September 2012

Meldung von Sauerland vom 28. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / ALEXANDER POVETKIN, KUBRAT PULEV, JACK CULCAY

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Die Pflicht des Champions - am 29. September ab 22.15 Uhr live in der ARD

Riesen-Show in Hamburg – Gregorian singen für „Golden” Jack

Für Dariusz Michalczewski, Graciano „Rocky“ Rocchigiani und Henry Maske - mit dem größten Box-Hit aller Zeiten „Time To Say Goodbye“ - produzierte Frank Peterson große Hymnen. Der nächste in der Reihe könnte „Golden“ Jack Culcay sein, der am Samstag (ab 22.15 Uhr live in der ARD) seinen WBA-Intercontinental Titel gegen den Briten Mark Thompson verteidigen muss. Denn Star-Produzent Peterson schickt für Halb-Mittelgewichtler Culcay seine „Hit-Mönche“ Gregorian als großen Show-Act auf die Bühne der Sporthalle Hamburg. Die Chartstürmer (über 6 Mio. verkaufte Alben), die mit ihrer neuen Platte „Epic Chants“ in die Top 10 der deutschen Charts stürmten, werden zusammen mit der russischen Sängerin Eva Mali den Song „World Without End“ für den deutschen Shooting-Star singen. Jack Culcay ist schon begeistert: „Ich freue mich, in Hamburg mit diesem Lied und der tollen Show von Gregorian einzulaufen. Ich will nicht zu viel verraten, aber die Show wird der Hammer.“ Neben dem musikalischen Highlight wird aber auch aus sportlicher Sicht eine Menge geboten: Nach Culcay tritt Alexander Povetkin, der WBA-Weltmeister im Schwergewicht, zur Titelverteidigung gegen den Amerikaner Hasim Rahman an. Und Kubrat Pulev steigt im Kampf um die Europameisterschaft und IBF-International Meisterschaft im Schwergewicht gegen Alexander Ustinov in den Ring.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September in der Sporthalle Hamburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 28. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / DAVID GRAF

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Boxen im Ersten - am 29. September ab 22.15 Uhr in der ARD

Cruisergewichtler David Graf: „Ein Sieg ist ein Sieg!“

David Graf (7-0, 6 K.o.´s) kehrt nach einer längeren Sommerpause in den Ring zurück. Vor knapp fünf Monaten bestritt er seinen letzten Fight. Damals besiegte er in Erfurt den Ungarn Attila Palko durch K.o. in der vierten Runde. In Hamburg wird der 23-Jährige im Rahmenprogramm der WBA-Schwergewichts-WM zwischen Alexander Povetkin und Hasim Rahman antreten. Gegner wird hier der Brite Martyn Grainger (8-5, 3 K.o.´s) sein.

Gegen den Mann aus Heywood - unweit von Manchester - will Graf seine bis dato perfekte Bilanz von sieben Siegen aus sieben Profikämpfen weiter ausbauen. Doch selbst bei solch einem Kampfrekord wird der in Sindelfingen aufgewachsene Cruisergewichtler nicht überheblich und findet immer wieder Möglichkeiten, sich zu verbessern. „Ich habe mir erst vor Kurzem den Kampf gegen Palko angeschaut“, so Graf. „Obwohl das schon gut aussah, habe ich Kleinigkeiten entdeckt, die ich verbessern muss. Ich merke selbst, wie ich von Kampf zu Kampf reifer werde und wachse.“

Wer glaubt, dass der Deutsche in den letzten Monaten auf der faulen Haut gelegen hat, täuscht sich. Nach seinem Urlaub ging es für den Cruisergewichtler sofort wieder mit dem Training los. „Ich habe sehr viel Zeit in den armenischen Bergen verbracht und dort an meinen Grundlagen gearbeitet“, erzählt der Normalausleger. „Die Höhenluft hat mir sehr gut getan - ich bin regelmäßig in riesigen Höhen gewandert.“

Sein Gegner Martyn Grainger kommt, wie schon zwei der vorherigen Kontrahenten Grafs, aus Großbritannien. „Bis jetzt hat es gegen die Briten ja gut geklappt", scherzt er. „Doch ich suche mir die Gegner ja nicht aus. Unser Matchmaker stellt mir die Gegner hin und ich habe vollstes Vertrauen, dass ich gute Boxer vor die Fäuste bekomme.“

Ob es im achten Kampf zum siebten Mal zu einem vorzeitigen Sieg kommen wird, vermag der von Torsten Schmitz trainierte Cruisergewichtler nicht zu sagen. Doch darauf kommt es ihm auch nicht an. „Ein Sieg ist ein Sieg und dabei ist es egal, ob er vorzeitig zustande kommt oder wie bei meinem Kampf gegen Paul Morris in Frankfurt im Februar durch eine Punktentscheidung. Die Hauptsache ist, dass ich gewinne!“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September in der Sporthalle Hamburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 27. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / ALEXANDER POVETKIN, KUBRAT PULEV

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Die Pflicht des Champions - am 29. September ab 22.15 Uhr live in der ARD

Ustinov & Co. wollen die Klitschkos, Sauerland lädt sie ein!

Alexander Ustinov (27-0, 21 K.o.´s) steht vor dem wohl wichtigsten Kampf seines Lebens. Am Samstag geht es in der Sporthalle Hamburg (ab 22.15 Uhr in der ARD) gegen Sauerland-Titelverteidiger Kubrat Pulev (16-0, 8 K.o.´s) um die Europameisterschaft und die IBF-Intercontinental Meisterschaft im Schwergewicht. Klar, dass sich der russische Herausforderer dabei prominente Unterstützung in seiner Ecke wünscht. Und zwar von seinen „Chefs“ – das sind gewissermaßen Vitali und Wladimir Klitschko, denn Ustinov kämpft für K2 Promotions, Ukraine. Alexander Krassyuk, seines Zeichens General Director von K2, formulierte den Wunsch seines Kämpfers am Mittwoch bei der Pressekonferenz in Hamburg recht deutlich: „Wir wollen, dass Vitali und Wladimir Klitschko bei uns in der Ecke stehen.“ Kein Problem! Wilfried Sauerland: „Vitali und Wladimir sind bei uns immer gern gesehene Gäste und natürlich herzlich willkommen und eingeladen.“ Ob als Cornerman, Trainer, Betreuer oder als Ehrengäste in der ersten Reihe. Nicht nur als Unterstützung ihres Boxers wäre ihre Anwesenheit am Samstag in der Sporthalle Hamburg wünschenswert. „Sie könnten sich dann auch gleich ihre nächsten Gegner aus nächster Nähe ansehen“, ergänzt Kalle Sauerland. Fakt ist: Nicht nur der Sieger aus dem Kampf Pulev vs. Ustinov rückt einem Fight gegen Wladimir Klitschko einen riesigen Schritt näher. Auch WBA-Weltmeister Alexander Povetkin, der sich am Samstagabend dem früheren Lennox Lewis-Bezwinger Hasim Rahman stellt, muss im Frühjahr 2013 gegen den WBA-Super-Champion Wladimir Klitschko ran. Voraussetzung dafür ist ein Sieg am Samstag. Es lohnt sich also, in Hamburg dabei zu sein…

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September in der Sporthalle Hamburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 27. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / ENRICO KÖLLING

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Boxen im Ersten - am 29. September ab 22.15 Uhr in der ARD

Enrico Kölling: „Nur wer das Publikum überzeugt, kann etwas aus sich machen!“

Ein wenig hatte er warten müssen, doch jetzt ist es klar: Enrico Kölling bestreitet seinen ersten Kampf als Boxprofi. Am 29. September wird er im Vorprogramm zur WBA-Schwergewichts-Weltmeisterschaft zwischen Alexander Povetkin (24-0, 16 K.o.´s) und Hasim Rahman (50-7-2, 41 K.o.´s) in den Ring steigen. Bange ist ihm davor allerdings nicht. „Ich freue mich darauf, endlich meinen ersten Profikampf zu bestreiten und stelle mir das Gefühl, im Ring zu stehen, schon einmal vor. Es ist eher ein positives Kribbeln im Bauch, denn Nervosität", so der Olympiateilnehmer von London 2012.

Sein Gegner in der Hansestadt wird der 24-jährige Spanier Pablo Sosa (2-2-1, 1 K.o.) sein. Der stieg unter anderem schon mit seinem neuen Trainingskollegen Erik Skoglund in den Ring. Dieser konnte Kölling auch schon wertvolle Tipps mit auf den Weg geben. „Zudem habe ich mit Karsten Röwer den gleichen Trainer wie Erik. Und er weiß schon, wie ich diesen Kampf packen kann", so der 22-jährige Berliner. Kämpfer wie Skoglund waren zudem auch ein Grund für den ehemaligen U19-Vize-Amateurweltmeister, das Training bei den Profis unter Karsten Röwer aufzunehmen. „Ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, mit Leuten wie Erik, Tyron Zeuge und Torben Keller zu trainieren. Und Herr Röwer hat dazu natürlich einen guten Ruf. Es kommt hinzu, dass ich direkt neben der Trainingshalle in Berlin-Hellersdorf wohne", sagt Kölling.

Allerdings war das Training eine nicht zu verachtende Umstellung für den 1,80 Meter großen Normalausleger. „Generell komme ich gut mit dem Training zurecht. Ich gebe mir große Mühe, an mir zu arbeiten. Aber das Training ist schon anders. Es ist intensiver als bei den Amateuren. Mir liegt die Art der Vorbereitung bei den Profis jedenfalls besser."

Zu seinem eigenen Stil muss er im Profiboxsport erst einmal finden. Doch Kölling weiß bereits, wie der ideale Boxer für ihn aussieht: „Die Schlagkraft von Arthur Abraham, den Willen von Marco Huck, die Technik von Yoan Pablo Hernandez und die boxerische Intelligenz von Henry Maske - ich versuche einfach, mir von jedem etwas abzuschauen und das Beste davon für mich mitzunehmen.“

Nach den Vorstellungen des jungen Boxers soll der erste Kampf am 29. September in Hamburg nur den Beginn einer erfolgreichen Karriere als Berufsboxer darstellen. „Ich will alles geben und zeigen, was ich imstande zu leisten bin. Nur wer das Publikum überzeugt, kann etwas aus sich machen. Gegen Sosa möchte ich mit einem Sieg den ersten Schritt in eine erfolgreiche Profilaufbahn einläuten.“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von SES vom 27. September 2012

Die große Stunde des Lukas Konecny - die Entscheidung um den wahren WBO-Weltmeister im Superweltergewicht
“Wenn Baysangurov so boxt, wie in seinem letzten Kampf, gewinne ich den Gürtel vorzeitig!”
o-Promotion von SES und K2 am 6. Oktober 2012 im Palace Of Sports in Kiew
“Das Vierte“ sendet in Deutschland ab 20:15 Uhr - Hauptkampf live ab 22.00 Uhr (CET)

Am 6. Oktober 2012 schlägt die große Stunde für Lukas Konecny in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Nachdem sich der SES-Boxer am 5. April 2012 in Brno gegen Salim Larbi die Interims-WBO-Weltmeisterschaft im Superweltergewicht sicherte, steht nun die finale Entscheidung an – die Entscheidung über den wahren Champion.
In Kiew wird in neun Tagen nun endlich das Duell gegen den amtierenden WBO-Weltmeister Zaurbek Baysangurov (27-1-0 (20)) ausgetragen. Der Ukrainer hatte sich vor der ersten Ansetzung dieses Kampfes im März verletzt und konnte gegen Lukas Konecny (48-3-0 (23)) nicht antreten. Jetzt wird die Entscheidung auf Augenhöhe zwischen den beiden Champions nachgeholt. Der 34-Jährige gebürtige Tscheche, der seit über 15 Jahren in Magdeburg für Ulf Steinforth und SES in den Ring steigt, war der erste Profi in der Geschichte seines Landes, der sich im Jahr 2010 einen Europameistertitel (gegen den Engländer Matthew Hall in Birmingham) sichern konnte. Er ist natürlich auch der erste Weltmeister in der tschechischen Boxsportgeschichte. Und jetzt will der die Interims-Krone in den “richtigen“ Gürtel umtauschen.
Auf einem Medientag vor seinem letzten Sparring in Usti nad Labem verabschiedete sich Lukas Konecny vor seiner Reise nach Kiew von seinen Landsleuten:
“Ich habe so lange auf diese Chance gewartet, lange haben wir hart dafür trainiert. Zweimal wurde ich von den Weltmeistern Dzinziruk und Baysangurov versetzt. Jetzt schlägt meine Stunde”, sagte Lukas Konecny vor dem Fight. Am Gelingen lässt Lukas Konecny keinen Zweifel: “Ich habe eine Mission und die ist noch nicht erfüllt. Am 6. Oktober führt mein langer Weg ans Ziel meiner Träume. Alles läuft bisher bestens, ich kann sogar sagen: super! Mit meinem Trainer Dirk Dzemski habe ich eine optimal Vorbereitung hinter mich gebracht, die Sparringseinheiten waren auf hohem Niveau und ich bin schon sehr gut im Gewicht. Also keine Probleme! Baysangurov ist eine harte Herausforderung und ich werde alle meine Stärken in den Ring bringen müssen um ihn zu besiegen. Aber, wenn er so boxt wie in seinem letzten Kampf gegen Soto. Aus Kiew wird nur einer als Weltmeister abreisen können, das werde ich sein und den Weltmeistergürtel hier in meine tschechische Heimat bringen!”
Auch sein Coach Dirk Dzemski ist vom Erfolg seines Schützlings überzeugt: “Lukas ist von Kampf zu Kampf gewachsen. Er ist ein unheimlicher Fighter. So wie er mischt keiner im Ring einen Gegner auf. Man kann ihn nicht kopieren oder mit anderen Boxer vergleichen. Er ist einzigartig und wird den Lohn für seine harte Arbeit einfahren. Wir fahren sehr optimistisch nach Kiew!”
SES-Promoter Ulf Steinforth: “Einer der emotionalsten und intensivsten Momente in meiner Karriere als Promoter war der Sieg von Lukas Konecny im April in Brno. Der Junge hat so lange und intensiv gearbeitet, einen so großartigen Kampf gemacht und sich endlich mit dem Weltmeister-Interims-Gürtel belohnt. Nun wird er sich in Kiew endgültig krönen. Lukas schreibt für mich immer wieder Geschichte, ob für meinen Boxstall oder den tschechischen Sport.”
Das WM-Duell zwischen Lukas Konecny und Zaurbek Baysangurov wird vom deutschen TV-Sender “Das Vierte“ live ab 22.00 Uhr übertragen. Sendebeginn ist schon ab 20:15 Uhr.
Der tschechische TV-Sender FANDA (TV-Nova Gruppe) sendet den Kampf live ab 22.00 Uhr (CET) in der Tschechischen Republik.

Meldung von Sauerland vom 26. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / ALEXANDER POVETKIN, KUBRAT PULEV, JACK CULCAY

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Die Pflicht des Champions - am 29. September ab 22.15 Uhr live in der ARD

K.o.-Garantie von Rahman! Gleich dreimal liegt ein vorzeitiges Ende in der Luft!

Die Spannung ist förmlich auf dem Siedepunkt. Denn am Samstagabend (ab 22.15 Uhr live in der ARD) wird es ernst. Drei Titelkämpfe stehen dabei auf dem Programm. Und eine Sache haben die Fights – die WBA-WM im Schwergewicht zwischen Alexander Povetkin (24-0, 16 K.o.´s) und Hasim Rahman (50-7-2, 41 K.o.´s), die Titelverteidigung von Europameister und IBF-International Champion Kubrat Pulev (16-0, 8 K.o.´s) gegen Alexander Ustinov (27-0, 21 K.o.´s) und die WBA-Intercontinental Meisterschaft zwischen Jack Culcay (12-0, 8 K.o.´s) und Mark Thompson (24-1, 14 K.o.´s) – gemeinsam: Es wäre fast ein Wunder, wenn die Kämpfe jeweils über die Runden gehen!

Besonders von einem vorzeitigen Erfolg überzeugt ist Hasim Rahman. Der 39-Jährige kündigte am Mittwoch erneut an, WBA-Weltmeister Alexander Povetkin durch einen K.o.-Sieg zu entthronen: „Ich freue mich, dass ich diese Chance bekomme. Ich konzentriere mich nur auf mit selbst – egal, wer vor mir steht. Ich werde Povetkin am Samstag ausknocken!“ Und wie schnell wird das gehen? „Zwischen Runde eins und zwölf“, spaßte der heute fast ein wenig fröhlich wirkende US-Herausforderer. Guter Dinge schien auch Alexander Povetkin zu sein. „Die Vorbereitung lief gut. Ich habe großen Respekt vor Hasim Rahman und seiner Erfahrung“, so der 33-Jährige. Sein Trainer Kostya Tszyu ergänzte: „Alexander hat sich in der Zeit, in der wir zusammenarbeiten, schon um 40 Prozent gesteigert!“ Somit gibt es allen Grund, optimistisch zu sein.

Das gilt auch für Europameister und IBF-International Champion Kubrat Pulev. Denn der von Otto Ramin trainierte Bulgare schwimmt gerade auf einer regelrechten Erfolgswelle. „Die Eroberung des EM-Titels hat in Bulgarien für viel Euphorie gesorgt. Wenn ich unterwegs bin, grüßen mich die Leute und bedanken sich dafür bei mir. Umso motivierter bin ich, beide Titel am Samstag zu verteidigen“, so der 31-Jährige, der außerhalb des Seilgevierts als lustiger Zeitgenosse gilt. Im Ring wird es jedoch ernst. Das weiß auch Alexander Ustinov. Der in Weißrussland lebende 140-Kilogramm-Koloss kündigte an: „Wenn es die Chance gibt, den Kampf vorzeitig zu beenden, werde ich sie nutzen!“

Auch im Fight um die WBA-Intercontinental Meisterschaft zwischen Titelverteidiger Jack Culcay und dem Briten Mark Thompson muss es nicht über die Distanz von zwölf Runden gehen. „Ich habe schon gesagt, dass ich nicht zum Verlieren nach Deutschland komme. Ich werde das tun, was notwendig ist. Wenn sich so eine Titelchance bietet, nutze ich sie“, versprach der in Heywood bei Manchester lebende Herausforderer in einer Videobotschaft. Doch Culcay, der heute 27 Jahre alt wird, will sich seine Party vor heimischem Publikum nicht vermiesen lassen. „Das ist definitiv der bisher gefährlichste Gegner vom Kampfrekord her. Doch hier in Hamburg werde ich zeigen, dass ich der bessere Mann bin“, so der deutsche Halb-Mittelgewichtler.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September in der Sporthalle Hamburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 26. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / ALEXANDER POVETKIN

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Die Pflicht des Champions - am 29. September ab 22.15 Uhr live in der ARD

Rahman spät, aber hart: Ex-Weltmeister lässt sich Zeit, aber beeindruckt!

Dass sich Hasim Rahman gerne ein bisschen Zeit lässt, das konnte man bereits an seiner verspäteten Ankunft in Hamburg am Montag feststellen. Doch dafür hat er ein kräftiges Pfund in den Fäusten. Das zeigte der einstige Bezwinger von Lennox Lewis am Dienstag beim öffentlichen Training in der Hamburger Europa Passage. Zuvor ließ er sich natürlich Zeit: Verspätete Abfahrt, dann noch ein kurzes Interview, Umziehen, dann wurden in aller Ruhe die Hände bandagiert - die Boxfans und zahlreich erschienenen Medienvertreter mussten sich schon ein wenig gedulden.

Doch dann war er da – und wie! Noch vor einigen Wochen hatte der Amerikaner auf einer ersten Pressekonferenz vor der Box-Nacht in Hamburg durch sein vermeintliches Übergewicht geglänzt. Am Dienstag war davon aber nichts mehr zu spüren. Deutlich leichter als damals ließ sich der 39-Jährige bei der Pratzenarbeit zuschauen. Und eines ist sicher: Diese krachenden Führhände und Haken hätten wohl auch Alexander Povetkin ein wenig beeindruckt.

Doch der WBA-Weltmeister im Schwergewicht war erst danach mit seinem Auftritt an der Reihe und bekam davon nichts mit. Auch nicht, wie Hasim Rahman erneut verkündige, dass er am 29. September gewinnen werde. „Ich werde ihn ausknocken“, so der WM-Herausforderer.

Titelverteidiger Alexander Povetkin nahm sich danach viel Zeit, um einige Auszüge seiner Trainingsarbeit zu präsentieren. Mit dem früheren Dreifach-Weltmeister Kostya Tszyu hat der 33-Jährige einen Coach an der Seite, der es versteht, die Menschen zu unterhalten. „Ich bin kein Freund von großen Ankündigungen“, verriet Hall-of-Famer Tszyu. „Doch Alexander hat hart trainiert. Es gibt keinen Grund, warum er am Samstag nicht in Bestform sein sollte.“ Und das zeigte Povetkin: beim Warm-Up, beim Seilspringen, beim Schattenboxen und schließlich an den Pratzen seines Trainers. „Ich freue mich auf Samstag, das wird ein guter Kampf“, verkündete Povetkin und warnte: „Ich erwarte aber keinen Spaziergang.“

Ebenfalls beim öffentlichen Training vor Ort waren Kubrat Pulev und sein Herausforderer Alexander Ustinov. In diesem Schwergewichts-Kampf geht es am Samstagabend in der Sporthalle Hamburg nicht nur um die Europameisterschaft und den IBF-International Titel, sondern auch darum, wer die neue Nummer eins der IBF-Weltrangliste wird.

Darüber hinaus präsentierte sich Jack Culcay vorab in der Europa Passage. Der WBA-Intercontinental Champion im Halb-Mittelgewicht bekommt am Samstag (ab 22.15 Uhr live in der ARD) den Briten Mark Thompson vor die Fäuste.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September in der Sporthalle Hamburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 23. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / ALEXANDER POVETKIN, KUBRAT PULEV, JACK CULCAY

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Boxen im Ersten - am 29. September ab 22.15 Uhr live in der ARD

Kurs auf Hamburg: Povetkin reist Montag an, Pulev kommt Dienstag, Culcay vor Ort!

In wenigen Tagen wird es ernst. Dann muss WBA-Weltmeister Alexander Povetkin (24-0, 16 K.o.´s) in der Sporthalle Hamburg zur WM-Titelverteidigung gegen Ex-Champion Hasim Rahman (50-7-2, 41 K.o.´s) ran. Am Montag um 16.25 Uhr wird der 33-Jährige mit einem Direktflug aus Moskau mit seinem Team in der Hansestadt eintreffen. Bis zuletzt stand unter der Regie seines neuen Trainers Kostya Tszyu die harte Vorbereitung im Vordergrund. „Am Samstag habe ich meine letzte Sparringseinheit für den Kampf bestritten. Ich freue mich auf Hamburg. Wir konnten in der Vorbereitung einige Dinge verbessern. Das wird man sicher am 29. September im Ring sehen“, so Povetkin vor dem Fight gegen den früheren WBC- und IBF-Weltmeister Rahman.

Ebenfalls bis in die Fingerspitzen motiviert ist Kubrat Pulev (16-0, 8 K.o.´s). Der Europameister und IBF-International Champion im Schwergewicht bekommt am Samstagabend im Stadtteil Alsterdorf den russischen Koloss Alexander Ustinov (27-0, 21 K.o.´s / WBO #4, WBA #5, IBF #6) vor die Fäuste. Für den Sieger des Aufeinandertreffens gibt es neben den zwei Titeln, die zur Disposition stehen, noch eine ganz besondere Belohnung: Denn schon jetzt ist klar, dass der Gewinner die neue Nummer eins der IBF-Weltrangliste wird. „Entsprechend konzentriert verlief die Vorbereitung“, verrät Pulev-Coach Otto Ramin. „Wir werden am Montag in Berlin die letzte Sparringseinheit bestreiten und reisen Dienstagmorgen nach Hamburg.“

Für „Golden“ Jack Culcay (12-0, 8 K.o.´s) fällt die Anreise hingegen weg. Der WBA-Intercontinental Champion im Halb-Mittelgewicht lebt und trainiert in Hamburg. Vor seiner ersten Titelverteidigung (am Samstag ab 22.15 Uhr live in der ARD) gegen den Engländer Mark Thompson (24-1, 14 K.o.´s) fühlt sich der Amateur-Weltmeister aus dem Jahr 2009 bestens gerüstet. „Ich hatte während der Vorbereitung drei verschiedene Sparringspartner. Am Freitagnachmittag stand das letzte Sparring auf dem Programm. Es lief sehr gut“, berichtet der 26-Jährige. Am Dienstag können sich die Box-Fans ab 14.00 Uhr vorab ein Bild von seiner Form machen. Denn dann wird „Golden Jack“ gemeinsam mit den anderen Protagonisten in der Europa Passage ein öffentliches Training absolvieren.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September in der Sporthalle Hamburg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 22. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Boxen im Ersten - am 29. September ab 22.15 Uhr live in der ARD

„Golden“ Jack: „Jetzt bin ich der Gejagte“

Wenn es am 29. September um große Titel geht, werden nicht nur die beiden Sauerland-Schwergewichtler Alexander Povetkin (WBA-WM gegen Hasim Rahman) und Kubrat Pulev (EM gegen Alexander Ustinov) zu ihren Titelkämpfen in den Ring steigen. Auch Jack Culcay (12-0, 8 K.o.´s) ist in der Sporthalle Hamburg (ab 22.15 Uhr live in der ARD) mit von der Partie. Nur wenige Wochen nach dem Gewinn der WBA-Intercontinental Meisterschaft setzt der Wahl-Hamburger seinen Gürtel gegen Mark Thompson (24-1, 14 K.o.´s) aufs Spiel. Im Interview spricht der 26-jährige Titelverteidiger über den anstehenden Kampf…

Herr Culcay, zuletzt standen Sie am 25. August in Berlin im Ring. Mit einem technischen K.o.-Sieg in der dritten Runde sicherten Sie sich den WBA-Intercontinental Titel im Halb-Mittelgewicht. Welche Erfahrungen konnten Sie in dem Kampf sammeln?

Jack Culcay: Der Kampf und vor allem die Art und Weise, wie er endete, hat mir noch einmal deutlich gemacht, dass im Boxsport alles möglich ist. Die Cutverletzung von Frederic Serre hat gezeigt, wie schnell alles vorbei sein kann. Theoretisch hätte ja auch ich derjenige sein können, der sich einen Cut zuzieht und sich daraufhin geschlagen geben muss.

Sie waren 2009 Weltmeister bei den Amateuren. In Berlin gewannen Sie Ihren ersten Profititel. Was war das für ein Gefühl?

Jack Culcay: Das Gefühl, als Sieger verkündet zu werden und die Emotionen, die dann in einem hochsteigen, sind unbeschreiblich.

Ändert der Titelgewinn irgendetwas an Ihrer Einstellung zum Training mit Blick auf den nächsten Kampf?

Jack Culcay: Die einzige Sache, die sich ändert, ist der Druck. Der wird größer. Vorher war ich der Jäger. Jetzt bin ich der Gejagte. Meine Gegner werden ab sofort alles versuchen, um mir den Gürtel abzujagen. Ich werde aber alles tun, um diesen zu behalten.

Seit dem Sieg sind nur wenige Wochen vergangen. Hat sich das auf Ihr Training ausgewirkt?

Jack Culcay: Der Kampf hat ja nur drei Runden gedauert. Da ich auf zwölf Runden eingestellt war, hat mich das nicht so sehr beansprucht. Wenn es über die volle Distanz gegangen wäre, hätte ich sicherlich noch nicht so schnell wieder boxen können.

Kann man sich in einer so kurzen Zeit im Training speziell auf den nächsten Gegner einstellen?

Jack Culcay: Ja, auf jeden Fall. Ich hatte während meiner Vorbereitung drei verschiedene Sparringspartner, die alle unterschiedlich waren. Das kenne ich auch noch aus meiner Amateurzeit. Da musste ich mich bei Turnieren auch immer auf die unterschiedlichsten Gegner einstellen - und das in noch kürzeren Abständen. Insofern sollte das kein Problem sein.

Ihr Gegner ist Mark Thompson. Wie schätzen Sie ihn ein?

Jack Culcay: Als erstes fällt natürlich seine Größe auf. Er ist mit 1,80 Meter gleich acht Zentimeter größer als ich. Ich glaube allerdings, dass mir das liegt. Meine bisherigen Kontrahenten im Profilager waren meistens auch größer als ich. Doch diesen vermeintlichen Nachteil konnte ich bislang immer durch meine Schnelligkeit wettmachen.

Der Kampf wird in Ihrer Wahl-Heimat Hamburg stattfinden. Fühlen Sie sich hier wohl? Wo leben Sie?

Jack Culcay: Ich wohne in der Stadtmitte. Hamburg ist einfach toll. Ich lebe hier seit drei Jahren. Die Menschen sind unglaublich nett.

Freuen Sie sich auf Ihr „Heimspiel“?

Jack Culcay: Es wird sicher eine tolle Atmosphäre herrschen. Die Hamburger sind generell sehr sportbegeistert und werden mich unterstützen. Ich werde natürlich alles tun, damit es ein guter Kampf wird.

Wie geht der Kampf aus?

Jack Culcay: Auf diese Frage antworte ich wie immer: Vorhersagen lassen sich im Sport und speziell beim Boxen nicht machen, schon gar nicht wie ein Sieg zustande kommt. Ich bin auf zwölf Runden vorbereitet. Wenn ich es schneller schaffe, ist das schön. Aber ich werde den K.o. nicht mit aller Gewalt erzwingen wollen, denn dann verkrampft man. Die Hauptsache ist, dass ich gewinne und den Titel behalte.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 21. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Boxen im Ersten - am 29. September ab 22.15 Uhr live in der ARD

Thompson: „Ich reise doch nicht nach Deutschland, um zu verlieren!“

Für Jack Culcay (12-0, 8 K.o.´s) soll der Kampfabend am 29. September (ab 22.15 Uhr live in der ARD) zum großen Highlight werden. Für den Amateur-Weltmeister aus dem Jahr 2009 ist Hamburg schon lange zu seiner Wahlheimat geworden. Denn der 26-jährige Halb-Mittelgewichtler bereitet sich durchgängig in der Hansestadt auf seine Profikämpfe vor. Gerade für sein „Heimspiel“ gegen den Engländer Mark Thompson (24-1, 14 K.o.´s) hat sich der WBA-Intercontinental Champion besonders viel vorgenommen. Doch der 31-jährige Herausforderer will da nicht mitspielen. Wie der Brite im Interview preisgibt, hält er eine Überraschung durchaus für möglich.

Herr Thompson, am 29. September fordern Sie Jack Culcay heraus. Wie sind Sie in Form?

Mark Thompson: Obwohl ich den Kampf recht kurzfristig angenommen habe, lief alles gut. Ich werde bereit sein. Natürlich hätte ich mir eine etwas längere Vorbereitung gewünscht, doch eine Chance wie diese kann man sich nicht entgehen lassen.

Jack Culcay hat für einen deutschen Boxer einen recht unkonventionellen Stil. Wie schätzen Sie ihn ein?

Mark Thompson: Um ehrlich zu sein, habe ich im Vorfeld nicht so viel von ihm gesehen. Das hat mein Trainer übernommen. Wir sind sicher, dass wir uns auf ihn einstellen können und ihm hoffentlich auch ein bisschen Furcht einflößen.

Sie haben erst einen Kampf in Ihrer Profilaufbahn verloren. Das ist fünf Jahre her. Damals unterlagen Sie im Fight um die WBC-International Meisterschaft dem Südafrikaner Vincent Vuma. Was lief damals schief?

Mark Thompson: Den Kampf nahm ich damals sehr kurzfristig an. Ich hatte nur sechs Tage, um mich darauf vorzubereiten und war dazu noch recht unerfahren. Diesmal hatte ich natürlich mehr Zeit und ich bin inzwischen routinierter.

Das war im Juli 2007 gleichzeitig Ihr erster Kampf um internationale Titelehren. Jetzt folgt der zweite Versuch. Fühlen Sie sich für die zwölf Runden gewappnet?

Mark Thompson: Ja, das muss ich doch. Aber ich denke eher, dass die Frage lauten sollte, ob Culcay bereit ist, zwölf Runden gegen mich durchzustehen.

Sie rechnen sich am 29. September also Chancen gegen Culcay aus?

Mark Thompson: Ich reise doch nicht nach Deutschland, um zu verlieren!

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 20. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / ALEXANDER POVETKIN

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Boxen im Ersten - am 29. September ab 22.15 Uhr live in der ARD

Povetkin: „Kostya Tszyu will keinen neuen Boxer aus mir machen!“

Der Fight um die WBA-Weltmeisterschaft im Schwergewicht rückt immer näher. Am 29. September wird Alexander Povetkin (24-0, 16 K.o.´s) in der Sporthalle Hamburg (ab 22.15 Uhr live in der ARD) auf den früheren Schwergewichts-Champion Hasim Rahman (50-7-2, 41 K.o.´s) treffen. Bei Povetkin hat sich seit dem letzten Kampf gegen Marco Huck eine Menge verändert. Mit Kostya Tszyu gibt es einen neuen Coach, der ihm dabei helfen soll, sein Potenzial auszuschöpfen. Ob sich die Arbeit des neuen Trainers bezahlt macht und wie der WBA-Champion seinen Herausforderer sieht, verrät er im Interview.

Herr Povetkin, Ihr letzter Kampf gegen Marco Huck ist nun schon sieben Monate her. Es wurde viel über den Fight diskutiert. Wie sehen Sie den Kampf heute, nachdem Sie viel Zeit zum Reflektieren hatten?

Alexander Povetkin: Es war ein harter und schwieriger Kampf, wir beide mussten an unsere Grenzen gehen. Aber am Ende habe ich die Sache für mich entschieden, da ich ganz einfach die genaueren Treffer gelandet habe.

Welche Erfahrungen haben Sie aus dem Kampf mitgenommen? Schließlich war es ja ein verdammt knapper Erfolg…

Alexander Povetkin: Natürlich habe ich aus so einem Kampf auch Lehren gezogen. Mein Team weiß, woran wir im Training arbeiten müssen, um noch besser zu werden. Zum Beispiel haben wir während der aktuellen Vorbereitung viel mehr an meiner Ausdauer gearbeitet.

Ihr Gegner Hasim Rahman war bereits Weltmeister, hat 60-mal als Profi im Ring gestanden und gegen Größen wie Evander Holyfield, Lennox Lewis und Wladimir Klitschko gekämpft. Wie schätzen Sie ihn ein?

Alexander Povetkin: Er ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen. Wenn er am 29. September in einer guten Form in den Ring steigt, und davon gehe ich aus, dann kann es durchaus sehr gefährlich werden.

Könnte seine Erfahrung ein Vorteil für ihn sein?

Alexander Povetkin: Er ist einer der Boxer, die einen Kampf mit nur einem Schlag entscheiden können. Da werde ich schon sehr aufpassen müssen. Die Erfahrung macht natürlich auch sehr viel aus und wird ihm helfen. Deshalb bereite ich mich auf alle Eventualitäten vor.

Zurzeit trainieren Sie in Moskau. Wie läuft die Vorbereitung?

Alexander Povetkin: Es läuft wunderbar, wir trainieren in einem sehr modernen Gym. Wir haben sehr gute Sparringspartner vor Ort. Alles ist perfekt. So wünscht man sich das.

Mit Kostya Tszyu haben Sie seit einigen Monaten einen neuen Trainer. Wie zufrieden sind Sie mit der Zusammenarbeit?

Alexander Povetkin: Ich bin sehr zufrieden. Kostya war zu seiner aktiven Zeit ein hervorragender Boxer und ist jetzt ein sehr guter Trainer. Ich lerne viel von ihm.

Werden wir jetzt einen neuen Alexander Povetkin im Ring zu sehen bekommen?

Alexander Povetkin: Nein, das wird definitiv nicht der Fall sein. Kostya Tszyu will keinen neuen Boxer aus mir machen. Das ist nicht nötig. Wir wollen Dinge, die gut laufen, weiter verbessern. Wir arbeiten natürlich auch an meinen Schwächen und versuchen, diese auszumerzen. Alles in allem werde ich durch die Arbeit, die wir im Gym leisten, noch gefährlicher sein.

Wie wird der Kampf zwischen Ihnen und Hasim Rahman enden? Wird es über die volle Rundenzahl gehen?

Alexander Povetkin: Solche Dinge kann man nicht vorhersagen. Ich mag es auch nicht, solche Aussagen vor dem Kampf zu treffen. Ich weiß nur eins: Ich werde zu hundert Prozent vorbereitet in den Kampf gehen und mein Bestes geben, um den Sieg zu erringen. Ob über die Runden oder durch K.o., das wird man sehen. Wichtiger ist, dass ich überhaupt gewinne.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 20. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / ALEXANDER POVETKIN

BOXGALA AM 29.09.2012, Sporthalle, Hamburg

Boxen im Ersten - am 29. September ab 22.15 Uhr live in der ARD

Rahman: „Am 29. September werde ich Povetkin ausknocken!“

Hasim Rahman (50-7-2, 41 K.o.´s) will es noch einmal wissen! Am 29. September fordert der Mann, der einst Kaliber wie Lennox Lewis geschlagen hat, in der Sporthalle Hamburg (ab 22.15 Uhr live in der ARD) den WBA-Titelträger Alexander Povetkin (24-0, 16 K.o.´s) heraus. Der Amerikaner plant den großen Coup, will mit 39 Jahren noch einmal Weltmeister werden. Vor dem großen Fight stellte sich der Schwergewichtler aus den USA zum Gespräch.

Herr Rahman, am 29. September kehren Sie in den Ring zurück. Ihr letzter Kampf fand im Juni 2011 statt. Damals gewannen Sie gegen Galen Brown. Somit liegt eine lange Pause hinter Ihnen…

Hasim Rahman: Der Kampf mit Galen Brown ist schon über ein Jahr her und war eigentlich auch nur als Aufwärmkampf gedacht. Alles, was ich dazu sagen kann ist, dass ich am 29. September in einer wesentlich besseren Verfassung sein werde.

Ihr nächster Gegner ist der amtierende WBA-Weltmeister Alexander Povetkin. Was wissen Sie über ihn? Wie gefährlich schätzen Sie ihn ein?

Hasim Rahman: Povetkin ist ein sehr guter Boxer. Er hat bewiesen, dass er auf jedem Level erfolgreich ist. Er hat bei den Olympischen Spielen in Athen die Goldmedaille gewonnen und ist amtierender WBA-Champion. Ich habe Respekt vor ihm als Boxer. Doch seine Stärken und Schwächen sind für mich nicht von Bedeutung. Denn ich weiß ganz genau, was ich tun muss: Ich muss ihn K.o. schlagen. Wenn ich in absoluter Top-Form bin, gibt es niemanden, der meiner Power standhalten kann - weder Povetkin noch sonst irgendjemand.

Wann haben Sie mit Ihrer Vorbereitung für den Kampf gegen Povetkin begonnen?

Hasim Rahman: Ich bin seit sechs Monaten im Training. Zuerst hieß es, dass wir im Mai kämpfen würden, dann hatten wir einen Termin für Juli und jetzt wird es der 29. September sein. Ich bin zurzeit in der besten Form seit Jahren und in der Lage, über zwölf Runden ein hohes Tempo zu gehen.

Wie gehen Sie mit dem Zeitunterschied zwischen Ihrem Wohnort Las Vegas und Deutschland um? Neun Stunden sind ja schon recht beträchtlich?

Hasim Rahman: Das wird keinen Einfluss auf meine Leistung haben. Mein erster Kampf mit Lennox Lewis fand in Südafrika statt. Da war der Zeitunterschied auch riesig, aber das war kein Problem für mich. Ich werde eine Woche vor dem Kampf nach Hamburg reisen und gehe davon aus, dass ich mich nach einem Tag an die deutsche Zeit gewöhnt habe.

Sie haben als Profiboxer bereits 60 Kämpfe bestritten und standen mit einigen der größten Namen wie Evander Holyfield, Wladimir Klitschko und Lennox Lewis im Ring. Was für eine Rolle spielt Ihre große Erfahrung im Kampf gegen Povetkin?

Hasim Rahman: Meine Erfahrung ist Gold wert. Dies wird nicht mein erster großer Kampf sein. Ich habe schon auf den größten Bühnen der Welt gestanden und weiß, wie man fokussiert bleibt und sich nicht von dem ganzen Geschehen und Drumherum ablenken lässt.

Sie werden zum zweiten Mal in Deutschland boxen. Wie stehen Sie zur deutschen Box-Kultur? Macht es Ihnen Spaß, hier in den Ring zu steigen?

Hasim Rahman: Ich bin ein Profi und kämpfe, wo immer ich kämpfen muss. In den letzten Jahren ist Deutschland zum Mekka für Titelkämpfe im Schwergewicht geworden. Die Fans besitzen ein großes Fachwissen und stehen hinter dem Sport. Ich freue mich schon darauf, den Zuschauern eine starke Leistung zu zeigen.

Wie wird der Kampf am 29. September enden? Wird es über die volle Distanz gehen?

Hasim Rahman: Auf diesem Niveau gibt es keine leichten Kämpfe. Ich weiß aber, dass ich hundertprozentig vorbereitet bin und somit kann ich extrem selbstbewusst sein. Am 29. September werde ich Povetkin ausknocken.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 19. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / KUBRAT PULEV

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Boxen im Ersten - am 29. September ab 22.15 Uhr in der ARD

Kubrat Pulev im Gespräch: „Alexander Ustinov ist ein echtes Pfund!“

Einen so schnellen Sprung in die Weltspitze schaffen nur wenige Schwergewichtler: Wenn Europameister und IBF-International Champion Kubrat Pulev am 29. September in der Sporthalle Hamburg gegen den in Weißrussland lebenden Alexander Ustinov in den Ring steigt, kann er sogar die Nummer eins der IBF-Weltrangliste werden – und dies gerade mal drei Jahre nach seinem Profidebüt in Neubrandenburg. Der Schützling von Trainer Otto Ramin hatte im Mai in Erfurt gegen Alexander Dimitrenko den EM-Titel erobert. Im hohen Norden will er jetzt Ustinov schlagen, damit er den WM-Gürtel ins Visier nehmen kann.

Herr Pulev, am 29. September verteidigen Sie zum ersten Mal den EM-Titel. Wie verlief die Vorbereitung bisher?

Kubrat Pulev: Es ist eigentlich wie sonst auch: Zunächst habe ich nach dem Kampf gegen Dimitrenko eine kurze Pause gemacht. Dann begann ich in Bulgarien mit dem Grundlagentraining. Später ging ich für zwei Wochen nach Berlin, um speziell an meinen athletischen Fähigkeiten zu arbeiten. Zwischendurch war ich noch einmal kurz in Sofia. Am Ende der Woche werde ich in Berlin meine vierwöchige Sparringsphase abschließen. Ich fühle mich gut, bin hervorragend vorbereitet.

Nach Alexander Dimitrenko kommt mit Alexander Ustinov gleich der nächste "Brocken" auf Sie zu. Wie schätzen Sie Ihren etwa 140 Kilogramm schweren Gegner ein?

Kubrat Pulev: Alexander Ustinov ist ein echtes Pfund! Er ist nicht nur ein paar Zentimeter größer als ich, sondern er wiegt auch noch einen halben Zentner mehr. Das spiegelt sich auch in seiner Schlaghärte wieder. Ich muss also voll konzentriert in den Kampf gehen. Man sagt nicht umsonst, dass im Schwergewicht jeder Schlag entscheidend sein kann.

Mit welcher Strategie geht man in den Kampf gegen so einen "Koloss"?

Kubrat Pulev: Klar ist, dass ich diesen Kampf über die Athletik, Schnelligkeit und Dynamik gewinnen muss. Er hat ja keinen wirklichen Hintergrund als Amateur und dementsprechend bin ich auch technisch im Vorteil.

Es geht nicht nur um den EM-Titel, sondern auch um die Top-Platzierung bei der IBF. Wie weit sehen Sie sich noch von einer möglichen WM-Chance entfernt?

Kubrat Pulev: Im letzten Kampf habe ich die Europameisterschaft errungen. Damit ist schon mal ein großer Traum für mich in Erfüllung gegangen. Jetzt verteidige ich diesen Titel zum ersten Mal. Dass ich so gut in den Weltranglisten platziert bin, sehe ich zunächst nur als Bonus. Gegen Ustinov will ich mich erst einmal als europäischer Champion etablieren. Wie es danach mit mir weitergeht, überlasse ich meinem Team. Da weiß man, was das Beste für mich ist.

Wie wurde eigentlich der Gewinn der Europameisterschaft in Ihrer bulgarischen Heimat aufgenommen?

Kubrat Pulev: Die Menschen waren natürlich total aus dem Häuschen - ich bin schließlich der erste bulgarische Schwergewichts-Europameister bei den Profis. Wenn ich unterwegs bin, grüßen mich die Leute und bedanken sich dafür bei mir. Das ist mir manchmal sogar etwas unangenehm. Aber ich bin stolz darauf, das für mein Land vollbracht zu haben.

Und was sagt der stolze Europameister über den Ausgang des Kampfes gegen Ustinov voraus?

Kubrat Pulev: Alexander Ustinov ist niemand, den man im Vorbeigehen schlägt. Ich bereite mich so gut wie möglich auf ihn vor. Das hat bisher bei jedem Gegner geklappt. Somit hoffe ich, dass ich mich auch nach dem Kampf in Hamburg Europameister und IBF-International Champion nennen kann.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 19. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / KUBRAT PULEV

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Boxen im Ersten - am 29. September ab 22.15 Uhr in der ARD

Pulev-Gegner Ustinov: „Die Klitschko-Brüder sind im Schwergewicht die Könige“

Das Hamburger Publikum kann sich am 29. September gleich auf drei Titelkämpfe freuen. Neben der WBA-Intercontinental Meisterschaft im Halb-Mittelgewicht zwischen Jack Culcay und Mark Thompson stehen dabei zwei Schwergewichts-Kracher in der Alsterdorfer Sporthalle im Vordergrund: die WBA-Weltmeisterschaft zwischen Alexander Povetkin und Hasim Rahman sowie die Europameisterschaft zwischen Kubrat Pulev (16-0, 8 K.o.´s) und Alexander Ustinov (27-0, 21 K.o.´s). Gerade der EM-Fight verspricht besonders große Spannung. Denn dabei geht es nicht nur um die europäische Krone und die IBF-International Meisterschaft im Schwergewicht, sondern auch um Platz eins der IBF-Weltrangliste. Damit ist für den Sieger ein WM-Kampf gegen den amtierenden Champion Wladimir Klitschko zum Greifen nah. Wie Schwergewichts-Koloss Alexander Ustinov seine Chancen sieht, diese Möglichkeit zu nutzen, verrät der 35-jährige Russe im Interview.

Herr Ustinov, am 29. September fordern Sie den Europameister und IBF-International Champion Kubrat Pulev heraus. Wie läuft Ihre Vorbereitung?

Alexander Ustinov: Es läuft sehr gut. Ich absolviere gerade die letzten Sparringseinheiten, sodass ich beim Kampf hundertprozentig in Form und zum Siegen bereit sein werde.

Was erwarten Sie von Pulev, wie wollen Sie an die Sache herangehen?

Alexander Ustinov: Wir sind beide erfahrene Profis und kennen das Box-Business. Kubrat hat sich vorgenommen, den Kampf zu gewinnen. Das Gleiche gilt für mich. Deshalb wird es ein großartiger Fight!

Sie gewannen bisher alle 27 Profikämpfe, 21-mal sogar vorzeitig. Pulev konnte hingegen nur acht von 16 Fights frühzeitig für sich entscheiden. Besitzen Sie deshalb die größere Schlaghärte?

Alexander Ustinov: Ich würde mich nicht als der Puncher schlechthin bezeichnen. Ich mache einfach nur meine Arbeit im Ring. Aber wenn sich die Gelegenheit ergibt, einen Kampf frühzeitig zu entscheiden, warum soll ich das dann nicht einfach tun?

Sie kämpfen in der Ukraine für K2, also unter der Flagge der Klitschko-Brüder. Haben Sie eigentlich schon Sparrings mit Wladimir oder Vitali Klitschko bestritten? Konnten Sie daraus etwas mitnehmen?

Alexander Ustinov: Ich habe Vitali zweimal in der Vorbereitung geholfen. Das war jeweils eine großartige Erfahrung für mich. Deshalb weiß ich: Wenn ich der Beste sein will, dann muss ich mit den Besten zusammenarbeiten. Ich bin stolz darauf, wertvoll für Vitali zu sein.

Im Kampf gegen Pulev geht es nicht nur um zwei Titel, sondern auch um den ersten Platz in der IBF-Weltrangliste. Sollten Sie gewinnen, dann könnte Ihr nächster Gegner Wladimir Klitschko heißen. Was halten Sie davon?

Alexander Ustinov: Die beiden Klitschko-Brüder sind im Schwergewicht die Könige. Jeder will gegen sie antreten, doch nicht jeder bekommt die Möglichkeit dazu. Ich wäre sehr froh über diese Chance.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Arena vom 19. September 2012

ARENA-Geschäftsführer verabschiedet sich: „Danke für sechs spannende Jahre!“

Geschäftsführer Malte Müller-Michaelis verlässt die ARENA Sports-Promotion. „Nach sechs ereignis- und lehrreichen Jahren wird es Zeit für eine neue Herausforderung“, sagt der 31-Jährige. „Ich danke meinem Team, allen Kolleginnen und Kollegen, Geschäftspartnern und natürlich Ahmet Öner für die spannende Zeit und die Zusammenarbeit. Als ich 2006 bei ARENA angefangen habe, hatte ich keine Ahnung vom Boxen und keinerlei Bezug zu Kampfsport generell. Ich habe den Sport, die Sportler und die ganze Box-Welt kennen und schätzen gelernt und werde die wichtigen Erfahrungen, die ich sammeln durfte, mit Sicherheit mit in mein neues Leben nehmen.“

Promoter Ahmet Öner verabschiedete seinen Geschäftsführer für den Betrieb in Deutschland schon nach der letzten gemeinsamen Veranstaltung am vergangenen Freitag in Halle / Saale. „Wenn man ehrlich ist, gibt der deutsche Box-Markt einfach nicht mehr viel her“, sagte Öner. „Ich werde weiterhin hier aktiv sein und meine Eurosport-Abende machen. Aber großes Geld gibt es in Deutschland auf absehbare Zeit nicht zu verdienen. Deswegen macht es für Malte Sinn, sich neue Aufgabenbereiche zu suchen und Ziele zu setzen. Wir trennen uns einvernehmlich und im Guten und werden uns bestimmt hier und da mal wieder über den Weg laufen. Ich mache mir um ihn auch keine sorgen. Der Junge ist so gut, dass er seinen Weg machen wird – egal, in welche Branche es ihn verschlägt.“

Meldung von SES vom 19. September 2012

Robin Krasniqi springt an die Weltspitze
Münchener SES-Profi ist die aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste

SES-Halbschwergewichtler und WBO-International-Champion Robin Krasniqi (38-2-0 (14)) ist jetzt die Nummer 1 der WBO-Weltrangliste im Halbschwergewicht. Nach seinem spektakulären Sieg über den bis dahin ungeschlagenen Serdar Sahin am 25. August 2012 in der „o2 World“ Berlin hievte der Weltverband den Münchener auf die erste Position des Rankings. Damit kann sich der Schützling von Trainer Dirk Dzemski beste Chancen für eine Herausforderung des amtierenden Champions Nathan Cleverly ausrechnen. Der Fighter vom Magdeburger Boxteam sollte bereits im April gegen den Weltmeister aus England antreten. Der Kampf wurde aus Krankheitsgründen des Titelträgers abgesagt. Jetzt rückt der WM-Fight für den 25-jährigen Krasniqi erneut in greifbare Nähe. Die WBO-Krone im Halbschwergewicht hat in Deutschland eine lange Tradition. Solch große Boxer wie “Tiger” Dariusz Michalczweski, Zsold Erdei und Jürgen Brähmer trugen den Titel in der jüngeren Vergangenheit. Robin Krasniqi: “Ich bin wahnsinnig stolz über die Ranglistenposition. Mein Ziel lautet jetzt: Ich hole den Gürtel zurück nach Deutschland!”
Auch die SES-Profis Jan Zaveck und Francesco Pianeta sind in der Rangliste der WBO weiter nach oben geklettert. Ex-Weltmeister Jan Zaveck ist jetzt die Nummer 3 im Weltergewicht und Botha-Bezwinger Francesco Pianeta steht in der Königsklasse nun auf Rang Nummer 10.

Meldung von Sauerland vom 16. September 2012

PRESSETEXT / YOAN PABLO HERNANDEZ

BOXGALA VOM 15.09.2012, STECHERT ARENA, BAMBERG

Hernandez vs. Ross: Sauerland kann sich Rückkampf vorstellen

Knappe Entscheidungen im Boxen schreien häufig nach einem Rematch. So vielleicht auch die Kampfpaarung zwischen IBF-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez und Troy Ross, die am Samstagabend vor 3.000 Zuschauern in der Stechert Arena in Bamberg stattfand. Hernandez hatte nach zwölf spannenden Runden mit 114:113, 115:112 und 116:112 die Nase vorn. Manager Wilfried Sauerland hält einen Rückkampf durchaus für möglich. „Das war ein sehr interessanter und spannender Kampf und für Pablo ein glücklicher Sieg“, so der 72-Jährige, der geschäftlich in Südafrika verweilte und den Kampf deshalb im TV schaute.

Seine Einschätzung: „Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen. Ross hätte als Herausforderer mehr tun müssen, um zu gewinnen. Er verließ sich zu sehr auf das Kontern. Pablo wirkte nicht konzentriert genug und war nicht so explosiv wie sonst. Anstatt den Kampf mit der Führhand zu kontrollieren, ließ er sich auf den Schlagabtausch ein und suchte den K.o. Damit gab er Ross die Chance, mit seinen Haken zu kontern. Deshalb sah er in der dritten und fünften Runde nicht gut aus.“

Doch dann wendete sich das Blatt. „In der neunten Runde hatte Pablo die Chance, den Kampf für sich zu entscheiden, setzte aber nicht energisch genug nach“, so der Hall of Famer. „Aus meiner Sicht müsste es ein Rematch geben, um einen klaren Sieger zu finden.“

Meldung von Sauerland vom 14. September 2012

PRESSETEXT / YOAN PABLO HERNANDEZ

BOXGALA AM 15.09.2012, STECHERT ARENA, BAMBERG

Boxen im Ersten – am 15. September ab 23.00 Uhr live in der ARD

Mono Inc. rocken für Hernandez!

„Die Jungs und das Mädel rocken“, sagt Yoan Pablo Hernandez (26-1, 13 K.o.´s) vor seinem WM-Kampf am Samstag in der Stechert Arena in Bamberg (ab 23.00 Uhr live in der ARD) über die deutsche Rock-Band Mono Inc. Die Nummer eins der unabhängigen Computer-Weltrangliste „BoxRec“ freut sich auf seinen Fight gegen den Kanadier Troy Ross (25-2, 16 K.o.´s) – und besonders auf seinen eigenen Einmarsch in die Arena und die dazugehörige Musik. „Der Walk-in und die Musik sind sehr wichtig für einen Boxer“, erklärt Hernandez. Der gebürtige Kubaner ist sich sicher: „Mit dieser Band wird es klappen. Der Song ist einfach klasse.“ Die Chart-Stürmer aus Norddeutschland (Hamburg) werden für Hernandez den Song „From the Ashes“ aus ihrem neuen Album „After the War“ spielen. Das Album von Mono Inc. landete nach der Veröffentlichung auf Anhieb auf Platz sechs der deutschen Charts.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Stechert Arena sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg (www.kartenkiosk-bamberg.de, Tel.: 0951-23837). Außerdem sind noch Eintrittskarten an der Abendkasse erhältlich.

Meldung von Arena Boxpromotion vom 14. September 2012

Wiegen in Halle

Die "vier Muskeltiere" Hoffmann, Kretschmann, Teper und Oloukun in Top-Form

Am Freitag (14.9., ab 21:00 Uhr live auf Eurosport) wird es ernst für Timo Hoffmann, Steffen Kretschmann, Erkan Teper und Gbenga Oloukun. Bei der „Ha-Neu Fight-Night“ in Halle / Saale steigen die vier Schwergewichtler zu zwei Kämpfen gegeneinander in den Ring, die eine ganze Menge Spannung versprechen. Klar ist seit heute schon: Alle vier „Muskeltiere“ nehmen den Open-Air-Kampfabend in der Hallenser Neustadt richtig ernst. Beim heutigen Wiegen präsentierten sich die Hauptkämpfer allesamt in bester Verfassung.

Lokal-Matador Steffen Kretschmann war mit drahtigen 103,4 Kilogramm der leichteste „schwere Junge“ auf der Waage im Neustadt Centrum. Sein Gegner, Veranstalter und damit Hausherr Timo Hoffmann, steigt mit 115,0 Kilogramm in den Ring. Leichter war Hoffmann zuletzt 2004, als er in der Berliner Max-Schmeling-Halle Quinn Navarre in der zweiten Runde ausknocken konnte. Sowohl für die „Deutsche Eiche“ als auch für „Kretsche“ steht enorm viel auf dem Spiel. Der Sieger darf sich Hoffnungen auf weitere große, lukrative Kämpfe machen, für den Verlierer könnte die Niederlage schon das Karriere-Aus bedeuten.

Im zweiten Hauptkampf des Abends bekommt es der Ahlener Erkan Teper mit Gbenga Oloukun aus Nigeria zu tun. Teper wurde mit 111,1 Kilogramm gewogen, der etwas kleinere „Bang Bang“ brachte 107,0 Kilogramm auf die Waage.

Eurosport wird die Veranstaltung aus dem TABEA Bürgerpark ab 21:00 Uhr live übertragen. Auf der Undercard steigt Weltergewichts-Talent Roman Belaev gegen den Letten Semjons Moroseks in den Ring. Und Super Mittelgewichtler Ünsal Arik bekommt es mit Gyorgy Marosi aus Ungarn zu tun.

Meldung von Sauerland vom 13. September 2012

PRESSETEXT / ARTHUR ABRAHAM

Arthur Abraham und Freund golfen für den guten Zweck!

Der frischgebackene WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht Arthur Abraham kann sich nach seinem triumphalen Erfolg vom 25. August wieder um seine liebste Beschäftigung kümmern: Anderen Menschen und vor allen Dingen Kindern in Not zu helfen! Deshalb laden "Arthur and friends" am 16. und 17. September zu einer großen Spendengala und anschließendem Charity-Golfturnier ein. Alle Einnahmen werden in die verschiedenen Hilfs-Projekte von Arthur Abraham fließen, die der Box-Weltmeister seit Jahren in Deutschland und auch in seinem Geburtsland Armenien betreibt. "Ich bin mit nichts nach Deutschland gekommen. Hier habe ich durch meinen Sport große Erfolge feiern dürfen. Das Leben hat es sehr gut mit mir gemeint und ich habe sehr großes Glück gehabt. Davon möchte ich zumindest einen Teil zurückgeben. Und das kann ich nur, indem ich anderen Menschen und insbesondere Kindern in Not helfe", sagt Arthur Abraham. Als Profisportler sah es der 32-Jährige immer als selbstverständlich an, andere zu unterstützen. Viele seiner Freunde und Kollegen aus Sport, Show und der Musikbranche stehen an seiner Seite. Prominente aus allen Bereichen, darunter u.a. die Ex-Fußballnationalspieler Lothar Matthäus und Stefan Kuntz, die Schauspieler Florian Frowein, Stephan Käfer, Model Monica Ivancan, Germany's next Topmodel Kandidatin Mary-Lu Schäfer, Olympia-Silbermedaillengewinner Björn Otto, Lars Riedel und Comedian "Zack" sowie der Weltraumtourist Dr. Jos Gal werden zunächst am 16. September im "ringWerk" am Nürburgring auf der großen Spenden-Gala und am folgenden Tag auch beim Charity-Golfturnier im "Golf Resort Bitburger Land" für einen guten Zweck zusammenkommen. Ein besonderer Dank gilt jetzt schon dem Veranstalter Konrad Klar (Klar Management GmbH, Wittlich), dem Lindner Hotel am Nürburgring mit Dirk Metzner und dem bundesweit ansässigen Unternehmen Timepartner. Abraham: "Ich hoffe, dass auch viele meiner Fans zur Golf-Gala kommen werden. Jede Spende von Euch hilft!"

Tickets für die Gala und das Golfturnier können unter 06571-91 33 0 bestellt werden.

Meldung von Sauerland vom 12. September 2012

PRESSETEXT / YOAN PABLO HERNANDEZ, TROY ROSS, DOMINIK BRITSCH

BOXGALA AM 15.09.2012, STECHERT ARENA, BAMBERG

Boxen im Ersten – am 15. September ab 23.00 Uhr live in der ARD

Hernandez und Ross in Top-Form! Wegner greift schon mal tief in die Trickkiste!

Am Samstag schlägt die Stunde der Wahrheit. Denn dann entscheidet sich, ob Yoan Pablo Hernandez (26-1, 13 K.o.´s) seinen WM-Titel des Weltverbandes IBF gegen den Kanadier Troy Ross (25-2, 16 K.o.´s) verteidigen kann. Wenn es nach Trainerfuchs Ulli Wegner geht, wird sich sein Schützling in der Stechert Arena in Bamberg durchsetzen. „Troy Ross ist ein verdammt guter Mann, aber am Samstag werden wir gewinnen“, kündigte der 70-Jährige an. Beim öffentlichen Training der beiden WM-Kontrahenten am Dienstag griff der Erfolgscoach schon mal tief in die Trickkiste.

Alle erwarten am Samstag das Duell zweier Rechtsausleger. Doch daraus könnte nichts werden. Zwar ließ Wegner seinen Schützling in der ersten Runde des Pratzentrainings in der für ihn bekannten Auslage boxen, doch im zweiten Durchgang stellte er vor den Augen von Ross-Trainer Christopher Amos plötzlich um! Hernandez beim WM-Duell am 15. September in Normalauslage? Für den IBF-Weltmeister wäre das nicht neu. Ulli Wegner: „Pablo hat ja damals beim Film ‚Max Schmeling – eine deutsche Legende’ mitgewirkt. Da spielte er an der Seite von Henry Maske die Rolle des früheren Box-Weltmeisters Joe Louis. Dabei musste er auch in der Normalauslage agieren. Lasst Euch überraschen, wie das am Samstag sein wird!“

Hernandez präsentierte sich jedenfalls auch in der Normalauslage mit harten, schnellen und vor allem gefährlichen Händen. Somit darf man gespannt sein, was am Samstagabend passiert.

Bei Troy Ross ging es zuvor nicht ganz so spektakulär zu. Der 37-Jährige war aber in der Lage, den Fans und Medienvertretern einen umfangreichen Einblick in sein Trainingsprogramm zu gewähren. Zunächst sprang er Seil, dann präsentierte er sich beim Schattenboxen und zu guter Letzt schlug der Rechtsausleger noch in die Pratzen seines Coaches Christopher Amos.

„Am Samstag entscheiden die besseren Fähigkeiten über den Ausgang des Kampfes. Boxen ist ein harter Sport. Das Training ist sehr anstrengend. Ich habe sehr hart für diesen Kampf gearbeitet. Ich habe nichts gegen Hernandez. Aber ich will gegen ihn zeigen, dass ich die besseren Fertigkeiten besitze und den Titel mit nach Hause nehmen“, sagte der IBF-Weltranglistendritte nach seiner Trainingseinheit.

Ebenfalls in Bamberg dabei ist Dominik Britsch (26-0-1, 9 K.o.´s). Der Neckarsulmer, der sich ebenfalls im Ring präsentierte, steigt am Samstag zum zweiten Mal in seiner Laufbahn gegen den Spanier Roberto Santos (17-6-2, 9 K.o.´s) in den Ring. Beide kämpften schon im Februar in Stuttgart gegeneinander. Damals endete der Fight mit einem Unentschieden. Am Samstag soll im Kampf um den derzeit vakanten EU-Titel ein Sieg her. „Ich steige schon zum vierten Mal in Bamberg in den Ring. Die ersten drei Kämpfe konnte ich hier gewinnen. Ich werde alles daran setzen, damit das auch am Samstag der Fall ist“, so der 24-jährige Mittelgewichtler.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Stechert Arena sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg (www.kartenkiosk-bamberg.de, Tel.: 0951-23837).

Meldung von Sauerland vom 11. September 2012

PRESSETEXT / YOAN PABLO HERNANDEZ, TROY ROSS

BOXGALA AM 15.09.2012, STECHERT ARENA, BAMBERG

Boxen im Ersten – am 15. September ab 23.00 Uhr live in der ARD

Ross will Hernandez schachmatt setzen!

Die Spannung steigt. Nur noch wenige Tage sind es, dann geht es in Bamberg zwischen Titelverteidiger Yoan Pablo Hernandez (26-1, 13 K.o.´s) und dem Kanadier Troy Ross (25-2, 16 K.o.´s) um die IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht. Promoter Kalle Sauerland verspricht für den 15. September einen Fight auf allerhöchstem Niveau. „Das ist mit das Beste, was man den Boxfans derzeit im Cruisergewicht bieten kann“, kündigte er am Dienstag bei einer Pressekonferenz an.

Das sieht auch Troy Ross vor der Box-Nacht in der Stechert Arena so. „Nichts gegen Yoan Pablo Hernandez, er scheint ein netter Kerl zu sein“, begann der 37-Jährige und fuhr fort: „Er hat große boxerische Fähigkeiten und viel Kraft in seinen Schlägen. Aber meine Fertigkeiten sind besser. Boxen ist für mich wie ein Schachspiel. Es geht über zwölf Runden. Ich bin mir sicher, dass ich gewinnen werde.“

So muss sich also zeigen, ob der derzeitige „König“ Hernandez stehenbleibt oder schachmatt gesetzt wird.

Für Ross-Trainer Christopher Amos ist das keine Frage: „Nachdem wir im Jahr 2010 gegen Steve Cunningham um den WM-Titel boxten und uns aufgrund einer Verletzung geschlagen geben mussten, wollte keiner mehr gegen uns antreten. Alle hatten Angst, gegen uns zu verlieren. Warum sonst hat Cunningham damals seinen Titel nicht erneut gegen uns riskiert? In diesem Punkt muss ich Hernandez meinen Respekt aussprechen. Er hat wenigstens den Mut, gegen uns anzutreten.“

Er glaube dennoch fest an seinen Kämpfer. „Skills pay the bills“, sagte Amos – was wohl heißen soll: Die boxerischen Fertigkeiten werden am Ende den Ausschlag über den Sieg geben.

Aus Sicht von Yoan Pablo Hernandez sei das aber eher ein Pluspunkt für ihn. „Ich habe zuletzt gegen sehr starke Leute gekämpft und sie geschlagen. Ich weiß, dass Troy Ross sehr schnell ist. Er kann hart zuhauen. Aber das kann ich auch“, sagte der 27-Jährige. Die Vorbereitung auf das Duell der Rechtsausleger ist für ihn gut gelaufen. „Nachdem ich mir im Kampf gegen Cunningham den Mittelhandknochen in der linken Hand gebrochen hatte, dauerte es zwar ein wenig, bis ich wieder richtig trainieren konnte. Aber dafür ist jetzt wieder alles in Ordnung, das hat die Sparringsphase gezeigt.“

Entsprechend beruhigt ist auch Erfolgscoach Ulli Wegner. „Pablo ist wie Sven Ottke. Ich habe selten einen Kämpfer gesehen, der einen Trainer und das Training so genau analysieren kann. Er hat eine hervorragende Einstellung zum Sport. Das wird sich am Samstag auszahlen“, ist sich der 70-Jährige sicher.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Stechert Arena sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg (www.kartenkiosk-bamberg.de, Tel.: 0951-23837).

Meldung von Diamond Boy vom 10. September 2012

Eindeutiger und unstrittiger Regelverstoß

Wie bereits Samstagnacht in Moskau unmittelbar nach dem Kampf gegen Vitali Klitschko angekündigt, hat der Boxstall von Manuel Charr, Diamondboy Promotion, beim „World Boxing Council“ (WBC) offiziell Protest gegen das Urteil des Ringrichters eingelegt.

Pit Gleim, Geschäftsführer der Diamondboy Promotion: „Der Protest ist durch einen eindeutigen und unstrittigen Regelverstoß begründet. Im offiziellen Rules-Meeting am Tag vor dem Kampf wurde im Beisein beider Teams verabschiedet, dass der Ringrichter im Falle einer Verletzung den betreffenden Boxer in die nächstgelegene Ecke zu einem der beiden Ringärzte zu führen hat. Auf den TV-Aufzeichnungen ist deutlich zu sehen, dass Manuel im Moment der Unterbrechung viel näher an der eigenen Ecke (blau) war.“

Die Berichte, dass der Ringarzt in der gegnerischen Ecke ein jahrelanger Vertrauter der Klitschkos ist, will Gleim nicht kommentieren.

Thomas Pütz, Präsident vom „Bund Deutscher Boxer“ (BDB): „Ich habe den Supervisor und den Präsidenten der WBC darauf hingewiesen, dass es zwei Ringärzte gibt und dass bei einer Verletzung der Arzt der jeweiligen Ringecke zuständig ist. In diesem konkreten Fall hätte der Arzt aus der anderen Ecke Manuels Verletzung einschätzen müssen. Die Verantwortlichen der WBC haben darauf nicht reagiert.“

Gleim weiter: „Darüber hinaus handelte es sich bei dem Cut von Manuel um eine im Boxsport völlig übliche und unspektakuläre Verletzung. Nach der vierten Runde hätte Manuel von seinem Cutman behandelt werden können. Eine Fortsetzung des Kampfes hätte kein gesundheitliches Risiko dargestellt. In diesem Zusammenhang sei an den Kampf von Arthur Abraham gegen Edison Miranda erinnert, in dem Abraham - ebenfalls in der vierten Runde - einen Kieferbruch erlitten hatte und den Kampf bis zum Ende über 12 Runden bestreiten durfte.“

Eine Entscheidung des WBC wird in Kürze erwartet.

Manuel Charr wird morgen am 11. September dazu bei Markus Lanz im ZDF Stellung nehmen.

Meldung von Arena vom 10. September 2012

Timo Hoffmann: „Ich will zeigen, dass ich noch nicht zum Alten Eisen gehöre!“

Hoffmann vs. Kretschmann und Teper vs. Olougun am Freitag (14. September) ab 21:00 Uhr auf Eurosport

Am Freitag kommt es im TABEA-Bürgerpark in Halle an der Saale zum großen deutsch-deutschen Schwergewichts-Showdown zwischen der „Deutschen Eiche“ Timo Hoffmann und Steffen Kretschmann. Für beide Lokal-Matadoren steht nach schwierigen Phasen ihrer Karrieren viel auf dem Spiel. Kretschmann musste vor zwei Jahren im Rückkampf gegen den Russen Denis Bakhtov eine bittere Niederlage hinnehmen. Auf den Punktzetteln in Führung liegend gab der Hallenser den Kampf auf, verlor durch TKO in der 9. Runde. Seitdem ist es ruhig geworden um den mittlerweile 32-Jährigen, der als größtes deutsches Schwergewichts-Talent galt, als er vor sechs Jahren Profi wurde. „Kretsche“ konnte Ende 2010 sowie im März 2012 zwar vorzeitige Siege gegen unterklassige Aufbau-Gegner feiern. Doch erst mit dem Kampf gegen Hoffmann kehrt er ins Rampenlicht zurück.

Hoffmann seinerseits steht nach mittlerweile fast 19 Jahren als Profi-Boxer am Scheideweg. Von seinen letzten sieben Kämpfen konnte der ehemalige Deutsche Meister aus Eisleben nur drei gewinnen, gegen Francois Botha (2009), Alexander Dimitrenko (2007) und Timur Ibragimov (2007) setzte es bittere Niederlagen, gegen Alexander Petkovic (2010) kam er nicht über ein schmeichelhaftes Unentschieden hinaus. Nur wenn er sich gegen den ehemals hoch gehandelten Kretschmann durchsetzen kann, könnten auf den 37-Jährigen, der sich mittlerweile selbst vermarktet, noch mal lukrative Kämpfe warten.

„Ich will und werde allen beweisen, dass ich noch nicht zum Alten Eisen gehöre“, verspricht Hoffmann. „Es geht um meine Ehre und letzten Endes auch um meine Karriere. Ich freue mich auf die Herausforderung und verspreche allen einen tollen Kampf!“

Meldung von Fight 4 Peace vom 10. September 2012

„Fight 4 Peace“

Mittelgewichtler Hamid Rahimi kämpft am 20. Oktober für den Frieden in seinem Heimatland Afghanistan

Seit über zwei Jahren arbeitet der in Hamburg lebende Mittelgewichtler Hamid Rahimi an seinem Projekt „Fight 4 Peace“, am 20. Oktober wird der „Kampf für den Frieden“ nun endlich Wirklichkeit. Rahimi steigt im Rahmen einer selbst veranstalteten groen Profi-Box-Nacht zum ersten Mal in seiner Heimatstadt Kabul in den Ring. Seine Vision: Über den Sport sollen die Afghanen, deren Land seit fast 40 Jahren durchgehend unter Krieg und Terror-Regimen leidet, endlich zu einem friedlichen Miteinander finden.

„Ich habe selber unter den Kriegswirren gelitten, habe meinen besten Freund verloren und musste als Kind mit meiner Familie fliehen“, sagt Rahimi. „Ich weiß, wie schlecht es den Menschen in meinem Land geht. Ich möchte Ihnen über den Sport Hoffnung schenken und außerdem helfen, die Wahrnehmung von Afghanistan in der Welt zu verbessern. Die Menschen sollen nicht nur an Krieg und Terror denken, wenn sie den Namen unseres Landes hören. Sport hat in der Geschichte immer wieder Menschen zusammengeführt und auch da Brücken gebaut, wo die Politik es nicht geschafft hat. Ich hoffe, dass ich mit dem Event einen kleinen Teil zum Friedensprozess in Afghanistan beitragen kann.“

Für die Veranstaltung haben Rahimi und sein Team die volle Unterstützung der afghanischen Regierung, die gemeinsam mit den internationalen ISAF-Truppen die Sicherheit des Events gewährleisten werden. Auch viele der in Afghanistan aktiven Menschenrechts- und Hilfsorganisationen wie „Human Rights Watch“ unterstützen die Initiative des „Friedenskämpfers“ Rahimi.

„Wir hoffen, dass wir möglichst viele Menschen durch die Aktion auf die Lage in Afghanistan aufmerksam machen können“, sagt der Boxer. „Wer heute an Afghanistan denkt, der denkt automatisch an Krieg und Terror. Wir wollen dazu beitragen, dass sich das ändert.“

Rahimi setzt sich auch für die Rechte der Frauen ein. Auch deswegen hat er das „Ghazi Stadium“ in Kabul als Austragungsort für die erste Profibox-Veranstaltung auf afghanischem Boden ausgewählt. Zu Zeiten des Taliban-Regimes fanden hier öffentliche Hinrichtungen statt, denen besonders viele Frauen zum Opfer fielen. Um ein Zeichen für Veränderung und die fortschreitende Demokratisierung im Land zu setzen, soll im Rahmenprogramm auch ein Frauenkampf mit afghanischer Beteiligung stattfinden.

„Es geht uns um Frieden, aber natürlich auch um Freiheit und Menschenrechte“, so Rahimi. „Mit unserer Veranstaltung wollen wir ein Zeichen setzen. Vor zwei Jahren war das ganze nur eine Idee, ein Traum. Am 20. Oktober wird dieser Traum endlich Wirklichkeit.“

Meldung von Sauerland vom 10. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / JACK CULCAY, ALEXANDER POVETKIN, KUBRAT PULEV

BOXGALA AM 29.09.2012, SPORTHALLE, HAMBURG

Boxen im Ersten - am 29. September live in der ARD

Nächster Titelkampf in Hamburg! Culcay muss gegen Thompson ran!

Wenn es nach ihm ginge, würde er am liebsten schon morgen um die Weltmeisterschaft boxen. Jack Culcay ist der deutsche Shooting-Star im Boxsport. Erst am 25. August holte er sich in der Berliner o2 World mit einem klaren Sieg über den Franzosen Frederic Serre (technischer K.o. in der dritten Runde) den zuvor vakanten WBA-Intercontinental Titel im Halb-Mittelgewicht. Knapp einen Monat später setzt er seinen Gürtel schon wieder aufs Spiel. In seiner Wahlheimat Hamburg muss er 29. September in der Sporthalle Hamburg gegen den Engländer Mark Thompson ran. Ein harter Brocken: Der 31-jährige Brite gewann 24 seiner 25 Profikämpfe, 14-mal gewann er dabei vorzeitig. Die einzige Niederlage kassierte er vor über fünf Jahren. „Mein bislang stärkster Gegner von der Kampfbilanz her“, sagt Culcay.

Aber den Kampfabend in Hamburg wollte er sich nicht entgehen lassen. Ein Heimspiel für den 26-jährigen Amateur-Weltmeister von 2009. Culcay: „Ich lebe und trainiere in Hamburg. Hier möchte ich auch später um die ganz großen Titel boxen.“ Um möglichst schnell um eine EM oder WM kämpfen zu können, nimmt „Golden Jack“ nach seinem Erfolg von Berlin gerne den Fight gegen den starken Thompson an. Culcay: „Ich fühle mich topfit. Ich möchte meinen Fans in Hamburg einen guten Kampf bieten.“ Übrigens nicht nur den Zuschauern in der Alsterdorfer Sporthalle, denn sein 13. Profikampf (bisher 12 Siege, davon acht durch K.o.) wird von der ARD vor der Schwergewichts-WM zwischen Alexander Povetkin und Hasim Rahman live ausgestrahlt. „Das ist eine Premiere für mich. Da bin ich natürlich besonders motiviert“, freut sich der 26-Jährige auf den Live-Auftritt im Ersten.

Neben den Kämpfen von Culcay und Povetkin wird es in Hamburg noch den Schwergewichts-Kracher zwischen Europameister und IBF-International Champion Kubrat Pulev und Alexander Ustinov geben.

Eintrittskarten für die Veranstaltung am 29. September sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.

Meldung von Sauerland vom 9. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / DOMINIK BRITSCH

BOXGALA AM 15.09.2012, STECHERT ARENA, BAMBERG

Boxen im Ersten – am 15. September ab 23.00 Uhr live in der ARD

Britsch-Gegner Santos: „Dieses Mal beende ich die Sache vorzeitig!“

Dominik Britsch greift am 15. September erneut nach dem EU-Gürtel. Der Mann, der den Titelgewinn im ersten Anlauf verhinderte, ist Roberto Santos. Der Spanier konnte dem 24-jährigen Neckarsulmer im Februar dieses Jahres durch einen starken Schlussspurt ein Unentschieden abringen. Dadurch blieb der Titel vakant. In Bamberg treffen sich beide Boxer zum mit Spannung erwarteten Rematch. Wenn es nach dem Gegner des Deutschen geht, soll diesmal ein Sieg für ihn herausspringen. Warum der 30-jährige Spanier so optimistisch ist, erläutert er im Gespräch.

Herr Santos, am 15. September kommt es für Sie zum Rückkampf gegen Dominik Britsch. Wie lief Ihre Vorbereitung?

Robert Santos: Mein Training lief wie geplant. Die Vorbereitung profitierte natürlich davon, dass ich schon seit ein paar Monaten von dem Kampf wusste.

Der erste Kampf gegen Britsch kam relativ kurzfristig. Wird die ausgiebige Vorbereitungszeit diesmal zum Pluspunkt für Sie?

Robert Santos: Das wird einen erheblichen Einfluss auf den Kampf haben. Beim letzten Mal war die Vorlaufzeit so kurz, dass ich keine Sparringseinheiten absolvieren konnte. Dieses Mal habe ich gegen mehrere Sparringspartner im Ring gestanden und der Unterschied wird sich am 15. September bemerkbar machen.

Ihr erster Kampf gegen Britsch endete mit einem Unentschieden. Wie sehen Sie den Kampf rückblickend?

Robert Santos: Meine Meinung hat sich nicht verändert. Ich denke, dass man mir einen verdienten Sieg nicht zugesprochen hat. Das habe ich auch damals im Ring schon gedacht.

Sie haben in diesem Kampf gegen Ende stark angezogen. Werden Sie diesmal versuchen, aggressiver in den Kampf zu starten?

Roberto Santos: Ich glaube ernsthaft, dass es nicht über die volle Rundenzahl gehen wird – dieses Mal beende ich die Sache vorzeitig!

Sie haben für Ihren ersten Kampf viel Respekt geerntet. Freuen Sie sich darauf, wieder in Deutschland zu boxen?

Roberto Santos: Die Atmosphäre war einfach unglaublich. Am Anfang standen die deutschen Fans natürlich komplett hinter ihrem Boxer. Doch mit zunehmender Dauer hat sich das ein wenig geändert und zum Ende hin waren manche mit der Entscheidung nicht einverstanden und haben mir zugejubelt.

Man weiß nun, wie Sie im Ring boxen. Doch über Ihr Privatleben weiß man wenig. Was sind Ihre Hobbys?

Roberto Santos: Ich gehe gerne ins Kino und verreise gerne. Außerdem interessieren mich auch viele andere Sportarten. Ich trete dann aber nicht aktiv in Erscheinung, sondern bin eher als Fan dabei.

Abschließend noch eine Frage: Wie geht der Kampf am 15. September aus?

Roberto Santos: Ich bin mir absolut sicher, dass meine Hand am Ende des Kampfes vom Ringrichter in die Höhe gestreckt wird. Ich will mich auch jetzt schon bei dem deutschen Publikum bedanken. Beim letzten Mal hat man mich super aufgenommen und mir ein heimisches Gefühl verliehen. Ich hoffe, dass keiner sauer sein wird, wenn ich als Sieger den Ring verlasse.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Stechert Arena in Bamberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg ( www.kartenkiosk-bamberg.de , Tel.: 0951-23837).

Meldung von Sauerland vom 8. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / DOMINIK BRITSCH

BOXGALA AM 15.09.2012, STECHERT ARENA, BAMBERG

Boxen im Ersten – am 15. September ab 23.00 Uhr live in der ARD

Britsch im Interview: „Diesmal werde ich den Gürtel mit nach Hause bringen!“

Dominik Britsch (26-0-1, 9 K.o.´s) will am 15. September in Bamberg zeigen, dass er das Siegen nicht verlernt hat. In der Stechert Arena trifft der Mittelgewichtler zum zweiten Mal auf den Spanier Roberto Santos (17-6-2, 9 K.o.´s), gegen den er am 25. Februar in Stuttgart nicht über ein Unentschieden hinauskam. Für das Rematch plant der 24-Jährige aus Neckarsulm nichts anderes als die Eroberung des vakanten EU-Titels. Dass er aus dem ersten Kampf gelernt hat und wie er seine nahe Zukunft im Ring sieht, verrät er im Interview.

Herr Britsch, am 15. September treten Sie erneut gegen den Spanier Roberto Santos an. Haben Sie etwas im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen in der Vorbereitung verändert?

Dominik Britsch: Im letzten Kampf war ich eigentlich auch schon gut vorbereitet, doch diesmal habe ich schon früher mit der Sparringsphase begonnen. Ansonsten läuft im Training alles wie gehabt.

Wie haben Sie selbst den Ausgang des ersten Kampfes gesehen? War das Unentschieden in Ihren Augen gerechtfertigt?

Dominik Britsch: Ich muss im Nachhinein sagen, dass die einzelnen Runden schon recht eng verliefen. Das Unentschieden war zwar vertretbar, ich habe mich aber trotzdem eher mit ein bis zwei Runden vorn gesehen.

Gegen Santos haben Sie in Stuttgart ja recht schnell in den Kampf gefunden, dann aber gegen Ende konditionell abgebaut. War das auch der Grund dafür, dass es nicht zum Sieg reichte?

Dominik Britsch: Die Marschroute war, von Anfang an der Aktivere zu sein. Dabei hatte ich mich wohl zu stark verausgabt. Gegen Ende hatte ich dann sogar schon Krämpfe in den Beinen. Ich glaube, wenn ich besser mit meinen Kräften haushalte, wird der Kampfverlauf im Rematch ein ganz anderer sein.

Sie kennen Ihren Gegner schon aus dem ersten Kampf, er Sie jedoch auch. Ist das eher ein Vor- oder Nachteil?

Dominik Britsch: Ich denke, dass Santos seinen Boxstil wenig im Vergleich zum ersten Kampf verändern kann. Er boxt halt seinen Stil. Ich erwarte nichts anderes von ihm. Ich habe hingegen technisch und taktisch ganz andere Möglichkeiten als er. Dementsprechend sehe ich das als Vorteil für mich.

In Stuttgart war das natürlich ein Heimspiel für Sie. War das eventuell ein zu großer Druck, vor so vielen eigenen Fans den Titel erobern zu wollen?

Dominik Britsch: Es hat mich eher angespornt und gefreut, dass so viel los war. Vielleicht habe ich mich zu sehr in der Pflicht gesehen, das Beste aus mir herauszuholen. In Bamberg hoffe ich wieder auf viele Zuschauer, die mich anfeuern. Denn diesmal werde ich den Gürtel mit nach Hause bringen.

Es geht erneut um den EU-Titel im Mittelgewicht. Wie ordnen Sie den Stellenwert dieser Meisterschaft ein?

Dominik Britsch: Natürlich ist es ein Sprungbrett für einen Kampf um die Europameisterschaft. Außerdem bin ich ja schon auf Platz drei in der Rangliste des Weltverbandes IBF platziert. Ein Sieg würde mir also alle Möglichkeiten eröffnen, noch weiter in meiner Karriere voranzukommen.

Also würde sich über kurz oder lang die Möglichkeit ergeben, um die Europameisterschaft in Ihrer Gewichtsklasse zu boxen?

Dominik Britsch: Auf jeden Fall. Bin ich gegen Santos erfolgreich, wird das nur noch eine Frage der Zeit sein. Vielleicht würde sich dann ja auch schon bald die Chance ergeben, um die Weltmeisterschaft zu boxen. Wichtig ist aber erst einmal nur der 15. September. Ich werde alles geben, um in Bamberg zu gewinnen. Dann stehen mir alle Türen offen.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Stechert Arena in Bamberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg ( www.kartenkiosk-bamberg.de , Tel.: 0951-23837).

Meldung von SES vom 8. September 2012

Ergebnisse SES-Boxgala
7. September 2012, RWE-Sporthalle, Mülheim an der Ruhr
Francesco Pianeta ließ dem „Weißen Büffel“ Botha keine Chance
Eindrucksvoller Sieg mit technischer Brillanz
Schwergewicht, 10 Rd.
Francesco Pianeta vs. Francois Botha
Einstimmiger Punktsieg Francesco Pianeta
Andre van Grootenbruel: 99:92
Zoltan Enyedi: 100:96
Frank-Michael Maaß: 97:93
Den Top-Fight des Abends vor 2.500 Zuschauern in der RWE-Arena in Mülheim bestritten am vergangenen Freitag der Gelsenkirchener Francesco Pianeta und der „Weiße Büffel“ Francois Botha. Die beiden Kämpfer zeigten ein Klasse-Duell. Der SES-Profi ließ sich vom großen Namen Botha nicht beeindrucken und setzte dem erfahrenen Kämpfer von Anfang an zu. In der 2. Runde traf er den „alten Fuchs“ aus Südafrika mehrfach am Kopf. Mit einer schnellen Führhand beschäftigte der Rechtsausleger Pianeta den 43-Jährigen und bereite damit wirkungsvolle Aktionen mit der linken Schlaghand vor. Der junge deutsche Fighter bestimmte das Geschehen im Ring und boxte technisch und taktisch mit Bravour. Er ließ sich von Botha kaum in eine gefährliche Distanz zwingen. Raffinierte Täuschungsattacken parierte Francesco Pianeta mit einer sicheren Deckungsarbeit. Und er boxte fleißig für Punkte auf den Zetteln der Jury. In der 8. Runde versenkte Francesco Pianeta mehrmals die linke Schlaghand am Kopf von Botha. Doch der „Weiße Büffel“ gab sich zunächst unbeeindruckt und holte in der nächsten Pause wieder Luft. Nach Punkten war der Schützling von Trainer Dirk Dzemski schon lange nicht mehr zu schlagen. Francois Botha suchte trotz der Überlegenheit von Francesco Pianeta immer wieder eine Chance, um selbst wirkungsvoll zu treffen. Auch in der 10. und letzten Runde blieb Botha gefährlich und spielte noch einmal seine ganze Erfahrung aus. Der Sieg war dem Gelsenkirchener Jungen jedoch nicht mehr zu nehmen.

O-Töne von der Pressekonferenz:
Francesco Pianeta: „Ich habe noch einige Fehler gemacht. Aber im Großen und Ganzen bin ich mit meinem Kampf zu frieden und ich freue mich, dass ich meine Fans einen guten Fight und einen Sieg zeigen konnte.“

Dirk Dzemski: „Ich bin sehr zufrieden mit Francesco. Er wird von Mal zu Mal besser. Das hat er heute wieder unter Beweis gestellt.“

Francois Botha: „Francesco ist ein guter Kämpfer. Er hat eine große Zukunft vor sich.“

Ulf Steinforth: „Das war ein toller Kampfabend im Ruhrgebiet. Ich habe großen Respekt vor Francois Botha. Was er hier mit 43 Jahren wieder gezeigt, ist alle Achtung wert.“


Christina Hammer siegt mit Hammer-Druck über Hernandez

WBO-WBF-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht, 10 Rd.
Christina Hammer vs. Yahaira Hernandez
Einstimmiger Punktsieg Christina Hammer
Frank-Michael Maaß: 100:85
Zoltan Enyedi: 100:85
Manfred Küchler: 100:85
Doppel-Weltmeisterin Christina Hammer legte am Freitagabend in der RWE-Rhein-Ruhr-Sporthalle von Mülheim einen echten Hammer-Fight hin und verteidigte erfolgreich ihre WM-Titel. In zehn Runden deklassierte sie ihre Herausfordererin Yahaira Hernandez und schickte zweimal in den Ringstaub. Die beiden Kontrahentinnen legten vom Gong zur 1. Runde an ein hohes Tempo vor. Titelverteidigerin Christina Hammer verschaffte sich gegen die Herausfordererin Yaharia Hernandez gleich zum Auftakt des Duells Respekt mit blitzschnellen Aktionen. Die Weltmeisterin agierte auf schnellen Füßen und setzte die Boxerin aus der Dominikanischen Republik beständig unter Druck. Das hohe Tempo der Titelverteidigerin bereitete Yahaira Hernandez große Schwierigkeiten. Ihre Fäuste fanden kaum ein Ziel. In der 4. Runde traf Christina Hammer mit einem rechten Hammer das Kinn ihrer Gegnerin und Ringrichter Andre van Grootenbruel musste die zu Boden gegangene Hernandez anzählen. Die Frau aus der Dominikanischen Republik rettete sich in die Pause und kam wieder in den Fight zurück. Die Weltmeisterin arbeitete weiter fleißig und nahm ihrer Gegnerin unter ihren Schlägen regelrecht die Luft. Hernandez fighte jedoch mutig weiter und traf dabei auch Christina Hammer mehrmals. Doch die Dortmunderin stürmte unbeirrt weiter mit Tempo und Druck auf ihre Gegner ein. In der 8. Runde verwarnte der Ringrichter Yahaira Hernandez nach dem sie mehrfach ihre Gegnerin unfair gehalten hatte. Gleich zu Beginn der 9. Runde schlug erneut ein Hammer der Weltmeisterin ein und Hernandez wurde zum zweiten Mal angezählt. In der 10. Runde erhielt Hernandez die zweite Verwarnung. Christina Hammer ließ sich von nichts beirren. Sie wollte einen K.o.-Sieg erzwingen. Doch Yaharia Hernandez rettete sich mit viel Mühe auch über die letzte Distanz.

O-Töne von der ressekonferenz:
Christina Hammer: „Ich wollte mein K.o.-Versprechen einlösen. Das ist mir leider nicht gelungen. Aber es war ein guter Kampf und ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung.“
Yahaira Hernandez: „Ich war von der Schlaghärte von Christina Hammer echt überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich dachte, sie hätte Steine in den Handschuhen.“
Jonathan Profichet neuer WBO-Europameister im Halbschwergewicht
WBO-Europameisterschaft, 12 Rd.
Denis Smcic vs. Jonathan Profichet
TK.o.-Sieg Jonathan Profichet, 1. Runde, 2:47 min
Titelverteidiger Denis Simcic erlebte gleich in der 1. Runde in Mülheim ein Waterloo. Herausforderer Jonathan Profichet traf den SES-Profi schon in der ersten Phase des Fights wirkungsvoll mit einem Lucky Punch. Ringrichter Frank-Michael Maaß musste den gebürtigen Slowenen anzählen. Der Franzose witterte seine Chance und setzte Denis Simcic weiter zu. Doch der in München lebende Simcic war schwer angeschlagen und konnte den Kampf nicht mehr richtig aufnehmen. Der Unparteiische brach das Duell daraufhin nach 2:47 Minuten ab, um die Gesundheit des Kämpfers zu schützen. Nach einem technichen K.o.-Erfolg ist Jonathan Profichet aus Frankreich neuer WBO-Europameister im Halbschwergewicht.
Markus Tomala mit erfolgreichem Comeback in Mülheim
Schwergewicht, 6 Rd.
Markus Tomala vs. Tomas Mrazek
Einstimmiger Punktsieg Markus Tomala
60:54; 59:55; 59:56
Markus Tomala aus Düsseldorf gab am Freitag in Mülheim nach zwei Jahren sein Comeback im Seilgeviert. Der Schwergewichtler setzte seinem Kontrahenten Tomas Mrazek aus der Tschechischen Republik. Der austrainierte Athlet dominierte den Kampf von der Mitte des Ringes aus und ließ Mrazek gar nicht erst richtig in den Fight finden. Doch der Tscheche zeigte auch, dass er mit 48 Kämpfen viel Erfahrung mit in den Ring brachte. Trotz einiger Angriffsaktionen konnte er dem Düsseldorfer zu keiner Zeit gefährlich werden. Nach 6 Runden hatte Markus Tomala mit einem einstimmigen Punktsieg in Mülheim ein erfolgreiches Comeback gegeben.
Sergio Vartanov siegte einstimmig nach Punkten
Weltergewicht, 6 Rd.
Sergio Vartanov vs. Jan Balog
Einstimmiger Punktsieg Sergio Vartanov
60:53; 60:53; 60:53
SES-Weltergewichtler Sergio Vartanov zeigte einen überlegenen Auftritt im Fight gegen Jan Balog in der Mülheimer RWE-Sporthalle. Gegen den clever boxenden Tschechen setzte sich Sergio Vartanov von Anfang an mit blitzschnellen Aktionen in Szene und bestimmte das Ringgeschehen. Balog ließ sich von den Angriffen selten beeindrucken und konterte in jeder Runde mit eigenen gefährlichen Kombinationen. Beide Kämpfer lieferten sich ein Kräfte zehrendes Duell, in dem der Schützling Trainer René Friese aber nie die Oberhand verlor. In der letzten Runde wurde Jan Balog von Ringrichter Oliver Brien noch angezählt. Doch der Tscheche überstand auch die 6. Distanz und Sergio Vartanov fuhr einen einstimmigen Punktsieg ein.
Weitere Ergebnisse:
Halbschwergewicht, 6 Rd.
Christian Hiller vs. Dominic Amari
Einstimmiger Punktsieg Dominic Amari
58:56; 59:55; 59:55
Dominic Amari gewann das auf 6 Runden angesetzte Duell in der RWE-Sporthalle gegen Christian Hiller einstimmig nach Punkten.
Super-Weltergewicht, 6 Rd.
Deniz Yilbay vs. Michal Vosyka
Einstimmiger Punktsieg Deniz Yilbay
In seinem vierten Profikampf besiegte der Kölner Deniz Yilbay seinen tschechischen Kontrahenten Michal Vosyka nach 6 Runden einstimmig nach Punkten.

Meldung von Sauerland vom 7. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / TROY ROSS

BOXGALA AM 15.09.2012, Stechert Arena, Bamberg

Boxen im Ersten - am 15. September ab 23.00 Uhr live in der ARD

WM-Herausforderer Ross: „Ich habe vor niemandem Angst!“

Am 15. September tritt Yoan Pablo Hernandez (26-1, 13 K.o.´s) in Bamberg zur WM-Pflichtverteidigung an. Der amtierende IBF-Weltmeister hatte im Oktober letzten Jahres Steve Cunningham entthront und im Februar auch das Rematch gegen den Amerikaner gewonnen. Nun muss er in der Stechert Arena in Bamberg gegen Troy Ross (25-2, 16 K.o.´s) ran. Der Herausforderer ist seit elf Jahren Profi. Er gilt ein wenig als Weltenbummler, stieg schon in fünf verschiedenen Ländern in den Ring. Daher bereitete sich der kanadische Cruisergewichtler akribisch auf den Fight um die IBF-WM vor. Bereits am 1. September traf der IBF-Weltranglistendritte in Deutschland ein. In Frankfurt am Main wollte er sich an den sechsstündigen Zeitunterschied gewöhnen und den letzten Feinschliff holen. Am Sonntag wird er in Bamberg erwartet. Vorher stellte er sich zum Interview.

Herr Ross, Ihr letzter Kampf fand im Februar statt. Damals haben Sie gegen Lukasz Rusiewicz einstimmig nach Punkten gewonnen. Jetzt sind sieben Monate vergangen. Wie stehen Sie zu dem Fight und was haben Sie daraus für Ihren kommenden Kampf mitgenommen?

Troy Ross: Das war ein guter Kampf von mir. Ich habe mein boxerisches Können unter Beweis gestellt. Ich hatte davor fast eineinhalb Jahre nicht mehr im Ring gestanden. Ich war noch etwas eingerostet und musste wieder in Fahrt kommen. Doch obwohl ich so lange nicht geboxt hatte, war ich der dominierende Mann und habe ihm keine Chance gelassen. Jetzt bin ich wieder voll da und so gut wie eh und je.

Sie hatten bereits vor zwei Jahren die Chance, IBF-Weltmeister im Cruisergewicht zu werden. Damals verloren Sie in Neubrandenburg gegen Steve Cunningham. Ist der Druck jetzt größer, da es in Bamberg der zweite Versuch ist?

Troy Ross: Um ehrlich zu sein, berührt mich das nicht im Geringsten. Ich konzentriere mich nur auf mich selbst. Alles andere beachte ich nicht. Meine Verfassung ist richtig gut. Ich habe vor niemandem Angst! Ich bin seit meinem letzten Titelkampf gereift, habe mehr Erfahrungen gesammelt. Von all dem werde ich am 15. September profitieren.

Ihr nächster Gegner, Yoan Pablo Hernandez, war gegen eben diesen Cunningham erfolgreich und entriss ihm den WM-Gürtel. Sie waren sogar beim Rematch beider im Februar in Frankfurt am Main vor Ort. Was haben Sie an dem Abend über Hernandez gelernt?

Troy Ross: Damit habe ich mich nicht richtig beschäftigt. Ich habe auch nichts gegen ihn. Was ich weiß ist, dass ich sehr schlau boxen muss. Zu seinen Stärken gehört definitiv seine Kraft und Geschwindigkeit. Davor muss ich mich in Acht nehmen. Seine Schwächen werde ich im Ring aufdecken.

Wie stehen Sie zu dem Größenunterschied zwischen Ihnen beiden? Hernandez ist elf Zentimeter größer als Sie?

Troy Ross: Da ich von der Körpergröße her eher ein kleiner Cruisergewichtler bin, kenne ich diese Situation nur zu gut. Während meiner Profikarriere habe ich oft mit größeren Gegnern im Ring gestanden. Daher mache ich mir darüber keine Sorgen.

Wie wird Ihr Kampf am 15. September ausgehen?

Troy Ross: Als Person bin ich generell positiv eingestellt. Daher weiß ich, dass ich Hernandez am 15. September den Titel entreißen werde. Der sollte mir eigentlich sowieso schon längst gehören.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Stechert Arena in Bamberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg ( www.kartenkiosk-bamberg.de , Tel.: 0951-23837).

Meldung von Arena vom 7. September 2012

Dopingsünder Airich als Vorkämpfer von Klitschko

Ahmet Öner: „Das ist ein Schlag ins Gesicht für den sauberen Boxsport!“

Obwohl Konstantin Airich bei seinem letzten Kampf im Mai gegen Odlanier Solis in Texas des Testosteron-Dopings überführt wurde, soll der hart schlagende „Sandmann“ morgen in Moskau auf der Undercard zu Vitali Klitschkos WBC-Titelkampf gegen Manuel Charr in den Ring steigen.

„Das zeigt mal wieder, wie scheinheilig unsere schöne saubere Boxwelt ist“, echauffiert sich Ahmet Öner. „Ich mag Konstantin und wünsche ihm alles Gute, aber Doping hat im Sport nichts zu suchen. Es geht hier um die Glaubwürdigkeit und Sauberkeit des Boxens. Ich kann nicht verstehen, wie man ihn vier Monate nach einem Dopingfall schon wieder in den Ring schicken kann. Aber vielleicht hat Vitali Klitschko besonderes Mitleid, weil er sich mit dem Thema ja bekanntlich gut auskennt...“

Airich war als Sparringspartner in Vitali Klitschkos Trainingscamp im österreichischen Going und wurde bei der Gelegenheit kurzerhand für einen Kampf gegen den ungeschlagenen Vyacheslav Glazkov um den WBC Silber Baltic Champion-Titel verpflichtet.

„Vielleicht ist es den Veranstaltern und Verbänden egal, dass Airich ein Dopingsünder ist, weil er sowieso als Opfer für Glazkov eingekauft wurde und höchstwahrscheinlich verlieren wird“, vermutet Öner. „Aber es geht hier doch ums Prinzip. Gegen Solis hat Airich im Mai auch verloren, trotzdem ist es nicht in Ordnung, wenn er verbotene Substanzen zu sich nimmt. Wenn uns das Thema egal ist, sollten wir Steroid-Doping einfach erlauben. Es hat doch einen Grund, dass das verboten ist. Und was passiert denn, wenn Airich den Titel gewinnen sollte und wieder positiv getestet wird? Dann ist das Geschrei groß.“

Öner regt sich vor allem über die Scheinheiligkeit im Profi-Sport auf. „Das Thema ist für alle unerfreulich, für mich ja auch“, so der Promoter weiter. „Aber deswegen können wir es doch nicht totschweigen. Und ich finde es auch bedenklich, dass niemand auf unsere Hinweise reagiert hat. Sowohl der Veranstalter als auch die Verbände wurden informiert, bevor das Thema an die Öffentlichkeit kam. Wobei die Medien sich in der Angelegenheit aus meiner Sicht auch nicht mit Ruhm bekleckern. Konstantin boxt seit fast sechs Jahren bei uns, hat 31 Profi-Kämpfe absolviert und einige große Siege gefeiert. Wir haben die Presse immer informiert, und nie hat sich irgendjemand für ihn interessiert. Aber sobald es einen Skandal gibt und das Schlagwort Doping fällt, ist der Mann plötzlich im ganzen Land bekannt. Was soll ich denn jungen Nachwuchs-Sportlern sagen? Sorgt erst mal dafür, dass irgendwas richtig schief läuft, damit die Presse über euch berichtet? Das kann es doch auch nicht sein. Da sollten sich alle mal hinterfragen.“

Meldung von SES vom 7. September 2012

Offizielles Wiegen / Gewichte
+ + + Schalke unterstützt Pianeta mit Glücksbringer-Schal + + +
+ + + Zopf ab für Hammer-Gegnerin Hernandez + + +
+ + + SPORT1, 07.09.2012, 22:15 Uhr aus der RWE-Sporthalle in Mülheim an der Ruhr + + +

Im Allee-Center in Altenessen stellten sich die Kämpferinnen und Kämpfer der morgigen SES-Boxgala in Mülheim an der Ruhr auf die offizielle Waage. Im Duell in der Königsklasse brachte der junge Deutsche Francesco Pianeta 110,0 Kilogramm auf das Messgerät. Sein Kontrahent, der “Weiße Büffel” Francois Botha wog beachtliche 124,9 Kilogramm. Der Gelsenkirchener Pianeta kann ganz auf die Unterstützung des Bundesligisten Schalke 05 rechnen. Mannschaftskapitän Christoph Metzelder spendierte dem Profi einen Glückbringer-Schal mit den Unterschriften der Fußballstars. Im WM-Fight der Damen hatte Titelverteidigerin Christina Hammer mit 70,3 Kilogramm kein Problem, im Gewichtslimit zu bleiben (72,5 kg). Ihre Herausfordererin Yahaira Hernandez (Dominikanische Republik) wog beim ersten Gang über die Waage jedoch ein paar Gramm zu viel. Ihr Manager Daniel Born handelte kurz entschlossen und schnitt der Boxerin die Zöpfe ab. Danach stimmte dann das Gewicht auf den Punkt.

1. Kampf: Superweltgewicht, 6 Rd.
Deniz Ylbay vs. Michel Vosyka / TBA : TBA
2. Kampf: Weltergewicht, 6 Rd.
Sergio Vartanov vs. Jan Balog / 66,5 kg : TBA
3. Kampf: Schwergewicht, 6 Rd.
Markus Tomala vs. Tomas Mrazek / 102,9 kg : TBA
4. Kampf: Halbschwergewicht, 6 Rd.
Christian Hiller vs. Dominic Amari / 80,0 kg : TBA
5. Kampf: WBO Europameisterschaft im Halbschwergewicht, 12 Rd.
Denis Simcic vs. Jonathan Profichet / 79,1 kg : 78,4 kg
6. Kampf: WBO-WBF-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht, 10 Rd.
Christina Hammer vs. Yahaira Hernandez / 70,3 kg : 72,5 kg
7. Kampf: Schwergewicht, 10 Rd.
Francesco Pianeta vs. Francois Botha / 110,0 kg : 124,9 kg

Meldung von Arena vom 6. September 2012

Testosteron-Doping - Konstantin Airich gesperrt!

Erkan Teper am 14. September nun gegen Gbenga Oloukun

Das ist ein Tiefschlag fürs deutsche Schwergewichts-Boxen! Konstantin Airich – laut der unabhängigen Rangliste von boxrec.com die Nummer vier in Deutschland nach Ex-Europameister Alexander Dimitrenko, Sauerland-Hoffnungsträger Edmund Gerber und Klitschko-Gegner Manuel Charr – wurde des Dopings überführt. Bei seinem letzten Kampf am 19. Mai in Texas gegen Odlanier Solis war der Wahlhamburger positiv auf Testosteron-Missbrauch getestet worden. Anabole Steroide wie Testosteron fördern den Muskelaufbau und können auch die Regenerationsfähigkeit des Körpers beschleunigen.

„Da der Kampf in den USA stattgefunden hat und es im Boxen so viele unterschiedliche Verbände gibt, haben wir erst sehr spät von dem Missbrauch und der Sperre erfahren“, erklärt Promoter Ahmet Öner. „Konstantin hat zwar trotz Dopings gegen Solis verloren, aber das ist kein Kavaliersdelikt. Wir haben seine anstehenden Kämpfe selbstverständlich sofort abgesagt und die zuständigen Verbände informiert. Wir werden Ende des Jahres ein Gnadengesuch stellen und hoffen, dass Konstantin im nächsten Jahr wieder in den Ring steigen kann. Schließlich muss der Junge seine Familie ernähren. Aber im Sinne eines sauberen und fairen Sports muss Strafe natürlich sein.“

In den vergangenen Monaten waren in den USA vermehrt prominente Boxer wie Andre Berto, Lamont Peterson und Antonio Tarver des Dopings überführt worden. „Die Kontrollen sind härter geworden, aber das ist auch gut so“, sagt Öner. „Im Boxen gibt es genug Probleme, da brauchen wir nicht auch noch Doping-Skandale.“

Eigentlich sollte Airich am 14. September in Halle (Saale) gegen Erkan Teper in den Ring steigen. Es wäre ein Rückkampf des Finales der Deutschen Amateur-Meisterschaften von 2006 gewesen, als Airich den favorisierten Teper überraschend besiegen konnte. Ein Ersatz für Airich ist schon gefunden: Erkan Teper soll es nun mit dem erfahrenen Gbenga Oloukun zu tun bekommen.

„Ich hätte den Kampf zwischen Erkan und Konstantin zwar gerne gesehen, aber ich denke, dass Bang Bang gerade für die Kurzfristigkeit ein guter Ersatzmann ist“, sagt Öner. „Immerhin hat er Airich vor knapp zwei Jahren KO geschlagen – auch damals war er kurzfristig als Gegner eingesprungen. Erkan ist also gewarnt, muss in jedem Fall gut aufpassen und darf sich keine Nachlässigkeiten erlauben. Ich erwarte einen spannenden und spektakulären Kampf.“

Im Hauptkampf des Abends kommt es zum deutsch-deutschen Schwergewichts-Kracher zwischen Steffen Kretschmann und Timo Hoffmann. Die beiden Lokalmatadoren wollen ein für alle mal klären, wer der beste mitteldeutsche Schwergewichtler ist. Zudem steht der Europameistertitel nach Version der EFA auf dem Spiel.

Tickets für den Kampfabend in Halle sind im Vorverkauf schon ab 16,- Euro zu haben (Abendkasse dann ab 19,- Euro). VIP-Karten gibt es ab 75,- Euro. Eurosport wird den Schwergewichts-Abend aus Halle (Saale) am 14. September ab 21:00 Uhr live übertragen.

Meldung von Sauerland vom 6. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / YOAN PABLO HERNANDEZ

BOXGALA AM 15.09.2012, STECHERT ARENA, BAMBERG

Boxen im Ersten – am 15. September ab 23.00 Uhr live in der ARD

Hernandez will sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen!

Yoan Pablo Hernandez (26-1, 13 K.o.´s) kann es kaum erwarten, sich wieder mit den besten Boxern im Cruisergewicht zu messen. Nach einer Handverletzung kehrt er am 15. September in der Stechert Arena in Bamberg (ab 23.00 Uhr live in der ARD) in den Ring zurück. Sein Gegner wird dann Troy Ross (25-2, 16 K.o.´s) heißen. Der Pflichtherausforderer wird alles daran setzen, den WM-Gürtel nach Kanada zu holen. Im Interview verrät der 27-jährige Hernandez, wie er seinen Gegner einschätzt.

Herr Hernandez, Sie stehen am 15. September nach einer längeren Pause wieder im Ring. Warum hat man Sie so lange nicht im Ring sehen können?

Yoan Pablo Hernandez: Ich hatte mir leider im Kampf gegen Steve Cunningham im Februar den Mittelhandknochen meiner linken Schlaghand gebrochen. Nach der Operation musste diese Verletzung erst einmal richtig ausheilen. Das nahm einige Zeit in Anspruch – Zeit, in der ich nicht trainieren konnte. Diesen Trainingsrückstand musste ich dann wieder aufholen und daher kann ich erst jetzt wieder boxen.

Ihr Gegner in Bamberg wird der Kanadier Troy Ross sein. Was wissen Sie über ihn?

Yoan Pablo Hernandez: Mit seinen 37 Jahren ist er ein recht erfahrener Boxer, der sehr beweglich ist und im Vorwärtsgang agiert. Nicht zu vergessen ist eine ordentliche Portion Schlagkraft, über die er definitiv verfügt. Er ist wie ich Rechtsausleger. Darauf musste ich mich im Training erst einmal einstellen.

Liegen Ihnen solch druckvolle Boxer?

Yoan Pablo Hernandez: Jemand wie Ross erfordert eine spezielle Art der Vorbereitung. Die habe ich bei meinem Trainer Herrn Wegner absolviert. Er weiß genau, wie mein Gegner zu packen ist. Solange ich mich an seinen Plan halte, werde ich den Kampf in Bamberg gewinnen.

Es handelt sich gleichzeitig um die IBF-Pflichtverteidigung. Das heißt, diesem Kampf konnten Sie nicht aus dem Wege gehen. Gibt es eigentlich auch so eine Art Wunschgegner bei Ihnen – einen Boxer, gegen den Sie unheimlich gerne antreten würden?

Yoan Pablo Hernandez: Momentan interessiert mich nur der Kampf gegen Troy Ross. Was danach kommt, darf gerne nach dem 15. September gefragt werden. Dann können wir den Fokus auf meine Zukunft lenken.

Im Moment werden Sie in der unabhängigen Weltrangliste „BoxRec“ auf Platz eins geführt und tragen zudem den Gürtel des amerikanischen Box-Magazins "The Ring". Ehrt Sie das besonders?

Yoan Pablo Hernandez: Sicherlich ist es für mich eine besondere Ehre, als bester Boxer in meiner Gewichtsklasse zu gelten. Auch macht es mich stolz, den „Ring-Gürtel“ zu besitzen. Das ist ein Zeichen dafür, dass man etwas kann. Doch auf solchen Lorbeeren darf man sich nicht ausruhen.

Ihr letzter Gegner Steve Cunningham ist ja nun ins Schwergewicht gewechselt. Wäre das irgendwann auch eine Option für Sie?

Yoan Pablo Hernandez: Man ist immer nur so stark wie sein letzter Kampf. Gegen Cunningham habe ich mich zuletzt bewiesen. Nun habe ich gegen Ross das Gleiche vor. Daher mag ich nicht über Dinge spekulieren, die zu weit in der Zukunft liegen.

Wie geht der Kampf gegen Ross aus?

Yoan Pablo Hernandez: Ein Punktsieg oder ein vorzeitiger Erfolg – es ist alles möglich. Ich weiß nur, dass ich auch nach dem 15. September Weltmeister sein werde.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Stechert Arena in Bamberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg (www.kartenkiosk-bamberg.de, Tel.: 0951-23837).

Meldung von SES vom 6. September 2012

TV-Tipp – Boxen live!
Box-Titan und Quoten-König Francois Botha Freitag live auf SPORT1!
+ + + Francesco Pianeta will den „Weißen Büffel“ in die Boxer-Rente schicken + + +
+ + + Co-Kommentatoren Robert Stieglitz und Ramona Kühne + + +
+ + + SPORT1, 07.09.2012, 22:15 Uhr aus der RWE-Sporthalle in Mülheim an der Ruhr + + +

Am morgigen Freitag tritt der Box-Titan Francois Botha in Mülheim an der Ruhr gegen den Gelsenkirchener Francesco Pianeta an. Der 27-jährige deutsche Schwergewichtler will den „Weißen Büffel“ Botha endlich in die Boxer-Rente schicken. SPORT1 wird den Fight in der Königsklasse ab 22:15 Uhr live aus der RWE-Sporthalle in Mülheim übertragen. Außerdem stehe die WM-Verteidigung der stärksten Frau der Welt im Mittelgewicht im Fokus der TV-Berichterstattung von SPORT1. Doppelweltmeisterin Christina Hammer aus Dortmund verteidigt die Kronen der WBO und WBF gegen Yahaira Hernandez aus der Dominikanischen Republik. Der bekannte Box-Kommentator Matthias Preuß hat sich namhafte Co-Kommentatoren an den Ring geholt. Ex-Champion Robert Stieglitz wird das Schwergewichtsduell zwischen Pianeta und Botha fachlich begleiten und erstmals nach seiner Punktniederlage gegen Arthur Abraham wieder im Fernsehen auftreten. Außerdem kommentiert Dreifach-Weltmeisterin Ramona Kühne das Frauen-Faustgefecht von Titelverteidigerin Christina Hammer.
Redaktioneller Hinweis:
Der WM-Kampf zwischen Axel Schulz und Francois Botha am 9. Dezember 1995 ist mit 18,03 Millionen Zuschauern immer noch der am meisten gesehene Boxkampf in der deutschen Fernsehgeschichte. Jetzt steht der Quotenbringer Francois Botha erneut im Rampenlicht der Box-Übertragung.

Meldung von Sauerland vom 5. September 2012

BOXGALA AM 15.09.2012, STECHERT ARENA, BAMBERG

Boxen im Ersten – am 15. September ab 23.00 Uhr in der ARD

Nader: Generalprobe für den ersten Profititel in Bamberg!

Am 15. September stehen in Bamberg gleich zwei Titelkämpfe auf dem Programm. Zum einen tritt der IBF-Cruisergewichts-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez (26-1, 13 K.o.´s) zur Pflichtverteidigung gegen Troy Ross (25-2, 16 K.o.´s) an, zum anderen greift Mittelgewichtler Dominik Britsch (26-0-1, 9 K.o.´s) gegen den Spanier Roberto Santos (17-6-2, 9 K.o.´s) nach dem EU-Titel. Einer, der ganz dicht vor seinem ersten Titelkampf steht, ist der Österreicher Marcos Nader (15-0, 2 K.o.´s). Sollte der 22-Jährige auch in Bamberg über zehn angesetzte Runden gegen den Franzosen Damien Bertu (25-6-1, 7 K.o.´s) bestehen, dann wird er am 2. November in Österreich einen internationalen Titelkampf bestreiten.

Nader hat deshalb akribisch für den Fight am 15. September, der somit als Generalprobe gilt, trainiert. „Die Vorbereitung verlief bisher sehr gut. Ich bin jetzt seit zwei Wochen im Sparring für den Kampf. Mein Grundlagentraining hatte ich zuvor in Wien absolviert. Danach habe ich dann in Berlin mit meinem Trainer Otto Ramin an den boxerischen Feinheiten gearbeitet“, sagt Nader. Dass die Gegner nach 15 Siegen in Folge immer stärker werden, daran hat sich der österreichische Hoffnungsträger offenbar gewöhnt. „Das ist klar. Aber ich denke, dass ich meine bisherigen Konkurrenten dennoch fast durchweg klar beherrscht habe. Ich hoffe, das wird auch in Bamberg so sein.“

Derjenige, der das verhindern will, ist der 30-jährige Franzose Bertu. „Er ist ein Stück größer als ich und bevorzugt es, aus der Distanz zu boxen. Diese Art von Gegner liegt mir normalerweise ganz gut. Er versucht mit langen Geraden und der Führhand zum Erfolg zu kommen. Da werde ich mit meinen Mitteln versuchen, schnellstmöglich in den Nahkampf zu gehen, um dort zu punkten“, verrät Nader. Der Mittelgewichtler, der in der Europa-Rangliste (EBU) längst in den Top-15 vertreten ist, will dann mit einem Sieg im Gepäck erstmals im Profilager internationale Titelehren ins Visier nehmen. „Nach Bertu soll Anfang November ein Titelkampf in Österreich her. Der nächste Kampf wird allerdings schwer genug. Bevor ich diesen nicht gewonnen habe, mache ich mir über weitere Planungen erst einmal keine weiteren Gedanken.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Stechert Arena in Bamberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg ( www.kartenkiosk-bamberg.de , Tel.: 0951-23837).

Meldung Sauerland vom 4. September 2012

Boxen im Ersten – am 15. September ab 23.00 Uhr live in der ARD

Edmund Gerber: Aller guten Dinge sind drei!

Wenn am 15. September in der Stechert Arena in Bamberg wieder der Faustkampf regiert, dann freuen sich die Boxfans natürlich auf den Hauptkampf des Abends, die IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht zwischen Yoan Pablo Hernandez (26-1, 13 K.o.´s) und Troy Ross (25-2, 16 K.o.´s). Doch auch ein echter Schwergewichts-Kracher sollte nicht fehlen. Diesen bekommt das Publikum bei der Kampfpaarung zwischen Edmund Gerber (20-0, 13 K.o.´s) und dem erfahrenen Briten Michael Sprott (36-18, 17 K.o.´s) zu sehen.

Wenn es nach Manager Wilfried Sauerland geht, ist der 24-jährige Gerber längst der größte deutsche Hoffnungsträger im Schwergewicht. Zuletzt räumte der Schützling von Trainer Karsten Röwer mit Oleksiy Mazikin (Ukraine) und Maurice Harris (USA) auch zwei hochkarätige Gegner aus dem Weg. „Der Kampf gegen Mazikin war kein großes Problem für mich. Ich wusste genau, wie ich gegen ihn boxen muss. Harris war da eine ganz andere Hausnummer. Ich hatte einige Monate zuvor mal mit ihm gesparrt. Doch sein unbequemer Stil sowie die Rechtsauslage machten es mir nicht gerade leicht. Aber aus solchen Kämpfen lernt man. Insofern waren das wichtige Erfahrungen für mich“, erzählt Gerber.

In Bamberg trifft der IBF-Weltranglistensiebte nun auf den 37-jährigen Sprott. Der Brite kassierte im Laufe seiner 16-jährigen Profikarriere zwar gegen meist namhafte Kontrahenten schon die ein oder andere Niederlage, doch er wurde auch schon Meister Großbritanniens, gewann den Commonwealth-Gürtel und die EU-Meisterschaft. „Michael Sprott ist ein wahrer Veteran. Er hat schon mit vielen guten Leuten im Ring gestanden. Das wird mit Sicherheit kein leichter Kampf für mich. Sein Kampfstil kommt mir jedoch laut meinem Trainer Karsten Röwer sehr entgegen“, gibt sich Gerber optimistisch.

Aller guten Dinge sind drei! Denn das Zustandekommen des Duells der schweren Jungs fiel schon zweimal ins Wasser. Gerber: „Letzten Dezember sollte der Kampf zunächst in Helsinki stattfinden, da hatte sich Sprott jedoch krankgemeldet. Für Juli war dann in Hamburg die erneute Ansetzung geplant. Dann fiel aber der Hauptkampf aus und damit auch die Veranstaltung.“ Für den dritten Anlauf ist der deutsche Schwergewichtler bestens gerüstet. „Ich denke, dass ich sehr gut auf Sprott eingestellt bin. Für den im Juli geplanten Kampf war ich ja schon sehr weit mit meiner Vorbereitung. Somit fällt mir das aktuelle Training für den Sprott-Kampf leichter.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Stechert Arena in Bamberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg (www.kartenkiosk-bamberg.de , Tel.: 0951-23837).

Meldung von SES vom 3.September 2012

Pressekonferenz heute im Van der Valk-Hotel Moers:
Top-Schwergewichtsduell zwischen dem Schalker-Jungen Francesco Pianeta
und Ex-Weltmeister Francois „White Buffalo“ Botha!

Botha: „Sorry Deutschland, aber ich werde euren ‘grünen Jungen‘ in den Ringstaub schicken!“

Pianeta: „Bei allem Respekt vor seiner Karriere, ich werde mich in die Liste der großen Namen einreihen, ihn schlagen und ihn endgültig in den Ruhestand schicken!“

WM-Fight mit der Dortmunderin Doppel-Weltmeisterin Christina Hammer gegen Yahaira Hernandez!

+ + + 7. September 2012, RWE-Sporthalle, Mülheim an der Ruhr + + +
+ + + SPORT1 überträgt live ab 22.15 Uhr + + +

Die deutsche Schwergewichtshoffnung Francesco Pianeta (26-0-1 (14)) aus Gelsenkirchen trifft am 7. September 2012 in Mülheim an der Ruhr auf den „Weißen Büffel“ Francois Botha (48-7-3 (29)).
Im Mai 2012 besiegte SES-Profi Francesco Pianeta die Box-Legende, den Ex-Weltmeister Oliver McCall, den einstigen Bezwinger von Lennox Lewis, einstimmig nach Punkten. Jetzt gibt es für Francesco Pianeta den Fight gegen den nächsten legendären Fighter. Ganz in der Nähe seiner Heimatstadt will der 27-Jährige Gelsenkirchener nun Botha in die Knie zwingen. Noch im Juni war der Schützling von SES-Coach Dirk Dzemski im österreichischen Kitzbühel beim Sparring mit Wladimir Klitschko. „Nach dem einwöchigen Sparring mit Wladimir Klitschko weiß ich, dass ich ganz oben anklopfen kann“, zog die aktuelle Nummer 13 der WBO ein erstes Resümee zu den Trainingsduellen mit dem Klitschko-Champion. Der Kampf gegen Francois Botha soll der nächste Grundstein des Karrierefundaments werden. Das Duell in der Königsklasse verspricht absolute Spannung. Denn Francesco Pianeta muss zeigen, dass er mit der Erfahrung und Cleverness des „Weißen Büffels“ klar kommt.
Francesco Pianeta sagte während der heutigen Pressekonferenz im Van Der Valk-Hotel in Moers:
„Francois Botha ist ein großer Name. Krass, ich war elf Jahre alt, als ich seinen großen Fight gegen Axel Schulz im TV gesehen habe. Bei allem Respekt vor seiner Karriere, ich werde mich in die Liste der großen Namen, wie Wladimir Klitschko, Evander Holyfield, Lennox Lewis und auch Mike Tyson einreihen, die ihn geschlagen haben. So werde ich ihn dann wohl final in den Ruhestand schicken!“
Francois Botha:
„Ich bin nach Deutschland gekommen, um es allen noch einmal zu zeigen. Sorry Deutschland, ich werde diesen ‘grünen Jungen‘ in den Ringstaub schicken. Verlieren gehört nun mal nicht zu meinem Vokabular. Ulf Steinforth, den ich sehr gerne mag, hat leider einen Fehler mit dieser Kampfansetzung gemacht – sein Junge wird vom ‘Büffel‘ überrollt. Der ‘Weiße Büffel‘ hat noch viel drauf und noch viel vor. Ich will mir die Chance erkämpfen, eine der „Klitschko-Schwestern“ vor die Fäuste zu kriegen. Dafür wird Pianeta leiden müssen!“
SES-Promoter Ulf Steinforth: „Wir gönnen dir jeden Kampf, ‘Weißer Büffel‘, aber dieser wird dein letzter sein. Ich habe großen Respekt vor der Professionalität von Francois Botha, aber das Vertrauen in die Fähigkeiten von Francesco Pianeta ist wesentlich größer. So wird hier im Ruhrgebiet eine große Karriere eines tollen Sportsmannes beendet werden!“
Neben dem Fight in der Königsklasse wird in der RWE-Halle der Ruhrstadt auch die Nr. 1 der Welt im Mittelgewicht, Doppel-Weltmeisterin Christina Hammer (12-0-0 (7)), in den Ring steigen. Die 21-Jähre SES-Boxlady war bereits in ihrer Wahlheimatstadt Dortmund Sportlerin des Jahres und hat im Ruhrpott zahlreiche Fans und Unterstützer. Sie wird in der 3.000 Zuschauer fassenden RWE-Arena ihre WM-Kronen der WBO und WBF verteidigen. Als Herausfordererin tritt Yahaira Hernandez (11-3-0 (5)) aus der Dominikanischen Republik an. Die Boxerin von der karibischen Insel boxte schon zweimal in Deutschland, so auch gegen die Box-Zarin Natascha Ragosina.
O-Ton Pressekonferenz von heute:
Christina Hammer: „Ich freue mich riesig auf diesen Kampf. Mülheim – das ist ein Ort für meine vielen Anhänger in der Region. Meine Aufgabe ist es, Hernandez vor der siebten Runde zu besiegen, dann bin ich schneller als meine Vorbild Natascha Ragosina. Darauf habe ich mich vorbereitet!“
Yahaira Hernandez konterte: „Ich habe mich deutlich weiterentwickelt. Wir haben an meiner Schlagstärke intensiv gearbeitet. Christiana wird eine andere Yahaira erleben. Ich gehe sicher nicht zu Boden, wenn dann wird Christina sich dort wiederfinden!“
Sowohl für Christina Hammer als auch für Francesco Pianeta ist der Einsatz in Mülheim an der Ruhr eine ganz besondere Freude und Herausforderung. Beide boxen quasi vor der Haustür ihrer Heimatstädte. SES-Boxing gibt außerdem weiteren Boxern aus der Region eine Chance zur Präsentation. Markus Tomala (7-2-0 (3)) aus Düsseldorf steht am 7. September 2012 gegen den Tschechen Tomas Mrazek in einem weiteren Schwergewichtsduell im Ring. Der ungeschlagene Gelsenkirchener Halbschwergewichtler Christian Hiller (7-0-1 (6)) wird in seinem achten Profikampf Dominic Amari als Gegner haben. Mit dem SES-Fighter Sergio Vartanov gegen Boris Berg aus Köln steht ein Duell im Weltergewicht auf dem Programm. Zum Auftakt der Veranstaltung steigt der Kölner Jungprofi Deniz Ylbay im Superweltergewicht in den Ring.
„SES besitzt nach zwölf Jahren einen international anerkannten Ruf als Box-Promoter. Wir haben bereits 80 Veranstaltungen in deutschen Arenen, in den USA, in Russland, Slowenien und der Tschechischen Republik auf die Beine gestellt. Jetzt freuen wir uns, dass wir erstmals in Nordrhein-Westfalen sein können“, so SES-Manager Ulf Steinforth. Die Box-Fans der Region können sich auf einen spannenden Box-Abend mit Top-Hauptfights und weiteren internationalen Faustkampfduellen freuen.
Die Kämpfe aus Mülheim an der Ruhr wird SPORT1 ab 22.15 Uhr live übertragen.
Karten für den Kampfabend in der RWE-Halle gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter
www.eventim.de .

Meldung Sauerland vom 3. September 2012

PRESSEMITTEILUNG / MATEUSZ MASTERNAK

BOXGALA AM 15.09.2012, STECHERT ARENA, BAMBERG

Boxen im Ersten – am 15. September ab 23.00 Uhr live in der ARD

Masternak: Über Quinonero in Richtung Wlodarczyk?

Am 15. September steht in Bamberg die IBF-Cruisergewichts-Weltmeisterschaft zwischen Yoan Pablo Hernandez (26-1, 13 K.o.´s) und Troy Ross (25-2, 16 K.o.´s) auf dem Programm. Die Zuschauer in der Stechert Arena dürfen sich aber noch auf ein weiteres Highlight in dem Gewichtslimit bis 90,72 Kilogramm freuen. Denn mit dem Polen Mateusz Masternak (27-0, 20 K.o.´s) präsentiert sich noch ein anderer Top-Cruisergewichtler aus dem Sauerland-Team im Ring. Der 25-Jährige bekommt dabei den als Profi ungeschlagenen Spanier David Quinonero (27-0, 26 K.o.´s) vor die Fäuste.

Masternak schob sich in den Weltranglisten der bedeutenden Box-Weltverbände durch seine bisherigen Erfolge bereits weit nach vorne. Beim Weltverband WBO wird er auf Rang drei geführt. Auch in den Ranglisten der Verbände WBC, WBA und IBF ist er unter den Top-15 zu finden. Gegen den 36-jährigen Quinonero soll jetzt der nächste Sieg her. „Er ist ein sehr guter Gegner mit einer herausragenden K.o.-Quote“, weiß Masternak. „Den darf man nicht unterschätzen. Doch beim Profiboxen sollte man sowieso am besten jeden Kampf gewinnen. Deshalb bin ich wie immer zu hundert Prozent konzentriert. Der Fight gegen Quinonero kann somit ein weiterer Schritt nach oben sein.“

Der Pole, der von Andrzej Gmitruk trainiert wird, träumt schon jetzt von dem ganz großen Coup. „Wenn ich gewinne, sollte allen klar sein, dass ich bereit für größere Kämpfe bin – ob auf europäischer oder anderer Ebene. Ich wäre auch bereit, um die WM zu boxen“, verrät Mateusz Masternak. Am liebsten wäre ihm natürlich ein WM-Kampf – anscheinend gegen seinen Landsmann Krzysztof Wlodarczyk. „Ich mache kein Geheimnis daraus - ich würde gerne gegen einen Weltmeister antreten, der wie ich in Polen zu Hause ist. Die polnischen Fans träumen schon jetzt davon. Das wäre sicher ein großartiger Kampf für alle. Ich hoffe, dass sich das realisieren lässt.“

Doch zuvor muss erst einmal in Bamberg der europäische Top-15-Mann Quinonero aus dem Weg geräumt werden. „Er hat natürlich auch seine Pläne und ist ambitioniert. Ein Sieg gegen mich würde ihm alle Türen für größere Kämpfe öffnen. Aber ich werde es ihm nicht leicht machen. Von einem Sieg gegen mich kann er höchstens träumen“, sagt Masternak. In der Vorbereitung überließ der polnische Cruisergewichtler deshalb auch nichts dem Zufall. „Wir haben mit dem Trainer immer einen bestimmten Plan, an den wir uns halten. Wir versuchen allerdings, immer neue Sachen hinzuzufügen – zum Beispiel im technischen Bereich.“ Masternak kündigt an: „Ich fühle mich sehr gut. Am 15. September zeige ich allen Zuschauern einen guten, spannenden Kampf.“

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Stechert Arena in Bamberg sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets beim Kartenkiosk Bamberg (www.kartenkiosk-bamberg.de, Tel.: 0951-23837).

Meldung SES vom 1. September 2012

+ + + Showtraining: „Hoch über dem Ruhrpott“ + + +
+ + + Box & Ski im alpincenter Bottrop am 4. September 2012 + + +
Christina Hammer, Francesco Pianeta, Francois Botha und alle Hauptkämpfer, dabei ist auch Boxlegende Axel Schulz
+ + + SES-Boxgala in Mülheim + + +
+ + + 7. September 2012, RWE-Sporthalle, Mülheim an der Ruhr, SPORT1 live ab 22:15 Uhr + + +

Show-Training/Fotoshooting – „alpincenter Bottrop“
Dienstag, 4. September 2012, 15:30 Uhr
alpincenter Bottrop, Prosperstraße 299 - 301, 46238 Bottrop
Im „alpincenter Bottrop“ absolvieren die Kämpferinnen und Kämpfer des bevorstehenden Boxevents in Mülheim am kommenden Dienstag ein öffentliches Show- und Pressetraining. Die Weltmeisterin Christina Hammer und ihre Kontrahentin Yahaira Hernandez, Schwergewichtler Francesco Pianeta und sein Gegner, der „Weiße Büffel“ Francois Botha, sowie weitere Profis der SES-Boxgala präsentieren sich den Boxfans im Ruhrgebiet. An dem Termin wird auch Boxlegende Axel Schulz teilnehmen. Interviews sind möglich und die Sportler geben Autogramme. Bei diesem Termin gibt es auch ein Fotoshooting vorund in der Skihalle.

Arena Boxpromotion Meldung 1. September 2012

Deutsche Schwergewichts-Nacht am 14. September in Halle / Saale

Hoffmann vs. Kretschmann und Airich vs. Teper live auf Eurosport

Schwergewichts-Fans aufgepasst! Wer die „schweren Jungs“ mag, sollte am 14. September ganz genau nach Halle (Saale) schauen (oder ab 21:00 Uhr Eurosport einschalten). Gleich zwei hochklassige deutsch-deutsche Schwergewichts-Duelle präsentieren Timo Hoffmann Events (THE) und ARENA gemeinsam bei einer großen Open Air Gala im Tabea Bürgerpark.

(Mit-)Veranstalter Timo Hoffmann steigt zu einem echten Derby gegen Lokal-Matador Steffen Kretschmann in der Ring. Sowohl für die „Deutsche Eiche“ Hoffmann als auch für den ehemaligen Hoffnungsträger des ARENA-Stalls Kretschmann steht eine ganze Menge auf dem Spiel. Der Sieger des Kampfes darf sich berechtigte Hoffnungen machen, noch mal in der Weltspitze anzugreifen.

„Der Kampf ist natürlich vor allem für die Region Halle von großer Bedeutung“, weiß Timo Hoffmann. „Wir wollen im Ring klären, wer der stärkste Mann in unserer Region ist. Aber klar ist auch: Wir sind beide so gute und erfahrene Boxer, dass es für den Sieger schnell wieder weit nach oben gehen kann. Ich weiß, dass Steffen technisch exzellent ausgebildet ist und auch ordentlich hart hauen kann. Aber ich weiß auch, was ich kann. Ich bin mir sicher, das wird ein richtig großer Kampf.“

Kretschmann bereitet sich schon seit Monaten auf das große Duell vor, machte unter anderem Sparring mit Wladimir Klitschko (vor dessen Duell mit Tony Thompson) und der Elite beim Berliner Sauerland-Stall. Nach seiner zweiten Niederlage gegen den Russen Denis Bakhtov im März 2010 war es still um den ehemaligen Ausnahme-Amateur geworden, jetzt will Kretschmann es noch mal wissen. Mit einem Sieg über den erfahrenen Ring-Veteran Timo Hoffmann, der vor zwölf Jahren mit Weltmeister Vitali Klitschko über die Runden ging, will sich der Hallenser wieder für größere Aufgaben empfehlen.

Dasselbe gilt für die beiden Kontrahenten im zweiten deutsch-deutschen Schwergewichts-Duell des Abends, wenn der ungeschlagene Erkan Teper aus Ahlen es mit dem Wahlhamburger Konstantin Airich zu tun bekommt. Das Duell bietet aus verschiedenen Gründen eine besondere Brisanz: 2006 standen sich Teper und Airich im Finale der Deutschen Amateur-Meisterschaften gegenüber. Obwohl Teper als Favorit in das Duell ging, konnte sich Airich durchsetzen und erhielt kurz darauf einen Profi-Vertrag beim ARENA-Stall von Ahmet Öner. Teper blieb noch für vier weitere Jahre bei den Amateuren, ehe er im September 2010 ebenfalls bei ARENA sein Profi-Debüt feierte.

Im Juni diesen Jahres begegneten sich die beiden dann wieder in einem Ring, diesmal zum Sparring in Stuttgart im Gym von Tepers Trainer Conny Mittermeier. Erkan Teper bereitete sich auf einen Kampf in der Türkei vor, wurde dann aber von Airich so unglücklich getroffen, dass er sich die Nase brach und den Kampf absagen musste.
„Das war so was von unnötig, ist einfach dumm gelaufen“, sagt Teper. „Ich habe Konstantin die ganze Zeit über im Griff gehabt, habe ihn richtig verprügelt und mit ihm gespielt. Weil ich so klar überlegen war, habe ich einen Moment nicht aufgepasst und dann einen komischen Wischer kassiert, bei dem direkt die Nase durch war. Das war echt blöd. Ich habe dadurch einen Kampf und natürlich auch Geld verloren. Ich freue mich darauf, dass ich mich dafür jetzt revanchieren kann – genauso wie für die blöde Niederlage bei den Deutschen Meisterschaften. Ich habe nichts gegen Konstantin, aber ich werde ihm keine Chance lassen und zeigen, dass ich der beste deutsche Schwergewichtler bin.“

Tickets für den Kampfabend in Halle sind im Vorverkauf schon ab 16,- Euro zu haben (Abendkasse dann ab 19,- Euro). VIP-Karten gibt es ab 75,- Euro. Eurosport wird den Schwergewichts-Abend aus Halle (Saale) am 14. September ab 21:00 Uhr live übertragen.

 

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