. Er war immerhin schon Weltmeister in zwei Gewichtsklassen. Ich hingegen will das Ziel des WM-Titels noch erreichen und dafür ist Abraham genau der richtige Prüfstein.

Woher nehmen Sie diesen Optimismus?

Giovanni De Carolis: Ich weiß, was ich kann und glaube an meine Fähigkeiten. Bereits seit mehreren Monaten bereite ich mich intensiv in meiner Heimatstadt Rom vor. Eigentlich sollte ich am 19. Oktober im Kampf um die EU-Meisterschaft auf den Franzosen Hadillah Mohouamadi treffen. Doch dann kam Anfang September das Angebot, gegen Abraham zu boxen. Da wusste ich sofort, dass ich zugreifen muss.

Das hört sich so an, als ob Sie großen Respekt vor Arthur Abraham hätten...

Giovanni De Carolis: Sicherlich habe ich Respekt davor, was er in seiner bisherigen Karriere erreicht hat. Ansonsten sehe ich ihn einfach als meinen nächsten Gegner, den es zu besiegen gilt. Ich glaube, mein Team um Trainer Italo Mattioli hat mich bereits in eine sehr gute Form gebracht. Bis zum Kampf werden wir weiter an meinen Stärken arbeiten, um am 26. Oktober den Sieg davonzutragen.

Wo liegen denn Ihre Stärken?

Giovanni De Carolis: Ich bin jemand, der es versteht, zu fighten – gerade wenn es darauf ankommt. Sollte mich das aber nicht weiterbringen, habe ich immer noch einen Plan B oder C in der Tasche. Das wird man gegen Abraham sehen. Außerdem wird meine mentale Stärke ein wichtiger Faktor sein.

Und womit kann Ihnen Abraham gefährlich werden?

Giovanni De Carolis: Er hat jede Menge Erfahrung und ist bekannt für seinen guten Punch. Bei seinem letzten Kampf konnte Abraham nicht all das, was ihn auszeichnet, abrufen. Er wird diesmal bestimmt versuchen, es besser zu machen. Darin sehe ich wiederum meine Chance, ihn zu schlagen. Wenn man etwas unter allen Umständen erzwingen will, klappt es meistens nämlich nicht.

Als früherer Architekturstudent haben Sie mit Sicherheit schon geplant, wo Sie ein Sieg gegen Abraham hinführen wird. Richtig?

Giovanni De Carolis: Die Tür in Richtung WM-Kampf muss nur noch aufgestoßen werden. Mit einem Erfolg in Oldenburg kann ich diese im wahrsten Sinne des Wortes eintreten und Abrahams Titelträume wie ein Kartenhaus einstürzen lassen. Meine Motivation und mein Selbstvertrauen sind so groß, dass ich am 26. Oktober von einem K.o.-Sieg ausgehe.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 26. Oktober in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), bei den offiziellen Vorverkaufsstellen von Eventim in Oldenburg und im Internet bei www.eventim.de erhältlich

Meldung von Sauerland vom 15. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / KARO MURAT

BOX-NACHT AM 26.10.2013, BOARDWALK HALL, ATLANTIC CITY, USA

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr live in der ARD

"Außerirdischer" Hopkins will Murat mit seiner Vielseitigkeit schlagen

Der 26. Oktober rückt immer näher! Damit eröffnet sich schon bald für Karo Murat (25-1-1, 15 K.o.´s) die Chance, IBF-Weltmeister im Halbschwergewicht zu werden. Der aktuelle Titelträger ist ausgerechnet eine lebende Boxlegende, der Amerikaner Bernard Hopkins (53-6-2, 32 K.o.´s). Der 48-Jährige hat seinerseits ganz andere Pläne und will mit einem Sieg über Murat für einen weiteren Eintrag in die Geschichtsbücher sorgen. Welchen Rekord der US-Amerikaner anpeilt und wieso der älteste Box-Weltmeister aller Zeiten kürzlich seinen Kampfnamen änderte, sagt er im Interview.

Herr Hopkins, am 26. Oktober versuchen Sie, einen neuen Rekord aufzustellen. Diesmal wollen Sie der älteste Box-Weltmeister werden, der jemals einen WM-Titel verteidigt hat. Motiviert Sie das zusätzlich?

Bernard Hopkins: Solche Rekorde aufzustellen oder zu brechen, hatte ich am Anfang meiner Karriere nicht im Sinn. Doch zum jetzigen Zeitpunkt ist das der Hauptgrund, der mich antreibt. Es gibt wohl keinen, der meine Erfolge wiederholen kann. Solange es möglich ist, tue ich nichts lieber, als Rekorde aufzustellen und diese zu brechen.

Zuletzt haben Sie sich im März dieses Jahres gegen Tavoris Cloud die IBF-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht gesichert. Wie bewerten Sie diesen Kampf rückblickend?

Bernard Hopkins: Das war ein perfekter Abend. Und damit meine ich nicht nur, dass ich einen guten Fight abgeliefert habe und zum wiederholten Male Weltmeister geworden bin. Vor allem hat es mir Freude bereitet, dass ich einen Don King-Boxer mit einer Niederlage nach Hause geschickt habe.

Jetzt treffen Sie auf Ihren Pflichtherausforderer Karo Murat. Wie schätzen Sie ihn ein? Stellt er für Sie eine Gefahr dar?

Bernard Hopkins: Murat ist schwer einzuschätzen. Er ist in den Staaten weitgehend unbekannt und hat bisher selten im Rampenlicht gestanden. Das bedeutet, dass er nicht viel gegen mich zu verlieren hat. Solche Gegner sind häufig die Schwersten.

Was sehen Sie als Ihren entscheidenden Vorteil in diesem Duell?

Bernard Hopkins: Das sind eindeutig meine Ringintelligenz und meine herausragende Fitness. Als Boxprofi, der stramm auf die 50 zugeht, habe ich gelernt, dass man tagtäglich in seine körperliche Verfassung investieren muss. Selbstvertrauen gibt mir zudem, dass ich mit einigen Leuten im Training gesparrt habe, die dem Kampfstil von Murat gleichen. Daher glaube ich fest an meinen Erfolg.

Was ist wichtiger, die physische oder die mentale Kraft?

Bernard Hopkins: Deinem Gegner geistig überlegen zu sein und immer einen Schritt weiterzudenken als er, sind die wichtigsten Eigenschaften, um als Boxer Erfolg zu haben. Wenn du weder im Kampf noch im Training mit der nötigen Intelligenz agierst, kannst du so stark sein, wie du willst - du wirst den Ring nicht als Sieger verlassen. Nur wer das beherzigt und mit seinem Kopf 24 Stunden lang bei der Sache ist, kann ein großer Champion werden.

Sie wurden seit vielen Jahren ‚The Executioner’ [in deutscher Sprache ‚der Henker’; Anm. der Red.] genannt. Kürzlich verkündeten Sie jedoch, dass Ihr neuer Kampfname ‚The Alien’ [in deutscher Sprache ‚der Außerirdische’; Anm. der Red.] ist. Was ist der Grund dafür?

Bernard Hopkins: Am 26. Oktober wird man eine Vorstellung von mir im Ring sehen, die nicht von dieser Welt ist. ‚The Executioner’ existiert nicht mehr. Ich bin zwar auf der Erde geboren, doch ich kann unmöglich von dort stammen. Ich nehme auch keine leistungssteigernden Mittel zu mir, um im Boxsport zu bestehen. Wenn man sich anschaut, wie fit ich mit 48 Jahren noch bin und was für eine Leistung ich immer noch im Ring abrufe, dann kann man nur zu dem Schluss kommen, dass ich ein Alien bin.

Meldung von SES vom 14. Oktober 2013

Robert Stieglitz topfit und kampfeslustig – Er will den Nigerianer Isaac Ekpo “zähmen”!
WBO Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht
Robert Stieglitz vs. Isaac Ekpo
+ + + WBO-Junioren-WM mit Dominic Bösel, Duelle mit Jan Zaveck, Steffen Sparborth und Profis vom „Team Deutschland“ + + +
+ + 19. Oktober 2013 Messe Halle „EINS“, Leipzig / SAT.1 live ab 22:20 Uhr + +

Super-Mittelgewichts-Champion Robert Stieglitz (45-3-0, (26 K.o.’s)) nahm im September bei der WBO Convention in Budapest den „Ehrenpreis der WBO“ für seine langjährige Präsenz als WBO-Weltmeister entgegen. Jetzt blickt der 32-jährige SES-Profi konzentriert auf seine nächste Titelverteidigung. Am kommenden Samstag wird er in der Leipziger Messe Halle „EINS“ seinen Gürtel gegen die Nummer 7 der WBO-Weltrangliste, Isaac Ekpo (22-1-0, (16 K.o.’s)) aus Nigeria verteidigen. In Leipzig bestreitet der Magdeburger bereits seinen 11. WM-Fight. Zwei beeindruckende Duelle lieferte der Schützling von Trainer Dirk Dzemski in diesem Jahr schon ab. Am 23. März besiegte er in Magdeburg Arthur Abraham vorzeitig und am 13. Juli musste sich der Japaner Yuzo Kiyota in Runde 10 geschlagen geben. Alle guten Dinge sind drei. Und dieser dritte Streich soll ihm in Leipzig gelingen. Der 30-jährige Nigerianer Isaac Ekpo ist als schneller „Hund“ und starker Kämpfer bekannt, und er wird Robert Stieglitz einen starken Kampf abfordern.
Robert Stieglitz sagt bei der ersten Pressekonferenz in Leipzig: „Das ist die letzte Titelverteidigung in diesem Jahr. Leipzig ist eine besondere Stadt für mich! Sie liegt nicht weit von Magdeburg entfernt und ich habe hier viele Fans! Es wird Spaß machen, so weiter zu boxen, daran anzuschließen, wie ich nach dem letzten Kampf aufgehört habe.“
In der Leipziger Messe Halle „EINS“ wird auch der WBO-Juniorenweltmeister und Teamchef vom „Team Deutschland“, Dominic Bösel (12-0-0, (4 K.o.’s)) seinen Titel im Halbschwergewicht verteidigen. Der aus Freyburg an der Unstrut stammende Dominic Bösel trifft in Leipzig bei seinem 3. WM-Fight auf den Italiener Mirko Ricci (10-1-0, (4 K.o.’s)). Ex-IBF-Weltmeister Jan Zaveck will es noch einmal wissen: der slowenische Nationalheld wird in Leipzig auf den Franzosen Sebastien Allais treffen und will sich mit einem überzeugenden Sieg wieder für höhere Aufgaben positionieren. Im Programm der SES-Box-Gala werden ebenfalls der Lokalmatador Steffen Sparborth zu sehen sein und die jungen Nachwuchs-Talente von „Team Deutschland“ Tom Pahlmann (Cruisergewicht) sowie Tom Schwarz (Schwergewicht). Außerdem wird an diesem Abend das Schwergewichts-Duell zwischen Manuel Charr und Denis Bakhtov ausgetragen. Wegen des verletzungsbedingt verschobenen Box-Events „Schwere Jungs“ in Frankfurt/Oder absolviert außerdem SES-Florida-Boy Dario Bredicean in Leipzig einen 6-Runden-Kampf im Halbschwergewicht.
O-Töne von der Pressekonferenz im Ramada Hotel Leipzig:
Robert Stieglitz:
„Ich bin überaus motiviert. Den Ehrungen und den beiden Siegen dieses Jahres muss ich in Leipzig die Krone aufsetzen. Als Nummer 1 geführt zu werden und der Erfolg des gesamten SES-Teams macht uns alle sehr stolz. Ich war in den letzten Kämpfen sehr gut vorbereitet. Jetzt habe ich aber noch einmal eine Schippe draufgelegt. Isaac Ekpo ist physisch sehr stark. Er wird seine erste WM-Chance nutzen wollen. Er boxt nicht nur für sich, sondern für sein ganzes Land Nigeria. Isaac wird alles geben. Aber ich bin bekannt dafür, dass ich mit Löwen gut umgehen kann!“
Dirk Dzemski (Trainer):
„Zu Robert muss man nicht mehr viel sagen. Nach der Niederlage im Sommer des vergangenen Jahres hat er körperlich, technisch und taktisch einen Quantensprung gemacht. Wir sind als Team noch besser zusammengewachsen. Unsere Änderungen in der Vorbereitung haben uns noch stärker gemacht. Ekpo ist ein starker Junge, für den die WM-Chance ein Sechser im Lotto ist. Wir haben ihn ausgiebig analysiert und kennen sowohl seine Stärken als auch seine Schwächen.“
Isaac Ekpo:
„Ich will meine erste Chance auf einen WM-Titel nutzen. Ich bin sehr glücklich darüber. Wenn Robert Stieglitz mit einem Löwen in den Ring steigt, hat er es schwer, zu gewinnen. Es gibt nur eins: Er oder ich! Gott wird mir dabei helfen und er passt auf mich auf. Ich glaube an Gottes Hilfe. Früher war ich im Fußball Torwart. Boxen ist aber eine Mann-gegen-Mann-Situation. Das ist für mich viel reizvoller und eindeutiger. Deshalb bin ich lieber Boxer.“
Antony Kermah (Ekpo-Manager):
„Isaac ist einer meiner afrikanischen Fighter, der unseren Traum von einem WM-Titel für Afrika erfüllen kann. Boxen ist weltweit – einer kommt aus der blauen Ecke und einer aus der roten – und diesmal wir mein Fighter für Afrika gewinnen!“
Ulf Steinforth:
„Mit Leipzig haben wir schon immer geliebäugelt. Ich wollte hier immer eine Veranstaltung mit WM-Kämpfen ausrichten. Wir freuen uns besonders auf den 19. Oktober. Über 4.500 Karten sind bereits verkauft. Das macht uns optimistisch, dass wir in den nächsten Tagen verkünden können, dass wir ausverkauft sind.“
Dominic Bösel:
„Meinen letzten Kampf als Junioren-Weltmeister gehe ich besonders motiviert an, da ich mich danach für die Verteidigung meiner Weltranglistenposition 13 und für höhere Aufgaben rüsten will. Ricci ist ein kompakter, aggressiver Boxer, aber ich bin 5 Zentimeter größer als er. Diesen Vorteil muss ich nutzen.“
Dirk Dzemski:
„Dominic hat in den letzten drei Jahren eine Super-Entwicklung gemacht. Gerade die Titelkämpfe um Junioren-Weltmeisterschaften haben schon bei Robert Stieglitz, Oliver Güttel und Francesco Pianeta gezeigt, wie wertvoll die Erfahrungen daraus sind. Daran wachsen diese jungen Boxer. Ricci wird kein einfacher Gegner. Dominic muss aufpassen.“
Ulf Steinforth:
„Mit den Sportlern des Team Deutschlands, wie mit den jetzt auch in Leipzig antretenden Tom Schwarz und Tom Pahlmann, wird der Weg der internationalen Titelkämpfe, wie ihn Dominic und Robert gegangen sind, weiter beschritten. Dadurch machen sie wichtige internationale Erfahrungen im Boxsport. Diese Jungs werden noch für viel Furore in Deutschland sorgen und deutsche Boxgeschichte schreiben.“
Sat.1 „ran boxen“ wird live ab 22.20 Uhr aus der Leipziger Messe Halle „EINS“ übertragen.
Karten gibt es noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.eventim.de sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720

Die Highlights des Events im Einzelnen:
WBO Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht
Robert Stieglitz vs. Isaac Ekpo
Super-Mittelgewichts-Champion Robert Stieglitz (45-3-0, (26 K.o.’s)) nahm bei der WBO-Convention in Budapest den „Ehrenpreis der WBO“ für seine langjährige Präsenz als WBO-Weltmeister entgegen, ist derzeit die aktuelle Nummer 1 des deutschen Boxsport in der „Pound For Pound“ – Wertung der neutralen Weltranglisten. Nach all den Ehren blickt der 32-jährige SES-Profi aber jetzt nur konzentriert auf seine nächste Titelverteidigung. Am 19. Oktober 2013 wird er in der Leipziger Messe Halle „EINS“ seinen Gürtel gegen die Nummer 7 der WBO-Weltrangliste, Isaac Ekpo (22-1-0, (16 K.o.’s)) aus Nigeria verteidigen. In Leipzig bestreitet der Magdeburger bereits seinen 11. WM-Fight. Zwei beeindruckende Duelle lieferte der Schützling von Trainer Dirk Dzemski in diesem Jahr schon ab. Am 23. März besiegte er in Magdeburg Arthur Abraham vorzeitig und am 13. Juli musste sich der Japaner Yuzo Kiyota in Runde 10 geschlagen geben. Alle guten Dinge sind drei. Und dieser dritte Streich soll ihm in Leipzig gelingen. Der 30-jährige Nigerianer Isaac Ekpo ist als schneller „Hund“ und starker Kämpfer bekannt, und er wird Robert Stieglitz einen starken Kampf abfordern.

WBO-Junioren-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht
Dominic Bösel vs. Mirko Ricci

In der Leipziger Messe Halle „EINS“ wird auch der WBO-Juniorenweltmeister und Teamchef vom „Team Deutschland“, Dominic Bösel (12-0-0, (4 K.o.’s)) seinen Titel im Halbschwergewicht verteidigen. Der aus Freyburg an der Unstrut stammende Dominic Bösel trifft in Leipzig bei seinem 3. WM-Fight auf den Italiener Mirko Ricci (10-1-0, (4 K.o.’s)). Dominic Bösel, der fünf Tage nach diesem Kampf mit dem Erreichen des 24. Lebensjahres seine letzte Titelverteidigung des Junioren-Weltmeistertitels bestreitet, will noch einmal eine beeindruckende Visitenkarte abgeben, um sich dann mit seiner aktuellen Weltranglistenposition 13 für höhere Aufgaben im „Seniorenbereich“ zu qualifizieren!

Ex-IBF-Champion Jan Zaveck greift wieder an!
Jan Zaveck vs. Sebastian Allais
Mit diesem Kampf soll der 37-jährige Weltergewichtler, der zu den Urgesteinen des SES-Boxing-Team gehört, seine boxerische Klasse wieder einmal unter Beweis stellen und in seiner Gewichtsklasse zeigen, dass er noch einmal „ganz oben angreifen“ kann. Jan Zaveck (32-3-0 (18 K.o.’s)), der die ersten Wochen der intensiven Vorbereitung auf die Box-Gala in Leipzig ohne Probleme absolviert hat, fühlt sich fit wie seit langer Zeit nicht mehr. Nach der harten Niederlage gegen den amerikanischen Aufsteiger Keith Thurman in New York im März dieses Jahres und dem Verlust seines WBO-Inter-Conti-Titels hat sich Zaveck erst einmal um das Auskurieren einer Ellenbogenverletzung gekümmert. Gegen den harten Franzosen Sebastien Allais (15-7-4 (5 K.o.’s)) muss er nun beweisen, was in ihm steckt. „Wenn ich Allais deutlich besiege, werde ich wissen, wo ich stehe. Dann geht es weiter in Richtung Titelkampf!“

Das Duell der Ungeschlagenen
Steffen Sparborth vs. Deniz Ilbay

Eine weitere spannende Paarung wird am 19. Oktober in der Leipziger Messe Halle „EINS“ zu sehen sein: Zwei ungeschlagene Weltergewichtler, der Eilenburger (bei Leipzig) Steffen Sparborth (12-0-0, (9 K.o.’s)) und der Kölner Deniz Ilbay (7-0-0, (3 K.o.’s)), treten gegeneinander an. Einer der beiden Deutschen wird nach dem Fight einen Fleck auf der bisher reinen Kampfrekord-Weste mit nach Hause nehmen müssen. In der Favoritenrolle wird der Sachse Sparborth als Leipziger Lokalmatador in das Duell gehen. Steffen Sparborth, der zeitweise in Magdeburg trainiert, kann auf fünf Profieinsätze mehr verweisen und legt neun vorzeitige Siege in zwölf gewonnenen Fights in die Waagschale. Dennoch darf der 28-Jährige seinen erst 19-jährigen Kontrahenten Deniz Ilbay nicht unterschätzen. Der Kölner stand bereits gegen mehrere, sehr erfahrene Profis im Ring und konnte sich gegen sie eindrucksvoll durchsetzen. Die deutsche Paarung im Weltergewicht wird das ohnehin spannende Programm der SES-Box-Gala in Leipzig sportlich bereichern.

Meldung von Sauerland vom 14. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / KARO MURAT

BOXGALA AM 26.10.2013, BOARDWALK HALL, ATLANTIC CITY, USA

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr live in der ARD

Murat will gegen Hopkins berühmt werden!

Karo Murat (25-1-1, 15 K.o.´s) kann es kaum noch abwarten, gegen Bernard Hopkins (53-6-2, 32 K.o.´s) in den Ring zu steigen. Ein Erfolg in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober gegen den IBF-Weltmeister aus den USA und Murat wäre über Nacht ein Star! Wie sich der 30-jährige Herausforderer auf das WM-Duell in Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey vorbereitet, verrät er im Interview.

Herr Murat, in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober treffen Sie auf IBF-Halbschwergewichts-Champion Bernard Hopkins. Welche Bedeutung hat dieser Kampf für Sie?

Karo Murat: Es ist die Chance meines Lebens. Hopkins ist mehrfacher Weltmeister und mit 48 Jahren schon jetzt eine Legende des Boxsports. Ich hätte mir keine besseren Umstände für meinen ersten WM-Fight vorstellen können.

Heißt das auch, dass Sie noch härter in der Vorbereitung an sich arbeiten?

Karo Murat: Ich gebe im Training immer alles, denn nur so ist es möglich, eine gute Leistung im Kampf abzurufen. Doch eine gute Leistung allein wird nicht ausreichen, um Hopkins zu entthronen. Daher habe ich vor allem an meiner mentalen Stärke gearbeitet. Sich durchzubeißen und immer wieder dahingehen, wo es schmerzt - das kann in so einem Kampf die Entscheidung herbeiführen.

Sie sind 30 Jahre alt - Hopkins könnte mit 48 Jahren Ihr Vater sein. Wie groß ist Ihr Respekt für den Gegner?

Karo Murat: Eine Sache vorweg: Ich werde Hopkins auf keinen Fall unterschätzen. Er ist eine Ausnahmeerscheinung und kann sich immer noch auf den Punkt in Form bringen. Er zählt zur absoluten Spitze des Halbschwergewichts. Ich glaube aber, dass ich einfach mehr Energie als Hopkins habe. Ich muss ihn nur fordern und an seine physischen Grenzen führen. Dann kann ich ihm wehtun und besiegen.

Ihr letzter Ringauftritt liegt fast eineinhalb Jahre zurück. Stellt das ein Problem für Sie dar?

Karo Murat: Der letzte offizielle Kampf liegt schon eine Weile zurück, doch in der Zwischenzeit habe ich viele Sparringseinheiten absolviert. Jeder Boxer hat einen unterschiedlichen Rhythmus, in dem er Kämpfe bestreiten muss, um nicht einzurosten. Ich bin jemand, den man ruhig ins kalte Wasser werfen kann.

Für das Duell mit Hopkins müssen Sie in die USA reisen...

Karo Murat: Und darauf freue ich mich schon riesig. Wer etwas im Boxsport erreichen will, muss sich in den Staaten mit den Besten messen. Im Endeffekt findet der Kampf sowieso in einem Ring statt. In welchem Land der steht, das ist egal.

Wenn Sie in den USA siegen, was passiert dann?

Karo Murat: Dann bin ich über Nacht weltberühmt. Es geht nicht einfach nur darum, Weltmeister zu werden. Die Leute sollen danach wissen, wer ich bin. Ich möchte nicht der Typ sein, der gegen Hopkins geboxt hat. Ich will Karo Murat sein, der eine Boxlegende schlug.

Wie groß ist denn Ihre Überzeugung, dass es so weit kommt?

Karo Murat: Ich schließe jeden Abend die Augen und stelle mir vor, wie ich den Kampf gegen Bernard Hopkins gewinne. Im Endeffekt liegt der WM-Titel zwischen uns und es geht darum, wer mit seinem Stil im Ring dominieren wird. Ich werde Hopkins unter Druck setzen und ihn nicht zum Zug kommen lassen. Damit beende ich seine Karriere und starte selbst so richtig durch.

Tickets für die Veranstaltung in Atlantic City sind erhältlich bei www.ticketmaster.com

Meldung von Digital Sports TV

"Petko's Fight Gala" aus Dachau am 1. November live auf Eurosport

Alexander Petkovic trifft auf Chupaki Chipindi aus Tanzania

Am 15. November 2003 forderte der damals 23-jährige Alexander Petkovic WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Johnny Nelson heraus. In Bayreuth zeigte "Petko" einen beherzten Kampf, unterlag dem Champion aber schließlich nach 12 Runden denkbar knapp nach Punkten. Der britische "Entertainer" Nelson trat zwei Jahre später als amtierender Weltmeister zurück. Petkovic steht immer noch im Ring, boxt mittlerweile im Schwergewicht und trifft fast auf den Tag genau 10 Jahre nach dem WM-Kampf gegen Nelson im bayerischen Dachau auf den ebenfalls aus dem Cruisergewicht stammenden Chupaki Chipindi aus Tanzania.

"Ich will im Schwergewicht noch mal oben angreifen", sagt Petkovic. "Ich fühle mich körperlich so gut wie lange nicht mehr, bin zwar schon sehr erfahren, gehöre mit meinen 33 Jahren aber noch lange nicht zum alten Eisen. Mein Traum ist es, gegen einen der Klitschko-Brüder um die Schwergewichts-WM zu boxen. Der Kampf gegen Chipindi soll mich diesem Ziel ein Schritt näher bringen."

Seine gute Form bestätigte Petkovic in seinem letzten Kampf, in dem der gebürtige Bosnier eine offene Rechnung mit der "Deutschen Eiche" Timo Hoffmann begleichen konnte. Nach einem äußerst umstrittenen Unentschieden im ersten Aufeinandertreffen der beiden im Oktober 2010 setzte sich "Petko" im Rückkampf im Mai diesen Jahres in Karlsruhe klar und einstimmig nach Punkten durch. Gegen Chipindi soll nun der nächste Sieg folgen.

Der Mann aus Tanzania ist in Deutschland ein unbeschriebenes Blatt und auch sein Kampfrekord mit 11 Siegen aus 15 Kämpfen sollte Petkovic (55 Kämpfe, 47 Siege) keine große Angst einflößen. Unterschätzen wird der Wahl-Münchner seinen Gegner trotzdem nicht. "Jeder Boxer, der in den Ring steigt, tut das, um seinen Gegner auszuknocken und den Kampf zu gewinnen", sagt "Petko". "Und gerade im Schwergewicht kann immer alles passieren. Chipindi kann in dem Kampf nur gewinnen, ich kann nur verlieren. Das ist eine ganz unangenehme Konstellation. Ich muss hochkonzentriert sein und meine Leistung abrufen, um keine böse Überraschung zu erleben."

Das gilt besonders, da Petkovic bei diesem Kampf unter großer Beobachtung steht. Eurosport wird die Veranstaltung am 1. November live aus der ASV-Sporthalle in Dachau übertragen. Für "Petko" ist das auch eine Chance, sich für seinen letzten Live-TV-Auftritt zu rehabilitieren. Am 14. Oktober 2011 zeigte der inzwischen 33-Jährige gegen den kurzfristig eingesprungenen Cisse Salif eine schwache Leistung und gewann nur durch Disqualifikation aufgrund wiederholter Tiefschläge seines Gegners. "Da war ich nicht richtig in Form und nicht richtig auf Salif eingestellt", erklärt Petkovic. "Sowas darf und wird mir nicht noch mal passieren. Am 1. November will ich glänzen."

Insgesamt sind für "Petko's Fight Gala" neun Profi-Kämpfe geplant. Neben Gastgeber Petkovic, der gemeinsam mit Kurt Göttler (media-event) auch als Veranstalter auftritt, steigen unter anderem der ungeschlagene Cruisergewichtler Damir Beljo, das deutsche Super Mittelgewichts-Talent Vincent Feigenbutz sowie Halbschwergewichtler Shefat Isufi in den Ring.

Der Kampfabend beginnt um 19:00 Uhr, ab 21:00 Uhr wird Eurosport live aus Dachau übertragen. Karten gibt es noch in allen Preiskategorien von 20 Euro bis zu den ersten Ringplätzen mit Speisen, Getränken und After-Show-Party (zwischen 150 und 220 Euro) beim Kurier Dachau, Pfarrstraße 15, Telefon 08131/333060.

Meldung von SES vom 13. Oktober 2013

Gut durchgekommen!
Robert Stieglitz beendet die intensive Vorbereitung
WBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht
Robert Stieglitz vs. Isaac Ekpo
+ + + 19. Oktober 2013, Leipziger Messe Halle „EINS“ / SAT.1 22:20 Uhr live + + +

Super-Mittelgewichts-Champion Robert Stieglitz (45-3-0, (26 K.o.’s)) ist bestens durch die letzten Sparringsrunden gekommen. „Es ist ja immer eine gewisse Anspannung da, ob gerade die Sparringsphase gut abläuft. Immer wieder gibt es in diesen intensiven Zeiten kleine Rückschläge. Aber, toi toi toi, bis heute lief alles rund“, so der wohl gelaunte Weltmeister.
Nun ist der Kopf frei und der 32-jährige SES-Profi kann sich unbelastet und konzentriert seiner Titelverteidigung in Leipzig stellen. Am 19. Oktober 2013 wird er in der Leipziger Messe Halle „EINS“ seinen Gürtel gegen die Nummer 7 der WBO-Weltrangliste, Isaac Ekpo (22-1-0, (16 K.o.’s)) aus Nigeria verteidigen. Dort bestreitet der Magdeburger bereits seinen 11. WM-Fight. Zwei beeindruckende Duelle lieferte der Schützling von Trainer Dirk Dzemski in diesem Jahr schon ab. Am 23. März besiegte er in Magdeburg Arthur Abraham vorzeitig und am 13. Juli musste sich der Japaner Yuzo Kiyota in Runde 10 geschlagen geben. Alle guten Dinge sind drei. Und dieser dritte Streich soll ihm in Leipzig gelingen. Der 30-jährige Nigerianer Isaac Ekpo ist als schneller „Hund“ und starker Kämpfer bekannt und wird Robert Stieglitz einen starken Kampf abfordern.

Meldung von Sauerland vom 12. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / ROBERT WOGE

BOXGALA AM 26.10.2013, EWE ARENA, OLDENBURG

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr in der ARD

Dudchenko will Woge zur Aufgabe zwingen

Auf Robert Woge (12-0, 10 K.o.´s) wartet am 26. Oktober die nächste schwere Hürde im Ring. Dann trifft der Halbschwergewichtler in Oldenburg auf Anatoliy Dudchenko (18-2, 13 K.o.´s). Der in den USA lebende Ukrainer ist der aktuelle Pflichtherausforderer des IBF-Intercontinental Champions aus Halle an der Saale. In diesem Interview spricht der 35-jährige Dudchenko darüber, wie groß sein Selbstbewusstsein vor dem Kampf ist.

Herr Dudchenko, am 26. Oktober treffen Sie in Oldenburg auf Robert Woge. Wird das die bisher größte Herausforderung Ihrer Karriere?

Anatoliy Dudchenko: Wer ist Robert Woge? Diese Aussage sollte meine Ansicht darüber schon deutlich machen. Weder er noch die Gegner, gegen die er geboxt hat, sind mir wirklich bekannt. Woge hat erst zwölf Profikämpfe absolviert. Ich glaube, der Junge ist einfach noch zu grün hinter den Ohren, um es mit mir aufzunehmen.

Aber in dem Kampf geht es immerhin um die IBF-Intercontinental Meisterschaft...

Anatoliy Dudchenko: Einen Sieg über Woge und den Gewinn dieses Titels sehe ich persönlich als Schritt in Richtung Weltmeisterschaft. Nur deswegen bin ich schließlich in die USA gekommen. Hier konnte ich mich schon mit echt guten Boxern im Sparring messen, was mir in meinen Kämpfen ungemein hilft.

Mit welchen Boxern trainieren Sie denn?

Anatoliy Dudchenko: Da wäre unter anderem mein Freund Gennady Golovkin, mit dem ich im kalifornischen Big Bear trainiere, zu nennen. Was er schon geschafft hat, motiviert mich ungemein. Nur wer mit den Besten zusammenarbeitet, kann erfolgreich sein.

Wenn wir schon beim Thema Teamwork sind: Wer trainiert Sie denn?

Anatoliy Dudchenko: Ruben Chavez bereitet mich seit einiger Zeit vor. Bei ihm fühle ich mich gut aufgehoben, da er schon einige Boxer zu Weltmeistern geformt hat und mir somit nicht nur im Training, sondern auch im Kampf mit sehr viel Erfahrung zur Seite steht. Mit Chavez in meiner Ecke habe ich noch nicht verloren und das wird sich auch am 26. Oktober nicht ändern.

Sie sagen, dass Sie wegen des Boxsports in die USA ausgewandert sind. Ist das ebenfalls der Grund für die lange Pause zwischen Ihrem ersten und zweiten Profikampf?

Anatoliy Dudchenko: Ja, das ist einer der Gründe. Vor allem lag es jedoch daran, dass ich mich erst in den Staaten einleben wollte. Das war Anfang 2003. In dieser Zeit habe ich zudem geheiratet und mich mit anderen Dingen beschäftigt. 2006 habe ich dann sozusagen meine Karriere richtig gestartet.

Robert Woge ist Ihrer Meinung nach zu unerfahren, um es mit Ihnen aufnehmen zu können. Sie selbst haben aber auch erst 20 Kämpfe im Profilager bestritten. Welche Erfahrungen haben Sie denn als Amateur gesammelt?

Anatoliy Dudchenko: Ich war zweifacher ukrainischer Meister und habe ebenso die Militär-Meisterschaft in meiner Heimat gewonnen. Von 83 Amateurkämpfen siegte ich in 78.

Und wie wollen Sie am 26. Oktober zum Erfolg kommen?

Anatoliy Dudchenko: Das entscheidet sich im Kampf. Denn mein Stil ist wie das Wetter: Er ändert sich ständig. Wahrscheinlich wird es wie im Sparring laufen. Dort zwinge ich meine Kontrahenten regelmäßig zur Aufgabe. Woge wird es nicht anders ergehen.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 26. Oktober in Oldenburg - neben Robert Woge kämpfen auch Arthur Abraham, Jack Culcay und Marcos Nader um Titel - sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), bei den offiziellen Vorverkaufsstellen von Eventim in Oldenburg und im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von SES vom 11. Oktober 2013

Verletzungspech bei den „Schweren Jungs“
Box-Gala in Frankfurt/Oder muss verschoben werden!

Die für den 25. Oktober geplante „getgoods.de Fight Night“ mit den „Schweren Jungs“ in der Brandenburg-Halle in Frankfurt/Oder muss verletzungsbedingt verschoben werden.
Von den Hauptkämpfern haben sich Halbschwergewichtler Robin Krasniqi und Schwergewichtler Steffen Kretschmann in der intensiven Sparringsphase Verletzungen zugezogen, die ihre Einsätze am 25. Oktober nicht zulassen.
Robin Krasniqi erlitt im Training in Magdeburg eine schwere Verletzung an der Nase und kann so seine Mission für die erneute Titeleroberung der WBO-Europameisterschaft gegen den Ukrainer Oleksandr Cherviak nicht bestreiten.
Fast zeitgleich zog sich SES-Neuzugang Steffen Kretschmann eine tiefe Cut-Verletzung am linken Auge zu. In seiner Trainingsstätte in Halle /Saale hatte er gestern in einem Sparringskampf dieses Pech. Mit dieser Verletzung ist das Comeback des Schwergewichtlers für den 25.10. in Frankfurt/Oder unmöglich geworden.
SES-Promoter Ulf Steinforth: „Das ist das erste Mal, dass uns so viel Pech um eine Veranstaltung bringt. Zwei verletzte Sportler – und das fast zeitgleich – das ist wirklich ein Unglück. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um die Veranstaltung „Schwere Jungs“ zeitnah wieder neu aufzustellen!“
Ein neuer Termin für die Veranstaltung „Schwere Jungs“ wird in Kürze bekannt gegeben.
Die Tickets für die SES-Boxgala behalten erst einmal ihre Gültigkeit!

Meldung von Sauerland vom 11. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / ROBERT WOGE

BOXGALA AM 26.10.2013, EWE ARENA, OLDENBURG

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr in der ARD

Woge reift mit taktisch geführter Physis!

Für Robert Woge (12-0, 10 K.o.´s) verläuft das Jahr 2013 nach Plan. Der Halbschwergewichtler, der sich früher oft mit Verletzungen und Erkrankungen herumschlagen musste, ist auf einem guten Weg, den ganz großen Durchbruch zu schaffen. Im Februar gewann er gegen den Franzosen Hakim Zoulikha die IBF-Intercontinental Meisterschaft. Im Juni gelang dem Deutschen gegen den Polen Dariusz Sek die erste Titelverteidigung. In Oldenburg steht ihm am 26. Oktober der ukrainische Pflichtherausforderer Anatoliy Dudchenko (18-2, 13 K.o.´s) gegenüber, der in der aktuellen IBF-Weltrangliste den zehnten Platz belegt. Vor dem Kampf in Oldenburg stellte sich Woge unseren Fragen.

Herr Woge, in diesem Jahr läuft es bei Ihnen bisher wie am Schnürchen…

Robert Woge: Ja! Das stimmt auf jeden Fall. Ich hoffe, dass es in Oldenburg so weitergeht.

Im Februar gewannen Sie gegen Hakim Zoulikha die IBF-Intercontinental Meisterschaft. Wie wichtig war dieser Titelgewinn für Sie?

Robert Woge: Das war ein bisschen Glück im Unglück. Mein Teamkollege Yoan Pablo Hernandez verletzte sich damals. Dadurch war Platz für einen weiteren Kampf und ich konnte einspringen. Ich erfuhr deshalb erst zwölf Tage vor dem Kampf, dass ich um einen Gürtel boxen kann. Doch dann habe ich meine Chance genutzt. Für mich war der Titelgewinn eine tolle Sache. So ein Titel ist die Eintrittskarte für noch größere Aufgaben. Ich bin dadurch in die Top-15 der IBF-Weltrangliste vorgestoßen und darf bei weiteren Siegen sogar vom WM-Kampf träumen.

Dazu trug auch die erste Titelverteidigung im Juni gegen Dariusz Sek bei. Ihr Herausforderer aus Polen erwies sich als harter Brocken, der mit Ihnen über die komplette Distanz von zwölf Runden ging. Welche Erfahrungen zogen Sie aus dem Kampf?

Robert Woge: Da habe ich gezeigt, dass ich mit System boxen kann. Ich habe mich mit der taktisch geführten Physis gegen einen technisch stärkeren Mann durchgesetzt. Das hat meinem Trainer Herrn Wegner gezeigt, dass er sich auf mich verlassen kann.

Nun steigen Sie zur Pflichtverteidigung gegen Anatoliy Dudchenko in den Ring. Wie schätzen Sie ihn ein?

Robert Woge: Wir haben bereits eine Videoauswertung gemacht. Er hat verdammt gute Reflexe und weiß zu meiden sowie zu kontern. Da muss man auf der Hut sein. Obwohl Dudchenko die Führhand fallen lässt, vermeidet er die meisten Treffer aufgrund seiner Reaktionsschnelligkeit. Das wird also nicht leicht. Aber natürlich will ich um jeden Preis gewinnen!

Inzwischen sind Sie sogar in die Top-10 der IBF-Weltrangliste vorgedrungen. Wie weit ist der Weg noch bis zu einem WM-Kampf?

Robert Woge: Ich hoffe natürlich, dass der Weg nicht mehr so lang ist. Natürlich kann ich mich in vielen Bereichen noch verbessern, aber ich gleiche viele Dinge mit meiner Lockerheit aus. Wenn die Leistung stimmt, kann man auch etwas zurückbekommen. Deshalb bemühe ich mich im Training. Ich hoffe, dass es dann später für einen ganz großen Titel reicht. Doch erst einmal steht jetzt der Kampf gegen Anatoliy Dudchenko auf dem Programm.

Und wie geht der Kampf in Oldenburg aus?

Robert Woge: Ich bin niemand, der irgendwelche Dinge voraussagen kann. Die Hauptsache ist, dass ich gewinne. Wenn das klappt, kann ich mir über den nächsten Kampf Gedanken machen.

Meldung von Sauerland vom 11. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ

BOXGALA AM 23.11.2013, BROSE ARENA, BAMBERG

Boxen im Ersten – am 23. November live in der ARD

Hernandez muss zur Pflicht gegen Alekseev ran!

Jetzt steht fest: IBF-Cruisergewichts-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez (27-1, 13 K.o.´s) tritt am 23. November in der brose Arena in Bamberg zur Pflichtverteidigung gegen den IBF-Weltranglistenersten Alexander Alekseev (24-2-1, 20 K.o.´s) an.

„Das wird ein verdammt spannender Kampf. Es stehen sich zwei technisch äußerst versierte Boxer gegenüber“, verspricht Hernandez-Coach Ulli Wegner. Für seinen Schützling, der sich den IBF-Titel im Cruisergewicht einst gegen Steve Cunningham gesichert hatte, ist es der erste Auftritt in diesem Jahr. „Ich wollte eigentlich schon Anfang Februar wieder in den Ring steigen. Doch Mitte Januar brach ich mir beim Sparring im Trainingslager in Kienbaum die linke Hand“, so der 28-Jährige, der gleichzeitig den WM-Gürtel des amerikanischen RING-Magazins innehat. „Nach der langen Pause wird es natürlich schwer, gerade gegen so einen Herausforderer. Doch leichte Gegner gibt es nicht. Deshalb freue ich mich einfach nur, dass ich endlich wieder im Ring stehen kann.“

Das WM-Duell in Bamberg ist die Auseinandersetzung zweier Rechtsausleger. Gleichzeitig ist es das Aufeinandertreffen zweier deutscher Box-Ställe: Sauerland Event und EC Boxpromotion. Im Lager von Herausforderer Alekseev ist man deshalb besonders motiviert. Es herrscht regelrecht Aufbruchsstimmung. „Wir sind froh, dass wir nun Gewissheit haben und der Kampf wirklich stattfindet. Das wird sicherlich ein Kampf, der Deutschland begeistern wird“, so Alekseev-Promoter Erol Ceylan. „Alex wird nicht unter- und nicht übertrainiert sein, sondern auf den Punkt topfit.“

Auch der 32-jährige Alekseev ist sichtlich motiviert. „Das ist der wichtigste Kampf meines Lebens. Das Training läuft gut und ich werde meine Chance nutzen“, kündigt der frühere Europameister an.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der brose Arena in Bamberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg ( www.kartenkiosk-bamberg.de , Tel.: 0951-23837). Die weiteren Kämpfe des Abends werden in Kürze verkündet

Meldung von Sauerland vom 9.10.2013

PRESSEMITTEILUNG / JUERGEN BRAEHMER

Jürgen Brähmer kämpft um den WBA-Titel!

Jetzt ist klar: Jürgen Brähmer (41-2, 31 K.o.´s) wird gegen den 34-jährigen Amerikaner Marcus Oliveira (25-0-1, 20 K.o.´s) um den WM-Gürtel der World Boxing Association kämpfen! Der Titel wird vakant, da der Kasache Beibut Shumenov (13-1, 8 K.o.´s) zum Super-Champion ernannt wird. Wie der Weltverband WBA beschloss, soll noch in diesem Jahr zwischen dem bisherigen WBA-Weltranglistenzweiten Oliveira und dem früheren WBO-Weltmeister Brähmer der neue Titelträger ermittelt werden.

Der 35-jährige Brähmer hatte sich die WM-Chance in den letzten Monaten im wahrsten Sinne des Wortes durch seine große Aktivität erkämpft. Nachdem er am 2. Februar - beim ersten Einsatz für das Sauerland-Team - gegen den Gifhorner Eduard Gutknecht Europameister im Halbschwergewicht geworden war, verteidigte der Schweriner den EM-Titel im April gegen Tony Averlant (Frankreich) und im August gegen Stefano Abatangelo (Italien). Mit seinen Siegen rückte er bei den führenden Boxweltverbänden in die obersten Gefilde vor. Wann und wo Brähmer seine WM-Chance erhalten wird, darüber werden jetzt Sauerland Event und Oliveira-Promoter Don King verhandeln.

„Seitdem ich meinen Vertrag vor rund einem Jahr beim Sauerland-Team unterschrieben habe, ist alles so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt habe“, freut sich Brähmer, der am Wochenende seinen 35. Geburtstag feierte. „In den letzten Kämpfen habe ich wieder zu alter Stärke und Sicherheit gefunden. Ich freue mich auf den WM-Fight und bin optimistisch, den WM-Titel wieder nach Deutschland zu holen.“

Promoter Kalle Sauerland ist zuversichtlich, dass der Schweriner dieses Ziel erreichen wird: „Jürgen hat beim Sauerland-Team innerhalb kürzester Zeit gezeigt, dass er ein Boxer mit Weltklasse-Format ist. Die WM-Chance war die logische Folge der professionellen Arbeit, die er in den letzten Monaten zusammen mit seinem Trainer Karsten Röwer geleistet hat. Er hat viele Zweifler eines Besseren belehrt und kann sein herausragendes Comeback mit dem erneuten Gewinn des WM-Titels krönen.“

Meldung von Sauerland vom 8.10.2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM, KARO MURAT

BOX-NACHT AM 26.10.2013, OLDENBURG UND ATLANTIC CITY

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr live in der ARD

Große Namen und ein fantastisches Programm am 26. Oktober!

Das gab es noch nie! In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober dürfen sich die Sportfans auf eine fast siebenstündige Box-Übertragung in der ARD freuen!

Los geht es um 22.10 Uhr. In Oldenburg steigt der frühere Weltmeister und aktuelle WBO-Intercontinental Champion Arthur Abraham (37-4, 28 K.o.´s) zur Titelverteidigung gegen den Italiener Giovanni De Carolis (20-4, 10 K.o.´s) in den Ring. „Ich freue mich auf diesen Kampf. An die EWE ARENA in Oldenburg habe ich tolle Erinnerungen, schließlich stand ich hier schon zweimal im Ring. Mit einem Sieg kann ich zeigen, dass ich auf dem besten Weg bin, mir schon bald den WM-Titel zurückzuholen“, blickt der 33-jährige Abraham voraus.

Live-Bilder wird es auch vom Fight zwischen dem Argentinier Guido Nicolas Pitto (18-1, 7 K.o.´s) und „Golden“ Jack Culcay, dem deutschen Amateur-Weltmeister aus dem Jahr 2009, geben. Dabei geht es um die WBA-Intercontinental Meisterschaft im Halb-Mittelgewicht. Darüber hinaus stehen mit IBF-Intercontinental Champion Robert Woge (Halbschwergewicht; 12-0, 10 K.o.´s), EU-Mittelgewichts-Champion Marcos Nader (17-0-1, 2 K.o.´s) und den bislang in neun Profikämpfen ungeschlagenen Hoffnungsträgern Enrico Kölling (Halbschwergewicht) und Tyron Zeuge (Super-Mittelgewicht) weitere ambitionierte Kämpfer im Norden Deutschlands im Ring.

In den frühen Morgenstunden gibt ARD-Moderator Alexander Bommes dann aus Oldenburg in die USA an seinen Kollegen René Kindermann ab. Dort geht es aus der Boardwalk Hall in Atlantic City, Bundesstaat New Jersey, weiter. Der in Kitzingen aufgewachsene und in Berlin lebende Karo Murat (25-1-1, 15 K.o.´s) fordert im Halbschwergewicht Bernard Hopkins (53-6-2, 32 K.o.´s), den IBF-Weltmeister, heraus. Der Titelverteidiger aus den USA ist eine lebende Box-Legende. Die Liste derjenigen, die sich gegen den ältesten Box-Weltmeister aller Zeiten schon geschlagen geben mussten, ist lang. Zu ihnen gehören unter anderem Tavoris Cloud, Jean Pascal, Roy Jones Jr., Kelly Pavlik, Antonio Tarver, Oscar De La Hoya, William Joppy, Felix Trinidad, Glen Johnson und viele mehr.

„Am 26. Oktober werden sich Oldenburg und Atlantic City gegenseitig die Bälle zuspielen“, weiß Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness. Denn auch in den Vereinigten Staaten gibt es mit der WBO-Mittelgewichts-Weltmeisterschaft zwischen Peter Quillin (29-0, 21 K.o.´s) und Gabriel Rosado (21-6, 13 K.o.´s) sowie dem Auftritt von Schwergewichts-K.o.-König Deontay Wilder (29-0, 29 K.o.´s) weitere hochkarätige Ansetzungen. Frederick Ness: „Die Zuschauer in Oldenburg, Atlantic City und im Ersten werden fantastische Kämpfe sehen. Das wird eine großartige Box-Nacht!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Oldenburg sind im Internet bei www.eventim.de erhältlich. Tickets für die Veranstaltung in Atlantic City gibt es bei www.ticketmaster.com .

Meldung von SES vom 7.10.2013

Weiterer spannender Fight in Leipzig: Das Duell der Ungeschlagenen!
Der Sachse Steffen Sparborth gegen den Kölner Deniz Ilbay
Die Titelkämpfe:
WBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht
Robert Stieglitz vs. Isaac Ekpo
WBO-Junioren-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht
Dominic Bösel vs. Mirko Ricci
IBF-Weltmeisterschaft im Fliegengewicht
Moruti Mthalane vs. Silvio Olteanu
+ + + 19. Oktober 2013, Leipziger Messe Halle „EINS“ / SAT.1 live + + +

Eine weitere spannende Paarung wird am 19. Oktober in der Leipziger Messe Halle „EINS“ zu sehen sein: Zwei ungeschlagene Weltergewichtler, der Eilenburger (bei Leipzig) Steffen Sparborth (12-0-0, (9 K.o.’s)) und der Kölner Deniz Ilbay (7-0-0, (3 K.o.’s)), treten gegeneinander an. Einer der beiden Deutschen wird nach dem Fight einen Fleck auf der bisher reinen Kampfrekord-Weste mit nach Hause nehmen müssen. In der Favoritenrolle wird der Sachse Sparborth als Leipziger Lokalmatador in das Duell gehen. Steffen Sparborth, der zeitweise in Magdeburg trainiert, kann auf fünf Profieinsätze mehr verweisen und legt neun vorzeitige Siege in zwölf gewonnenen Fights in die Waagschale. Dennoch darf der 28-Jährige seinen erst 19-jährigen Kontrahenten Deniz Ilbay nicht unterschätzen. Der Kölner stand bereits gegen mehrere, sehr erfahrene Profis im Ring und konnte sich gegen sie eindrucksvoll durchsetzen. Die deutsche Paarung im Weltergewicht wird das ohnehin spannende Programm der SES-Box-Gala in Leipzig sportlich bereichern.
Die Titelkämpfe der Leipziger Box-Gala am 19. Oktober:
WBO-Super-Mittelgewichts-Champion Robert Stieglitz (45-3-0, (26 K.o.’s)) wird in der Leipziger Messe Halle „EINS“ seinen Gürtel gegen die Nummer 7 der WBO-Weltrangliste, Isaac Ekpo (22-1-0, (16 K.o.’s)) aus Nigeria verteidigen.
SES-Boxing präsentiert an diesem Tag zwei weitere Weltmeisterschaften. Der Freyburger WBO-Junioren-Weltmeister Dominic Bösel (12-0-0, (4 K.o.’s)) verteidigt seinen Titel im Halbschwergewicht gegen den Italiener Mirko Ricci (10-1-0, (4 K.o.’s)). Außerdem steht die IBF-Weltmeisterschaft im Fliegengewicht zwischen Titelverteidiger Moruti Mthalane und Herausforderer Silvia Olteanu auf dem Programm. Ex-Weltmeister Jan Zaveck will es noch einmal wissen: der slowenische Nationalheld wird in Leipzig auf den Franzosen Sebastien Allais treffen und will sich mit einem überzeugenden Sieg wieder für höhere Aufgaben positionieren.
SAT.1 "ran" wird live ab 22:20 Uhr aus der Leipziger Messe Halle „EINS“ übertragen.
Karten (ab 14,30 Euro inkl. VVK-Geb.) für das Event gibt es noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter
www.eventim.de oder unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720.

Meldung von SES vom 3. Oktober 2013

„Schweren Jungs“ in Frankfurt/Oder:
Größte Bewährungsprobe für Dennis Ronert!
Deutsche Meisterschaft im Cruisergewicht
Dennis Ronert vs. Kai Kurzawa - das Generationenduell!
Die Hauptkämpfe:
WBO-Europameisterschaft im Halbschwergewicht
Robin Krasniqi vs. Oleksandr Cherviak
Das Schwergewichts-Duell: Eine offene Rechnung!
Francesco Pianeta vs. Brian Minto
Internationale Deutsche Meisterschaft im Schwergewicht
Steffen Kretschmann vs. Robert Teuber
+ + + Freitag, 25. Oktober 2013, Frankfurt/Oder, Brandenburg-Halle + + +

Es geht Schlag auf Schlag bei den „Schweren Jungs“! Ein besonderer Höhepunkt wird zur „getgoods.de Fight Night“ am 25. Oktober 2013 in Frankfurt/Oder hinzugefügt. Mit dem „Generationenduell“ um die Deutsche Meisterschaft im Cruisergewicht zwischen dem 21-jährigen Titelträger Dennis Ronert aus Koblenz gegen den jetzt in Berlin lebenden Kai Kurzawa, der im Alter von 36 Jahren in diesem Sommer sein Comeback startete, wird den Boxfans ein mit Spannung erwarteter Kampf geboten.
Vor gut zwei Jahren wurde Dennis Ronert mit 19 Jahren in seinem achten Profikampf der jüngste Deutsche Meister aller Zeiten. Nach 10 weiteren siegreichen Profikämpfen im Cruisergewicht konnte er sich als Mitglied des „Team Deutschland“ im Juni 2013 in Halle/Saale dann als Höhepunkt den IBF-Weltmeistertitel der Junioren sichern. In der Titelverteidigung seiner Deutschen Meisterschaft trifft der SES-Fighter nun aber auf einen „alten Bekannten“. Kai Kurzawa, der sich in über 30 Profikämpfen deutschland- und europaweit einen Namen gemacht hat, sich den WBO-Inter-Continental-Titel Ende 2012 sicherte und dann als Co-Trainer in den Trainerstab von SES-Boxing wechselte, will es noch einmal aktiv im Ring wissen. Mit all seiner Erfahrung aus 34 Profikämpfen (nur vier Niederlagen) will der gebürtige Brandenburger, der sich in zwei Aufbaukämpfen mit K.o.-Siegen auf dieses Titelduell vorbereitet hat, gegen den 15 Jahre jüngeren Dennis Ronert noch einmal nach Titelehren greifen. Ein Duell der Generationen: Jugend und Boxerische Frische gegen Alter mit viel Ringerfahrung.
Mit dem Duell um die Internationale Deutsche Meisterschaft im Schwergewicht von Steffen Kretschmann (16-2-0 (15 K.o.’s)) aus Halle/Saale gegen den ungeschlagenen Dresdner Robert Teuber (8-0-0 (7)) findet in der „Nacht der Schweren Jungs“ ein weiteres deutsch-deutsches Titelduell statt.
Die Hauptkämpfe mit Francesco Pianeta und Robin Krasniqi:
In den Hauptkämpfen dieser „Schweren Jungs“-Veranstaltung werden die beiden WM-Kämpfern, Schwergewichtler Francesco Pianeta aus Gelsenkirchen und der Münchener Halbschwergewichtler Robin Krasniqi, auftreten. Beide SES-Boxer hatten sich in diesem Jahr großen WM-Kämpfen gestellt. Jetzt wollen sie ihre Anwartschaften auf Titelkämpfe und hohe Weltranglistenpositionen erneut unterstreichen.
Mit einen Fight der Extra-Klasse will Francesco Pianeta wieder in den Ranglisten klettern und sich so für eine neue WM-Chance rüsten. Er trifft auf den einstigen Axel-Schulz-Bezwinger, Brian Minto (37-6-0, (24)). Für diesen Sieg, den Brian Minto 2006 eingefahren hatte, will der 28-jährige Pianeta nun für die deutsche Boxlegende Axel Schulz in dessen Heimatstadt Frankfurt/Oder eine noch „offene Rechnung“ begleichen.
Halbschwergewichtler Robin Krasniqi nimmt in der Brandenburg-Halle wieder Anlauf auf die WBO-Europameisterschaft. Diesen Titel hatte er bereits bis 2012 inne und damit setzte er auch den Grundstein zum WM-Fight gegen Cleverly. Ein Sieg in dem bevorstehenden Europameisterschaftsduell ist für ihn als aktuelle Nummer 7 der WBO-Weltrangliste eine ausgezeichnete Startposition, um wieder ganz oben anzuklopfen. Um zu diesem Sprung ansetzen zu können, muss er sich dem Ukrainer Oleksandr Cherviak (13-2-1, (4 K.o.’s)) stellen. Cherviak, der aus der ukrainischen Weltklasse-Schmiede des Boxens stammt, wird mittlerweile bei allen großen Weltverbänden in den Ranglisten unter den ersten 15 geführt. Gelingt dem 26-jährigen Robin Krasniqi ein Sieg über den 32-jährigen Ukrainer kann er in der Weltrangliste einen große Sprung nach vorne machen.
Weitere schwergewichtige Duelle werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
Tickets für die SES-Boxgala gibt es ab 17,60 Euro bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter
www.eventim.de sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720.

Meldung von Sauerland vom 2. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / ROBERT WOGE

BOXGALA AM 26.10.2013, KLEINE EWE ARENA, OLDENBURG

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr in der ARD

Vierter Titelkampf in Oldenburg: Woge muss zur Pflicht ran!

Noch ein Highlight bei der Box-Nacht in Oldenburg! Denn neben den Titelfights mit Arthur Abraham (WBO-Intercontinental Meisterschaft im Super-Mittelgewicht gegen Giovanni De Carolis), „Golden“ Jack Culcay (WBA-Intercontinental Meisterschaft im Halb-Mittelgewicht gegen Guido Nicolas Pitto) und Marcos Nader (EU-Meisterschaft im Mittelgewicht gegen Luis Crespo) darf sich das Publikum am 26. Oktober in der kleinen EWE ARENA noch auf einen Kracher im Halbschwergewicht freuen. Dabei bestreitet IBF-Intercontinental Titelträger Robert Woge (12-0, 10 K.o.´s) seine Pflichtverteidigung gegen den Ukrainer Anatoliy Dudchenko (18-2, 13 K.o.´s).

Für den von Ulli Wegner trainierten Woge hätte das Jahr 2013 bisher nicht besser verlaufen können. Durch eine Verletzung bei IBF-Cruisergewichts-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez rückte Woge Anfang Februar bei einer Veranstaltung in Berlin unverhofft zum „TV-Kämpfer“ auf. Er bekam die Chance, gegen den Franzosen Hakim Zoulikha die IBF-Intercontinental Meisterschaft zu erobern. „Ich erfuhr damals erst zwölf Tage vor dem Kampf, dass ich um einen Gürtel boxen kann. Doch dann habe ich meine Chance genutzt“, erinnert sich der 29-jährige Halbschwergewichtler. „Der erste Titel ist natürlich eine ganz besondere Sache. Dazu war er die Eintrittskarte für noch größere Aufgaben.“

Nachdem Woge am 8. Juni in Berlin auch den technisch starken Polen Dariusz Sek mit einem einstimmigen Punktsieg aus dem Weg räumte, muss er jetzt zur Pflichttitelverteidigung gegen den in den USA lebenden Ukrainer Anatoliy Dudchenko (35) ran. „Wir haben uns bereits Kämpfe von ihm angeschaut“, so der IBF-Intercontinental Champion aus Halle an der Saale. „Er hat verdammt gute Reflexe und weiß zu meiden sowie zu kontern. Da muss man auf der Hut sein. Obwohl Dudchenko die Führhand fallen lässt, vermeidet er aufgrund seiner Reaktionsschnelligkeit die meisten Treffer. Das wird also nicht leicht. Aber natürlich will ich um jeden Preis gewinnen!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 26. Oktober in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), bei den offiziellen Vorverkaufsstellen von Eventim in Oldenburg und im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 1. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG / ARTHUR ABRAHAM

BOXGALA AM 26.10.2013, KLEINE EWE ARENA, OLDENBURG

Die lange Nacht des Boxens – am 26. Oktober ab 22.10 Uhr live in der ARD

Abraham: Sparringsphase läuft - Wegner wünscht sich Leidenschaft!

Die Box-Nacht in Oldenburg rückt näher. Für die Protagonisten des Kampfabends heißt das, sich entsprechend in Form zu bringen. Das zählt natürlich vor allem für Arthur Abraham (37-4, 28 K.o.´s). Der frühere Mittel- und Super-Mittelgewichts-Weltmeister tritt in der drittgrößten Stadt Niedersachsens gegen den Italiener Giovanni De Carolis (20-4, 10 K.o.´s) an. Heute beginnt die Sparringsphase für den Fight gegen den 29-jährigen Römer.

„Arthur kann in der Vorbereitung aus dem Vollen schöpfen. Er hat mehrere Sparringspartner, die ihn auf Herz und Nieren prüfen werden“, so Sauerland-Sportdirektor Hagen Doering.

Erfolgscoach Ulli Wegner hofft, dass Abraham zu alter Stärke zurückfindet. „Arthur hat so viel Potenzial“, schwärmt der 71-jährige Trainerfuchs. „Doch er muss es gegen De Carolis auch abrufen, um zu überzeugen. Wenn Arthur im Training die nötige Leidenschaft an den Tag legt, dürfen wir eine gute Vorstellung von ihm erwarten.“

WBO-Intercontinental Champion Abraham will den Kampf in Oldenburg nutzen, um weiter an Selbstvertrauen zu gewinnen. „Zuerst will ich De Carolis schlagen, dann will ich mir den WM-Titel zurückholen“, sagt der 33-Jährige zielstrebig. Damit der WBO-Weltranglistenerste im Super-Mittelgewicht erneut um die WM boxen kann, darf er sich am 26. Oktober keinen Patzer erlauben. Abraham: „Deshalb unterschätze ich meinen Gegner auch nicht. Aber ich muss ihn auch nicht überschätzen!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 26. Oktober in Oldenburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), bei den offiziellen Vorverkaufsstellen von Eventim in Oldenburg und im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Foto: honorarfrei, Quelle: SE

Meldung von SES vom 1. Oktober 2013

In Leipzig läuft es weiter rund!
Ex-Weltmeister Jan Zaveck:
„Ich werde den Champion in mir wieder wecken!“
Kampf im Weltergewicht:
Jan Zaveck vs. Sebastien Allais

Die Titelkämpfe:
WBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht
Robert Stieglitz vs. Isaac Ekpo
WBO-Junioren-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht
Dominic Bösel vs. Mirko Ricci
IBF-Weltmeisterschaft im Fliegengewicht
Moruti Mthalane vs. Silvio Olteanu

+ + + 19. Oktober 2013, Leipziger Messe Halle „EINS“ / SAT.1 live + + +

Ex-IBF-Weltmeister Jan Zaveck will es noch einmal wissen: der slowenische Nationalheld wird in Leipzig auf den Franzosen Sebastien Allais treffen und will sich mit einem überzeugenden Sieg wieder für höhere Aufgaben positionieren. Mit diesem Kampf soll der 37-jährige Weltergewichtler, der zu den Urgesteinen des SES-Boxing-Team gehört, seine boxerische Klasse wieder einmal unter Beweis stellen und in seiner Gewichtsklasse zeigen, dass er noch einmal „ganz oben angreifen“ kann.
Jan Zaveck (32-3-0 (18)), der die ersten Wochen der intensiven Vorbereitung auf die Box-Gala in Leipzig ohne Probleme absolviert hat, fühlt sich fit wie seit langer Zeit nicht mehr. Nach der harten Niederlage gegen den amerikanischen Aufsteiger Keith Thurman in New York im März dieses Jahres und dem Verlust seines WBO-Inter-Conti-Titels hat sich Zaveck erst einmal um das Auskurieren einer Ellenbogenverletzung gekümmert. Nach den nötigen Reha-Maßnahmen, dem Trainingslager mit seinen Team-Kollegen in Slowenien und den ersten Einheiten im SES-Gym in Magdeburg ist er nun fit und gerüstet für die Sparrings-Phase.
„In mir steckt noch der Champion! Ich werde ihn wieder wecken. Ich weiß, dass ich es noch einmal schaffen kann, ganz oben anzuklopfen“, so Jan Zaveck, wie immer kämpferisch. Gegen den harten Franzosen Sebastien Allais (15-7-4 (5)) muss er nun beweisen, was in ihm steckt. „Wenn ich Allais deutlich besiege, werde ich wissen, wo ich stehe. Dann geht es weiter in Richtung Titelkampf!“

 

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