Oktober 2017

Meldung von Sauerland vom 28. 10. 2017

PRESSEMITTEILUNG / TYRON ZEUGE, JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 02.12.2017, MBS ARENA, POTSDAM

WBA-WELTMEISTERSCHAFT IM SUPER-MITTELGEWICHT

TYRON ZEUGE vs. ISAAC EKPO - DAS REMATCH

WM in Potsdam: Zeuge muss erneut gegen Ekpo ran!

Dieser Kampf wird alle offenen Fragen über Tyron Zeuge beantworten! Am 2. Dezember stellt sich der Berliner WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht erneut Isaac Ekpo. Austragungsort wird erneut die Potsdamer MBS Arena sein. Nachdem das erste Duell nach einer schweren Cutverletzung über Zeuges rechter Augenbraue vorzeitig in Runde fünf endete und der Titelverteidiger aufgrund einer technischen Punktentscheidung den Mann aus Nigeria besiegte, wollen beide dieses Mal keine Zweifel am Ausgang des Kampfes aufkommen lassen.

Team Sauerland und Ekpos Manager Don King einigten sich im Vorwege einvernehmlich auf den Austragungsort Potsdam für das Rematch.

„Ich wollte diesen Kampf unbedingt“, so Weltmeister Tyron Zeuge und fügt hinzu: „Dieses Mal werde ich beweisen, dass ich nicht nur der bessere Boxer, sondern auch der Schlauere Mann im Ring bin.“

Jürgen Brähmer (39) zeigte seinem Schützling am gestrigen Freitag bereits, wie es geht. Der ehemalige Weltmeister im Halbschwergewicht zeigte nach seinem Abstieg ins Super-Mittelgewicht eine hervorragende Leistung, schlug den 12 Jahre jüngeren US-Boy Rob Brant durch eine einstimmige Punktentscheidung (119:109, 118:110 und 116:112) in Schwerin. Somit steht Brähmer im Halbfinale um die „Ali Trophy“ gegen Callum Smith aus England, welches Ende Januar/Anfang Februar 2018 ausgetragen wird. Doch vor dieser großen Aufgabe (Smith überragt den Deutschen um 10 Zentimeter) will Brähmer als Coach den nächsten Erfolg einfahren.

Zeuge: „In seiner Vorbereitung auf Brant habe ich Jürgen bestmöglich im Training unterstützt. Das zahlt er mir jetzt zurück und ich belohne uns mit einem Sieg über Ekpo - so einfach ist das!“

Eintrittskarten für die Box-Weltmeisterschaft am 2. Dezember in der MBS Arena Potsdam sind im Internet bei sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 ab Montag erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 25. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Generationenduell in Schwerin: Brähmer und Brant vor "Ali Trophy"-Viertelfinale optimistisch

Vor dem letzten Viertelfinale der World Boxing Super Series am Freitag (live ab 20 Uhr mit Sky Select und bei ranFIGHTING.de) trafen heute Jürgen Brähmer (48-3, 35 KOs) und Rob Brant (22-0, 15 KOs) bei der finalen Pressekonferenz in Schwerin aufeinander.

„Jürgen hat schon alles erreicht und alles gesehen, aber gegen mich hat er noch nicht gekämpft“, so Brant. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich am Freitag gewinnen werde. Ich muss mental voll auf der Höhe sein, aber ich fühle mich besser als jemals zuvor. Das hört sich jetzt an wie eine häufig benutzte Phrase, aber am Freitag werden die Zuschauer und die ganze Welt wissen, wovon ich rede.“

In der Vorbereitung auf das Viertelfinale wirkt Brant sehr selbstbewusst. Doch Ex-Weltmeister Brähmer will vor seinen heimischen Fans noch einmal ein echtes Ausrufezeichen setzen.

„Ich fühle mich gut und bin hochmotiviert“, so Brähmer. „Ich unterschätze Brant nicht, aber ich bin in diesem Turnier dabei, um es zu gewinnen. Mit 39 Jahren ist das meine letzte Chance, etwas Großes zu erreichen, und ich werde diese Chance nutzen. Ich kann es kaum erwarten, dass endlich Freitag ist.“

Derrick James, der Trainer von Brant, fügte hinzu: „Wir haben an Robs physischer Stärke gearbeitet, denn er ist der kleinere Boxer, der im Gewicht nach oben geht. Jürgen ist körperlich sehr stark und ein sehr intelligenter Boxer. Dies ist wirklich ein Generationenduell und ich fühle, dass der Jüngere gewinnen wird. Es wird auf jeden Fall ein wirklich guter Kampf.“

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Sauerland vom 24.10.2017

PRESSEMITTEILUNG / VINCENT FEIGENBUTZ

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Vincent Feigenbutz: Doppelt hält besser!

Trainerduo Silaghi/Ilbay will Feigenbutz an die Weltspitze heranführen! Doppelt hält besser: vor seinem Kampf am Freitag im Vorprogramm des letzten „World Boxing Super Series“-Viertelfinales zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant (live ab 20 Uhr mit Sky Select und bei ranFIGHTING.de), hat sich im sportlichen Umfeld von Vincent Feigenbutz einiges geändert. Nicht nur, dass der Super-Mittelgewichtler jetzt von zwei Trainern betreut wird. Nein, er trainiert auch abwechselnd an verschiedenen Orten. Neben seiner Heimatstadt Karlsruhe, ist Köln seit ein paar Monaten der zweite Lebensmittelpunkt des schlagstarken Super-Mittelgewichtlers (23 vorzeitige Siege aus 28 Kämpfen!).

„Ich liebe die Abwechslung und die bietet mir die Zusammenarbeit mit Valentin Silaghi und Garip Ilbay“, so Feigenbutz. „Garip ist dabei eher der harte Hund, der mich geradezu drillt. Valentin ist eher der ruhige und bedächtige. Zusammen sind die Beiden mein persönliches Dream-Team!“

Auch die Coaches sind sehr angetan von den Fortschritten, die Feigenbutz unter ihrer gemeinsamen Führung macht. „In Vincent steckt so viel unangetastetes Potenzial. Wenn wir nur die Hälfte davon freilegen, ist er spätestens in drei Jahren unschlagbar“, so Valentin Silaghis stellvertretende Meinung der Trainer, die in Zukunft nicht nur gemeinsam Feigenbutz betreuen wollen. Silaghi: „Die Rotation zwischen Köln und Karlsruhe birgt den Vorteil, dass unsere Jungs bei mir das klassische Boxen und bei Garip einen klassisch amerikanischen Stil vermittelt bekommen. So werden unsere Boxer schon in Kürze zur Weltklasse zählen.“

Eingefädelt hat die Trainer-Kooperation niemand anderes als Feigenbutz-Manager Rainer Gottwald. Mit ihm und dem Trainerstab ging es für Feigenbutz zuletzt in die slowenischen Berge, um sich auf den Kampf am kommenden Freitag gegen Gaston Alejandro Vega in Schwerin vorzubereiten. Gottwald: „Ich behaupte jetzt mal, dass es das härteste Trainingscamp war, an dem ich je selbst mit teilgenommen habe. Vielleicht liegt es aber auch an meiner eigenen Verfassung, denn ich konnte nach langer Krankheit endlich einmal wieder mittrainieren. Vincent hat sich definitiv sehr gut entwickelt und die ersten Fortschritte wird man in der Sport- und Kongresshalle gegen Vega sehen.“

Im Übrigen ist das gesamte Team um Feigenbutz froh über die Nachricht, dass ab 2018 die Kämpfe von Team Sauerland bei Sport1 übertragen werden. Feigenbutz: „Ich liebe es generell Sport im TV zu verfolgen und da ist Sport1 für mich natürlich die erste Anlaufstelle. Schön, dass ich demnächst dort ebenfalls zu sehen bin.“ Und Rainer Gottwald ergänzt: „Das Konzept von Team Sauerland und Sport1 ist eine Chance für den Nachwuchs im Boxsport. Die Jungs aus der dritten und vierten Reihe bekommen nun endlich die Chance sich nach oben und ins Rampenlicht zu boxen. So wird das deutsche Boxen endlich wieder salonfähig gemacht!“

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Sauerland vom 23.10.2017

PRESSEMITTEILUNG / ARTUR MANN, MICKI NIELSEN

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Vor Brähmer: Doppelpack im Cruisergewicht

Cruisergewichts-Doppelpack bei „World Boxing Super Series“ in Schwerin. Am Freitag steigen Jürgen Brähmer und Rob Brant im Kampf um das letzte Halbfinal-Ticket der „Ali Trophy“ in den Ring (live ab 20 Uhr mit Sky Select und bei ranFIGHTING.de). Bevor es die beiden Super-Mittelgewichtler im Hauptkampf des Abends aber krachen lassen, wollen unter anderem zwei Cruisergewichts-Hoffnungen aus dem Team Sauerland ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Dabei trifft Artur Mann (11-0, 7 KOs) auf Isossa Mondo (7-12, 3 KOs) und Micki Nielsen (23-1, 14 KOs) auf Taras Oleksiyenko (8-3, 7 KOs).

Sowohl Mann, als auch Nielsen, hatten zuletzt große Prüfsteine vor der Nase: Der Hannoveraner Mann konnte sich im Sommer nur hauchdünn gegen seinen Landsmann Leon Harth in Ludwigshafen durchsetzen, der Däne Nielsen verlor indes vor einem Jahr knapp gegen Weltklassemann Kevin Larena in dessen Heimat Südafrika. Für beide ist klar, dass es sich dabei um Lernerfahrungen handelt und der Weg auf jeden Fall weiter nach oben führt.

So hat zum Beispiel Mann zuletzt an den Vorbereitungen von WBC-Weltmeister Maris Briedis teilgenommen, der Ende September mit einem klaren Sieg ins Halbfinale der WBSS einzog. Dabei war der 27-jährige Deutsche Hauptsparringspartner des Letten und machte dabei eine sehr gute Figur.

Nielsen wird am Freitag übrigens nicht der einzige Skandinavier sein, der den Kampfabend in Schwerin verstärkt. Neben ihm steigen auch noch Oliver Flodin aus Schweden (Mittelgewicht, kämpft gegen Pavel Hryshkavets) und seine Landsleute Kem Ljungquist (Schwergewicht, trifft auf Revaz Karelishvili) und Dina Thorslund (Super-Bantamgewicht, Gegnerin: Mary Romero) in den Ring der Sport- und Kongresshalle.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Sauerland vom 22.10.2017

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 21.10.2017, PRUDENTIAL CENTER, NEWARK (USA)

WORLD BOXING SUPER SERIES

MURAT GASSIEV vs. KRZYSZTOF WLODARCZYK - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

„Golden" Jack Culcay bei US-Debüt von Punktrichtern verschaukelt!

Herber Rückschlag für Jack Culcay! Das US-Debüt hinterlässt bei Jack Culcay einen bitteren Beigeschmack. Trotz großartiger Leistung im WM-Ausscheidungskampf des Weltverbandes WBC, verlor der Super-Weltergewichtler aus Darmstadt am frühen Sonntagmorgen deutscher Zeit gegen Maciej Sulecki umstritten deutlich nach Punkten.

Im Prudential Center in Newark (US-Bundesstaat New Jersey) fand Culcay sehr gut in den Kampf rein. Ohne Probleme entschied der Schützling von Ulli Wegner, der in der Ecke von Co-Trainer Georg Bramowski vertreten wurde, die ersten beiden Runden für sich. Erst ab dem dritten Durchgang kam Sulecki besser in den Kampf, was auch an einem Cut an der linken Augenbraue Culcays lag, verursacht durch einen unabsichtlichen Kopfstoß. Der 13 Zentimeter größere Pole konnte allmählich seinen Reichweitenvorteil ins Spiel bringen und traf den 1,72 Meter großen Deutschen ein ums andere Mal gut mit der Führhand. Es zeichnete sich langsam ein klares Bild ab: Sulecki war der aktivere Boxer, doch die sehenswerteren Treffer hatte durchgängig Culcay für sich zu Buche stehen.

In Runde 7 hätte es beinahe für den ehemaligen WBA-Weltmeister zum vorzeitigen Erfolg gelangt. Nachdem Culcay wie ein Wirbelwind über seinen ungeschlagenen Kontrahenten herfiel, konnte sich Sulecki nach mehreren harten Treffern zum Kopf kaum noch auf den Beinen halten. Nur knapp rettete sich der Pole die Pause. Das gleiche Spiel dann zum Ende des zehnten und letzten Durchgangs, wo Culcay sein gegenüber im Schlagabtausch kurz vor dem Ende einen gewaltigen linken Haken verpasste.

Schlussendlich mussten die Punktrichter über das Geschehen im Ring urteilen und entschieden sich klar gegen Culcay (92:98, 93:97 und 94:96), der sich danach sehr enttäuscht, allerdings auch optimistisch mit Blick in die Zukunft zeigte.

Culcay: „Das war ein knappes Gefecht. Sulecki hat mehr Schläge abgefeuert, doch die richtig harten Treffer habe nur ich gesetzt. Leider konnte ich weder in Runde 7, noch in Runde 9, entscheidend nachsetzen und ihn ausknocken. Das wäre wohl von vornherein nötig gewesen, dass ich hier als Sieger hervorgehe. Ich hoffe, mit dieser Vorstellung in den USA Eindruck hinterlassen zu haben. Heute habe ich nur auf den Zetteln der Punktrichter verloren!“

Über einen KO-Erfolg konnte sich hingegen Murat Gassiev im Hauptkampf des Abends freuen. Mit einem satten linken Haken auf die Leber von Gegner Krzysztof Wlodarczyk, verteidigte der IBF-Weltmeister seinen Titel und zog gleichzeitig ins Cruisergewichts-Halbfinale der „World Boxing Super Series“ ein. Dort trifft der Russe auf Yunier Dorticos aus Kuba, dem er direkt nach seinem Sieg Auge in Auge gegenüberstand.

Das letzte Halbfinal-Ticket im Kampf um die „Muhammad Ali Trophy“ wird am kommenden Freitag ausgeboxt. In der Schweriner Sport- und Kongresshalle treffen dann die Super-Mittelgewichtler Jürgen Brähmer und Rob Brant aufeinander (live ab 20 Uhr mit Sky Select und bei ranFIGHTING.de).

Meldung von Sauerland vom 21.10.2017

PRESSEMITTEILUNG / VINCENT FEIGENBUTZ

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

WBSS-Viertelfinale: Feigenbutz muss gegen "Kampfmaschine" Vega ran!

Mit Gottes Segen gegen einen richtig harten Gegner! Am Freitag wird IBF-Intercontinental-Champion Vincent Feigenbutz (26-2, 23 KOs) in der Schweriner Sport- und Kongresshalle auf den Argentinier Gaston Alejandro Vega (27-11-2, 11 KOs) treffen. Der 22-jährige „Iron Junior“ aus Karlsruhe bestreitet vor dem Hauptkampf, dem letzten Viertelfinale der World Boxing Super Series zwischen Jürgen Brähmer und Robert Brant (live ab 20.00 Uhr auf SKY Select und ranFIGHTING.de), den Reservekampf.

Feigenbutz, der als fairer Sportsmann bekannt ist: „Wenn einer der Hauptkämpfer ausfällt, stehe ich parat - und werde am Turnier teilnehmen. Aber ich möchte nichts geschenkt haben, oder hoffe, dass sich Brähmer oder Brant verletzen. Spätestens im nächsten Jahr will ich wieder ganz oben angreifen. Egal, gegen wen, wann oder wo!“

Mit den Trainern Valentin Silaghi und Garip Ilbay hat sich Feigenbutz vorbereitet. Nach zwei harten Wochen im Camp bei GI SPORTS von Garip Ilbay in Köln ging es mit Valentin Silaghi inkl. drei Sparringspartnern und Manager Rainer Gottwald wieder einmal in die slowenischen Berge, um sich auf den „harten Gaucho“ Vega vorzubereiten. Gottwald: „Das ist bei uns schon zur Tradition geworden. Das gesamte Team ist mit dabei und Vincent tankt hier immer enorm viel Kraft.“

Die gab es auch von ganz oben! In einer Kirche wurde das Team um Feigenbutz und Gottwald, der in Slowenien aufwuchs, von einem Priester gesegnet. Gottwald: „Wir sind gläubig - und der Segen bedeutet uns sehr viel.“ Im Kampf gegen den Argentinier Vega muss Feigenbutz auf jeden Fall alle Stärken zeigen. Der 34-jährige Routinier war argentinischer Meister und ist amtierender Südamerika-Champion im Super-Mittelgewicht.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Sauerland Meldung vom 20. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 21.10.2017, PRUDENTIAL CENTER, NEWARK (USA)

WORLD BOXING SUPER SERIES

MURAT GASSIEV vs. KRZYSZTOF WLODARCZYK - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Knallerkampf im WBSS-Vorprogramm: Culcay kämpft um WM-Chance!

Familienbande stärkt Culcay vor US-Debüt! Jack Culcay kann es kaum abwarten auch den amerikanischen Boxfans zu beweisen, dass er zu den stärksten Fightern im Super-Weltergewicht zählt. Zwar war der 32-jährige Darmstädter (lebt aktuell in Berlin) bereits WBA-Weltmeister in dieser prestigeträchtigen Gewichtsklasse, wirklich Notiz hat man davon in Übersee allerdings bis vor seinem letzten Kampf kaum genommen. Die knappe Niederlage gegen US-Boy Demetrius Andrade, der zu den besten seines Faches zählt, ließ jedoch viele Boxfans in den Staaten aufhorchen. Am frühen Sonntagmorgen deutscher Zeit (live um 2.55 Uhr im Free-TV auf ProSiebenMAXX) können sie sich dann selbst von „Golden Jacks“ Qualitäten überzeugen. Dann steigt der Schützling von Ulli Wegner gegen den hocheingestuften und ungeschlagenen Maciej Sulecki aus Polen in den Ring des Prudential Center in Newark im Bundesstaat New Jersey.

"Golden Jack" wird von seinem Co-Trainer Georg Bramowski und seinem Vater Roberto vor Ort betreut. „Herr Wegner hat mich perfekt auf diesen Kampf eingestellt und kurz vor dem ersten Gong erhalte ich von ihm die letzten Instruktionen per Telefon“, verrät Culcay der sich in den letzten Tagen problemlos mit seinem Team in einem Hotel nahe der Arena akklimatisiert hat.

Motivation genug, das Aufeinandertreffen mit Sulecki für sich zu entscheiden, hat Culcay in jedem Fall! Zum einen würde ihn ein Sieg zu einem WM-Ausscheidungskampf nach Version der WBC gegen Vanes Martirosyan berechtigen. Desweiteren ist der Wegner-Schützling seit Ende August, gemeinsam mit seiner Verlobten Anna, Papa eines kleinen Mädchens namens Liana. Und zu guter Letzt wird Culcay am Kampfabend vor Ort von Mutter Manuela unterstützt – zum ersten Mal überhaupt in seinem Leben!

Culcay: „Ich habe meine Mutter seit 25 Jahren nicht gesehen, sie lebt aktuell in Texas. Daher freue ich mich umso mehr ihr zu zeigen, was aus ihrem Sohn geworden ist.“

Es läuft momentan scheinbar alles perfekt für Jack Culcay. Nach seinem Auftritt in den USA soll dann übrigens daheim in Deutschland geheiratet werden – egal ob Sieg oder Niederlage gegen Sulecki, „aber mit einer möglichen WM-Chance im Gepäck wäre mein Leben noch einen Tick besser.“ Und natürlich im Wissen, in diesem Fall weltweit zu den besten Boxern seiner Gewichtsklasse zu zählen …

Übrigens: Jack Culcay drückt natürlich auch Sauerland-Team-Kollege Jürgen Brähmer die Daumen! "Am Freitag boxt Jürgen gegen Robert Brant in Schwerin. Ich bin davon überzeugt, dass Jürgen ins Halbfinale der WBSS einziehen wird!"

Tickets für das Viertelfinale im Cruisergewicht der World Boxing Super Series am 21. Oktober in Newark (USA) zwischen Murat Gassiev und Krzysztof Wlodarczyk gibt es unter und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Sauerland vom 19. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Werbung für die Heimatstadt: Brähmer freut sich auf Heimspiel

Wer zieht als letzter Teilnehmer der „World Boxing Super Series“ im Super-Mittelgewicht ins Halbfinale im Kampf um die „Muhammad Ali Trophy ein? Diese Frage werden Jürgen Brähmer und Rob Brant am 27. Oktober beantworten. Der Schweriner Brähmer freut sich dabei auf ein Heimspiel vor der eigenen Haustür. Wie der ehemalige Weltmeister im Halbschwergewicht seinen Gegner einschätzt und wie er aktuell versucht den Boxsport unabhängig von seiner sportlichen Leistung voranzubringen, verrät Brähmer im folgenden Interview.

Jürgen Brähmer, am 27. Oktober boxen Sie in Schwerin gegen den Amerikaner Robert Brant, ein international noch unbekannter Mann. Planen Sie schon für das Halbfinale der World Boxing Super Series?

Jürgen Brähmer: Mit Sicherheit nicht. Ich habe noch nie einen Gegner unterschätzt und bin bisher gut damit gefahren. Er hat als Amateur das Golden Gloves Turnier gewonnen und dabei unter anderem einen Marcus Browne geschlagen. Und die drei gesetzten Boxer vor mir, die ihre Gegner wählen konnten, wollten ihn ja offensichtlich nicht als Gegner.

Wie bereiten Sie sich auf Brant vor?

Jürgen Brähmer: Die Vorbereitung absolviere ich in Schwerin mit Michael Timm. Wir kennen uns mittlerweile seit 24 Jahren, haben bei den Amateuren und Profis erfolgreich miteinander gearbeitet. Eine bessere Vorbereitung kann es für mich derzeit nicht geben.

Auch wenn Michael Timm nicht beim Kampf in der Ecke sein kann?

Jürgen Brähmer: Die wichtigen Dinge passieren in der Vorbereitung. In der Ecke kann der Trainer nur noch motivieren, maximal kleine Einstellungen vornehmen. Aber die taktische Marschroute und boxerischen Grundlagen werden in der Vorbereitung gelegt, von daher ist das für mich in Ordnung.

Sie sind vor kurzem 39 Jahre alt geworden. Fühlen Sie sich noch fit genug für ein solches Turnier?

Jürgen Brähmer: Absolut, sonst würde ich nicht antreten. Der Turniermodus und auch die nicht allzu langen Pausen zwischen den Kämpfen sagen mir sehr zu. Ich merke, dass mein Körper besser funktioniert bei regelmäßigen Wettkampfbelastungen. Leider hatte ich in der letzten Zeit zu lange Pausen zwischen den Kämpfen.

Am ersten Oktober-Wochenende waren Sie noch als Trainer von Denis Radovan und Timo Schwarzkopf im Einsatz. Haben Sie überhaupt ausreichend Zeit für Ihre eigene Vorbereitung?

Jürgen Brähmer: Ja, auch wenn ich froh bin, dass ich mich die letzten drei Wochen voll und ganz auf mich konzentrieren kann. Die Arbeit mit diesen jungen Talenten bereitet mir unglaublich viel Freude. Zu verfolgen, wie junge Sportler sich im Training reinhängen, zuhören, Dinge umsetzen und sich erfolgreich entwickeln, ist wirklich ein Geschenk. Nichts desto trotz ist es natürlich auch viel Arbeit und Zeit, die ich jeden Tag investiere. Schließlich geht es nicht nur um den Trainingsbetrieb. Ich kümmere mich auch noch um viele andere organisatorische Dinge drumherum.

Und der Kampf findet auch noch in Ihrem Wohnzimmer, der Schweriner Sport- und Kongresshalle statt. Wie gehen Sie mit dem Druck um?

Jürgen Brähmer: Man merkt in der Stadt schon, dass sich die Menschen auf den Kampf und die Veranstaltung freuen. Die Erwartungshaltung ist natürlich groß. Aber ich konzentriere mich ausschließlich auf meine Vorbereitung und versuche alles andere auszublenden. Ich freue mich einfach, dass wir ein internationales Format wie die World Boxing Super Series nach Schwerin holen konnten.

Hinzu kommt noch Ihr aktuelles Bauprojekt in Schwerin. Sie errichten dort ein eigenes Gym und investieren privates Geld in den Standort.

Jürgen Brähmer: Ich habe ein altes Wasserwerk am Medeweger See gekauft und baue es aktuell zu einem großen Trainingszentrum um mit angeschlossenem Sozialtrakt für Büros, Physiotherapie, Ernährungsberater und allem was sonst zu professionellen Rahmenbedingungen gehört, um Leistungssport auf einem Höchstniveau ausüben zu können. Wir möchten Bewährtes mit Neuem verbinden ohne den ursprünglichen Charakter einer Boxhalle zu verlieren. Da ich mit meiner Familie in Schwerin lebe, hier verwurzelt bin, kam für mich ein anderer Standort nie in Frage. Diese Stadt lebt den Boxsport und das spürt man. Das ist eine tolle Energie.

Das klingt als hätten Sie eine Mission für den Deutschen Boxsport zu erfüllen?

Jürgen Brähmer: Der Sport hat mir unglaublich viel gegeben. Ich fühle mich daher schon verpflichtet. Wir haben so viel Potenzial in Deutschland, aber weil in der Förderung falsche Akzente gesetzt werden, bleibt leider vieles auf der Strecke. Das gilt übrigens nicht nur für den Boxsport, sondern für viele Sportler in Deutschland. Der Spitzensport muss viel intensiver gefördert werden. Wenn ich sehe für was alles Geld da ist, dann ärgert es mich, wenn im Sport wieder gestrichen wird. Ich möchte mit dem neuen Gym natürlich meinen eigenen Teil dazu beitragen.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von SES vom 18. Oktober 2017

SES-Box-Gala am 16. Dezember Stadthalle Weißenfels

Der Hauptkampf - das Rematch!

Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht

Karo Murat vs. Dominic Bösel - Part II

O-Töne aus der ersten Pressekonferenz im Fürstenhaus Weißenfels:

Karo Murat: „Dominic liegt aber jetzt mit seinen Hoffnungen zu gewinnen falsch – es ist nicht möglich, sich in ein paar Monaten technisch zu verbessern. Für mich gilt einfach, ich bin so glücklich wieder zu boxen und freue mich richtig auf den Kampf. Es ist ja nur wieder eine Zwischenstation, ich will mehr!“

Dominic Bösel: „Es ist im Vorfeld des ersten Kampfes einiges falsch gelaufen, ich war mehrfach krank. Aber zum Rematch wird in dieser Beziehung einiges anders laufen. Es wird ein Heimspiel hier mit meinen vielen Fans so nah an meinem Heimatort Freyburg und ich hole mir den Titel im zweiten Anlauf!“

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Die historische Stadt Weißenfels passt zu einem historischen Kampf. Und, das war auch der erste Fight schon. Wir wollen die Zuschauer mit gutem Sport unterhalten. Das sehen auch die Boxfans jetzt so: die Halle hier in Weißenfels wird in den nächsten Wochen schnell ausverkauft sein, denn jetzt sind nach vier Tagen schon über die Hälfte der Tickets verkauft!“

+++SES-Box-Gala - Samstag, 16.12.2017 – Stadthalle Weißenfels+++

+++ TV-Übertragung: MDR „Sport im Osten – Boxen live“+++

Es kommt zu dem ersehnten Rematch um die Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht. Unweit seiner Heimatstadt Freyburg/Unstrut kann SES-Halb-Schwergewichtler Dominic Bösel den zweiten Anlauf um die Europameisterschaft in einem „Heimspiel“ angehen. Die SES-Box-Gala am 16. Dezember 2017 mit dem Hauptkampf von Europameister Karo Murat gegen seinen Herausforderer Dominic Bösel wird in der Stadthalle Weißenfels ausgetragen.

EBU-Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht

Karo Murat vs. Dominic Bösel - Part II

Es war dann im Ring ein würdiges Duell um die traditionelle Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht, das der bis dahin ungeschlagene Freyburger SES-Fighter Dominic Bösel und der Berliner Karo Murat am 1. Juli in Dresden austrugen. Nach „verbalen Giftpfeilen“ im Vorfeld setzte sich in einem intensiven Kampf die Willensstärke und die an diesem Tag bessere Physis des Berliners Karo Murat aus dem Hamburger Boxstall EC Boxing durch. In der 11. Runde musste Dominic Bösel nach einem harten Kopftreffer aus dem Kampf genommen werden und verlor so durch Tko. Karo Murat wurde so der neue Europameister im Halb-Schwergewicht.

Für den 27-jährigen Dominic Bösel war es die erste Niederlage seiner Profikarriere und die Nachschau war dann entsprechend schmerzhaft, aber klar und deutlich. Man hatte im Vorlauf Fehler gemacht und so steht das Motto: „Aus Fehlern lernen und siegen!“

O-Töne aus der ersten Pressekonferenz im Fürstenhaus Weißenfels:

Europameister Karo Murat: „Der erste Fight war ein sehr guter. Es war klar, dass ich diesen gewinne. Ich habe gesagt, dass ich den Titel holen werde und das habe ich getan. Zudem erwartete ich Respekt, gerade nach dem Kampf. Aber, der kam nicht so wirklich. Der Kampf ist nicht über die Runden gegangen und Dominic weiß so noch gar nicht, wie es ist, mir 12 Runden gegenüber zu stehen. So liegt er aber jetzt mit seinen Hoffnungen zu gewinnen falsch – es ist nicht möglich, sich in ein paar Monaten technisch zu verbessern. Für mich gilt einfach, ich bin so glücklich wieder zu boxen und freue mich richtig auf den Kampf. Es ist ja nur wieder eine Zwischenstation, ich will mehr!“

Dominic Bösel: „Der Herausforderer zu sein ist ungewohnt, aber es stört mich nicht. Die Niederlage gegen Karo Murat war schon schmerzhaft und er hatte den besten Kampf der letzten Jahre. Dafür ich ihm meinen Respekt gezollt, auch wenn er anderes behauptet. Ich war im Juli nicht wirklich fit, hatte schon ab der dritten Runde Probleme und deshalb sind technische und taktische Fehler passiert. Es war im Vorfeld einiges falsch gelaufen, ich war mehrfach krank – erkältet. Aber zum Rematch wird in dieser Beziehung einiges anders laufen. Es wird ein Heimspiel hier mit meinen vielen Fans so nah an meinem Heimatort Freyburg und ich hole mir den Titel im zweiten Anlauf!“

SES-Coach Dirk Dzemski: „Nach dem ersten Kampf gibt es nun in der Vorbereitung viel zu arbeiten und einiges besser zu machen. Dominic wird diesmal viel, viel besser sein, dass verspreche ich!“

EC-Boxing Promoter Erol Ceylan: „Schon der erste Kampf war Weltklasse und ein „Kampf des Jahres“. Solche Kämpfe sind Werbung für den deutschen Boxsport. So sind wir Ulf Steinforth dankbar, dass er mit Dominic Bösel noch einmal das Risiko geht und diesen emotionalen Kampf zustande bringt. Nebenbei gesagt: egal wer welche Sprüche vorher „klopft“, wichtig ist der respektvolle Umgang nach dem Kampf und das wird in den nächsten Wochen hoffentlich so sein!“

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Wir haben hier in Weißenfels ein traumhaftes Ambiente. Diese historische Stadt passt zu einem historischen Kampf. Und, das war auch der erste Fight schon. Wir wollen die Zuschauer mit gutem Sport unterhalten. Das sehen auch die Boxfans jetzt so: die Halle hier in Weißenfels wird in den nächsten Wochen schnell ausverkauft sein, denn jetzt sind nach vier Tagen schon über die Hälfte der Tickets verkauft! Dominic hat in diesem Rematch die Chance sich zu beweisen, ebenso wie Karo Murat. Ich erwarte wieder ein großes Gefecht, aber nur im Ring!“

Beide Spitzenboxer werden nun 16. Dezember 2017 den vereinbarten Rückkampf austragen und die Boxfans können dem Duell von Europameister Karo Murat (31-3-1 (20)) gegen seinen Herausforderer Dominic Bösel (26-1-0 (10)) in der Stadthalle Weißenfels, dem sogenannten „Wolfsbau“, entgegenfiebern.

Die Eintrittskarten für diese SES-Box-Gala am 16. Dezember 2017 in der Stadthalle Weißenfels sind noch unter und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 18. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

„Unbekannter“ Amerikaner will Brähmer-Karriere beenden!

Ein unbekannter Amerikaner will Brähmer Weg ins Halbfinale der „Ali Trophy“ versperren! Am 27. Oktober bestreitet Jürgen Brähmer in seiner Heimatstadt Schwerin das letzte Viertelfinale der „World Boxing Super Series“ gegen Rob Brant (live ab 20 Uhr mit Sky Select und bei ranFIGHTING.de). Wer er überhaupt ist und wieso der 27-jährige US-Boy voller Selbstvertrauen nach Deutschland reist, erzählt Brant im folgenden Interview.

Rob Brant, am 27. Oktober boxen Sie mit Jürgen Brähmer den letzten Halbfinalteilnehmer der „World Boxing Super Series“ aus. Für die meisten Boxfans sind Sie der Nobody aus den Staaten. Was haben Sie dem zu entgegnen?

Rob Brant: Egal ob Groves – „der Champion“, Smith – „der Senkrechtstarter“ oder Eubank – „der Entertainer“ – ich dachte, einer von ihnen begeht den Fehler den „unbekannten Amerikaner“ auszuwählen. Jetzt wird „der Erfahrene“, Brähmer, die schmerzhafte Ehre haben herauszufinden, dass ich nicht umsonst für dieses Turnier ausgewählt wurde.

Sie bezeichnen sich ja ebenfalls als der unbekannte Amerikaner. Was sollte man denn über Sie wissen?

Rob Brant: Ich komme aus dem „Kälteloch“ Minnesota, lebe jetzt aber in Texas. Den Boxsport entdeckte ich erst mit 15 Jahren für mich und konnte auch erst richtig durchstarten, nachdem ich ein Jahr später den Führerschein machen konnte. Ein „Fun Fact“ zu meiner Person ist, dass ich meinen ersten Amateurkampf auf einer Pferderennbahn bestritten habe. Gewonnen habe ich damals übrigens vorzeitig, genauso wie 3 der nächsten 4 Kämpfe. Dabei sah meine Familie nicht nur, dass mir der Boxsport Spaß macht, sondern dass ich auch erfolgreich bin. Seitdem unterstützen sie mich bestmöglich.

Wer zählt denn zu Ihrer Familie?

Rob Brant: Da wäre in allererster Linie mein Vater, ein ehemaliger College-Footballspieler der UCLA. Mein 2 Jahre älterer Bruder hat sich daran ein Beispiel genommen und ist ein wahres Allroundtalent. Durch ihn habe ich überhaupt den Weg zum Boxen gefunden, da er mich in allen anderen Sportarten geschlagen hat. Wir sind ohne unsere Mutter aufgewachsen und haben sie auch erst vor einigen Jahren wieder getroffen. Jetzt haben wir glücklicherweise ein gutes Verhältnis zu ihr. Und wo wir eben schon bei „Fun Facts“ waren, habe ich noch einen: Mein Großvater ist Hobbyfotograf und hat viele meiner Kämpfe dokumentiert.

Wie kam es denn bei dieser großartigen Familie dazu, dass Sie von Minnesota nach Texas umgezogen sind?

Rob Brant: Ich war mit Anthony Mack und Errol Spence Jr. im US-Nationalteam und wir wurden gute Freunde. Wie der Zufall so will, sollte ich in meinem 10. Profikampf gegen einen gewissen Demetrius Walker antreten. Dieser hatte zuvor schon gegen Anthony geboxt. Also rief ich ihn an und fragte, wie ich diesen Typen boxen muss. Da sagte er: komm zu mir nach Dallas und ich zeig dir wie. Bis dahin hatte ich übrigens keinen festen Trainer, daher habe ich die Chance ergriffen und bin nach Texas geflogen. Dort traf ich meinen jetzigen Coach Derrick James. Er sagte mir im Detail, an was ich alles noch arbeiten muss, um es nach ganz oben zu schaffen. Da wusste ich, dass er der richtige Trainer für mich ist. Zunächst war ich immer nur einige Wochen vor den jeweiligen Kämpfen dort, um mich vorzubereiten. Dann traf ich die Liebe meines Lebens. Durch Tiffany, die zuvor als Ernährungsberaterin für Anthony arbeitete, wurde mir klar, dass ich nach Dallas ziehen muss. Jetzt haben wir gemeinsam ein Haus gekauft, besitzen drei Hunde und werden spätestens nach der WBSS heiraten – am besten mit der Ali Trophy im Gepäck.

Trauen Sie sich wirklich den Turniersieg zu?

Rob Brant: Muhammad Ali hat einmal gesagt: „Wer nicht mutig genug ist, Risiken einzugehen, wird es im Leben zu nichts bringen.“ Ich werde im Super-Mittelgewicht noch stärker sein und habe zudem den Geschwindigkeitsvorteil – vor allem gegen Brähmer. Nicht nur durch die Gewichtsklasse, sondern auch den Altersunterschied. Schlagkraft kommt einen nie abhanden, Athletik und Schnelligkeit schon. Ich bin in diesem Turnier um es zu gewinnen. Es wird bestimmt nicht leicht, aber ich werde die bis dato schwerste Aufgabe meines Lebens erfolgreich lösen. Ich habe die Power jeden der anderen Teilnehmer zu schlagen.

Wie gesagt, müssen Sie erst einmal Jürgen Brähmer besiegen, um ins Halbfinale einzuziehen. Wie schätzen Sie denn Ihren kommenden Gegner ein?

Rob Brant: Brähmer ist der erfahrenste Boxer in diesem Turnier. Er gibt einen nur wenige Angriffspunkte, er macht die meisten Dinge im Ring richtig. Ich glaube nicht, dass ich ihn auf irgendeine Weise überraschen kann, dafür boxt er schon zu lange auf einem hohen Niveau. Um ihn zu schlagen, muss ich einfach alles ein wenig besser machen als er. Und selbst wenn er einen schlechten Start in den Kampf hat, besitzt Brähmer so viel Erfahrung, dass er einfach Plan B oder C auspackt. In meinen Augen ist dieses Turnier seine letzte Chance, denn er hat nie gegen die ganz großen Champions seiner Zeit geboxt. Das will er jetzt mit Sicherheit nachholen. Doch dazu muss Brähmer an mir vorbei und ich werde ihm nicht den Gefallen tun, dass er durch diese Tür gehen kann.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Sauerland vom 17. Oktober 2017

Boxen zurück im Free-TV: Team Sauerland und SPORT1 unterzeichnen Drei-Jahres-Vertrag!

             Mindestens 20 Events mit deutscher Beteiligung pro Jahr im Free-TV und auf digitalen Plattformen

             Traditionelles Format „Team Sauerland Championship Boxing“ wird erweitert mit „Next Generation Boxing“ und „International Boxing Nights“

             ausführliche Vorberichterstattung nach US-Vorbild vor allen Kämpfen!

Tolle Nachrichten für alle Sportfans: Ab 2018 wird Boxen wieder regelmäßig im Free TV zu sehen sein. Team Sauerland und die Sport1 GmbH haben einen Drei-Jahres-Vertrag abgeschlossen: Pro Jahr wird SPORT1 mindestens 20 Events mit deutscher Beteiligung mit insgesamt rund 100 Kämpfen live und exklusiv im Free-TV und auf seinen digitalen Plattformen übertragen.

„Seit 25 Jahren ist Team Sauerland durchgehend im deutschen Free-TV zu sehen - und wir sind sehr stolz auf diese Tradition. Wir freuen uns sehr, Boxen im Free-TV zu behalten und der Sportart damit ein Höchstmaß an TV-Präsenz zu garantieren“, so Promoter Kalle Sauerland. „Das deutsche Boxen hat zwar in der letzten Zeit viele große Namen verloren, doch mit mindestens 60 frei empfangbaren Box-Veranstaltungen in den nächsten drei Jahren haben SPORT1 und Team Sauerland die Weichen gestellt, um sowohl die aktuellen Stars zu präsentieren - und gleichzeitig auch die nächste Generation von Helden aufzubauen.“

Olaf Schröder, Vorsitzender des Vorstandes von Constantin Medien und Vorsitzender der Geschäftsführung von SPORT1: „Dank dieser umfangreichen Exklusiv-Partnerschaft mit Team Sauerland wird SPORT1 die neue mediale Heimat für alle Boxfans im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit Team Sauerland schlagen wir das nächste Kapitel für Boxen in Deutschland auf. Als führende 360°-Sportplattform werden wir die populäre Sportart mit ihren aktuellen und zukünftigen Stars neben den ausführlichen Liveübertragungen im Free-TV auch auf allen digitalen Plattformen in Szene setzen und noch mehr ins Rampenlicht rücken.“

Der neue TV-Vertrag wird die Art und Weise, wie Boxen in Deutschland präsentiert wird, von Grund auf ändern. Neben „Team Sauerland Championship Boxing“ (u.a. mit Titelkämpfen von Weltmeister Tyron Zeuge, Arthur Abraham, Vincent Feigenbutz und Jack Culcay) wird es „Next Generation Boxing“ (zum Beispiel mit Kämpfen von Junioren-Weltmeister Leon Bauer sowie den Youngsters Leon Bunn, Albon Pervizaj und Denis Radovan) und „International Boxing Nights“ (mit den besten Kampfabenden aus England und Skandinavien) geben.

Vor allen großen Kämpfen wird es zudem eine ausführliche Vorberichterstattung im Free-TV geben. Darüber hinaus werden auch der Box-Channel von SPORT1.de mit der Homepage des Sauerland-Teams (boxen.com) in die Kooperation integriert, um die digitale Box-Berichterstattung im Online-, Mobile- und Social Media-Bereich auszubauen.

Promoter Nisse Sauerland freut sich auf die Zusammenarbeit mit SPORT1. „Der Boxsport wird durch den neuen TV-Vertrag und die umfangreiche 360°-Berichterstattung viele neue Fans gewinnen. Zusammen mit SPORT1 werden wir dafür sorgen, dass Boxen das bleibt, was es ist: eine der drei beliebtesten TV-Sportarten in Deutschland. Team Sauerland hatte noch nie so viele Talente wie zum jetzigen Zeitpunkt. Dieser TV-Vertrag wird unseren Boxern ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit garantieren und die einmalige Chance bieten, sich unter den Augen der Öffentlichkeit in die Weltspitze zu kämpfen."

Meldung von Sauerland vom 17, Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Coach Timm überzeugt: Brähmer gewinnt die „Ali Trophy“!

Den 27. Oktober sollten sich Boxfans rot in ihrem Kalender anstreichen. Dann startet mit Jürgen Brähmer der letzte verbliebene deutsche Teilnehmer in die „World Boxing Super Series“. Gegen den US-Amerikaner Rob Brant kämpft der Schweriner in der heimischen Sport- und Kongresshalle um den Einzug ins Halbfinale im Kampf um die „Muhammad Ali Trophy“ (live mit Sky Select und auf ranFIGHTING.de). Im Interview mit seinem neuen/alten Coach Michael Timm erinnert sich dieser an die Anfänge seines Schützlings und erklärt, wieso er an einen Turniersieg Brähmers glaubt.

Michael Timm, können Sie sich an den Moment erinnern, wo Sie das erste Mal auf Jürgen Brähmer trafen?

Michael Timm: Jürgen war damals 14 Jahre alt und wurde zu einem Trainingslager des DBV eingeladen. In dem Moment, wo ich ihn das erste Mal trainieren sah, war ich begeistert. Dabei wollte ich ihn erst gar nicht in meiner Trainingsgruppe haben, da ich so viele Kaderathleten betreute – da war gar kein Platz für ihn. Doch einer meiner Kollegen nötigte mich geradezu, mir den Jungen anzuschauen. Das tat ich zum Glück und in diesem Moment dachte ich „da ist ein Edelstein, den der Box-Himmel zur Erde geschickt hat“.

Welche seiner Qualitäten hat Sie damals so besonders fasziniert?

Michael Timm: Zum einen sein Bewegungstalent – er war ein großartiger Leichtathlet und Fußballer, sehr ausdauernd. Und Jürgen konnte natürlich Boxen. Das war zu diesem Zeitpunkt schon große Klasse, wie er das rübergebracht hat. Aber das für mich Wichtigste war schon damals, dass er Biss und Herz hatte. Jürgen wollte nach ganz oben und unbedingt die Nummer 1 sein. Und dieser Erfolgswille ist immer noch in seinem Kopf verankert.

Bei den Amateuren wurde Jürgen Brähmer Junioren-Weltmeister auf Kuba und schlug Leute wie Ricky Hatton und Carl Froch. Was war einige Jahre später das Entscheidende, dass er auch ein erfolgreicher Profi wird?

Michael Timm: Jürgen musste einfach nur das weiterführen, was er bis dahin gelernt hatte. Natürlich war es für ihn wichtig, noch stabiler zu werden und seine Athletik sowie Kondition zu erhöhen. Aber das Boxerische, das große Kämpferherz und das Auge, dass hat er alles gehabt – das musste Jürgen tatsächlich nur festigen.

In seinen jungen Jahren hatte Ihr Schützling neben Höhen allerdings auch Tiefen zu überstehen. Wie wichtig war es daher auf mentaler Ebene mit ihm zu arbeiten?

Michael Timm: Wie gesagt, im sportlichen Bereich war es eine wahre Freude mit ihm und ich hatte nicht viel meckern. Das Einzige, was ich als echte Arbeit empfand war, ihn immer wieder zu wecken, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Jürgen hatte immer einen Traum: er wollte einen großen Hof und eine Familie gründen. Daran hat er immer geglaubt und daher auch nie den Ehrgeiz verloren, sich im Training zu schinden und somit seinen Traum zu verwirklichen. Das Ergebnis sieht man heute: Jürgen ist 39 Jahre alt und zählt immer noch zur Weltspitze.

Diesen Traum konnte er sich ja erfüllen. Gibt es sonst noch einen Unterschied zwischen dem Jürgen von damals und dem Jürgen von heute?

Michael Timm: Als er 18 Jahre alt war, da kam rein sportlich alles von allein – Jürgen ist einfach ein Talent fürs Boxen. Wenn man älter wird, muss man sich, egal wie talentiert jemand ist, alles hart erarbeiten. Das hat Jürgen gelernt zu akzeptieren. Er denkt jetzt viel mehr nach in Sachen Trainingsgestaltung und wie er sich verbessern kann. In Sachen Ehrgeiz und Erfolgshunger sehe ich immer noch den gleichen Jürgen vor mir.

Waren Sie überrascht, als Sie erfahren haben, dass er mit 39 Jahren an der „World Boxing Super Series“ teilnimmt?

Michael Timm: Ja, im positiven Sinne. Es wird hier schließlich im Namen des größten Boxers aller Zeiten der beste Super-Mittelgewichtler der Welt ausgeboxt. Das Jürgen diese Chance nicht lang vor seinem Karriereende bekommt, sprich zu den Besten der Besten zählt, macht mich sehr glücklich.

Aufgrund seines Alters wird Jürgen Brähmer von vielen Experten als Außenseiter angesehen. Wie überzeugt sind Sie, dass er aus diesem Turnier als der Sieger hervorgeht?

Michael Timm: Ich glaube daran, ganz fest sogar. Seine Erfahrung und seine Routine geben ihm einen riesigen Vorteil gegenüber den anderen Turnierteilnehmern. Das heißt aber nicht, dass ich die anderen Boxer unterschätze. Aber so fit wie Jürgen momentan ist und auf welchem Level er immernoch imstande ist zu Boxen, sehe ich gute Chancen für ihn, das Turnier zu gewinnen.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Petko vom 16. Oktober 2017

Nachbericht - Petko´s Fight Night „Champions Edition“

*** Howik Bebraham und Vartan Avetisyan klauen Pianeta die Show ***

So kann die jüngste Petkos Fight Night „Champions Edition“ im BallhausForum des Infinity Hotels in Unterschleißheim kurz und knackig zusammengefasst werden. Als kurz nach Mitternacht sich Francesco Pianeta in seine Ecke zurückschleppte, war klar, das war´s dann erst mal mit seinen hochgesteckten Ambitionen, die Rückkehr in die erweiterte Weltspitze feiern zu können. Kevin Johnson, ein in die Tage gekommener ehemaliger Weltklasseboxer, hatte Pianetas Träume brutal zerschmettert.

Pianeta, der schon zweimal bei dem Versuch gescheitert war, Weltmeister zu werden, einmal gegen Wladimir Klitschko, da kam er mit einer couragierten Leistung bis in der 6. Runde und einmal gegen Ruslan Chagaev, der Pianeta in Runde eins stoppte.

Der Gelsenkirchener brauchte lange das zu verkraften, doch Alexander Petkovic und Nadine Rasche gaben ihm die Chance. Letzte Hürde nach zwei leichten Aufbaukämpfen, sollte der knorrige US-Amerikaner werden, und er machte Tabula rasa in der siebten Runde. Pianeta überraschte zunächst einmal mit einigen Kilos zu viel auf den Rippen und ab Durchgang drei mit mangelnder Kondition und viel zu statischem Boxen- eine Tatsache die der 38jährige Routinier aus New Jersey erkannte und – ohne zu glänzen wohlgemerkt - ausnutzte. Es kam, wie es kommen musste- vier Runden vor Schluss bearbeitete er die Rippen des nach Luft schnappenden Pianeta´s derart, dass Coach Rene Friese sich gezwungen sah, das Handtuch zu werfen. Das Aus, „vorerst“, für Pianetas sportliche Zukunft.

Alexander Petkovic:“Das ganze habe ich so nicht erwartet. Ich habe mit Francesco nach dem Kampf lange gesprochen. Ich habe ihm meine Meinung offen gesagt. Francesco war für mich nicht in Form, hat nichts umgesetzt, was der Trainer gesagt hat. Kurz um, das war nichts am Samstag. Wir werden jetzt in den nächsten Tagen gemeinsam im Team entscheiden, wie es weitergeht. Eine Option für einen Rückkampf gegen Johnson haben wir im Kampfvertrag vereinbart. Ich erwarte von all meinen Sportler eine professionelle Einstellung. Nadine und ich müssen auch jeden Tag 120 % geben, dass wir die Boxpromotion führen und nach vorn bringen. Genau DAS erwarte ich auch von meinen Sportlern! Denn nur, wenn wir im Team agieren und jeder seinen Teil erfüllt, können wir die Weltspitze erobern.“

Anders Howik „der Löwe“ Bebraham, der einmal mehr eine glänzende Leistung gegen Weltklassemann Franklin Mamani aus Bolivien zeigte. Hellwach, schnell auf den Füssen und noch schneller mit den Fäusten, trieb er Mamani, der erst noch jüngst um die WBC Weltmeisterschaft geboxt hat, zur Verzweiflung. Bebraham wurde wie einst Sven Ottke zum Geist für seinen Gegner. Immer da wo Mamani hinschlug, war kein Bebraham mehr. Ein Paradebeispiel für intelligentes Boxen und die beste Bewerbung für einen Weltmeisterschaftskampf gegen IBO Champion Emmanuel Tagoe aus Ghana. Geburtstagskind Bebraham, machte sich mit dieser tollen Leistung und der Verteidigung des IBO International-Titels das schönste Geschenk selbst.

Alex P. : „Wir sind sehr stolz auf die Leistung von Howik. Er hat in dem Kampf einmal mehr bewiesen, dass er das Zeug zum Weltmeister hat und damit sich zum „ersten“ Boxweltmeister Münchens krönen zu können. Er ist jetzt nach dem Kampf aktuell auf Platz 36 der unabhängigen Rangliste rangiert von mehr als 2000 Boxern weltweit. Wir werden jetzt in der nächsten Zeit die nächsten Schritte einleiten, um Howik dem Traum von einem WM-Kampf zu ermöglichen.“

Jubeln konnte auch Vartan „The Punch“ Avetisyan, der mit der IBO International Meisterschaft im Supermittelgewicht seinen ersten großen Titel feiern durfte. In Runde drei gab es zwar eine kleine Schrecksekunde, als ihn der Argentinier Alejando Gustavo Falliga kurz auf die Bretter schickte, aber ansonsten hatte Avetisyan im besten Kampf seiner Karriere alles im Griff. Schade, dass nach einem unabsichtlichen Kopfstoß in Runde fünf der Fight wegen eines tiefen Cuts bei Falliga abgebrochen werden musste, aber Avetisyan hatte genug getan, um nach Punkten vorne zu liegen. Auf seine weitere Karriere darf und MUSS man gespannt sein.

„Vartan erinnert mich an Dariusz Michalczewski. In den ersten Runden muss er erst mal wachgerüttelt werden. Vartan ist für mich ein überragender Kämpfer mit einem so starken Willen. Weltklasse!“, schwärmt Alexander Petkovic.

„Das zeigt, dass wir nicht nur von „Kämpfen auch Augenhöhe“ sprechen, sondern sie wirklich unserem Publikum in der Halle und vor dem TV liefern. Mit unseren Ansetzungen können wir verlieren, siehe Kampf von Pianeta gegen Johnson, aber wir können auch überzeugen, so wie es Howik und Vartan gemacht haben. Wir setzen auf Qualität statt Quantität“, betont Nadine Rasche.

Ein Blitzsauberes Profidebut feierte der Deutsche Serienmeister bei den Amateuren, Edgar Walth, der den erfahrenen Milos Janjanin, der mit Bebraham immerhin schon einmal über die Runden gegangen ist, in Runde eins klassisch ausboxte und sein Tageswerk mit einem saftigen Leberhaken beendete. Klasse Leistung des 26jährigen aus Straubing.

Alle Kämpfe der Petko´s Fight Night „Champions Edition“ finden Sie ab heute, Mo. 16.10.2017, in der Mediathek auf double-x.tv.

Die übrigen Ergebnisse:

Edi Delibaltaoglu verliert nach Punkten gegen Daso Simeunovic /Bosbnien&Herzegowina)

Musa Yamak Tko -Sieg 2. über Gordan Zoric (Kroatien)

Attila Korda Ko4 Sieger gegen Davor Matic (Bosnien&Herzegowina)

Andrej Pesic PS über Drazan Janjanin (Bosnien&Herzegowina)

Nick Morsink Tko1 über Davor Miljatovic (CKroatien)

Meldung von Sauerland vom 16. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / RONNY MITTAG

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

In Schwerin: Mittag will Gegner zum Abend verspeisen!

Ronny Mittag freut sich auf den 27.Okober. Der Wikinger wird im Rahmen der „World Boxing Super Series“ in Schwerin in den Ring zurückkehren. Den Hauptkampf bestreitet an diesem Abend Lokalmatador Jürgen Brähmer, der sich mit einem Sieg über US-Boy Rob Brant für das Halbfinale der „Muhammad Ali Trophy“ im Super-Mittelgewicht qualifizieren will. Zuletzt hatte Mittag beim Boxen im Zirkuszelt den Ungarn Mihaly Donath in der fünften Runde ausgeknockt. Das ist jetzt fast vier Monate her. Für den boxverrückten Mittag eine gefühlte Ewigkeit.

„High Noon“, so der Kampfname des Brandenburgers, nennt das Mittelgewicht sein Zuhause. Sein Gegner in der Sport- und Kongresshalle wird der Georgier Sandro Jajanidze sein. Dessen acht KO-Siegen steht die gleiche Anzahl an Niederlagen gegenüber. Diese Bilanz ist das typische Markenzeichen eines Alles-oder-nichts-Boxers, der nur volles Risiko kennt. Mittag (30-2-1, 15 KOs) hat es sicherlich in den Fäusten, aber Achtung! Einmal nicht aufgepasst und schon gehen die Lichter aus.

„Endlich klettere ich wieder in den Ring und dann auch noch bei einem so erstklassigen Event, wie der WBSS! Mein Dank dafür geht an Veranstalter Comosa und meinen Manager Winfried Spiering! Ich will endlich wieder ran und da kommt mir Jajanidze gerade recht“, so Mittag. „Sie fragen mich wirklich, ob Jajanidze den Schlussgong hören wird? Das ist lächerlich. Ich putz ihn weg!“

Mittag ist im Übrigen der IBF-Intercontinental-Champion seiner Gewichtsklasse. Und ein Quervergleich mit Sauerland-Boxer Patrick Wojcicki in Schwerin ist kein Zufall: „High Noon“ und der „Wolf“ befinden sich auf Kollisionskurs! Deutschlands bester Mittelgewichtler wird Anfang 2018 zwischen Mittag und Wojcicki ausgeboxt.

Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: Wir freuen uns, dass sich das am 27. Oktober von der Qualität beider Boxer überzeugen kann. Patrick Wojcicki gegen Ronny Mittag ist ein Kampf, den die Boxfans in Deutschland sehen wollen“. Und Mittags Manager Winfried Spiering stellt fest: „Patrick Wojcickis Lehrjahre sind vorbei. Gegen Ronny kann er beweisen, ob er wirklich das Zeug hat, nach den Sternen zu greifen.“

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Sauerland vom 15. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / ANGELO FRANK

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Angelo Frank boxt bei „Ali Trophy“ (fast) zu Haus

Angelo Frank strahlt. Für jemanden, der aus dem unterkühlten Norden kommt, ist das untypisch. Der Hamburger muss sein Glück rauslassen und das geht am besten über ein Lächeln. Frank wird am 27. Oktober in Schwerin, im Vorprogramm des finalen Viertelfinales der „World Boxing Super Series“ zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant, kämpfen (live ab 20 Uhr mit Sky Select und bei ranFIGHTING.de)!

„Ich bin so stolz, dass mir der Veranstalter Comosa in Zusammenarbeit mit Team Sauerland und meinem Manager ermöglicht, mich auf einer derart großartigen Plattform wie der Ali Trophy zu präsentieren“, freut sich der GBC Intercontinental- und IBO International-Champion. „Und das Beste: Schwerin ist nicht einmal einen Steinwurf von meiner Heimatstadt Hamburg entfernt. Ich hoffe, dass meine Freude und Fans kommen werden, um mich anzufeuern.

„Europa“, so Franks (12-1, 8 KOs) Kampfname, wird auf Jemal Shalamberidze treffen, einen schwer auszurechnenden Heißsporn. Sieben Kämpfe bestritt er, sieben Kämpfe gewann er, vier davon vorzeitig.

„Der Georgier ist in Deutschland unbekannt“, weiß Frank, „ich hab ihn gegoogelt, doch man findet so gut wie nichts über ihn: Keine brauchbaren Videos, keine Presseartikel, einfach gar nichts. Nachdem was wir in Erfahrung bringen konnten, ist Shalamberidze ein unangenehmer und beweglicher Rechtsausleger.“

Frank ist sich sicher, dass der Georgier seinem Druck nicht standhalten wird. „Wenn ich am Mann arbeiten kann, werde ich ihn zertrümmern. Shalamberidze wird mich zwar nicht an die Spitze der deutschen Rangliste bringen, aber ein gutes Stück näher.“

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Sauerland vom 14. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Generalprobe für Titelkampf: Wojcicki trifft auf Khattab!

Brähmer und Pulev im Doppelschlag! Der 27. und 28. Oktober stehen ganz im Zeichen des Boxsports. Das Super-Kampfsport-Wochenende hält gleich zwei große Fights für die deutschen Fans parat. Zunächst steigt Jürgen Brähmer gegen Rob Brant in den Ring, um das letzte Halbfinal-Ticket bei der „World Boxing Super Series“ zu lösen (am 27.10., live ab 20 Uhr aus der Sport- und Kongresshalle Schwerin auf Sky Selct und bei ranFIGHTING). Nur einen Tag später will Kubrat Pulev, mit Trainer Ulli Wegner in seiner Ecke, den neuen Schwergewichts-König Anthony Joshua vom Thron stoßen (am 28.10., live ab 23.10 Uhr aus dem Principality Stadium Cardiff bei RTL). Aktuell befinden sich beide Kämpfer in der heißen Phase und sind von ihrem eigenen Erfolg überzeugt. Doch welche Chancen räumen die beiden Camps dem jeweils anderen ein?

Jürgen Brähmer sieht Pulev zum jetzigen Zeitpunkt definitiv nicht als Favorit gegen Joshua. „Der Kampf stand ja schon vor längerer Zeit im Raum. Ich glaube, dass es damals für Kubrat ein besserer Zeitpunkt gewesen wäre, um gegen Joshua zu boxen. Joshua hat sich gut entwickelt, ist enorm explosiv am Mann“, so der 39-jährige Ex-Weltmeister im Halbschwergewicht. Trotzdem rechnet er dem Bulgaren unter der Führung von Ulli Wegner eine Außenseiter-Chance ein: „Mit einer guten boxerischen Linie kann Pulev zum Erfolg kommen.“

Auf der anderen Seite glauben Kubrat Pulev und Ulli Wegner, dass die Wahrscheinlichkeit eines Sieges von Brähmer gegen Brant sehr hoch ist. „Jürgen ist unglaublich erfahren und sollte dem Amerikaner zudem boxerisch klar die Grenzen aufzeigen können“, sagt Wegner und ergänzt: „Ich wünsche und gönne Jürgen nicht nur den Sieg gegen Brant, sondern traue ihm auch den Turniersieg zu!“ Soweit will Wegners Schützling Pulev nicht gehen, „doch gegen Brant wird Brähmer nichts anbrennen lassen. Körperlich wird er deutlich im Vorteil sein und bei seinen Fähigkeiten spielt auch das Alter keine Rolle. Trotzdem wird es ab dem Halbfinale extrem schwer für ihn.“

Sehr schwierig schätzt Wegner wiederum Pulevs Kampf gegen Joshua ein: „Da muss wirklich alles zusammenpassen. Kubrat hat sich zuletzt jedoch stark verbessert, vor allem im Defensivverhalten. Wenn er seine Leistung im Wettkampf abrufen kann, ist ein Sieg in greifbarer Nähe!“

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter , und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Sauerland vom 13. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 21.10.2017, PRUDENTIAL CENTER, NEWARK (USA)

WORLD BOXING SUPER SERIES

MURAT GASSIEV vs. KRZYSZTOF WLODARCZYK - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Mit Sieg bei der WBSS: Culcay will in den USA durchstarten

Jack Culcay macht der „Hexenkessel“ Prudential Center keine Sorgen! Die „World Boxing Super Series“ gibt Jack Culcay (22-2, 11 KOs) die Chance für einen Neuanfang. Am 21. Oktober trifft der Darmstädter in Newark (US-Bundesstaat New Jersey) im Vorprogramm des WBSS-Viertelfinales Murat Gassiev vs. Krzysztof Wlodarczyk auf den polnischen Weltklasseboxer Maciej Sulecki (25-0, 10 KOs). Bei einem Sieg winkt ein Ausscheidungskampf beim Weltverband WBC.

„Ich freue mich riesig auf die Möglichkeit, endlich in den USA boxen zu dürfen“, bestätigt Culcay. „Die besten Boxer meiner Gewichtsklasse kämpfen alle in den Staaten. Wenn ich mich hier durchsetze und den WM-Titel hole, habe ich endgültig bewiesen, dass ich ebenfalls dazuzähle!“

Leicht wird es jedenfalls nicht – immerhin steht Gegner Maciej Sulecki (Nummer 7) in der unabhängigen Weltrangliste „BoxRec“ einige Positionen vor Ex-Weltmeister Culcay (Nummer 10). Dazu genießt der ungeschlagene Mann aus Warschau an der US-Ostküste aufgrund einer großen polnischen Gemeinde einen Heimvorteil.

„Das Publikum wird ihn im Prudential Center mit Sicherheit versuchen nach vorne zu peitschen“, glaubt Culcay und zieht eine Parallele: „Das ist vergleichbar mit dem Duell zwischen Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim am vergangenen Samstag. Im Ring musst du dich nur auf das konzentrieren, was du kannst und mit deinem Trainer abgesprochen hast. Ansonsten landest du ganz schnell auf dem Boden der Tatsachen.“

Nachdem der deutsche Super-Weltergewichtler mit ecuadorianischen Wurzeln seine Vorbereitungen nahezu abgeschlossen hat, bricht er zu Beginn der kommenden Woche zusammen mit Co-Trainer Georg Bramowski und seinem Vater Roberto auf in die USA. Coach Ulli Wegner bleibt indes bei Culcay-Kumpel Kubrat Pulev, der am 28. Oktober Schwergewichts-Champion Anthony Joshua herausfordert. Die Einstellung auf den Fight durch die Trainerlegende erfolgt am Kampftag via Telefon. Wegner: „Das hat schließlich schon einmal gut geklappt“. Damals, im April 2016, siegte Culcay durch technischen Knockout.

Tickets für das Viertelfinale im Cruisergewicht der World Boxing Super Series am 21. Oktober in Newark (USA) zwischen Murat Gassiev und Krzysztof Wlodarczyk gibt es unter und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von SES vom 12. Oktober 2017

SES-Box-Gala am 16. Dezember Stadthalle Weißenfels

Der Hauptkampf - das Rematch!

Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht

Karo Murat vs. Dominic Bösel - Part II

Bösels „Heimspiel“ in Weißenfels – aus Fehlern lernen und siegen!

+++SES-Box-Gala - Samstag, 16.12.2017 – Stadthalle Weißenfels+++

+++ TV-Übertragung: MDR „Sport im Osten – Boxen live“+++

Es kommt zu dem ersehnten Rematch um die Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht. Unweit seiner Heimatstadt Freyburg/Unstrut kann SES-Halb-Schwergewichtler Dominic Bösel den zweiten Anlauf um die Europameisterschaft in einem „Heimspiel“ angehen. Die SES-Box-Gala am 16. Dezember 2017 mit dem Hauptkampf von Europameister Karo Murat gegen seinen Herausforderer Dominic Bösel wird in der Stadthalle Weißenfels ausgetragen.

EBU-Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht

Karo Murat vs. Dominic Bösel - Part II

Es war dann im Ring ein würdiges Duell um die traditionelle Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht, das der bis dahin ungeschlagene Freyburger SES-Fighter Dominic Bösel und der Berliner Karo Murat am 1. Juli in Dresden austrugen. Nach „verbalen Giftpfeilen“ im Vorfeld setzte sich in einem intensiven Kampf die Willensstärke und die an diesem Tag bessere Physis des Berliners Karo Murat aus dem Hamburger Boxstall EC Boxing durch. In der 11. Runde musste Dominic Bösel nach einem harten Kopftreffer aus dem Kampf genommen werden und verlor so durch Tko. Karo Murat wurde so der neue Europameister im Halb-Schwergewicht. Für den 27-jährigen Dominic Bösel war es die erste Niederlage seiner Profikarriere und die Nachschau war dann entsprechend schmerzhaft, aber klar und deutlich. Man hatte im Vorlauf Fehler gemacht und so steht das Motto: „Aus Fehlern lernen und siegen!“

Beide Spitzenboxer werden nun 16. Dezember 2017 den vereinbarten Rückkampf austragen und die Boxfans können dem Duell von Europameister Karo Murat (31-3-1 (20)) gegen seinen Herausforderer Dominic Bösel (26-1-0 (10)) in der Stadthalle Weißenfels, dem sogenannten „Wolfsbau“, entgegenfiebern.

Eine erste Pressekonferenz wird in der nächsten Woche stattfinden. Dazu wird gesondert eingeladen!

Achtung: Eintrittskarten für diese SES-Box-Gala am 16. Dezember 2017 in der Stadthalle Weißenfels sind ab sofort unter und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 11. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / JÜRGEN BRÄHMER, ROB BRANT

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Spannendes Viertelfinale: Brähmer bestreitet letztes Viertelfinale

Gegner für Eubank und Smith gesucht! Nachdem bereits die Cruisergewichtler im Rahmen der „World Boxing Super Series“ für spektakuläre Aktionen gesorgt haben, hat am vergangenen Wochenende Chris Eubank Jr. für das erste Ausrufezeichen in der Gewichtsklasse bis 76,2 Kilogramm gesorgt. Mit einem krachenden Knockout-Erfolg über Avni Yildirim in Stuttgart ist der Sohn der britischen Boxsport-Legende Chris Eubank Sr. in die Vorschlussrunde im Kampf um die „Muhammad Ali Trophy“ eingezogen.

Damit stehen bereits zwei Halbfinalisten des Turnierbaums im Super-Mittelgewicht fest - neben Eubank Jr. auch dessen Landsmann Callum Smith, der Mitte September den Schweden Erik Skoglund durch einstimmigen Punktentscheid besiegen konnte. Diese Beiden warten nun auf ihre Gegner, die in Kämpfen am 14. Oktober (George Groves vs. Jamie Cox) und 27. Oktober (Jürgen Brähmer vs. Rob Brant) bestimmt werden.

Für Kalle Sauerland, Chief Boxing Officer des Veranstalters Comosa, ist aktuell Eubank Jr. der Favorit auf den Turniersieg: „Für mich war der Sieg von Chris in Stuttgart die bisher beste Vorstellung eines Boxers innerhalb der World Boxing Super Series. Er hat mit dieser Leistung klargemacht, dass der Sieg der Ali Trophy nur über ihn geht.“

Mit Spannung schaut vor allem Eubank Junior auf den kommenden Samstag. In der Londoner Wembley Arena treffen dann WBA-Weltmeister George Groves und Jamie Cox aufeinander. Eubank Jr: „Ich hoffe, dass sich Groves durchsetzt. Er gegen mich – diesen Kampf wünscht sich ganz England.“ Nicht einmal zwei Wochen später betritt schließlich Jürgen Brähmer die Bühne der WBSS, um mit einem Sieg über den US-Amerikaner Rob Brant ins Halbfinale gegen Callum Smith einzuziehen. Smith wird am 27. Oktober live aus der ersten Reihe in der Schweriner Sport- und Kongresshalle das Geschehen im Ring beobachten: „Dieses Duell wird unberechenbar. Jürgen Brähmer ist ein schlagstarker Rechtsausleger und Rob Brant die große Unbekannte. Egal, wer von beiden gewinnt – an mir kommt er nicht vorbei!“

Im Turnierbaum des Cruisergewichts steht bereits ein Halbfinale fest: WBO-Weltmeister Aleksandr Usyk trifft auf WBC-Champion Maris Briedis. Am 21. Oktober wird in Newark (New Jersey/USA) im Aufeinandertreffen zwischen IBF-Titelträger Murat Gassiev und Krysztof Wlodarczyk von Yunier Dorticos bestimmt.

Alle Halbfinale-Duelle werden im Januar/Februar des kommenden Jahres ausgetragen, bevor sich die jeweiligen Sieger im großen Finale im Mai 2018 gegenüberstehen werden.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter , und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Sauerland vom 9. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / FILIP HRGOVIC

BOXGALA AM 27.10.2017, SPORT- UND KONGRESSHALLE, SCHWERIN

WORLD BOXING SUPER SERIES

JÜRGEN BRÄHMER vs. ROB BRANT - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Zukünftiger Box-Superstar verpflichet: Hrgović kämpft in Schwerin!

Ausnahmetalent Hrgović boxt in Schwerin! Wenn es nach Kalle Sauerland geht, wird das Publikum am 27. Oktober den zukünftigen König des Schwergewichts sehen. Im Rahmen der „World Boxing Super Series“ wird Filip Hrgović seinen zweiten Profikampf in der Sport- und Kongresshalle bestreiten. Im Hauptkampf des Abends stehen sich Lokalmatador Jürgen Brähmer und der US-Amerikaner Rob Brant um den Einzug ins Halbfinale der „Muhammad Ali Trophy“ im Super-Mittelgewicht gegenüber.

Auch wenn Hrgović erst am Anfang seiner Profikarriere steht, sorgt er jetzt schon für großes Aufsehen. Kein Wunder, holte der 25-jährige Kroate doch die Bronze-Medaille bei den olympischen Spielen 2016 und wurde ein Jahr zuvor Europameister. Zudem sparrte er bereits regelmäßig in den letzten Jahren mit Wladimir Klitschko, dessen potenzieller Nachfolger er werden soll. Das glaubt zumindest das Team Sauerland, welches Hrgović nach dessen beeindruckender Premiere als Profi am letzten September-Wochenende unter Vertrag nahm. In nur 90 Sekunden nahm der 1,98 Meter große Modellathlet den extrem erfahrenen Raphael Zumbano Love in der lettischen Hauptstadt Riga auseinander.

Kalle Sauerland: „Filip Hrgović ist die Zukunft des Schwergewichts. Seit Jahren habe ich versucht ihn zu den Profis zu holen. Daher bin ich sehr stolz, dass er sich für Team Sauerland entschieden hat. Filip hat das Potenzial eines Weltstars und wird sich über Kurz oder Lang alle WM-Titel holen!“

Hrgović erklärt, wieso er sich zu diesem Schritt entschieden hat: „Im Profi-Geschäft, brauchst du die nötige Unterstützung, um es nach oben zu schaffen – Talent allein reicht dazu einfach nicht. Team Sauerland hat bereits mehrere Champions hervorgebracht. Ich habe ein großes Ziel vor Augen, dass sie mit mir teilen. Daher freue ich mich fortan mit ihnen zusammenzuarbeiten.“

Gegner Nummer zwei als Profi für Hrgović wird der ungeschlagene Tscheche Pavel Sour werden (6 Siege, 5 KOs). Dieses Duell ist auf maximal 6 Runden angesetzt.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter , und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung Sauerland vom 7. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / VINCENT FEIGENBUTZ

Team Sauerland verlängert mit Vincent Feigenbutz

Youngster Vincent Feigenbutz (22 Jahre) hat am heutigen Samstag einen langfristigen Vertrag bei Sauerland Event unterschrieben.

Der amtierende IBF-Intercontinental-Champion im Super-Mittelgewicht (26-2-0, 23 KOs) gehört zu den hoffnungsvollsten Nachwuchs-Boxern Deutschlands. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Team Sauerland“, sagt der Karlsruher „K.o.-Prinz“.

Sein Manager Rainer Gottwald: „Gemeinsam werden wir Vincent an die Weltspitze führen und wieder großartige Veranstaltungen realisieren. Auch ich freue mich sehr auf die kommenden Jahre mit Team Sauerland.“

Das ist auch der Plan von Kalle Sauerland. „Wir werden alles daran setzen, Vincent schnellstmöglich einen WM-Kampf zu ermöglichen.“

Feigenbutz sorgte in den letzten Jahren, vor allen Dingen durch seinen spektakulären Kampfstil, für Furore in der deutschen Box-Szene. Anfang 2016 boxte er bereits um die Weltmeisterschaft der WBA und GBU. Trotz einer Niederlage (gegen Giovanni De Carolis) rappelte sich der Karlsruher schnell wieder auf und holte sich noch im selben Jahr den Intercontinental-Titel des Weltverbandes IBF.

Kalle Sauerland: „Vincent ist ein Kämpfer, ihm gehört die Zukunft. Und wir werden diesen Weg gemeinsam bestreiten.“

Feigenbutz soll schon in den nächsten Wochen wieder in den Ring steigen, um seinen IBF-Titel zu verteidigen.

Meldung von Sauerland vom 5. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / CHRIS EUBANK JR., AVNI YILDIRIM

BOXGALA AM 7.10.2017, HANNS-MARTIN-SCHLEYER-HALLE, STUTTGART

WORLD BOXING SUPER SERIES

CHRIS EUBANK JR. vs. AVNI YILDIRIM - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Hasta la vista, Baby: „Terminator“ Eubank will Yildirim aus dem Weg räumen!

Eubank ehrt seinen Vater mit Fotoshooting! Die Boxfans sind bereit für das nächste Viertelfinale der „World Boxing Super Series“ im Super-Mittelgewicht: an diesem Samstag treffen IBO-Champion Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle aufeinander. Nur der Sieger wird weiterhin die Chance haben, im Mai 2018 die prestigeträchtige „Muhammad Ali Trophy“ zu erringen. Kein Wunder, dass es sich für beide Kämpfer um den wichtigsten Kampf ihrer bisherigen Karriere handelt. Aus diesem Anlass würdigt Chris Eubank Jr. vorab seinen Vater auf eine ganz besondere Art und Weise und ließ sich mit einem Motorrad der Marke „Harley Davidson“ ablichten.

„Mein Vater war einer der schillerndsten Figuren des Boxsports seiner Zeit und dazu noch einer der erfolgreichsten“, erklärt Eubank Jr. Der 27-jährige erinnert sich dabei vor allem an die denkwürdigen Einmärsche des Seniors. „Damit hat er das Publikum elektrisiert und seine Gegner verunsichert.“ Einer dieser denkwürdigen Auftritte war im Mai 1995, wo Chris Eubank auf einer Harley Davidson in die Halle kam. „Boxen ist nicht nur Sport, sondern auch Show und in all diesen Belangen will ich ihm in nichts nachstehen“, so der Sohn.

Allerdings erinnert sich der Junior auch an den Ausgang des damaligen Kampfes: „Es war die erste Niederlage meines Vaters. Daher habe ich mir für den Fototermin bei Harley Davidson Stuttgart in Korntal auch eine andere Maschine ausgesucht.“ Statt einer „1975er Shovelhead“ kam eine „2018er Fat Boy“ – das Nachfolgermodell des berühmten Motorrads aus den „Terminator“-Filme – zum Einsatz. Chris Eubank Jr.: „Ich bin schließlich die nächste Generation, die Zukunft des Boxsports. Am Samstag bin ich eiskalt, wie der Terminator, und räume Yildirim auf dem Weg!“

Und eins verspricht Eubank Jr. klipp und klar: „Bevor ich mir im Finale in Las Vegas mit einem Sieg die ‚Ali Trophy‘ abhole, komme ich auf einer Harley zum Ring gefahren!“

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 7. Oktober in Stuttgart zwischen Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim gibt es unter , , und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung Sauerland vom 5. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / CHRIS EUBANK JR., AVNI YILDIRIM

BOXGALA AM 7.10.2017, HANNS-MARTIN-SCHLEYER-HALLE, STUTTGART

WORLD BOXING SUPER SERIES

CHRIS EUBANK JR. vs. AVNI YILDIRIM - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Streit von Stuttgart beigelegt! WBSS-Viertelfinale kann steigen

Jetzt geht es wieder nur ums Boxen! Nachdem die gestrige Pressekonferenz vor dem WBSS-Viertelfinale zwischen Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim frühzeitig abgebrochen werden musste - Grund war ein Streit zwischen Yildirim-Manager/Trainer Ahmet Öner und Eubanks Security-Mann Sunny Joe Hall - kehrte in der Nacht zum Donnerstag wieder Ruhe ein. Die Boxfans dürfen sich jetzt auf einen spannenden Kampf und hochklassigen Sport freuen (am Samstag ab 20.00 Uhr live auf SKY Select und ranFIGHTING.de).

Was war passiert? Seit Tagen spitzte sich die Situation im Team-Hotel, dem Le Meridien, in Stuttgart zu. Sowohl das Eubank- als auch das Team um den türkischen Shooting-Star Yildirim sind im noblen 5-Sterne-Hotel untergebracht. Das ging nicht wirklich gut! Immer wieder trafen die Parteien aufeinander. Und ausgerechnet die ehemalige Boxlegende Chris Eubank Senior wusste zu provozieren. Der Ex-Champion sagte u. a. diverse PR-Termine ab, sorgte damit für Unruhe. Das Yildirim-Lager machte hingegen alle vereinbarten Termine mit. Ahmet Öner: „Wir wollen, dass die Stuttgarter Boxfans einen tollen Kampfabend erleben und unterstützen den Veranstalter. Leider kann man das vor allem von Eubank Sr. nicht sagen.“ Auf der gestrigen Pressekonferenz eskalierte dann die schon angespannte Situation. Öner und Hall gingen aufeinander los. Der Bodyguard hatte Öner auf das Heftigste provoziert. Im Anschluss drohte sogar der Kampf zu platzen!

Folge: Die Teams wurden getrennt. Das englische Team zog in ein anderes Hotel. Kalle Sauerland, Chief Boxing Officer vom Veranstalter Comosa: "Die Situation hat sich beruhigt. Beide Teams sollen sich ausschließlich auf den Sport konzentrieren." Ahmet Öner versicherte als erster der „Streithähne“: „Für mich ist die Sache damit erledigt. Den Rest wird Avni am Samstag im Ring klären. Wir haben einen hochklassigen Kampf vor uns. Nur darum geht es.“

Übrigens: Der dänische Rockstar Jesper Binzer wird am Samstagabend vor dem WBSS-Viertelfinale seinen Song „The Future Is Now“ live im Ring performen. Der Sänger der bekannten Band D-A-D hat das Stück exklusiv für die „World Boxing Super Series“ geschrieben.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 7. Oktober in Stuttgart zwischen Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim gibt es unter , , und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung vom 4. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / CHRIS EUBANK JR., AVNI YILDIRIM

BOXGALA AM 7.10.2017, HANNS-MARTIN-SCHLEYER-HALLE, STUTTGART

WORLD BOXING SUPER SERIES

CHRIS EUBANK JR. vs. AVNI YILDIRIM - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

”Rumble in Stuttgart”: Schläge, Streit und böses Blut!

Chaos bei WBSS-Pressekonferenz in Stuttgart (hier im Video)! Am Dienstag standen Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim letztmals den Medienvertretern vor ihrem Viertelfinale der „World Boxing Super Series“ an diesem Samstag in Stuttgart Rede und Antwort. Doch was als ruhige Diskussion begann, endete fast in einer Massenschlägerei. Dabei waren nicht etwa die beiden Protagonisten der IBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht im Fokus, sondern ihr jeweiliger Anhang.

Ahmet Öner, Yildirims Manager und Trainer, fühlte sich von Eubanks Konditionscoach provoziert. Öner: „Er prüfte auf Anweisung von Eubanks feigem Vater den Raum der Pressekonferenz. Dann ging der Typ heraus und berichtete Chris Junior, dass er noch warten solle, da Avni und ich noch nicht Platz genommen haben.“ Diese respektlose Haltung setzte sich während der Pressekonferenz fort und veranlasste das „Enfant Terrible“ des deutschen Boxsports, seinem Ruf wieder einmal alle Ehre zu machen. „Aus dem Augenwinkel sah ich, wie er mich anlachte und unflätige Gesten in meine Richtung machte. Da hat es mir gereicht und ich wollte ihn nur noch in Grund und Boden rammen.“

Und das wäre auch passiert, wenn sich nicht gut ein Dutzend Securities zwischen die beiden Streithähne geworfen hätten. Die Pressekonferenz im noblen Le Meridien musste daraufhin vorzeitig abgebrochen werden. Das Team Eubank flüchtete auf die Hotelzimmer. Brenzlig: Beide Parteien wohnen noch bis Sonntag im gleichen Hotel! Weiterer Ärger ist programmiert.

Einen Schuldigen für das ganze Durcheinander hat Öner im Übrigen schon gefunden. Öner: „Das ist doch alles auf dem Mist von Chris Eubank Senior gewachsen. Wenn er Angst um seinen Sohn hat, dann soll er ihn nicht boxen lassen und wenn er Manns genug ist, dann trifft er mich heute Abend in der Hotellobby zur Aussprache.“ Ob aus diesem „Friedensgipfel“ etwas wird, ist jedoch mehr als fraglich. Eubank Senior erschien, wie auch gestern zum öffentlichen Training, nicht. Seine Begründung: „Ich habe Bauchschmerzen!“

Öner kontert: „Lächerlich. Er provoziert, lässt Termine platzen, die vertraglich vereinbart sind. Ein schlimmer Typ!“

Kalle Sauerland, Chief Boxing Officer vom Veranstalter Comosa, bringt noch einmal deutlich zum Ausdruck, dass es am Samstag nicht um die Privatfehde Öner vs. Eubank Senior geht, „sondern um das Duell Eubank Junior gegen Yildirim. Sportlich treffen sich diese Beiden auf Weltklasse-Niveau und sie werden Schlagsalven und Bomben aufeinander regnen lassen. Aktuell haben sie nur die „Ali Trophy“ im Sinn, die Emotionen kochen hoch.“

Um die Sicherheit beider Boxer und Teams zu garantieren, wurden die Sicherheitsmaßnahmen für das Wiegen (ab Freitag um 16.15 Uhr im Foyer der Schleyer-Halle) sowie für den Kampfabend am Samstag erhöht.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 7. Oktober in Stuttgart zwischen Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim gibt es unter , , und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Petko vom 4. Oktober 2017

Amateur trifft Profi

Petkos Boxpromotion geht mit dem TSV 1860 München neue Wege

Petko´s Fight Night „Champions Edition“

Samstag, 14. Oktober 2017 im BallhausForum

des INFINITY Munich in Unterschleißheim, München

München - Alexander Petkovic und seine Partnerin Nadine Rasche, Promotor des Jahres 2015 beim BDB, sind bekannt dafür, dass sie neue Pfade beschreiten, um den Boxsport in Deutschland nach vorne zu bringen. Ihre Kampftage sind mittlerweile zwar bundesweit anerkannt und beachtet (zuletzt im Freilichttheater in Gelsenkirchen vor traumhafter Kulisse), aber das hindert die beiden nicht daran, sich bei der nächsten Petko´s Fight Night im Oktober im BallhausForum des Münchner INFINITY Hotel erneut mit einer Premiere zu beschäftigen.

Schon viele Veranstalter hatten in Bayern in der Vergangenheit versucht, einen Mega-Kampfabend mit Profis und Amateure zu organisieren. Vergeblich, denn lange Zeit wollte man beim Bayerischen Amateurboxverband davon nichts wissen. Zu viele Hindernisse mussten überwunden werden, so dass manch gut gemeinte Idee wieder versandete. Nicht so bei Alex und Nadine, denen bei der Planung für die Petko´s Fight Night "Champions Edition" auch die langjährige Freundschaft mit dem Box-Chef des TSV 1860 München, Ali Cukur, zugutekam, der von Amateurseite das Projekt unterstützte und bei den weiß-blauen Funktionären den Boden bereitete.

Nadine Rasche: "Die Kooperation mit dem TSV 1860 und Ali Cukur lag uns deshalb so am Herzen, weil Ali seit vielen Jahrzehnten mit seinem Boxtraining soziale Arbeit für Jugendliche leistet, die von der Straße weg sollen und in vielen Lebenslagen unterstützt. Integration durch Sport ist auch unsere Philosophie."

Und auch einer der ganz erfolgreichen Profis aus Petko´s Boxstall stellt ein weiteres Verbindungsglied zwischen den Profis und den Amateuren des TSV dar. Howik "der Löwe" Bebraham hat bei Ali Cukur seine glänzende Amateurlaufbahn begonnen, hat ihm sehr viel zu verdanken und trägt aus Solidarität in seinem Kämpfernamen immer noch "der Löwe".

So dürfen sich am Samstag, 14. Oktober 2017, die Boxfreunde aus München, Bayern und ganz Deutschland auf einen besonderen Leckerbissen freuen. Im Vorprogramm zu Petko´s Kampfabend gibt es den Städtevergleich zwischen den Amateuren aus München und London, eine seit Jahren traditionelle Auseinandersetzung.

Ali Cukur wird dabei u.a. für München den amtierenden Bayerischen Meister im Super Weltergewicht Magomed Schachidov, Leichtgewichtler Ahmed Ham, Mittelgewichtler Andrej Merzl-Kajov, Schwergewichtler Adrian Chmielevski und Superschwergewichtler Kenan Husovic  in den Ring schicken.

Bei den Profis geht es dann für die Petko-Schützlinge Francesco Pianeta, Howik "der Löwe" Bebraham und Vartan Avestisyan um internationale Titelkämpfe nach Version der IBO. Mit im Programm sind aber auch Edgar Walth, Petar Milas und Andrej Pesic.

Karten sind erhältlich bei allen bekannten VVK-Stellen und unter , sowie unter der Petko´s Ticket-Hotline unter Tel. +49 176 24 15 61 41

Meldung von Sauerland vom 3. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / CHRIS EUBANK JR., AVNI YILDIRIM

BOXGALA AM 7.10.2017, HANNS-MARTIN-SCHLEYER-HALLE, STUTTGART

WORLD BOXING SUPER SERIES

CHRIS EUBANK JR. vs. AVNI YILDIRIM - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Stuttgart im Box-Fieber: Mega-Programm bei WBSS-Gala

Eins steht fest: Wenn sich am Samstag (live auf SKY Select und ranFIGHTING.de) IBO-Weltmeister Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim im Viertelfinale der World Boxing Super Series gegenüberstehen, wird es das bislang heißeste Duell um die begehrte "Muhammad Ali Trophy" geben!

"Der verbale Schlagabtausch im Vorwege der beiden Kämpfer war nicht gespielt - am Samstag gehen zwei Boxer in den Ring, die besessen vom Erfolg sind. Ich bin mir sicher, dass die Zuschauer in der Schleyer-Halle diesen Fight nie vergessen werden", ist sich Kalle Sauerland (Chief Boxing Officer der WBSS) sicher.

Was treibt die beiden Hauptkämpfer an? Eubank Jr. will mit aller Macht aus dem Schatten seines Vaters Chris Eubank treten. Der war eine Boxlegende. Sein Sohn sagt: "Ich will mir die WM-Gürtel und die Ali Trophy holen - und selbst zur Legende werden." Nicht weniger beeindruckend und ernst gemeint sind die Aussagen Avni Yildirim: "Ich kämpfe für die Ehre und mein Heimatland, die Türkei. Zudem will ich der erste türkische Boxweltmeister werden. Dafür gebe ich alles!"

Zu Yildirims Unterstützung werden übrigens tausende türkische Schlachtenbummler in der Schleyer-Halle erwartet. Yildirim-Manager und Trainer Ahmet Öner: "Das wird ein Hexenkessel. Eubank wird diesem Druck nicht standhalten." Bereits zum heutigen offiziellen Pressetraining in der Stuttgarter Sports Bar "Palm Beach" haben sich 500 türkische Fans angekündigt. Eubank: "Das stört mich nicht. Im Ring sind wir allein!"

Aber nicht nur der Hauptkampf verspricht Mega-Spannung. Im zweiten "Hauptkampf" will Lokalheld Firat Arslan mit seinen 47 Jahren sich ein letztes Mal für einen WM-Kampf im Cruisergewicht empfehlen. Das geht aber nur, wenn er Samstag den starken Argentinier Emilio Valori schlägt. Arslan: "Ich freue mich auf mein Heimspiel in Stuttgart und hoffe, dass mich viele meiner Fans unterstützen werden."

Aus dem Team Sauerland wartet auf Stefan Härtel die härteste Aufgabe. Der Berliner (14-0-0), der auch als Reserve-Kämpfer des Hauptkampfes zur Verfügung steht, muss gegen Victor Polyakov (12-1-1) ran. Der Ukrainer schlug zuletzt Ex-Weltmeister Giovanni De Carolis. Härtel-Manager Dennis Lindner siegessicher: "Nach diesem Kampf geht es für Stefan um Titel!"

Zudem wird Timo Schwarzkopf (17-1, 10 K.o.`s) im Halbweltergewicht gegen den Italiener Massimillano Ballisai (20-4-0) in den Ring steigen. Schwarzkopf verbrachte viele Jahre in Stuttgart, freut sich auf seine Rückkehr. "Ich will meinen Fans einen spektakulären Kampf liefern." Sein Trainer, Jürgen Brähmer, betreut neben Schwarzkopf auch Sauerland-Youngster Denis Radovan (6-0) aus Köln, der am Samstag gegen Tiran Metz (14-2-4) boxen wird.

Trainer-Fuchs Ulli Wegner schickt zudem Schwergewichts-Hoffnung Albon Pervizaj (5-0) ins Rennen. Gegner wird Rudolf Joric (3-1) sein. Wegner: "Albon werde ich noch zum Weltmeister machen!"

Auch mit dabei: Sauerlands Junioren-Weltmeister Leon Bauer (gegen Atin Karabat), der von fünfhundert Fans begleitet wird. Die gleiche Anzahl bringt übrigens auch der Münchner Shooting-Star Emre Cukur (7-0) mit, der gegen den starken Georgier Soso Abuladze ran muss.

Schön wird es auch noch: Die dänische Boxerin Dina Thorslund (9-0) boxt gegen die Spanierin Mary Romero.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 7. Oktober in Stuttgart zwischen Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim gibt es unter , , an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Sauerland vom 2. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / CHRIS EUBANK JR., AVNI YILDIRIM

BOXGALA AM 7.10.2017, HANNS-MARTIN-SCHLEYER-HALLE, STUTTGART

WORLD BOXING SUPER SERIES

CHRIS EUBANK JR. vs. AVNI YILDIRIM - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Gegen Eubank: Yildirim will der Türkei WM-Sieg bescheren!

Yildirim vom Sieg der „Muhammad Ali Trophy“ besessen! Die „World Boxing Super Series“ macht in der ersten Oktober-Woche zum zweiten Mal Station in Deutschland. Am 7.10. (live auf SKY Select und ranFIGHTING.de) kommt es in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle zum zweiten Viertelfinale im Super-Mittelgewicht, bei dem IBO-Weltmeister Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim aufeinandertreffen. Vor allem beim Mann aus der Türkei scheint die Motivation auf den Turniersieg riesig zu sein. Über dieses Ziel, seinen Trainer und das kommende Duell gegen Eubank Jr. spricht Yildirim im folgenden Interview.

Avni Yildirim, am 7. Oktober startet die WBSS auch endlich für Sie. Was bedeutet Ihnen die Teilnahme an diesem Turnier?

Avni Yildirim: Es ist für mich eine Ehre, mich mit den Besten der Besten meiner Gewichtsklasse zu messen. Ich will unbedingt die Ali Trophy holen und damit mein Land Stolz machen – das ist mir das Wichtigste!

Starke Worte, aber ist es nicht ein wenig verfrüht vom Turniersieg zu reden?

Avni Yildirim: Wenn ich nicht die Klasse und die Fähigkeiten hätte, dieses Ziel zu erreichen, wäre ich nicht für die WBSS ausgewählt worden. Und immerhin haben darüber einige der größten Boxsport-Experten der Welt entschieden. Jeder, der bei diesem Turnier dabei ist, hat auch die Chance es zu gewinnen. Wer nicht an sich glaubt, sollte lieber sofort aufgeben, bevor man ihm weh tut.

Um zunächst einmal ins Halbfinale einzuziehen, müssen Sie in Ihrem Viertelfinale in Stuttgart den IBO-Weltmeister Chris Eubank Jr. besiegen. Wie schätzen Sie ihn ein?

Avni Yildirim: Chris sieht gefährlich aus, aber er ist es nicht. Ich vergleiche ihn gern mit einer Wasserpistole. Einige davon sehen täuschend echt aus, doch im Endeffekt steckt nichts dahinter. Ich bin dagegen eine echte Waffe – eine Kalaschnikow Maschinepistole. Natürlich wünsche ich ihm viel Glück. Aber mehr als die Chance, dass ich auf dem feuchten Ringboden ausrutsche, hat er nicht. Ich werde Eubank Jr. zerstören!

Ihr Coach und Mentor Ahmet Öner vergleicht die Beziehung zu Ihnen gern mit dem Militär. Wie stehen Sie zu ihm?

Avni Yildirim: Ich habe riesiges Glück Ahmet an meiner Seite zu haben. Er steht, genau wie ich, hinter dem Plan der Türkei einen echten Boxhelden zu schenken. Er ist eine starke Person, eine große und zielstrebige Persönlichkeit, zu der ich gerne aufblicke. Er weiß genau, wie ich jeden schlagen kann und gibt die Strategie vor – nicht nur im Ring, sondern auch außerhalb. Ob Kampf, Training oder Ernährung – Ahmet hat immer die richtige Lösung für mich parat.

Wie sieht dieser Plan denn im Detail aus und woher kommt die Motivation, diesen zu verwirklichen?

Avni Yildirim: Boxen gibt mir die Chance berühmt zu werden, ein Vorbild und Held zu sein und so anderen Menschen zu helfen. Mein Volk steht für mich dabei über allem. Die Türkei hatte noch nie einen Weltmeister im Boxen und lange Zeit hat niemand daran geglaubt, dass es jemals so sein wird. Ich habe meinen Landsleuten diesen Glauben gegeben, dass alles möglich ist, wenn man nur will. Ich will und ich werde der erste türkische Weltmeister im Boxen! Zusammen sind wir unbezwingbar!

Und die WBSS ist dabei Ihr Mittel zum Zweck?

Im Ring kenne ich nur einen Auftrag und der lautet „Vernichte den Gegner!“. Ich bin ein osmanischer Krieger und nur dem Sieger gebührt Ruhm und Ehre. Die Verantwortlichen der WBSS sagen, dass sie die Atmosphäre der antiken Gladiatorenkämpfe nachstellen wollen. Das ist genau mein Ding. Ich lebe dieses Konzept diese Idee voll aus. Ich will nicht respektlos wirken, aber ich behaupte, dass meine Kontrahenten dies nicht so sehen und nur eine gute Show liefern und abkassieren wollen. Ich hingegen meine alles so und mache es auch genau so, wie ich es sage. Die anderen halten mich daher für verrückt und haben Angst vor meiner Person, doch auf dem Weg zur Ali Trophy gibt es kein Entrinnen vor mir!

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 7. Oktober in Stuttgart zwischen Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim gibt es unter , , und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Meldung von Sauerland vom 1. Oktober 2017

PRESSEMITTEILUNG / CHRIS EUBANK JR., AVNI YILDIRIM

BOXGALA AM 7.10.2017, HANNS-MARTIN-SCHLEYER-HALLE, STUTTGART

WORLD BOXING SUPER SERIES

CHRIS EUBANK JR. vs. AVNI YILDIRIM - VIERTELFINALE "MUHAMMAD ALI TROPHY"

Große Worte vor Viertelfinale - Eubank will die Nr. 1 werden

Eubank will die absolute Nummer 1 werden! Mit dem Viertelfinale am 7. Oktober startet auch der Sohn einer Legende in die „World Boxing Super Series“: Chris Eubank Jr.! Der Sprössling eines der größten britischen Boxer aller Zeiten trifft in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle auf „Mr. Robot“ Avni Yildrim (live auf SKY Select und ranFIGHTING.de). Mit welchem Ziel der junge Eubank überhaupt zum Boxen gekommen ist, was Floyd Mayweather von ihm hält und wieso er sich ausgerechnet Yildirim als seinen Gegner im Kampf um die „Ali Trophy“ ausgesucht hat, verrät er hier im Interview.

Chris Eubank Jr., Sie sind Sohn einer echten Box-Legende. Wie schwer ist es mit dieser Last selbst erfolgreich zu sein?

Chris Eubank Jr.: Glauben Sie mir, die Meisten wären daran zerbrochen. Ich hätte den einfachen Weg gehen können – einen anderen Sport oder gar eine andere Profession ergreifen können. Doch ich bin niemand der den einfachen Weg geht. Dann hätte man mich nämlich aufgrund meines Namens immer mit meinem Vater verglichen und niemand hätte mir je zugetraut, etwas aus eigener Kraft zu schaffen. Ich bin Boxer geworden, um meinen Vater zu übertreffen und selbst zu einer Legende zu werden!

Bietet Ihnen dafür die WBSS genau die perfekte Plattform?

Chris Eubank Jr.: Dieses Turnier wird zeigen, dass ich auf einem deutlich höheren Level als jeder andere Teilnehmer boxe. Im Kampf um die „Ali Trophy“ kann niemand kneifen und jeder muss zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Jetzt werden wir sehen, aus welchem Mund zuvor nur heiße Luft kam und bei wem wirklich Substanz dahinter steckt. Für diejenigen, die mit mir in den Ring müssen, wird es jedenfalls richtig schlimm!

Ob Sie wirklich der Beste sind, müssen Sie erst noch beweisen. Zumindest haben Sie ja bereits vom Besten gelernt. Was bringt es Ihnen bei Floyd Mayweather in Las Vegas zu trainieren?

Chris Eubank Jr.: Las Vegas ist für mich wie ein zweites Zuhause, hier wurde mir beigebracht was es heißt sich durchzusetzen. Es gibt trotz der Verlockungen und Ablenkungen keinen besseren Ort für Boxer als Las Vegas. Die qualitative Dichte an Weltklasse-Kämpfern gibt es nirgendwo sonst. Deshalb ist die Stadt für mich auch die Nummer eins in Sachen Kampfsport. Hier ist es für viele Boxer wie ein Casting – wer wissen will, ob er eine Chance hat ganz groß rauszukommen, der kriegt hier die knallharte Antwort. Und ich habe vom TBE (Floyd Mayweather Jr.) die Bestätigung bekommen, dass ich das Zeug dazu habe …

… der Beste in Ihrer Gewichtsklasse zu werden?

Chris Eubank Jr.: Nicht nur das, sondern einer der besten Boxer überhaupt! Ich will anderen ein Vorbild sein, ähnlich wie Muhammad Ali. Daher ist es eine ganz besondere Ehre, um diese Trophäe zu boxen. Ich freue mich schon im Finale im Mai 2018 zu stehen und in Las Vegas diesen Titel in die Höhe zu stemmen. Damit werde ich den Schritt auf dem Weg zum absoluten Superstar machen!

Zuallererst stehen Sie am 7. Oktober in Stuttgart ihrem ersten Gegner um den Einzug ins Viertelfinale gegenüber. Was halten Sie von Avni Yildirim?

Chris Eubank Jr.: Er ist der ideale Gegner – nicht nur, weil er mir stilistisch extrem entgegenkommt, sondern weil er für einen sehr unterhaltsamen Kampf sorgen wird. Yildirim verfolgt einen aggressiven Kampfstil, mit dem unbedingten Willen in die Offensive zu gehen. Er bezeichnet sich ja selbst als „Kriegs-Maschine“ und mich erinnert er an den jungen Arthur Abraham. Daher sagte ich meinem Vater, er soll ihn für mich auswählen. Nehmen Sie mich beim Wort, wenn ich sage, dass dies einer der besten Fights im kompletten Turnierverlauf werden wird!

Ein Test der ganz anderen Art ist hingegen der Austragungsort. Was erwarten Sie von den Fans in Deutschland?

Chris Eubank Jr.: Es ist super und eine riesige Erfahrung in Stuttgart zu boxen. Daheim hat man normalerweise fast immer die volle Unterstützung – einfach nur weil man der Heimboxer ist. In der Schleyer-Halle kämpfen wir beide auswärts. Hier müssen wir die Zuschauer erst von unserer Klasse und unseren Fähigkeiten überzeugen, um ihre Unterstützung zu erhalten. Das ist auf jeden Fall eine Herausforderung, die ich nur allzu gerne annehme. Über Kurz der Lang soll man meinen Namen nämlich überall kennen: Chris Eubank, der beste Boxer der Welt!

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 7. Oktober in Stuttgart zwischen Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim gibt es unter , , und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

 

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